Krankenhaus
Ausländische Pflegekräfte werden noch immer gesucht / picture alliance/dpa | Waltraud Grubitzsch

Fachkräftemangel - „Wir müssen sämtliche Potenziale heben“

Der Fachkräftemangel bedroht den Wirtschaftsstandort und gefährdet den Wohlstand. Im Interview spricht der CDU-Abgeordnete Marc Biadacz über die gezielte Anwerbung ausländischer Fachkräfte und den hierfür notwendigen Bürokratieabbau.

Ilgin Seren Evisen

Autoreninfo

Ilgin Seren Evisen schreibt als freiberufliche Journalistin über die politischen Entwicklungen in der Türkei und im Nahen Osten sowie über tagesaktuelle Politik in Deutschland. 

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Marc Biadacz ist seit 2017 direkt gewählter CDU-Bundestagsabgeordneter für den Landkreis Böblingen. Er ist Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion für Arbeit und Soziales. Biadacz ist seit 2014 Lehrbeauftragter an der Universität Stuttgart. Als Arbeitsmarktpolitiker ist die Bewältigung des Fachkräftemangels eines seiner zentralen politischen Themen.  

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Ingofrank | Mo., 18. August 2025 - 13:56

Arbeitskräften …..
Wenn es denn wirklich so wäre, warum wird die Wochenarbeitszeit nicht angehoben ? Warum nicht der Urlaubsnspruch um 1/4 reduziert und 1/3 der Feiertage gestrichen und die Karenz- Tage abgeschafft ?
Freizeit, als soziale Errungenschaft ? Wer so denkt wie die Grün linken Eliten, die Gewerkschaften, die Jurnallie, der ÖRR….. der hat überhaupt keine Ahnung von was er spricht beim Arbeiskräfte“Mangel“ . Meint denn irgend ein linker sozialer grüner Prophet der aufgebraucht Wohlstand den Deutschland einst hatte, ist von der 35 Std. Woche bei vollem Lohnusgleich gekommen ?
Ich bin direkt von der 43 3/4 Std. Woche zur 39 Std. Woche gewechselt. Von 22 Tagen Urlaub. auf 30 Tage + einiges an Feiertgen die mehr zur Verfügung standen + 4 Karenztagen. Das war völlig neu für mich ohne Krankenschein zu Hause bleiben zu können …..
Nebenbei 3 ! Kinder groß gezogen und nach der Arbeit mit unseren Hobbys noch zusätzliches Geld verdient, weil der Kredit fürs EFH nicht reichte……
MfG

Ich habe mit der 42 Stundenarbeitszeit 1974 angefangen, die aber dann schnell auf 40 Stunden reduziert wurde. Im Schichtdienst ab 1977 nach der Ausbildung bis 48 Stunden regelmäßig und nicht selten mehr, wegen Einsätzen. Später im Einzeldienst im 12 Stunden Rhythmus und 6 Stunden Rhythmus zwischen 38 und 48 Stunden in der Woche. Alleinverdiener. Meine Frau hat zwei Kinder groß gezogen, nebenbei privat Kinder betreut und den kompletten Haushalt abgewickelt. Ich habe nebenbei angemeldet noch in einem Zahnlabor als Kurier Zahnprothesen hin- und her gefahren, damit es für den Urlaub reichte.
Und wenn ich heute einige Jugendliche höre, nur noch 30 Stunden, Homeoffice, eigenes Auto und natürlich Gehalt eines CEO. Und dann lese ich, das Jette Nietzard keine 40 Stunden im Büro sitzen möchte und einen *geilen Job* sucht. Ich hätte einige für sie. Palliativ Patienten betreuen, im Altenheim die Alten betreuen und pflegen, als Dachdeckerin im Freien oder Friedhofsgärtnerin, da ist sie im Freien.

Lebensarbeitszeit, es geht mir schlicht,, wie bei fast allen Diskussionen in diesem Land, genau diese wieder vom Kopf auf die Füße zu stellen …..
Will sagen, das „Vera…..Rachen“ gegipfelt in „Lug & Trug“ von denen der politisch mehrheitlich links ausgerichtete Meinungsindustrie aufoktroyiert wird.
Das nicht mehr Hirn & Kopf ausgeschaltet bleiben wenn jeder Quark der uns da medial aufgetischt wird, für bare Münze genommen wird.
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik

Inana | Mo., 18. August 2025 - 15:10

Verkürzt - nichts im Kopf, als immer neue, neue und neue Einwanderung, völlig egal, wie viele Schwierigkeiten aufgetreten sind. Letztendlich dürften solchen Leuten das Problem auch ein aus dem Ruder gelaufener Lobbyismus sein. Fragwürde Lobbyorganisationen wie die Bertelsmann-Stiftung wollen ja real nicht dem Land nützen, sondern ein Gesellschaftsbild durchsetzen. Eine von Masseneinwanderung geprägte Gesellschaft, die wirklich nur noch auf Interessen von Arbeitgebern ausgerichtet ist, keinen Zusammenhalt mehr hat - dann kann man die Löhne besser drücken - und keine störenden kulturellen Barrieren. Dazu kommt, dass Einwanderung an sich eine Ideologie ist.

Pamina | Mo., 18. August 2025 - 16:23

Die Bevölkerungszahl ist gestiegen. Auch die Millionen Eingwanderter nehmen die komplette Infrastruktur in Anspruch. Wenn sich aus den Einwandernden aber nicht im gleichen Maße adäquat Arbeitnehmer für die in Anspruch genommene Infrastruktur rekrutieren lassen, dann hat man einen Fachkräftemangel. Mit der immer zunehmenden inkompatiblen Massenmigration schaffen wir den Fachkräftemangel selbst.