Seehofer Merkel
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) beim CDU-Parteitag in Karlsruhe 2015 / picture alliance / Sven Simon / Malte Ossowski

Die CDU nach zehn Jahren „Grenzöffnung“ - Als Angela Merkel den deutschen Rechtspopulismus mit aus der Taufe hob

Vor zehn Jahren setzte die Bundeskanzlerin eine unkontrollierte Massenmigration in Gang. Deren Folgen belasten das Land bis heute – und haben den Aufstieg der AfD befördert. Dass die CDU jetzt in der Koalitionsfalle sitzt, hat sie vor allem ihrer einstigen Vorsitzenden zu verdanken.

Alexander Marguier

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Alexander Marguier ist Chefredakteur von Cicero.

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Als Angela Merkel vor zehn Jahren mit ihrer sogenannten Grenzöffnung eine bis heute anhaltende und weitgehend unkontrollierte Massenmigration auslöste, begann eine in der Geschichte der Bundesrepublik nie gekannte Erosion des Vertrauens der Bevölkerung in die Handlungsfähigkeit des Staates. Daran konnten auch homöopathische Verlegenheitsmaßnahmen wie das „Türkei-Abkommen“ nichts ändern, denn nun waren „sie eben hier“, wie die Kanzlerin in ihrer lakonisch-wurstigen Art konstatierte.

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Thomas Veit | So., 3. August 2025 - 17:23

SORRY! Eine andere AfD wird's wohl auf absehbar nicht geben..., so lange wie die Lage und der Trend so sind wie sie sind... 🤔

Und sollte die jetzige tatsächlich verboten werden..., was ich persönlich mir angesichts des vorliegenden 'Gutachtens' NICHT vorstellen kann, aber man weiß ja nie..., dann werden die 25% Wähler:innen für IHRE Vorstellung von Deutschland sicher eine gleichwertige ALTERNATIVE, z.B. beim 'Bündnis Deutschland' [goockeln!!] finden - aber sicher!

Christa Wallau | So., 3. August 2025 - 17:55

ebenso wenig möglich wie mit den eingeübten Gewohnheiten des alten deutschen Parteiensystems." - ???

Ach, lieber Herr Marguier, Sie tun mir leid, ganz ehrlich. Worauf w a r t e n Sie denn?
Ein "deus ex machina" wird nicht auf uns herabsteigen. Wir müssen uns schon mit dem zufriedengeben, was real existiert.
Und das sind eben d i e s e CDU/CSU und daneben d i e s e AfD - sonst ist da weit und breit nix, was uns Deutsche aus dem links-grünen Ghetto herausführen könnte.

Und nun erklären Sie mir, bitte, warum eine AfD, die bei 25% angekommen ist, sich ändern sollte, während die CDU/CSU, die deutlich geschrumpft ist, auf ihrem Standpunkt verharren darf?
Je länger die CDU/CSU mit dem Zugehen auf die AfD wartet, umso stärker wird diese und - fast zwangsläufig - auch radikaler.

W E N N es also den Christdemokraten wirklich um Deutschland und seinen demokratischen Frieden geht, müssen sie logischerweise eher heute als morgen ein Bündnis mit der AfD eingehen. Stimmt's oder hab' ich Recht?

Robert Hans Stein | So., 3. August 2025 - 18:29

Ebenso wenig zeitgemäß übrigens wie es eine Koalition mit dieser AfD wäre."
Meinen Zuspruch haben Sie jedenfalls, auch, was den gesamten Artikel betrifft. Eine Forderung, die nach "kontrollierter" Disruption, lässt mich indessen etwas ratlos darüber zurück, wie diese aussehen könnte. Unnachgiebigkeit gegenüber den Roten bis zum Koalitionsbruch, denn die kommen NICHT zur Besinnung? Und dann? Minderheitsregierung, um Notwendiges mit Zustimmung der AfD durchzusetzen? Hätte Merz haben können, wollte er nicht. Wenn die Union nicht bald mehr Mut entwickelt und auf die Stimmung im linken Milieu pfeift, wird die AfD sie in absehbarer Zeit beerben. Was dann Deutschland blüht, will ich lieber nicht wissen; der linke Mob auf den Straßen ist doch heute schon kaum im Zaum zu halten. Und hässliche Bilder von Strassenschlachten kann man dem zartbesaiteten Michel ja nicht zumuten. Aber das wäre dann wohl die unkontrollierte Disruption.....

Armin Latell | So., 3. August 2025 - 18:33

Herr Maguier, leider die eigentlich zwangsläufig daraus folgende Konsequenz vorher einfach abgeschnitten, ignoriert(??) oder nicht erkannt (sehr unwahrscheinlich). Ganz, ganz offensichtlich ist, dass Sie den tödlichen Schuss für dieses Land noch nicht mal mehr gehört haben: eine Koalition mit DIESER AfD nicht zeitgemäß? Mit welcher denn?? Disruption?? Unter der Kontrolle der cdu?? Die jetzt schon überhaupt nichts unter Kontrolle hat? Sie haben sich Ihrer AfD-Psychose so vollkommen ergeben, keine Logik, kein Argument, keine Fakten und Tatsachen können diese Brandmauer in ihrem Gehirn mehr durchbrechen, Sie, Herr Maguier, brauchen tatsächlich den irreversiblen Untergang. Na ja, das wäre ja dann auch irgendwie "disruption". Zu Ihrer Beruhigung: m.M.n. kann und wird DIESE AfD mit DIESER cdu keine Koalition eingehen, höchstens bei bestimmten Vorhaben zustimmen. Und selbst das scheint mir für Sie nicht erlaubt.

Der Wunsch ist der Vater des Gedankens …… Die Sozen von der SPD werden sich nicht berappeln ….., der Zug fährt weiter in Richtung (Zwangs-)Vereinigung von SPD & Linkspartei wenn die Zustimmungswerte der SPD unter 10% liegen.
Ist die SPD in Not, sucht sie ihr Heil immer weiter links.

Das wird der Lügen- und Schuldenkanzler Merz noch schmerzhaft erfahren und das Zwangsbündnis auflösen müssen, dann als letzte Ölung sein Heil bei Grün und Dunkelrot suchen. Wenn’s dazu noch theoretisch reicht !
Und wenn’s dann e n d l i c h so weit ist und es ist keine theoretische Koalition ohne AfD möglich, wird’s hoffentlich endlich eine Palastrevolution in der Union geben und die lang ersehnte Deutschlandkoalition aus AfD & Union kommen um die Scherben aufzukehren und einen Neuanfang zu wagen.
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Markus Michaelis | So., 3. August 2025 - 18:43

Viele westliche Länder gehen Richtung Unregierbarkeit, weil die Bevölkerungen in grundsätzlichen Dingen nicht mehr übereinstimmen, in mehr als 2 Lager zerfallen und sich gegenseitig misstrauen. Das hat viele Gründe, wie etwa den relativen Aufstieg Asiens und Abstieg Europas.

Merkel konnte das außerdem nicht im Alleingang machen, sondern sie hat eine breite Stimmung gerade in der staatstragenden Bürgerschicht bedient.

Aus meiner Sicht (wie oft gesagt, habe ich hier keine Mehrheitsmeinung) ist es die Grundeinstellung dieser Schicht gewesen soetwas wie DIE menschlichen Werte für die ganze Menschheit zu vertreten, die Merkels Politik erst ermöglicht hat. In diesem Sinne hat Merkel auch Politik für die(se) Bürger gemacht.

Dazu kommen natürlich auch nicht wenige Menschen, die von der Politik seit 2015 direkt profitiert haben.

Mein Gefühl ist aber, dass man der "realen Welt", in der die meisten die Sichtweisen dieser staatstragenden Schicht nicht teilen, eher hilflos gegenübersteht.

linkspopulistische, garnicht zum oder vom Ende gedachte Entscheidung (nicht nur in der Migration, auch die Abschaltung der KKW betreffend) und hat genau damit einer Rechtsbewegung den Nährboden bereitet. Möglicherweise begann mit ihr die Ära der ideologiegeleiteten Politik, die jenseits von Realität und Vernunft auch nur wieder ideologische Antworten erhält, die dann im Kulturkampf, nicht aber in sachdienliche Lösungen enden. Die Weltanschauungen der Eingeladenen sind dafür ein wesentlicher Katalysator. War es das tatsächlich, daß vorhed0achte Ende?

Vor allem halte ich es so oder so für keinen Alleingang Merkels, aber nur deshalb nicht, weil sie Politik m.E. nie gestaltete, eher umsetzte.
Sah gerade einen Teil des Gespräches von Tilo Jung mit dem sehr feinsinnigen Nahost-Experten Daniel Gerlach.
Was zeigte mir das wieder? Die Gemengelage dort ist hochkomplex.
Als demgegenüber LAIE! hatte ich damals den Eindruck, dass die sogenannte "Migrationskrise" evtl. Teil einer "Strategie" von Obama/Clinton, sowie Erdogan und Netanjahu war, Syrien, den Irak und dann den Iran als shiitische Staaten der türkischen, israelischen, US-"Hegemonie" über die Gegend einzuverleiben.
Irgendwer mußte die Flüchtlinge aufnehmen?
Das Konzept, wenn es das gab, scheint mir gescheitert?
Frau Merkel mag im Stillen noch viel für sich bewirken, Frau Clinton ist weg, Erdogan und Netanjahu in meinem Sinne leider noch nicht.
Was der Hamas durch den Kopf gegangen ist angesichts des andauernden geostrategischen Ringens um Vorherrschaft im Nahen Osten, war weltfremd?

Gerhard Fiedler | So., 3. August 2025 - 20:06

Es braucht eine Disruption, schreiben Sie, Herr Marguier. Richtig, das sehe ich auch so. Wenn ich es aber richtig sehe, versteht man in der Politik unter Disruption das Ersetzen von unerwünschten Ideologien oder Staatszielen. Eine Koalition von CDU/CSU und AfD würde doch das Ersetzen von grünlinker Ideologie und den jetzigen Staatszielen unweigerlich zur Folge haben. Oder sehe ich das falsch? Ob das dann zeitgemäß wäre, wäre doch völlig egal. Was dann zeitgemäß wäre, würde dann ohnehin neu bestimmt.
Ich habe aber große Zweifel, ob die CDU/CSU mit ihrem jetzigen Personal überhaupt in der Lage wäre, ihre „Kastration“ hin nach linksgrün rückgängig zu machen. Von daher hilft ihr Vorschlag zur Disruption, werter Herr Marguier, derzeit überhaupt nicht weiter. Ein erneutes "1989" wird viel eher wohl oder übel die Folge sein.

Ingofrank | So., 3. August 2025 - 21:42

Antwort auf von Gerhard Fiedler

Ja sehe ich auch so….,
Doch bis er’s so weit ist, dass der Michel seinen Hintern auf die Staßen bewegt, müssen erst die „Ersparnisse“ aufgebraucht und der Malle- Urlaub unbezahlbar werden. Dann, und nur dann könnte ein 89 noch einmal passieren.
MfG a d Erf. Rep.

Walter Bühler | Mo., 4. August 2025 - 00:14

Antwort auf von Gerhard Fiedler

Die in den Wissenschaften üblichen Fachbegriffe werden vermutlich im gebildeten englischen Sprachraum nach wie vor (wie früher auch bei uns!) aus dem Lateinischen (und Altgriechischen) entlehnt.

Von dort aus werden sie als Anglizismen In den gebildeten deutschen Sprachraum importiert.

Das englische Fremdwort „disruption“ geht letztlich auf „di[s]ruptio“ (von di[s]rumpo: zerreißen, zerschmettern) zurück, während „revolution“ auf „re-volūtio“ (von revolvo: zurück-wälzen, zurück-rollen) beruht.

Das nagelneue deutsche Fremdwort „Disruption“ hängt also sachlich mit dem längst eingebürgerten Fremdwort „Revolution“ zusammen. Eine „Disruption“ ist genauso gewaltsam und grausam wie eine „Revolution“, erhebt aber nicht den Anspruch, wieder einen besseren oder gerechteren Zustand herstellen zu wollen.
---
Nix für ungut.

Urban Will | So., 3. August 2025 - 20:07

mittlerweile sogar die Spatzen auf den Dächern langweilen.
Man hätte sie nicht zu wiederholen brauchen, es war eines Chefredakteurs unwürdig.
Am Ende bringt zumindest der Hinweis auf das Gespräch mit einem „namhaften“ Brandmaurer ein wenig Neues. Soso. Man wartet auf die Vernunft der Sozen.
Das ist so, wie wenn ich durstig in der Sahara sitze und auf den Monsun warte.
Nun denn, mögen sie warten, die feigen Brandmauer-Christen.

Die AfD ist da und sie bleibt. Und zwar dauerhaft. Und sie wird irgendwann regieren. Entweder als Teil einer schwarz-blauen Koalition oder alleine, wenn diese unfassbaren Dummköpfe und Vernichter unseres Wohlstandes so weitermachen.
Wann endlich kommt auch mal ein Chefredakteur – wenn überhaupt dann kann es nur derjenige vom CICERO sein, angesichts der Tatsache, dass der Rest im Blätterwald linksgrünwoke tickt – und schreibt hin, was der Wähler eh mehrheitlich will: her mit Schwarz-Blau! Her mit der längst überfälligen bürgerlich-konservativen Wende!!

Dieser Artikel ist in der Tat des Chefredakteurs eines Magazins wie CICERO unwürdig. Der Vorgänger des Herrn Marguier hätte so nicht geistigen Konkurs angemeldet. Was nun, Herr Marguier, muss man fragen? Auf was für Gedanken kommen Sie in Ihrer Hilflosigkeit. Die CDU soll´s richten? Mit einer Disruption? Eher wird es eine völlige Erosion der CDU geben. Und dann, die SPD würde schon zur Vernunft kommen? Mit dem jetzigen Personal? Schauen Sie die sich doch an, die Klingbeils und Konsorten. Wo kommen sie her, was haben sie bis jetzt vollbracht? Also, mein lieber Herr Marguier, das war Ihr schwächster Artikel ever. Wenn man schon hilflos ist und keine Ahnung hat, wie´s weitergehen soll, soll man wenigstens so klug sein und an sich halten und nochmal nachdenken. Mein Gott, Walter. Sie sind wirklich ein Kaliber. Oder wollen Sie uns bloß provozieren? Etwas herauskitzeln? Gut, da sage ich Ihnen dasselbe wie Herr Will: Die AfD ist nun mal da und sie ist gekommen, um zu bleiben, zu regieren

Ingofrank | So., 3. August 2025 - 21:10

die AfD aus ?
Natürlich haben Sie verehrter Herr Marguier Recht, und durch die Brandmauer garantiert, SPD, Grüne und zukünftig die Linkspartei
NOCH am Koalitionstisch der Macht sitzen dürfen ?
ABER, und das hat die Vergangenheit gezeigt, egal in welcher linkslastigen Koalition das Land regiert wird (GroKo, RGG, RRG mit oder ohne Beteiligung der Union) werden die strukturellen Probleme nicht angegangen und die Transformationen zunehmen = Staatswirtschaft wie ein „reformierter“ Sozialismus? a la DDR 2.0 ?
Und genau aus dieser „alternativlosen“ Politik“ wird sich die AfD weiter nähren.

Bloß wie sähe D denn aus ? …. ohne DIE einzige wirkliche Opposition, die als Partei gegen den links grünen sozialistischen Kurs der deutschen Regirungen der vergangenen Jahre steht ?

Wäre der Ausländeranteil bei 75% ? Die Wirtschaft im kompletten Ruin ? Der Staat vollends bankrott ? Renten & Sozialkassen vollends geplündert ? Statt Geseze die Scharia?
Eine Arbeitslosenquote v 50%? Hyperinflationen?

Theodor Lanck | So., 3. August 2025 - 22:14

Die Union sollte von Adenauer lernen. "Die eigene Politik zuerst", egal mit wem. Minderheitsregierung, sachorientiert, klarer Plan und rote Linien. Wer zustimmt, auch die AfD, ist willkommen. Wenn sich das Land dann an Minderheitsregierungen gewöhnt hat - oder wenn die Union durch Erfolge so stark wird, dass es wieder klassisch weitergeht - , dann schauen wir weiter.

Ins Offene wagen!

Adenauer wird in letzter Zeit verdächtig oft bemüht. Ja, die gute alte Zeit als die Welt noch einfach war. Das Problem der heutigen CDU ist doch dass sie keinerlei Substanz mehr hat. Machttechnischen den vereinten Linken hoffnungslos unterlegen, intellektuell ausgeblutet, - nicht umsonst ist Prof Rödder nicht mehr für die CDU tätig- mutlos bis zur Ängstlichkeit und dazu in weiten Teilen vom linksgrünen Öko-EE- Virus infiziert.

Wie soll man sich ins Offene wagen, wenn man gar nicht schwimmen kann?

Sabine Lehmann | Mo., 4. August 2025 - 01:42

Die Ära Merkel hat vor Allem eines bewiesen: Wir sind was wir sind, ein Volk von Mitläufern & Denunzianten. Sicher nicht Alle, aber die Meisten. Die sich an den Migrationswahn anschließende Pandemie hat die Seele des Deutschen, die sich schon ab 2015 wachsweich verformt hatte, endgültig in Eisen gegossen. Es braucht nur EINER daher kommen, der uns erzählt die Erde sei halt doch eine Scheibe u. Jesus könne tatsächlich über's Wasser laufen, der Deutsche glaubt das. Nein, er glaubt das nicht nur, es wird in kürzester Zeit zur pathologischen u. politischen Wahnvorstellung, Andersdenkende werden gekreuzigt u. bei Bedarf die eigene Großmutter an die nächstgelegene Meldestelle verhökert.
So ist er der Deutsche. Wider besseren Wissens, bar jeglicher Ratio in totaler Realitätsverweigerung läuft er im Kadavergehorsam gebückt u. vorauseilend auf der Schleimspur jedem dahergelaufenen Hosenanzug hinterher.
Und die Clique derer die renitent und tapfer gegen den Strom schwimmen, wird immer kleiner!

als ich im Sommer 89 in Polen eine damals mit uns befreundete polnische Familie besuchte und von den Montagsdemos hörte….
Mein Schwiegersohn mußte im Herbst zu NVA und da machten wir uns schön Gedanken ….. Das dann aber binnen eines halben Jahres mit der Grenzöffnung das System DDR kollabierte, war für mich und viele andere im Osten nicht vorstellbar ….

Bei diesem hier stimmt jedes Wort. Mit Ausnahme des letzten Satzes. Ich glaube – vielleicht hoffe ich es nur, aber ich bilde mir ein, es zu glauben – die Clique wird größer.

Der Strom, gegen den anzuschwimmen ist, wird allerdings zwar nicht breiter, aber stärker. Die Strömung nimmt zu.
Linksgrünwoke – seine Felle auf diesem Strom davon schwimmen sehend – gleicht dies aus, indem es noch lauter, noch aggressiver, noch irrsinniger auftritt.

Der Höhepunkt steht nun an: man möchte das höchste Gericht kapern, wohl wissend, dass dann nur noch der Liebe Gott (der herzlich lachend auf die Deppen dieses Narrenschiffes schaut und sich fragt, was er da denn erschaffen hat...) kommt, der sich aber nicht einmischen wird. Eine solche Comdey, eine solche Realsatire wie das gegenwärtige Buntland, hat er schließlich nicht alle Tage.

Schaun wir mal, wie es in einigen Jahren aussieht in diesem Irrenhaus.

Das frage ich mich seit langem, sehr geehrter Herr Will. Und nicht mal aus Eigeninteresse, da meine Tage auf Grund meines Altersgezählt sind, sondern im Interesse meiner Kinder, & Enkel !
Nach meiner Überzeugung gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder wacht die Union auf, reißt gegen alle Wiederstände die BM ein und koaliert offen, mit der AfD oder wir fallen in eine rot grün dunkelrote Diktatur.

Hans Süßenguth-Großmann | Mo., 4. August 2025 - 10:38

das Frau Ludwig (CDU) gecancelt wird, weil sie sich mit Frau Weidel unterhalten hat und nicht die Nähe zum Versuch eines auch "verbalen" Attentats vulgo Beschimpfung genutzt hat. Außerdem hat sie den Vorstand nicht gefragt, also als MdB ohne Zustimmung von "Papa und Mama" etwas zu unternehmen, das geht gar nicht!!

Ernst-Günther Konrad | Mo., 4. August 2025 - 11:44

Haben die doch. Die wollen doch die AFD halbieren, der Rest wird beobachtet, zu Nazis erklärt, zu Unmenschen erklärt, sämtliche Rechte entzogen, kein Bankkonto, kein Einkommen, keine Freunde mehr, gerne auch in den Knast, bevorzugt U-Haft für Taten, die man nachweislich nicht begangen hat, gesäumt von Hausdurchsuchungen im Bademantel, mit SEK und dann gefesselt im Gerichtssaal. Also wenn das kein Plan B ist, weiß ich nicht. Und ja, Merkel war die Strippenzieherin, aber wir haben letzte Woche ja bei Frau Petri gelesen, dass auch die FDP beteiligt war und wir sollten nicht die SPD vergessen, seit 26 Jahren immer irgendwie it in der Regierung. Und wir sollten auch nicht die Merkel Jünger vergessen, die ihrer Sektenführerin gehuldigt haben, mit Standing Ovations und Teddy Bären für ihre "Messerkämpfer" auf der Straße. Ja, man ist geneigt alles nur an Merkel fest zu machen, aber da haben viel mitgemacht, aktiv oder auch passiv, die geduldet, ermöglicht, wegsehen und nicht aufbegehrten.

Klaus Funke | Mo., 4. August 2025 - 11:46

"Ebenso wenig zeitgemäß übrigens wie es eine Koalition mit dieser AfD wäre." Oh verdammt, Herr Marguier, was ist Ihnen da herausgerutscht. Was wäre denn zeitgemäß? Oder wie wir früher gesagt haben "zeitungsgemäß"? Wer sollte dieses Land regieren? Eine disruptive CDU? Oder der Antifa-Klingbeil? Sie haben sich geoutet, verehrter Herr Chefredakteur. Leider nicht als einer, der die Zeichen der Zeit verstanden hat. Freilich, ich verstehe, es ist ein Rückversicherungssatz. Man will ja weiter mitschwimmen und nicht im Bademantel unwillkommenen Besuchern morgens um 6.00 Uhr die Haustür öffnen müssen. Nein, Herr Marguier, mit solchen Anmerkungen haben Sie sich keinen Gefallen getan. Besonders nicht bei Ihren Stammlesern. Mein Vertrauen ist weiter abgerutscht. Aber vielleicht geschieht bei Ihnen ja das, was Ihr CDU-Befragter von der SPD erwartete. Denken Sie bitte nochmal nach und beglücken uns dann mit einem überarbeiteten Artikel. Alles Liebe und Gute!

Ernst-Günther Konrad | Mo., 4. August 2025 - 11:57

Ich habe kein Problem damit, dass die SPD als Schwanz mit dem Hund CDU wedelt. Inzwischen überholt die SPD unter Lars Klingbeil die LINKE noch links und hat als Antifa affin komplett die Tarnung fallen lassen. Es tut gut zu sehen, wie Merz und seine Träumer noch immer glauben, sie hätten das Heft des Handelns in der Hand. Die SPD ist zur linksfaschistischen Partei mutiert und lebt sich jetzt vollends aus. Und die UNION bekommt inzwischen das ernste Problem, dass wollte sie die Seiten wechseln, die Brandmauer doch einreißen, dies mit einem "verbrannten" Merz als Kanzler nicht mehr hinbekommen wird. Die AFD noch "nur" bei 25% wird weiter zulegen, wenn sich nach den Sommerferien die Streitthemen wieder ihren Weg aufs Schafott der Koalition bahnen wird. Und der Maggus, gießt derweil mal wieder Öl ins Feuer, mit seiner Abschaffung des Bürgergeldes für die Ukrainer. Und die AFD kann sich zurück lehnen und sich in Ruhe überlegen, wie sie damit umgehen könnte, würde die Brandmauer fallen.

S. Kaiser | Mo., 4. August 2025 - 14:50

„Wir setzen darauf, dass die SPD schon irgendwie zur Besinnung kommt.“ Ernsthaft? Ist diese Truppe völlig merkbefreit? Das ist nicht nur keinen 'Plan B' zu haben, das ist nicht einmal einen 'Plan A' zu haben. Komplette Passivität.
Ein ‚namhaften CDU-Politiker‘ setzt sich in ein Hintergrundgespräch und schwadroniert von einer sich de-radikalisierende SPD? Hat er die letzten 10 Jahr unter einem Stein verbracht? Steckt er noch in den 80ern fest?
Richtig, dieses Statement zeigt nur eines: man hat keine Antworten. Überhaupt keine. Es ist ein infantiles sich die Hände vors Gesicht halten, nach dem Motto, wenn man sie wieder wegzieht, ist der böse Spuk vorbei.
Diese CDU ist nicht nur nicht mehr zeitgemäß, sie ist einfach ein nichts. Eine leere Hülle. Ein Hologramm ihrer selbst. Wahnsinn ….

wieder berappeln, jedoch könnte ich mir vorstellen, dass im Notfall der Macht, CDU und FDP oder SPD eher mit den Grünen zusammengehen statt mit der AfD.
Die SPD im Falle der Möglichkeit auch mit Linken und Grünen.
Es mag schmerzlich für viele AfD´ler und deren Wähler sein, dass Frau Merkel die CDU m.E. stark nach links bewegte - immerhin kannte sie das und noch viele andere in der DDR.
Das machte die CDU auch wählbar für links/grün.
Ich kam sehr viel besser mit Schäuble klar, den man zwar überzeugen mußte, der aber m.E. weniger "abgehoben" unterwegs war.
Beginnt gerade ein vlt. erneutes "Aufräumen in der CDU im Zusammenhang mit Vorwürfen gegen eine Bosbachtochter?
So in der Hoffnung, es möge etwas hängen bleiben, während evtl. seriösere CDU´ler mit möglicherweise solchen Methoden gar nicht erst anfangen?
Gute Politik macht weniger Schlagzeilen und es bleibt auch weniger hängen?
Wenn man evtl. solche Methodem mittlerweile nicht einschätzen kann, dann möchte man das vlt gar nicht sehen?

Wolf | Di., 5. August 2025 - 10:01

AfD ist also pauschal "rechtspopulistisch"?
Nein. das ist sie nicht. Das kann sie gar nicht sein. Denn die meisten ihrer Positionen sind die vor Merkel von der CDU in aller Selbstverständlichkeit vertretenen Positionen.
Oder war die CDU immer rechtspopulistisch?
Herr Marguier, Sie gehen hier leider der linksksgrünwoken Propaganda auf den Leim, bzw. Merkel selbst.
Ohner die AfD ist momentan keine Politikwende möglich.
Wie wäre es, denen mal die Möglichkeit zu geben, ihren "Populismus" in Politik für das Land umzusetzen?
Wenn die das nicht schaffen oder dummes Zeug machen, dann sind die schneller weg als wir es hoffen können.
Vorteil für die CDU? Sie könnte durch ein Scheitern der AfD wieder an Kontur gewinnen.
Die Brandmauer bewirkt nur das Gegenteil.
Solange diese existiert, wird der CDU im Würgegriff der linksgrünwoken Minderheiten die Luft abgedreht.
Eine Koalition oder Zusammenarbeit mit der AfD könnte also ein Befreiungsschlag sein. Das soll natürlich verhindert werden.

Elisa Laubeth | Di., 5. August 2025 - 10:04

…müsste die CDU. Aber dafür fehlt ganz einfach das Personal. Eine pragmatische Wirtschaftsministerin reicht nicht, und sie steht unter Beschuss aus den eigenen Reihen. Die CDU war nie eine ideologisierte Programmpartei. Man hat, bis Merkel, gemacht, was gut für das Land und seine Bürger war. Jetzt allerdings macht sich, wohl auch als Folge der Bildungskatastrophe und der Überakademisierung auch in der CDU ein neuer Politikertypus bemerkbar. Mäßig gebildet, ohne wirtschaftliche Kompetenz und vor allem ohne Lebenserfahrung. Dazu mit einem kräftigen Linksdrall, gepaart mit der seit der Schulzeit eingetrichterten Angst vor Zukunftstechnologien. Ausnahmen wie Linnemann und Winkler bestätigen die Regel.
Die CDU sollte sich den Niedergang der FDP genau ansehen. Nicht erfüllte Erwartungen, Anbiederung an den linken Zeitgeist, intellektuell dürftiges Personal war die fatale Mischung , die zum Untergang führte. Man kann auch von 25% in die Bedeutungslosigkeit stürzen. Dauert nur etwas länger.