Vince Ebert
Vince Ebert / D. Herrmann

Vince Ebert im Gespräch mit Carsten Korfmacher - Cicero Podcast Gesellschaft: „Unter vier Augen sagen mir Politiker und CEOs etwas ganz anderes“

Deutschland hat den Verstand verloren, sagt Physiker und Comedian Vince Ebert. Verantwortlich dafür sind Duckmäuser in Politik und Wirtschaft, naive Liberale und Linksgrüne, die sich endgültig von den Werten der Aufklärung verabschiedet haben.

Autoreninfo

Carsten Korfmacher leitet das Ressort Kapital bei Cicero.

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Irgendwie spüren wir alle, dass in Deutschland etwas schief läuft. Häufig machen wir das an einzelnen Problemen fest: Die Bahn kommt kaum noch pünktlich, der Wirtschaft geht es immer schlechter, das Land wählt konservativ, bekommt aber linke Regierungen. Doch irgendwie fehlt das große Ganze, die überragende Erzählung, die erklärt, wie all dies geschehen konnte. Eine solche Erklärung hat Physiker und Comedian Vince Ebert in seinem neuesten Buch vorgelegt, das den passenden Titel „Wot se Fack, Deutschland?“ trägt. Sein Credo: Deutschland hat im wahrsten Sinne des Wortes den Verstand verloren. Werte wie Wahrheit, Rationalität und Vernunft ziehen regelmäßig den Kürzeren, wenn sie in den Wettbewerb mit dem Wahnsinn der Ideologie treten.

Im Cicero Podcast Gesellschaft erläutert Vince Ebert, was genau er damit meint. Mit einer gesunden Mischung aus Ernsthaftigkeit und trockenem Humor nimmt Ebert alle diejenigen aufs Korn, die er für die Fehlentwicklungen in Deutschland verantwortlich macht: das linksgrüne Milieu, das in seinem Kampf gegen die Werte der Aufklärung zunehmend fundamentalistisch wird. Politiker und CEOs, die sich nicht trauen, ihre Meinung öffentlich kundzutun. Und naive Liberale, denen es im Kampf gegen die Feinde der Freiheit an Robustheit fehlt.

Vince Ebert und Carsten Korfmacher
Vince Ebert (li.) und Carsten Korfmacher in der Cicero-Redaktion / D. Herrmann

Das Gespräch wurde am 11. August 2025 als Videopodcast aufgezeichnet

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Jens Böhme | Fr., 22. August 2025 - 19:59

Die zwangsweise Verschleierung 14-jähriger Mädchen sind in Deutschland an einer Hand abzuzählen. Die Mädchen wachsen in ihren Familien, in ihrem kulturellen Umfeld auf, dass sie ab dem 14.Lebensjahr eine muslimische Frau werden, wenn sie Kopftuch tragen. Das ist wie zu DDR-Zeiten: automatisch nacheinander Jungpionier, Thälmannpionier, FDJler und nebenher Eintritt in DSF und GST. Es sind keineswegs nur Väter, die ihre Mädchen so erziehen und aufwachsen lassen. Für die meisten Mädchen ist die Verschleierung Ausdruck der begehrenswerten Weiblichkeit, nur den einem, geliebten Mann Schönheit zu zeigen. Zudem ist die Reduzierung des Anblicks auf Augen und Gesicht keineswegs ein liebloser Makel - im Gegenteil.

Ernst-Günther Konrad | Sa., 23. August 2025 - 10:27

Nein, nicht alles was er sagt, trifft 100% meine Meinung, aber doch vieles. Und was dieser Mann von sich gibt hat geistiges Niveau, hat sog. Tiefenschärfe, zwingt zum Nachdenken und hallt nach.
Einer der wenigen, die wir bei den ÖRR noch anschauen.
Mals sehen wie lange es noch dauert, bis man auch diesen Mann zur persona non grata erklärt.
So geht man doch mit denen um, die dem Mainstream nicht nach Pfeife tanzen.