Desasterwoche der Christdemokraten : Wegner, Günther, Merz: Das größte Problem der CDU ist sie selbst Ein Ministerpräsident, der freie Medien als Feinde markiert. Ein Bürgermeister, der nach einem Terroranschlag Tennis spielt. Und ein Kanzler, der sich für das eigene Land nicht interessiert. Diese Woche hat gezeigt: Das größte Problem der CDU ist und bleibt sie selbst. VON BEN KRISCHKE
Versäumnisse des Berliner Katastrophenschutzes : Helmut Schmidt würde sich im Grabe umdrehen Bereits einen Monat vor dem Stromausfall bemängelte der Jahresbericht des Berliner Rechnungshofs eklatante Defizite im Katastrophenschutz. Innensenatorin Iris Spranger (SPD) zeigt keine Selbstkritik – andere Politiker traten schon wegen weniger zurück. VON CLEMENS TRAUB
Auftritt bei Markus Lanz : Daniel Günther bekennt sich zur Zensur - und nennt alternative Medien „Feinde der Demokratie“ Daniel Günther bejaht bei Markus Lanz die Forderung, notfalls Medien zu zensieren. Schleswig-Holsteins Ministerpräsident zeigt ein seltsames Demokratieverständnis: Die Parteien sollen ihre „Kleinkriege“ beenden für den großen Konsens im Kampf gegen AfD und Tech-Firmen. VON FERDINAND KNAUSS
Berlins Regierender Bürgermeister in der Kritik : Großes Tennis für Kai Wegner Berlins Regierungschef musste sich vorwerfen lassen, während des verheerenden Stromausfalls nicht vor Ort gewesen zu sein. Jetzt stellt sich heraus: Kai Wegner war stattdessen Tennisspielen. Die CDU stärkt ihm dennoch den Rücken. Es wird tragisch enden. VON ALEXANDER MARGUIER
Politische-Werbung-Transparenz-Gesetz : Wie man eine Demokratie zu Tode reguliert EU und Bundesregierung wollen strengere Regeln im politischen Diskurs durchsetzen. Dafür stellen sie verbindliche Regeln für die Diskussion auf und kontrollieren sie durch Behörden. Das ist brandgefährlich für die Demokratie. VON VOLKER BOEHME-NESSLER
Zahl der Asyl-Folgeanträge steigt extrem : Wenn der Europäische Gerichtshof gegen die „Migrationswende“ urteilt Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs macht aus abgelehnten Asylbewerberinnen neue Antragsteller mit Aussicht auf Erfolg. Das zeigt: Die Richter wollen keine „Migrationswende“, sondern eine Ausweitung der Asylzuwanderung. Mit bereits fatalen Folgen auch für die Bundesrepublik. VON FERDINAND KNAUSS
Linksextremismus in Berlin : Die „Vulkangruppe“ und der Blackout Ein Terroranschlag auf die Berliner Energieversorgung hat Teile der Hauptstadt lahmgelegt. Eine linksextreme Gruppe reklamiert die Tat für sich. Doch im Internet kursieren zwei sich teils widersprechende Bekennerschreiben. VON JAN UPHOFF
Brombeerkoalition in Brandenburg gescheitert : Opposition und Regierung passt nicht zusammen Die erste Brombeer-Koalition der Republik ist Geschichte. In Brandenburg zerbricht das Bündnis aus SPD und BSW an inneren Widersprüchen, Machtspielen und der Unfähigkeit, Regierungsverantwortung von Oppositionsgestus zu trennen. VON BENJAMIN LASSIWE
Linksextremer Anschlag in Berlin : Der Kanzler sorgt sich mehr um die Sicherheit der Arktis als um den deutschen Ökoterrorismus Vom linksextremistischen Terroranschlag auf das Berliner Stromnetz sind Zehntausende betroffen. Dafür ist die Aufregung lächerlich klein. Sogar Bundeskanzler Friedrich Merz schweigt - und sorgt sich mehr um die Sicherheit der Arktis als um die der deutschen Bürger. VON BEN KRISCHKE
Terroranschlag auf Stromversorgung : Über späte Hilfe und zu späte Hilfe Mehrere Zehntausend Menschen haben am Tag Vier nach dem Terroranschlag auf die Berliner Energieversorgung noch immer keinen Strom und keine Heizung. Nach Cicero-Informationen hat es auch ein Todesopfer gegeben. Unser Autor hat sich vor Ort umgesehen. VON VOLKER RESING
FDP-Dreikönigstreffen in Stuttgart : Aufbruch ins Ungewisse Trotz schlechter Umfragewerte versucht die FDP beim Dreikönigstreffen in Stuttgart den Neustart einzuläuten. Allen voran Parteichef Christian Dürr. Der trommelt unter anderem für eine radikale Entrümpelung bestehender Gesetze und Vorschriften. VON HUGO MÜLLER-VOGG
Interview mit Sicherheitsexperte Arne Schönbohm : „Es war ein direkter Angriff auf das Leben der Menschen“ Der Sicherheitsexperte Arne Schönbohm kritisiert das Krisenmanagement nach dem Terroranschlag auf das Berliner Stromnetz. Die Gefährdungslage sei zu spät erkannt woren, sagt er im Interview. Ein mögliches Fehlverhalten müsse jetzt unbedingt aufgeklärt werden. INTERVIEW MIT ARNE SCHÖNBOHM
Reform des Militärischen Abschirmdienstes : Endlich zurück zu den Wurzeln Die Kernaufgabe des Militärischen Abschirmdienstes ist die Abwehr von Gefahren für die Einsatzbereitschaft der Bundeswehr. Doch zuletzt entwickelte er sich immer mehr zum innenpolitisch getriebenen Kontrollapparat gegen extremistische Umtriebe. Das soll sich jetzt ändern. VON RICHARD DREXL
Anschlag auf Berliner Stromversorgung : Politisch legitimierter Terror Selbsternannte Klimaschützer versetzen Teile Berlins in den Blackout und gefährden Menschenleben. Doch solche Attacken passieren nicht aus heiterem Himmel. Sie sind das Ergebnis einer politisch gewollten Legitimierung bestimmter Arten von Gewalt. VON ALEXANDER MARGUIER
Vorstoß vor der Klausurtagung in Seeon : Die CSU pokert in der Migrationsfrage hoch Die CSU-Landesgruppe im Bundestag drängt auf schnelle Rückführungen von syrischen Flüchtlingen. Ein gewagter Vorstoß, der sowohl Risiken als auch Chancen birgt und zugleich die Glaubwürdigkeit der Union auf die Probe stellt. VON JAN UPHOFF
Meistgelesene Artikel 2025: Januar - „Manche der ausländischen Ärzte sind ein erhebliches Sicherheitsrisiko“
Auftritt bei Markus Lanz - Daniel Günther bekennt sich zur Zensur - und nennt alternative Medien „Feinde der Demokratie“