Mario Voigt (CDU), Ministerpräsident von Thüringen
Mario Voigt (CDU), Ministerpräsident von Thüringen / picture alliance/dpa | Martin Schutt

Wenn Algorithmen Reden halten - Wie KI die geistige Leere der Politik entlarvt

Ein Text von Mario Voigt, offenbar mit KI erstellt, wurde erst nachträglich hinterfragt. Dass er vorher durchging, ist die eigentliche Pointe: KI klingt wie Politik, weil politische Sprache oft standardisiert, formelhaft und in Teilen geistig leer ist.

Porträt Mathias Brodkorb

Autoreninfo

Mathias Brodkorb ist Cicero-Autor und war Kultus- und Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Er gehört der SPD an.

So erreichen Sie Mathias Brodkorb:

Schon seit Jahren werden Politiker mit Doktortitel von Pagiatsjägern verfolgt. Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) musste 2011 als Verteidigungsminister zurücktreten, Annette Schavan (CDU) im Jahr 2013 als Bundesbildungsministerin und Franziska Giffey (SPD) im Jahr 2021 als Bundesfamilienministerin.

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Ingo Frank | So., 14. Juni 2026 - 19:08

Politikern zu entlarven …… schon gar nicht in diesem Fall der seinen Professorentitel durch einen entzogenen Doktortitel wegen Plagiatsvorwürfen nicht mehr benutzen darf. Nix mer mit Professor Doktor Mett nur das Thüringer Gehacktes ist übrig geblieben …..
Das besonders auch „weit aus bedeutendere CDU Größen wie v z Guttenberg, A. Schwan“ bei gleichem Delikt ihren Hut nahmen sei nur nebenbei erwähnt.
Weiter will ich mich zu dieser Person nicht äußern. Ich habe weder Lust in meinem Alter in der Andreasstraße (ehemaliges Stasi Gefängnis in Erfurt) zu landen oder mit 2 … 3 Monatsrenten bestraft zu werden …,,
Mit besten Grüßen a d Erfurter Republik

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo., 15. Juni 2026 - 12:08

Antwort auf von Ingo Frank

Herr Frank?
Aber meine Fehler liegen auch wie Sand am Meer, leider sichtbar:(

jaaa..., erstaunlich ist für mich immer mit welchem überbordenden Selbstbewusstsein solche 'halbseidenen Politkarrieristen' wie Herr (Dr.?) Mett an die Sache heran gehen..., obwohl sie doch eigentlich wissen müssten... ... 🤔

Christa Wallau | So., 14. Juni 2026 - 19:10

Fast nichts.
Nicht mehr die Politiker selber (bzw. ihre Ghostwriter) stellen sich die Floskeln für ihre Reden zusammen, sondern ein KI-Programm.
Die Inhalte bleiben dieselben, nämlich billiges Geschwafel, das anzuhören sich nicht lohnt.

Immer seltener ist originäres, ehrliches Reden in der Politik zu vernehmen; denn es ist nicht nur
mit viel anstrengendem Denken vorher verbunden, sondern zusätzlich äußerst gefährlich.
Jedes Wort wird ja auf die Goldwaage gelegt. Und wehe, wenn sich da etwas finden läßt, das irgendwie angreifbar ist! Sämtliche Kernpunkte der Rede sind dann egal, sobald ein einziges Wort Anstoß erregt.
Eine Gesellschaft, in der es nicht mehr um Sachlichkeit, Wahrhaftigkeit und Authentizität, sondern um "Wokeness" geht, hat nichts Besseres verdient als billige Reden, in denen Phrasen gedroschen werden.

Erst dann, wenn die Bürger wieder bereit sind, auf K e r n i n h a l t e zu achten, werden sich die Politiker bemühen müssen, E i g e n e s
von sich zu geben.

DAS ist Heidi Reichinnek..., oder auch Frau Wagenecht und Herr Lafontaine (ehemals)... - Christian Ströbele zu 100% und zu 95% Joschka Fischer waren seinerzeit wohl auch authentisch... - danach fällt mir nur noch Herr Höcke ein... ... 😉 (Authentizität bitte nicht mit 'politisch Recht-haben' verwechseln...)

[...unbestritten authentische Uraltgrößen deutscher Politik vor 1990 wie F.J. Strauß und Helmut Schmidt mal aussen vor...]

Thomas Hechinger | So., 14. Juni 2026 - 19:13

Mathias Brodkorb trifft einen wunden Punkt unserer politischen Kultur. Die eigentliche Frage ist nicht, ob KI bei Reden oder Gastbeiträgen eingesetzt wird, sondern warum ihre Texte oft kaum von menschlich verfassten Politikerreden zu unterscheiden sind. Wenn Algorithmen problemlos den erwartbaren Mix aus Floskeln, Emotionalisierung und Zeitgeist-Rhetorik erzeugen können, offenbart das die zunehmende Formelhaftigkeit des politischen Sprechens. Besonders überzeugend ist Brodkorbs Hinweis, dass Amtsträger für Inhalte verantwortlich sind – unabhängig davon, wer oder was die Worte formuliert hat. Die KI ist hier nicht das Problem, sondern ein Spiegel, der die geistige Verarmung öffentlicher Kommunikation sichtbar macht.

(Kommentar vollständig mit ChatGPT erstellt. Der Auftrag war: Bitte schreibe einen zustimmenden Kommentar von höchstens 800 Zeichen zum folgenden Artikel von Mathias Brodkorb.)

eine provokante Frage... 😉

Aber wenn die KI jetzt noch Emotionen von sich geben sollte, das heißt ja letztendlich vortäuschen wird..., dann ist es mMn zu spät für unsere menschliche Würde, die echte halt.

Wird aber wohl so kommen..., bzw. ist ja bereits schon so... ... (Link unten) - GRUSELIG!! Explizit 'wünschen' würde ICH mir das auf keinen Fall..., dann ist mein Auto plötzlich eingeschnappt mit mir..., weil ich es zu wenig pflege bzw. beachte... ... - und 'das Amt' täuscht (echtes!?) Verständnis für meine Situation vor..., will dann aber selbstredend trotzdem dass ich mache was ES sagt... ...!??

https://www.google.com/search?q=ki+sex+bots

Walter Bühler | So., 14. Juni 2026 - 19:20

Ja, das erklärt vielleicht die stupende Taubheit und die Blindheit der politischen Alltagsrhetorik unserer Tage:

Gewöhnliche Amtsträger oder normale Funktionäre reproduzieren im Regelfall nur noch fertige triviale Phrasen ihrer Ämter oder ihrer Organisationen.
----
Ungewöhnliche, selbst denkende und selbst redende Menschen sind auch deshalb unter Politikern und Funktionären selten. Aber in schwierigen Zeiten sind wir auf solche kompetenten Leitungspersonen angewiesen.

C. Schnörr | So., 14. Juni 2026 - 19:53

1. Bringt es auf den Punkt: Es geht NICHT darum, dass der Sprecher weiß wovon er spricht, sondern das der Zuhörer den EINDRUCK bekommt, das sei der Fall. Politiker wie dieser CDU-Clown würden ihre besten Reden genau dann halten, wenn sie einfach ihr M… hielten. Der Artikel ist prima bis auf den Pauschalvorwurf, „die KI hielte uns den Spiegel vor“, da Zuhörer generell authentische, faktenbasierte Reden eher nicht begrüßen würden. Das ist Unsinn, denn schließlich las ich gerade mit Interesse diesen Artikel über einen unangenehmen Sachverhalt. Und die breite Mehrheit in diesem Lande würde authentische Politiker, die denken, die sagen was sie denken und dann auch tun was sie sagen, bevorzugen.

Bernd Windisch | So., 14. Juni 2026 - 20:51

Es ist formelhaft, ritualisiert, erwartbar und dadurch belanglos.

Besser hätte man das tägliche Lamento hier nicht auf den Punkt bringen können.

Markus Michaelis | So., 14. Juni 2026 - 23:18

Formulierungen und Aussagen sind nicht nur Floskeln. Gottesdienste machen das auch und mit einer bewussten und geschätzten Funktion.

Das Problem ist, wenn man in Zeiten des Wandels, in denen Entscheidungen über neue Entwicklungen anstehen, glaubt mit formelhaften Wiederholungen des schon immer Gesagten und Vertrauten schon alles und das Richtige gesagt zu haben.

Das ist aber ein "Fehler" der ganzen Gesellschaft. Ob es vom Politiker ein Fehler ist, hängt davon ab, was man von ihm erwartet. Sieht man ihn mehr als "Umsetzungsbeamten" der die Wünsche, Ziele und Sichtweisen der Bevölkerung umzusetzen hat, würde ich solche Reden für ok halten.

Das Problem sehe ich darin, dass es "die" Sichtweisen der Bevölkerung nicht mehr gibt. Das divergiert und die Welt ändert sich. Das müssten Politiker offener ansprechen, ihre Entscheidungen anbieten, die dann gewählt werden oder nicht. Diese Formelsprache tut zu sehr so, als gebe es nichts zu entscheiden.

... sind ebenso wichtig wie die Lernbereitschaft für Neues. Das eine setzt das andere voraus.

"Repetitio est mater litterarum": Wiederholung und Einübung ist ein Ursprung der Bildung, wie in jeder Schule, bei jedem Musiker und bei jedem Sport erlebt werden kann, und manchmal auch in Gottesdiensten.

Andere müssen sich auf unser Können und Wissen verlassen können, und wir selbst müssen uns immer wieder selbst vergewissern, was wir wirklich können. In diesem Sinne ist eine gutartige "Routine" genau so wichtig wie die notwendige Offenheit für Neues.

Glücklich, wer da ein Gleichgewicht findet.

christoph ernst | Mo., 15. Juni 2026 - 06:57

produziert Hohlköpfe als Karrierepolitiker mit dem Tiefgang einer leck geschlagenen Waschschüssel. Nicht die KI ist das Problem, sondern der Karriereweg des Personals. In der Parteien-Oligarchie steigen Gestalten auf, die sich besonders gut an die jeweilige Blase anpassen, aber von der Realität völlig abgekoppelt sind. Die vertreten nicht die Interessen des 'Volkes', sondern die Vorgaben ihrer Echo-Kammer. Ihre Realitätsfremdheit und Geistlosigkeit offenbart sich dann unter anderem bei der Anwendung künstlicher Intelligenz.

Urban Will | Mo., 15. Juni 2026 - 11:43

Sie sagen, man würde nur Reden „aushalten“, in denen die eigene Meinung wiedergegeben wird. Ich kann nur für mich selbst reden, klar, aber ich würde jedem Politiker applaudieren, zumindest aber zuhören und dies auch „aushalten“, der die Fakten benennt und wertungsfrei Schlüsse daraus zieht.

Das aber ist etwas, was eigentlich kaum mehr jemand kann in unserer Politik. Und ein Typ wie Voigt passt nun mal genau in diese Kaste Politiker, die ich nicht haben möchte. Einen KI-generierten Text abzulesen, um vor den Gefahren der Digitalisierung zu warnen... Dümmer und charakterloser kann man nicht sein.

Wir sind erwachsene Menschen und erwachsene Menschen sollte mit Problemen umgehen und v.a. Fakten auswerten und entsprechend handeln können.
In diesem Irrenhaus Deutschland ist aber bereits das Benennen von Fakten „Nazi“.
Und genau deshalb regt sich so langsam Widerstand und beginnt der Wind, sich zu drehen.
Es ist überfällig.

Thomas Veit | Mo., 15. Juni 2026 - 11:59

"ich würde jedem Politiker applaudieren, zumindest aber zuhören und dies auch „aushalten“, der die Fakten benennt und wertungsfrei Schlüsse daraus zieht."

Vielleicht sollte 'man' (die Redenschreiber in der Politik) DOCH CHAT-GPT VERWENDEN..., nur mit dem Zwangszusatz im Prompting: 'unter Berücksichtigung der Fakten und der Realität' - oder so ähnlich...

Würde eventuell essentiell bessere Reden und Konzepte hervorbringen als durch das 'im freien Lauf wirkende Politiker:innen-Ego'... ...?? 🤔

Warum?
Weil sie teils von uns sind.
Das meint evtl. auch Prof. Sloterdijk?
Dann sollte es aber vermerkt werden und evtl. Urheberrechte beachtet werden.
Wie gesagt, der dokumentierte Text wäre nicht von mir und den von Herrn Brodkorb hätte ich sicherlich auch nicht hinbekommen...
Inwiefern ich stilbildend schreibe?
Wenn ich die häufige Abwehr lese, eher nicht.
Nix für ungut

ist ziemlich woke. Neutrale Analysen sind von diesem Algorithmus von daher nicht zu erwarten, genausowenig wie Texte die die gesamte Bandbreite der Emotionen abbilden. Loben ist kein Problem, Kritik in ihren vielen Facetten zu äußern, insbesonders harrsche, wird Chat GPT schwer fallen.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo., 15. Juni 2026 - 12:04

würde mir den Text aber aufmerksam anhören. Übrigens nicht wirklich kritisieren, es wäre doch belanglos in Bezug auf den Holocaust?
Ich glaube, Prof. Sloterdijk sagte kürzlich Entspanntes zur KI.
Ich habe mich übrigens schon immer eher von der Seite der "Täter" her gesehen.
Wahrscheinlich würde ich eher ständig fragen, warum "wir" das tun oder auch nur zulassen konnten.
Es betrifft dann aber auch den 2. Weltkrieg insgesamt, aus dessen Zusammenhang des Tötens ich persönlich auch den Holocaust, als seine grauenhafteste Zuspitzung, dennoch nicht löse.
Herr Matthias Brodkorb hat wirklich eine Menge Ahnung und Erfahrung und lässt uns daran teilhaben.
Wunderbar.
Eine Geschichte aus dem AT ist mir aber mit der Zeit näher gerückt, mit der ich früher wenig anfangen konnte, die "Geschichte von Kain und Abel".
Dieses Zeichen werden auch wir tragen..., davon gehe ich persönlich aus.
Ansonsten glaube ich schon an die Auferstehung, "transzendental" gesehen.

Sebastian Habel | Mo., 15. Juni 2026 - 13:39

Am schlimmsten finde ich, dass Vogts verhalten ganz deutlich macht: Es gibt in Deutschland keine größeren Heucheleiveranstaltungen, als Holocaustgedenkveranstaltungen. In theatralischen Sonntagsreden wird ein "nie wieder" gepredigt, als glaubte man, den Holocaust im Nachhinein verhindern und die toten Juden wieder zum Leben erwecken zu können. Das Schicksal der lebenden Juden scheint den Verantwortlichen aber scheißegal zu sein:
Offener Antisemitismus in der Linkspartei, Unterwanderungsversuche von Islamisten und Ausgrenzung von Leuten Wie Martin Hikel in der SPD. Sympathien für die Terroristen der Hamas, sowie konsequente Leugnung von islamischem Antisemitismus bei allen linken Parteien.
In der CDU traut man sich nicht Klartext darüber zu reden, und hat man das interne Problem mit den grauen Wölfen in der Partei gelöst?
Hauptsache Al Julani wird empfangen. Und bei der AfD sammeln sich diejenigen, die früher zur NPD gegangen wären, damit die Antisemitismuserfahrung auch komplett ist.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo., 15. Juni 2026 - 14:44

Antwort auf von Sebastian Habel

Wenn Sie mich fragen, doch, ich glaube, das versuchen "wir Täter" immer wieder und immer wieder verzweifelt, zu schauen, wie man den Holocaust hätte verhindern können und in dieser Trauer, die Ermordeten "wieder zum Leben zu erwecken".
Ich kann es auch als Christin.
Höre gerade die Matthäuspassion von Bach.
Dort heisst es "Haltet. Bindet nicht!" "O Mensch, bewein dein Sünde groß" ff.
Ansonsten "weiss" ich aus Dresden, dass die NPD wohl verschwand, als die AfD auftauchte?
Die Ernsthaftigkeit, die Sie hier im Forum anmahnen, sollte alle unsere Beiträge tragen.

Klaus Funke | Mo., 15. Juni 2026 - 14:51

Den Segen und die "Vorteile" der KI bekommen wir CICERO-User jeden Tag vorgeführt. Vielen Dank dafür, liebe Redaktion. Für mich ist dieses Werkzeug eine nicht menschlich denkende und empfindende Maschine, sondern ein seelenloses Werkzeug, welches letzten Endes deutlich macht, was die CICERO-Redaktion von seinen Lesern/Usern hält. Offenbar nicht viel, wenn es Automaten überlassen wird, menschliche Meinungen und Regungen zu zensieren. Ebenso seelenlos ist der KI - Einsatz in der Politik. Man macht sich nicht mehr die Mühe, Mensch zu sein und sein Menschsein zu zeigen oder echte menschliche Regungen und Gefühle herauszulassen. Eine herzlose Welt - das ist der Kapitalismus im Endstadium. Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.

Dorothee Sehrt-Irrek | Mo., 15. Juni 2026 - 17:55

Antwort auf von Klaus Funke

Angemerkt sei noch, aber auch zu Herrn Habel:
Ja, ich persönlich glaube daran, dass sie wiedergeboren werden und sei es um der wunderschönen asiatischen Serien Willen, die ich mir anschauen konnte.
Woran man das merken würde? - dass die Trauer und das Weinen auf beiden Seiten schwächer werden dürfte, in ewiger Erinnerung..

nicht mehr folgen, sehr geehrte Frau Sehrt-Irrek...

Ich persönlich versuche(!) immer möglichst geradeaus zu denken..., wenn's klappt..., aber Ihren gedanklichen Volten zu folgen ist mir ehrlich gesagt immer weniger möglich... ... - ist aber kein Problem an sich... ...

[PS: ...liegt aber wohl auch an mir, offensichtlich?]

Ich muss nachdenken, warum ich auf den sicher nicht aus dem Rahmen fallenden Beitrag von Herrn Habel derart ""angespitzt"" reagiert habe.
Ich befürchte, das war MASSLOS überzogen.
Ergänzen wir doch einfach Ihren Kommentar um meine Bitte, dass Herr Habel bei uns bleibt.
Liebe Grüße

H. Stellbrink | Mo., 15. Juni 2026 - 15:51

Die KI fasst gut zusammen, stellt Querverbindungen her, macht Wissen aus verschiedenen Bereichen leichter verfügbar.
Sie hängt allerdings davon ab, dass Menschen kreativ sind, neues Wissen schaffen und neue Gedanken einbringen, sonst wird sie selbstreferenziell. KI kopiert von KI und wird so immer umfangreicher, aber ihr Gebrauch wird zu einem Verfall des Gebrauchs des eigenen Kopfes und der eigenen Fähigkeiten führen.
Ihr Fortschritt ist im Wesentlichen ein Fortschritt des effektiveren Gebrauchs dessen, was es schon gibt, ein Widerkauen des Vorhandenen.
Es mag ein wenig altmodisch sein, aber ich erwarte schon von Politikern, Journalisten und Wissenschaftlern, dass sie selber denken und nicht denken lassen. Ähnlich wie bei Interessenskonflikten verpflichtend, müssen m.E. alle mit KI generierten Texte klar als solche gekennzeichnet sein.