- Der Fußballbundeskanzler und der Nationalstolz der „falschen Leute“
Fußballbundestrainer Jürgen Klopp wird politisch und will den Nationalstolz nicht den Anhängern der AfD überlassen. Dabei scheint ihm nicht klar, dass demokratische Politik nicht funktioniert wie ein Fußballspiel zwischen gegnerischen Mannschaften.
Einer der häufigsten Knabenmorgenblütenträume, der in aller Regel ein ganzes Leben lang nicht in Erfüllung geht und doch häufig bis ins hohe Alter weiter geträumt wird, ist der, eines Tages Fußballbundestrainer zu werden. Für einen ist er jüngst in Erfüllung gegangen: Jürgen Klopp. Trotz eher enttäuschender erster Ergebnisse seiner neu zusammengestellten Nationalmannschaft ist dem Trainer seine Begeisterung für die neue Aufgabe anzumerken. Ist der Traum also in Erfüllung gegangen?
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Ihm geht's bei seinem Geschwätz darum, für seinen Bereich einen schönen Batzen des Geldstroms abzuzweigen, der von der politischen Elite aus den Steuergeldern genommen und über ihre brave Klientel ausgeschüttet wird.
Das ist die heute übliche Lebensklugheit, wie sie Böhmermann und die anderen Profiteure der "Zivilgesellschaft" auszeichnet.
Natürlich würde sich Kloppp genau so an Trump heranschleimen wie es Infantino tut.
... nicht nur um politischen, sondern auch auch um den kommerziellen Erfolg geht: Er trägt die Klopp-Mütze "Einer von 83 Millionen - DFB Deutschland 2026" von Adidas, ein Fan-Artikel zum Preis von 30 Euro, von denen der eine oder andere Euro sicherlich bei Klopp landet.
Bei den 83 Millionen muss ich mitgezählt worden sein, denn so viele Kicker gibt es nicht im DFB.
Die ausgestreckte rechte Hand beim national bemützten Gruß sollte aber doch mal überdacht werden. Sonst könnte man ja auf den Gedanken kommen ....
83 Mio x 30 = rd. 2,5 Milliarden Euro!
Wer verrät den Trick mit der Fan-Mütze dem Finanzminister??
habe mich auch über dieses Geschwätz von Klopp in Sachen „Falsche“ geärgert.
Aber im nachhinein, wenn man so darüber nachdenkt: es war eine Pressekonferenz, keine aufgesetzte Rede, Klopp hockte da als neuer Trainer, aller Augen und v.a. Hoffnung auf sich gerichtet wissend.
Und fängt an – so kurz nach der Wahl in SA, die im ganzen Land einschlug wie eine Bombe – sich in Politik zu verfangen.
Er ist Fußballer, Trainer, kein Politiker und v.a. kein gewiefter Politiker, die auch spontan in der Lage sind, etwas zu zaubern.
Klopp hat seine eigene Art zu reden, die ich als „spontan“ bezeichnen würde, v.a. wenn es nicht konkret um ein gerade abgepfiffenes Spiel geht, das er gecoacht hat und über das er fachlich sehr viel aussagen kann.
Fazit: er hat spontan gemeint, etwas zu Nationalstolz und Fahne sagen zu müssen und hat sich verrannt. So wie ein Abwehrspieler, der eine Zehntel Sekunde zu spät die Abseitsfalle öffnet und dem Stürmer den Weg zum Tor freimacht.
Kann passieren.
Sehr geehrter Herr Wiil, das darf nicht passieren. Herr Klopp ist sich seiner Bedeutung sehr wohl bewusst. Er ist ein Medienprofi. Mindestens 30% der Fans in den Stadien sind „die Falschen“. Aber das kümmert den DFB nicht, zu dessen Sprachrohr sich Klopp selbst degradiert hat.
Schuster, bleib bei deinem Leisten heißt es. Es wäre wohltuend und außerordentlich nützlich für das gesellschaftliche Klima, wenn sich Akteure aus Sport, Film und Fernsehen auf das konzentrieren würden, wofür sie bezahlt werden und uns alle von ihren völlig unmaßgeblichen privaten Meinungsäußerungen verschonen würden. Bedeutung erhalten diese nämlich nur auf Grund ihrer sozialen Stellung, ihrer Medienreichweite. Im Kern ist es kleinmütige Anbiederung an den Zeitgeist, ohne jeden intellektuellen Anspruch, auch wenn manche diesen gern für sich reklamieren würden.
Es gilt, wie meist: si tacuisses philosphus manssises…
Da kann ich Frau Sehnert und Herrn Bühler nur zustimmen! Klopp ist mittlerweile absoluter Medienprofi und nicht nur beruflich sondern auch privat entsprechend professionell beraten. Auch ohne DFB hat er Angestellte um sich, die ihn managen und für ihn tätig sind. Da gibt es keine „spontanen“ Antworten und schon gar nicht bei diesen Themen. Und wie Herr Bühler richtig feststellt, hatte Klopp den passenden Marketingartikel dazu bereits auf dem Kopf. Monetäre Win-win-Situation für ihn und adidas. Und bei alldem nicht vergessen, der aktuelle DFB-Präsident kommt aus der SPD.
Danke Frau Rogowski für den Artikel!
Frau Rostalski natürlich!
Liebe Frau Sehnert, wie so oft volle Zustimmung zu Ihrem Text. An der „Causa Kerkeling“ kann man sehen, wie schnell sich eine dumme Einmischung in politische Diskussionen umkehren kann. Jetzt ist seine falsche Erzählung vom Großvater auf dem Titelbild des linken Spiegel. Und das soll schon was heißen. Für meine Begriffe gehen diese ganzen Sprüche der Sport- und Fernseheliten zur AfD, um nichts anderes geht es, langsam zu weit. Und bringen tun sie nichts, wie man an den Umfragen sieht. Die Leute im Land wollen nicht mehr belehrt und bevormundet werden. Vulgärdemokraten!!! 🥺
Es reicht!
Na, na, lieber Herr Will! Sonst ziemlich „hart“ unterwegs, und jetzt Verständnis für Klopp‘s Ausrutscher. Ich nehme an, Sie sind Fußball- und Klopp Fan!? Es sei Ihnen natürlich gegönnt. Ich sehe es aber so wie Frau Sehnert
und Herr Bühler! Klopp ist ein Medienprofi. So etwas rutscht ihm nicht einfach so heraus. Er ist (oder war) SPD Mitglied, wie ich hörte. Ja, und als solches muss man doch Farbe bekennen. Sollte er nicht tun. Er ist Nationaltrainer unserer nicht mehr erstklassigen Nationalmannschaft. Er sollte sich darauf konzentrieren, dass seine Mannschaft guten und erfolgreichen Fußball spielt. Den Rest, Fahne und irgendetwas zurückholen, sollte er der Politik überlassen. Es reicht schon, wenn unsere Schauspiel- und Sänger“Elite“ ihre dummen Sprüche kundtun. Braucht kein Mensch! Grüße an Sie!
Klopp-Fan, unabhängig von seiner politischen Einstellung. Ich mochte ihn schon als Trainer von Mainz, liebte ihn, als er mit Dortmund den Bayern die Lederhosen versohlte und auch als er in Liverpool ein kleines (aber klar: gut bezahltes) Wunder vollbrachte.
Ich mag seine Art als Trainer und so wie ich ihn als Trainer einschätze, schätze ich ihn auch als „Redner“ ein. Mehr Herz als kühlen Verstand, mehr Leidenschaft als langweiliges Programm.
Ich habe mir die PK nicht angeschaut, nur den Ausschnitt mit der Fahne und den „Falschen“ dann bei NIUS gehört.
Wie ich schon schrieb: dies ärgerte mich genauso wie Sie und viele andere.
Aber wie ich auch schon schrieb: ich glaube nicht, dass er sein politisches Statement überlegt oder gar geplant hat.
Ich weiß auch nicht, wie die Frage dazu war und wer sie stellte.
Aber egal.
Sie alle mögen recht haben.
Ich gehe trotzdem nicht davon aus, dass politische Statements irgendeinen Schwerpunkt seiner Tätigkeit bilden werden.
Grüße zurück!
Herr Will, ich habe es oben schon mal geschrieben. Diese Spontanität, die sie Klopp zuschreiben gibt es längst nicht mehr und schon gar nicht bei Klopp. Allein schon die Mütze zeigt, dass dieses Statement vorbereitet war, wie im Übrigen so gut wie alles vor solchen PK‘s.
... ein Fußball-Ignorant wie ich sich auch irren könnte, und dass Sie als Fußball-Liebhaber und Sachverständiger recht haben könnten. Das muss doch nicht den gegenseitigen Respekt mindern!
Die Welt ist wirklich sehr vielfältig, und jeder von uns sieht sie in seiner je eigenen Perspektive. Das ist absolut natürlich.
Man muss sich nur die "Nationalmannschaft" anschauen um zu sehen, dass hier etwas in den letzten Jahren in die "falsche" Richtung gelaufen ist. Frei nach Boris Palmers DB-Werbungs-Kritik: welche Gesellschaft soll das abbilden? Meine Identifikation mit dieser "Mannschaft" (darf man wieder Nationalmannschaft sagen?) geht gegen Null. Vielleicht vertritt das Neukölln, Kreuzberg oder alle Großstädte mittlerweile, das Land in dem ich aufgewachsen bin nicht.
Mögen diese "falschen Leute" den "länger hier Lebenden" wieder einen gesunden Nationalstolz vermitteln!
. . . daß Fußballspieler nebst ihren Trainern nicht gerade als "Intelligenzbestien" bezeichnet werden können. Man braucht in diesem Sport eben mehr Kraft in den Beinen als im Kopf.
So gesehen ist es diese Sache einer Pressekonferenz nicht wert, sich darüber viele Gedanken zu machen.
Schon meine Großmutter sagte mir: "Verlange von einem Ochsen nie mehr als Rindfleisch!" -
Übrigens, ich finde, diese Kolumne ist eine der Besten, die ich bisher von der Frau Prof. Rostalski gelesen habe. dafür meinen herzlichen Dank.
Macht doch Spaß seine Schubladen zu bedienen. Diese Schublade ist übrigens mehr als 100 Jahre alt! Zu Beginn war Fußball als Proletensport verschrieen und wurde hauptsächlich in Arbeitervierteln gespielt. Laut den oberen Zehntausend eben von den „Dummen“.
Jürgen Klopp liegt auf der politischen Linie des Bundespräsidenten: "Vulgärdemokraten". Sein Vor-Vorgänger Franz Beckenbauer hatte den Sinn der Sportart wesentlich besser auf den Punkt gebracht: "Geht‘s raus und spielt‘s Fußball".:
Heutzutage muss man damit rechnen, dass vor der Aufnahme in den Klopp-Kader eine Erklärung verlangt wird, weder Mitglied noch Wähler der AfD zu sein. Bekloppte Zeiten.
Ich bin einerseits verwundert und andererseits positiv überrascht das sie sich des Themas annehmen, Frau Rostalski. Verwundert, weil ich es von ihnen nicht erwartet hätte, überrascht, ob ihrer offensichtlich sehr bodenständigen Haltung zu scheinbar "banalen, völkischen" Themen. Wenn ich die Linie Hallervorden, Klopp, Kerkeling, mit beliebiger Erweiterung, betrachte, komme ich zu einer alten Weisheit: >>Schuster bleib bei deinen Leisten.<< Es gibt halt Leute die schaffen es, sich spielend, selbst zu diskreditieren. Aber noch besser ist, daß gewisse Staatsrepräsentanten entweder als Vorbilder oder Nachahmer fungieren. Diese enorme Bandbreite ermöglicht es dem selbstständig denkenden Normalbürger, als passiver Beobachter, den gesellschaftlichen Zustand dieses Landes einzuordnen. Wenn ich in diesem Zusammenhang vom Land der Dichter und Denker sprechen sollte, dann überkommt mich ein kalter Schauer, ob des selbst gewählten Abstiegs. Die Klugen sind enthaltsam.
Es ist doch nur das typische Promi-Verhalten, wenn es darum geht, Aufmerksamkeit, Zustimmung, Beifall zu erhalten. Wenn man schon nicht everybody's darling sein kann, dann wenigstens der der sogenannten Eliten und, wie man hofft, des NOCH größeren Teils der Menschen, an die dieses Signal gehen soll.
Oh, là, là, dieser ausgestrecke rechte Arm hätte bei anderen Personen aber eine Diskussion darüber ausgelöst, ob sie Rechtsradikale (Nazis) seien. Sie würden sofort vom Verfassungsschutz beobachtet und mehr. :-).
Herrn Klopp mochte ich als Trainer eigentlich. Allerdings hat sich meine Meinung über ihn nach seiner Äußerungen über die "falschen Menschen" ins Negative verwandelt.
Meine uneingeschränkte Zustimmung geehrte Frau Prof. Rostalski! Doch nach wie vor bleibt die Frage unbeantwortet, wie man persönlich ein Gespräch oder gar eine Diskussion führen kann, wenn mein Gegenüber mir keinerlei RESPEKT zollt. Oder wie man in früheren Zeiten noch erwarten konnte einen gewissen Anstand aufzubringen in der Lage ist! Wenn mit schlimmsten Beleidigungen und perfiden, weil haltlosen und unbewiesenen Unterstellungen gearbeitet wird? Was erwartet man überhaupt noch von einem so behandelten Menschen oder auch einer Partei an Gesprächsbereitschaft? Was mich im weiteren auf die sogenannte Vorbildfunktion und deren ebenfalls früheren Stellenwert in unserer Gesellschaft bringt. Man sehe sich nur an, was allem voran z.B. im Hohen Haus o. anderen Parlamenten abgeht.Wie sich der Tonfall u. Ausdrucksweise radikalisiert hatben. Teilweise offener Hass u. Verachtung für den politischen Gegner zelebriert werden anstatt diskutiert u. überlegt wird, was das Beste für unser Land wäre!FG
Während der heißen Wahlkampfphasen in SA und MVP, sowie Berlin wurden von der AFD dutzende Videoclips eingestellt, wo die Kandidaten und auch deren Parteikollegen versuchten mit Linken, Antifanten, Grünen sachlich zu sprechen. Wenn gleich erkennt, wurden sie sofort übelst beschimpft und auch tätlich angegangen. Oder falls nicht sofort erkannt waren sie kommunikativ die einfachsten Fragen nicht zu beantworten. Es fehlt da völlig an inhaltlicher Substanz. Maximale gelogene Phrasen und Falschbehauptungen, Denunziationen und offene Nazivorwürfe waren immer die Reaktion. Ich habe mir diese Videoclips vergleichend auch versucht bei den ÖRR anzuschauen. Entweder wurden wesentliche Teile weggeschnitten und der Rest verdreht dargestellt oder, man hat bewusst darauf verzichtet, so etwas zu senden, obwohl die Fernsehteams in manchen Clips zu sehen waren. Die Antifanten reagierten sogar wie Kleinkinder, mit Ohren zuhalten und *Lalalagesang*, jede sachliche Diskussion vermeidend.
Die Fahne gehört uns allen. Sie ist im GG beschrieben und dem deutschen Vok als Symbol für Nationalstolz und Identität von den Verfassern des GG hineingeschrieben worden. Die Fahne muss nicht zurückgeholt werden, sie war und ist nie weg gewesen. Sie wurde nur von Merkel und ihren Deutschlandhassern auf offener Bühne abgeräumt (Gröhe Vorfall) und wird von den links-grünen Faschisten als Symbol rechten Gedankengutes versucht zu interpretieren. Das ging aber nach hinten los. Nein, Klopp muss diese Fahne nicht *den Falschen* entreißen. Er muss seinen gutbezahlten Job machen als Fußballbundestrainer und alle und jeden, die diese Fahne im Stadion und auf den Straßen schwenken, unvoreingenommen und neutral Respekt zollen. So sehr ich ihn als Trainer schätze, so sehr lehne ich es ab, dass er sich politisch instrumentalisieren lässt. Das würde ich auch schreiben, wenn er mit einem AFD-Käppi herumlaufen würde. Er muss aufpassen, dass er seinen berechtigen Vertrauensvorschuss nicht verliert.
Ein wunderbarer Artikel, werte Frau Prof. Rostalski. Verständlich und fair. Ich lese Ihre Kommentare immer sehr gerne. Sie sind so gefasst, dass ein „normaler“ Mensch sie verstehen kann. Ich bin kein Fußballfan, mochte Klopp aber, weil er für mich nahbar rüberkam. Seit seinem Statement zu Fahne und falschen Wählern (ich drücke es mal so aus, weil er, ohne sie beim Namen zu nennen, natürlich die AfD Wähler meinte), sehe ich das anders. Denn er hätte es, im Gegensatz zu vielen anderen, die sich so positionieren, nicht nötig, „Haltung“ zu zeigen. Also, warum tat er es? Es ist ja inzwischen in diesem Land normal geworden, die AfD oder ihre Wähler schlechtzureden oder auszugrenzen. Siehe Caritas, DLRG, z. T. Rotes Kreuz, Tierschutzverein in … , wo ein AfD Mitglied keinen herrenlosen Hund adoptieren darf. Man könnte die Liste fortsetzen. Egal, wie man zu der Partei steht, nimmt das nicht langsam … Wahn an? Und wozu führt das alles? Die Partei wird wöchentlich stärker in den Umfragen!
Klopp will Fussball, Stolz und Identifikation wieder mit Deutschland verbinden. Da Stolz, Identifikation und Deutschland nach neuester Definition rechts seien, kam seine Rechtfertigung mit "falsche Leute", um nicht als Rechter abgestempelt zu werden. Klopps Aussetzer ist der zunehmenden Entdeutschlandisierung geschuldet. Zudem ist er nur Fussballtrainer und gerät mit Identifikation und Stolz in die Mühlen des Wokismus.
Ich verstehe es so, dass der Hauptstreitpunkt ist, dass die Einen die offene Weltgesellschaft wollen, zu der jeder Mensch absolut gleich dazugehört, und das nicht nur theoretisch, sondern jetzt konkret in der Umsetzung. Klopp muss sich denke ich diesem Lager zurechnen, weil im Spitzenfußball das einfach so ist - allerdings in einer Sonderwelt, zu der man nur gehört, wenn man extrem gut Fußball spielt (und dann extrem gut verdient).
Die Frage ist, was in der breiten Gesellschaft der Kitt sein könnte, der das zusammenhält. Die Anderen haben daher ihre Zweifel und andere Vorstellungen.
Das passt auch tatsächlich nicht gut zusammen. Man muss eine Gesellschaft nicht als eine Mannschaft sehen. Hier stehen glaube ich Werte im Vordergrund, die sind verschieden, und daher geht es um Abgrenzung, nicht Diskurs.
Ich bin eher auf der Anderen Seite, weil ich nicht sehe, dass die vollkommene Weltoffenheit gut funktioniert - fände es aber spannend, das tiefer zu diskutieren.
Man möchte rufen „Rostalski for President“. Es ist ja nicht nur der Sport, der zunehmend für politische Zwecke misbraucht wird. Die Kirche tut es auch. Ganz offensichtlich und spätestens seit Corona. Was wir erleben ist Spaltung in Perfektion.
Sport und Kirche könnten wundervolle Orte der Begegnung sein, an denen Menschen einfach nur Menschen sind und sich womöglich gut verstehen, jenseits allen politischen Haltungen. Aber das ist anscheinend nicht gewollt.
Vorgelebt wird dieses Nicht-Wollen vom amtierenden Bundespräsidenten, der keine Scheu zeigt, öffentlich von Vulgärdemokraten zu reden. Erschütternd!
