Annalena Baerbock
Freut sich auf geradezu kindliche Weise über ihren tollen neuen Job in der großen Stadt: Annalena Baerbock / picture alliance / Sipa USA | EuropaNewswire

Baerbock in New York - Wir alle sind Annalena

Kaum ein Vertreter der politischen Klasse zieht dermaßen viel Häme auf sich wie Annalena Baerbock. Dabei hat sie wenig Provozierendes. Sie ist vielmehr zutiefst durchschnittlich. Aber vermutlich ist es genau das, was die Menschen so triggert.

Alexander Grau

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Zuletzt erschien von ihm „Die Zukunft des Protestantismus“ bei Claudius.

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Man hatte sie eigentlich fast vergessen. Doch nun ist sie zurück. Auf der politischen Bühne. Vor allem aber in den sozialen Medien: Annalena Baerbock. Seit vergangen Dienstag ist die 44 Jahre alte Grünenpolitikerin Präsidentin der Uno-Vollversammlung.

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Sabine Lehmann | Sa., 13. September 2025 - 16:36

Schön wär's, wenn sie wenigstens Durchschnitt wäre. Die meisten durchschnittlichen Menschen die ich kenne, sind jedoch um einiges intelligenter, integrer, souveräner und können sogar unfallfrei einen Satz(manchmal sogar mehrere) sprechen. Und nein, all diese Menschen hatten niemals die Gelegenheit Germany's Außenminister(in) zu werden, geschweige denn Chefsekretärin der Vereinten Nationen. Und damit kommen wir zum Casus Knacktus:
Die Zeit meiner Sozialisierung liegt lange zurück. Es war die Zeit, in der man den Telefonhörer nach einem unerfreulichen Anruf der besten Schwiegermutter von allen noch auf die sog. Gabel knallen konnte u. tatsächlich beim Klingeln weder wusste, wer vor der Tür steht noch wer anruft. Man verabredete sich zu festen Zeiten, erschien pünktlich u. redete, persönlich, von Angesicht zu Angesicht. Zu dieser Zeit war Leistung das Mindeste(!) um Karriere machen zu können. Es war n i c h t die Zeit der Annalena Baerbock. Ihre Zeit ist geprägt von inflationärer Einfalt!

Brigitte Simon | Sa., 13. September 2025 - 18:23

Antwort auf von Sabine Lehmann

Ja, ja liebe Frau Lehmann, recht haben Sie. Baerbock ist nicht einmal nichts.
Sie empfindet das sogar als Auszeichnung. Ein Muß für sie eine 360 Grad Wende. Einmal links, einmal rechts, rundherum ist nicht so schwer. Oder doch
lieber links. Ich, die überzeugende Null.

Das habe ich so aber nicht geschrieben, liebe Frau Simon, dass Frau Baerbock "weniger als nichts" oder ein "vollkommendes Nichts" ist......? Ich halte nur die meisten sog. durchschnittlichen Menschen für erträglicher und intelligenter.

Brigitte Simon | So., 14. September 2025 - 14:06

Antwort auf von Sabine Lehmann

Seit dem Gymnasium nichts dazu gelernt. Die Zeit dort war doch für die Katz. Erneut Asche auf meinen Kopf liebe Frau Lehmann.
MfG. Einen wunderschönen Sonntag für Sie.

Ingofrank | Sa., 13. September 2025 - 19:45

Antwort auf von Sabine Lehmann

Als ich 1983 die Baugenehmigung für unser EFH erhielt, beantragte ich umgehend unseren Telefonanschluss den wir dann Anfang der 90ziger erhielten…….
Ne Klingel hatten wir allerdings auch 😂😂😂😂
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik

Jens Böhme | Sa., 13. September 2025 - 16:44

Also neidisch bin ich zu Baerbocks Infantilität nicht. Und in die linke UNO passt sie sehr gut. Jede Organisation wählt sich das Passende.

Peter Rosenstein | Sa., 13. September 2025 - 16:44

… zumal diese Pauschalisierung reinster Nonsens ist. Ich persönlich habe mit Frau Baerbock nichts, aber auch gar nichts gemein. Die Häme ist eher ein Reflex, der sich auf ihrer Selbstapostrophierung als Feministin gründet. Das und der wirklich erbärmliche Anspruch, dass sich Frauen helfen sollen, weil sie Frauen sind, führte sie selbst ad absurdum, seit sie durch pure Selbstsucht Frau Müller ausgebootet hat. Insofern hat sie sich die hämischen Kommentare redlich verdient.

Peter William | Sa., 13. September 2025 - 16:50

würde mich interessieren wie denn die familiären Verhältnisse im Hause Baerbock sind? Ist die 3-fache Mutter einfach mal ein Jahr weg, Papi kümmert sich, wäre ja ok. Oder ist Schluss, weil sie denkt sie könnte was, was nicht der Fall ist!

130k €, was soll's, Peanuts, wenn man sich überlegt welche Unsummen, 100e Milliarden € die Energiewende, eine zukunftsunfähige, phantastische und absurde Technologieverunstaltung die nichts mit der Realität zu tun hat, gekostet hat und welchen industriellen Flurschaden sie hinterlässt. Soll sie NY genießen, wieso nicht, großen Schaden anrichten kann sie nicht bei einem repräsentativen Amt wie diesem. Einzig beschädigen kann sie die Grünen und das ist m.E. zu begrüßen. Ihnen verdanken wir die Frauenquote, den Atomausstieg und viel woke Politik und vor allem woke Medien. Die Zeit der grünen Maoisten muss zuende gehen, ob sie dabei der UN vorsteht oder nicht spielt dabei keine Rolle. 130k €, PEANUTS!

Nix gegen PV und WKA solange Grundlast bereit steht!

Dorothee Sehrt-Irrek | So., 14. September 2025 - 10:06

Antwort auf von Peter William

sondern knallharte Kritik, weshalb ich hier ansetzen möchte mit meiner persönlichen Sicht auf Frau Baerbock und die Grünen.
Nach meinem "Empfinden", ich weise es ja jetzt nicht nach, haben die Grünen aus allem, was sie anfassten, etwas "unendlich Schweres, Endgültiges", wenn nicht "Apokalyptisches" gemacht.
Demgegenüber wirkte die evtl. "Alternativlosigkeit" Merkels geradezu harmlos und dann wieder nicht, weil sie Kanzlerin der CDU/CSU war, nicht der Grünen.
Manche sehen in ihr gleichwohl die "grüne" Kanzlerin?
Nun, in meinen Augen versuchte sie alles, fremdelte jedoch mit den Liberalen.
Die Grünen haben sich m.E. massiv geschadet, hoffentlich aber nicht langfristig.
Ich war auch für den Ausstieg aus der Kernenergie, das Angehen der Klimakrise, das Zupacken bei Migration ff.
Frau Baerbock symbolisiert m.E., wofür Grüne stehen könnten: "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins".
Ich las das Buch nicht, weil der Titel mich verzauberte.
Wenn Frau Baerbock darin Durchschnitt wäre, so what

Christoph Kuhlmann | Sa., 13. September 2025 - 16:54

Mal ganz abgesehen davon, dass sich auch seriöse politische Magazine in eine Art von Hofberichterstattung verfallen, die eher an Frau mit Herz, Frau im Spiegel oder Bunte erinnern dürften die Fesseln ideologischer Widersprüche endgültig der Selbstdarstellung gewichen sein. Da kann man nur viel Spaß wünschen.

Armin Latell | Sa., 13. September 2025 - 16:55

Nein, Herr Grau, ich ganz sicher nicht! Ich bin froh, wenn ich von der ehemaligen "Miss Weltinnenministerin" nichts hören oder sehen muss! Aber für mich immer noch vollkommen unbegreiflich: Wer hat diese IQ Granate in diese Position gebracht? Wie konnte so etwas geschehen? Mich würden die Hintermänner(!!!) interessieren, die solche Macht und Einfluss haben. Die haben der ganzen Welt deutlich gezeigt: seht her, wir können machen was wir wollen, und morgen küren wir ein Pferd zum Präsidenten. ACAB hat sich die Reaktionen sehr intensiv verdient, für mich war sie schon immer peinlich, peinlich für mich, peinlich und schädlich für Schland.

Ich bin auch der Meinung, dass diese Person sich jeden Zentimeter Häme u. Spott "hart" erarbeitet hat, lieber Herr Latell. Insofern finde ich eher die Einlassungen des Herrn Grau an dieser Stelle "wir wären doch alle Annalena Baerbock" mehr als irritierend und erklärungsbedürftig.
Dass eine solche an chronischer Selbstüberschätzung leidende Frau mit der Unfähigkeit einen einzigen sinnhaften ganzen Satz grammatikalisch einwandfrei in ihrer Muttersprache unfallfrei zu kommunizieren, eine solche Banalität nicht zustande bringt, von Fremdsprachen mal ganz abgesehen, über Jahre die Außenministerin der Bundesrepublik Deutschland war, und mit kleinen Holzstöckchen aus dem Naturkundemuseum um die halbe Welt flog(selbstredend so frei von Emissionen wie von jeglicher Sinnhaftigkeit), um sie völlig verdatterten indigenen Urwaldbewohnern in die Hand zu drücken, DAS ist erklärungsbedürftig, Herr Grau. Die zu erwartenden Reaktionen auf solche Darbietungen intellektueller Inkontinenz hingegen nicht!

Peter William | So., 14. September 2025 - 12:37

Antwort auf von Sabine Lehmann

er wollte uns triggern, sodass wir kommentieren. Der Mann ist intelligent und kann soeine positive Meinung von Frau Baerbock überhaupt nicht haben.

Thomas Veit | So., 14. September 2025 - 15:21

Antwort auf von Peter William

ist dieser Artikel des Herrn Grau sinnfrei falsch...

Baerbock wird aufgrund ihrer chronisch und völlig unreflektiert zur Schau getragenen grünen Hybris in weiten Teilen der (normalen) Bevölkerung abgelehnt, um es vorsichtig auszudrücken..., gepaart mit viel mittelmäßiger Naivität..., ergänzt durch eine in ihrem ehem. Job übertriebene und plakativ zur Schau gestellte Gutmenschlichkeit (ihr Fotos mit armen Kindern etc.) und natürlich ihrem handwerklichen Nichtkönnen als Außenministerin.

Mehr braucht(e) es nicht... ... 😉

Latell@ Wer hat diese IQ Granate in diese Position gebracht? Wie konnte so etwas geschehen?
Genau das ist der Punkt. Dass es solche Gestslten gibt, die in die Politik drängen ist das Eine. Aber wieviele Unterstützer und Förderer in der politischen Kaste machen da mit und lassen das zu? Das ist das, was uns allen zu Denken geben sollte. Wes Geistes Kind sind die das Land derzeit führen ? Und wohin?

dumme Frauen sind die besten Marionetten. Deshalb ist Legarde Vorsitz bei der EZB und VdL Kommissionspräsidentin. Der Nachteil ist halt das diese Positionen im Endeffekt nicht ausgefüllt werden, obwohl halt eigentlich wichtig. Der Niedergang der EU ist die Folge dieser von m.E. Macron initiierten Politik.

Dr. Armin Schmid | Sa., 13. September 2025 - 16:58

Sollte die bitterbös-komische Novelle "Die drei gerechten Kammacher" von Gottfried Keller verfilmt werden (was meines und ChatGPTs Wissens noch nie stattfand), Frau Baerbock wäre eine ideale Besetzung für die Rolle der Züs Bünzlin, die ihren drei andächtig lauschenden Verehrern die Welt - manchmal durchaus originell - erklärt. Leider nimmt die Geschichte ein böses Ende: Der Sachse hängt sich auf, der Bayer säuft sich zugrunde; am härtesten trifft es den Schwaben, denn er darf sie heiraten. Hat Frau Baerbock schon einen Neuen gefunden? Nach ihrem Bagel-Video stehen die Männer bestimmt Schlange.

Sabine Lehmann | Sa., 13. September 2025 - 17:07

Backfisch richtig zubereitet, mit fangfrischem Dorsch aus der Ostsee, eine Delikatesse wie ich kürzlich feststellen durfte.
Jetzt gibt es abseits der kulinarischen auch noch die intellektuellen Backfische, wobei „intellektuell“ hier etwas zu hoch gegriffen wäre. Annalena zelebriert ihren „Insta-Finsta“ Auftritt so treffsicher auf ihrem hinlänglich bekannten Backfisch-Niveau, man kommt erst gar nicht auf’s Ungewohnte. In ihrer typisch plumpen Art der Rhetorik & Gestik mutet sie so grazil & eloquent an, wie ein Fisch auf dem Trockenen. Der Bottroper Dialekt, nie ganz abgelegt, wäre durchaus verzeihlich, vielleicht sogar charmant, wäre da nicht ihre unfassbar dämliche Selbstüberschätzung, die mich immer an eine bestimmte Spezies Mädels vom Land erinnert, die mit rosigen Backen dumm-dreist die Welt erklären, deren Weitblick aber kaum mehr von der Tapete bis zur Wand reicht.
Möge der Gott des guten Geschmacks ihr noch Erhellendes schenken. Die neue Comedy-Sitcom: "Ein Backfisch in New York"

Baerbock wurde in Hannover geboren und spricht deswegen keinen Bottroper Dialekt, eher kann man, wenn man kann, ein bisschen hannöversch raushören, was kein Dialekt, sondern eher ein Soziolekt ist.

Sabine Lehmann | So., 14. September 2025 - 11:19

Antwort auf von Peter Rosenstein

Ich dachte, das mal irgendwo gelesen zu haben, werter Herr Rosenstein, wo genau, weiß ich leider nicht mehr. Als Kind des „Ruhrpotts“ kann ich Ihnen allerdings versichern, dass ihr Akzent genau dem aus dem Herzen des Ruhrgebiets entspricht;-) Der Akzent ist „breit“ und phonetisch unschön, die Aussprache des „er“ am Ende von Worten ist uns fremd, da hören Sie bei uns nur ein langgezogenes „a“. So wird aus „Politiker“ gerne mal „Politikaa“(Lautsprache).
Wie dem auch sei, kommt dieser Slang in Fremdsprachen durch, wird es noch unangenehmer. Das Pidgin-Englisch dieser Frau jedenfalls hat schon hohen Unterhaltungswert, kommt aber bei weitem nicht an die Sprachakrobatik eines Günter Oettingers heran;-)

Peter Rosenstein | So., 14. September 2025 - 16:14

Antwort auf von Sabine Lehmann

Bitte glauben Sie mir, dass ich Ihnen nicht zu nahe treten wollte. Die Trennlinie zwischen Dialekt, Soziolekt oder Regiolekt ist fließend; da kann Bottroper Platt auch mal wie Hannöversch klingen. Wie dem auch sei, in der Bewertung dieser grauenhaften Person sind wir uns einig. Das ist doch schon mal was.

Dietmar Thorhauer | Sa., 13. September 2025 - 17:50

Ich denke, diese "Watschen" greift zu kurz! Es ja eine Vorgeschichte zu Bärbock, die ich hier nicht aufzeigen muss, kennt jeder? Sie war bei vielen Menschen schon "unten durch", bevor sie sich den Job genommen hat! Auch ich war froh, sie nicht mehr sehen zu müssen. Ich verbringe mein Leben nicht auf "Instagram", musste aber durch die Hofberichterstattung der Medien erneut Kenntnis von ihr nehmen. Es nervt kollossal und das drückt sich in den Reaktionen halt aus!

Karl-Heinz Weiß | Sa., 13. September 2025 - 19:15

Antwort auf von Dietmar Thorhauer

@Dietmar Thorhauser, genau so ist es. Nach zwei kolossal vergeigten Kanzlerkandidaturen der GRÜNEN war ich schon im Begriff, tief durchzuatmen. Endlich keinen gaga-Beiträge mehr von diesen im Paralleluniversum lebenden Kandidaten in den sogenannten sozialen Medien. Weit gefehlt! Frau Baerbock bestellt ein Taxi in NYC und Herr Habeck wütet bei Lanz. Und überall sind dies die Topnachrichten.

Thomas Hechinger | Sa., 13. September 2025 - 17:53

Nein, Herr Grau, nicht alle sind Annalena. Ich bin es nicht, auch nicht in männlicher Ausprägung. Daß viele, vielleicht alle Menschen Züge des Narzißmus tragen – geschenkt. Es kommt aber wie immer auf das Maß an. Und bei Frau Baerbock wird jedes Maß gesprengt. Es fehlt ihr an Selbstreflexion, an Einsicht in ihre Stärken und Schwächen. Sie glaubt, sie kann alles, dabei wirkt sie eher ungebildet und unbegabt. Was man ihr nicht absprechen kann, sind die Ellbogen, sich im grün-alternativen Milieu gegen andere durchzusetzen. Das machtpolitische Klavier spielt sie gut. Das war es dann aber auch.
Eine hervorragendes Stück vom „Drama des unbegabten Kindes“ stammt von Alexander Wendt aus dem Wahlkampf 2021, als Frau Baerbocks Ambitionen zusammenschrumpften, nachdem herausgekommen war, daß ihr Lebenslauf überdimensioniert aufgebläht worden war. Er sei jedem „Cicero“-Leser empfohlen. Man braucht ein wenig Zeit dafür:

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/das-drama-des-unbegabte…

Ich erinnere mich an sehr viele Sternstunden ihrer politischen Karriere, lieber Herr Hechinger. Gut war auch Baerbocks Hochphase feministischer Außenpolitik, als sie sich z.B. mit dieser anderen Koryphäe, Svenja Schulze, vor die Maul Affen feil haltende Berliner Hauptstadtpresse stellte, um in epischer Breite zu erklären, die Aufstellung und der Standort(!!) eines Frauenklos in irgendeinem afrikanischen Buschdorf Tansanias(??) würde eine so dermaßen historische Zäsur in der Entwicklung indigener Steppenbewohner darstellen, dass diese unglaubliche "Erfindung" Einzug in die afrikanischen Geschichtsbücher halten würde! Beeindruckend. Indeed.
Und so fragte ich mich, wie viele andere Bürger unseres Landes auch immer wieder, wie talentfreie Gestalten wie diese solche Karrieren hinlegen können, oder ob es vielleicht die Zeichen der Zeit sind, in der sich flächendeckender Fachkräftemangel vor allem in der Zusammensetzung unserer Regierungsbänke illustriert! So viel Quality war selten;-)

Markus Michaelis | Sa., 13. September 2025 - 18:45

Als Privatperson finde ich Frau Baerbock nicht peinlich - ich bin da sowieso recht tolerant, und mit ihr hätte ich ziemlich sicher kein Problem. Eher im Gegenteil. Wäre sie einfach eine Bekannte, würde ich mich für sie über ihren Job freuen, und gerne Infos und Videoclips aus New York sehen. Ich finde sie als Privatperson (ihr öffentliches Bild) sympathisch, im Freundeskreis würde ich mich gerne mit ihr unterhalten. Das alles scheint mir nicht das Problem.

Mein Problem mit Frau Baerbock ist die Differenz zwischen einem global-universellen Anspruch, bei Klima, Krieg und Frieden, die ganz großen Themen der Menschheit festzulegen und die richtigen Wege aufzuzeigen, und der fehlenden Nachdenklichkeit und Tiefe (zumindest ich sehe sie nicht).

Falls man sich von ihren Zielen und Botschaften angesprochen sieht, findet man vielleicht die "freche" Vertreterin der als richtig empfundenen Botschaften gut. Meine Frage ist, wie man mit den 95% der Welt umgeht, die anders denken.

Rainer Mrochen | Sa., 13. September 2025 - 19:02

" "No retreat, Baby, no surrender.“ (Bruce Springsteen). Oder: Augen zu und durch. Man kann nur hoffen, dass Baerbock irgendwann aus ihrer Barbiewelt aufwacht und in der wirklichen Welt ankommt."
Wenn sie dereinst soweit sein sollte, was ich stark bezweifle, wird sie sich ihrer Schuld je bewusst sein oder die Merkel machen?
Vielleicht parliert sie ja bis dahin auch auf Französisch und macht die Piaf: "Non, je ne regrette rien. Spass beiseite. Deutsche Exportartikel sind halt nicht mehr das was sie einmal waren. Das Panoptikum der Grünen wird uns auch in Zukunft noch erheitern oder verzweifeln lassen. Soviel noch Herr Grau: i c h bin weder wahnsinnig wütend noch aggressiv und schon gar nicht Baerbock. Was ich jedoch von m i r weiss, ist, daß ich in meinem Leben so viel Schaden nicht angerichtet habe und wenn doch einmal habe ich dafür gerade gestanden. Ich kann in den Spiegel schauen ohne das Zerrbild von Kleinbürgerlichkeit und Spießigkeit zu sehen, nicht einmal zu ahnen.

Christoph Schnörr | Sa., 13. September 2025 - 19:14

kommt vor dem Fall. Frau Baerbock hat das noch nicht bemerkt, sondern zelebriert ihre einzige Eigenschaft, große Klappe und absolut nichts dahinter, in leider schon gewohntem penetrant-lauten Stil weiter. Dass so eine charakterlich wie fachlich ungeeignete Person Deutschland international vertritt, ist kein Umstand, der - wie der Autor wohl meint - einfach weggelächelt werden sollte.

Hanno Woitek | Sa., 13. September 2025 - 20:24

ich glaube, ich bin nicht so unendlich dumm wie sie.

Urban Will | Sa., 13. September 2025 - 21:46

Spiegel vor. Ihr Beitrag ist ja auch eine vernichtende Kritik an dieser Hohlsusel und ich bin mir nicht zu schade, sie so zu nennen. Im übrigen komme und kam ich bedeutend mehr in der Welt herum als sie und so trifft das, was Sie am Ende schreiben, auf mich nicht zu.
Meine Haltung zu ihr war übrigens schon immer die gleiche, auch noch vor ihrer Zeit als Außenamts-Karikatur.
Man merkt Ihnen – so meine Meinung, verzeihen Sie mir, wenn ich mich irre – an, wie sehr auch sie es bedauern, dass man mit so wenig Verstand so weit kommen kann. Und das nicht mal aus eigener Leistung (dann würde ich den Hut vor ihr ziehen), sondern aus Egoismus und genügend Partei hintendran, die – auch das ein Phänomen – trotz fast einstelliger Zustimmung, die Politik dieses Landes noch immer prägt.
Ja, es mag viele Provinzler geben, deren Hass (ich selbst hasse diese Dame gewiss nicht) auf Analena sich daraus speist, dass sie selbst nicht hinterm Ofen hervor kommen.
Nun denn. Soll sie bloß fort bleiben.

Sabine Lehmann | Sa., 13. September 2025 - 22:02

Die Fortsetzung heißt jetzt:
"Ein Backfisch in New York", Hauptdarstellerin Annalena Baerbock. Das Insta-Finsta-Level eines Bagel & Coffe to go Videos am berühmten Time Square ist eine Steilvorlage für jeden Hollywood-Regisseur, oder einer der es noch werden möchte;-) Sicher haben schon Quentin Tarantino oder Werner Herzog angerufen und um ein konspiratives Treffen gebeten. Wer sich so Hollywood-Like vor die Linse schmeißt und mit perfektem Bottrop-Kirchhellener Akzent Englisch spricht und dabei so eloquent intelligente Sätze in die Kamera spricht, wer also mit so viel Talent gesegnet ist, der muss einfach auf Spielfilmlänge gehen, also wirklich. Die unheimliche Begegnung der Dritten Art und die Reise in einem verrückten Flugzeug-Symbiose, all das ist hier möglich. In diesem Sinne:
Nichts ist unmöglich!! Annalena!!!!

Hans-Hasso Stamer | Sa., 13. September 2025 - 22:30

Zum allgemeinen Bashing muss ich hier nichts mehr beitragen. Es wurde schon alles gesagt, ich möchte nur hinzufügen, die Frau ist reine Inszenierung. Es ist das, was sie am besten kann: Projektionsfläche sein.

Was ist daran nun so provozierend? Ich würde es so ausdrücken: Wie kann ein Mensch mit einer solchen intellektuellen Ausstattung in solche Machtpositionen gelangen? Wie kann so jemand dermaßen die Treppe hochfallen? Das ist für alle eine Provokation, die in ihrem Fachgebiet tatsächlich gut sind. Es gibt immer noch eine Menge guter Fachleute in Deutschland.

Ich muss sagen, ich begreife es immer noch nicht. Vielleicht ja nur deshalb, weil die Person das perfekte Werkzeug in den Händen der wirklich Mächtigen ist.

Wolfgang Borchardt | Sa., 13. September 2025 - 22:36

Durchschnitt haben. Da hängt zu viel dran. Man muss sich wohl damit abfinden, dass gering qualifizierte Menschen ohne Intellekt, Reife und Persönlichkeit über unzähligen Menschen zu stehen glauben, denen sie nicht das Wasser reichen können. Eitelkeit, Lautstärke und krankhafter Ehrgeiz sind nicht das, was den Durchschnitt ausmacht. Insofern hinkt der Vergleich gewaltig.

Lisa Werle | Sa., 13. September 2025 - 23:17

Was war das denn für ein Kommentar? Diese inkompetente Person ist einfach nur mega peinlich. Und wenn Journalisten und Philosophen es einfach lassen könnten, über diese Frau zu berichten, dann wäre schnell Ruhe im Baerbock-Karton. Denn zB ich - und sicher noch viele andere - sind weder auf Instagram noch auf einem der anderen Quassel- und Narzismuss-Portale, wie auch immer die heißen mögen. Bitte verschonen Sie uns wenigstens auf Cicero damit. Bitte!!!
PS. Ich mochte nicht länger in NY leben, ebenso wenig wie in Berlin.

Mich erinnert dieser mehr als irritierende Satz „Wir alle sind Annalena“ neben seiner unsäglichen Gleichmacherei, an eine andere unsägliche Parole, nämlich an dieses unvergessene „Wir schaffen das“.
Auch da wusste ich schon nicht wer „wir“ sein sollte, ich u. Millionen Andere fühlten sich weder angesprochen noch in der Pflicht da was auch immer zu schaffen. Und was da genau zu „schaffen“ sein sollte, war den zig Tausend Bahnhofsklatschern eh nicht klar. Später wollten sie auch nichts mehr davon wissen, als langsam klar wurde, dass man die Büchse der Pandora geöffnet hatte.
Dass jetzt ausgerechnet ein Journalist des Cicero behauptet, eine der zentralsten Figuren, die für den aktuellen desaströsen Zustand unserer Republik verantwortlich zeichnen, entspräche dem Durchschnittslevel von uns Allen, ist ein mehr als irritierender Vorgang, geradezu eine Beleidigung, eine intellektuelle Bankrotterklärung! Denn wäre dem so, wären wir alle zusammen ein Haufen von Vollidioten. Und was für welche!

Elisa Laubeth | So., 14. September 2025 - 08:13

in den vorangegangenen Kommentaren. Trotzdem möchte ich mich ausdrücklich gegen die von Autor vorgenommene Einordnung, wie alle seien wie Baerbock verwahren. Das grenzt an Publikumsbeschimpfung.
Was der Autor als Häme bezeichnet ist bei vielen Ausdruck blanken Entsetzens. Entsetzen über das, was dieses Land an Politikern hervorbringt. Wir haben ja noch mehr von diesem Kaliber, die sich allerdings nicht ganz so penetrant in der Öffentlichkeit produzieren.
Im Artikel finden sich sich Worte „Unprofessionalität“ und „Oberflächlichkeit“. Das trifft es. Dazu ein übersteigertes Selbstbewußtsein und rücksichtsloses Durchsetzungsvermögen, wenn es um die eigenen Interessen geht. Das einzig Gute: sie kann in diesem Grüß August-Job, mehr ist es ja nicht, kein Unheil in Deutschland mehr anrichten. Man kann nur hoffen, dass nächstes Jahr das miefige, provinzielle Deutschland für die ungezügelten Ambitionen einer völlig gescheiterten Außenministerin zu klein ist und sie nicht zurückkommt.

Das verblüfft mich nicht nur bei Frau Baerbock, sondern bei etlichen Grünen. Wie sie sprechen, wie sie sich im Netz präsentieren und offensichtlich glauben, was sie zu sagen oder zu tanzen ( Emilia Fester) hätten, sei bedeutend für die Welt, woher kommt das nur?

Volker Peters | So., 14. September 2025 - 11:19

Mich interessiert überhaupt nicht, was sie sendet, sondern nur, dass sie medial wieder präsent ist. Das hat sie z.B. mit Merkel gemein. Es gibt einfach Menschen, die mir aufgrund ihrer politischen Taten so übel aufstossen, durchaus wortwörtlich, dass ich sie einfach vergessen will. Ich will sie weder sehen noch hören; sollen sie bitte dort verweilen, wo sie hingehören : in der Versenkung.

Thomas Veit | So., 14. September 2025 - 15:26

vom Trampolin in die UNO... - nicht schlecht...

Chapeau!

PS: die Analyse des Autors 'Wir alle sind Baerbock' ist natürlich völliger Unsinn - zweifellos... 🤣

Ernst-Günther Konrad | So., 14. September 2025 - 16:39

dass so viele Kommentatoren sich noch zur Causa Baerbock äußern. Ich denke, gerade auch weil sie einen neuen Posten weit weg hat, bei dem sie keinen Schaden anrichten kann, weil sie nichts zu entscheiden hat, setzte bei mir das große Vergessen ein. Und eigentlich genau das war ja auch bei den Medien zunächst so, bis, ja bis sie sich wieder mal "gekonnt" in Szene gesetzt hat. Eine egomanische Selbstdarstellerin. Mir ist die inzwischen völlig egal. Hauptsache weg aus Deutschland und wenn sie dabei hilft, die UN weiterhin zu einer völlig unbedeutenden Institution zu verhelfen, die dabei ist das zeitliche zu segnen, dann nur zu.
Sie ist eine GRÜNE, sie beherrscht es ein Land, eine Ministerium in den Abgrund zu stürzen. Soll sie ihre "Fähigkeiten" bei der UN anwenden. Eigentlich wollte ich gar nichts schreiben, über den kleinen Kobold Annalena. Aber wenn die anderen Foristen meckern, mache ich halt mit. Aber jetzt ist wirklich gut. So wichtig ist die wirklich nicht.