Kai Wegner und Sarah Wedl-Wilson
Kai Wegner und Sarah Wedl-Wilson / picture alliance/dpa | Bernd von Jutrczenka

Berlins Kultursenatorin tritt zurück - Das Ende der Verfassungspädagogik

Nach dem Berliner Fördergeld-Skandal ist Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson zurückgetreten. Es wurde höchste Zeit. Nun muss sich die Berliner Kultur wieder auf ihre Kernaufgabe besinnen: interesseloses Wohlgefallen.

Ralf Hanselle / Antje Berghäuser

Autoreninfo

Ralf Hanselle ist stellvertretender Chefredakteur von Cicero. Im Verlag zu Klampen erschien von ihm zuletzt das Buch „Homo digitalis. Obdachlose im Cyberspace“.

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Und wieder eine weg: Berlins Kultursenatorin Sarah Wedl-Wilson ist zurückgetreten. Nachdem schon ihr Amtsvorgänger, der glücklose Joe Chialo (CDU), weit früher als erwartet seinen Sessel in der Senatsverwaltung für Kultur und gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Berliner Brunnenstraße räumen musste, hat nun auch seine parteilose Amtsnachfolgerin nachgezogen – nach nicht einmal einem Jahr im Amt. Doch trotz dieser kurzen Verweilzeit: Es wurde höchste Zeit!

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Klaus Funke | Fr., 24. April 2026 - 16:32

Mehr muss man dazu nicht sagen. Es ist nur noch schwer mitanzusehen und noch ärger zu ertragen, wie dieser Staat seine Hauptstadt in Klump und Asche tritt. Unser Fenster zur Welt. Einfach nur noch lächerlich.

Robert Hans Stein | Sa., 25. April 2026 - 08:54

So wurde es in der Zone schon in den Schulen gelehrt. Natürlich ein scharfes Schwert der Linken, was auch sonst. Da gefällt mir der Kant schon deutlich besser. Und er stimmt zu meiner eigenen Erfahrung mit Kunst: "Interesseloses Wohlgefallen". Das lässt man sich gefallen. Es dient der Entspannung, dem Genuss, Punkt.

Andreas Peters | Sa., 25. April 2026 - 09:19

daß Berlin in seiner Würdelosigkeit noch weiter heruntergekommen ist. Das zeigt sich in der Besetzung von Ämtern und der daraus resultierenden Politik. Mir tun die Menschen der Länder leid, die dafür auch noch zum Länderfinanzausgleich gezwungen werden. Und die Berliner, die dem Untergang ihrer Stadt chancenlos zusehen müssen. Danke CDU!!

diesen "Verdienstorden", den hat sich die SPD samt Grünen und Linken verdient, und dem CDU- Wegner der jetzt mit der SPD regiert, und in gewohter weise von ihr am Nasering durch die berliner Manege geführt wird, dem kann gar nichts gelingen, denn die mit der SPD verbündeten Grünen und Linke sitzen ihm ebenso im Nacken!
Berlin ist unregierbar, extrem linksgrün ausgerichtet, aber Dank des Länderausgleichs putzmunter und selbsbewusst.
Die nächste Regierung wird wieder linksgrün, so die Meinungsumfragen.

soistes | Sa., 25. April 2026 - 12:17

Was für ein Mist der hier geschrieben wird. Man hat der ewig gestrigen Vergangenheit den Vortritt lassen & ist eingeknickt.

Wie dumm ist das denn?
Aber jeder wie er kann in Berlin.

Dr. Ott | Sa., 25. April 2026 - 12:51

Wie kann man auch nur Geld gegen den Antisemitismus ausgeben wollen. Das ist ja, vom richtigen Standpunkt aus gesehen, auf den Kopf gestellt. Damit hätte man doch so viele schöne Demokratieförderprojekte aus dem anderen NGO-Spektrum unterstützen können, ohne dass es einen Skandal oder eine Rechnungshofprüfung gegeben hätte