- Vordenker des rassistischen Anti-Rassismus
Frantz Fanon ist der Säulenheilige des Postkolonialismus. Sein Bestseller „Die Verdammten dieser Erde“ gilt als Manifest der Dekolonialisierung. Wer den Hass der Linken auf alles Europäische verstehen möchte, kommt an dieser rassistischen und gewaltverherrlichenden Schrift nicht vorbei.
„Keine Sanftmut kann die Auswirkung der Gewalt auslöschen, nur die Gewalt selbst kann sie tilgen. Der Kolonisierte heilt sich von der kolonialen Neurose, indem er den Kolonialherrn mit Waffengewalt davonjagt. (...) Sobald dieser Krieg ausbricht, ist er erbarmungslos. Man bleibt entweder terrorisiert oder wird selbst terroristisch. (…) Denn in der ersten Zeit des Aufstands muss getötet werden: einen Europäer erschlagen heißt zwei Fliegen auf einmal treffen, nämlich gleichzeitig einen Unterdrücker und einen Unterdrückten aus der Welt schaffen.“
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Nicht nur vom erreichten Lebensalter, sondern auch in manch anderen Punkten mit einem gewissen Maximilien de Robespierre vergleichbar. Der Zweck heiligt eben die Mittel.
Gestern Frantz Fanon, heute Achille Mbembe. Wobei mildernd für Fanon spricht, dass er an zwei grauenhaften Kriegen teilgenommen hatte. Doch der eigentlich böse Geist hieß Sartre, der Hofphilosoph der KPF, der zwar nie der Partei beitrat, aber alle Verbrechen Stalins klein redete. Der machte Fanon groß und erhob Selbsthass in den Kanon linker Hochkultur. Heute heißt der Trangender-Sartre Judith Butler, glorifiziert die Hamas und Hisbollah und wird dafür in Frankfurt mit dem 'Theodor W. Adorno Preis' geadelt. Wenn das keine Dialektik der Aufklärung ist.
Insofern: Selbst schuld. Lässt man nihilistische, zerstörungsverliebte Geister wie Sartre oder Butler die philosophische Szene dominieren, darf man sich nicht wundern, wenn Frantz Fanon, Edward Said und Achille Mbembe zu gefeierten Stars und Hirnwäschern der Jugend avancieren.
Denn ja, auch ich fand vor 40 Jahren an der Uni Fanons Schriften bahnbrechend...
Heute sehe ich das anders. Was nicht heißt, dass ich schlauer wäre.
habe ich vielleicht als Zehn- oder Zwölfjährige gelesen und habe es verstanden als einen Aufschrei, eine Anklage.
Die philosophischen Zusammenhänge konnte ich noch nicht einordnen, aber was ich bei Fanon schätzte, würde ich nicht unbedingt bei Satre schätzen.
Fanon war authentisch in seinem Leiden am Kolonialismus und seiner Empörung über ihn.
Satre könnte schlimmstenfalls einfach "abgehoben" gewesen
sein?
Ein über sich aufgeklärtes Europa sollte "Fanon" die Hände reichen können und nicht lange über irgendwelche Abstufungen zur Gewalt anderer nachdenken.
Bei sich selbst anfangen und zuhören.
Damit meine ich aber nicht sofort jugendliche europäische Anti-Kolonialisten.
Dem "Kampf" der Kolonialisierten wird man sich stellen müssen.
RIP
sich in seinen Hass hineinzusteigern, kann ich ja noch irgendwie verstehen. Es kann für einen Schwarzen nicht leicht gewesen sien, in damaligen Zeiten "weiße" Philosophie und Medizin zu studieren. Die Fülle realer oder vielleicht auch nur empfundener narzisstischer Kränkungen, die er verkraften musste, dürfte enorm gewesen sein. Bis heute habe ich allerdings nicht verstanden, was all die verwöhnten Kinder der weißen Mittelschicht dazu treibt, sich seinen und all den folgenden "Hass &Hetze gegen Weiße" -Theorien anzuschließen. Keines von ihnen möchte doch in einem von braunen oder schwarzen "Edlen" regierten Land als Normalbürger sein Dasein fristen und auch die Jugend der "befreiten" Kolonien zieht es mit Macht dahin, wo böse Weiße mit ihrem Rassimus für einen Lebensstandard der Bevölkerung sorgen, von dem man in ihrer Heimat nicht einmal träumen kann. Motto: lieber rassistisch diskriminiert in Europa als als stolzer Untertan schwarzer Despoten sein Dasien fristen.
sehr gut funktioniert von außen nicht zerstören kann, muß man es im Inneren zerstören. Warum die Linke das einzig funktionierende Gesellschaftsmodell, das Wohlstand für fast alle erzeugt, zerstören will ist wohl ihrer Ideologie geschuldet. Gleichgeschaltete Armut für alle ist ihr Modell. Europäische Wohlstandskinder begreifen das wohl erst wenn sie den Abstieg erreicht haben.
@Andreas Peters, das frühere Schweigen der Linken zu den Verbrechen Stalins und Maos setzt sich (in leicht veränderter Form) auch in der Gegenwart führt. Was den Philosophen Sartre zum Selbsthass auf die westliche Zivilisation und zum Weg nach Stammheim zur dort inhaftierten RAF führte, wird sich letztendlich nicht ergründen lassen. Aber die zugrundeliegende Ideologie ist unverändert aktuell.
bemerkenswert, dass Fanon pauschal zu Unterwerfung Europas aufruft und quasi jeden (weißen) Europäer unter Generalverdacht stellt.
Und auch Sartres Vorwort ist eindeutig: „Erschlage jeden Europäer, du triffst immer den Richtigen.“ So jedenfalls verstehe ich es.
Man erkennt Parallelen vom einige Jahrzehnte zuvor im Knast von Landsberg am Lech geschriebenen „Mein Kampf“.
Ganze Völker aus reinem Hass aufgrund widerlicher Taten einzelner aus diesen Völkern zum Erschlagen freizugeben ist nicht davon entfernt oder sogar gleich wie das Erklären ganzer Völker zu Untermenschen, die es zu unterwerfen gilt.
Aber wie es so ist – im gewissen Sinn sieht man das ja am lächerlich schonenden Umgang mit dem Edel-Linken und frühren SS-Mitglied Grass seitens seiner Jünger, während man gleichzeitig jeden, dessen Meinung einem nicht passt, zu einem Nazi abstempelt – bei den Linken ist von Linken begangenes Unrecht immer ein anderes Unrecht als bei den von ihnen als „Rechte“ abgekanzelten Menschen.
Ich meine das wörtlich. Es hilft. Rassismus ist Ubiquitär und keine Frage der Hautfarbe. Aber es ist so typisch während der Subsahara Hochkonjunktur hatte wurden ca. 50 Millionen Schwarze versklavt. 10-12 Millionen wurden in die europäischen Kolonien verkauft, ca. 10 Millionen an der Araber nach Nordafrika und ca. 30 Millionen gingen an schwarze Sklavenhalter vor Ort. Die Europäer hatten einige Jahrhunderte einen absurden Vorsprung in der Waffentechnologie, der Kapitalismus ermöglichte es England den indischen Subkontinent mit maximal 50 000 Soldaten und einer Handelskompanie zu beherrschen. Maharadschas hatten insgesamt Millionen von Soldaten. Die Portugiesen schossen im 16 Jahrhundert mit ein, zwei Dutzend Karavellen hunderte arabischer Galeeren in einer einzigen Schlacht zusammen. Gleichzeitig wurde der Humanismus und die Demokratie mit antikolonialen Werten entwickelt. Sobald man die Kolonialisierten als Menschen sah, war der Keim des Untergangs der Kolonialreiche gelegt.
