Amazons neue Inklusions-Richtlinien - Schöne neue Kunst

Die Amazon-Studios haben sich neue Inklusions-Richtlinien gegeben. Kein Zweifel: Sie werden richtungsweisend für die Unterhaltungsbranche sein – und nicht nur für diese. Die Folgen sind absehbar: Es droht nicht nur das Ende der Kunst, sondern der Albtraum der vollständig politisch korrekt gesteuerten und indoktrinierten Gesellschaft.

Hollywood-Schild Baldwin Hill Berge
Die Gipfel der Baldwin Hill Berge hinter dem Hollywood-Schild sind mit Schnee bedeckt / dpa

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Er veröffentlichte u.a. „Hypermoral. Die neue Lust an der Empörung“ und „Kulturpessimismus. Ein Plädoyer". Zuletzt erschien von ihm „Politischer Kitsch. Eine deutsche Spezialität“ bei Claudius.

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Alexander Grau

Es geht salbungsvoll los. Immerhin sind wir bei einem amerikanischen Weltkonzern. Und da darf ein bisschen schmalziges Pathos auf keinen Fall fehlen. Mit den neuen Inklusions-Richtlinien, so CEO Jennifer Salke zu Beginn des neuen Grundsatzprogramms, verpflichteten sich die Amazon-Studios „Vordenker und Vorreiter bei der Umgestaltung unserer Branche zu sein“. Es klingt wie eine Drohung.

Denn die Amazon-Studios sind nicht irgendwer. Zwar gehören sie nicht zu den ganz großen Playern der Branche, doch man darf sich keine Illusionen machen. Über seine Marktmacht als Medienkonzern, als Betreiber eines führenden Streamingdienstes und als Anlaufstelle für junge Autoren kommt Amazon ein enormer Einfluss zu. Hier werden Karrieren gemacht. Hier werden die Kriterien formuliert, die über die Zukunft bestimmen.

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Urban Will | Sa, 28. August 2021 - 10:15

passen sich der allgemeinen „Entwicklung“ unserer Gesellschaft (ich nenne es Verblödung) an. Diese wird auch vor den Richterbänken nicht Halt machen und in absehbarer Zeit werden „in ihren Gefühlen verletzte Minderheiten“ erfolgreich gg Produzenten klagen könnnen.

Für uns „Ältere“ bleibt die – noch – beruhigende Gewissheit, dass es so viele sehr gute alte Filme gibt, die man immer wieder anschauen kann.
Noch. Wie gesagt.

Es ist absehbar, dass Eastwood-, Schwarzenegger, Spencer-, Stallone-, etc Filme bald als rassistisch auf den noch zu schaffenden politisch korrekten Zensus kommen. Oder Tarantinos „Django unchained“, in dem ca. alle 5 sec das Wort „Nigger“ fällt (war das jetzt das „Aus“ für diesen Beitrag?).

Aber die Geschichte endet nicht, es werden hoffentlich wieder Generationen geboren, die nach Freiheit schreien, wenn sie denn in irgendeinem alten, „verbotenen“, heimlich angeschauten Film zu sehen bekommen, wie diese einst ausgesehen hat.

dass man fast heulen möchte angesichts der geäußerten Hoffnung, es werden dereinst Generationen wieder nach Freiheit dürsten und "dem Trübsinn ein Ende" bereiten. Leider werde ich das nicht mehr erleben und auch nicht von Wolke 7 mit Genugtuung beobachten können. Lieber wäre mir, es fänden sich schon heute ausreichend vernünftige Menschen, die politisch korrekte Spinner auf ihren Platz in Wolkenkuckucksheim verweisen. Für Old Germany sehe ich da ganz tiefschwarz; die Cowboys könnten es vielleicht noch richten, vielleicht, wenn sich genug Wut und Hass angestaut hat. Und wer hat das dann wohl zu verantworten?

nicht für Teil 84 mit einer Transgender – Schwarzen als Hauptrolle, die in intensiven Erdbeertee - Diskussionsrunden böse weiße Nazis bekehrt und die Welt zu einer guten macht, sondern für Teil 1.
Wobei der ja vermutlich nicht auf den Zensus kommt, denn da räumt der gute alte, von Stallone gespielte John ja unter bösen weißen Männern auf. Und die als Opfer sind ja ok.

War man gar 1982 auch schon politisch korrekt?
Egal, der Film ist gut.

Hallo Herr Will!

Wissen Sie, ich kann mit Krawall-Filmen wenig anfangen.
Wo, wer immer "Rockie" auch ist, es interessiert mich nicht.

Clint Eastwood ist mMn ein ganz anderes Kaliber, nicht wahr?
Ganz tolle Filme und auch Produktionen.
Kennen Sie den Film "Brücken am Fluß" - "The bridges of Madison County"?

Ein wunderschöner Film von C.E. mit der (t)ollen Meryl Streep - Klasse!
"Weisse unter sich" - mein Gott - mon dieu - oh lord - bei Allah!"
=> auf den Index, sofort!

Es bedarf keiner wie auch immer gearteten "neuen Gesellschaft".
WIR haben (noch) eine gute Gesellschaft ... möge es so bleiben!

"Hasta la vista!"
Schwarzenegger ....

Schönes Wochenende!

...werter Herr Lenz, nur dass sie das nicht für Rambo 84 machen werden, sondern um diejenigen die ihnen diesen Unsinn aufoktroyiert haben hinwegzuputzen.

Menschen reagieren ab einem bestimmten Druck immer noch animalisch (weil wir ja auch nur Tiere sind) und das bedeutet, kann es/er nicht weiter ausweichen, sich nicht weiter ducken, dann wehrt es/er sich.

Ich hoffe die Verantwortlichen, die so einen Unsinn jetzt ins Leben rufen, kommen auch wieder zur Vernunft.
Sonst droht irgendwann Anarchie.

Man passt sich hier nicht der allgemeinen „Entwicklung“ unserer Gesellschaft an.
Sondern einige Moralapostel geben der Gesellschaft vor, wie sie sich zu verhalten hat. Und das nicht selten mit Hilfe von Medien.
Aber die Mehrheit will sich eben NICHT einfach an von aussen vorgegebene Verhaltensweisen anpassen.
Das Resultat daraus ist, das in diversen Umfragen 50% (+-5%) der Menschen sagen, dass man generell seine Meinung nicht mehr frei äussern kann.
Bei Meinungen zum Islam, Migration u.ä. ist diese Prozentzahl sogar zwischen 65% und 70%, und das betrifft nicht nur die AfD-Wähler, sondern betrifft auch andere Wählergruppen.

Romuald Veselic | Sa, 28. August 2021 - 10:21

Politische Korrektheit ist nur das andere Wort für gemeine Zensur in monumentaler Ex-Ostblock Dimension, die damit privatisiert wird u. von Menschen gesteuert, die sich selbst als Maßstab für das GUTE & BESTE aufstellen. Bullshit Globalisierung ist hiermit unumkehrbar geworden. Fake News, Framing, Cancel Culture wurden zu goldenen Vliesen der Gutmenschheit.
Bei den Drehbüchern der ÖR-Anstalten ist dies schon gang und gäbe.

Solschenizyn, Havel, wacht auf!

Manfred Klein-Ilbeck | Sa, 28. August 2021 - 10:32

Diese "Inklusionsrichtlinien" erinnern mich an die spanischen Eroberer, die vor etwa 500 Jahren die gesamte Bevölkerung Südamerikas zum einzig wahren (katholischen) Glauben missionieren wollten. Widerspenstige wurden durch Folter oder Tod "bekehrt".
Aber auch bei uns treiben die Missionare der Politischen Korrektheit bereits klammheimlich ihr Unwesen. In zunehmenden Maße sieht man in Werbespots Menschen mit südländischem Aussehen, Farbige, sich küssende Schwule oder Lesben usw.
Wer derartiges kritisiert, wird als Rassist verunglimpft.
Wir nähern uns einer Diktatur des (vermeintlich) Guten.

Maria Arenz | Sa, 28. August 2021 - 10:34

Daß mir bunte, queere und sonstige Miniheiten weit überproportional vor's Auge gedrückt werden, kenne ich doch schon aus dem ÖR- Fernsehprogramm. Keine Mettwurst-Werbung, Windel-Anpreisung oder Mercedes-Reklame mehr ohne Dunkelhäutige, kein Vorabendprogramm-Filmchen ohne Bunte, Schwule oder Transen, die sich als wahre, natürlich zu Unrecht verdächtigte Schätzchen herausstellen. Von all den pädagogisch wertvollen Tatort-"Krimis" ganz zu schweigen. Ich beobachte allerdings an mir eine mich durchaus verstörende Reaktion- je mehr davon, desto widerborstiger werde ich. Man merkt halt die Absicht und man ist verstimmt. Schätze auch, daß dieser er Amazon-Feldzug für das Gute nach hinten losgehn wird. Nicht daß ich von der Qualität dieses Angebots eh viel erwarten würde, aber es derart kleinteilig durchzuquotieren führt natürlich zu einem Qaualitätsverfall, der sogar großen Teilen des daran prinzipiell interessierten Publikums endgültig den Appetit darauf verderben dürfte.

Yvonne Stange | Sa, 28. August 2021 - 12:28

In reply to by Maria Arenz

.... und ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Was, wenn das Ganze geplant ist? Wenn man die Menschen mit Absicht überfrachten und richtig böse machen will? Wenn man auf diese Weise den nur minimal vorhandenen Rassismus und die Abneigung fördern will, anstacheln will, bis einer dann wirklich mal austickt? Um dann zu sagen: Sehr Ihr, wir hatten Recht?
Man kann gar nicht so perfide denken wie diese Gutmeinenden.... ich traue denen alles zu, nur nichts Gutes.

Dorothee Sehrt-Irrek | Sa, 28. August 2021 - 13:11

In reply to by Maria Arenz

Österreicherin anspreche?
Dann staune ich, war doch die K.u.K.Monarchie so etwas Ähnliches wie ein Vielvölkerstaat.
Wir haben in der Bundesrepublik noch lange nicht, was mir vor 50 Jahren im englischen TV völlig normal erschien, da es das gesichtete weltweite Umfeld ziemlich gut wiedergab.
Nach ´45 wurde es in der Bundesrepublik zunächst evtl. etwas einseitiger durch pädagogisches Fernsehen und auch zunächst ein Zurückgeworfensein der Deutschen auf sich selbst.
DDR-Fernsehen schien mir insgesamt erstaunlich eindimensional.
Was mich HOFFENTLICH von Frau Merkel trennt, ist meine Sicht auf diese Entwicklung als völlig normale und folgerichtige,vor allem in Zeiten ungeheurer internationaler Vernetzung, während Frau Merkel permanent "predigt", als ihren Input darstellt, was schon lange ist.
Das macht dann vlt. die beginnende Aversion gegen Geläufigkeit aus.
Es könnte fatal sein, Gesellschaftlichkeit von Eindimensionalität her weltfremd zu ergreifen.
In Europa war nie Eindimensionalität. Nu?

Enka Hein | Sa, 28. August 2021 - 16:40

In reply to by Maria Arenz

...wird manchmal als das wahrgenommen was es ist.
Ideologischer Schwachsinn.
Zuletzt Besuch eines rumänischen Zulieferers.
Als wir in der Kantine sitzen blickt er auf ein Werbeplakat der Firma mit dem Bild eines unter anderem obligatorischen stark pegmentierten Mitbürgers.
Der Besucher schüttelt den Kopf und sagte nur: "Stupid. Germany is going complet stupid."
Tja, was antwortet man da?
Wo er Recht hat, hat er Recht.

Hans Jürgen Wienroth | Sa, 28. August 2021 - 10:45

Lieber Herr Grau, das was Sie hier von Amazon beschreiben ist doch im deutschen TV längst Realität. Nicht nur in der Werbung, auch in den Filmen. Wo findet man „alte, weiße Männer“? Wenn man sie findet, dann werden diese als „Umweltsäue“ oder ähnlich „schlimme Finger“ dargestellt. Warum wurden z. B. alte Komödien von Ohnsorg (tw. Lebensweisheiten vermittelnd) etc. aus den Programmen entfernt? Wer sind im Tatort (schaue ich seit Jahren nicht mehr) die Täter, wer die Kommissare? Da erkennt man unterschwellig gleich, wer die Bösen im Lande sind. Für irgendetwas müssen unser Gebühren ja gut sein.

Das beste was der ÖRR zu bieten hat ist Huber und Staller oder Der Bergdoktor. Ich war ja noch nie Tatortfan aber bei Schimanski hatte das zumindest noch einen gewissen Unterhaltungswert. Polittalkshows kann man sich auch nicht mehr ansehen, da es dort meist 5 gegen 1 geht.

Ernst-Günther Konrad | Sa, 28. August 2021 - 11:04

Da hat die CEO-Chefin aber geschlampt. Da fehlen noch eine Menge anderer Kriterien, die sicherlich noch nachgeliefert werden. Wann werden die Darsteller nach ihrer Händigkeit ausgewählt, nach ihrer Schuhgröße und ihrer Kleidung. Dürfen Frauen dann noch Hosen tragen und Transvestiten auf Sendung. Täuschen sie doch ein Geschlecht vor, dem sie nicht angehören. Wo bleibt die Aufsplittung in Veganer, Vegetarier, Fleischesser und denen die Körner picken? Wo sind die Radfahrer, Fußgänger, Vielflieger, die Kurz- und Langschläfer berücksichtigt. Ich könnte den Wahnsinn weiter formulieren, will aber keinen Schaden an den wirren Vorstellungen dieser Weltenbeglücker nehmen. Letztlich hat es der Konsument von Amazon Produkten selbst in der Hand, so er sofort erkennt, wo Amazon inzwischen überall die Finger im Spiel hat, sich dem zu beugen, sich täuschen zu lassen und das Spiel mitzuspielen. Das Produkt ist nur so lange verkäuflich, wie es der Markt fordert. Also. Es gibt auch eine Welt ohne Amazon.

Helmut Bachmann | Sa, 28. August 2021 - 11:26

dies nicht schon, sogar bis hin zur Geschichtsklitterung? Es ist unerträglich, dass der neue Rassismus von Amazon nun also zum absoluten Standard werden soll. Nur für eigene Produktionen hoffe ich? Die sind ja jetzt schon durch die Bank weg schlecht und es nicht wert gesehen zu werden. Der Untergang des TV und Kinos, wenn es so weiter geht. Schön wars. Vielleicht ist es an der Zeit dem guten alten Rat von Peter Lustig zu folgen.

Christa Wallau | Sa, 28. August 2021 - 12:07

So ähnlich wie wunderbaren, üppig blühenden Rosenpflanzen, die - von Mehl- u. Sternrußtau befallen - ihre Blätter verlieren und zu stachligen Gerippen verkommen, so wird es der Kunst in Zukunft ergehen.
Die irrsinnigen Vorgaben, die man offenbar dem Kino u.den Theatern auferlegen will, werden alles zerstören, was es jemals an Freiheit und Fantasie in diesem Bereich gegeben hat.
Nicht nur "bigger than life" darf es dann nicht mehr geben, sondern auch "worse than life" wird verboten. Dabei gehört a l l e s, was der Mensch sich vorsstellen kann - im Guten wie im Bösen - zu ihm. Es ist sein ureigenstes Selbst! Und zumindest in der Kunst muß sich das ausdrücken dürfen! Sonst verkommt das Humanum zum Roboter.

Gott-sei-Dank wird jedoch der von rigiden Vorschriften geknebelte Mensch - über kurz oder lang - Wege finden, seinen Fesseln wieder zu entkommen - wie auch immer. Jedenfalls ist dies meine große Hoffnung.
Allerdings geht es j e t z t erst mal weiter in die gegenteilige Richtung...

helmut armbruster | Sa, 28. August 2021 - 12:14

Dort steht nämlich wörtlich Folgendes:
"Jede Propaganda hat volkstümlich zu sein und ihr geistiges Niveau einzustellen auf die Aufnahmefähigkeit des Beschränktesten unter denen, an die sie sich zu richten gedenkt. Damit wird ihre rein geistige Höhe um so tiefer zu stellen sein, je größer die zu erfassende Masse der Menschen sein soll. Handelt es sich aber, wie bei der Propaganda für die Durchhaltung eines Krieges, darum, ein ganzes Volk in ihren Wirkungskreis zu ziehen, so kann die Vorsicht bei der Vermeidung zu hoher geistiger Voraussetzungen gar nicht groß genug sein.“

Quelle: https://beruhmte-zitate.de/autoren/adolf-hitler/zitate-uber-menschen/

Gerhard Lenz | Sa, 28. August 2021 - 12:19

aus einer Mücke einen Elefanten?

Es gibt doch angeblich schon erboste Zuschauer, die sich beim ÖRR darüber beschweren, wenn im Fernseh-Tatort nicht der Türke, sondern der gute Deutsche Täter ist.

Beschweren? Nicht nötig. Einfach nicht einschalten. Oder, im Falle von Amazon, schlicht ignorieren.

Es gibt doch bestimmt beim MDR oder sonst wo regelmäßig den einen oder anderen alten Schinken, wo die Welt noch in Ordnung ist, die Dame des Hauses noch im Schürzchen kokettiert.

Ach so, dass wäre ja dann der ÖRR. Den sollte es ja am besten gar nicht geben.

Ein neuer Sender muss her, die alten alle weg.

ARD kann ja bleiben.
Das "A" steht dann für AfD (=AfD-Rundfunk Deutschlands).
Wenn das den Flügelsympathisanten nicht reicht, kann man ja auch das gut alte Wort "Arisch" reaktivieren.
Die Inhalten müssen natürlich stimmen!

Werner Zillig | Sa, 28. August 2021 - 14:02

"Zudem strebt man an, 'mindestens 10 Prozent unserer Rollen mit Menschen zu besetzen, die lesbisch, schwul, bisexuell, transgender oder geschlechtlich nicht konform/non-binär sind, und 10 Prozent mit Menschen, die sich selbst als Menschen mit einer Behinderung identifizieren'."

... dass Amazon da eine große Ironie-Offensive gestartet hat. Die CEO-Frage war: "Wie führen wir PC nach Absurdistan?" Brainstorming. Und dann -- eben das.

Rob Schuberth | Sa, 28. August 2021 - 14:48

Da kann mir das Filmangebot (bei allen, nicht nur Amaz. Netfl, ÖRR), das eh kaum noch Gutes zeigt, ziemlich egal sein.

Gesellschaftlich ist das nat. der Hammer.
Zensur wird durch Amazon quasi als gut dargestellt.

Mmmmh...kommt mir irgendwie bekannt vor.
Dinge einfach ins Gegenteil verkehren um sich dann derer zu bedienen.

Bernd Muhlack | Sa, 28. August 2021 - 15:27

Vorab, ich habe 3 Folgen gesehen - mehr oder weniger gezwungen.
Das war doch auch ein Abbild der realen Gesellschaft oder?
Mutter Beimer quasi als Merkel-Ersatz!
Farbige, Behinderte, nervige Ur-Münchner u was das Herz sonst noch so begehrt.

Was amazon realisieren will, ist mir eher egal; ich bin kein Konsument von amazon; hoffe u denke ich zumindest!

Nehmen wir doch einfach Kinderbücher.
Aus Pippis Vater, dem Negerkönig, wurde der Südseekönig. An "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" fummelt man ebenfalls herum. Die Liste ist endlos.

Oder Derrick!
Die erfolgreichste Serie des ZDF - weltweit ein Megaseller; knapp 300 Folgen.
Jeder Dreck wird auf einem der tausend ÖR-Sender wiederholt, aber nicht mehr Derrick.
Warum?
Man fand heraus, dass er gegen Kriegsende bei der Waffen-SS war!
Stante pede persona non grata!
"Horst Tappert? Nie gehört, kenne ich nicht!"
Man könnte ja inzwischen missliebige Schauspieler durch Avatare ersetzen - locker realisierbar!

Harry hol schon mal den Wagen

Kurt Kuhn | So, 29. August 2021 - 08:46

Ich werde den gekünzelten Mist absolut ignorieren, so wie ich es in der rumänischen national-kommunistischen Epoche auch getan habe. Dort war alles sowas von "korrekt", dass es keinen Menschen mehr interessiert hat.
Übers Fernsehen wurde nur noch Sport geschaut und ins leere Kino gingen nur ganz junge Paare um im Dunklen schmusen zu können, war auch schön...
Im Theater waren mehr Personen auf der Bühne als im Saal, besonders bei politisch angehauchten
Aufführungen die zwangsweise ausverkauft wurden.

Die Amerikaner dürfen in ihren Spielfilmen weiterhin um drei Ecken schießen und das ganze Universum retten.

Ms Frei | So, 29. August 2021 - 12:40

Nun, ist ja alles wunderbar.
Sollen sie doch. Abschalten und Kündigen ist jedem freigestellt.

Schwieriger ist es in diesem unseren Lande in dem immer weniger Indigene gut und gerne leben:
Dem volkspädagogischen ÖRR kann man nicht entrinnen.
Mittlerweile hält man nicht mal mehr den verdrehten und verdrucksten Tatort aus. Der immer irgendeine penetrante Gutmenschenstory darstellen muss. PC auf allen Kanälen.
Nerviges Genderhicksen.

Leider kann man die Finanzierung dieses fast mafiösen Konstruktes nicht verhindern.

Wie die deutsche Filmindustrie, die mit Lust und Verve grundsätzlich gegen den Geschmack des Publikums produziert. Auch kein Problem dank staatlicher Förderung.

Dagegen Amazon:
Die werden ein Seismograf für den Willen der Menschen sein.
Wenn da genug kündigen, werden sie den moralischen Zeigefinger sehr schnell wieder einziehen.

Amazon ist zutiefst und brutal kapitalistisch.
Das beruhigt.

H. Stellbruch | So, 29. August 2021 - 13:47

Die zunehmende Dekadenz der westlichen Gesellschaften, die in dieser kunstfeindlichen identitätspolitischen Diskriminierung zum Ausdruck kommt, wird anderen Mächten auf der Welt zum Aufstieg verhelfen, die diese Entwicklung mit amüsiertem bis schroff ablehnendem Unverständnis begegnen ("Die spinnen, die Römer!"). Die westliche Welt verzwergt sich durch eine im Kern reaktionäre, ex- statt inklusive, in Teilen rassistische Eliten-Ideologie selbst, ein Zeichen fortschreitender Dekadenz. Es wird noch dauern, bis Andere übernehmen. Sollte dieser Unsinn nicht enden, wird es aber irgendwann geschehen. Hoffentlich noch zu unseren Lebzeiten. Diese Hoffnung schwindet aber allmählich angesichts des schwachen Widerstands gegen den identitätspolitischen Furor der Antidiskriminierungs-Jakobiner.

christoph ernst | Mo, 30. August 2021 - 16:40

bei Amazon geht's genauso zu. Dafür können 'Dispatcher' bei Jeff Bezos in Staten Island nicht aufs Klo, ohne ihren Job zu riskieren, egal, ob sie schwarz, braun oder blass sind, weil der Supervisor mault, wenn sie während der Arbeit pinkeln müssen. So läuft 'woker Kapitalismus': Neger und Latinos unterbezahlt schwitzen lassen, und zum Ausgleich neo-rassistische 'kritische Rassentheorie' abfeiern. Schon richtig ekelhaft, zutiefst reaktionär und heuchlerisch. Ben Shapiro meint, die alten Institutionen sind verloren - also produziert er jetzt selbst Filme. Dave Rubin hat etwas Ähnliches gestartet, um Foren vorm Zugriff woker Internetkonzerne zu schützen. Es braucht nicht-woke Schulen, Unis und Foren, wo alle neo-rassistischen Barbaren vor der Tür bleiben. Hierzulande haben sie die Universitäten längst erobert, die meisten Medien, Kulturbetriebe und Parteien. Es wird höchste Zeit, da alternative Strukturen zu schaffen, wo weiter halbwegs freie Diskurse stattfinden können.

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