Reporter Ronzheimer am Samstag bei der Demonstration in Gießen
Reporter Ronzheimer am Samstag bei der Demonstration in Gießen / Sat1

Linke Übergriffe auf Journalisten - Gießen ist ein Menetekel

In Gießen, wo sich am Samstag die AfD-Jugendorganisation gründete, wurden auch Reporter von linken Aktivisten angegriffen. Darunter Paul Ronzheimer, der mit einem Kamerateam vor Ort war. Doch die Journalisten-Gewerkschaft DJV schweigt dazu.

Alexander Marguier

Autoreninfo

Alexander Marguier ist Chefredakteur von Cicero.

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Paul Ronzheimer ist ein journalistischer Tausendsassa im besten Sinn: Der stellvertretende Chefredakteur der Bild-Zeitung zählt nämlich nicht zu jenen, die ihre Berichterstattung gemütlich vom Schreibtisch aus erledigen. Sondern er ist einer, der hingeht, der hinschaut, der sich ins Getümmel stürzt, um sich an Ort und Stelle selbst einen Eindruck des Geschehens zu machen: ob an der Front im Ukrainekrieg, in Gaza – oder wie an diesem Wochenende bei der Gründung der AfD-Jugendorganisation „Generation Deutschland“ in Gießen. 

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IngoFrank | Mo., 1. Dezember 2025 - 17:21

Journalist- Gewerkschaft schweigt.
Die falschen Männer und Frauen am ganz ganz falschem Ort ….,
Passt alles wieder ins Bild an diesem vergangenen Wochenende…..
Die „Familienunternehmer“haben sich den Linken Mob ergeben, der Kanzler hat in punkto Rente der SPD wie immer nachgegeben und die AfD hat wieder ihren alten Höchstwert erreicht. Wen wundert’s ? ?
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik

Karl-Heinz Weiß | Mo., 1. Dezember 2025 - 17:44

Der Gießener OB war vor seiner Wahl evangelischer Pfarrer und Funktionäre des DGB waren maßgebend in die Demonstrationen eingebunden. Wenn dies das Demokratieverständnis dieser Organisationen widerspiegelt, können wir auch bald mit Turiner Verhältnissen rechnen.

Walter Buehler | Mo., 1. Dezember 2025 - 17:54

Der Traum von der homogenen, gerechten, gleichgeschalteten und somit klassenlosen Gesellschaft, der unter der entschlossenen Führung eines jeden berühmten Revolutionshelden A, B, C, ... wieder und wieder verwirklicht worden ist - dieser Traum war jedesmal mit unzähligen Todesopfern verbunden.

Um jeden Heiligen Führer, um den Helden der jeweiligen Revolution entsteht dabei ein Heiligenkult, der in der Gefolgschaft die niedrigsten Instinkte mobilisiert, nämlich sich selbst für einen Kämpfer für das absolut Gute zu halten, der alle bösen Feinde ausrotten muss.

So haben auch Stalin, Mielke, Benjamin, ... giftige Varaianten des "Antifaschismus" erschaffen und praktiziert, der Millionen Menschen das Leben gekostet hat.

Nach Reuter, Schuhmacher, Ollenhauer, Erler, Brandt, Schmidt, ... ist es ein irrer Vorgang, wenn heutige SPD-Funktionäre (wie der Gießener OB) sich mit der Hamas, mit den Erben der RAF und mit Mielkes Antifa solidarisieren.

Chris Groll | Mo., 1. Dezember 2025 - 18:10

Sehr geehrter Herr Marguier, Gießen ist ein Menetekel.
Sie haben aber vergessen? zu ewähnen, daß auch auf Journalisten und Kameraleute von Tichys Einblick tätliche Angriffe stattfanden und es Verletzte gegeben hat. Daß ca. zwei Dutzend, meist vermummte DGB-Schläger das Team eingekreist haben und mit Fäusten aus die Mitarbeiter eingeschlagen haben.
Nur eine größere Anzahl von Polizisten kann das Team vor Schlimmerem bewahren.
Der "Wertewesten" versinkt in linksradikalem Chaos.
Und Kanzler Merz spricht von Gewalt von Rechts- und Linksaußen. Was für ein Pinocchio.

... er berichtet regelmäßig aus der Ukraine und war in den letzten Monaten mehrmals in der Nähe der Frontlinie, etwa im Donbass oder in Frontstädten wie Dobropillya, wo er mit Soldaten sprach und über die brutalen Kämpfe berichtete.
Da sollte Lanz, Ronzheimer und Tichy, mal in seine Sendung einladen und die können dann ihre eigene Wahrnehmung zum Thema Terrortag in Gießen kund tun.
Mich würde interessieren wo Ronzheimer mehr die Klammer ging, bezüglich Gießen mit der Konfrontation "Roter Mob", oder im Donbass, bezüglich Sperrfeuer und russische Offensive.

Im aktuellen Ronzheimer Podcast spricht er mit seinem Kollegen Piatov über seine Erlebnisse in Gießen. Piatov meinte schließlich, er hätte ihn nach Frontbesuchen in der UA, nach Knastaufenthalt im Libanon und nach Begegnungen mit den Taliban erlebt, aber noch nie so persönlich erschüttert wie jetzt nach Gießen.
Ronzheimer schildert, wie er von einer „Oma gg rechts“, die seine Mutter hätte sein könnte, angeschrien wurde, wie man ihn und sein Team bedrängt und bedroht hat, so dass die Polizei sie wegbringen mussten und dann einen Platzverweis aussprachen, weil es sicherheitstechnisch zu brenzlig wurde.
Es ist zwar unschön, aber vllt doch wichtig, dass gerade ein Mainstreamjournalist diese Moberfahrung gemacht hat, und am eigenen Leib erlebt hat, wie sich von außen betrachtet völlig „normale“ Leute, auf deren Seite er gegen die AfD steht, nun so aggressiv gegen ihn aufhetzen ließen.
Man fragt sich, was es noch braucht, bis die polit-mediale Kaste versteht, was sie da entfesselt haben.

Brigitte Miller | Mo., 1. Dezember 2025 - 18:27

Neu gegründete Jugendorganisation jetzt schon „rechtsradikal“ Oder nehmen Sie an, dass sie es noch werden wird?

Bernhard Kaiser | Mo., 1. Dezember 2025 - 18:43

"Ein Journalist, der über die Gründung einer rechtsradikalen Jugendorganisation berichtet, betreibt also „Nazi-Propaganda“ und soll selbst ein „Nazi“ sein?“ Wer die Jugendorganisation der AfD pauschal als "rechtsradikal“ betitelt bläst leider ins gleiche Horn wie die MSM und liefert den kriminellen, linksradikalen Straßenschlägern den Vorwand für ihr Handeln, auch wenn ich dem Artikel ansonsten zustimme …

Thomas Veit | Mo., 1. Dezember 2025 - 19:01

Ich sag mal so: wäre die AfD in der letzten INSA-Umfrage nicht auf 27% gestiegen und die Union auf 25% gefallen... - dann würde mir das ernstlich Sorgen machen. So aber nicht.

"Es ist nicht mehr und nicht weniger als das Anfachen von Straßenkämpfen wie zu Zeiten der Weimarer Republik."

Genau diejenigen, die den normalen Bürger penetrant vor einer Wiederholung der Weimarer Republik im Kontext der bloßen Existenz der AfD gewarnt und Panik-Alarm geschlagen haben..., genau jene selbst implementieren jetzt 'die Weimarer Republik' als Zustand auf unseren Straßen, vor Versammlungsstädten und auf Plätzen... ..., sie bedrohen aktiv kämpferisch die Demokratie und unterdrücken aktiv kämpferisch freien Journalismus.

Linke Nazis.

Armin Latell | Di., 2. Dezember 2025 - 09:30

Antwort auf von Bettina Jung

Passt dummerweise aber nicht ins Narrativ. Einmal mehr Tatsachenverdrehung.

Bernd Windisch | Di., 2. Dezember 2025 - 13:38

Antwort auf von Bettina Jung

Nationalsozialisten hatten eine sozialistische Ideologie die sich streng auf die eigene Nation limitierte bzw. eingrenzte. Das ist nicht links sondern A- Sozial.

Lesen Sie einmal "Die Wohlgesinnten" von Jonathan Litel. Danach sind Sie von linken Nationalsozialisten und rechten Stalinisten für alle Zeit geheilt.

«Ihr Menschenbrüder, lasst mich euch erzählen, wie es gewesen ist.» Es spricht das absolute Grauen. https://www.cicero.de/kultur/jeder-ist-ein-deutscher/44293

Der kultivierte, hoch intellektuelle und absolut niederträchtige Ich - Erzähler des Buches ist ein Ungeheuer das seine Leser an Ihre Grenzen und darüber führt. Nach diesem Buch ist nichts mehr wie es war. Von wegen rechts oder links.

Andreas Peters | Mo., 1. Dezember 2025 - 20:06

alle vereint. NGOs, Linke, Sozis, Gewerkschaften, Kirchen und ein aufgestachelter Mob. Sie alle wollen gerade wieder A. Hitler verhindern, auch wenn der gar nicht auftaucht. Für die Realität bleibt da eben kein Raum mehr. Das beste Beispiel scheint mir die SPD zu sein, die haben sich so sehr in ihren Antifaschismus verliebt, daß ihne diese gegenseitige tägliche Selbstversicherung ausreicht und vernünftige Ideen keine Chance mehr haben.

Klaus Funke | Mo., 1. Dezember 2025 - 21:33

Mich nicht. Der linke Mob hat in Gießen exemplarisch gezeigt, was in dieser Republik los ist und was uns weiter blüht, wenn wir dem weiter stattgeben. Und es wird unter einer links radikalisierten SPD weiter so gehen. Solange ehemalige Antifa-Kämpfer in der Regierung ihr Unwesen treiben und eine Genossin Bas offen gegen unser marktwirtschaftliches System hetzen darf. Es wird solange keine Ruhe geben, bis der Wähler diesem System nicht die "rote" Karte zeigt. Und er wird es tun, weil es getan werden muss. Diese im Grunde unfähige Regierung unter einem notorischen Feigling und Lügner Merz wird abwirtschaften, eher früher als später. Und nach den LT-Wahlen in Sachsen-Anhalt in 2026, wenn die AfD die absolute Mehrheit erringt (außer es wird massiv Wahlfälschung betrieben), dann werden sie umfallen, die Spezialdemokraten, und unter die 5% Marke rutschen. Das Volk, der Wähler, muss es richten wie 1989 in der DDR und er wird es richten. Umwälzungen lassen sich nicht aufhalten. QED

Urban Will | Mo., 1. Dezember 2025 - 22:14

wenn die Brandmauer fällt. Fallen wird sie, das ist klar. Die Frage ist, wann. Es wäre ein Segen, wenn die Junge Gruppe der Union standhaft bliebe und dem Lügen-Fritz, der sich mittlerweile ganz auf die Seite der Sozen geschlagen hat, die Gefolgschaft verweigern würde. Fritz muss aus zwei Gründen weg: zum einen ist er gänzlich ungeeignet für den Job und zum anderen halte ich ihn für psychisch angeschlagen. Das Ausmaß an Lügen und Unsinn, das der Kerl von sich gibt, ist pathologisch, der tickt einfach nicht mehr richtig. Das Amt hat ihn geistig-moralisch komplett zerrüttet, er ist eine Gefahr für das Land.
Merkels Vernichtung alles Bürgerlichen und in Folge die linksgrünwoke Durchsetzung aller Institutionen zeigt seine brutale Fratze. Es gibt wohl kaum mehr einen Verband, der nicht links tickt. Was der DJV macht, ist so absurd dumm und widerlich, dass sich jeder Kommentar erübrigt.
Und so geht es weiter mit allen Altparteien (beim Thema Gießen) und natürlich dem Ober-Hetzer in Bellevue.

Dr. Michael Bauer | Mo., 1. Dezember 2025 - 22:30

Bitte den vom DGB angestachelten tätlichen Angriff auf das Tichy-TV Team nicht vergessen.

Bernd Windisch | Mo., 1. Dezember 2025 - 23:13

"bei ihrem ubiquitären „Kampf gegen rechts“ zu einer bürgerlichen Pflichtübung nobilitiert werden."

Das verstehe ich nicht! Was wäre so schlimm an:

bei ihrem allgegenwärtigen „Kampf gegen rechts“ zu einer bürgerlichen Pflichtübung geadelt werden.

Ein Fachjargon hat aus soziolinguistischer Sicht zwei Funktionen. Zum einen bezeichnet er innertheoretisch Sachverhalte präzise, um darüber kommunizieren zu können. (Scheint im vorliegenden Fall nicht gewollt zu sein.

Zum zweiten kann er für die Gruppe ein Gefühl der Zusammengehörigkeit vermitteln.

Mit Hauptschulabschluss gehört man augenscheinlich nicht dazu.

Günther Anderer | Di., 2. Dezember 2025 - 06:45

Leider erzählt auch der Cicero nicht die ganze Geschichte.

Brigitte Miller | Di., 2. Dezember 2025 - 07:29

wissen will, was in Giessen passiert ist, mit welcher militärischen Präzision die Antifa agiert, schaue sich "nius.live" von heute an und vergleiche das mit der Berichterstattung des mainstream und der Politiker..

Armin Latell | Di., 2. Dezember 2025 - 09:25

Das sind die Worte, auf die sich die linksradikalen Asozialen berufen, unterstützt und beauftragt fühlen. Ihre Pseudokritik, Herr Marguier, geht am wirklichen Thema vorbei. Was in Gießen geschehen ist, war ausschließlich kriminell, die Täter sind bekannt, die Drahtzieher auch. Die Justiz, die Politik, schweigen, die Täter machen ohne jeglichen Widerspruch aus ihre Opfern wieder einmal die Täter. Was tun Sie?

Jeder einzelne deutsche Staatsbürger kann und darf sich nicht mehr mit
"Pseudo-Kritik" einen schlanken Fuß machen!

Angesichts der ungeheuerlichen tätlichen Angriffe auf die innere Ordnung unseres Landes durch einen linken Mob noch irgendwelche Gründe für eine Relativierung o. eine schweigende Zustimmung zu finden, das ist nichts anderes als M i t t ä t e r s c ha f t !

Es ist unfaßbar, wie sehr sich bei uns eine Meinungs-Mafia durchgesetzt hat, vor der 75% aller Deutschen kuschen! Und wenn sie tatsächlich mal für eine kritische Äußerung den Mund aufmachen, lassen sie sich sofort von den linken Hetzern
wieder ins Boot zurückholen, weil sie vor der Verdammung zittern, die denen zugestoßen ist, die seit 2013 mutig die Realität in Deutschland beschreiben und die schlimmen Zustände ändern wollen.

Diese widerliche Unterwürfigkeit ist der Nährboden, auf dem
jede Verdrehung von Rechtsprinzipien wachsen kann, wo aus Wahrheit Lüge u. aus dem gesunden Menschenverstand ein "Nazi" wird.

Wer Wichtiges zu sagen (schreiben) hat, der braucht nur wenig Worte.

Ernst-Günther Konrad | Di., 2. Dezember 2025 - 10:01

Sorry Herr Marguier. Woher nehmen sie bereits vor bzw. bei der Gründung diese Erkenntnis her? Eine belegbare Begründung fehlt. Ich denke ich weiß jetzt, warum Dr. Alexander Kissler den Cicero verlassen hat und sich bei NIUS inzwischen pudelwohl fühlt. Und sie Herr Marguier enttäuschen mich. Etwas mehr Neutralität hätte ich Ihnen schon zugetraut. Aber sei es drum Sie dürfen diese Meinung haben, nur ob sie stimmt?
Und zum Thema. Ich erwarte von parteipolitisch und ideologisiert gelenkten Gewerkschaftern gar nichts. Die vertreten ja ihre Mitglieder und die scheinen das gut zu finden.

Sebastian Habel | Di., 2. Dezember 2025 - 12:54

Ich höre Paul Ronzheimer jeden Tag zu. Wenn ich mich recht erinnere hat er noch nie ein gutes Wort über die AfD verloren. So langsam sollte es auch den letzten klar sein, dass hier etwas aus dem Ruder läuft.