- Die CDU und das „Wir schaffen das 2.0“
Die jüngsten Äußerungen von Außenminister Wadephul zu Syrien machen einmal mehr deutlich: Der Bundesregierung mangelt es in dieser Frage an politischen Leitlinien. Und die Union begeht Angela Merkels alten Fehler neu – nur unter anderen Vorzeichen.
Die deutsche Migrations- und Asyldebatte ist ein Trümmerfeld intellektueller Redlichkeit. Das gehört zum Vermächtnis von Angela Merkel und ihrer Weigerung, den Herausforderungen des Sommers 2015 planvoll und strategisch klug zu begegnen. Stattdessen plumpste das „Wir schaffen das“ in den Raum der öffentlichen Debatte, das zunächst die ganze Konzeptlosigkeit überdeckte.
Die dadurch erreichte Revitalisierung der AfD führte schließlich dazu, dass weite Teile der etablierten Parteien und der Medien jedes Fordern nach Steuerung, Planung und Ordnung unter Generalverdacht der Fremdenfeindlichkeit stellten. Seitdem verläuft eine wesentliche Kampflinie in der Migrationsdebatte zwischen Gefühl und Verstand. Und neuerdings führt dieser Konflikt mitten in die Führungsebene von CDU und CSU – wobei dem Verstand dort wenig Raum bleibt.
Wadephuls laienhaftes Agieren
Zunächst ist das ärgerlich laienhafte Agieren von Johann Wadephul zu nennen. Bei einem Besuch in Syrien ließ er sich angesichts der dortigen Verheerungen zu der Aussage hinreißen, dass in Deutschland lebende Bürgerkriegsflüchtlinge „kurzfristig“ nicht zurückkehren könnten. Das stand natürlich in krassem Widerspruch zur eigentlichen Unionslinie, die alsbaldige Abschiebungen nach Syrien vorsieht. Es spielt dabei keine Rolle, dass Wadephul sich auf freiwillige Rückkehrer bezog. Denn indem er sagte, dass dort „kaum Menschen richtig würdig leben“ könnten, beantwortete er die Frage nach Abschiebungen nach Syrien gleich mit. Wadephul ist Jurist und hätte das wissen müssen.
Und noch mehr: Er ist Außenminister und damit verantwortlich für das Ministerium, das die Lageberichte zu den einzelnen Herkunftsstaaten verfasst – Berichte, die die Grundlage für Entscheidungen über Asyl und Flüchtlingsstatus in der Verwaltungspraxis bilden. In seinem Ministerium dürfte man sich verwundert die Augen gerieben haben, dass der Minister seine Einschätzung lieber bei einem Vor-Ort-Besuch aus dem Bauch heraus selbst klärte und verkündete. Zumal die tatsächliche Bewertung über die Zustände in Syrien regional sehr unterschiedlich ausfallen muss.
An dieser Stelle hätte man die Diskussion noch einfangen und in geordnete Bahnen lenken können – beispielsweise, indem man klarstellt, dass der subjektive Eindruck des Ministers kein Präjudiz für die Frage der Rückführungen ist. Doch Johann Wadephul ist stur und ging voll in die Offensive gegen die eigenen parteiinternen Kritiker. „Schlimmer als Deutschland 1945“ soll er ihnen in der Fraktionssitzung zur Situation in Syrien entgegengerufen haben. Das ist mehr als ein unbedachter historischer Vergleich: Mit „Deutschland 1945“ und dem, was dem voranging, bemüht er das große – wie Helmut Schmidt einst sagte – unverarbeitete Trauma unserer nationalen Identität. Mehr Eskalation in einer Debatte geht also fast nicht. Der Außenminister hat sich abermals von seinen Gefühlen leiten lassen. Dass diese Äußerungen aus der Sitzung quasi live an die Öffentlichkeit getragen wurden, ist nicht seine Schuld – andererseits ist er lange genug in der CDU, um das ahnen zu können.
Emotionale Eskalationen
Mit jeder dieser emotionalen Eskalationen entfernte sich die Debatte weiter vom Kern. Manches war voraussehbar, wie die lobenden Stimmen der Grünen für den ministerialen Mut zu Gefühlen. Dieser infantile Habitus gehört immerhin seit Annalena Baerbock zur außenpolitischen DNA von Bündnis 90/Die Grünen. Aber es folgten auch unerwartete Tiefpunkte, wie die Bemerkung des Zeit-Redakteurs Mark Schieritz, der auf X verkündete: „Deutschland 1945 war ein teilweise zerstörtes, aber funktionierendes und gut organisiertes Land. Syrien ist das nicht. Was ist daran so schwer zu verstehen?“
Nun ist die Zeit nicht irgendein Käseblatt, sondern eine der größten und traditionsreichsten Wochenzeitungen in diesem Land. Darum kann man über so etwas nicht einfach hinwegsehen: Das „gut funktionierende Land“ hatte in jener Zeit Millionen ausgebombte Menschen und Millionen von Heimatvertriebenen zu versorgen. Ebenfalls Millionen von „Displaced Persons“, darunter viele KZ-Überlebende und andere Opfer der NS-Barbarei, warteten in Tausenden von den Alliierten betriebenen Lagern darauf, irgendwo neu anfangen zu können. Und je mehr die staatliche Organisation wieder zunahm, desto mehr Entrechtung und Willkür griff vor allem in der sowjetischen Besatzungszone um sich. Außer bei Johann Wadephul und Mark Schieritz sind diese Umstände – die weit mehr als zerstörte Häuser sind – in vielen deutschen Familien noch lebendig. Der Vergleich des Außenministers war daher nicht nur unbedacht, er war verantwortungslos: eine völlig vermeidbare emotionale Eskalation. Ebenso wie sein Verweis auf das Kruzifix im Fraktionssaal von CDU/CSU, den ich besser gar nicht kommentiere.
Debatte über Wadephuls Zukunft
Eine weitere heftige Debatte hat der Außenminister zudem erreicht: die um seine eigene Zukunft. Geführt wohlgemerkt nicht aus der parlamentarischen oder außerparlamentarischen Opposition, sondern aus den eigenen Reihen. Wadephul sei intern angezählt und „auf Bewährung“, war überall zu lesen. Die Debatte ist der Union komplett entglitten. Das zweite Mal innerhalb kurzer Zeit fliegt ihnen eine Migrationsdiskussion um die Ohren.
Und während manche noch Luftbilder von Dresden 1945 studieren und neben die von Aleppo 2025 halten, dämmert anderen längst, in welcher unbeantworteten Frage das eigentliche Problem liegt: Was wollen CDU und CSU in der Migration?
Da ist unbestritten der Wille des Bundeskanzlers und auch des Innenministers, die Merkel’sche Politik umzukehren. Man will der Bevölkerung signalisieren, dass sich etwas tut. Die Zurückweisungen an den Grenzen waren da ein erster Schritt. Aber bei der Frage, wie mit den bereits im Land befindlichen Menschen umzugehen ist, herrscht eine ähnliche Planlosigkeit, wie sie sich nicht nur im Konflikt Dobrindt/Wadephul zeigt. Denn auch Merz und Dobrindt müssen mehr liefern als ein umgedrehtes „Wir schaffen das“. Das diffuse „irgendwie muss es werden wie früher“ mag man noch durchgehen lassen. Aber was sind die politischen Leitlinien dieser Bundesregierung in dieser Frage? Die CDU/CSU begeht Merkels Fehler neu. Nur unter anderen Vorzeichen.
Das Vernachlässigen dieser Frage führt nämlich zu zwei emotional geprägten Lagern, die die Debatte dominieren. Zum einen diejenigen, die meinen, Deutschland hätte im Prinzip nie mehr das Recht, Menschen in ein vom Krieg gebeuteltes Land zurückzuschicken, auch wenn dieser Krieg vorbei ist. Und zum anderen diejenigen, die glauben, Deutschland müsse jeden, der einst vor Krieg flüchtend nach Deutschland gekommen ist, nach dem Schweigen der Waffen wieder zurückschicken. Dabei ist beides gleich richtig und gleich falsch. Zunächst ist die geltende Rechtslage zu beachten: Wenn die Fluchtursache im Heimatland entfällt, entfällt auch die rechtliche Eigenschaft als Flüchtling. Allerdings ist die Frage, ob sie entfällt, keine für pauschale Betrachtungen – hier geht es um individuellen Schutz. Ist jemand wegen politischer Verfolgung durch Assad geflüchtet, wird die Antwort eher „ja“ lauten. Ist jemand wegen bekannter Homosexualität geflüchtet, wird sie eher „nein“ sein. Anders sieht es wiederum bei den subsidiär Schutzberechtigten aus, deren Fluchtgrund der Krieg selbst war.
„Spurwechsel“ und irreguläre Migration
Allerdings leitet nicht jeder aus Syrien Gekommene sein Aufenthaltsrecht aus dem Asyl- oder Flüchtlingsstatus ab. Mancher hat eine Beschäftigung aufgenommen, gut Deutsch gelernt und sich integriert. Das Recht gewährt hier die Möglichkeit des sogenannten „Spurwechsels“ in eine andere Form des legalen Aufenthalts in Deutschland. Wer sich rechtschaffen und erfolgreich in die Gesellschaft einbringt, sollte dafür eine Perspektive bekommen – selbstverständlich nur unter der Voraussetzung, loyal zum deutschen Staat zu stehen und unsere freiheitlich-demokratischen Werte zu akzeptieren und zu verteidigen. Gleichzeitig darf die Möglichkeit des Spurwechsels nicht dazu führen, dass irreguläre Migration sich dadurch lohnt, dass vor Ort in den Spurwechsel eingetreten wird. Dass der Spurwechsel daher mit einer Stichtagsregelung versehen wurde, war richtig. Die Anerkennung der Realität darf nicht zur Perpetuierung von Fehlentwicklungen führen. In einer Welt, in der es keine irreguläre Migration nach Deutschland mehr gibt, kann die Stichtagsregelung auch fallen. Aber erst dann.
Die migrationspolitisch teilweise zu Recht gescholtene Ampel hat in dieser Frage also immerhin einigermaßen klug agiert. Die Merz-CDU mäandert hingegen irgendwo zwischen „alle rein“ und „alle raus“ und weckt dadurch jeweils Erwartungen, die zwingend enttäuscht werden müssen.
Schließlich habe ich keinerlei Verständnis für die Priorisierung in der Debatte. Für mich steht außer Frage, dass Straftäter und Extremisten Deutschland sehr „kurzfristig“ verlassen müssen. Diese Frage wäre vor allem anderen zu bearbeiten gewesen.
Deutschland muss die Kraft finden, seine Migrationspolitik endlich in geordnete Bahnen zu lenken. Das bedeutet ein Ende der irregulären Migration sowie die trennscharfe Unterscheidung zwischen Asyl und Flüchtlingseigenschaft einerseits und gewollter Zuwanderung andererseits. Jeder Wechsel zwischen den Rechtskreisen darf zukünftig nur auf der Grundlage von Recht und Gesetz und unter klar definierten Voraussetzungen erfolgen. Wir müssen politisch einen Status erreichen, der die rechtliche Krücke der „Duldung“ weitgehend überflüssig macht.
Das wird niemals erreicht werden können, wenn die Bundesrepublik Deutschland Rückkehrpflichten im Zweifel nicht auch durchsetzt. Nicht mehr und nicht weniger erwartet ein Großteil der Bevölkerung – und das beinhaltet abstrakt kein pauschales Urteil über „die“ Syrer. Und deshalb braucht es keine irreführenden Bauchgefühl-Debatten, die uns nur in die intellektuellen Abgründe des sogenannten Establishments führen. Deutschland muss sagen, was es will. Ich habe Zweifel, dass es mit dieser Bundesregierung gelingen kann.
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Unserer Berliner Truppe fehlt es nicht an politischen Leitlinien, sondern an Bildung, Faktenwissen, Charakter sowie Ver-und Anstand. Verfügte sie darüber, ergäben sich die Leitlinien einer kohärent im Interesse der Bürger handelnden Politik von ganz alleine. Auch der neuerliche Bohei um Wadepuhl hat doch nur den Zweck, das genervte Publikum noch eine Weile mit einem neuen Possenstück vom eigentlichen Drama abzulenken- dem einer völlig inkompetenten Regierungsmannschaft, die mich immer mehr an Wettbewerbe an Kindergeburtstagen erinnert, als jeweils zwei am Unterschenkel aneinander gefesselte Läufer gegeneinander antraten. Oder an Sackhüpfen-Rennen. Würde mich nicht wundern, wenn Wadepuhl von Merz heimlich einen Bonus dafür bekäme, die Republik in regelmäßigen Abständen mit immer neuem Unsinn hinter die Fichte " Stillstand" zu führen.
Herr Kubicki Sie müssen auf Merz und die CDU keine Rücksicht mehr nehmen. Die wollen einfach nicht, weil die UNION sich in die Abhängigkeit begeben hat und sich von der SPD lenken und bestimmen läßt. Frau Arenz, Sie haben für mich recht. Es fehlt denen genau an den elementarsten Fähigkeiten, wie von Ihnen beschrieben. Wadephul wird nicht zurücktreten oder von Merz gecancelt werden. Würde Wadephul aussortiert, wäre Merz derart geschwächt, dass auch er seinem Charakterzug folgen und das tun würde, was er bestens beherrscht, nämlich umfallen. Wadephul musste heute per Linienflug nach Bolivien fliegen. Ich hätte nichts dagegen, wenn er dort bleiben würde. Der ist Baerbock in einem Anzug. Das wird mit der CDU und Merz nichts mehr. Merz wird uns in Brasilien verraten, wie er es überall tut und ob Wadephul nicht sogar extra mit blutigem Fleisch füttert, damit der die verbalen Zähne fletscht. Wer weiß.
dann führt man ihn selbstverständlich nicht in die intakten Bezirke, in denen das Leben, der Handel und die Wohnsituation einigermaßen funktioniert, sondern in die Bereiche, die dazu geeignet sind, Mitleid zu erwecken. Beide, Baerbock wie Wadephul, sind auf diesen billigen Trick hereingefallen und haben damit ihre Unfähigkeit bewiesen.
Man findet im Internet Fotos, die belegen, dass viele Quadratkilometer von Damaskus geschreddert sind. Natürlich ist Merkel planlos herumgehopst (*). Aber deswegen muss D nicht vom Weltenretter zum Weltmeister der Unbarmherzigkeit mutieren. Das ist dann nur eine bescheuerte Fortsetzung der bescheuerten Politik von Merkel.
Syrer sind nur ein kleiner Teil der Abzuschiebenden. Ein Anfang der Problemlösung wäre es, verurteilte Gewaltverbrecher und Vielfachstrafttäter so lange in Abschiebehaft zu nehmen, bis sie lieber nach Hause wollen.
An links-grün Denkende: Das ist eine Bringschuld unseres Staates gegenüber den anderen Schutzsuchenden, die in Heimen mit gefährlichen Verbrechern auf engem Raum leben müssen.
(*) 2014 wollte die Regierung keine Aufnahme afghanischer Dolmetscher der Bundeswehr. 2015: "Wir schaffen das" und "keine Obergrenze". 2016 bis 2021 hat man die Dolmetscher sitzen lassen, um jetzt "Ortskräfte" zu retten.
Der Schenkelklopfer des Jahres, werter Herr Dr. Strebel. Wenn Sie hier schon olympische Auszeichnungen vergeben, dann bleiben Sie doch bitte bei den korrekten, an der Wahrheit und den Realitäten wenigstens halbwegs angelehnten Disziplinen. Denn Weltmeister ist Deutschland ganz sicher, aber vor allem in der Disziplin, das Sozialamt für den gesamten Planeten zu spielen, sich als Moralweltmeister aufzuspielen, dabei aber zeitgleich absolut nichts, wirklich gar nichts auf die Reihe zu bekommen was den Standards einer einigermaßen funktionierenden Industrienation entspräche! Dabei weiß man gar nicht, wo anfangen, wo aufhören, die Liste des ökonomischen und politischen Versagens ist so lang, die reicht von hier bis Timbuktu, und das ist wirklich weit.
Also machen Sie sich doch "einfach" ehrlich, oder ist das bei Ihnen so schwer, wie bei unseren amtierenden Amts- und Mandatsträgern, die vor lauter persönlichen "Emotionen" Recht, Gesetz, Ratio sowie die Realität für obsolet befunden haben?
Nun, werter Herr Dr. Strebel, ich weiß, für bestimmte Kreise ist Mathematik und die damit verbundenen Erkenntnisse der Wissenschaft inzwischen purer Rassismus, aber nach dem Stand der aktuell ermittelten Zahlen sind Syrer mit fast 1,3 Millionen Personen Deutschlands größte Asylanten-Population. Da die Mehrheit ihren Status als sog. Bürgerkriegsflüchtlinge erhielt, können Sie alle wieder gehen, zurück nach Syrien.
Und wenn Außenminister meinen, sich wie Heulsusen in Kriegsgebieten medienwirksam inszenieren lassen zu müssen, sollten sie sich Taschentücher kaufen, zurücktreten und wieder nach Hause fahren, da richten sie wenigstens keinen Schaden an......außer in ihren eigenen vier Wänden.
Dass Bürgerkriegsländer nach dem Bürgerkrieg nicht mehr so einladend aussehen wie vor dem Krieg, liegt in der Natur der Sache, muss man normalen Menschen nicht erläutern. Muss halt wieder aufgebaut werden, dafür bedarf es neben finanzieller Mittel, Menschen die das tun, so einfach wie einleuchtend.
In Deutschland leben über 700 000 Schutzsuchende aus Syrien, überwiegend von Bürgergeld. Ja, es gibt Stadtteile die komplett zerstört sind, vor allem in Homs, Aleppo (das waren die Russen!), aber auch in Damaskus. Aber es gibt auch völlig intakte Stadtviertel. Im Internet lässt sich für alle ein Beleg finden. Der syrische Bürgerkrieg hatte eine religiöse, aber auch ethnische Komponente , die Gesellschaft war stark segregiert, auch räumlich. Daher rühren die selektiven Zerstörungen. Die Rückführung der Flüchtlinge, allen Vorrang die arbeitsfähigen Männer hat nichts mit Unbarmherzigkeit zu tun, sondern mit Realpolitik. Wer einmal im Nahen Osten war, weiß, dass „wirklich würdig leben“ da etwas anders definiert wird als in Deutschland. Es liegt jetzt an den Syrern würdige Lebensverhältnisse zu schaffen.
Wie kommt Kubicki auf diese Einschätzung? Noch immer werden gegen den Willen des deutschen Volkes (ist das jetzt strafbar?) Afghanen auf Kosten des Steuerzahlers nach Deutschland eingeflogen. Willkürlich, ohne Berechtigung, von von niemandem gewählten (N)GOs dazu ermächtigt. J. "Deutschland wurden von den Türken wiederaufgebaut" Wadephul, Weimer, Karin "antifaschistische DNA" Prien..., nicht zuletzt F. "Schuldenbremse" Merz, ein Haufen von Lügnern, Betrügern und Bauernfängern, die dieses Land regieren-es spielt doch gar keine Rolle, welches Feld die gerade "beackern", es ist immer zum Schaden des deutschen Bürgers. Allesamt ausschließlich für die eigene Ideologie agierende Gesellen. Wadephul hat wohl auch nicht das Wesen des "christseins" verstanden, sein Verweis auf das Kruzifix war so sinnbefreit wie das Amen in der Kirche, nur noch Scheinargument. Aus illegal wird juristisch legal gemacht, Problem gelöst? Diese Truppe, cdu, ist seit Merkel noch mehr Albtraum als die Ampel!
1. Wadephul hat den Beitrag der Türken zum Wandel Deutschlands zum Industrieland in den 60ern und 70ern gewürdigt (Können sie googeln). Das ist sachlich richtig, denn damals schufteten Türken in den Bergwerken und an den Fließbändern mit fürs BSP und 1950 arbeiteten noch 50% der Deutschen in der Landwirtschaft. Die Desinformation über den Wiederaufbau, der 1960 fast vollständig abgeschlossen war, wird von AfD-nahen Seiten verbreitet.
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2. Laut Tagesschau vom 15.11.2024 (Google "Was steckt hinter Merz' Schuldenbremsen-Vorstoß?") hat Merz Ausnahmen von der Schuldenbremse vor der Wahl diskutiert. Weidel versagte schon bei der Ist-Analyse bei der Haushaltsdebatte, weil sie gegenteiliges behauptete.
Egal ob Dröge "Hautfarbe" behauptet, wenn Merz "Stadtbild" sagt oder ob Weidel bezüglich Schuldenbremse faselt: Beide sind für mich ekelhafte Minderleisterinnen, die mit abstrusem Quatsch den Diskurs verstopfen.
Dass Türken Deutschland wiederaufgebaut haben, ist ein Märchen, das eine komplexe Realität verzerrt.
Die Anwerbung türkischer Arbeitskräfte spielte ab 1961 eine wichtige Rolle in der dt. Wirtschaft , insbesondere beim Wiederaufbau u. dem Wirtschaftswunder, aber dieser Beitrag erfolgte als Teil einer breiten Arbeitsmigration aus verschiedenen Ländern. Der "Wiederaufbau" wurde von der deutschen Regierung organisiert, um den Mangel an Arbeitskräften zu beheben.
Die gezielte Anwerbung von Arbeitskräften aus der Türkei begann 1961 mit einem Abkommen, das auf den Arbeitskräftemangel in der westdeutschen Wirtschaft reagierte. Der "Wiederaufbau", die wirtschaftliche Entwicklung war zu Einer Zeit, als Deutschland bereits mit anderen Ländern wie Italien, Spanien, Griechenland, Portugal u. Jugoslawien ähnliche Anwerbeabkommen schloss. Die türkischen Gastarbeiter waren hier nur eine Säule von vielen. Dass eine einzelne Gruppe den Wiederaufbau prägte, ist totaler Unsinn, Märchen linker Blasen!
In der Sache besteht zu Ihnen mE. kein Dissens. Das, was sie aufregt, haben Sie in meinen Beitrag hineininterpretiert. So zB. dass ich oder Wadephul behaupteten würden, die Türken hätten den Wiederaufbau geprägt. Das ist nicht wahr, denn der Wiederaufbau war 1960 fast vollständig abgeschlossen (siehe meinen Beitrag über dem Ihrigen).
Bezüglich Frau Dröge trifft die Titulierung als "Minderleistende" sicher zu, Herr Dr. Strebel. Frau Weidel allerdings beweist schon alleine durch ihre beeindruckende Vita, dass sie zu einem völlig anderen Kaliber gehört. Davon abgesehen ist der Ansatz, die Qualifikation eines Protagonisten am Wahrheitsgehalt und der rhetorischen Qualität seiner Reden im Bundestag zu bemessen, ungefähr so zielführend, wie zu versuchen die Rallye Paris-Dakar mit dem Dreirad zu gewinnen.
da bellt der getroffene Hund besonders laut ;-). Ich vermisse noch, dass sie zur Unterstützung ihrer Scheuklappensicht noch das Flaggschiff der absoluten Wahrheit, Correctiv, ins Rennen bringen. Anbei: ich wusste nicht, dass auch auf "welt.de" AfD Desinformation verbreitet wird. DAS können Sie googeln. Merz hat VOR der Wahl ständig behauptet, das Steuergeld müsse doch reichen, sein Plagiat der schwäb. Hausfrau hat da voll beim Wähler verfangen. Fakt ist, er hat mit dem schon abgewählten Parlament die Schuldenbremse gebrochen, milliardenschwere Geschenke gemacht. Google, Tagesschau , Correctiv hin oder her. Der Diskurs wird verstopft? Etwa so wie Atomstrom die Leitungen verstopft? Muss er mainstreamförmig sein? Man nennt es auch Demokratie, wenn "lebhaft" diskutiert wird. Ich habe ja Verständnis dafür, wenn man mal die Contenance verliert, aber !ekelhafte! Minderleisterinnen? Hass ist auch eine Meinungsäußerungen, also m.M.n. erlaubt. Autos abfackeln nicht!
Wenn Kommunikation vor laufenden Kameras immer strategisch ist, ja sein muss, so scheint das Außenamt nicht deutsche Interessen im Ausland zu vertreten, sondern eher an der Pflege der Gesprächsbereitschaft mit anderen Staaten zu Lasten der deutschen Positionen interessiert zu sein. Der innerparteiliche Konflikt zwischen Konservativeren und Merkel -Flügel, der insbesondere in den Landesverbänden mit schwarz-grünen Regierungen virulent sind, lässt na6türlich vermuten, dass dieser in der Presse offen ausgetragen wurde. Merz hat den Ball flach gehalten. Ein offener Flügelkonflikt würde seine Position erheblich schwächen. Politik in der Demokratie ähnelt eher einer Evolution als der Revolution. Lassen wir den Akteuren Zeit den Weg zu finden. Der Wähler scheint die Lernprozesse beschleunigen zu wollen. Achten wir darauf, dass die Demokratie demokratisch bleibt und lassen uns nicht von den Wahlverlierern ins Bockshorn jagen.
kompliziert. Aber ab Tag eins, an dem bekannt war, dass unter dem Deckmantel „Asyl“ Massenbewegungen nach D anliefen und allerspätestens als Missbräuche offensichtlich waren und die Gewalt seitens der „Schutzsuchenden“ zunahm und Unschuldige hierzulande starben, hätte man erkennen müssen, dass das „Asylrecht“ in der unmittelbar nach WKII und den Erfahrungen aus diesem etablierten Art nicht mehr zeitgemäß war. Die logische Folge hätten ein komplettes Umschreiben des Art. 16 und die Etablierung eines ordentlichen Einwanderungsgesetzes sein müssen.
Stattdessen hockt sich die Matrone hin und redet von Grenzen, die nicht geschützt werden können. Öffnet man das Füllhorn für jeden, der auf jedwelche Art hier reinspaziert und „Asyl“ sagt. Schaut blöde zu, wie Ausreispflichtige hier morden und vergewaltigen. Etabliert gefühlt Sonderrechte für sie (idR „psychische Probleme...“), während die allg.Gewalt überall zunimmt.
Alles nur noch geisteskrank.
Ein Verbrechen am Volk und an dessen Zukunft.
und je geisteskranker die herrschenden Ideologen (z. B. Stalin und Hitler), umso wirkmächtiger und langlebiger sind die Verbrecher!
Die Geschichte beweist dies leider eindrucksvoll.
Wir Heutigen in Deutschland befinden uns in trauter Gemeinsamkeit mit den bedauernswerten Menschen, die in Rußland oder Deutschland in der ersten Hälfte des 20 Jahrhunderts ihr Leben fristeten und n i c h t s ausrichten konnten gegen ihre irre wütenden Peiniger.
Es gibt also keinen Grund für uns, in besonderer Weise zu jammern.
Wir sind nur einige Wenige von den Milliarden, die dem Wahn und der Gier ihrer
"großen Führer" zum Opfer fallen.
Und bisher dürfen wir immerhin weiter l e b e n!
Das ist ein riesiges Privileg.
Freuen wir uns darüber!
Herzliche Grüße an Sie,
und allen Foristen wünsche ich ein schönes Wochenende!
Lieber Herr Kubicki, im Aussenamt hat sich vermutlich niemand verwundert die Augen gerieben. Dort dürfte die rotgrüne Zeit tiefe Spuren hinterlassen haben, von der ehemaligen Fachexpertise dürfte nicht mehr viel übrig sein. Insofern liegt Wadephul voll auf Linie.
Dass Sie der Versuchung nicht widerstehen können den sog. Spurwechsel als eines der wenigen Projekte der FDP in der Ampel zu loben, ist menschlich verständlich, geht aber an der Realität vorbei. Wie sie selbst schreiben, hat „mancher gut Deutsch“ gelernt, die allermeisten eben nicht,Nettosteuerzahler sind kaum welche. Man muss der Realität ins Auge sehen: die meisten, die ab 2015 kamen sind ungebildete Menschen. Die Qualifizierten hatten ganz andere Wege aus Syrien zu fliehen. Das ging über die großen Auslandscommunities in aller Welt, verwandtschaftliche Beziehungen und mit Eigenkapital. Genau denen machte man es übrigens hier mittels Bürokratie schwer Fuß zu fassen, weswegen viele in andere Länder weitergezogen sind.
Relevant ist, was diese Gesellschaft heute sein will und sein kann. Das hängt auch nicht von Gesetzen ab - bei großen Fragen geht es nicht um Gesetze und Menschen sind nur die Ausführungsverpflichteten der heiligen Gesetze. Bei großen Fragen geht es darum, was die Menschen wollen und was sie realistisch können.
Bei uns ist es noch komplexer, weil sich erstmal die Frage stellt, wer "die Menschen" in D sind. Mark Schieritz und die Zeit wollen aufgrund höherer Menschheitsvorgaben und weil wir hier ohnehin universell sind, alle Menschen retten, indem sie sie zu Deutschen machen.
In der Welt gibt es viele religiöse, nationale, kapitalistische etc. Strömungen, die gerne, Schieritz, Zeit und D retten wollen mit ihren jeweiligen Ideen. Schieritz, Zeit und D ignorieren das praktisch immer komplett. So scheint es mir auch umgekehrt: die Welt scheint sich wenig für die Schieritz-Zeit-Universalität zu interessieren.
Das wäre für mich die relevante Frage: welche Zukunft für D ist realistisch?
gelingen, Herr Kubicki?
Vielleicht mit eine starken FDP, von der manche jetzt doch nur träumen können?
Neuwahlen zum jetzigen Zeitpunkt, wo landen wir denn da?
Was meinte Herr von Lucke?
Vielleicht müsse man jetzt lernen. mit Minderheitenregierungen zu leben?
Dann weiss ich nicht, worüber sich jetzt viele Leute so aufregen.
Gefühlt haben wir "die" eventuell schon?
Ich begreife immer noch nicht, wie man von einer Politik eines "freundlichen Gesichtes", dem einer Umfage zufolge evtl. vor allem Linke und Grüne nachtrauern, NICHT zu konstruktiver Politik kommen kann?
Da hat doch alles mehr Hand und Fuß?
Und deshalb teile ich nicht die evtl. Generalkritik des Autors am Aussenminister.
Solange er sich mit Merz und der SPD abspricht in den Fragen der Richtlinien, kann ich damit leben.
Herrn Schieritz halte ich für einen ernstzunehmenden Mitarbeiter der ZEIT.
Möglich, dass Deutschland, selbst komplett zerstört, einem Phönix gleich aus der Asche steigen konnte, kann das das heutige Syrien auch?
