Wolfgang Schäubles Rolle in der CDU - Tragisches Kontinuum

Beim Parteitag der CDU hat nicht nur Friedrich Merz endgültig verloren, sondern auch Wolfgang Schäuble. Schließlich war er es, der Merz zu dessen Comeback ermutigt hatte. Die Niederlage offenbart die größte Schwachstelle des Mannes, der selber gern Kanzler geworden wäre

Konzentriert verfolgen die stellvertretenden Vorsitzenden der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag, Friedrich Merz (l) und Wolfgang Schäuble, am Donnerstag (21.10.2004) im Deutschen Bundestag in Berlin die aktuelle Debatte um eine stabile Wirtschafts- und Währungsunion.
Sicheres Gespür für den falschen Moment: Die Niederlage von Friedrich Merz ist auch eine Niederlage für seinen Mentor / picture alliance

Autoreninfo

Christoph Schwennicke ist Chefredakteur des Magazins Cicero.

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„Niederlage verhinderte sicheren Sieg“, lautete einmal vor vielen, vielen Jahren eine Schlagzeile der Lokalzeitung, bei der ich als freier Mitarbeiter angefangen habe. Sie war so schön, dass sie es bis in den Hohlspiegel eines großen Nachrichtenmagazins schaffte. 

Dabei stimmte sie sogar: Es ging um ein Schachturnier, bei der die eine Mannschaft mit der Niederlage in einer Partie den Gesamtsieg verspielte.

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helmut armbruster | Mo, 10. Dezember 2018 - 16:00

nach 18 Jahren eine weitere Frau als CDU-Vorsitzende und nach 16 + x Jahren auch als Bundeskanzlerin.
Das wird mir als Mann zu unverständlich. Das ist zu viel des Guten, zu viel Weib.

Ich bin nicht ganz sicher, aber es war wohl die zentrale Figur einer deutschen Science fiction Serie, die diesen Begriff benutzte (Dietmar Schönherr). Wir werden in absehbarer Zeit um Männerquoten kämpfen müssen. Nein es ist kein Thema zum witzeln und kein Anlass zur Flapsigkeit. Und ich kenne genug vernünftige Frauen, die mit beiden Beinen auf der Erde stehen und ausreichend Männer, bei denen mir die Bezeichnung schon ein Zugeständnis ist. Auch war es nicht nur Schäuble, dem das Gespür für den richtigen Zeitpunkt abging. Seehofer, de Maizière ... Es liegt wohl am harmoniebesessenen, romantischen Deutschen an sich, dass es so ist, wie es ist.

Gerhard Weißenberger | Di, 11. Dezember 2018 - 11:02

In reply to by Hans Stein

Ob Schäuble, Seehofer oder de Maizière, sie alle waren gut abgesichert, wenn ein Putsch gescheitert wäre, aber ihnen fehlte die für das Überleben der Demokratie nötige Zivilcourage.
Vielleicht ist es immer noch das Hochverrats-Syndrom von 1944, das sie alle scheitern lässt.

Erstens traue ich Frau AKK zu, die CDU zu führen, wieso nicht Aigner die CSU, wie auch Andrea Nahles die SPD im Wahlkampf, DENN deren große Stärke ist meines Erachtens, dass die Partei und deren Inhalte, vor allem aber deren Mitglieder und Wähler über ihrem eigenen "Machtanspruch/Können" steht. Die Kanzleranwartschaft wird also sicher erst kurz davor einvernehmlich verhandelt. Es ist schön, über die vielen Aktivitäten der SPD an der Basis zu lesen.
Ich traue mir übrigens auch zu, über solche Problematiken öffentlich nachzudenken...
Die Demokratie wird gefestigt in Deutschland.
Dafür stehe ich ein mit meinem guten Namen:)

"Weib" Herr Armbruster? Ja, mir auch, obwohl ich selbst so eines bin! Nun wird es weitergehen wie gewohnt, mit Hü und Hot und alle mit Bauch und Herz, statt mit Hirn Entscheidungen sowie alles wieder Chefinsache. Gott sei gedankt, ich bin ein "altes Weib", da muss ich dieses Deaster vielleicht nicht, die nächsten zwölf Jahre ertragen.

Im Gegenteil, Herr Armbruster, "zu viel Mann".
Ein Kandidat Friedrich Merz als Kandidat für den CDU-Bundesvorsitz? Das geht garnicht. Merz soll selbst eingestanden haben, ein jährliches Einkommen von rund 1 Million EURO (!) zu generieren. Daß er über ein Millionenvermögen verfügt, dürfte unzweifelhaft sein.
Und so jemand will eine "Volkspartei" wie die CDU anführen? Wäre er als Kandidat bei der FDP angetreten, hätte dies niemanden verwundert. Aber bei der CDU?

Harro Meyer | Mo, 10. Dezember 2018 - 16:15

Warten wir mal ab, wie lange Frau Merkel es als Bundeskanzlerin noch treiben kann. Spätestens bei SPD=10% und CDU=20% dürfte da Schluss sein.

Wolfgang Brauns | Di, 11. Dezember 2018 - 10:01

In reply to by Harro Meyer

Nicht dass ich das präferiere, aber 10 + 20 + 22 (Grün) und es reicht zum Weitermachen.

Barbara Piele | Mo, 10. Dezember 2018 - 16:23

Ihr Kommentar passt mir derzeit überhaupt nicht in den Kram. :-) Leider passt er ja nun auch noch. Mann, das war ein Zittern und Flattern. Ich hab es doch am Fernsehen verfolgt. Und dann kommt unser Hobbit im karrierten Kostümchen, redet über ihre Kinder und ihren "Aufstieg"... Nee, der Merz hätte... wenn nicht. Blöd, das. Ich hätte ihn gerne gehabt.

Romuald Veselic | Mo, 10. Dezember 2018 - 16:54

eine tragische Person an sich, mit Nibelungen Syndrom. Leider einer der wenigen in der CDU Entourage, der differenziert attestieren kann, nur leider auf sehr nette Art und inkonsequent. Deshalb schaffte er das bis zum BT-Vorsitz. Als Abschiedsgeschenk. Ich würde diese politische Endstation etwas cineastisch anhauchen: Last Exit Riche Dome...

Jürgen Löffler | Mo, 10. Dezember 2018 - 17:31

Warum sollte jemand, dem das Gespür für den richtigen Zeitpunkt und das letzte Quantum Mut fehlt, der beste Kanzler werden, den wir nie hatten?

Christoph Rist | Mo, 10. Dezember 2018 - 20:18

In reply to by Jürgen Löffler

sondern tatsächlich Friedrich Merz. Der weitere Verlauf der Geschichte wird das all jenen noch beibringen, die das heute noch nicht begriffen haben.

Ich habe die Kandidatur von Friedrich Merz hier als potentielle Korrektur eines historischen Fehlers bezeichnet. Die CDU hat diesen Fehler nun jedoch nicht ausgebügelt, sondern geradezu harakirimäßig wiederholt.

Ein allerletztes Momentum gibt es für Merz übrigens immer noch. Nämlich dann, wenn nächstes Jahr nach den Ostwahlen die CDU in Trümmern liegt und vor der Aufspaltung steht. Er hat das ja auf dem Schirm. Ich hoffe er steht dann noch immer bereit um der CDU und Deutschland zu dienen. Andererseits könnte ich ihm rein menschlich auch nicht mehr verübeln, wenn er genug hat und sich dann 2019 sagt "macht euren Scheiß doch alleine". Ich hoffe es jedoch nicht. Ich war 2009 schwer enttäuscht (obgleich ich die Motive verstand) als er sich politisch aktiv komplett zurückzog. Heute bin ich "nur" von 51 % der CDU-Deligierten enttäuscht...

christoph ernst | Mo, 10. Dezember 2018 - 17:41

großartiger Artikel, der Schäuble, den ewigen besseren Zweiten, ins rechte Licht rückt. Der böse, kluge Mann war leider zur falschen Zeit nicht böse genug. Tragisch. Aber eben das unterscheidet ihn auch und macht ihn mir sympathisch, jetzt, wo sein Stern sinkt.

Dorothee Sehrt-Irrek | Di, 11. Dezember 2018 - 12:54

In reply to by christoph ernst

den man zu verhindern wußte.
Welchen Anteil hatte daran Helmut Kohl?
Gute Menschen können nicht böse sein, werden also nicht an die Macht kommen, wenn es um so etwas wie Macht geht und nicht etwa vorrangig um die inhalte und Ziele der CDU oder einer anderen Partei.
Gabriel hätte sich evtl. Rot/Rot/Grün zimmern können, auf sehr unsicherem Boden.
Gut, dass er es nicht tat.
Politik ist auch in ihren Methoden HÖCHSTE VERANTWORTUNG!
Schäuble konnte nicht böse sein?
Was sagt das über diejenigen, die gewonnen haben?

herbert binder | Mo, 10. Dezember 2018 - 18:40

"Die können gegen uns nicht gewinnen - aber wir
können gegen die verlieren." Dieses kaum zu
schlagende Statement stammt vom damaligen
Trainer Johan Cruyff [vor einigen Jahren zitiert
von HM Broder bei Voß oder Meyer auf 3Sat]
W.Sch. ist vielleicht zu intelligent, um sich seinen
Instinkten zu überlassen. Bauchmenschen haben
ja die "Sicherheit, zu wissen", wann sie zuschlagen
müssen. Schäuble dagegen denkt vermutlich noch
einen weiteren (Schach-)Zug voraus, um auch ja
ganz "sicher" zu sein. Hätte man sich bei allen
hier beschriebenen Eigenschaften so einen wirklich
als Kanzler gewünscht? Deshalb glaube ich auch,
sehr geehrter Herr Schwennicke, daß Sie sich selbst widersprechen, wenn Sie Herrn Stürmer
anführen (obwohl dessen Aussage selbstredend
mehrere Lesarten zuläßt). Nach meiner Lesart
ist das aber "Blühender Blödsinn". [im Original
heißt einer der Marx.Brothers.Filme übrigens:
"Horse Feathers"]

Christoph Rist | Mo, 10. Dezember 2018 - 19:54

Den Kadevergehorsam und die falsche Loyalität hätte Schäuble schon viel früher ablegen MÜSSEN - nämlich mit der völlig fehlgeleiteten Euro-Rettungspolitik, die zugleich die eigentliche Initialzündung für die AfD war. In der anhalten Migrationskatastrophe ging Schäuble ebenfalls auf Tauchstation. Sein einziger "konstruktiver" Beitrag (als Ex-Innenminister und versierter Innenpolitiker!) war sein senil-infames Geschwafel von genetischer Degeneration der Deutschen. Das habe ich nicht vergessen. Dabei hätte er gemeinsam mit Seehofer schon 2016 Schlimmeres verhindern können. Das ist aber nicht geschehen. Und dies nehme ich ihm übel. Er gehört zu jenen CDU-Granden, die ihre Glaubwürdigkeit in den letzten Jahren vollkommen verspielt haben. Sein Vorstoß pro Merz war nichtsdestotrotz richtig. Nur hätte es in der Vergangenheit schon ein deutlich besseres Momentum gegeben als den freiwilligen Verzicht der Kanzlerette, die auf dem Weg noch Zeit bekam ihr Vermächtnis in Seelenruhe selbst zu regeln.

Elisabeth Ellermann | Mo, 10. Dezember 2018 - 20:04

Den Parteivorsitz hat sich Frau Kramp-Karrenbauer nicht selbst gesichert und schon gar nicht verdient! Das Funktionärsnetzwerk von Frau Merkel hat das bewerkstelligt, gemeinsam mit den immer einseitig und parteiisch berichtenden Mainstreammedien. Ich kann nicht glauben, dass Sie das nicht auch wissen, Herr Schwennicke.- Im Übrigen war das eine Richtungsentscheidung, die man doch nicht abhängig machen darf von irgendeiner gehaltenen Rede, schon gar nicht von "Herzensangelegenheiten" und Befindlichkeiten des Gefühls. Seit wann ist überhaupt Rhetorik eine Fähigkeit, die ein/e CDU Vorsitzende/r haben muss, frage ich mich ernsthaft, wenn man 18 Jahre Frau Merkel für die beste an der Parteispitze hält.

Rainer Musché | Mo, 10. Dezember 2018 - 20:23

Herr Schäuble ist kein tragischer Verlierer und Herr Merz schon gar nicht. Letzterer hat sich nach Verlust des Fraktionsvorsitzes ohne zu kämpfen vom Acker gemacht. Herr Schäuble war der schlechteste Finanminister den Deutschland je hatte, aber Herr Scholz könnte ihn noch übertreffen.

Justin Theim | Mo, 10. Dezember 2018 - 21:09

Greif niemals in ein Wespennest, doch wenn du greifst, dann greife FEST! (Wilhelm Busch)

Merz' Geschwurbel ohne klare Positionierung GEGEN MERKEL und ihre Politik hat ihn den Sieg gekostet. Er hat denen den Mut genommen, die bereit waren, einen Anti-Merkel-Kurs zu unterstützen, und diejenigen, die er mit seinen Ergebenheitsadressen an Merkel beeindrucken und auf seine Seite ziehen wollte, die haben lieber gleich das Original, nämlich AKK, den Merkel-Klon gewählt. Sicher ist sicher!

Merz hat den SPD-Fehler gemacht: alles und nichts anbieten, und hoffen, dass die Leute blöd genug sind, drauf reinzufallen. Nein, sind sie nicht!

Das sehe ich ähnlich.
Ich hatte in Merz auch nur ganz kurz einen Hoffnungsschimmer gesehen, aber schon sein pro EU-Geschwafel und das Anbiedern bei Merkel und den Merkelisten (wohl in der Hoffnung auf deren Stimmen) haben mich da ganz schnell eines besseren belehrt. Merz ist/ war keine wirkliche Alternative zu Merkel, und deshalb wird diese Episode um einen scheinbar alternativen Kandidaten auch ganz schnell wieder vergessen sein.

Christoph Bail | Di, 11. Dezember 2018 - 02:08

Nun ja. Bierdeckel Lösungen á la Merz: 'ich werde die AFD halbieren' oder Schäuble: 'Merz Is good for Germany' sind doch etwas simpel und dépassé. Wollen wir wirklich neo-liberalen sozialen Kahlschlag und ,gelbe Westen' ? Mit AKK hat Merkel nun hoffentlich den Rücken frei für sozialen Zusammenhalt im Inneren, Frieden sichernden Multilateralismus und co-leadership zur Verteidigung gemeinsamer Werte in Europa.

Michaela Diederichs | Di, 11. Dezember 2018 - 04:21

In allen Lebensbereichen spielen Menschen Rollen. Kennen Sie den "nützlichen Idioten" in einer Gruppe? Oft ein sehr fähiger Kopf, intelligent, fleißig, sozial, loyal aber leider völlig unfähig mal aus seiner Rolle zu fallen. Es sind die, die es bei aller Befähigung nie an die Spitze schaffen. Das ist dann aber vielleicht auch ganz gut so.

Heidemarie Heim | Di, 11. Dezember 2018 - 18:44

In reply to by Michaela Diederichs

Wie oft ist die zweite Besetzung talentierter, wird aber nie zum Star, da der Killerinstinkt fehlt um die Konkurrenz anzugreifen und aus dem Rennen zu werfen. Oder wie wir bei #me too Hollywood sehen konnten, man zu anständig war, um mit dem schmierigen Typen von Produzent oder Regisseur mittels Kiste die Hauptrolle abzugreifen. Auch erinnert mich Herr Schäuble immer an den wilhelminischen Beamtentypus oder einen Soldaten dieser Zeit.( " Ham`se jedient!?" )Für mich war er für "höhere Weihen" erledigt, als er als Finanzminister in der Griechenland Krise den Rückzieher machte und die deutschen Sparer und alle Altersvorsorgende im Regen der Null-Zins-Politik der EZB bis heute stehen ließ! Und dies gilt auch für alle anderen Beteiligten. Die höchste Währung für Parteien,Politiker und Regierungen, nämlich das in sie gesetzte Vertrauen und damit verbundene Hoffnungen des Wählers wurde leider gründlich verspielt. So! Jetzt ist mir leichter, liebe Frau Diederichs;-)! MfG

Norbert Heyer | Di, 11. Dezember 2018 - 06:50

Herr Schäuble ist tatsächlich einer, der öfter mal gestartet ist, aber immer wieder eingefangen wurde. Hat er immer noch nicht akzeptiert, dass er gegen die Kanzlerin keine Chance hat? Diese Frau ist mit allen Wassern gewaschen und kein Ereignis wird zu ihrem Rücktritt führen. Sie - nur sie - wird den Zeitpunkt bestimmen. Sicher hat sie noch einige Punkte - EU-Zusammenlegung der Sozialkassen und deutsche Haftung für Südbanken - die uns weiteren Schaden zufügen. Herr Schäuble wird sich wieder auf seinen Sessel im Bundestag zurückziehen und die Chefin nicht weiter verärgern. Herr Merz wäre ein möglicher Neuanfang gewesen, wie wir sehen, wurde im Hintergrund intensiv daran gearbeitet, ihn zu verhindern. Auf die CDU kommen schwere Zeiten zu, da man am Wahlergebnis für den Parteivorsitz erkennen kann, dass es innerhalb der Partei zwei fast gleich große Blöcke mit gegensätzlichen Ausrichtungen gibt. Auch das ein Werk der Kanzlerin, die wirklich alles spaltet, um sich an der Macht zu halten.

Maria Fischer | Di, 11. Dezember 2018 - 09:33

Lieber Herr Schwennicke,
ich stimme Ihnen nicht zu.
Die Rede von Merz war keine Herrenreiter-Attitüde.
Sie befasste sich mit Inhalte, die wesentlich sind für unsere Demokratie und Freiheit. Siehe Ulf Poschardt Die Welt:
"Die kulturelle Katastrophe des Scheiterns von Friedrich Merz"
Frau AKK bemerkte in ihrer Rede, dass „weniger intellektuelle Gedanken“ sie zum Eintritt in die Partei bewogen hat.
Leider muss man feststellen, dass sich daran nichts geändert hat.
"Als ich Anfang der 80er-Jahre in die CDU eingetreten bin, habe ich mir – das gestehe ich ganz offen – weniger intellektuelle Gedanken darum gemacht, ob diese Partei konservativ, liberal oder christlich-sozial ist. Es war eine Entscheidung aus dem Herzen und aus dem Bauchgefühl heraus. Ich hatte den Eindruck, dass das christliche Menschenbild, das wir zur Grundlage unseres Handelns machen, genau
richtig ist. Es ist das Bild, das die Menschen, so wie sie sind, am besten beschreibt und am .....

Harald Hotz | Di, 11. Dezember 2018 - 09:37

Tragisch ist vorallem: Friedrich Merz war das letzte Ass im Ärmel der CDU und überhaupt der Volksparteien, der einzige der was trifft, der einzige, dem man zutraut auch ohne Beziehungen einen Job in der freien Wirtschaft zu bekommen. Hätte je ein Unternehmer Frau Merkel auch nur für was anderes als die Führung einer Würstchenbude eingestellt? Die drei Damen vom Grill werden den Deutschen jetzt wohl weiterhin bis zum Untergang intellektuelle Schmalkost servieren. Wem`s schmeckt ... Und wenn man bedenkt, was die Volksparteien früher für Personal hatten ...

Harro Meyer | Di, 11. Dezember 2018 - 11:43

In reply to by Harald Hotz

Man sollte das (Politiker-)Personal, wie jetzt in Peru, nach einer Wahlperiode austauschen. Bei uns droht eine moralisch geistige Korruption, keine finanzielle.

ursula keuck | Di, 11. Dezember 2018 - 10:26

Gegenüber der MERKEL-BLAUPAUSE - AKK - hätte Merz die AFD mindestens halbiert.
"Wir schaffen das" , in Richtung 20%.

Da bin ich leicher Meinung, der CDU Merkelclan hat die Union bereits auf von 42% auf unter 30% reduziert und mit AKK/M;erkel gehts weiter auf 20%.
Die Wahl war der Spiegel Deutschlands, Loyalität vor Kompetenz, AKK/Merkel gegen Friedrich Merz .
Fachkomptenz könnte den schwachen Beamtenpolitkern ja zur Gefahr werden!

Eine Partei wird sich freuen, das ist die AFD, armes Deutschland weiter so!

Merkel die heimliche Rache Erich Horneckers?

Jens Rotmann | Di, 11. Dezember 2018 - 11:57

Ich tippe das eher auf Deutschland ! Aber es geht ja schon wieder aufwärts laut Umfragen, bei der CDU. Man mag's kaum glauben !

Volkmar du Puits | Di, 11. Dezember 2018 - 12:31

Der Parteitag wäre immer so ausgegangen, auch wenn 1001 Schokoladenweihnachtsmänner dringesessen hätten. Oder glaubt hier jemand ernstlich, das Zentralkommitee geht Risiken ein?

Die Smartphones glühten. Was mich am meisten enttäuscht: Ziemak. An der Tanzfläche. Da fragt sie ihn, ob er nicht...
Also: Wir könnten auch 5.000 Schoko-Weihnachtsmänner ausgeben... Ergebnis wäre gleich. :-(

Klaus Funke | Di, 11. Dezember 2018 - 13:31

ER kann einem leid tun, der Schäuble, was er auch gegen Merkel unternimmt, es wird immer eine Niederlage. Schade.

Brigitte Simon | Di, 11. Dezember 2018 - 20:28

2021 findet in Deutschland die nächste Bundestags-
wahl statt. Sie dürfte richtungsweisend sein.
Könnte Merkels Kalkül in diesem Sommer der Ent-
schluß eines "geordneten Rückzugs" sein? Wenn ja,
bleibt ihr in den Analen der Triumph, ich zitiere:
"diejenige zu sein, die ein Alphatier aus dem Kanz-
leramt vetrieben hat, ohne ihrerseits von einem Alphatier vertrieben worden zu sein?"
AKK besitzt bei weitem nicht Merkels rätselhaften
Charakter. AKK wird keinen Erfolg haben, 2019 die
Landtagswahlen in Ostdeutschland zu gewinnen.
Sie hat die Aufgabe, den Flüchtlingszuzug ab 2015
nicht mehr mit Merkels Namen in Verbindung zu
bringen. Möglicherweise jedoch mit Kramp-Karren-
bauer? Was bleibt übrig? "Unsere alternativlose
Kanzlerin Merkel".
Muster Putin/Medwedew läßt grüßen.
Wie sollte auch Merkel ihren Ruhestand verkraften?
Sie spielt nicht Golf, Tennis ist zu schnell, surfen im
Mittelmeer?
Sie demonstrierte während ihrer Amtszeit eine

Brigitte Simon | Di, 11. Dezember 2018 - 20:35

gespenstische Positionsflexibilität. Aber Sport?
Keine Alternative.
Merkel zählt im Jahr 2021 erst 67 Jahre. Ein ju-
gendliches Alter für unsere alternativlose Kanz-
lerin. Regieren für sie mit "open end".