Reichstagsgebäude in Berlin
Reichstagsgebäude in Berlin / picture alliance / NurPhoto | Emmanuele Contini

Zur Krise der Demokratie - Auf dem Weg in den Systeminfarkt

Wahlen verändern nichts in Deutschland. Egal wer gewählt wird, alles bleibt beim Alten. Das geht auf Dauer nicht gut. Doch das politische System wirkt hilflos. „Große“ Koalitionen sind das Ergebnis. Zeit, grundsätzlich neu zu denken.

Alexander Grau

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Zuletzt erschien von ihm „Die Zukunft des Protestantismus“ bei Claudius.

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Eine Demokratie, in der von vornherein klar ist, dass sich bei Wahlen nichts ändert, hat ein Problem. Denn die große Errungenschaft der Demokratie ist die geordnete und legale Machtübergabe von einer politischen Fraktion an eine andere. Diese Machtübergabe ist kein Selbstzweck. Es geht nicht einfach darum, Namen und Personen auszutauschen. Demokratie lebt vielmehr davon, dass ganz unterschiedliche politische Akteure mit unterschiedlichen politischen Ideen an die Macht kommen können.

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Klaus Funke | Sa., 14. März 2026 - 12:14

Doch, Sie haben alles noch viel zu moderat formuliert. Die Stimmung im Lande ist nämlich durchaus nicht kuschelig, sie ist latent aggressiv und durchweg pessimistisch. Und das ist kein Wunder. Die Wut und die Unzufriedenheit wachsen sozusagen um die Wette. Jetzt sind überall Wahlen, doch es ändert sich nichts. Der Wähler wählt Blau und schwarz, aber er kriegt Grün und Rot. Und dies in Dauer und Fortsetzung. Allerdings scheint es, dass es auch wirkliche Verlierer gibt. Die SPD gehört verdientermaßen jetzt dazu. Denn diese Partei ist sozusagen federführend verantwortlich für das ganze Dilemma. Mit unendlichen Taschenspielertricks - Scholz war ein solcher Hütchenspieler - hat man sich an der Macht gehalten. Besonders krass ist das in Sachsen zu sehen: < 10% aber immer noch und immer wieder in der Regierung. Schuld ist eine absolut inkonsequente, lasche, feige und verlogene CDU, von Merkel entkernt und weichgespült. Klatschhasen. Klingeling. Nein, das darf so nicht weitergehen und das wird es auch nicht.

Urban Will | Sa., 14. März 2026 - 13:14

Antwort auf von Klaus Funke

nicht zu den tatsächlichen Verlierern gehört, obwohl sie massiv an Stimmen verliert. In BW – eine Art „Sonderfall“, weil sich dort kurioserweise die Grünen, die seit Jahrzehnten das Ländle bergab führen oben halten konnten - hatte sie nie die Aussicht auf eine Regierungsbeteiligung und ist komplett abgeschmiert. Dort ist sie in der Tat der Verlierer.
Aber im Bund wird sie, „dank“ der dämlichen Brandmauer, auch mit 5,1% weiter mit regieren. Merz hat sich unmissverständlich und endgültig festgelegt. Und so wird es auch in wohl allen Bundesländern sein. Solange es für die Altparteien-AfD-Verhinderungs-Koalitionen reichen wird, werden sie gebildet werden.
Zwei Dinge müssen sich ändern: das Wahlschaf-Verhalten der Unions-Wähler und/oder die Brandmauer muss weg, was de facto bedeutet, dass die vermerkelte Merz-Truppe ausgetauscht werden muss.
Solange beides bleibt, gehört die desolate, verlotterte SPD leider immer zu den „Gewinnern“.
Das ist mM nach das hier angesprochene Problem.

Günter Johannsen | Sa., 14. März 2026 - 13:47

Antwort auf von Klaus Funke

wird sich nichts ändern, weil CDU/CSU immer auf einen linksextremen Koalitionspartner (Grüne; SED.-LINKE; SPD) angewiesen ist. Das ist längst keine Demokratie mehr. Und das war so gewollt und eingefädelt von der LinXen Einheitsfront. CDU/CSU ist leider auf diese fiese linXe Masche reingefallen!
Solange es diese schmutzig-linXe Brandmauer gibt, solange wird es in Deutschland keine Freiheitliche Demokratie mehr geben!

Chris Groll | Sa., 14. März 2026 - 14:46

Antwort auf von Klaus Funke

Sehr geehrter Herr Funke, der Wähler sollte inzwischen wissen, daß die Brandmauer besteht. Er sollte wissen, daß cdU/csU, da ja selbst linksgrün, nur mit linken Parteien koalieren wird.
So dumm kann kein Wähler sein, etwas anderes anzunehmen. Oder doch?
Wie schon Einstein feststellte:
"Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten."

Günter Johannsen | So., 15. März 2026 - 14:00

Antwort auf von Chris Groll

"Die Welt von heute gleicht einem wundervollen Ozeandampfer. Die komplizierten Maschinen funktionieren gut, die Passagiere tanzen zur Bordmusik … Das Ganze ist großartig. Nur der Anker fehlt. Und der Kompass geht nicht. Das wundervolle Schiff treibt hilflos auf dem Ozean. Es ist nur eine Frage der Zeit, wann es an einem Eisberg oder an einer Klippe zerschellen wird."
(Werner Karl Heisenberg 1901 -1976, Nobelpreis für Physik 1932, Atomforscher)

ist nicht reformierbar! „Ein marxistisches System erkennt man daran, dass es die Kriminellen verschont und den politischen Gegner kriminalisiert.“ (Alexander Solschenizyn)

Urban Will | Sa., 14. März 2026 - 12:22

nehmen sie ihn nicht auf. Demokratie lebt nun mal vom Denken und Anwenden dessen, was uns vom Einzeller unterscheidet: der Vernunft.
In jedem Land, das demokratisch genannt werden kann, könnten die Wähler noch immer per Wahlen massive Richtungsentscheidungen einleiten, siehe die Wahl Trumps.
Sie machen es aber nicht.
Deutschland, bzw. seine Wähler bspw. sind noch nicht soweit, bzw. waren mal viel weiter, haben sich aber rückwärts entwickelt. Demokratie wird hierzulande seit Jahren nur noch gespielt, über die Gründe könnte man wohl Bücher schreiben. Ich verorte sie im linksgrünwoken Moralanspruch und deren Durchsetzung aller Bereiche.
Und in der Vernichtung des bürgerlich-konservativen durch Merkel. Seit Merkel bekommen wir nur noch links, egal,was gewählt wird.
Es würde bereits reichen, wenn der Union- wählende Anteil der Wählermehrheit (sie möchte bürgerlich-konservativ) endlich kapieren würde, dass sie die falsche Partei wählen.
Ab diesem Tag hätten wir wieder polit. Wettstreit.

Der Ball liegt eben nicht "im Feld der Wähler", denn die Altparteien in den Parlamenten haben sich Regelungen erschaffen, oder werden es noch tun, um die Stimmen oppositioneller Kräfte zu entwerten, bzw. deren Vertreter nicht an die ihnen zustehenden Mehrheiten kommen zu lassen.

Urban Will | Sa., 14. März 2026 - 23:30

Antwort auf von Achim Koester

wäre, mehrheitlich die AfD zu wählen, ihr also so viele Stimmen zu geben, dass sie regieren kann und nicht mehr Opposition sein müsste. Dann könnten die Altparteien ihre dreckigen Spielchen nicht mehr spielen.
Dies wäre wohl bereits heute der Fall, wenn all die Unions-Wähler, die eigentlich blaue Politik wollen, auch blau wählen würden. Noch machen sie es nicht, aus wohl verschiedenen Gründen.

Das meinte ich mit dem Ball, der im Felde der Wähler liegt.

Ich weiß nicht so genau, was Sie da andeuten. Dass man die AfD in vielen Fällen mobbt und nicht mitspielen lässt, ist mir bekannt. Aber ich kenne keine aktuellen, bzw. geplanten Maßnahmen, die eine AfD mit Parlamentsmehrheit daran hindern könnte, die Regierung zu stellen.

Hans Süßenguth-Großmann | Sa., 14. März 2026 - 14:10

sprengen, indem sie mit der AfD spricht. Die innenpolitischen Differenzen sind marginal, die außenpolitischen beträchtlich. Das Sprechen geht nur im Westen, im Osten kann die CDU nicht zum Tanz bitten. Es wird wie in der DDR werden, es ändert sich nur etwas, wenn sich auf der Metaebene etwas ändert, damals in Moskau, heute in Brüssel. Von den "Bösewichten" (Rechten) hat bis jetzt Meloni die Ziellinie geschafft, aber wenn die Franzosen den RN in das Präsidentenamt wählen , könnte UvdL die nächste Fehlermeldung absetzen. Das Milliarden Grab Ukraine wird das alles beschleunigen.

Christa Wallau | Sa., 14. März 2026 - 14:39

zu denen, die - aus welchen Gründen auch immer - auf keinen Fall die AfD wählen oder sie anderen Menschen zur Wahl empfehlen würden.
Dies habe ich jedenfalls aus Ihren bisherigen Beiträgen immer herausgelesen.
Ohne massiven Rückenwind für diese Alternative ist aber nun mal kein Auftauen des eingefrorenen Parteien-Einheitsbreis zu bewerkstelligen.

Was können die Wähler denn Ihrer Meinung nach noch unternehmen, um eine Änderung des
miserablen "Status Quo" zu erreichen, als die einzige echte Oppositionspartei in Deutschland zu stärken?

Die Zustände sind oft und lange genug beklagt worden.
Statt den bevorstehenden Systeminfarkt vorauszusagen, sollten Sie, bitte, uns Lesern erklären, worin Sie eine reale Möglichkeit sehen, diesen Infarkt zu verhindern.

Wolfgang Borchardt | Sa., 14. März 2026 - 14:44

als möglicher Koalitionspartner der CDU. Die ist allerdings inzwischen so sehr links eingefärbt, dass sie gegen eine liberale Opposition (die die FDP am Ende nicht mehr war) wohl auch eine Mauer errichten würde - für "unsere" Demokratie, die offensichtlich nicht die aller ist. Wie lange wird sich die CDU aus purer Feigheit und Angst vor Links-Grün hinter Mauern verstecken und die Regierungspolitik der Verliererpartei SPD mittragen wollen? Immerhin trägt sie auch das Risiko, ausgehungert zu werden

Ich denke mal sie braucht in absehbarer Zeit gar nicht mehr aus Ihrem Versteck hervorzukommen……
Wenn es mit der Zustimmung der AfD aus der Mitte der Gesellschaft so weiter geht, wie mit einer Verdopplung zur anderen / Wahlperiode, kann jeder Depp der wenigstens die Grundrechenarten beherrscht ausrechnen, wann eine Regierung der AfD, ohne jegliche Kooperation möglich ist.
Mit besten Grüßen a d Erfurter Republik

IngoFrank | Sa., 14. März 2026 - 14:48

Wobei in den meisten Kommunikationen, nur die Wähler und die gewählten Parteien als Zustandsbeschreibung unseres misslichen politischen Zustand unseres Landes, betrachtet werden. Richtig, gut & schön. Aber:
Was mir bei der ganzen Diskussion unterpräsent ist, ist die Propaganda, die genau dieses „linke“ Parteienkartell stützt, die quasi Gleichschaltung aller Medien von ÖRR bis zur letzten Lokalzeitung in der Provinz.. Die wenigen Ausnahmen an unabhängigen Medien, die an einer Hand abzählbar sind, ständig unter Beobachtung und von den Guten Linken diffamiert, in die böse rechte Ecke gestellt werden, sind doch m M die „Stärkste Säule“ die dieses unheilvolle System stützt und in seiner Wirkung, vor allem auf die Wähler, unterschätzt wird. Hinzu kommt eine Justiz, bei der Zweifel an deren Unabhängigkeit, durchaus angebracht ist.
Am Ende ist’s Wurst ob die Ähnlichkeiten in den deutschen Diktaturen der DDR od. Im III. Reich zu suchen sind. Sie sind zweifelsfrei vorhanden,
MfG a d Erf. Rep.

Jochen Burghardt | Sa., 14. März 2026 - 16:03

sehr guter Kommentar zur Lage!
Besonders interessant ist, dass Sie eine Idee hier nennen, die ich seit Jahren äußere: Nämlich die Parlamentssitze zu verlosen.
Wer Minister werden will, hat sich dann zu bewerben und seine fachliche Eignung nachzuweisen.

Zumindest sollte nur derjenige Politiker ins Parlament kommen, der im jeweiligen Wahlkreis die meisten Stimmen erhält. "Listen" darf es nicht geben!
Nur so etwas ist echte Demokratie.
Das, was seit Jahren bei uns abläuft, ist in meinen Augen nur noch eine gespielte, eine Schein-Demokratie.

Ich betrachte so etwas eher als Glücksspiel, keinesfalls als demokratischen Prozess. Und wer entscheidet, wer bei der amtl. Ziehung der Lottozahlen, ähhm Parlamentssitze, in der großen Kugel stecken darf? Dass es keine Listen geben dürfte, da stimme ich 100% zu, auch Ihrer Beschreibung dieser "Demokratie", die diesen Begriff nicht mehr verdient! Er ist so entwertet wie viele andere, die der antidemokratischen, totalitären, 'cancel culture' zum Opfer gefallen sind.

Gerhard Fiedler | Sa., 14. März 2026 - 17:00

Alles richtig erkannt, lieber Herr Grau! Doch auch für Sie kommt ja die Veränderung Deutschlands mittels AfD schon nicht in Frage, so wie das hier Frau Wallau richtig zum Ausdruck bringt. Und wenn dies bei einem intelligenten Wähler schon der Fall ist, was kann dann von großen Teilen des Volkes erwartet werden? Ein notwendiger erster Schritt hin zu einer besseren Willensbildung im Volk wäre die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks oder deren Zwangsgebühren, bei dem Grün und Rot das Sagen haben.
Doch zur AfD! Auch diese müsste schließlich nicht auf „ewig“ geduldet werden, wenn sich zeigen sollte, dass sie zu nichts taugt oder Erwartungen nicht gerecht wird. Aber lassen wir sie doch erst einmal an die Macht, anfangs besser in einer Koalition, später bei Erfolg auch allein. Hören wir doch auf, diese Partei zum Nachfolger der NSDAP zu machen! Das ist sie nicht, und 1933 ist auch nicht identisch mit 2026! Eher könnte zutreffen, dass uns Linke und Grüne die DDR zurückbringen

Jens Böhme | Sa., 14. März 2026 - 20:21

Was hat Deutschland gestöhnt, als die GroKo mit Merkel nicht aufhören wollte. Nun ist die GroKo wieder da und das Kurzzeitgedächtnis noch kürzer als Alzheimer.

Markus Michaelis | So., 15. März 2026 - 03:52

Ja, das ist ein Punkt. Ich nehme es auch so wahr, dass unsere Gesellschaften zunehmend unfähig geworden sind, mit den Veränderungen in D und der Welt rational umzugehen. Man klammert sich an gewisse Wahrheiten, die nur leider keine Wahrheiten sind.

Man feiert Weltoffenheit und sieht die Welt dabei zu sehr so, dass wir andere diskriminiert hätten, aus Profitgier oder aus Furcht vor anderen. Die "echte Welt" mit ihren Widersprüchen sieht man nicht. Man glaubt fest an die universellen Werte, aber wie man mit realen Gegensätzen umgeht, überfordert. Man glaubt an die eine Menschheit, aber wie man sinnvolle Grenzen zwischen verschiedenen Welten zieht, dazu fehlen Ideen. Das die Welt sich zunehmend nicht für das Denken bei uns interessiert, will man nicht wahrhaben.

Man glaubt mit "Menschenrechten, regelbasierter Ordnung, Demokratie" schon wichtiges gesagt zu haben. Aber den anderen nicht in Ketten legen zu wollen, hat noch sehr wenig damit zu tun, reale Konflikte handeln zu können.

Angelika Sehnert | So., 15. März 2026 - 08:52

Das Szenario erinnert immer mehr an das schleichende Ende der klassischen römischen Republik.Die alten, ehemals effizienten Strukturen waren nicht mehr in der Lage das riesige Reich nach der Vernichtung Karthagos und dem Einschluss der Griechen effizient zu verwalten. Provinzverwaltung, Veteranenversorgung, stadtrömische plebs, die billiges Getreide forderte, all das führte zu Verteilungskonflikten. Dem begegnete man nicht mit grundlegenden Reformen, sondern mit der Überdehnung vorhandener Strukturen, um den Schein zu wahren, alles könne so weitergehen wie bisher. Mos maiorum, haben wir schon immer so gemacht. Bis Caesar scheiterte und nach 13 Jahren Bürgerkrieg die Republik endgültig Vergangenheit war.
Auch heute werden ineffiziente Strukturen nicht reformiert, sondern überdehnt, allen voran die Sozialsysteme, aber leider auch das BFG, das der Politik Handlungsanweisungen gibt- was nie so gedacht war.Historisch geschulte Politiker hätten einen Blick für diese gefährliche Entwicklung

Dirk Nowotsch | So., 15. März 2026 - 09:14

Hat die Mehrheit die AFD gewählt? Hat die Mehrheit BSW gewählt? Hat eine bedeutende Anzahl Bürger wenigstens "taktisch" gewählt? NEIN! Es gab genug Fernsehsendungen, da konnte man (Frau auch) Merz und Söder lauschen! Man konnte Klingbeil, Lang, Baerbock und Habeck zuhören! Da alles, außer die Neuverschuldung, ziemlich offen Diskutiert wurde, kann sich jetzt kein Wähler herausreden, außer denen, die Rechts oder Links(BSW) gewählt haben! Alle anderen haben die "Einheits(Brei) Partei Deutschlands" gewählt! In BaWü hat sich das bestätigt, was in Ostdeutschland schon länger ausgesprochen wird! Viele Wähler beschäftigen sich gar nicht mit den Wahlprogrammen der Parteien! Ein großer Teil ist schlicht zu dumm zu begreifen, dass das Wegbrechen der großen Industrien bis "UNTEN" durchschlägt! Die ach so grüne Bäckereiverkäuferin, oder Karl der grüne Frisör, beide 150m Arbeitsweg, werden das Wegbleiben der Kunden aber spüren! Schaut euch doch die toten Städte im Pott an! Ohne Moos nichts los!

Sie sagen es, lieber Herr Nowotsch.
Beispiesweise, die EU hat im Jahr 24-25 nach Tschechien 42 Millionen Euro "rübergeschoben", um einen Kampf gegen Desinformation finanziell zu unterschtützen, im Oktober 25 fanden dort Wahlen statt, und siehe da, die Rechnung der EU-Bürokraten ist nicht aufgegangen und die Tschechen haben denoch eine von der EU unerwünschte Regierung gewählt, und den Vertretern von "unserer Demokratie" eine eindeutige Absage erteilt.
Der tschechische Wähler ist noch nicht von den Medien und NGOs so "verblödet", das er auf den Slogen "unsere Demokratie" reingefallen ist.
Tja, aber für Deutschland sehe ich inzwischen leider schwarz, da hätte der Wähler viel früher reagieren müssen.
Übrigens, was lehrt und das, hierzulande wird die Rolle der finanziell mächtigen EU vernachlässigt!

Hat er sehr geehrte Frau Lubig, hat er !
Das erste Mal als die CDU nach der vorletzten LT Wahl zu feige war gegen Rammelow einen MP Kandidat aufzustellen der mit Stimmen der AfD gewählt worden wäre.
Kämmerich war nicht so feige und stellte sich. Mit bekannten Ergebnis, von Merkel aufgefordert eine demokratische Wahl rückgängig zu machen.
Bei den nächsten LT Wahlen in Th. & Sachsen hätte die CDU nach den LT Wahlen eine Mehrheit mit der AfD bilden können. Tat sie aber nicht und zog es vor, sich in beiden BL von den SED- Erben tolerieren zu lassen.
Oder die jüngste Wahl in BW. Die CDU mit der AfD hätte gegenüber den Grünen und der SPD eine wirklich satte Mehrheit. Die CDU schließt eine Koalition wegen der ihr vom linken Block aufoktruierten Brandmauer aber aus.
Der Wähler hat sehr wohl reagiert. Die etablierten Parteien erkennen die Wahlentscheidungen des Souveränen jedoch nicht an, das ist der
der Punkt & wird sich irgend wann in der absoluten Mehrheit der AfD enden.
MfG a d E.R.

... aber das Rennen haben Grüne und CDU gemacht! Das ist nun mal die Realität! Lieber Herr Frank! Also könnte man recht real aus dem Wahlergebnis schließen, dass sich der Wähler "Schwarzgrün" wünscht!? Oder nicht? Über die Folgen wird anschließend wieder, sich am Henkelglas festhaltend, geschimpft! Ich würde da doch die Wähler mehr in der Pflicht sehen. Oder wenn es wirklich so gewollt ist, von der Mehrheit, dann sollen auch alle aufhören zu Jammern! Fleißig bis zum Tot Racken, wie es unser Kanzler fordert, weniger Freizeit und Urlaub bei gleichzeitigen inflationär bedingten Lohnkürzungen! Immer höhere Abgaben für die Ukraine und die Versorgung der Flüchtlinge! Übrigens wird sich als nächstes der Iran auf dem Weg machen! Ersten Umfragen haben ergeben, dass Deutschland auch bei den Iranern als das "gelobte Land" gilt! Nur werden wir, dank Merz, endgültig Pleite gehen! Man hat schon den grünroten Spinnern und Frau Merkel erfolglos erklärt, dass auch die Hilfe der Ökonomie unterliegt!