- Die Erbärmlichkeit des linken Antisemitismus
Zu den trübsten Verwirrungen deutscher Kulturschaffender gehört ihre antisemitische Disposition. Ihre Feigheit hindert sie zugleich daran, sich selbstbewusst dazu zu bekennen. Erst kürzlich wurde eine jüdische Intellektuelle von einer Veranstaltung der phil.COLOGNE ausgeladen.
Nichts ist einem Perversen heiliger als die eigene Verdorbenheit, die er zugleich mit allen Mitteln zu verbergen sucht. In diesem Sinne fühlen sich Repräsentanten im deutschen Kulturbetrieb immer häufiger dazu berufen, öffentlich sogenannte „Israelkritik“ zu üben, sich mit den notorisch Erniedrigten und Beleidigten zu solidarisieren und sogar das Völkerrecht (von dem sie im Regelfall keinen Schimmer haben) herabzuwürdigen, um darauf ihr dünnes Süppchen aus moralischer Hybris und historischer Ahnungslosigkeit zu kochen. Nennen wir die Sache doch einfach bei ihrem richtigen Namen: Antisemitismus von links.
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Oder bedingen sich beide? Denn egal ob linker oder rechter Antisemitismus, mal mehr oder weniger geschickt getarnt als Israelkritik zeitgeistige Urstände feiern kann in unserer Gesellschaft, so kommt man nicht umhin, fassungslos oder nicht geehrter Herr Prof. Hartleb, sich selbst zu hinterfragen als Nichtantisemit, inwieweit ein überragender Geist wie der Einsteins recht hatte mit dem ihm zugeschriebenen Zitat. "Die Welt wird nicht bedroht von den Menschen, die böse sind, sondern von denen, die das Böse zulassen."
Das fängt im normalen Schutzraum Familie an mit dem sexuell übergriffigen,missbrauchenden guten "Onkel", dem so netten, unauffälligen Nachbarn, der sich als Serienkiller entpuppt oder wie beim Oktober-Massaker sich beteiligt oder feiert, bis hinein in geopolitisch interessierte Kreise,die Hauptsache das Geschäft läuft weiter auf Menschenrecht, Völkerrecht und was man darunter versteht pfeifen. Augen zu und durch ist und bleibt die Devise. Gesünder so! MfG
Eine zutreffende Erkenntnis, lieber Frau Heim, denn tatsächlich sind diejenigen, die "Das Böse" gewähren lassen u. ignorieren die Schlimmsten unter ihnen. Der aktuelle Zeitgeist liefert dafür leider seit zig Jahren viele verstörende Fallbeispiele. Früher nannte man "Solche" einfach Mitläufer, aber damit ist es längst nicht mehr getan, die Abgründe die sich heutzutage unter dem Deckmäntelchen politischer Korrektheit auftun, haben inzwischen ein noch nie da gewesenes Ausmaß an Verdorbenheit u. krimineller Verantwortungslosigkeit angenommen.
Nehmen wir den 07. Oktober 2023, um beim Thema linksradikaler Verklärungsmythen zu bleiben. An diesem Tag wurde ein bestialisches Massaker verübt, aber selbst DAS hinderte deutsche Politik, linke Influencer u. zahlreiche andere Bekloppte nicht daran, die Hölle auf Erden zu relativieren und bagatellisieren, bis heute! All die, sie sind die Schlimmsten, denn sie agieren mächtig weltweit in Netzwerken, NGO's, Politik, Justiz, Administration und Medien!
Aber sind es wirklich nur die Mitläufer, die sichfür diese Zustände/Umstände bestenfalls nicht interessieren? Nach meinem Urteil gehören auch die dazu, die nicht müde werden, von Staatsräson zu schwafeln und dann die Fahne nach dem Wind hängen. Man könnte diese linken Heuchler ja noch gegen rechts brauchen.
Ich meinte damit auch genau diejenigen, die Sie da so zutreffend beschreiben, lieber Herr Stein. Den Begriff des "Mitläufers" habe ich dabei sehr weit ausgelegt. Fahnen nach dem Wind zu hängen, das halte ich nach wie vor für eine typisch deutsche Eigenschaft. Leider.
Zumindest was uns hier betrifft liebe Frau Lehmann und lieber Herr Stein! Und ja, man bzw. ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, dass es bei immer mehr Mitmenschen erst klingelt oder die Alarmglocken angehen wenn es zu spät ist oder mit Wucht auf die eigenen Füße fällt. Dabei gab es doch mal,man verzeihe mir meine Unkenntnis, so was wie "Völker,hört die Signale...." oder Ähnliches;)? Oder wie war das mit der Revolution, die wie Saturn ihre eigenen Kinder frisst wenn der Machtverlust droht? Aber wir schaffen das,gelle?
PS: Mir ist noch so ein angenehmer Typus Mensch eingefallen,den es unbedingt bei einer Systemänderung braucht.Nämlich den sogenannten "Schreibtischtäter", der beflissen seinem Werk und Auftrag nachgeht.Heutzutage gern mithilfe der passenden KI? LG
hat sich nicht im luftleeren Raum gegründet, daher sind die Konflikte mit der eingesessenen Bevölkerung natürlich. Es gab das Oslo Abkommen diese Konflikte zu lösen, mehr geht nicht, und Netanjahu hat m. E. sich sehr bemüht dieses zu beerdigen. In Japan und Kanada gibt es solche Konflikte nicht, daher gibt es keine Kritik an diesen Ländern.
Nach dem 2. WK gab es eine Diskussion eine jüdische Heimstatt in den deutschen Ostgebieten Schlesien und Pommern zu errichten, das wäre in Hinblick auf Auschwitz die gerechte Lösung gewesen. Es kam nicht dazu.
Aber wenn Netanjahu denkt das eine Trümmerwüste um Israel ein natürlicher Schutzwall ist, dann wird er nicht auf viel Verständnis stoßen.
