Rollstuhlfahrerin am Wasser
Mit einer Behinderung wird alles anders / picture alliance/KEYSTONE | JEAN-CHRISTOPHE BOTT

Einsparungen bei der Inklusion - Menschen mit Behinderung fordern keine Extrawürste

Der Etat für die Förderung der Inklusion von Menschen mit Behinderung sinkt von Jahr zu Jahr. Immer mehr Betroffene sind besorgt. Spart die Regierung wieder einmal auf Kosten der ohnehin Benachteiligten?

Autoreninfo

Pat Christ hat Kulturgeschichte an der Universität Würzburg studiert. Seit 1990 arbeitet sie als freischaffende Foto- und Textjournalistin.

So erreichen Sie Pat Christ:

Es war eine fast beiläufige Bemerkung. Doch diese fast beiläufige Bemerkung wühlte „die Szene“ auf. Die immer höheren Kosten für Jugend- und Eingliederungshilfe, äußerte Bundeskanzler Friedrich Merz am 3. Juni beim Kommunalkongress in Berlin, seien „so nicht länger akzeptabel”. Behinderte Menschen stürzte diese Äußerung nicht zuletzt deshalb in Angst, weil sie sehen, dass gleichzeitig die Bundesausgaben für Teilhabe und Inklusion deutlich gekürzt wurden. Und noch weiter gekürzt werden sollen.

Cicero Plus

Ohne Abo Lesen

Mit tiun erhalten Sie uneingeschränkten Zugriff auf alle Cicero Plus Inhalte. Dabei zahlen Sie nur so lange Sie lesen – ganz ohne Abo.

Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.

Urban Will | So., 31. August 2025 - 17:54

die letzten Sätze dieses sehr lesenswerten Beitrages anknüpfen.
Zunächst hier meine allerhöchste Wertschätzung an d Beschäftigten im Bereich Betreuung und Pflege behinderter Menschen. Wenn ich sehe, mit welcher Hingabe mein Sohn in seiner Einrichtung betreut wird und wie wohl er sich dort fühlt.
Aber ich kann nur mit großer Abscheu auf eine Politik schauen, die Milliarden für linksgrünwoke NGOs, für sinnlose Projekte im Ausland, für einen Krieg, der nur noch sinnlose Opfer kennt, für eine Aufrüstung, die Milliarden verschlingen wird, ohne einen Funken Frieden zu schaffen und letztendlich für Armeen von Scheinmigranten, die nur deshalb kamen, um unsere Systeme zu plündern, aus dem Fenster wirft.
Hätten wir nicht solche Dilettanten, ich nenne sie gar Widerlinge, in der Regierung, wir könnten auch auf dem Gebiet der Behinderten-Betreuung aus dem vollen schöpfen. Beschäftigte dort müssten viel mehr verdienen, die Einrichtungen viel besser ausgerüstet sein.
Merz und Konsorten: Schämt euch!

H. Stellbrink | So., 31. August 2025 - 19:04

Jeder Zehnte schwerbehindert? Klingt sehr fragwürdig und kann auf Mitnahmeeffekte durch Vorteile des Schwerbindertenstatus hinweisen.
Der Begriff der Behinderung wird heute immer weiter gefasst. Diagnosen für (zu großen Anteilen) Persönlichkeitsvarianten wie ADHS, milde Autismusformen und Schreib-Lese-Schwäche werden heute inflationär gestellt und m.E. zu Unrecht in den Rang der staatlich auszugleichenden Behinderungen erhoben und mit Forderungen nach immer mehr Geld verbunden. Auch wenn es unbarmherzig klingen mag, ist der grundlegende Gedanke, dass der Staat alle Nachteile von Behinderten im täglichen Leben ausgleichen muss, m.E. absurd und wirklichkeitsfremd.
Wie bei so vielen staatlichen Mitteln, die in soziale Maßnahmen fließen, ist der Effekt unklar und wird nur von den Geförderten - mit massiven Eigeninteressen - beschrieben, ohne überprüfbar zu sein. Wo Geld hinfließt, wird es auch versickern und irgendjemandem zugute kommen. Nur nicht unbedingt den eigentlich Gemeinten.

Ingofrank | So., 31. August 2025 - 21:02

den Etat für Behinderte zu kürzen !
Unseren Goldstücken wird immer mehr & mehr Zucker I d A geblasen und Behinderten wird das Geld gestrichen.
Typische Merkmale deutscher Regierungen nach 2015 !
Es kann einem nur noch anstinken ….
Vielleicht hilft sich schwarz anzumalen und hinter ner „bunten Fahne“ hinterher zu laufen um an mehr staatliche Unterstützung zu bekommen…..vielleicht klappt‘s ja dann mit der Kohle …..
Mit besten Gruß aus der Erfurter Republik

Ernst-Günther Konrad | Mo., 1. September 2025 - 09:48

Für alles Mögliche ist Geld da, wenn es den Parteien nutzt irgendwelche Minderheiten der queeren Bewegung zu finanzieren, um NGOS mit Geld zu unterhalten, obwohl sie sogar gegen den Staat agieren, klagen, demonstrieren. Und dann liest man wieder mal was unsere ach so besorgten Politiker für die tun, die wirklich Unterstützung brauchen. Und nicht nur die gesetzlichen, auch die privaten Kassen streichen, kürzen, erstmal unbemerkt, nur merkbar, wenn man betroffen ist, selbst gesetzlich zugesicherte Hilfen zusammen. Auch die Beihilfestellen der Länder machen sich da einen schlanken Fuß und überlassen die Kosten immer mehr den Angehörigen behinderter Menschen bzw. den Behinderten schlechthin. Und lese und höre ich da was in der öffentlichen Debatte? Manchmal am Rande liest man mal was von Frau Bentele, jetzt VdK Präsidentin. Aber nur am Tag der Behinderten am 3.12. eines jeden Jahres. Und dann? Scheinbar sind das keine lohnenswerten Wählergruppen. Deutschland ist reich.... an Heuchelei.

Hanno Woitek | Mo., 1. September 2025 - 16:15

a 83 € pro Tag. Das sind € 3.600.000,-- täglich, die der Staat für diese überwigend Deserteure ausgibt. und für den überwiegenden Teil von diesem Pack, d
ias auch gern im Umfeld seiner Unterkünfte Frauen belästigt, wie die Polizei fast täglich meldet, auch noch zusätzlich Bürgergeld. Das wäredoch mal ne Idee... die zurück transportieren.Da die dort oft über ein halbes Jahr Urlaub geniessen hätte man schon mal 540.000.000€ für Behinderte in hamburg. So einfach ist das.