Jugendliche bei Schnuppertag der Bundeswehr
Es würde dem Frieden zwischen den Generationen dienen, wenn nicht nur junge Männer für die Bundeswehr rekrutiert würden / picture alliance / SZ Photo | Stephan Rumpf

Wehrdienst und Generationengerechtigkeit - Gegen Altersgrenzen in der Bundeswehr

Es gilt als Selbstverständlichkeit, dass Soldaten junge Menschen sind. Dem liegt ein längst veraltetes Bild von der Gesellschaft zugrunde. Die Alterskohorte der 50- bis 70-Jährigen ist nicht nur zahlenmäßig die stärkste, sie ist auch körperlich fit und geistig klar.

Autoreninfo

Jörg Phil Friedrich ist Philosoph, Publizist und Unternehmer. Er studierte Physik, Meteorologie und später Philosophie und schreibt über Fragen aus Wissenschaft, Religion und Politik. Zuletzt erschien sein Buch „Degenerierte Vernunft - Künstliche Intelligenz und die Natur des Denkens“. Seit 1994 ist er Geschäftsführer eines Softwarehauses in Münster.

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Die Bundeswehr muss wachsen, um mehr als 20 Prozent soll die Personalstärke in den nächsten Jahren vergrößert werden. Das betrifft sowohl die aktive Truppe als auch die Zahl derer, die sich als Reservisten engagieren. Allerdings ist die Frage völlig offen, wo diese 60.000 Menschen herkommen sollen. Nicht nur Heer, Luftwaffe und Marine suchen bekanntlich Nachwuchs, sondern auch die Wirtschaft, das Handwerk, das Gesundheitswesen und der öffentliche Dienst.

In dieser Situation muss an eine alte Selbstverständlichkeit gerührt werden, die das Verständnis von Armeen seit Jahrzehnten, wenn nicht seit Jahrhunderten prägt: Wir denken uns die Soldaten vor allem als junge Menschen, sie werden nach der Schule oder spätestens nach der Ausbildung zum Wehrdienst gerufen, ziehen nach ein oder zwei Jahren die Uniform wieder aus und bleiben dann vielleicht noch einige Jahre als Reservisten aktiv. Manche bleiben als Soldaten auf Zeit länger, vielleicht zehn oder auch 20 Jahre. Für Berufssoldaten gibt es noch heute bei der Bundeswehr starre Altersgrenzen, sie liegen, abhängig vom Dienstgrad, bei circa 60 Jahren. Zudem ist es schwierig, mit über 40 oder gar 50 Jahren noch eine Karriere in Uniform zu beginnen.

Viele „Boomer“ wären bereit, sich für die Landesverteidigung zu engagieren

Diesen Regelungen liegt ein längst veraltetes Bild von der Gesellschaft und von ihren Bürgerinnen und Bürgern zugrunde. Sie sind entstanden, als die jungen Jahrgänge noch die stärksten waren und die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit ab dem fünften Lebensjahrzehnt erst allmählich und dann immer schneller abnahm. Beides gilt für die heutige Gesellschaft nicht mehr. Die Alterskohorte der 50- bis 70-Jährigen ist nicht nur zahlenmäßig die stärkste, sie ist körperlich fit, geistig klar, und vor allem verfügt sie über eine Lebenserfahrung, die für die Landesverteidigung und den Heimatschutz unverzichtbar ist.

Es mag ein ungewohntes Bild sein, sich vorzustellen, wie diese Jahrgänge als Infanteristen durchs Gelände robben, mit schwerem Rucksack über Straßen marschieren, Schießübungen absolvieren, mit geschultertem Gewehr Objekte bewachen, gepanzerte Fahrzeuge lenken oder in Gefechtsständen die Lage beurteilen. Aber wenn man sich auf den Bergpfaden umschaut, wenn man Jogger und Rennradfahrer beobachtet, dann trifft man dort genau die Generation, die manchmal abfällig als „die Boomer“ bezeichnet wird. Und wenn man mit ihnen ins Gespräch kommt, dann merkt man schnell, dass viele von ihnen die Notwendigkeit einer starken Landesverteidigung viel selbstverständlicher als gesellschaftliche Aufgabe erkennen als manche Junge – und bereit sind, sich dafür zu engagieren.

Die Älteren können die Lücke füllen, die die Abschaffung der Wehrpflicht gerissen hat

Es gibt viele Möglichkeiten, die tatsächliche Wehrtauglichkeit jedes einzelnen Menschen zu testen und zu kontrollieren. Eine allgemeine Altersgrenze ist sicherlich das untauglichste Mittel, um in der gegenwärtigen Gesellschaft diejenigen zu erkennen, die in der Lage sind, die Entbehrungen und Belastungen auf sich zu nehmen, die die Landesverteidigung erfordert. 

Zudem würde eine Bundeswehr, die in der Altersstruktur mit der der arbeitenden Bevölkerung überhaupt übereinstimmt, der Generationengerechtigkeit und dem Frieden zwischen den Generationen dienen. Die Älteren können heute die Lücke füllen, die die Abschaffung der Wehrpflicht gerissen hat, bis die jüngeren, durch das Vorbild ihrer Eltern- und Großelterngenerationen motiviert, in ausreichender Zahl bereit sind, ebenfalls Wehrdienst zu leisten.

Es wird Zeit, die Altersgrenzen in der Bundeswehr abzuschaffen, so wie es auch in der Arbeitswelt keine Altersbegrenzungen gibt. Sie sind alte Zöpfe, die abgeschnitten werden müssen, und zwar schnell.

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Maria Arenz | Di., 15. Juli 2025 - 11:17

Eben weil die 50 bis 70 -Jährigen geistig klar sind, wird man beim desolaten Zustand unserer Gesellschaft in dieser Alterskohorte eher noch weniger Bereitschaft finden, für dieses immer dysfunktionaler werdende bunte Durcheinander Leben und Gesudnhiet zu riskieren.

Das trifft aber u.U. aber auch die „ü“ 70 jährigen zu, die noch Herr ihrer Sinne sind und sich politisch nicht „ einlullen“ lassen, die in der Lage sind, immer noch den Vergleich zu „sozialistischen“ DDR und der sich zur rot grünen MultiKulti- Diktatur entwickelnden BRD zu ziehen.
Abes Spaß bei Seite, was der Autor hier schreibt, hat wahrscheinlich mit der Denke eines Wehrdienstverweigerers der BRD zu tun, der nie über eine Sturmbahn „gekrochen“ ist oder gar mit eine MP „scharfe“ Munition verschossen hat, oder sich selbst eine Schützenmulde zur eigenen Deckung gegraben hat. Von Tagesmärschen in voller Gefächtsausrüstung und hälftigem Marsch mit Gasmaske zu allgemeinen Erhöhung der Wehrhaftigkeit ganz abgesehen. Nicht zu vergessen das Üben vom maschieren in Kolonne oder im Exerzierschritt. Und diese abverlangte körperliche Fitness bei Ausbildung und Dienst hatten noch nicht mal alle 18- 20 jährigen, die mit mir zusammen bei der NVA waren …..Ganz abgesehen von der mentalen Belastung

graben und "Work-Life-Balance" passen nicht zusammen. Wird es auch Queeren-Batallion mit RegenbogenFahne geben? Die Zahl der Anträge zur Verweigerung des Wehrdienstes hat schon deutlich zugenommen. Da bleiben noch die, die dringend Geld brauchen und noch nicht die passende Tätigkeit gefunden haben.

Wehrsold in der NVA die ersten 12 Monate 60 Mark die letzen 6 Monate 70 Mark. Und wenn ich mich recht erinnere wurde das auf 20 Mart bei Soldaten und Gefreiten kurz vor meiner Entlassung Ende April 74 erhöht.
Urlaubsanspruch für 18 Monate: einen Tag/ Monat d.h. 1x im Halbjahr von Freitag nach Dienst (17.00 Uhr) bis Montag 24.00 Uhr. Und 1x „Erholungsurlaub“ von Freitag n. D. bis Donnerstags 24.00.
und ne Schachtel F6 für 3,20 bei 20 Stück ….
Ausgang 2x im Monat nach Diest bis 24.00 von wegen nach Diestschluß zu Muttern die Beine untern Tisch stellen …. Gabs nicht. Kaserne selber bewachen, ohne externen Wachschutz. Und Morgens und Abenda Stuben und Revierreinigen m i t Abnahme und teils Spintkontrolle ……

Ich habe seinerzeit 1974 eine paramilitärische Ausbildung bei der hess. Polizei gehabt. Da war vieles noch an den Anforderungen von Soldaten angeglichen. Ich erinnere noch gut, dass uns da einiges abverlangt wurde und damals schon blieben von 12 Bewerbern am Tag, nur ganze drei übrig. Die meisten körperlich/gesundheitlich ungeeignet und einigen fehlte es an ausreichende theoretischen Kenntnissen. Und wenn ich mir die Jugend heute teilweise ansehe. Noch viel schlimmer. Man kann zwar mit Geld locken, aber wenn die erstmal dabei sind, knicken viele weg. Und nicht anders auch die Älteren. Ja, Ausnahmen gibt es immer, aber ob die 60000 Fehlstellen füllen können? Obwohl? Die haben die Anforderungen bei der Polizei bereits auf fast null gestellt. Und bei der BW?
Mich wollte man auch noch nach der Pension als Führungskraft in einer Flüchtlingsunterkunft/Ausländersachbearbeitung 2018 holen. Ich habe dankend abgelehnt. Die hätten keinen Spaß mit mir gehabt und ich mit denen.

Ich habe in den 80ern meinen Grundwehrdienst geleistet und mich nie vor etwas gedrückt.

Und auch wenn ich heute – zumindest auf dem Fahrrad – weit fitter bin als damals, hätte ich keine Lust für ein Land meinen Kopf hinzuhalten, welches sich seit Jahrzehnten Regierungen wählt, die es verachten. Das sich selbst verachtet und seinen Untergang besingt.
Meine Verachtung für die Regierungen seit Beginn Merkel kann ich hier gar nicht in Worte fassen.
Und die Vorstellung, im Graben zu liegen, während Armeen von Faulenzern und Glücksrittern, herein gewunken im Rahmen der „Willkommenskultur“, Shisha rauchend da sitzen und sich über uns Idioten kaputt lachen, kommt dann noch obendrauf.
Nein, dieser Zug ist abgefahren.
Deutschland steht für Dummheit, Arroganz, Naivität und Regenbogen. Der Lügenbaron mag durch die Lande ziehen und seine großen Sprüche von der „größten Armee Europas“ schwadronieren, wer diesem Geck noch ein Wort glaubt, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

Hanno Woitek | Di., 15. Juli 2025 - 11:56

ich weiss nicht so recht. Gerade diese Jungen lehnen doch mehrheitlich die Wehrpflicht ab, mehrheitlich, haben sie doch nichts anderes in den lastenrädern ihrer Mütter gelernt als woke, diverse und genderlich zu sein undnur zu Lasten des Gemeinwohls in NGOs ihr Leben zu geniessen.
Ich bin jetzt 82 immer noch im Karate (4. Dan ) und der Schwertkunst aktiv. Aber diese Generation verteidige ich nicht mehr. Meine Familie und Freunde gern. um deren, bei denen noch selbst erwirtschafteten, Wohlstand und Frieden zu verteidigen.
Diese Woke quaker fordern doch noch Bürgergeld für gefangen genommene angreifende Soldaten.

Alexander J. Schabries | Di., 15. Juli 2025 - 12:13

Lebenserfahrung? Plötzlich wieder ein Wert? Wer hätte das gedacht? Ja, wenn alle Stricke reißen [zerrissen wurden], retten‘s jetzt also die Alten? Rollator kampfwertgesteigert? Oder als Verstärkung des überbordenden Bürokratismus, der die „Kriegstüchtigkeit“ ohnehin verhindert? Das politische Personal und somit auch die „Landesverteidigung“ kommt schon seit Jahrzehnten ohne jegliche Lebenserfahrung aus. Auch trifft das in den Medien kolportierte Erscheinungsbild dieser Altersriege, das offenbar hier als Bezugspunkt dient, mitnichten die Realität. Und letztlich, wer über Lebenserfahrung verfügt zweifelt, hinterfragt und schluckt nicht jede Kröte, die ihm hingehalten wird. Das kann man heute schon gar nicht gebrauchen. Netter Ausflug ins Feld der Satire, dieser Artikel, oder?

... - auf der Basis der Drohnentechnlogie - sind doch vielleicht nur noch eine Frage der Zeit!

Und jeder Krückstock lässt sich doch unschwer in ein Gewehr umbauen! Der Volkssturm aus lauter Super-Männern (oder gar Super-Fraue, wie auf dem Blocksberg!)!

NB: Der philosophische Autor weiß vielleicht, wie alt Sokrates war, als er in den Krieg zog (vor seiner Verurteilung durch den Aeropag!).
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Nix für ungut!

Peter William | Di., 15. Juli 2025 - 12:49

wählt nicht so wie es die 60+ in Mehrheit getan haben.

Denn das Einzige was mit der bisherigen Renten-, Migrations-, Gesundheits- und vor allem Energie-Politik erreicht wurde, ist die gut Ausgebildeten den Firmen bei der Standortflucht nachzufolgen. Soviel zu eurer Rente, Bye Bye.

Bei gleichem Training gewinnt die Jugend im Sport, wenn Erfahrung nur von untergeordnetem Nutzen ist. War so, ist so und wird auch so bleiben.

Wolfgang Borchardt | Di., 15. Juli 2025 - 13:01

hat noch nie etwas getaugt. Aber genauso lange ist man nicht in der Lage, flexible Modelle zu entwickeln. Ein Dachdecker ist kein Musiker, ein Gesunder nicht krank - auch wenn sie das gleiche Alter haben. Allerdings ist die Bürokratie der BW so groß, dass man Bürokraten auch dann nicht einstellen sollte, wenn sie 70 und fit sind.

In Ergänzung meines Kommentaren als Antwort zu Frau Arenz zum Thema, möchte ich ergänzen, das es beim Wehrdienst in der NVA der DDR sehr wohl eine Altersgrenze gab. Diese lag bei 26 oder 27 Jahren und das aus gutem Grund. Einmal weil die psychische Leistungsfähigkeit mit zunehmendem Alter abnimmt und man zu DDR Zeiten sehr jung heiratete und eine Familie gründete und damit auch die Wehrdienstbarkeit aus persönlichen Gründen mit Gedanken an Frau & Kinder abnahm. Und gerade diese Einstellung, die Sorge um den weiteren Abstieg dieses Landes in Bezug auf, was wird aus meinen Kindern, Enkeln und Urenkeln, sollte nicht nur bei der Wehrtüchtigkeit eine Rolle spielen sondern ist einer der Hauptgrüne warum der Osten so wählt wie er es tut und zwar bis auf Berlin das nicht zum Osten gehört, flächendeckend. Weil wir das, was in diesem Land „abgeht“ das weitere abdriften in Grün Linke irreale Sphären, alles sehr bewußt schon einmal erlebten.
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

interessant Ihre Ausführungen zur NVA - ist Ihnen dabei bewusst, einem Unrechtsregime und einer Diktatur gedient zu haben, auch wenn Sie persönlich kaum wie wir im Westen auf (echten) Zivildienst hätten ausweichen können? Wie stehen Sie dazu bzw. sehen das?

Walter Bühler | Mi., 16. Juli 2025 - 10:21

Antwort auf von Chris Gupta

... die allwissende Nase so hoch tragen. Das sage ich, obgleich ich auch ein Westler bin.
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Nach der gemeinsamen Erfahrung der Nazi-Zeit konnte nicht nur im Westen, somdern auch im Osten der Dienst mit der Waffe verweigert werden. Allerdings in anderer Gestalt: Man musste als Bausoldat an öffentlichen Bauten körperlich arbeiten. Außerdem war klar, dass ein solcher Mensch nicht alle Vorteile des Arbeiter- und Bauernstaates erhalten konnte.

Ich bewundere die Leute, die das trotzdem gemacht haben, obwohl es ihnen Nachteile gebracht hat.

Was den Dienst in den Armeen der sozialistischen Staaten angeht: Wie in allen Staaten mit Wehrpflicht. war es eine Pflicht, ein sozialer Zwang,

Was Recht oder Unrecht angeht: Fragen Sie mal Klitschko oder Selenski, warum ihre Großväter Offiziere der Roten Armee waren, Großvater Klitschko sogar beim NKWD.
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Menschen können Menschen bleiben, egal, wie der Staat, in den sie hineingeboren sind, von anderen organisiert wird.

Jürgen Rademacher | Di., 15. Juli 2025 - 13:08

Ich empfinde es als eine Unverschämtheit, so etwas überhaupt öffentlich zu diskutieren. 1. Hatten wir schon eine Wehrpflicht, der man sich nur schwer entziehen konnte. 2. Nach fast 50 Arbeitsjahren soll man sich jetzt auch noch mit Sturmgepäck durchs Gelände quälen, während hier genug in der sozialen Hängematte liegen. So kann man die vielen Rentner auch loswerden. Als Kanonenfutter. Unglaublich!

Ernst-Günther Konrad | Di., 15. Juli 2025 - 13:55

Wo holen Sie denn die vielen "Boomer" her, die körperlich und geistig fit und willig sind, diesem Land dienen zu wollen? Ja, es mag die individuell geben, die körperlich und geistig fit noch bei der BW dienen könnten. Aber doch eher die Ausnahme. Ja, vielleicht als Ausbilder, in den administrativen Bereichen, in der Lehre, als Berater und praktische Ausbilder an Waffen und Gerät. Aber noch in der Etappe und vielleicht im Ausland an Kriegs Einsätzen teilnehmen? Das dürfte wirklich nur ein ganz geringer Anteil sein. Und was träumen Sie nachts. Wer im Berufsleben war, der wird doch nicht im Alter nochmals in eine BW-Karriere wechseln, die marode ist, die ihre Soldaten schikaniert mit Impfung und bei Kritik mit angeblich "rechter Gesinnung" kaputt macht. Gerade ältere und lebenserfahrene Menschen wissen was ihnen bei einer BW blüht, wie man mit ihnen umgeht. Und selbst wenn man jetzt mit Geld lockt, allenfalls Verwaltung, Technik und Ausbildung, aber kaum noch Dienst an der "Front".

Michael Schuch | Di., 15. Juli 2025 - 20:08

Eine gute Idee! Warum nur ist Herr Pistorius noch nicht selbst darauf gekommen? Besser die Alten sterben an der Front als die Jungen. Damit lösen wir gleich mehrere Probleme in dieser Gesellschaft, u. a. wird die Rentenkasse spürbar entlastet. Und die Generation der alten weißen wütenden Männer tritt schneller ab und macht der woken Jugend Platz.

naumanna | Di., 15. Juli 2025 - 20:41

Ich habe keine Lust, mich zu dem Irrsinn zu äußern, den der Herr F. hier von sich gibt. Dass der so was öffentlich äußern darf, ohne eine "Tracht Prügel" zu riskieren, zeigt den Zustand unserer Gesellschaft ... leider am Ende ... Zuerst dachte ich noch, der Artikel ist Ironie, aber de Mann glaubt tatsächlich, was er sich sagt ...

Heinrich Dompfaff | Di., 15. Juli 2025 - 22:54

Gesagt wird, disqualifiziert ihn zu diesem Thema zu schreiben.in bestimmten Bereichen können auch 70Jährige militärisch sinnvoll eingesetzt werden, zB als erfahreneKommandöre weit hinter der Front, aber die Vorstellung das man in diesem Alter als Stoppelhoppser kämpft ist lächerlich, er sollsich mal weiter mit philosophischen Softwareproblemen befassen

W. Böehm | Mi., 16. Juli 2025 - 09:56

50-70 jährige sind topfit, geistig klar ... und können eine Menge für die Landesverteidigung tun ?
Erinnert mich irgendwie an dunkle Zeiten un 1945 ...
Drehen denn hier langsam alle durch ?

Walter Bühler | Mi., 16. Juli 2025 - 11:03

Antwort auf von W. Böehm

Die seltsame Lust am Krieg, die dekadente Lust am Untergang - das alles erinnert mich doch sehr an die Schlafwandler-Gesellschaft von 1914.

Und diese stupende Geschichtsvergessenheit des Autors: Mit einem Volkssturm aus alten Leuten und Kindersoldaten konnte auch schon das dritte Reich keinen Blumentopf, geschweige denn den Endsieg, gewinnen.

Eigentlich gehört das zur Allgemeinbildung.