- Deutschland braucht den doppelten Merz
Außenpolitisch läuft es gut bei Friedrich Merz – innenpolitisch steht er aber vor einem Scherbenhaufen. Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Sozialstaat wanken. Deutschland braucht den doppelten Kanzler: den Weltpolitiker und den Reformer im eigenen Land.
Außenpolitisch hat Bundeskanzler Friedrich Merz einen Lauf. Schon kurz nach seiner Vereidigung betrat er forschen Schrittes die internationale Bühne. Er reiste nach Paris, Warschau und nach Brüssel. Wenig später auch nach Washington. Und nun gehört er neben dem französischen Präsidenten und dem britischen Premierminister zu einem der Schrittmacher des politischen Europa.
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Ich habe nun schon viele Artikel von Herrn Brodkorb gelesen und war oft beeindruckt von seiner Klugheit. Diesen Beitrag kriege ich nicht auf eine Linie mit meinen bisherigen Erfahrungen: ich finde es verstörend, einerseits die maroden Zutände im Land zu sehen, und andererseits einen Merz zu loben. Für was? Für zig Milliarden Euro, die in die Bewaffnung der Ukraine fließen? Für Überlegungen, deutsche Soldaten in die Ukraine zu schicken?
Was ist an dem, was Merz bisher getan hat, lobenswert?
Etwa die selbstverständliche Tatsache, daß er außenpolitisch nicht als Elefant im Porzellanladen aufgetreten ist und Aktivismus gezeigt hat?
Ich - als eingesessener Bürger dieses Landes - kann beim besten Willen nicht erkennen, was dieser Lügen-Kanzler für mich u. meinesgleichen an Positivem bewirkt haben soll.
Wenn es ihm um die wertschaffenden Bürger in Deutschland ginge (was selbstverständlich sein sollte) hätte er, nachdem er mit beschämenden 28,6% die Wahl gewonnen hatte, anders handeln, nämlich nicht mit der SPD, sondern mit der AfD eine Regierung bilden m ü s s e n - persönlicher Stolz u. linkes Geschrei hin o. her!
Dann hätte er zügig damit beginnen können, wovon er immer lauthals schwafelt u. wofür er (angeblich) R I E S E N S C H U L D E N aufgenommen hat:
die Sanierung unseres Landes, welches dabei ist, in jeder Hinsicht zu kollabieren.
(Aber wenn wir am Boden liegen, wird uns sicher die Ukraine aufhelfen... ;)
Vorab: Ich bin weder Scholz noch SPD-Fan.
Fangen wir bei der Ukraine-Unterstützung an: Scholz hatte, im Gegensatz zu Merz, kein unbegrenztes Sondervermögen zur Verfügung. Die Wirtschaft darbt nicht erst seit der Ampel und nicht nur in unserem Land, sondern in der gesamten EU. Der Grund ist die Kombination aus staatswirtschaftlichen Vorgaben & die Bürokratie zur Überwachung dieser. Das tötet jede Wirtschaft. Hinzu kommen bei uns die hohen Kosten durch die Energiewende.
Wie schlecht die Qualität chin. Waren immer noch ist, weiß jeder, der diese in Händen hält.
Das Problem ist, dass unsere Q auf dies Niveau gesunken ist & die Unternehmen sich großzügige Garantien nicht mehr leisten können.
Das Problem des „Sozialstaates“ fußt auf der Tatsache, dass immer mehr Menschen weder Eigenverantwortung übernehmen noch das Bestreben haben, gute Arbeit zu leisten. Die Life-Balance wird dem Nachwuchs bereits seit Jahren in die Wiege gelegt.
Bei all dem fehlt evtl. der Weckruf des 1. Mannes im Staat.
Das Sich-in-die-Tasche-Lügen bzw. Schön-Reden muß vorbei sein!
Es brauchte einen Kanzler, der k n a l l h a r t
nicht nur ausspricht, was alles falsch läuft in Deutschland, sondern dann auch so handelt - und zwar schnell; denn nach einer Wahlperiode ist er mit Sicherheit weg vom Fenster. Aber seine Nachfolger wären gezwungen, die angeleierten Reformen u. Sparmaßnahmen fortzusetzen, da ja das Geld für andere Politik fehlt.
Wie in Argentinien müssen Maßnahmen her, die den Staat auf seine Kernaufgaben beschränken: Nicht Wohltaten austeilen, sondern innere und äußere Sicherheit herstellen u. gute Bedingungen für jeden produktiven Arbeitgeber schaffen, damit Arbeitsplätze da sind u. die Steuern für die Infrastruktur fließen.
Jedem Bürger muß gesagt werden: D U selbst
bist für Dein Wohlergehen zuständig! Im Zweifelsfall mußt du jede Arbeit annehmen - egal, ob sie dir gefällt oder nicht.
Und - im Gegenzug - sind sehr gut Verdienenden (ab 100 000 Euro) höhere Steuern durchaus zumutbar.
Sein aussenpolitisches Wirken hat m.E. wenig Glanz und wo ist er Schrittmacher für Europa???
Er muss sich intensiv um Deutschland kümmern und bemühen, das erfordert alle seine Kräfte. Aussenpolitisch soll er sich auf das für Deutschlands Genesung wichtige beschränken.
Er muss die SPD treiben und wenn diese nicht mitspielt, vorbereitet sein für eine Minderheitsregierung für die er sich Mehrheiten im Bundestag suchen muss, die er sicherlich auch für wesentliche CDU/CSU-Anliegen finden wird.
Ergänzend---STIMMUNGSBERICHT: Auf unserer dieswöchigen CDU- Senioren-Veranstaltung wurde die Bundespolitik der CDU/CSU mehrfach kritisiert. Keiner hat sich positiv geäussert.
Kritikpunkte waren das allgemeine Auftreten und die Zurückhaltung der CDU gegenüber der SPD, mangelnde Umsetzung der CDU-Politik, allgemeines Unbehagen....
Brandmauer zur AfD, mehrstimmig wurde darauf hingewiesen, dass jauch etliche CDUler in die AfD gewechselt sind oder diese wählen.
Was bitte schön läuft denn bei ihm außer schönen Bildern & Berichten vom Hopp- on,
Hopp- off Merzens quer durch die Welt ?
Was hat er denn „zählbares“ nach Buntland mit nach Hause gebracht ?
Ist der Ukrainekrieg beendet ohne das der Michel es bemerkte ?
Nun, beim heutigen Sommer- Interview wenigstes die Erkenntnis das bei der Ukraine
u n d Russland „keine Kriegsermüdung“ festzustellen ist. Das heißt auf „deutsch“: die bisherigen Sanktionen Deutschlands u n d der EU laufen ins Leere und sind zur
Kriegsbeendigung nicht zielführend.
Das heißt weiter, im „deutschen Haushalt“ wird die „Unterstützung der Ukraine“ neben den Sozialleistungen der größte Haushaltsposten zu Lasten des Michels, der das noch „gut findet“ die UK zu unterstützen, jedoch nicht mal einen Hosenknopf als staatliche Entlastung bekommt.
„Dolle Leistung“ oder ?
Mit besten Gruß a d Erf. Republik
P.s. Mit solchen (außenpolitischen ?) Themen, gewinnt man keine BTWahl & wird vorhersehbar bei LT Wahlen sicher abgestraft
gerade habe ich den Hörer aufgelegt, bei dem mir mein Gesprächspartner erzählte, dass der Kunde 'Russland' als Großabnehmer für die Produkte der Fa., für die er arbeitet, wg. der Sanktionen ausfällt. China z.B. stünde schon bereit, die Lücke zu füllen. — Wer untersucht genau, ob und wie hoch wir uns mit den Sanktionen ggfs. selbst schaden und wie hoch der Anteil dabei auf den Gesamtniedergang unserer Wirtschaft angerechnet werden kann? Gibt es dazu Zahlen??
aber die werden sie nie erfahren. Allein was die Bürger und der Staat an Mlliarden Euros blechen musste und muss durch den Wegfall der russischen Energieversorgung einschließlich der neu gebauten LNG Terminals mit Infrastruktur ohne Einberechnung der Schäden für die Natur-und Umwelt. Dann die Milliarden Euros die für eine unsinnige Coronapolitik verpulvert wurden danach die Milliarden aber Milliarden für die Finanzierung eine Krieges der uns nichts angeht einschließlich Bürgergeld ohne zu kontrollieren ob die Empfänger überhaupt bedürftig sind. An die Milliardenverluste die uns die Sanktionen kosten darf man gar nicht denken und die Milliarden die durch Subventionen in den Sand gesetzt wurden kommen noch dazu usw. Sie sehen es leppert sich ganz schön und für das alles muss der Michel den Rücken krumm machen.
Nöööö, tun wir nicht ….. Russland verkauft u.a. sein von der EU boykottierte Öl nach Indien. Von dort aus Importiert Deutschland dann das russische Öl. ……
Oder das Eigentor der Energiewende als die Grüne Sekte die Sektkorken knallen ließ als der UKrieg begann, und Deutschland das „böse billige Gas & Öl“ endlich aus diesem Grunde nicht mehr aus Russland einführen „mußte“. Das in diesem Kontext die letzten Atomkraftwerke aus ideologischen Gründen abgeschaltet wurden, sei nur nebenbei erwähnt genau wie durch diese Fehlpolitik entstandenen „fast“ höchstes Stromkosten in der EU und der damit verbundenen „Stärkung“ der deutschen Industrie insbesondere des Mittelsatandes ……
Nööö, wir schaden uns nicht selber, wenn man mit der grün roten Brille auf Deutschland schaut …..
Rußland lacht sich doch schlapp sein Öl & Gas zu weit aus besseren Konditionen auf dem Weltmarkt verkaufen zu können …..
Mit besten Gruß aus der Erfurter Republik
In einem kleinen Sätzchen kommt der sonst so brillante Bordkorb allerdings zum Vorschein: „Dass die Sozialdemokraten dabei mitmachen werden, darf man getrost bezweifeln“. Ja genau, so ist es.
Daher ist mit diesen Sozen auch kein Staat mehr zu machen. Dass massive Reformen hermüssen, ist jedem Esel klar und dass diese Koalition das nicht hinkriegen wird, ebenso. Und obendrauf die klare Ansage von Fritzel (hier kann man davon ausgehen, dass er nicht gelogen hat), nie mit den Blauen zusammen zu arbeiten.
Daher brauchen wir nicht den doppelten Merz, wir brauchen gar keinen Merz mehr. Dieser Mann war von Anfang an ein Gescheiterter, seine ganze „Rückkehr“ war ab Tag zwei geprägt von Feigheit.
Auch außenpolitisch ist er nur ein Schaumschläger. Er hat absolut nichts erreicht bisher, außer D weiter auf Kriegskurs zu bringen mit seinen hohlen Sprüchen. Und Israel die Gefolgschaft zu kündigen.
Merz ist längst eine Belastung für D, der schlechteste Kanzler, den wir je hatten.
Er muss weg.
Wahrscheinlich ist sein dickstes Problem die Festlegung: Niemals mit der AfD, also die Brandmauer. Ich halte es für möglich, sogar für wahrscheinlich, dass ihm das klar ist, aber er kann nicht mehr zurück. Egal unter welchem Druck oder Einfluss Merz sich dazu hinreißen ließ (Merkelianer beänftigen, anschlussfähig Richtung Grün und Rot zu bleiben....?), es bleibt sein großer strategeischer Fehler. Und zusammen mit der für ihn typischen Mutlosigkeit wird er wohl so fortfahren, wie er begann, wankelmütig, halbherzig und entgegen eventuell vorhandener besserer Einsicht.
Sie, Herr Will, trauen Merz vermutlich nicht einmal diese bessere Einsicht zu. Dennoch sollten Sie zurückhaltender mit Superlativen umgehen. Platz 1 und 2 in puncto schlechtester Kanzler sind wohl schon an seine beiden Vorgänger vergeben.
Sie mir ja komplett zu. Und genau deshalb ist er für mich der schlechteste aller Kanzler.
Merkel und Scholz, auf die Sie anspielen, haben bewusst gehandelt. Die wollten das genau so. Und – so komisch das auch klingt – man darf Ideologen nicht dafür anklagen, dass sie Ideologen sind. Man muss die anklagen, die sie machen lassen. Das war die CDU über lange Jahre und bis heute.
Merz – wenn er denn weiß und so denkt, wie Sie es sagen – wäre daher ein doppelter Versager, weil er wider besseres Wissen und gegen seine eigene Überzeugung handelt.
Und dann wäre er halt in der Tat der absolut schlechteste Kanzler, weil er das Land bewusst und absichtlich vor die Wand fährt, nur aus Machterhalt, wissend, dass er mit seinem Koalitionspartner niemals diese Reformen durch bekommt, die es braucht.
Wenn er den Mut finden sollte, die Mauer einzureißen und sich neue Mehrheiten zu suchen, werde ich meine Einschätzung über ihn komplett revidieren, das garantiere ich Ihnen. Aber ich glaube nicht daran.
Dem Schuldenpakt mit den Stimmen des abgewählten Bundestages zuzustimmen war nicht bloß "ein taktischer Fehler", es war die Konsequenz einer Strategie, die offenbanicht anderes bezweckte, als Kanzler zu werden. Wie der Verlauf der ersten 100 Tage zeigte, wurde die so dringend erforderliche Priorisierung innenpolitischer A-Themen so unmöglich. Die hinter der Brandmauer zwangsläufige Dominanz linker Wunschdenkerei verhindert so ziemlich alles an überfälligen Reformen oder verwässert sie zur Unwirksamkeit. Der Kanzler eines wirtschaftlich so dahinsiechenden Landes, wie es Deutschland inzwischen seit und wegen Mutti ist, wird auch auf der internationalen Bühne zum Komparsen. Da kann der erstklassig geschnittene Anzug noch so gut sitzen, der Auftritt noch so trittsicher und weltgewandt sein-inzwischen weiß auch im Ausland jeder, daß Deutschland zum kranken Mann geworden ist, von dem mangels innenpolitischer Durchsetzungsfähigkeit der CDU außer schönen Fotos nichts mehr zu erwarten ist.
dass mit der Lösung innenpolitischer Aufgaben kein Blumentopf zu gewinnen ist. (Und tatsächlich sind während ihrer Amtszeit noch keine Brücken eingestürzt.) Folglich hat sie sich auf Außenpolitik fokussiert und dort dürfte sie die angestrebte Anerkennung erfahren. Herr Merz scheint es ähnlich machen zu wollen, wenngleich mit sichtbarem Erfolg. Innenpolitisch sind ihm die Hände gebunden, wenn die SPD nicht ab und an locker lässt.
braucht ganz sicher keinen doppelten Merz, sondern endlich wieder mal einen Kanzler mit Format…
Woher soll der oder die denn Kommen ? Vom Himmel fallen ?
Aus der AfD ?
Die wird ausscheiden !
Je höher die Zustimmungswerte werden, um so höher die Wahrscheinlichkeit, den unliebsamen Wettbewerber um die politische Macht im Lande, mit einem Verbot loszuwerden ! Entsprechende Vorarbeiten werden schon jetzt getätigt … u.a. das BVG mit willigen Verbotsvollstreckern auszustatten oder wie in Wilhelmshaven, einfach den Mit- Wettbewerber bei der Wahl eines Kommunalamtes auszuschließen.
Bleibt nur die „Auswahl“ von Personalien aus den Blockparteien übrig.
Und ehrlich ?….., wer soll das denn sein, der den Karren Buntland aus dem Dreck
zieht ? . Da fällt mir niemand, wirklich niemand aus der 1. & 2. Reihe der etablierten Parteien ernsthaft ein der/ die dazu in der Lage wäre ein „Kanzler mit Format“ zu sein,
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik
Auf keinen Fall einen doppelten Merz. Dieser Lügner und Blender reicht schon einmal im Original. Was Deutschland braucht ist ein Ruck, der entstehen könnte, wenn endlich die Brandmauer eingerissen werden würde und die UNION gemeinsam mit der AFD endlich verantwortliche Regierungspolitik aus einem Guss macht - bei 90% der Themen besteht Überschneidung - und der SPD in den Allerwertesten tritt. Was Merz da außenpolitisch treibt ist eine Blendgranate nach der anderen zünden. Der Hofnarr tanzt "lautstark" um die Staatenkönige USA und Russland herum, erzeugt den Eindruck, als würde er Einfluss nehmen und tatsächlich lacht man über ihn. Lassen Sie sich doch nicht blenden Herr Brodkorb. Der zündete viel Feuerwerk, es sieht schön aus für die Galerie, aber es macht eben keinen Knall. Der tut so als sei er wichtig für die geopolitischen Entscheidungen und hat immer noch nicht begriffen, dass die europäischen Kriegstreiber nur die sein werden, welche die Zeche bezahlen am Ende des Tages.
Einen einfach Klaren.
Das war's schon.
Wir brauchen keinen doppelten Merz, der einfache Merz mit seinem 360°-Meinungsspektrum reicht voll und ganz aus, um alle zu enttäuschen.
den Aussenpolitischen Glanz unseres Kanzlerdarstellers. Ausser dass die anderen EU ler froh sind einen Dummen gefunden haben der gerne zahlt ist mir aussenpolitisch noch nichts besonderse aufgefallen.
"Diese Debatte, dass wir uns diese Sozialversicherungssysteme und diesen Sozialstaat finanziell nicht mehr leisten können, ist Bullshit."
