Karl Schiller
Karl Schiller (1911-94) / picture-alliance / dpa | Alfred Hennig

Umverteilungsideologie im Endstadium - Steuererhöhungen: Die SPD schmeißt die Tassen aus dem Schrank

Mit ihren Steuererhöhungsfantasien lässt die SPD den Ressentiments freien Lauf. Auf Kosten der Interessen der kleinen Leute und der Funktionsfähigkeit des Landes. Einen neuen Karl Schiller gibt es nicht. Darum muss die Union sie aufhalten.

Ferdinand Knauß

Autoreninfo

Ferdinand Knauß ist Cicero-Redakteur. Im März erscheint sein Buch „Der gelähmte Westen. Chronik einer Selbstaufgabe“. 2018 erschien „Merkel am Ende“.

 

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Der Satz ist in die bundesrepublikanische Geschichte eingegangen. Als 1971 die regierenden Sozialdemokraten beschlossen hatten, den Spitzensteuersatz auf 60 Prozent und die Körperschaftsteuer auf 58 Prozent zu erhöhen, erhob der damalige „Superminister“ (für Wirtschaft und Finanzen) Karl Schiller auf einem Sonderparteitag Einspruch: „Genossinnen und Genossen, ich bitte bei diesem Punkt, lasst die Tassen im Schrank. 58 Prozent für die Aktiengesellschaften sind zu hoch in der Bundesrepublik. Wir kommen wettbewerbsmäßig unter`n Schlitten.“ 

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Ingofrank | Di., 26. August 2025 - 18:32

Neeee, so weit ist es doch noch nicht, da die Umverteilungsjünger von der SPD immer noch bei 15% verharren und nicht wie in Thüringen unter 10% (bei der letzten LTW 7% und dennoch an der Regierung, anderes Thema !)wo sie eigentlich hin gehören !
….. durch Union gestoppt ? Welche Union meinen Sie denn ? Die mit einem derzeitigen Kanzler Merz ? Ausgerechnet die soll die Umverteilung stoppen ? Die haben doch selber nicht nur die Tassen sondern das ganze Tafelsilber verscherbelt mit dieser gigantischen Schuldenaufnahme.
Der Wähler hat in dem Wissen um die Brandmauer eine linke Koalition gewählt. Ob Union mit SPD oder Grünen oder mit beiden war klar wer „Koch“ in diesem Fall die SPD und wer Kellner ist …..bleibt ja nur einer übrig 😂
Nein noch geht es D zu gut. Erst muss die Arbeitslosigkeit 10% erreichen und die Silvesterkrawalle Alltag werden, der Malle Urlab nicht zu bezahlen & die Ausländerqute bei 60% liegen. Dann wird der Michel an der Wahlurne vielleicht munter.
MfG a d Erf. Rep.

Sorgloser Umgang mit Geld, Verschwendungsorgien und dann muss der Steuerzahler ran - typisch SPD. Die kleinen Leute, ihre Urklientel, interessieren die SPD Führer schon lange nicht mehr. Diese Partei ist Deutschlands Untergang. Die muss raus aus den Parlamenten. Dauerhaft unter 5%. Denn wenn Sie nur 1% höher liegen, mogeln sie sich wieder in jede Regierung. Aber nicht nur des Geldes wegen, auch wegen der Erhaltung unserer Demokratie muss die SPD weg. Sie sind doch die Hauptinitiatoren gegen die AfD und gegen jede Opposition, die ihr die Parlamentssitze rauben könnten. Nur darauf kommt dieser dreimal verfluchten Sekte an: Regieren, regieren, regieren um jeden Preis - der Erzteufel der SPD Müntefering hat es ausgesprochen: Opposition ist Mist. Der endgültige Untergang unseres Vaterlandes ist beschlossene Sache, wenn es nicht gelingt, die SPD so klein zuhalten, dass sie keinen Schaden mehr anrichten kann. Trotzdem gibt es hierzulange noch viele Gefühlssozialisten, meist ältere Semester..

Als Schüler haben ich ca. 30 Km bis zum Westen gewohnt I.ü. Im gleichen Dorf wie heue noch.
Dadurch war Westempfang von Funk & Fernsehen kein Problem.
Politische Sendungen u.a. Höfers „Frühschoppen“ gehörte zum sonntäglichen Mittagessen. Dadurch habe ich mich früh für politische Themen interessiert. Mein Vater war SPD Fan. Mutter hielt sich raus. Ach ich wurde in diese Richtung gelenkt. Habe den Brandt- Besuch in Erfurt live vor dem TV mit Fieber im Willy- Fieber erlebt.
Meine Mutter mußte gegenüber der EOS (Gymnasium) schriftlich erklären, dass ich nicht in Erfurt war ….
Stark ins grübeln brachte mich zuerst die zögerliche Einstellung der SPD zur Wiedervereinigung.
Den „Rest“ besorgten nach Arbeitsaufnahme 92 mein Kollegen aus dem schwarzen Paderborner Land.
Meine Sympathie & Wahlentscheidung bei allen Wahlen hielten für die CDU allerdings nur von meiner ersten freien Wahl bis 2015.
Grund dafür bis heute: Die (Lügen-)Presse & Art der Berichterstattung im ÖRR
MfG ad Erf. Rep.

Peter William | Di., 26. August 2025 - 18:52

müsste als erstes den linken Flügel mit der Machete (metaphorisch) zurechtstutzen, die sozialistische grüne Dummheit rauswerfen oder muten. Wird sie nicht, also habe ich neben den Grünen noch die SPD zum Feind. Abhauen ist da wohl die einzig sinnvolle Option da Onkel Merz lieber mauert und Außenpolitik betreibt (auch nötig, logisch, AB hat ja zuvor das Außenministerium geführt und sich danach schnell in die USA abgesetzt), aber naja.

Schaut euch mal die Organisationsstruktur von SPD und CDU an! Fusioniert endlich! Eine CDU mit sozialen Flügel und eine sozialistische Partei DE's mit Christenvereinigung braucht niemand. Ihr seid Zwillingsparteien, anstatt von Streit um die beste Lösung gab es halt große Koalitionen und VIEL Harmonie unter Merkel. Hängt ihr mehr Orden um, ihre Bilanz ist trotzdem desaströs.

Thomas Veit | Mi., 27. August 2025 - 10:43

Antwort auf von Peter William

schauen Sie sich die letzten Parteitagsbeschüsse an... ..., und der Brosius-Gersdorf-BVG-Unterwanderungsversuch ist hochgradig LINKS zu verorten, der könnte genauso gut von den (halblinken) Grünen und sogar direkt von der kämpferisch aktiven 'Auf die Barrikaden!!'-Linken stammen.

Viel linker geht ja kaum noch - ausser 'Väterchen Stalin' rufte..., aber das möchte ich hier dann doch der niedergehenden altehrwürdigen SPD NICHT wirklich unterstellen... 😉

Theodor Lanck | Di., 26. August 2025 - 19:38

Die Crux ist, dass wir ein Siechtum haben, keine rasche Katastrophe wie einen Staatsbankrott. Man kann es sich hier, bei den richtigen Verbindungen, lange sehr bequem machen. Zu der SPD fällt einem nichts Gescheites mehr ein, die haben jeglichen Hausverstand bereits an der Garderobe abgegeben.

Elisa Laubeth | Mi., 27. August 2025 - 08:31

Die Sintflut wird kommen und sie wird nicht nur Deutschland überfluten, sondern viele europäische Staaten. Der „Wahnsinn einer völlig entgrenzten Migrationspolitik“ und eines in Folge überbordenden Sozialstaats auf Kosten der arbeitenden Leistungsträger wütet fast genauso schlimm in Belgien und Großbritannien, was ich durch verwandtschaftliche, bzw.
freundschaftliche Beziehungen weiß, ebenfalls in Frankreich. Bei uns wurde nur in typisch deutscher Gründlichkeit das gesetzliche Netz so dicht geknüpft, dass es gar keine Chance auf Entrinnen gibt. Wenn Gerichte verhindern, dass brutale Gewalttäter abgeschoben werden, dann hat sich eine Gesellschaft aufgegeben. Wenn Bürger hinnehmen, dass ihre Innenstädte gefährliche Orte werden, 25% der Grundschüler unzureichende Leistungen in Rechnen, Schreiben, Lesen haben ebenso, die Mängelliste ist endlos.
Wir haben heute keine charakterstarken, fachlich gebildete Politiker mehr. Vor allem fehlt der Mut. Denn die Fakten sind ja unübersehbar.

Urban Will | Mi., 27. August 2025 - 09:05

Haufen Verschwörer verkommen ist, die sich mit einer Selbstverständlichkeit den Staat zu Eigen machen wollen, die einem Angst und Bange macht.
Natürlich geht das nur, weil die Brandmauer-Christen sich vor ihnen in den Dreck warfen, aber das ist leider nun mal so.
In Zeiten, wo das ganze System am Wanken ist, wo die Gesellschaft finanziell (und auch noch kulturell!) in sich kollabiert, die Wirtschaft aus dem letzten Loch bläst, auf Rekordschulden noch eine Steuererhöhung drauf zu packen, weil das Geld, das man zu großen Teilen an „Bedürftige“ (von denen ein großer Teil dies gar nicht sein müsste) verschleudern möchte, immer noch nicht reicht, ist ein Angriff auf uns alle.
Das sollte doch endlich mal kapiert werden in den Reihen der Schlafmützen.
Mit linksgrünen Aktivistinnen im höchsten Gericht, wird man dann zum großen Schlag ansetzen. Erst die AfD verbieten und dann den Linksblock zementieren.
Unfassbar, wie dumm die CDU/CSU diesem Treiben noch immer zuschaut. Beendet diesen Irrsinn!

Ernst-Günther Konrad | Mi., 27. August 2025 - 09:08

Obwohl ich glaube, dass man sich erstmal wieder durchsetzen wird, irgendwelche Zugeständnisse an anderer Stelle macht, um dann wenn es in die praktische Umsetzung geht, wieder alles in Frage zu stellen.
Noch immer liegt diese Partei über 10% und das sind noch mindestens 10% zu viel. Diese Partei und ihre Politiker, sie widern mich nur noch an.

Elisa Laubeth | Mi., 27. August 2025 - 09:37

Lieber Herr Knauss, Sie können noch so kluge Artikel schreiben, Sie werden nicht verstanden! Wenn ein ehemaliger CDU Bundespolitiker, der maßgeblich für den Schlamassel verantwortlich ist, nicht recht weiß, was konservativ eigentlich bedeutet und meint man solle das als CDU nicht mehr thematisieren,weiterhin ein amtierender MP einem völlig gescheiterten Grünen Ex- Minister hinterherweint, dann ist doch augenfällig wie intellektuell entkernt die CDU ist. Sie ist der ideologisch entschlossenen, sozialistischen SPD unterlegen! Sie hat versäumt, dem Universalismus, Poststrukuralismus, Postkolonialismus,etc.p.p. der Grünen/SPD intellektuell etwas entgegenzusetzen. Wofür steht die CDU denn überhaupt? Sie hat kein durchdachtes, konservatives Politik- und Gesellschaftsbild entwickelt, das die Mehrheit im Land politisch repräsentiert. Sie hat das Terrain einerseits den Linken, andererseits der AfD überlassen. Der Rückzug von Prof. Rödder war ein Menetekel: Der letzte Schuss ist verschossen.

Mehr Rödders hätten der CDU gut getan. Aber das ist nur einer der aktuellsten Fälle. Davor gab es, nur z.B., Gauland. Und davor die Gründer der AfD. Wer nicht darauf pfeifen kann - hätte auch sch..... schreiben können - als nicht progressiv etikettiert zu werden, der taugt nicht als konservative Kraft. Dem merkelschen "nicht mehr mein Land" hätte eine selbstbewusste Union entgegnen müssen: Deine CDU ist nicht mehr unsere Partei.

Wolfgang Borchardt | Mi., 27. August 2025 - 09:41

Schuldengelder reichen nicht. Die Leute werden zu alt und arbeiten zu wenig. Tatsächlich arbeiten viele Rentner schon länger. Entweder, weil sie darin noch Erfüllung finden oder schlicht das Geld brauchen. Dann gibt es vielen edelmütigen Ehrenamtler, die Vereine, Freibäder, Museen usw. am Laufen halten, die Teil der Demokratie sind. NGO's, die die Demokratie erforschen erhalten Geld, das in der Praxis Demokratie fehlt. Selten wird angesprochen, wieviel Kosten und Folgekosten die voraussetzungslose Einwanderung verursacht, für die die aufkommen sollen, die hier noch arbeiten und ohnehin schon hohe Steuern bezahlen.

zu den grundsätzlichen Problemen unseres dysfunktionalen Asyl- und Migratiobnssystems aktiv gesetzt ist..., und niemand (Partei) willens UND gleichzeitig an der Macht ist die erforderlichen Änderungen in Form von Gesetzesänderungen durchzusetzen... ...,

SOLANGE WIRD SICH HIER GARNICHTS WIRKLICH ÄNDERN!

Placebos und Jubiläumsfeiern (10J Wir schaffen das!) nützen niemandem was, vernebeln aber weiter die nichtreflektierende linksgrünwoke 🍐...

Andreas Peters | Mi., 27. August 2025 - 10:00

viel versprochen und im Grunde nichts davon gehalten. Mit dem Streich, den alten Bundestag noch die Schuldenbremse abzuräumen, hat er ja schon SPD-Politik betrieben. Inzwischen macht er den Außenkanzler, da er die Konfrontation mit den Sozis scheut. Klingbeil schaltet und waltet derweil hier, als ob er der Kanzler wäre. Dazu fordert er höhere Steuern und verspricht am gleichen Tag der Ukraine jährlich 9 Mrd € deutsches Steuergeld.. Besser, die Koalition stürzt noch heute als erst morgen.

Robert Hans Stein | Mi., 27. August 2025 - 13:38

"JEDEM GESCHIEHT RECHT", möchte man darauf erwiedern, oder wahlweise "die CDU bekommt, was sie verdient. Sie hat sich ihne Not in die Klauen dieses eigentlich zahnlosen Tigers "SPD" begeben. Meine Hoffnung, dass Merz den Trumpf des doppelt so starken Koalitionspartners endlich ausspielt, tendiert gegen Null. Das setzte die Bereitschaft voraus, sich auf die AfD zuzubewegen. Eingemauert!!

PetraKel | Mi., 27. August 2025 - 16:11

Danke! Danke! Danke!
Dieser Artikel sollte für lange Zeit in vielen Zeitungen veröffentlicht werden.