- Ein Wissenschaftsministerium macht Bücher unsichtbar
Im Einklang mit Niedersachsens Wissenschaftsministerium cancelt ein staatlicher Bibliotheksverbund die „Bibliothek des Konservatismus“. Ministerium und Verbund weigern sich, ihr wissenschaftsfeindliches Handeln zu begründen.
Die sieben staatlichen Bibliotheksverbünde in Deutschland hatten – bisher – eigentlich nur einen Zweck, für den sie von deutschen Steuerzahlern finanziert werden: den Zugang zu Büchern, also zu Wissen, zu erleichtern. Zu diesem Zweck betreiben deren „Leihverkehrszentralen“ jeweils für ihre Mitglieder einen elektronischen Verbundkatalog und koordinieren die Fernleihe in einem geographischen Gebiet.
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Im Dritten Reich hat man Bücher von Autoren, die nicht systemkonform waren, verbrannt, heute werden sie verbannt, der Unterschied ist nur das „r“
Mein Großvater hat mir mal erzählt wie zu seiner Zeit mit unbequemen Büchern und deren Autoren umgegangen wurde.
Die öffentlichen, symbolträchtigen und heute im kollektiven Gedächtnis verankerten Bücherverbrennungen sind fast ausschließlich die vom 10. Mai 1933 und den Wochen drumherum. Sie waren ein bewusst inszeniertes Ritual des NS-Regimes zur Machtdemonstration und zur Einschüchterung aller Andersdenkenden – und gelten als einer der frühesten und deutlichsten Warnsignale für die kommende Diktatur.
Daran muss ich denken wenn ich den Artikel hier im Cicero lese.
Nunja, § 23 Abs. 1 BImSchG
(Bundes-Immissionsschutzgesetz) verbietet heutzutage das Betreiben von offenen Feuern in der freien Landschaft.
Ist ja klar Umweltschutz und so ...
Ob das verstecken von konservativer Literatur soviel besser ist ???
Eben habe ich noch einen Artikel zum Thema Bildung in Deutschland hier im Cicero gelesen ... da fällt einem bald nix mehr zu ein.
Und wie man sie aus dem Verkehr zieht. Kurz, schmerzlos und vor allem vom Großteil der nicht so belesenen Bevölkerung wahrscheinlich unbeachtet. All diese Werke auf den Index zu setzen ergäbe wohl eine etwas zu auffällig lange Liste und verbrennen geht aus Umweltschutzgründen natürlich auch nicht;). Ich muss schon sagen, diese "begründungsfreie aus den Augen aus dem Sinn-Beseitigungs-Kultur" hat was verehrter Herr Knauß! Mal sehen wer oder was als Nächste(r)s still und leise das Zeitliche segnet. Was sagt eigentlich die Wissenschaft dazu? Um es mit Trumps Worten zu sagen: "Still Schweinchen!" MfG
Eine eigenständige Onlinebiliothek mit 30000 Euro aufzubauen, ist für die Fasanenstr.4 in Berlin ein Klacks. Wenn vertragsrechtlich alles stimmt, ist die angestrebte Klage nutzlos, hoheitliche Aufgaben hü oder hott. Wer unabhängig sein will, braucht keine linken staatlichen Strukturen und Seilschaften.
Der Kampf gegen Rechts geht in eine neue Phase. Jetzt soll wie in Bradburys "Fahrenheit 451" oder in Orwells "1984" die Gedankenwelt selbst beschnitten werden. Alles im Namen der "Demokratieförderung" - man wähnt sich in den Ostblock versetzt.
Was sagt eigentlich der Wissenschaftsminister dazu?
ein neuer Alptraum.
Der Umgang mit allem, was konservativ ist oder sich so nennt bekommt langsam etwas Obsessives.
Wer sich aus der Ferne einen Eindruck über besagte Bibliothek verschaffen möchte, dem sei ihr YT Kanal empfohlen, in der die dort gehaltenen Vorträge hochgeladen werden.
Die Bild- und Tonqualität wirkt zwar etwas laienhaft, aber verglichen mit dem Unsinn, der aus den technisch professionellen ÖRR-Studios gesendet wird, bekommt man inhaltlich mehr Substanz.
Zwei ZEIT-Reporter haben diese Lokalität als sinisteren Ort der „neuen Rechten“ porträtiert, was angesichts der Rednerliste völlig lächerlich anmutet.
Dort gibt sich das who-is-who der etablierten, konservativen Szene (zB Vosgerau, Patzelt, Bolz) die Klinke in die Hand, und selbst nicht dezidierte Konservative wie Broder, Sarazin oder Cora Stephan halten dort Vorträge oder Lesungen. Auch Cicero Autor Alexander Grau war dort mehrfach Gastredner.
Unreflektierte Mitläufer, wie hier jetzt im GBV, waren hierzulande schon immer ein Problem.
