- Frauke Brosius-Gersdorf ist keine Jeanne d’Arc
Die Erklärung von Frauke Brosius-Gersdorf zur gescheiterten BVerfG-Berufung wirkt wie ein Mix aus Selbstverteidigung und Opferinszenierung. Statt Souveränität dominiert gekränkte Eitelkeit – und aus berechtigter Kritik wird das böse Patriarchat.
Einige feiern Frauke Brosius-Gersdorf, die ehemalige Kandidatin der SPD für das Bundesverfassungsgericht, nun als moderne Jeanne d’Arc. Zu Unrecht. Ihre Erklärung, in der sie die Gründe für den Rückzug ihrer Kandidatur nach einer öffentlichen Debatte über ihre Person und Plagiatsvorwürfe darlegt, ist durchzogen von einer spürbaren persönlichen Betroffenheit. Das ist menschlich, aber nicht professionell. Wer ein so hohes Amt anstrebt, muss auch mit kräftigem Gegenwind rechnen – und das mit besonnener Selbstbehauptung aushalten.
Die Erklärung von Brosius-Gersdorf dagegen hat einen Tonfall von Wehleidigkeit und wirkt emotional aufgeladen, was dem ursprünglich angestrebten Amt nicht gerecht wird. Und obwohl der erkennbare Wunsch nach Rehabilitierung im öffentlichen Diskurs verständlich ist, wirken die Ausführungen in einer solchen Erklärung unbeholfen und fehl am Platz. Wer Verfassungsrichterin werden will, sollte über solchen Kämpfen stehen, nicht mittendrin stecken und sich nicht zum Opfer angeblicher Missverständnisse erklären.
Das macht schon Eindruck – nur keinen guten
Vieles in ihrer Erklärung passt eher in ein Tagebuch als in eine offizielle Begründung für den Verzicht auf eine Verfassungsrichterstelle. Und das ist nicht der einzige Missklang: Brosius-Gersdorf weist zurück, „ultralinks“ und eine „Aktivistin“ zu sein. Das darf sie. Aber ihre Positionen – etwa zum Kopftuchtragerecht bei Kindern, zur Parität von Wahllisten, zum Gendern des Grundgesetzes, zur Corona-Impfpflicht oder zum AfD-Verbotsverfahren – lassen diese Zuschreibungen zumindest nicht als völlig aus der Luft gegriffen erscheinen.
Der Versuch, sich zwanghaft als Vertreterin der „demokratischen Mitte“ darzustellen, wirkt mehr wie Wunschdenken denn wie politische Realität. Dass ihre Positionen öffentlich diskutiert werden – auch kritisch –, ist kein Skandal, sondern Demokratie. Wer bei alledem sogleich diffus eine Demokratiegefährdung insinuiert, spielt ein gefährliches Spiel. Das ist Ausdruck von Dramatisierung. Für eine Demokratie sind – auch harte – Auseinandersetzungen konstitutiv. Dazu gehört, Meinungsunterschiede auszudrücken und, wenn sie sich nicht ausräumen lassen, die Fähigkeit, sie auszuhalten.
Dass Brosius-Gersdorf nun die Medien maßregelt, steht ihr natürlich frei, doch damit bestätigt sie unfreiwillig jene Kritiker, die ihr fehlende Eignung fürs Amt unterstellen. Belehrende Vorwürfe gegenüber der FAZ wirken wie ein akademischer Reflex aus dem Hörsaal mit einem ziemlich irritierenden Unterton, als müsse man einem renommierten Blatt journalistisches Ethos erklären. Besonders befremdlich: ihre fast gönnerhafte Zuschreibung von „Selbstreflexion“ an die FAZ, die zu einer angeblich veränderten Berichterstattung geführt habe.
Noch peinlicher ist nur der überflüssige Hinweis, dass keine „Journalistinnen“ an der Berichterstattung beteiligt gewesen seien. Ein durchsichtig ideologischer Seitenhieb, der nicht nur unnötig, sondern auch argumentativ schwach ist. Will Brosius-Gersdorf ernsthaft andeuten, eine Frau hätte sie anders, womöglich „fairer“ behandelt? Der Gedanke ist absurd. Guter oder schlechter Journalismus hängt nicht vom Geschlecht ab. Wer das suggeriert, beschädigt die eigene Glaubwürdigkeit. Letztlich spricht Brosius-Gersdorf der FAZ ab, ein Qualitätsmedium zu sein, und Journalisten, die sich mit ihr kritisch befasst haben, attestiert sie Unprofessionalität. Das mögen manche für selbstbewusst halten, und es macht schon Eindruck – nur eben leider keinen guten.
Überheblichkeit wie gegenüber Erstsemestern
In diese Kategorie fällt auch die Abrechnung mit der CDU/CSU-Fraktion. Zu schreiben, es sei den Abgeordneten „nicht gelungen“, sich mit ihren „Themen und Thesen inhaltlich auseinanderzusetzen“, kommt mit einer Überheblichkeit daher, wie man sie hier und da noch im professoralen Kollegenkreis gegenüber Erstsemestern antrifft. Was Einzelfälle angeht, mag Brosius-Gersdorf durchaus recht haben – was erfahrungsgemäß freilich partei- und fraktionsübergreifend gilt. Aber das in dieser Pauschalität gegenüber einer ganzen Fraktion zu sagen, ist reine Überheblichkeit. Natürlich muss Brosius-Gersdorf keine Sympathien mehr sammeln, nachdem der Zug für sie abgefahren ist. Aber gerade dann sollte man Größe zeigen. Stattdessen schlägt sie um sich.
Natürlich darf man sich gegen falsche Behauptungen verteidigen. Aber wie man das tut, zeigt mehr über die eigene Eignung als jedes juristisch stichhaltige Argument. Zur Frage, ob man für ein Amt geeignet ist, gehört eben auch, mit welcher Attitüde man sich präsentiert. Brosius-Gersdorf hatte mehrfach die Chance, eine souveräne Gegenrede zu halten. Stattdessen: persönliche Betroffenheit, überzogene Medienschelte und der Versuch, Kritik als Angriff auf die demokratische Ordnung umzudeuten. Das wirkt nicht wie das Verhalten einer unabhängigen Richterpersönlichkeit, sondern wie das einer medial beleidigten Intellektuellen.
Was bleibt unterm Strich?
Zum Schluss wird es sentimental und triefend pathetisch. Brosius-Gersdorf verspricht den „vielen Kolleginnen und Kollegen“ sowie den Verfassern „Tausender von Mails aus allen Teilen der Gesellschaft im In- und Ausland, die mir auf sehr persönliche Weise zugesprochen und beigestanden haben“, dass sie sich „weiterhin für die Werte unseres wunderbaren Grundgesetzes einsetzen“ werde. Das alles ist ein Musterbeispiel für Selbstbestätigung durch vermeintliche Massensolidarität – ein rhetorisches Mittel, das mehr emotionalisiert als legitimiert.
Was zur Selbstvergewisserung und emotionalen Stabilisierung möglicherweise einen Beitrag leistet, wirkt in einer solchen Erklärung befremdlich. Wer Verfassungsrichterin werden wollte, sollte auf kollektive Rührung und blumige Phrasen auch in einer Rückzugserklärung verzichten. Mit dieser Einlassung hat Brosius-Gersdorf eindrucksvoll gezeigt, warum sie für das Amt nicht geeignet war.
Was bleibt von dem Fall? Das Auswahlverfahren für Verfassungsrichter muss reformiert werden. Dass im Bundestag keine öffentliche Aussprache stattfindet, mag gute Gründe haben, aber das darf nicht heißen, dass vorab jede Debatte unterbleibt. Im Gegenteil: Bevor der Wahlausschuss entscheidet, müssen Kandidaten sich der öffentlichen Diskussion stellen. Nur so lässt sich verhindern, dass Personalfragen politische Krisen auslösen. In der aktuellen Situation wäre es das Beste, alle bisherigen Vorschläge zurückzuziehen und mit drei neuen Kandidaten einen Neuanfang zu machen – sachlich, unaufgeregt und gesichtswahrend für alle Beteiligten.
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Dank der parteihörigen Medien ist dieses Problem vollständig aus dem Ruder gelaufen. Wer diese Dame "live" im TV gesehen hat, und ein kleinwenig Lebenserfahrung und Menschenkenntnis besitzt, der hat gesehen, diese Kandidaten hat nicht das Format, welches für ein solches Amt nötig ist. Und da helfen auch keine Beschwichtigungs- und parteipolitisch motivierten Rettungsversuche. Und es ist auch nicht schlimm, es kann ja vorkommen, dass eine Kandidatin oder ein Kandidat für ein vorgesehenes Amt nicht geeignet ist. Das bedeutet ja nicht, Frau Brosius-Gersdorf wäre überhaupt ungeeignet, sie sollte in sich gehen und sich fragen, reichen Ehrgeiz und Wille aus oder gibt es da noch ein bisschen Reife und Menschlichkeit, die man braucht. Fachwissen und wissenschaftliche Brillanz können nicht der Maßstabb sein. Das kann heutzutage auch eine K I. Es geht um den ganzen Menschen, das menschliche Maß, dass einen Richter/Richterin ausmacht, menschliche Größe - und da hat m.E. Frau B-G. noch Defizite...
Ich persönlich glaube, daß Miersch und die anderen roten Genossen jetzt aus gekränkter Eitelkeit noch einen draufsetzen und eine noch schlimmere Personalie zur Wahl stellen.
Die CDU wird so eine Posse nämlich nicht nochmal riskieren.
unter einem 'Brosius-Gersdorf-Equivalent' werden sie's nicht mehr machen... ... - Kulturkampf...!?
Ein sehr gut geschriebener und angemessener Kommentar. Wobei der letzte Abschnitt der wichtigste ist.
ein exzellenter Kommentar-danke für das Über-den-Rand-Blicken der doch offenbar mit einem begrenzten Sichtkreis ausgestatteten Ex-Kandidatin. Sie ist ideologisch so verfangen, das selbst kleine Mädchen mit Kopftuch von dieser "Feministin" in ihrer untergeordneten Rolle verharren dürfen, wusste ich bis dato nicht. Das zeigt die ganze Realitätsferne radikal "Progressiver".
dem eines Kleinkindes, welches beim Spielen
im Sandkasten mit anderen Kindern seinen
Willen nicht durchsetzen konnte.
Brosius-Gersdorf mit der SPD (oder umgekehrt...) haben 'das Spiel' (vorerst) verloren und konnten ihren Willen mich durchsetzen. Das 'Spiel' heißt: Kulturkampf! Und läuft aktuell auf Hochtouren...
Um die sachliche neutrale Besetzung dieser vakanten Position beim BVG ging es der SPD (und angeschlossene) bei der Personalie Brosius-Gersdorf nie.
PS: ...wobei ich ehrlich zugeben muss, dass ich über den Hintergrund der anderen Bundesverfassungsrichter:innen auch ziemlich wenig bis nichts weiß; eventuell sollte man/Öffentlichkeit da in Zukunft auch mal explizit en wenig drauf schauen...
PS-PS: Polen, Ungarn und Trump sind schnell kritisiert von hier/Brüssel aus... Letztendlich aber haben wir mit Brosius-Gersdorf und der (guten) SPD jetzt HIER genau das erlebt, was wir an den vorgenannten vehementest kritisiert haben..., von 'unserem' hohen moralgetriebenen brüsseler Roß aus... ...
Alles zurück auf Start war auch mein Vorschlag. Den ich nur leider wieder umsonst unter dem falschen dpa. Artikel kommentierte liebe Redaktion! Und natürlich nicht so ausführlich und erkenntnisreich wie Herr Prof. Dr. Putzke zu begründen in der Lage war;) Jedoch jenseits meines kleinen Ärgers darüber muss ich mal wieder dem Cicero ein großes Lob aussprechen bezüglich der Auswahl der hier veröffentlichten Autoren, die frei und unabhängig ihren Eindruck zu dem Großen und Ganzen, besonders was "Professionalität" angeht den Lesern nahebringen!
Wie eingangs gesagt hielte ich es persönlich um weiteren Schaden von Karlsruhe fernzuhalten ebenfalls für das Fairste, alle verbliebene Kandidaten zurück zu ziehen, und ein für die Demokratie bzw. der verschiedenen Parteigrößen und Maßstäbe angemessenes transparentes Verfahren zu implementieren. MfG
ist da an uns vorbeigegangen! Die Frau bestätigt noch im Rückzug alle - mir eigentlich peinlichen- Einwendungen. die man gegen sie haben konnte. Umso beschämender für die SPD- uns so eine auch charakterlich fragwürdige Persönlichkeit als "überragend qualifiziert"und brilliant ausgrechnet als Verfassungsrichterin(!) auf's Auge drücken zu wollen. Für das inzwischen bei der SPD übliche Niveau mag die Dame ja geeignet sein, aber der II. Senat des Bundesverfassungsgerichts war bisher noch von anderem Kaliber. Man sollte die Gelegenheit nutzen, auch gleich die andere Dame zu entsorgen. Nach allem, was ich über ihre juristischen Fußspuren weiß, ist sie fachlich kein Haar besser. Beide K(r)ampfmaschinen waren ersichtlich nur für den politischen Zweck ausgesucht worden, die AFD zu verbieten. Bei allen Fragezeichen, die bisher bei Richtervorschlägen hin und wider angezeigt gewesen sein mögen- so offen politisch hat bisher noch keine Partei das Vorschlagsrecht mißbraucht.
gut gesprochen-für das Niveau der SPD reicht das der guten Frau. PS: Sprechen Sie eigentlich selber als Frau oder verbirgt sich hinter Ihnen doch ein männlicher Kommentator?
und der ÖRR aber ganz anders. Ich weiß es nicht wer es gestern kommentierte, im ArD od im ZDF …. Der „Punkt geht an die SPD ….,“ na so was ….? ? Eine 13 ..,, 15% Partei wird sich immer freuen, wenn man ihr e i n Korn zuwirft !
Ich bin nur gespannt, wer jetzt nominiert wird als BVG Richter von der vereinten Linke …..wird die gleiche ideologische Ausrichtung haben wie die Zurückgetretene. Alles geht dann ganz schnell,, ohne auch nur noch einem Wort der öffentlichen Diskussion. Alles andere würde mich mehr als wundern.
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik
ihren Professorentitel los wird, dann wird das Geschrei zwar ohrenbetäubend, aber es wird ein Fanal und die verdiente Ohrfeige sein für eine SPD, die ihre nicht auf dem Wählerwillen sondern auf der von Merkel ausgeführten Tiefenkastration der CDU beruhende Macht jetzt doch überstrapaziert hat.
Die Frau hat sich dermassen selbst demontiert, das muss man schon als tragisch bezeichnen, beweist aber zugleich ihre Ungeeihnetheit für so ein Amt.
Der Artikel von Holm Putzke stellt Frau Dr. Brosius-Gersdorf rhetorisch auf einen verbalen Scheiterhaufen. Er wirft ihr vor, sich zur Jeanne d’Arc zu stilisieren – obwohl sie das nie getan hat. Genau diese Zuschreibung aber macht er selbst, indem er sie herabsetzt, diffamiert und ihr jede Eignung abspricht. Ihre Erklärung wird als „Wehleidigkeit“ und „Opferinszenierung“ verspottet, statt sich sachlich mit ihren Argumenten zu befassen. Dabei geht es nicht darum, ob man Frau Dr. Brosius-Gersdorfs Positionen teilt (ich tue das nicht), sondern darum, ob man mit Maß, Anstand und Fairness urteilt. Wer weiß, wie verletzend unsachliche Angriffe sind und eine bessere Streitkultur einfordert – wie der Cicero selbst –, sollte es auch besser machen. Wer das vergisst, läuft Gefahr, sich selbst zum Heuchler zu machen. Es geht darum, wie wir streiten – und ob wir bereit sind, anderen mit Würde zu begegnen. Cicero-Autoren wie Putzke sollten das besser hinbekommen.
Hiermit nehme ich alles zurück und behaupte das Gegenteil liebe online-Redaktion;-)!!! Entgegen obiger Behauptung meinerseits konnte ich eben doch noch meinen Senf lesen, welchen ich unter dem dpa Artikel zum Besten gab. Allen ein gutes, weil sonniges Wochenende!!!! LG
Ohne vorherige öffentliche Fragerunden sind solche "Nominierungspannen" auch in der Zukunft nicht ausgeschlossen. Leider wird bei allen berechtigten Vorbehalten gegen die Ex-Kandidatin die Rolle von Jens Spahn nur unzureichend hinterfragt. Sein ausgeprägtes Selbstbewusstsein hatte er in der Nachfolgedebatte zum CDU-Vorsitz gezeigt. Seine Rolle als Gesundheitsminister in der Coronazeit ist keinesfalls ausreichend geklärt. Und nun ist er mit der Rolle des Fraktionsvorsitzenden schon in den ersten 100 Tagen erkennbar überfordert. Der Politprofi Miersch nützt dies weidlich aus. Unter normalen Umständen wäre dies eine komfortable Situation für den Kanzler. Aber diesem fehlt selber die Autorität. Volker Kauder war seinerzeit in der Fraktion wegen weniger Fehlern nicht mehr zu halten.
Was für eine Wohltat einen differenzierten, sachlichen Kommentar zur Causa Brosius-Gersdorf zu lesen, der sämtliche Kritikpunkte zusammenfasst, in Kontext setzt und nicht ins polemische abdriftet. Weder linkes hysterisches Keifen, noch rechte triumphierende Schadenfreude. Danke dafür.
Wieviel Schaden aber durch die Affäre entstanden ist, lässt sich noch nicht absehen. Es steht zu befürchten, dass linke Seite aus Ranküne auf übelste Rache sinnt, und sich nicht auf einen gesichtswahrenden Neustart mit 3 neuen kompromissfähigen Kandidaten einlassen wird.
Was man auch sagen muss: wie dumm und verpeilt ist eigentlich diese CDU-Führung, nicht erkannt zu haben, hier eine unter christlichen Aspekten völlig untragbare Kandidatin durchdrücken zu wollen. Eine Klima-Kaufhold lässt sich eine Union noch aufschwatzen, aber eine Abtreibungsadvocatin, das geht dann doch zu weit. Sowas, und das muss man hier auch mal festhalten, wäre unter Merkel nicht passiert. Das hätte diese vorher diskret abgeräumt.
für ein Demokratieverständnis? Bärbel Bas auf X:
Ich finde, es ist ein grosser Schaden entstanden, vor allem für Frau Brosius Gersdorf persönlich, was sie hat erdulden müssen , auch von rechten Netzwerken, ist beispiellos.
Das darf sich nicht wiederholen, es schadet der Demokratie, vor allen Dingen schaden wir auch in Zukunft einem Prozess, wie wir in diesem Land Richter und Richterinnen demokratisch auswählen, und vor allem schadet es dem Bundesverfassungsgericht. Wenn das Beispiel Schule machen würde, da müssen wir jetzt sehr aufpassen, dass sich das nicht wiederholt.
Der Autor hat es sachlich und fair auf den Punkt gebracht: die Kandidatin war ungeeignet. Alle Beteiligten wären gut beraten gewesen schon nach der gescheiteren Wahl im Bundestag das Verfahren neu aufzusetzen. Der ganze Zirkus danach war unnötig. Für die gescheiterte Kandidatin, die allerdings an ihrem Unglück selbst schuld ist, am unnötigste. Manchmal sollte man seinen Ehrgeiz zügeln.
Das Positive: es wird in Zukunft kein Hinterzimmergemauschel mehr geben, die Parlamentarier, so sie ihre Verantwortung ernst nehmen, werden Kandidaten künftig genauer ansehen. Im Gegensatz zu dem Gejammere der Ex- Kandidatin und ihrer Unterstützer hat die Demokratie gewonnen, nur eben nicht „unsere Demokratie“, sondern d i e Demokratie. Jemand stellt sich zur Wahl und wird nicht gewählt. Vollkommen normal- vor allem wenn es die AfD betrifft. An diesen Punkt erkennt man die Scheinheiligkeit der Linken: bei „unserer Demokratie“ dürfen nämlich nicht alle mitmachen. Nur die, die genehm sind.
Der eigentliche Skandal ist der, dass die SPD und die Grünen sich nicht mit den schrillen Thesen der Frau auseinandersetzten.
Wie kann man eine solche Lady vorschlagen?
Die Restlinke merkt nun, dass ihr Kritik ins Gesicht bläst. Das war sie nicht gewohnt und deshalb schlägt sie um sich. Frau Hasselmanns Rede im BT peinlich, dumm und unwürdig. Die Wut brach aus ihr heraus.
aus den Linksgrünwoken nun „herausbrechende Wut“ (nicht nur bei der sektiererischen Ober-Gouvernante Haßelmann), wie Sie schreiben, hat als Ursache nicht, dass die sich nicht im Vorfeld mit Brosius-Gersdorf beschäftigt hätten und nun erkennen mussten, dass sie falsch lagen, sondern die Tatsache, dass sie diese Dame genau deshalb, wegen ihrer politischen Haltung, etc., nominierten, um eine der Ihren dorthin zu bringen. Zumal ihre Allmacht so langsam bröckelt.
Ich halte B-G nach wie vor für eine linksgrünwoke Aktivistin, da kann die reden, was sie möchte.
Genau deshalb sollte sie dorthin, um die linksgrünwoke Ideologie höchstricherlich weiter zu treiben, wenn es politisch nicht mehr so leicht geht.
Mit der anderen, Kaufhold, steht aber eine genauso linksgrünwoke verblendete Kandidatin an. Auch die darf auf keinen Fall nach Karlsruhe. Sie hat wörtlich gesagt, dass Gerichte durchaus mithelfen sollten, die Gesellschaft umzugestalten. Das jagt mir Schauer über den Rücken.
Frau Ann-Katrin Kaufhold ist mindestens 'vom selben Kaliber' wie Frauke Brosius-Gersdorf... - nur mit anderem Schwerpunkt...
"Auch die zweite Richterkandidatin der SPD für das Bundesverfassungsgericht, Ann-Katrin Kaufhold, strebt einen radikalen Umbau der Gesellschaft an. So will sie sogar der Natur Grundrechte verleihen – während der Grundrechtsschutz des Menschen unterminiert wird."
VON GERHARD STRATE am 29. Juli 2025 - Cocero online
Das Bubdesverfassungsgericht soll von der SPD und allen anderen links davon) BEWUSST! POLITISCH! INSTRUMENTALISIERT! werden, um mlittel- und langfristig ihre politische Agenda mittel höchstrichterlicher Rechtsorechung durchzusetzen..., das muss man/Frau/Bürger:innen sich mal schön langsam auf der Zunge zergehen lassen...
DAS IST KULTURKAMPF in Reinstform - Vorbild: die PIS in Polen..., und gerade! die PIS haben sie von 'unsere Demokratie' immer genau für das Gleiche was sie jetzt forcieren schärfstens kritisiert!? >> Grotesk VERLOGEN, die SPD+Genossen!!!
... aber die Sache ist noch nicht ausgestanden, da ist immer noch die andere problematische Kandidatin ("Immobilienbesitzer enteignen"), Ann-Katrin Kaufhold und als Nachfolger für Brosius-Gersdorf wird von der SPD wohl Andreas Fischer-Lescano ins Rennen geschickt. Prof. Dr. Andreas Fischer-Lescano leitet an der Uni Kassel das Fachgebiet „Just Transitions“, was so viel bedeutet wie ein „politisches Konzept für einen Strukturwandel hin zu einer klimaneutralen, resilienten und sozial gerechten Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung“, also einen gut klingenden Weg zum Klima Sozialismus zu finden. Außerdem wünscht er sich ein „konzertiertes Vorgehen“ gegen den Rechtsextremismus, also endlich eine Überwindung der speziell im AfD-Fall so lästigen Gewaltenteilung ...
Krititk aushalten und/oder sachlich widerlegen. Polemiken gegen Medien und zu "rechte Hetzkampagnen" widerspiegeln die Untauglichkeit für das angestrebte Amt einer Verfassungsrichterin.
Diese Person ist ungeeignet für dies Amt und mit ihrer Erklärung zeigt sie mehr, sie hat nichts begriffen.
Das BVG hat durch Merkel und Harbarth an Glaubwürdigkeit verloren und muss reformiert werden.
Was hat ein aktueller Bundesverfassungsrichter mit vorgeschlagenen Kandidaten für das BVG zu tun? Wissen Sie was, was sonst niemand weiß oder schreiben Sie blauen Dunst, weil bei Thema BVG-Kandidatenvorschlag BVG vorkommt und Harbarth was mit BVG zu tun hat?
Wen schicken die jetzt? Lt. Wahlergebnis hätten die allenfalls Anspruch auf einen Vorschlag. Und was ist mit Kaufhold? Die ist auch nicht besser, wie diese Brosius-Gersdorf. Warum nicht alles neu? Warum nicht das ganze Verfahren demokratisieren und das Volk wählen lassen? Täte dem Ruf des BVerfG sicher sehr gut. Aber nein. Die UNION kann und darf ja nicht, sonst platzt die Koalition und Merz könnte weg sein. Mal sehen ob es der SPD gelingt, ein Juristen U-Boot aufzustellen. Einen noch unerkannten Linksfaschisten oder einen, den man sich einkauft. Ich traue denen inzwischen alles, nur nichts mehr gutes zu.
Frau B-G ist eine "Aktivistin, die im BVerfG nichts zu suchen hat, ebenso wie Frau Kaufhold, weil sie nur ihre eigenen kruden Rechtsvorstellungen durchsetzen wollen, getrieben von SPD, Grünen und Linken, ohne zu erkennen, dass man aus dem Bundesverfassungsgericht als 5. Verfassungsorgan dadurch auf Dauer einen Spielball der selbst sog. "demokratischen" Parteien macht, die die größte Oppositionspartei, die AfD, die nicht verboten ist, ausschließt und damit ein politisches Gericht schafft, das SPD, Grüne und andere in Polen ständig lautstark kritisierten. Wo bleiben unsere Richterverbände, die lautstark opponieren müssten (wenn sie nicht so stromlinienförmig wären wie seinerzeit 1933), dass nur noch irgendwelche linken Agitatorinnen in das Bundesverfassungsgericht gewählt werden, die diesen demokratischen Rechtsstaat des Grundgesetzes in eine linksradikale, klimagerechte Diktatur ihrer kruden Ideen umwandeln wollen?!
Treffender könnte eine Skizze der Lage nicht sein
