Dieter Kosslick - „Eine Handvoll übersäuerter Kritiker“

Zum 69. Mal wurden die internationalen Filmfestspiele in Berlin eröffnet. Nach 18 Jahren ist es die letzte Berlinale für Direktor Dieter Kosslick. Im Deutschlandfunk sprach Kosslick über Abschiedsgefühle, die Frauenquote und ewige Kritiker

Dieter Kosslick mit Glas Sekt beim 23 Teddy Award in der "Schwangeren Auster" in Berlin/ Tiergarten
18 Jahre lang stand er für die Berlinale: Dieter Kosslik / picture alliance

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Heute hat die letzte Berlinale unter Direktor Dieter Kosslick begonnen. 18 Jahre lang stand er für die Filmfestspiele in der Hauptstadt. Im Deutschlandfunk lief heute morgen ein sehr hörenswertes Interview mit ihm. Kosslick wirft im Gespräch einen Blick zurück auf seine Karriere, aktuelle Herausforderungen in der Filmbranche und wagt einen persönlichen Blick in die Zukunft. So hat Kosslick kurzfristig eine Doku über ein Geheimarchiv im Warschauer Ghetto ins Programm aufgenommen – und dazu spontan AfD-Mitglieder eingeladen. Auch die Frauenquote hat Kosslick heute noch eingeführt, indem er die Initiative „50:50 2020“ unterschrieben hat. Eine Sache wird er jedoch nicht vermissen: Kritiker, die ihm vorwerfen, die Berlinale sei zu groß geworden.

Eines möchten wir Ihnen ans Herz legen: Hören Sie sich das Interview im Originalton an. Denn bei Kosslick kommt es nicht nur darauf an, was er sagt, sondern, wie er es sagt. Gerade in Zeiten des raueren Tons „übersäuerter“ Menschen kann man bei ihm lernen, wie man mit einer Mischung aus guter Laune, Freundlichkeit und Beharrlichkeit weiterkommt als mit Griesgrämigkeit und rüdem Ton.

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