- „Und jetzt sind wir dran“
Seit der Wahl in Sachsen-Anhalt werden wieder Gründe gesucht, warum die AfD in Ostdeutschland so viel Zuspruch erhält. Die Antwort auf diese Frage hat vor allem mit der Brandmauer zu tun, wie eine Reise durch den Nordosten der Republik zeigt.
Wer an einem sonnigen Spätsommernachmittag in der Schweriner Altstadt mit den Menschen über Politik spricht, der wundert sich zuallererst einmal über ihren Gemütszustand. Die Menschen sind hier gut gelaunt. Das gibt es doch gar nicht. Wie kann das denn sein? Wer sich seit dem fulminanten Wahlerfolg der AfD in Sachsen-Anhalt artig über den öffentlich-rechtlichen Rundfunk informiert hat, der hat sie doch gesehen, die Berichte, in denen politaktivistisch orientierte Verhaltensforscher dem Zuschauer die ostdeutsche Psyche erklären. Und der Ostdeutsche, zu dem diese Psyche gehört, ist mal so gar nicht gut gelaunt. Im Gegenteil. Er ist frustriert und abgehängt. Warum? Weil die ganzen intelligenten Frauen rübergemacht haben. Und weil der Rufbus am Wochenende nicht in sein Hinterwäldlerkaff fährt. Und weil er Angst hat, dass der Mohammed ihm jetzt auch noch seinen schlecht bezahlten Job wegschnappt. Ist doch klar, dass er deswegen AfD wählt.
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Eine sehr schöne Studie der ostdeutschen Befindlichkeiten. Ich habe das selbst so erlebt, als ich mir die Quedlinburger Simson-Ausfahrt mit Ulrich Siegmund persönlich angesehen habe. Natürlich waren die Menschen frustriert und zornig, aber sie waren auch voller Hoffnung und Erwartung, daß es endlich wieder besser würde. Es war wie auf einem Volksfest: Jugendliche und junge Erwachsene, Eltern mit ihren Kindern, ältere Personen, Menschen im Rollstuhl, Männer und Frauen, ein Querschnitt der Bevölkerung. Und ich dachte nur: O Siegmund, wie willst du nur alle diese Erwartungen erfüllen! Das kann doch nur schiefgehen! (Man merkt, hier scheint mein Pessimismus wieder durch.)
Und wer etwas dazu tun will, die Brandmauer einzureißen, kann es hier tun:
nicht geben, wenn sich jemand um die realen Probleme dieses Landes kümmern würde. Man macht einen Bogen darum und hält es für gefährlich, sie auch nur zu erwähnen. Vermeintliche Reformen werden als kontinuierliche Geldentwertung erlebt. Offene Grenzen und eine ideologisch geleitete Energiepolitik verursachen ungeahnte Kosten. Verständlich, dass einige der Mär erliegen, dass fremde Mächte diesen Staat sabotieren. Der "Kampf gegen Rechts" hat kein einziges Problem gelöst. Gäbe man den Bürgern nur ansatzweise das Gefühl, die aktuellen Herausforderungen anzunehmen, würden der AfD die Nährstoffe entzogen. Aber das Gegenteil passiert, obwohl man ständig erklärt, die AfD nicht zu mögen. Politik und Medien verteidigen "ihre" Demokratie und grenzen Andersdenkende aus, die sie gern verboten sähen. Der AfD will man "unsere Heimat" nicht überlassen und übersieht geflissentlich, dass man sie anderen schon überlassen hat. Islamismus und Antisemitismus werden toleriert.
Der kam mit den Bildern im Fernsehen im Jahr 2015 …..und nicht zu vergessen die gehörten, intensiv gehörten und gesehenen Bilder im ZDF und der ARD.
Was war passiert ?
Menschenströme die vorwiegend in Süddeutschland über die Grenze strömten und die Verkehrswege und Straßen schier verstopften …..Arme Kriegsflüchtlinge
die von Bürgerkrieg Verfolgung und in Todesangst mit ihren Familien & Kindern der Not und dem Elend entfliehen wollten. So oder so ähnlich die gehörten Kommentage….. Die Bilder, die zu den Kommentaren gezeigt wurden, standen allerdings im krassen Gegensatz zur verbalen Bildbeschreibung. Die wenigsten die die Blder zeigten konnten Familien sein, wenig Frauen& Kinder. Aber eine ungleich höhere Heerschar junger Männer., die weder den Anschein erweckten aus Kriegsgebieten zu kommen noch zu den Ärmsten der Gesellschaft zu gehören in dem sie Markenjeans & gegelte Haare trugen und Handys auch von Apple benutzten…..
Wollen „die“ uns Verarschen, war die erste Reaktion
... ist glänzend geschrieben.
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Warum war die Brandmauer die einzige politische Antwort auf die AfD, die die politischen Altparteien gegeben KONNTEN?
Mein Eindruck:
Weil die Parteifunktionäre der Altparteien samt ihren Ausbildern, Medienfritzen und Beratern (Experten) gerade NICHT die klügsten und moralischsten Menschen sind, wie sie sich selbst inszenieren wollen.
Sie haben sich nur durch billigstes, primitives "Networking" gegenseitig in berufliche Positionen gehievt, denen sie aber weder intellektuell noch moralisch gewachsen sind.
All diesen selbsternannten "Kaisern der Demokratie" fehlen die Kleider, nämlich die politischen, fachlichen und moralischen Qualifikationen für die Ämter, die sie sehr schlecht verwalten.
schöner, ein interessanter Text.
"Wenn Politiker vor Ort glaubwürdig auf ihrem Weg bleiben, dann schwinden Verbitterung und Misstrauen"
ein Schlüsselsatz.
Der Bürger erwartet doch keine Vollkommenheit und auch keine Wunder, aber etwas mehr als markige Worte, die inhaltsleer sind, schon.
Auch das Märchen von der "Demokratieverdrossenheit" wird aufgeklärt.
Die Verdrossenheit bezieht sich auf die Demokratievernichter.
Sehr gut‼️
Was 1989/90 die Ostdeutschen mit D-Mark als deutsche Identität verknüpften, ist heute die AfD. Nicht aus heiterem Himmel ist die Wiederkehr der Ablehnung durch Fremdbestimmung identitätsstiftend (jetzt EU, früher nichtgewählte SED bzw. Moskau). Das können Alt-Parteien nicht bieten, sitzen derer viele im EU-Parlament und beschließen Gesetzesänderungen mit nichtdeutschen Halb- und Vollinken, die Deutschland umsetzen muss.
Auf meiner Radtour entlang der Saale waren die Städte und Dörfer sagenhaft schön hergerichtet. In Rudolstadt gab es wohl Leerstand. Der war auf dem Niveau von Calw in Württemberg. Jena ist eine bildhübsche Stadt. Wenn ich einen Studienort suchen müsste, käme Jena sicher in die engere Wahl. Denn wie heisst es in einem Studentenlied? In Jena sind wir klüger XD!
Zuerst dachte ich, dass das norddeutsche Touristen sind, die mich freundlich mit "Mojn" grüssten. Das Internet lehrte mich aber, dass der landestypische Gruß "Mojen" mit wenig hörbarem e ist.
Höhepunkt war ein Tete-a-Tete mit der schönsten Frau des Mittelalters: Uta von Ballenstedt im Naumburger Dom samt einer Führung durch eine DDR-typisch kultiviere alte Dame. Meiner Ziehtochter textete ich, dass die festgemauerte Uta noch warten müsste, bis ich meinen Saalewein im Restaurant ausgetrunken habe. Sie: "Ich twittere das jetzt überall herum, dass Du die Immobilität von Frauen ausnutzt".
Bei der Einfahrt in den Bahnhof Saalfeld wirkte auf mich die Schokoladenfabrik geschlossen. Zum Glück gibt es Internet und das sagt, dass der Standort noch produziert. Mit dem Rad ging es dann an BASF Performance Polymers vorbei. Die Ziegelbauten legten nahe, dass es den Standort schon zu DDR- wenn nicht Vorkriegs-Zeiten gab.
Etwas weiter entwickelt und produziert Siemens-Healtineers Präszisions-Elektronenkanonen für Varian-Strahlentherapiegeräte. Jemandem, den ich kenne, wurde der Krebs mit einem solchen Gerät, das einen zehntel Millimeter Auflösung hat, präzise aus dem Körper entfernt. Der ist seit Jahren pumperlgsund.
BASF und Siemens haben die Standorte in den letzten 4 Jahren erweitert! Der Aufbau Ost hat uns 1 bis 2 Billionen gekostet. Was im Osten daraus entstanden ist, kann sich sehen lassen und man kann dort stolz auf das Erreichte sein.
PS: Im Internet habe ich Porzellan aus Kahla bestellt. Die sind insolvent :-(.
Eigentlich ist das keine Burg, es sieht nur so aus und die Strasse dort heisst schlicht "Burg".
Folgendes hat man den Etablierten seit über 30 Jahren lang und breit erklärt. Nach dem Ausscheiden von Jörg Schönbohm (Ich stehe für die Nation!) aus dem CDU-Präsidium 2006 wurden ca 20% stramm nationale Wähler nicht mehr repräsentiert. Man hat dem Berliner Kreis die Tür gewiesen und national wurde Nazi-verdächtig. Das gab Raum für eine neue Partei. Wenn es finanziell eng wird (Inflation, ca. 30% der Deutschen haben keine Ersparnisse), kippt das Land sicher nicht in den Globalismus, sondern in Richtung Nationalismus.
Wer nicht hören wollte, fühlt gerade. Etwaige Schäden sollen die Anti-Nationalen bereinigen, die uns das eingebrockt haben. Ich rege mich nicht mehr auf.
PS: Ich halte es für Zufall, dass ich Deutscher bin und denke daher weniger national. Aber diesen tumben Anti-Nationalismus habe ich nie verstanden.
PS. Habe keine Rechtsextremen im Osten gesehen.
Ist politisch als Studentenstadt in linker Hand …..
Bunt im Sinne von MultiKulti ist der Osten nicht. Bunt im Sinn der architektonischen, Kulturellen und landschaftlichen Vielfalt sehr wohl und unsere Aufgeschlossenheit ist auch nicht zuletzt unserer Sozialisierung geschuldet. Wer wenig hat, ist auf Hilfe und Unterstützung seiner Familie, seines Freundes & Bekanntenkreis angewiesen. Wir helfen uns noch gegenseitig auf dem Land noch verstärkter als in der Stadt. Hier gibt es noch das Gefühl von Heimat und Stolz in der Heimat verwurzelt zu sein auch wenn wir dafür als antiquiert, ja jammernd gelten was wir nicht sind. Ja, wir sind nicht so wohlstandsverwöhnt wie unsere Brüder & Schwestern im Westen. Aber dennoch stolz auf das was wir vor und auch nach der Wende geschafft haben. Ein Stück Heimat auf das wir stolz sind. Auf eine errungene Freiheit die wir nie vorher kennengelernt hatte und die wir mit Mitteln der „demokratischen Wahlen“ egal welche Partei wir wählen, verteidigen.
MfG
Als bunt wird es mE. nur im ÖRR-Fernsehen bezeichnet. Berlin-Neukölln, Kreuzberg oder Teile des Ruhrgebiets wirken auf mich grau. Der Osten wirkte auf mich wirklich bunt.
Beste Grüße in die Erfurter Republik!
Ich fragte ja danach 😂und verwies auf Bunt im Sinne von …. Wie oben angemerkt …..
Liebe Grüße aus Thüringen
bildet ziemlich genau das ab, was ich auch um mich herum erlebe. Und ja, es könnte durchaus sein, dass das nächste Wochenende alle ein wenig überrascht.
Das Brandmauerkonstrukt stammt aus dem Strategiehandbuch der Sozialisten. Die latent immer vorhandene Nazibessenheit der Altachtundsechziger wurde,mit freundlicher Unterstützung der Medien, vor allen dem Ö- R., zum Popanz aufgepumpt. Man erinnere sich an die Aufmärsche von Linksgrün vorm Konrad-Adenauer-Haus. Merz und die CDU haben sofort den Schwanz eingezogen und pariert, obwohl eine Mehrheit der Bevölkerung durchaus gut fand, was da geplant war.
Die Brandmauer ist die Lebensversicherung von Linksgrün, einer Minderheit, aber einer lauten und mobilisierungsfähigen Minderheit. Der steht die eher konservative, aber unorganisierte Mehrheit der ganz normalen Bürger gegenüber, die eben über keine mediale Macht verfügen.Sie werden wegen ihrer Unbotmäßigkeit verleumdet, im Extremfall als Faschisten.
Die CDU steht hilflos vor der Brandmauer und kommt nicht weiter.Sie wird, wie von Links geplant und von rechts dankbar hingenommen, unter den Trümmern der Brandmauer begraben werden.
Herr Korfmacher, die Verleumdung der AfD als „Nazi-Partei“ war zunächst rein instrumentell. Denn mit diesem Etikett kann man einen politischen Gegner am stärksten treffen. Und das wollten linke Parteien, Medien und Politikwissenschaftler, weil die frühe AfD primär LIBERTÄR war, also eine Gefahr für alle Bezieher von Transfereinkommem im Sinne Westerwelles: sind beim Staat oder leben vom Staat. Im „Mitte-Test“ der „Zeit“ landete der Libertäre äußerst rechts, nicht der Sozialpatriot. Die Brandmauer ist nur eine psychologische Folge der absoluten Verdammung mit Hilfe der „Nazi-Keule“, der Atom-Bombe deutscher Politdiskussionen. Jetzt ist verbrannte Erde.
Ein schöner, positiver, unaufgeregter Bericht von Ihnen, lieber Herr Korfmacher. Es hat mir Freude bereitet, ihn zu lesen. Endlich mal ein positiver Artikel über den Osten, die Menschen, die AfD. Ein wenig mehr von der Aufbruchstimmung würde uns im Westen auch guttun. Die Menschen!(zumindest viele) glauben, dass die AfD einiges im Land für sie Positives bewirken könnte. Das finde ich toll! Im Westen lassen sich viele von dem Geschreibe über „demokratische Mitte“, bei der AfD viele Rechtsradikale, Nazis beeindrucken. Die Menschen im Osten dagegen haben ein feines Näschen für Einschränkungen bezüglich Pressefreiheit, Gängelung von Politikern und auch Medien. Das geht vielen im Westen ab. Ich höre in meiner Umgebung immer wieder „wir haben doch Presse- und vor allem Meinungsfreiheit.“ Das wird ihnen von ÖRR und den meisten linken Medien im Land so eingetrichtert. Argumente dagegen: sinnlos. Ich wünsche den Menschen im Osten, dass sie nach den beiden Wahlen am Sonntag positiv bleiben!
Weiter im Text:
„You made my day“, lieber Herr Korfmacher. Das ist der schönste und positivste Artikel, den ich heute gelesen habe. Und das waren nicht wenige. Vielen Dank dafür! 👏
die „Psyche“ von Menschen erörtern zu müssen, bloß weil die das wählen, was sie für richtig halten und nicht das, was fast schon fanatische, linksgrünwoke durchsetzte, ideologisch verbohrte Medien ihnen sagen.
Man kann die Brandmauer mittlerweile ja als ein Werk des Westens zur Abschottung des Ostens bezeichnen.
Und Gorbatschows „wer zu spät kommt, den bestraft das Leben“ passt wie die Faust aufs Auge zur Union, die noch immer einem geistig verwirrten Un-Kanzler hinterher rennt, der noch immer glaubt, die AfD durch Ausschluss klein halten zu können. Dies aber könnte kommenden Sonntag enden. Man hat in Reihen hinter dem Kasper an der Spitze kapiert, dass mit Merz der Untergang droht.
Allerdings kommt man halt zu spät und wird den Weg des Junior-Partners der AfD gehen müssen.
Man ist im Osten 1989 nicht auf die Straße gegangen, um nun wieder gegängelt zu werden. Ja, jetzt sind andere dran, denn diejenigen, die bisher regierten, haben versagt.
So einfach tickt der Osten. Normal halt.
Ich sehe es ganz genauso, wiewohl ich ein Ossi und Sie, ein Wessi sind. Daran sieht man, die Unterschiede schwinden, wenn man mal den Kopf gebraucht. Merz ist im schlechtesten Sinn einer dieser Besserwessis. Ich wette, er hat im Osten wenige, wenn nicht gar ganz wenige Orte nur besucht. Er versteht die ostdeutschen Landsleute nicht, weil er sie, ignorant und verbohrt wie er ist, nicht verstehen will. Merz hat weiß Gott nichts begriffen. Doch schlimmer ist, er hält sich für einen Schlauberher, für einen, der eine "Sendung" hat. Er weiß nur nicht wirklich, was er eigentlich will. Will er Frieden? Oder doch lieber Krieg, natürlich notfalls, falls die bösen Russen nicht machen, was er und die NATO und BlackRock wollen. Will er den Wiedereinstieg in die Atomkraft und das Aus für das Verbrennerverbot? Oder doch lieber nicht? Was will ein Kerl wie Merz? Ich weiß, er will möglichst lange Kanzler bleiben. Doch diesen Wunsch hat er sich selbst verbaut. Am kommenden Wochenende ist es zu Ende.
Natürlich nicht "Schlauberher", sondern "Schlauberger". Pardon.
Westdeutschlands auf die Welt kommen. Ich war in der Ausbildung als die Mauer fiel und bereue es bis heute, nach deren Fall nicht zum Jahreswechsel nach Berlin gefahren zu sein.
Ich ziehe den Hut vor Ihnen und allen, die damals dieses System friedlich stürzten und ich verstehe sehr gut, wie Sie sich fühlen müssen, wenn Sie sehen, dass der gleiche Dreck sich nun wieder anhäuft. Gängelung, einseitige Presse, Einschränkung der Meinungsfreiheit und eben: knallharter Sozialismus bis hinein in die Reihen der einst bürgerlichen CDU/CSU.
Dass die absaufenden Sozen und die Linke sowieso diesem Irrsinn weiterhin nachhängen, muss man hinnehmen. Dass die Öko-Sozialisten dem ganzen noch die „Krone“ aufsetzen und mit dem Thema „Klima“ das „vollenden“ wollen, woran alle sozialistischen Staaten letztendlich gescheitert sind, muss endlich erkannt werden.
Vielleicht kommt es nun. Rhein hat die Brandmauer eingerissen. Vielleicht fällt sie bald im BT. Und dann ist die Wende da.
Ich glaube, dass Verständnis für menschliches Zusammenleben fehlt, das immer auch offen, widersprüchlich und vielfältig ist, dafür aber um so mehr universelle Gültigkeit der eigenen Sichtweisen erzwungen werden soll. Die geforderte universelle Moral ist zu weltfremd, reale Fragen und Widersprüche oder einfach die Offenheit für verschiedene Wege, die Gesellschaften gehen können, zu wenig entwickelt. Es wird zu wenig ausbalanciert, was immer auch eine Begrenzung auf Gruppen bräuchte, die sich auf eine bestimmte Balance geeinigt haben und diese zusammen weiter entwickeln.
wie man mit rationaler, bürgerbezogener Politik Wähler überzeugt. Mehr Politiker ihres Schlages, gerne auch in höheren Positionen, wären ein Segen für dieses Land. Wenn ich mir dagegen die amtierende Regierung ansehe, muss ich Martin Luther Recht geben: "aus einem verzagten Hintern kann kein fröhlicher Furz kommen".
„das Kapitel des Geschichtsbuchs über diese Entwicklungen“ ein heiteres werden? Sind die Zeiten der Inquisition, der Pranger, der Ausgrenzung, heute heitere Kapitel in der Geschichte? Das politische Deutschland, hatte und hat zu der Zeit, als diese antidemokratische Entwicklung begann, einen Namen: Merkel. Sozialisiert in der ddr, die kannte und wollte nichts anderes! Demokratisches System? Der Klassen und Systemfeind! Da war die Brandmauer nur ein einzelner Tentakel der sozialistischen Hydra, alle zusammen hatten nur ein Ziel: Sozialismus für Gesamtdeutschland. Diese Entwicklung wird bald vollendet sein, wenn der Wähler in seiner Gesamtheit der AfD kein Mandat verschafft. Viele und immer mehr Ostdeutsche haben mittlerweile ein Déjà vu. Deren Kapitel war auch kein heiteres!
Bestandsaufnahme aus dem „wilden“ Osten. Ein Versuch sich der Stimmungslage in den östlichen Gefilden zu nähern, ohne mit westlich geprägter Küchenpsychologie den Erklärungsversuch zu starten, warum im „Osten“ alle(sic!) Diktaturaffin sind oder sein könnten.( Im übrigen ein fast schon rassistischer Ansatz der ja bekanntlich oft mit „Alle XY sind…“ beginnt). Ja, die Brandmauer ist ein zutiefst undemokratisches Instrument und ruft zurecht in den östlichen allergische Reaktionen hervor. Sie könnte auch als Schutz bildungsresistenter Parteifunktionäre bezeichnet werden, die damit ihre
Inkompetenz zu kaschieren versuchen. Wandlitz, der antifaschistische Schutzwall der DDR könnten hier durchaus als Synonyme herhalten.
Ähnliche Artikel und Aussagen in Videoclips bei NIUS und anderen bestätigt exakt das, was auch sie völlig unaufgeregt und neutral wiedergeben Herr Korfmacher. Nur Vorsicht. Wer die Wahrheit sendet oder schreibt könnte leicht in die Merz'sche Zensur fallen und den Vorwurf ereilen, er würde *free Speach* falsch verstehen. Ob in den freien Medien in Radios oder der schreibenden freien Zunft, zu der ich auch Cicero zähle immer die gleichen Aussagen von befragten Menschen in den Wahlbundesländern. Ob Sachsen-Anhalt, jetzt hier MVP oder auch Straßenumfragen in Berlin durch freie Medien. Die Mehrheit der Bürger haben alle die gleichen Probleme, je nach Schwerpunkt und sie erkennen immer mehr. Die Politik lügt und betrügt, kündigt an und macht nichts oder macht genau das Gegenteil von dem, was sie angekündigt haben. Und der Regierungssprecher von Merz warnt vor Umfragen, die alle negativ über die UNION oder speziell Merz Aussagen machen. Das wären alle Fakle News. Ihr Artikel auch? (Ironie)
