Siegmund
AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund beim Bürgerdialog in Klein Wanzleben, 31.08.2026 / picture alliance/dpa | Peter Gercke /

Wahl in Sachsen-Anhalt - Wer hat Angst vorm blauen Mann?

Die Panik vor einer AfD-Regierung in Magdeburg ist lächerlich. Viel gefährlicher wäre ihr Scheitern. Siegmund könnte sich als letztes Bollwerk der Demokratie erweisen. Doch vermutlich wird die Anti-AfD-Querfront einen Pyrrhussieg feiern.

Alexander Grau

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Zuletzt erschien von ihm „Die Zukunft des Protestantismus“ bei Claudius.

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Frohe Kunde am Samstag: Morgen geht die Demokratie nicht unter, egal was passiert. Gleich, ob es Ulrich Siegmund und seiner AfD gelingt, die absolute Mehrheit der Mandate zu erringen, oder ob sich SPD und Grüne in den Magdeburger Landtag retten und damit alle blauen Träume als gegenstandlos entlarven: Auch am Montagmorgen werden wir in einem gefestigten demokratischen Staat aufwachen. Garantiert.

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Günter Johannsen | Sa., 5. September 2026 - 12:16

wenn die CDU mit den SED/LINKEN, den Grünen und SPD koaliert, um die AfD-Regierung zu verhindern. Ich hoffe, dass dies nicht passieren wird, sonst werde ich nie wieder CDU wählen. Leider wählt man in Bayern CSU, die ich gern wählen würde. Dann aber habe ich keine andere Wahl. Denn auch in Bayern unterstützt man dann mit CSU-Wählen die SED-LINKE-Kommunisten!
Und nochmal - Willy Brand hatte frühzeitig gewarnt: "Wer sich mit der kommunistischen Einheitsfront einlässt, geht daran zugrunde!"

Die SED-LINKE ist heute immer noch eine demokratiefeindliche und gefährliche Partei, denn sie hat sich erneut mit ihren islamistischen Kampfkameraden der 1970er Jahre (PLO-Hamas, RAF, MfS) zusammengetan und beherrscht die Klaviatur der "gutmeinenden" NGOs! Wer das nicht sieht, ist offensichtlich mit Blindheit beschlagen? Naivität ist heute im politisch-ideologischen Raum tödlich ... für die Bevölkerung und für ehrliche Demokraten!
Die wirkliche Gefahr geht von Links-Extrem aus!

dann ist das auch nur eine weitere politisch pervertierte Vorstufe des endgültigen Scheiterns der Kartellparteien..., davon bin ich seit AfD=28% im Bund fest überzeugt (also solange die Wahlen echt sind..., aber auch da muss man jetzt mittlerweile doch tatsächlich sehr aufpassen... ... 🤔)

>> Je länger sie sich klammern..., um so härter wird dann ihr erwachen sein... (müssen) - einfache Logik.

Karl-Heinz Weiß | Sa., 5. September 2026 - 13:18

Der Titel " Der gefährlichste Mann Deutschlands" steht sinnbildlich für den deutschen linksliberalen Gesinnungsjournalismus. Logische Folge war dann der lautstarke Protest einer ZDF-Redaktion gegen die (selbstverständliche) Entscheidung des Intendanten, Aufrufe zur Gewalt nicht zu senden.
Die "Hugenberg-Presse" hat in der deutschen Geschichte belegt, was Gesinnungsjournalismus anrichten kann. Lehren wurden daraus offensichtlich nicht gezogen.

Wolfgang Borchardt | Sa., 5. September 2026 - 13:21

was die Altparteien und Machtverwalter außer dem "Kampf gegen Rechts" und der Verteidigung ihrer eigenen Demokratie anzubieten haben. Alles geht weiter wie gehabt, Stellen Zuwächse I'm Verwaltungsapparat incl. Seit Jahren wird deutlich, dass sie den neuen Anforderungen nicht gewachsen sind oder sie nicht einmal zur Kenntnis nehmen. Man muss Sorge haben, dass sie nicht erklären können, wofür sie gewählt werden wollen.

Hans Jürgen Wienroth | Sa., 5. September 2026 - 13:57

Der Autor hat richtigerweise gefragt, ob die AfD-Sympathisanten bei einem Scheitern auf die Straße gehen könnten, mit keinem Wort jedoch die Ankündigungen der anderen Seite, bei einem Wahlsieg Siegmunds den Landtag zu stürmen.

Das zeigt, wie unterschiedlich beide Seiten zur Demokratie stehen. Siegmund hat bereits angekündigt, eine Niederlage ohne Protest anzuerkennen. Gibt es Aussagen der „Unsere Demokratie“-Parteien in gleicher Art? Ich kenne kein Bekenntnis zur Wählerentscheidung.

Walter Bühler | Sa., 5. September 2026 - 13:58

... Nationalen Front der Funktionärs- und Brandmauerparteien? Wer kann sie daran hindern, dass sie mit ihrer politischen Taktik der "verbrannten Erde" Deutschland und Europa immer tiefer in den Schlamassel hineinreiten?

Man steht ratlos vor der gigantischen Dummheit und blödelnden Verantwortungslosigkeit, die einem aus dem (öffentlichen) Fernsehen angrinst oder anpöbelt, und doch so viele altehrwürdige Institutionen befallen hat.

Was für eine Berufsethik haben diese Journalisten?

Parteien“ verhindern ?
Eine berechtigtere Frage, die eine ganz einfache Antwort hat…...
Nur der Wähler, der Souverän in der Wahlkabine, der kann es n o c h entscheiden und damit ändern.
Ich erlebe es immer häufiger, dass ich im Supermarkt, beim Bäcker, oder ganz einfach auf der Straße mit fremden mir unbekannten Leuten ins Gespräch komme. Erst letztlich beim Besuch eines Herbstmarktes. Diejenigen mit denen ich zufällig sprach oder auch die mich ansprachen waren nach wenigen Sätzen beim Thema der aktuellen Politik. Niemand wirklich niemand äußerte sich positiv über die letzten Regierungsjahre. Wenn ich da immer sage, Leute ihr habt es doch selbst in der Hand, ihr mußt nur „richtig“ wählen damit sich etwas ändert. ….
Von vielen bekomme ich auch als Antwort, das machen wir schon lange …..und ändern tut sich immer noch nichts ……Da kann man nur sagen, da sind’s noch nicht genug. So einfch ist das letztendlich …….,
Mit freundlichen Grüßen a d Erf. Rep.

Der Wähler kann leider überhaupt nichts ändern.
Selbst wenn er zu 49,9% konservativ/rechts wählt, bekommt er eine rot/dunkelrot/grün durchsetzte Regierung. Diese Erkenntnis wird der AfD (wenn niccht schon heute in SA) zwnagsläufig eine absolute Mehrheit bescheren.

Christa Wallau | Sa., 5. September 2026 - 14:12

von Herrn Grau?
So wie ich ihn verstehe, sagt er in jedem Falle eine wachsende Radikalisierung vieler Deutscher voraus.
Ich stimme ihm zu. Schon vor Jahren habe ich diese - vorhersehbare! - Entwicklung prognostiziert.
Längst ist der Zeitpunkt verstrichen, an dem ein Aufeinander-Zugehen der Deutschen mit ihren gegensätzlichen Ansichten noch möglich gewesen wäre, und längt sind Enttäuschung u. Wut bei vielen Menschen so hoch, daß sie aus kleinstem Anlaß in Haß umschlagen werden.
Die Altparteien, der Bundespräsident und die meisten Medien haben auf ganzer Linie versagt:
Statt früh die sachliche Auseinandersetzung zu suchen, spalteten sie mit ihrem unsinnigen "Kampf gegen Rechts" ein ganzes Land!
Ein tiefer Riß geht inzwischen durch viele Familien.

Alles das hat n i c h t s mit Putin, Trump oder sonst wem zu tun.
Es ist h a u s g e m a c h t von
einer selbsternannten, arroganten u. daher unfähigen Elite sowie einem in der Mehrheit obrigkeitshörigen, wohlstandsverblödeten Volk.

Waren die friedlichen Demonstranten die 89 auf die Staßen in der DDR gingen und für (Reise-)Freiheit, freie Wahlen und Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse demonstrierten „Radikale“ ? Im Verständniss der alten SED Kader, die sich 40 Jahre in der Regierung befanden, sich selbst und ihre Erfolge feierten, mit absoluter Sicherheit …..
Prinzipielll stellt sich doch diese Frage immer dann, wenn ein Systemwechsel ansteht. Die einzige Besonderheit ist doch im Gegensatz zu Diktatur der DDR, die eben keine freien Wahlen zuließen, ist es in einer Demokratie möglich durch Wahlen den Kurs zu ändern. Und die, die ihre Pfründe schwinden sehen, werden immer die, die etwas anderes wollen als diese Herrschaftsklasse verkörpert, ihre Gegner als radial verunglimpfen.
Und wenn es morgen für Blau nicht reicht war’s ein respektabler Anfang aber in letzter Konsequenz, zu wenig Stimmen. Mal sehen was die n ä c h s t e Wahl bringt.
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik

g e w a l t t ä t i g e Akte und Auseinandersetzungen, wie sie jetzt bereits auf Seiten der Antifa und einiger sog. NGOs gegen Sachen und Menschen vorgenommen werden.
Die Anschläge auf die Stromnetze, Bahnlinien, Autos u. Häuser von AfD-Leuten und die körperlichen Attacken auf Wahlwerber für die AfD gehören zum Beispiel dazu.
Wenn die linken und grünen Organisatoren solcher Anschläge so weitermachen und sogar noch einen Zahn zulegen (wie sie bereits angekündigt haben),
wird dies natürlich irgendwann dazu führen, daß sich auch auf Seiten der AfD-Anhänger genügend Menschen (vor allem junge) finden, die ebenfalls mit Gewalttätigkeiten reagieren.

Selbstverständlich waren die Montagsdemonstrationen in Dresden und anderswo überhaupt nicht radikal, auch die Corona-Märsche nicht. Die Regierung und die Medien haben sie nur zu solchen erklärt.

E i n d e u t i g hat nicht die AfD mit der Konfrontation angefangen, sondern die andere Seite, nämlich die Altparteien im Bunde mit den Medien.

Ich wollte nur aus der Pespektive der Machthaber einen Blick auf die Radikallinskis richten. Klar, die Antifa macht in deren Augen
nichts verkehrt im Kamf gegen die, die die Regierung abwählen wollen,
Honecker trat auch keine Träne in die Augen, als Polizei und Stasi auf die Gegen- Demonstranten zum 40. Jahrestag der DDR einprügelte. Selbst ein Mielke begriff die Welt nicht mehr in dem er meinte „alle zu lieben“ ……
Was ich meine ist, egal wir radikal, Ja verbrecherisch die Taten gegen den oppositionellen Geist auch sein mögen, der Freiheitsgedanke wird über der staatlichen Bevormundung letztendlich wieder siegen.
Schönes WE und beste Grüße aus Thüringen

„Radikal“ ist nicht gewalttätig. „Extremistisch“ ist gewalttätig. „Radikal“ bedeutet nur, eine Sache besonders konsequent zu vertreten.

Deshalb sind die sogenannten „rechtsextremistischen Kräfte in der AfD“, oftmals, weder radikal, noch extremistisch. Aber ich stimme der Analyse zu, die ja auch Herr Grau vertreten hat, dass wir eine weitere Radikalisierung erleben werden. Die Zerstörung der Demokratie geht jedoch von den sich nach links in die Radikalität bewegenden Altparteien aus.

Die AfD stemmt sich dagegen – so ziemlich als einzige Kraft. So sieht es aus!

Brigitte Miller | Sa., 5. September 2026 - 14:21

"Dann werden die „Unsere-Demokratie-Demokraten“ das als Sieg gegen den Populismus feiern"
Prof. Norbert Bolz entwirft ein ähnliches Szenarium, aber mit etwas "kräftigerer "Wortwahl: Sie werden sagen, sie hätten Deutschland vor dem Faschismus gerettet.

Ingo Frank | Sa., 5. September 2026 - 16:42

Antwort auf von Brigitte Miller

Das kann die Einheitsfront der Grün linken mit schwarzem Beigeschmack gern tun. ABER, es wird in letzter Konsequenz nichts nützen, da ein respektabler Anfang gemacht wurde und mit dem Ende und deren Ergebnissen eine Wahl, steht eine Folge- Wahl vor der Tür…...Noch einmal 10 Jahre nach Gründung werden wir in Deutschland nicht noch einmal warten müssen.
Sie werden mich fragen warum ich so optimistisch bin ? Ganz einfach, die Einheitsfront bekommt außer rasanter Schuldenaufnahmen nichts aber auch gar nichts mehr gebügelt und das Vertrauen in deren Lösungskompetenz schwindet täglich.
Mit freundlichen Grüßen a d Erfurter Republik

Thomas Veit | Sa., 5. September 2026 - 16:35

"Wäre ich Siegmund, ich würde sehr heimlich drei Kreuze machen, wenn die AfD die absolute Mehrheit verfehlt. In der Opposition auf die „Kartellparteien“ schimpfen ist deutlich einfacher als regieren."

DAS ist mMn viel zu kurz gedacht, sehr geehrter Herr Grau. Eine AfD-geführte Landesregierung die, selbst wenn sie ihre 'großen Versprechen' wie z.B. bei der Migration nicht komplett umsetzen KANN, weil es eben nur eine Landesregierung in SA ist..., ist wenn sie nichts wesentliches falsch macht und de facto nicht merklich schlechter als ihre Vorgängerregierung arbeitet ein deutliches Signal 'pro AfD!' im gesamten Land.

Es reicht eine! markante Veränderung herbeizuführen um 'nicht gelogen zu haben', z.B. den Rundfunkstaatsvertrag zu kündigen..., und zwar egal wie das dann tatsächlich ausgeht, mittelfristig.

Sie und Ihre westdeutschen Kollegen habe den Hintergrund des AfD-Aufschwungs im Osten immer noch nicht verstanden - man erwartet garnicht, dass die AfD ihre Versprechen wahr macht.

die AfD ihre Wahlversprechen einzuhalten versucht! Ob es dann funktioniert, steht auf einem anderen Blatt. Der antidemokratischen Energie der Brandmaurer sind da wohl keine Grenzen gesetzt. Tatsächlich würde mir schon der erkennbare Wille zur Einhaltung ausreichen, so von wegen es wäre unfair, eine Regierung an den nicht gehaltenen Versprechen von vor der Wahl zu messen... Dieses Land wurde kontinuierlich 20 Jahre willentlich in den Untergang regiert, dass das eine einzige Landesregierung auch nur ansatzweise in einer Legislaturperiode korrigieren könnte, wäre von jedem AfD Wähler naiv zu glauben. Aber das sind wir ganz sicher nicht!

@Thomas Veit, "man erwartet gar nicht, dass die AfD ihre Versprechen wahr macht" - da ist einiges dran. Das "nicht wie bisher" ist wichtiger als Wahlprogramme. Bei einer solchen Konstellation wirken "Verbotsverfahren" und "Brandmauer " eher wie Brandbeschleuniger. Und wenn solche gravitätisch vorgetragenen Ratschläge von der Ex-Kanzlerin kommen, steigt bei vielen Wählern der Blutdruck deutlich.

Klaus Funke | Sa., 5. September 2026 - 17:22

Zwar wird man alles versuchen. Das ist so bei Untergehern, die klammern sich an alles. Siegmund wird siegen. Ob er dann Regierungschef in SA wird und für wie lange, wird man sehen. Aber es wird gelingen, weil es gelingen muss. Es ist ein erstes Aufbrechen der Brandmauer, die wie eine Haut über kochender Milch liegt. Weitere Erfolge werden sich einstellen. Sogar mit einem irgendwie gearteten Übertritt Wagenknechts ins Lager der Alternative ist zu rechnen. Ob sie sich dann vertragen, die Wagenknecht mit der Weidel, werden wir sehen. Bei einigen früheren Gelegenheiten traten sie sich freundschaftlich gegenüber. Das wird Wagenknechts letzte Rache an den Linken und an den BSW-Revoluzzern. Auf alle Fälle: Es bleibt spannend.

Anonymsolangeesgeht | Sa., 5. September 2026 - 18:42

Super skizzierte Lage! Solange NGOS die Hetze gegen die AFD weiter befeuert, wächst die Wut derer, die nicht mehr akzeptieren, dass dieses Land weiter deindustrialisiert wird, dass die Migration ungebremst gepusht wird, dass die Abschiebung straffällig gewordener Asylbewerber unterbleibt, dass jeder dritte Euro in die Rüstung fließt. Für mich sind allein dieses Totalversagen deutscher Diplomatie im Ukraine Krieg und die totale Verweigerung einer Aufarbeitung der Coronazeit Grund genug für mein Fazit, dass mit dieser Regierung kein Staat zu machen ist.

Urban Will | Sa., 5. September 2026 - 22:14

das man demokratisch nennen kann (auch wenn D sie nur spielt, aber das könnte sich am Sonntag ändern), würde man so einen Aufwasch um das eigentlich normalste, ja sogar notwendigste machen: den Wechsel.
Siegmund ist kein Dämon, kein Tyrann, kein Diktator, der dabei ist, die Allmacht zu ergreifen. Er ist ein junger, sehr dynamischer Politiker mit etwas, was kaum mehr jemand hat in diesem Land: einer Vision, einem Ziel, klaren Überzeugungen.
Er möchte natürlich regieren. Wie kommen Sie auf die Idee, dass er heimlich hofft, in der Opposition bleiben zu „dürfen“, Herr Grau? Er hat immer wieder gesagt, er möchte eine stabile Mehrheit, sprich: die absolute. Und das verstehe ich widerum.
Denn in diesem Irrenhaus ist es leider so, dass es zu erwarten wäre, dass sogenannte „Abtrünnige“ der Union ihn vielleicht zum MP wählen, ihn dann aber vor sich hertreiben, wenn sie der Mut verlässt.
Ich hoffe, die Wahlen laufen fair, sprich unverfälscht. Und die Blauen holen die Parlamentsmehrheit.

die größte Gefahr für jetzt... und wohl auch für die Zukunft - direkt oder indirekt durch z.B. vorgeschoben 'Verfassungsuntreue' wie zuletzt in Friesland... ...

>> Hätte 1989 NIEMALS!! geglaubt, dass ich mir in der Bundesrepublik Deutschland jemals irgendwie Gedanken um eventuelle WAHLMANIPULATIONEN machen müsste... - ich Einfallspinsel-Ossi... ... 😉☹ - DAS ist schon bitter...

Markus Michaelis | So., 6. September 2026 - 00:06

ausgehen. Die AfD könnte schlimmste Entwicklungen anstoßen - natürlich ist das möglich. Es könnte auch der Klimawandel so global menschheits-vernichtend werden, dass Leuten wie mir, die für mehr nüchternes Abwägen plädieren, in 20 Jahren vielleicht "der Unterkiefer runterklappen" wird. Möglich.

Das Problem ist, dass vieles möglich ist, das Gegenteil auch, dann noch ganz andere Dinge, an die man gar nicht gedacht hat.

Politische Mehrheiten hat zunehmend niemand mehr - auch nicht die alte Mitte und auch ohne AfD nicht. Das sind größere Strömungen, von denen auch die AfD nur ein Teil ist. Groß steht für mich erstmal da, dass die alte Mitte damit überfordert ist, kein Konzept für all die Veränderungen in D und der Welt hat. (die AfD auch nicht, aber das als alleinige Aussage ist zu wenig).

Wenn die OmasGR in Magdeburg Plakate mit Holocaust-Überlebenden aufstellen, gruselt es mich. Wie tritt man da seinen Mitmenschen gegenüber. Das entmenschlicht. Das ist für mich bodenlos krass.

Ihr Kommentar klingt beinahe schon wie ein Standardbeitrag im ÖR TV, für alles Negative wird automatisch der Klimawadel verantwortlich gemacht, selbstverständlich auch für Vulkanausbrüche und Erdbeben.

Ernst-Günther Konrad | So., 6. September 2026 - 10:22

Angst haben die Lügner, Betrüger und Versager der etablierten Parteien. Und das müssen auch. Denn nicht nur allein das Ulli gewählt werden könnte macht denen Angst. Was, wenn der liefert? Was wenn man ganz schnell feststellen muss, dass die viel beschworenen Zustände von 1933 gar nicht eingetreten? Was wenn er der das ein oder andere in den berühmten 100 Tagen umsetzen kann? Was, wenn er einige Schweinereien der Regierung Schulze und anderer öffentlich macht? Was, wenn er jeden Tag aus der Staatskanzlei nachprüfbare Veränderungen bekannt gibt, nicht von einem ÖRR geframt, sondern selbst gesteuert durch eigene Social Media Kanäle? Was wenn die selbst die kritischen Bürger merken, dass sie zur Person Siegmund und zur AFD belogen wurden? Was wenn die UNION komplett auseinander fällt? Erst der Landesverband SA, dann in anderen Ländern, gerade wo Wahlen stattfinden bis hin zum Bund? Was, wenn dieser Lügenkanzler ausgezählt wird? Ich könnte immer weiter schreiben. Ich habe keine Angst.