Julia Ruhs
Julia Ruhs / Screenshot

Videopodcast mit Julia Ruhs - „Du wirst sofort in die Nazi-Ecke geschoben“

Heute zu Gast: die ARD-Journalistin Julia Ruhs. Mit ihrem Buch „Linksgrüne Meinungsmacht“ und ihrer NDR-Sendung „klar“ sorgt sie für Aufsehen. Clemens Traub spricht mit ihr über die moralische Abgehobenheit des journalistischen Milieus und die Vertrauenskrise der Medien.

Clemens Traub

Autoreninfo

Clemens Traub ist Cicero-Redakteur. Zuletzt erschien von ihm das Buch „Future For Fridays?“ im Quadriga-Verlag (Bastei Lübbe).

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Im neuesten Podcast spricht Julia Ruhs, BR-Journalistin und Autorin des Buches „Linksgrüne Meinungsmacht“, mit Cicero-Redakteur Clemens Traub über die politische Einseitigkeit vieler Medien und ihre Entfremdung vom Alltag der Bürger. Sie kritisiert: „Ich habe den Eindruck, dass wir in den letzten Jahren in der Öffentlichkeit häufig linke Meinungen vorherrschend hatten. Alles, was auf der anderen Seite rangehört hat, wurde schnell verächtlich gemacht.“ Dieses Ungleichgewicht habe das Vertrauen in etablierte Medien geschwächt und alternative Angebote gestärkt.

Kontrovers wurde insbesondere ihre Arbeit im NDR-Format „klar“. Ruhs erklärt: Die Sendungen griffen Tabuthemen wie Migration und die Aufarbeitung der Corona-Pandemie auf und legten den Finger schonungslos in die Wunde. Daraufhin sah sich Ruhs massiver Kritik von Kollegen des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ausgesetzt; die NDR-Journalistin Anja Reschke ging sogar so weit, ihre Sendung als „rechtsextrem“ zu bezeichnen.

Ihre Motivation fasst Ruhs so zusammen: „Ich möchte zeigen, dass Journalismus nicht nur ausgewogen sein muss, sondern auch konservative Perspektiven ihren Platz haben können.“ Sie sieht sich als Mutmacherin für die bürgerliche Mitte und als Ansporn für junge Menschen, selbst journalistisch aktiv zu werden. 

Das Gespräch wurde am 18. August 2025 aufgezeichnet. 

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Ernst-Günther Konrad | Sa., 13. September 2025 - 11:36

wenn eine Frau Reschke aus ihrem inksgrünen Loch hervor kommt und sie angreift. Dann haben Sie alles richtig gemacht. Und wenn dann noch vielleicht ein Böhmermann und ein Restle sich mit Ihnen ausieiandersetzen, dann haben sie den Olymp erreicht mit Ihrer Meinung.
Sehen Sie es Ihren Kollegen nach. Sie sind wie Junkies, die sich täglich mit ihren eigenen Worten ihre Droge reinziehen und da stören Menschen wie Sie, die denen mal sagen, wie schädlich der Konsum ist und das es auch ein drogenfreies Leben gibt.
Ich lese auch immer ihre Artikel beim Focus und sonst so alles, was ich finde. Ich bin mir nur nicht sicher, welche "Rolle" Ihnen der ÖRR da einnehmen läßt. Sind sie Sie "nur" ein konservatives Feigenblatt, das man braucht, um irgendwann, sollten andere Zeiten kommen vorzeigen kann, um zu behaupten, man habe es ja immer gewusst und gefördert oder sollen sie nur einfach konservativ-liberale Leser bei der Stange halten, weil sonst noch mehr Zuschauer/Leser von der Stange gehen?