- Die Erfindung des Höllensommers
Es sollte der Sommer der Dürre, Hitze und Apokalypse werden – doch am Ende regnete es eher Weltuntergangsprosa. Der „Höllensommer 2025“ war vor allem ein mediales Spektakel. Warum manche lieber beim Schreiben als beim Wetter schwitzen.
Medien und Politiker lieben die Metapher. Denn sie kann bestimmte Charakterisierungen deutlich machen, ohne zu viele Worte zu verlieren. Dabei sind nicht unbedingt Fantasie oder Abwechslung gefragt. Jüngst erschien beispielsweise ein Porträt über Philipp Amthor in der Zeit, in dem ich nur ganz beiläufig Erwähnung fand. Amthor habe sich früher im Bundestag mit dem „Schlachtross Wolfgang Kubicki“ gezofft, hieß es da. Eine Beschreibung, die ich durchaus schmeichelhaft interpretieren darf – soll sie doch eine gewisse Erfahrenheit und Furchtlosigkeit in der politischen Auseinandersetzung implizieren.
Etwas altbacken kommt diese Metapher vielleicht daher, und außerdem sind mit dem Krieg assoziierbare sprachliche Bilder eigentlich nicht mehr opportun. Ich sage nur: „offene Feldschlacht“. Aber immerhin habe ich es geschafft, dass ich in so gut wie jedem relevanten deutschen Publikationsorgan mit dieser Zuschreibung versehen wurde – stets mit leichten Variationen: vom „FDP-Schlachtross“ (Bild) und dem „liberalen Schlachtross“ (Süddeutsche) über das „Talkshow-Schlachtross“ (NZZ, Handelsblatt) bis hin zum „alten Schlachtross“ (taz) war wirklich schon alles dabei. Wobei das volle Potenzial erst in Beschreibungen wie „Kubicki, das alte, kaum zu zügelnde Schlachtross aus dem Norden“ (General-Anzeiger) deutlich wird. Da ich schon weit über ein Jahrzehnt mit dieser Metapher lebe, kann ich sagen: Journalisten lieben das griffige Bild. Und ist erst einmal eines gefunden, entwickelt es ein langes Eigenleben. Problematisch wird es, wenn Medien so verliebt in ein griffiges Bild sind, dass sie den Inhalt unterordnen.
Die Geburt des „Höllensommers“
So geschehen im Frühjahr dieses Jahres, der Geburtsstunde des „Höllensommers 2025“. Auch hier sagt die Metapher mehr als tausend weitere Worte: Hitze, Verderben und Katastrophe! Bringe sich in Sicherheit, wer kann! Das war die klare Erwartung einiger Weltuntergangspropheten.
Nun sind solche Wettervorhersagen über einen Zeitraum von mehreren Monaten hinaus, gelinde gesagt, mehr als unseriös. Sie sind reine Scharlatanerie. Das wussten natürlich auch die meisten der im Mai von so gut wie jedem deutschen Medium befragten Meteorologen, weswegen sie auch pflichtschuldig darauf hinwiesen, dass der Sommer 2025 im Mai noch gar nicht vorhersagbar sei. Alles natürlich vergeblich, denn die Höllenszenarien wurden trotz dieser fachlichen Einwände der Wetterexperten in verschiedensten Medien – ob öffentlich-rechtlich oder privat – in unglaublicher Detailtiefe entworfen: trockengelegte Schiffe, im Hitzekollaps kaum begehbare Städte und eine gefährdete Trinkwasserversorgung. Wenn Historiker dereinst ins Pressearchiv des Mai 2025 schauen, müssen sie den Eindruck einer kurz vor der Auslöschung stehenden Zivilisation bekommen.
Wetter ist kein Weltuntergang
Nachdem wir einen Großteil des Sommers hinter uns gebracht haben, wage ich die Prognose, dass wir ihn überleben werden. Die Angst- und Untergangsfanatiker sind blamiert. Ihre Prognosen wären natürlich nicht weniger dumm und gefährlich gewesen, wenn wir tatsächlich einen heißen Juli erlebt hätten. Aber so kann eigentlich jeder sehen, dass es den Wetter-Warnern im Mai weniger um das Wohlergehen der Leserschaft als vielmehr um irrationale Angst ging – jene Angst, mit der schon die Kirche über Jahrhunderte ihre Geschäftsmodelle betrieb.
Die „Hölle auf Erden“ bleibt ein Verkaufsschlager für alle, die von eingeschüchterten, verängstigten Menschen leben. Beängstigend ist vor allem der Erfolg, mit dem sich diese irrationale Angst festgesetzt hat. Denn obwohl der „Höllensommer“ in diesem Jahr (übrigens wie auch im Jahr zuvor) unbestreitbar ausgefallen ist, wollen ihn viele trotzdem erlebt haben.
Ich konnte das in dieser Woche gut beobachten, als ich die Höllensommer-Warnungen aufgriff und angesichts der besseren Wetteraussichten für die kommenden Tage auf X schrieb:
„Vor einem halben Jahr machten Warnungen vor einem ‚Höllensommer‘ die Runde. Dabei handelte es sich selbstverständlich um unseriöse Scharlatanerie – Geschäftemacherei mit der Angst, betrieben von Medien, Politik und manchen NGOs. Nachdem sich der Sommer in den vergangenen Wochen jedoch eher herbstlich frisch und nass zeigte, soll es in den kommenden Tagen endlich besseres Wetter geben. Damit droht erneut die mediale Weltuntergangsbeschallung. Ich empfehle für einen schönen Rest-Sommer, von Mutter Natur zu lernen – und wie der Juli den Höllensommer-Rufern die kalte Schulter zu zeigen.“
Diese leicht ironisierende Empfehlung zur souveränen Gelassenheit löste bei vielen Internet-Usern schon vor dem angekündigten Wetterumschwung ordentliche Hitzewallungen aus. „Ignoranz vor wissenschaftlichen Erkenntnissen“ wurde mir vorgeworfen. „Dummheit“, „Populismus“ oder „Inkompetenz“ waren die freundlichen Gegenreaktionen. Die unfreundlichen spare ich hier aus, denn anders als viele meiner politischen Mitbewerber möchte ich niemanden in Schwierigkeiten mit der Staatsmacht bringen.
Aber interessant sind diese Überreaktionen allemal. Besonders, weil sie sich in ihrem Wahn oft zu einem recht verräterischen Vorwurf hinreißen ließen: Klimawandel-Leugner. Nur hat sich mein Text überhaupt nicht mit dem Klima auseinandergesetzt, sondern vielmehr diejenigen auf die Schippe genommen, die eben jenes Klima nicht vom Wetter unterscheiden können – und deshalb meinen, den Wetterbericht für die nächsten Jahre schon anhand von Klimamodellen ablesen zu können.
Das Wetter, so der kindliche Glaube, darf nur noch katastrophal ausfallen. Denn alles andere wäre ja Leugnung des Klimawandels. Und wenn Medien das Sommerwetter auf so lächerliche und dumme Weise vorhersagen und dabei so brachial danebenliegen, dann gilt der Hinweis darauf als unseriös – ganz egal, ob er sachlich richtig ist.
Eine Gesellschaft, die Debatten so führt, hat ein ernsthaftes Problem. Denn sie offenbart, dass sie sich in hysterischer Zukunftsangst wohler fühlt als in dem auf Zuversicht bauenden Annehmen der Realität.
Angst als politisches Geschäftsmodell
Es sind während der Corona-Zeit eingeübte Muster, die sich hier wieder zeigen. Auch damals meinten nicht wenige, nur mit maximaler Angst in der Bevölkerung sei der aufkommenden Gefahr zu begegnen. Denn ohne Angst lassen sich bestimmte Maßnahmen, die man für nötig hält, nicht durchsetzen. So ist es kein Zufall, dass zu Zeiten der Pandemie auch die Idee des „Klima-Lockdowns“ die Runde machte – und ich fürchte, dass diese Idee nach wie vor Anhänger findet.
Wer solche radikalen Ideen verfolgt, fühlt sich natürlich provoziert, wenn jemand in die Weltuntergangsstimmung hineingrätscht. Als altgedientes Schlachtross kenne ich das natürlich alles – habe ich mich doch nicht nur über den „Höllensommer“ lustig gemacht, sondern auch über die ungezählten Killer-Varianten des Karl Lauterbach. Dabei habe ich weder das Coronavirus noch den Klimawandel oder deren Gefahren geleugnet. Ich glaube nur nicht, dass wir reale Probleme durch angsteinflößende Fiktionen lösen werden.
Zumal das immer wieder zu allerlei Peinlichkeiten führt. Wenn in der nächsten Woche das Thermometer tatsächlich wieder über 30 Grad klettern sollte und daraus allerlei verkehrs- oder energiepolitische Forderungen abgeleitet werden, wird man dem nicht ganz zu Unrecht wieder Tabellen mit historischen Temperaturmessungen entgegenhalten, die solche Gradzahlen längst ausweisen.
Politik nach dem Wetterbericht machen zu wollen, ist einfach eine große Dummheit. Klimapolitik muss langfristig und international abgestimmt erfolgen, soll sie mehr sein als eine abergläubische Symbolhandlung.
Überhaupt sind Angst und Verdruss die schlechtesten aller Ratgeber. Und nicht an jeder sensationsheischenden Metapher muss man auf Biegen und Brechen festhalten.
Der heißeste Juli seit Aufzeichnung der Wetterdaten war global gesehen der des Jahres 2023. Der zweitwärmste der Juli 2024. Der drittwärmste war der Juli dieses Jahres, wie der EU-Klimadienst Copernicus uns mitteilt. Insofern: Kopf hoch, es wird beständig kälter.
In diesem Sinne wünsche ich allen ein paar erholsame und angenehme Sommertage.
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Immer gerührt durch die grün links dunkelrote
Community unter fleißiger Unterstützung der Jurnallie, allen voran des ÖRR !
Und das nicht nur speziell beim Wetter & Klima…
Nein am krassesten war das bei Corona und da muss ich gestehen ich habe „um mein Leben und das meiner Familie“ schon Angst gehabt. Besser gesagt mich gegen jeden vernünftigen Menschenverstad an die vorgeschriebenen autoritären Maßnahmen u.a. der Ausgangssperre gehalten. Sicher auch begründet, und das soll k e i n e Entschuldigung sein, mit meiner Sozialisierung in der DDR ?
Angst, die mit der Geschichte geschürt wird im Kampf gegen Rechts.
Verschwiegen wird allerdings dabei, was heute der grün linke Mob als „Rechts“ bezeichnet, war von Gründung der BRD bis Beginn der Regentschaft Merkels, allgemeiner Konsens !
Bis auf die Ansichten der Grünen, mit Ihrer Kontrapolitik !
Da stellt sich die Frage, warum soll das was das Erfolgsmodell Deutschland in der Vergangenheit war, heute falsch sein ?
MfG a d Erfurter Republik
Leider wird auch Ihr Ruf, mal abgesehen von dem Internet Shitstorm, in der Wüste verhallen. Zu mächtig sind die Netzwerke, die mit Panik Profit machen, und dabei vom "Staat" großzügig unterstützt werden. Das wussten schon die Römer, die Kirche (Hölle) und die Machthaber im dunkelsten Kapitel unserer Geschichte.
Selbige zurück!
ich bin diesmal überrascht, sehr positiv überrascht, wegen Selbstironie einerseits und der eigentlich selbstverständlichen Unterscheidung zwischen Wetter und Klima andererseits. Sehr schön ihr Seitenhieb auf die Kirche und die Erwähnung von Karl Lauterbach und dessen Machenschaften. So darf es gern weitergehen, denn diesmal sprechen sie die (mMn.) Sprache der Realität die sehr wohl verstanden wird und eben deswegen ihre jeweiligen Reaktionen auslöst. Ein guter Start ins Wochenende.
wir bald im Juli Schnee schaufeln.
Um zwischen Wetter und Klima unterscheiden zu können, braucht es nun mal ein wenig Verstand und rudimentäre Kenntnisse, die man bei den Linksgrünen schon lange nicht mehr voraussetzen kann. Das wäre ja alles nicht so schlimm, Hohlköpfe und Dummschwätzer gab es zu allen Zeiten. Aber nie hatten sie so viel Wirkungsmacht wie heute, da es ihnen gelang – allerdings mit Hilfe der Bürgerlichen, auch Ihrer Partei – alle wichtigen Institutionen, v.a. die ÖRR-Medien zu durchsetzen.
Und noch immer droht die Besetzung des höchsten Gerichtes mit einer Klima-Aktivistin. Ihnen als versierter Rechtskenner müssten sich da die Haare zu Berge sträuben, angesichts dessen, was dann bald möglich sein könnte, um „das Klima zu schützen“.
Wobei schon der Begriff „Klimaschutz“ der größte Blödsinn aller Zeiten ist. Wenn „warm“ für „gefährdet“, also "zu schützen" steht und „kalt“ für gut, dann müssten die Tropen ja quasi mausetot und die Pole der Traum auf Erden sein...
den Kontakt zur Realität... /Ironie
Der toxische Kontakt zur Realität behindert die Narrative der Ideologie. Aber der Mensch glaubt nur, was er glauben will, und das ist nicht nur rational, sondern in viel mehr irrational, als wir uns das im Alltag zugestehen.
Irgendwann wird es wieder einen Höllensommer geben, denn meistens kommt nach ein paar mehr oder weniger lauwarmen oder kalten Sommen mal wieder ein richtig heißer. Da wird dann 🔴🟢 ganz sicher dem Wettergott danken.
Den Glauben an die Redlichkeit der Wissenschaft habe ich inzwischen aufgegeben. Und darin hat mich ausgerechnet bestärkt der sehr seriöse Wissenschaftler und Universitätsprofessor Ganteför, der überhaupt kein Klimaleugner ist, sondern dem IPCC zu 90 % folgt. Er hat nur in einem Video beschrieben, was er erlebt hat, als man ihn fälschlicherweise höherenorts für einen hielt. Er hat jahrelang keinen einzigen Antrag auf Forschungsmittl mehr durchbekommen für sein Institut.
"Freiheit der Wissenschaft"..
Wer die Macht hat, bestimmt seit jeher die Wahrheit.
Ganz so polemisch kann man das nicht abtun. Eine permanente Angst- und Panikmache verändert auf Dauer die persönliche Wahrnehmung. So werden auch nach Ende des Sommers 2025 viele feststellen, dass dieser Sommer sehr heiss gewesen sei, obwohl nur insgesamt zehn bis vierzehn Tage von neunzig Tagen über 30 Grad waren. Die nassen, windigen, kühlen Tage (die Tage ohne Strand, Liegewiese oder Bad) werden durch medialen Hitzedauerbeschuss in der Wahrnehmung zerstört. Die Zerstörung der individuellen Wahrnehmung durch kollektive Angst- und Panikmache ist keineswegs lustig.
Das ist aber auch eine Frechheit. Da geht die Natur, das Wetter und das Klima doch seinen eigenen Weg. Was erlauben sich Klima. Die Klimahysteriker wollen doch Weltuntergang und jetzt das. Obwohl. Einige Msm nehmen die nächsten warmen Tage wieder zum Anlass, allen und jedem zu erzählen, was man bei 30 Grad und mehr machen muss. Wäre nie darauf gekommen aus der Sonne zu gehen und langsam zu machen und das ich trinken muss?
Was völlig neues. Wissen Sie Herr Kubicki, ihre Partei hat diesen Klimaidioten geholfen in eine Regierung zu kommen und hat fast alles mitgemacht. Nein, ich vergesse das nicht. Ihr seid Leute wie Habeck nicht in den Arm gefallen, sondern habt Heizungsgesetz, cO² Abgabe usw.. alles noch in Gesetze gegossen. Und ja, Politik nach dem Wetterbericht ist unsinnig und dennoch gibt es Menschen, die einer WetterApp mehr glauben als ihren eigenen Sinnen. Nämlich raus gehen, den Himmel anschauen, die Temperaturen erspüren und die Natur beobachten.
ich habe den "Grün-sprech" wirklich kaum mehr ausgehalten, weil er schon lange nicht mehr seriös auf mich wirkte.
Es gibt aber seriöse Politik der Grünen und historisch waren sie nun mal angesagt angesichts der "Unbeirrbarkeit" der industriellen Entwicklung.
Es geht eben auch anders und das wünsche ich den Grünen, Alternativen für Deutschland aufzuzeigen, sozusagen auf der eher linken Seite.
Die FDP braucht derzeit vlt. mehr als nur die "Abwehr" evtl. "eskapierender" Politik von links.
Da muss inhaltlich mehr kommen, vor allem für die Zukunft.
Zusammenarbeit mit den Grünen oder der CDU, SPD, natürlich, solange es liberale Zusammenarbeit ist.
Möllemann fehlt sehr und auch Westerwelle RIP.
Frau Teuteberg und Herr Buschmann waren mir aufgefallen.
Das Wasser steht der Bundesrepublik bis über den Kopf?
Es muss sinken!
Ich bin aufgewachsen nach dem Ende des 2. Weltkrieges, ich weiss, was Zuversicht in viel schlimmerer Gemengelage bedeuten kann, Mut zu leben... Mut zu verantwortlichem Leben.
2. Weltkrieg möglich gewesen, misslang jedoch.
Diesmal wird es gelingen.
Ich bin nämlich auch aufgewachsen schon als Kind mit Alarmstufe 3, Nie wieder Krieg(1. Weltkrieg), nie wieder Faschismus(2. Weltkrieg) und nie wieder...?
Das wußte ich eben nicht als kleines Kind, heute würde ich vielleicht sagen Panikmache, aber da gibt es sicher noch andere Vorschläge.
Ich kann nicht die einzige sein, die in wahnwitziger Überanstrengung in der Bundesrepublik heranwuchs und jedenfalls auch scheiterte.
Für diese Überanstrengung reichte ein bisschen Geschichte und offene Augen und Ohren.
Panik gab es auch schon vor dem 1. und 2. Weltkrieg.
Ich akzeptiere sie nicht mehr, egal auf welcher Seite, angesichts unseres enormen gesellschaftlichen Bildungsgrades.
Es muss auch anders gehen.
Solange ich lebe, werde ich sagen, macht Euch nicht lächerlich, das können wir GEMEINSAM bewältigen.
Gemeinsam meint auch die Welt, Deutschland muss sich nicht erneut übernehmen.
Wir schaffen es oder scheitern gemeinsam!
die glutroten Wetterkarten: visuelles ideologisches Framing allenthalben.
der entscheidende Punkt, dieses Thema bis zum überkochen zu bringen: dem obrigkeitshörigen, denkbetreuten Lemming lässt sich damit eine gewaltige Menge Geld aus den Rippen leiern. Von der Regierung und anderen GONGOs. Und er fühlt sich sogar noch gut dabei. Der moderne Ablasshandel funktioniert noch wie vor mehr als tausend Jahren. Die geistige, mentale Entwicklung des Homo Sapiens hat leider mit der technischen nicht ansatzweise mitgehalten.
Ohne den intellektuellen Beitrag von Homo sapiens gäbe es die technischen Grundlagen und Entwicklungen, die uns das Leben so bequem machen, nicht. Es ist nur ein kleiner, aber hervorragend organisierter und ideologisch fest entschlossener Teil,der genau diesen technischen Fortschritt in Frage stellt bzw. rückabwickeln will. Hier kommt wieder die FDP ins Spiel, als deren Vertreter Herr Kubicki heute seine amüsanten Beiträge verfasst. Hat diese Partei sich irgendwann energisch z. B. dem medialen Konstrukten „GAU“ oder „ Restrisiko“ entgegengestellt mit dem die Atomkraft in diesem Land unmöglich wurde? Mit Fakten und technischem Verstand? Hat sie verstanden, dass damit letztlich ein kompletter Umbau unserer Wirtschaft und Gesellschaft, weg vom Kapitalismus hin zum Sozialismus intendiert ist? Mit all den bekannten Nebenerscheinungen wie Verlust der Meinungsfreiheit? Es ist kein Trost, dass der Verlust der intellektuellen Fähigkeiten flächendeckend ist, ist halt Bildungskatastrophe…
Ja, es gibt einen Klimawandel, sicher beeinflusst vom Menschen, ob verursacht bzw. ausschliesslich beeinflußt....ganz im Ernst, das glaube ich eher nicht.
Ich stehe mit der Ansicht garantiert auf der sogenannten "falschen Seite", das interessiert mich nicht, ich interessiere mich für Wahrheit.
Ganz sicher stehe ich damit in meiner großen Familie alleine?
Solange, bis meine Fragen und Überlegungen befriedigend beantwortet sind.
Das bin ich mir wert...
Dass wir schon im Juli hätten "sterben" müssen, geschenkt. Dass ein Sommer im Norden eher so ist wie ein Frühling im Südwesten, geschenkt. Dass die Erde sich über Millionen Jahre hinweg immer wieder klimatisch verändert hat, obwohl der Homo Sapiens da noch als Quark im Schaufenster von Dortmund-Hombruch gelegen hat, auch geschenkt.
Was mir bei all den Diskussionen schwer abgeht, ist die Differenzierung, die Wissenschaftlichkeit und die ständige Hysterie. Wobei, es ist schon sehr erstaunlich ist, dass trotz der Panikmache nichts, absolut nichts unternommen wird, um Hitze(sofern vorhanden) erträglicher zu machen. Von Klimaanlagen und wie man sie einsetzt, scheinen all unsere Apologeten der links-grünen Sektierer noch nie etwas gehört zu haben. Im Winter hilft heizen, im Sommer kühlen. Aber unsere "Erziehungsbeauftragten" aus Absurdistan setzen auf Reichswärmepumpen, Verbrennerverbote und Halal. Apropos Halal, da ist die Phonetik Programm, hört sich immer so an als sei jemand besoffen;-)
Ich gebe Ihnen in allen Punkten Recht. Klimaanlagen wären die venünftigste Maßnahme an heißen Tagen, aber sie brauchen Strom, den wir nicht haben und teuer aus dem Ausland einkaufen müssen. Nicht nur Rot/Grün, auch die CDU weigern sich beharrlich, zuzugeben, dass die "Energiewende" krachend gescheitert ist, während fast alle Nachbarländer ihre Kernkraft ausbauen, setzen unsere Ideologen auf Windräder und Sonnenschein, ohne zu realisieren, dass wir damit unsere Deindustrialisierung einleiten bzw. beschleunigen.
Warum? Besoffen vor lachen. Danke!!
wirken Ihre grün-links ideologisch verblödeten Gegnerlein wie Junghengste, die nervös und ziellos über die Wiesen hüpfen, weil sie gerade zu Wallachen beschnitten wurden.
Ironische Artikel über den ausgefallenen Höllensommer zu schreiben ist wohlfeil,amüsant zu lesen, aber bei mir löst das ein Störgefühl aus. Wo hat sich die FDP, eine Partei, die sich angeblich der Aufklärung und Wissenschaftlichkeit verpflichtet fühlt, je mit den ideologischen Grundlagen und Absichten der Klimahysteriker auseinandergesetzt? Wo fand denn eine fundierte Auseinandersetzung mit dem Credo „CO2 muss auf Null“ statt? Auch Partei des Wirtschaftsliberalismus hat von Anfang in den Chor der angeblichen Weltklimaretter eingestimmt, mit verheerenden Folgen für die Volkswirtschaft.
Es gibt paläoklimatische Fakten: 1. Wir leben am Ende der letzten Eiszeit in einer Warmphase.
3. 1850, das Startjahr der „Klimakatastrophe“ fällt mit dem Ende einer erneuten Abkühlung zusammen, zufällig der Beginn der Industrialisierung.
2. Eisbohrkerne (Vostok) belegen, dass Temperatur und CO2 parallel steigen und fallen.
Das sind Fakten, keine Modellrechnungen, die unseren Untergang prophezeien sollen
Man hat seit Corona mitbekommen, dass man, wenn man das Volk in dauernder Panik hält, in aller Ruhe die Demokratoe abbauen und jede Schweinerei durchkriegen kann. Und dies ist zugleich auch das Ziel unserer "sauberen" Parteien und der gutbezahlten Staatsmedien. Und wir von angeblicher Freiheit besoffenen Idioten aus dem Osten sind in diese von Gott verfluchte Einheit getaumelt, haben diesen Scheißstaat 1990 vom Konkurs gerettet und haben jetzt den Salat, ablesbar an Tausenden Kleinigkeiten. Ein Glück, dass man schon alt ist und diesen ganzen Dreck nicht mehr lange zu ertragen braucht, inklusive ein immer angepassteres Magazin wie CICERO. Pfui Teufel! Mir wird schlecht.
Nun, ab Mittwoch droht hier der klimatische Hitzetod, der klimakterische sowieso, die Damen wissen was ich meine;-) Dennoch muss ich einräumen, dass die fehlende Abkühlung in den Nächten schon eine große Belastung darstellt. Wer braucht denn nächtens 23 Grad? So muss man bei aller Hysterie u. fehlender Objektivität feststellen, die Wetterlage innerhalb Deutschlands weist schon krasse regionale Unterschiede auf. Da ich öfter sowohl an der Küste als auch im tiefen Süden unterwegs bin, weiß ich, dass ein Sommer im Norden mit selten über 20 Grad ein krasser Gegensatz zu dem Debakel in Südhessen und Baden-Württemberg darstellt, wo in den Sommermonaten sehr oft über 30 Grad im Schatten vorherrscht. Keine Frage, was angenehmer ist. Und hier mitten in NRW hat sich in den Sommermonaten eine unangenehme Veränderung eingeschlichen u. das sind tropische Nächte. Wenn das so bleibt, werden wir wohl eine Klimaanlage einbauen. Apropos: die Ausstattung mit Klimaanlagen in Deutschland ist eh eine Farce.
