Aloe Blacc über seine letzten 24 Stunden - Energien nach dem Tod

Der Rapper und Soulsänger Aloe Blacc wird in seinen letzten 24 Stunden weder melancholisch noch traurig sein. Er strebt vielmehr schon jetzt jeden Tag danach, vollständige Beziehungen zu führen. So sei die Zeit der Trauer nur kurz, verrät er in unserer Kolumne.

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Kein Melancholiker: Aloe Blacc / Maurice Weiss

Autoreninfo

So erreichen Sie Nadine Emmerich:

Aloe Blacc wurde am 7. Januar 1979 in Los Angeles geboren. Seine Karriere startete er als Hiphop-MC. Als Solokünstler bekannt wurde der Soulsänger und Rapper mit „I Need a Dollar“. Im Oktober erschien sein neues Album „All Love Everything“.

Ich bin kein melancholischer oder trauriger Mensch, also bin ich das auch in meinen letzten 24 Stunden nicht. Der Tag wird ein Fest mit meiner Familie – meiner Frau und meinen Kindern, meinen Eltern und Schwiegereltern, meiner Schwester und Schwägerin sowie deren Familien. Wir verbringen ihn in meinem Haus in Los Angeles, wo ich mich wohlfühle. 

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gabriele bondzio | So, 27. Dezember 2020 - 10:48

Ich hatte auch mal den Wunsch aus einem Flugzeug zu springen, dass Gefühl im freien Fall der Erde zu zu schweben. Hat mich irgendwie gereizt. Aber leider, mir zittern auf jeden Gerüst (z.B streichen der Dachrinne) die Knie. Die Höhenangst ist ein Teil von mir.
„Ich glaube, dass die Angst, die man hat, wenn man an einem Abgrund steht, in Wahrheit vielmehr eine Sehnsucht ist. Eine Sehnsucht, sich fallen zu lassen – oder die Arme auszubreiten und zu fliegen.“ (Isabel Abedi)
Trotz Corona, denke ich wenig über den Tod nach. Aber die Gedanken von Aloe Blacc finde ich sehr schön. Weil Familie in meinem Leben auch einen großen Stellenwert hat. Obwohl hier auch kulturell-gewachsene Riten eine Rolle spielen.
Familie und Freunden etwas zurückzulassen (besonders Kindern) an dem sie sich festhalten können. Ihre Erinnerun, an das Vergangene, positiv zu gestalten...ist schon viel wert.

Bernd Muhlack | So, 27. Dezember 2020 - 21:07

Hallo werte Frau Bondzio!

Diese "last 24-h-articles" interessieren mich eher nicht, jedoch die Kommentare.

In 2003 sprang Jürgen Möllemann aus einem Kleinflugzeug, mit Fallschirm - jedoch zog er wohl nicht die "Reißleine! - 58j und Suizid.
Möllemann war ein "Querdenker", gefiel mir.

"Eine Dachrinne streichen?"
Frau Bondzio, wer bitte streicht eine Dachrinne?
Solange sie "dicht" ist, ihren Zweck erfüllt, sollte man sie in Ruhe lassen - das ist keine Frage der Ästhetik, sondern des Nutzens!
Dachrinnen aus Kupfer sind empfehlenswert, sie sind robust und altern farblich im Laufe der Zeit.

Höhenangst - Altophobie?
Das kenne ich sehr gut - das ist je nach Situation horrible!
Vor gefühlten 100 Jahren waren wir auf dem Eiffelturm; bei Plattform zwei wurde mir "anders"; wie komme ich wieder runter?
PUH!

Qua Weihnachten, zwischen Jahren sind leider wenig CICERONEN zu lesen, "veröffentlicht" - schade!

In diesem Sinne: bereits jetzt ein gutes, gesundes 2021 an ALLE!

& es lebe der Diskurs!

Na ich Herr Muhlack. Wer in der DDR ein Häuschen sein Eigen nannte, hat es wegen der Ästhetik getan, weil die (alt)Farbe von der verzinkten Dachrinne abgeblättert ist. Und man(n)/frau konnte sie auch ausbessern. So einfach ist man nicht an Neuware gelangt. Und ich wollte auch meinen inneren Schweinehund ein Schnippchen schlagen. :-)

Unvergessen, lieber Herr Muhlack, bekam ich in den 70igern als Juso auf Kosten der SPD die Gelegenheit, den Bundestag in Bonn zu besuchen. Es war gerade Fragestunde und der fesche Herr Möllemann fragte, warum die DDR für deren Piratensender keine Postgebühren zahlen müsse. Die Antwort war, dass dies nicht üblich sei, zumal die westdeutschen Sender und der SFB auch nichts an die Post der DDR zahlen würden. Außerdem wolle man den Spionage-Funk (eins--fünef--Achtung--zwo) auch nicht legitimieren. Protokoll: Großes Gelächter.

Ansonsten gab es in den Wohntürmen der RuhrUni überraschend viele Selbstmorde durch Fenstersturz. War schon merkwürdig.

Auf jeden Fall Ihnen auch ein gutes, gesundes 2021! Und weiterhin tiefsinnige und weniger tiefsinnige Muhlack´sche Kommentare.

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