Soldatinnen und Soldaten bei einer gemeinsamem Kranzniederlegung / picture alliance / Arno Burgi/dpa-Zentralbild/ZB | Arno Burgi
Soldatinnen und Soldaten bei einer gemeinsamem Kranzniederlegung / picture alliance / Arno Burgi/dpa-Zentralbild/ZB | Arno Burgi

Wehrpflicht für Frauen - Es kann nicht nur eine Hälfte der Bevölkerung den Preis zahlen

Wenn es hart auf hart kommt, sollten wir bei der Verteidigung auf niemanden verzichten müssen. Das ist insbesondere auch im Interesse von Frauen. Denn erweist sich unsere Verteidigung nicht als maximal wehrhaft, ist es mit der Gleichberechtigung sowieso dahin.

Autoreninfo

Carolina Kaube studierte Governance and Public Policy – Staatswissenschaften in Passau.

 

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Die Debatte rund um eine Wehrpflicht für Frauen ist aktuell eine sehr theoretische: Eine allgemeine Wehrpflicht, ob für Frauen oder für Männer, steht momentan ohnehin nicht im Raum. Das Anfang Dezember im Bundestag zur Debatte stehende Gesetz rund um den Neuen Wehrdienst regelt zunächst die Themen Wehrerfassung und Musterung, und überhaupt soll vorerst alles bei der Freiwilligkeit bleiben. 

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Jens Böhme | Fr., 28. November 2025 - 19:04

Bei israelischer Luftwaffe sind zwei Prozent Soldatinnen, bei der israelischen Marine elf Prozent. Der Rest von mickrigen 87 Prozent ist bei den Bodentruppen. Israel als Beispiel heranzuziehen, ist wirklichkeitsfremd in Bezug zu Deutschland. Israel befindet sich seit 1948 im permanenten, kriegsähnlichen oder Kriegszeiten. Dementsprechend ist dortige Bildung von Kindheit an anders als im wohlstandverwahrlosten Deutschland. Verteidigung von Land, Volk und Glauben sind Grundpfeiler der Bildung in Israel. Dagegen ist Deutschland ein Konglomerat aus verschiedensten gesellschaftspolitischen Firlefanz. Deutschland hat weder Fundament noch Rückgrat. Als Polizist Rouven Laur getötet wurde, kreischten mehrere Polizistinnen lautstark, aber ein männlicher Polizist tat das Richtige und setzte mit seiner Schusswaffe den Polizistenmörder außer Gefecht.

IngoFrank | Fr., 28. November 2025 - 21:16

Müssen wir uns es leisten Frauen zur Pflicht mit der Waffe rekrutieren ? Ich sage dazu ganz entschieden NEIN !
Mit freundlichen Gruß a d Erfurter Republik

Sunstreet | Fr., 28. November 2025 - 23:29

Eine Wehrpflicht steht nicht nur vor der Tür. Sie wird kommen! Mit der in der heutigen Politik üblichen Salamitaktik und den dazugehörigen Lügen.
Und anstatt sich Gedanken darüber zu machen, wie toll doch die Frauen dann Einfluss nehmen können um den Wehr- und Kriegsdienst humaner zu machen, sollte sich die junge Autorin mal informieren, wie Kriegsdienst aussieht und was im Krieg mit den Soldaten und der Zivilbevölkerung geschieht.
Außerdem sollte sie mal hinterfragen, ob die politisch-medial geforderderte Kriegstüchtigkeit in D wirklich nötig ist und welche, vor allen Dingen finanzielle Interessen dahinterstecken.
Ich würde ihr raten Argumente gegen die Kriegsgeilheit des militärisch-industriellen-medialen-Komplexes zu suchen und zu versuchen möglichst viele Leute davon zu überzeugen gegen diesen Irrsinn vorzugehen.
Alles andere führt dazu, dass sich die Autorin keine Gedanken mehr machen muss, ob sie Kriegsdienst leisten will. Da diskutiert niemand mehr. Sie wird dazu verpflichtet!!!

Michael Kaufmann | Sa., 29. November 2025 - 00:24

Liebe Frau Kaube, da Sie ja momentan im Praktikum sind empfehle ich Ihnen den Horizont zu erweitern.
Bildung haben sie ohne Zweifel genossen. Also erweitern sie doch das Praktikum in Kriegs Gebieten. Es gibt genügend auf dieser Welt.
Ich bin mir sicher das dies Ihrer Kariere einen enormen Schub geben wird. Allerdings besteht nun mal leider die Gefahr das Sie es nicht überleben. Schade dann um ihre Jugend und all die unerfüllten Träume.
Alles Gute wünsch ich Ihnen

Stefan | Sa., 29. November 2025 - 03:28

Einer für alle, alle für einen.
Es gilt das Gebot der Gleichberechtigung und der Achtung vor sich selbst.
Kameradschaft als höchstes Gebot.
Die Frau sollte endlich mit dem Rosinenpicken aufhören, will sie denn gleichberechtigt sein.
Ansonsten ab vor den Herd.
Soll heißen, "back to the roots."
Stillgestanden, Gewehr über - eben nicht nur für Männer.
Jeder Migrant der die deutsche Staatsbürgerschaft hinterhergeworfen bekommen hat, sollte die Freiheit in der er nun lebt außerdem verteidigen müssen.
So kommen wir über ein.
Anders geht's nicht.

Peter William | Sa., 29. November 2025 - 05:49

vergessen sie den Geschlechtern angeblich zugeschriebene Eigenschaften die über das körperliche hinausgehen. Ich war in verschiedenen Arbeitskreisen dominiert von Frauen (Anzahl), sowohl im akademischen Bereich als auch im Handel. Was ich da gesehen und erlebt habe widerspricht ihrem Klischee das Frauen in irgendetwas den Männern überlegen sind zu 100%! Das ist immer von der jeweiligen Person abhängig.

Beispiel Teamfähigkeit, haben sie mal eine Teamsportart betrieben? Was auch immer, Volleyball ist bei den Mädels hier beliebt, eine Rangfolge untereinander auszuarbeiten, diese durchzusetzen und 'zu kommunzieren' ist keine Eigenschaft die einem in die Wiege gelegt wird aufgrund des Geschlechtes, dass ist antrainiert. Ich habe so einen Zickenterror in praktisch dysfunktionalen Gruppen erlebt, die Linke bis zur Abspaltung des BSW kann hier als bekanntes Beispiel herangezogen werden, dass hat nichts mit dem Geschlecht zu tun! GAR NICHTS! Vorurteile!

Peter William | Sa., 29. November 2025 - 06:09

waren viele Frauen, ich hatte eine Ausbilderin, die war in Ordnung. Wer bekommt mit 16-20 schon Kinder? Was allen klar sein muss und das gilt ebenso für Polizistinnen, denn auch da gab es in der Vergangenheit unschöne Geschichten. Keine Feigheit ist erlaubt. Wenn ihr solche Jobs macht, gleichberechtigt, dann müsst ihr damit klarkommen im Notfall für eure Kameraden eine Verletzung hinzunehmen, angeschossen zu werden oder sogar zu sterben, ansonsten funktioniert das nicht! Ihr könnt nicht die Waffe wegstecken und weglaufen und euren Partner oder die Partnerin alleine lassen! Solche Fälle gab es. Wer weiß schon wie der Krieg der Zukunft geführt wird, wird sich zeigen. In der Vergangenheit war das Herr das Rückgrat jeder Armee und wer zimperlich ist, hat auch im Sanitätsdienst nichts zu suchen! Schaut euch Starship Troopers an, die ab 18 Version! SciFi, es gibt auch ne israelische Serie, die habe ich aber nicht gesehen, da wird eine Vision/Version einer gleichberechtigten Armee gezeigt.

Walter Buehler | Sa., 29. November 2025 - 08:43

Ich gehöre zu einer Generation, die direkt nach einem "totalen" Krieg in Deutschland aufgewachsen ist.

Ich erinnere mich nicht, jemals von einem Beteiligten (Männer und Frauen) gehört zu haben, dass Frauen im 2. Weltkrieg weniger gelitten hätten als Männer - nicht nur in Deutschland, sondern auch in Russland und in der heutigen Ukraine.

Ein Krieg ist keine Sportveranstaltung, ein totaler schon gar nicht. Ich empfinde es als absurd, Kriegsvorbereitungen unter dem Gesichtspunkt der Gleichberechtigung von Mann und Frau zu diskutieren.

Lernt man beim Studium von "Governance and Public Policy" nicht, dass Kriege IMMER töten (Kinder, Männer, Frauen, Amazonen, Professor*innen, m/w/d, ...)? Sie zerstören das Land, ganz egal, wie die Bevölkerungsgruppen gerade miteinander umgehen.

Raketen, Panzer und Flugzeuge der NATO werden NICHT für feministische Ziele eingesetzt. Sie sind keine Mittel, um irgendeine Art von Emanzpation voran zu bringen.

Krieg ist kein "spannendes" Computerspiel.

Ernst-Günther Konrad | Sa., 29. November 2025 - 14:58

Wenn, dann alle die dazu fähig sind und wollen. Das alte Klischee, dass Frauen nur als Krankenschwestern gebraucht werden, ist heute nicht mehr anwendbar. Ja, sie mögen in manchen Situationen bezüglich körperlicher Kraft unterlegen sein, aber wie Frauen inzwischen bereit sind, sich körperlich aufzubauen und halbwegs gleichzuziehen, kann man nicht von der Hand weisen. Ich habe mit Frauen auf der Straße *gekämpft*. Ja da gab es auch welche, die den Beruf verfehlt haben, aber die gab es bei den männlichen Kollegen auch. Ich denke deshalb, dass Frauen die Soldatin werden wollen, auch deren innere Einstellung geprüft wird und die Bereitschaft abverlangt werden muss, wie im Polizeidienst auch, sogar sein Leben zu lassen. Nur muss unser Staat erstmal wieder eine Atmosphäre schaffen, die es Soldaten ermöglicht zu ihrem Land zu stehen, Stolz und Ehre wieder zu zulassen, diesem Land zu diesen und ihnen den Respekt in der Bevölkerung wiederzugeben, den man Jahrzehnte geschliffen hat.