Wandsbek
Etwa 200 Exiliraner trauern am U-Bahnhof Wandsbek um die ermordete 18-Jährige / picture alliance / ABBfoto | -

Nach dem U-Bahn-Mord von Wandsbek - Seine Delegitimation besorgt der Staat selbst

Der Schutz der eigenen Bürger ist der erste Daseinsgrund jedes Staates. Ein Staat, der Menschen aktiv im eigenen Staatsgebiet ansiedelt und alimentiert, die dann Verbrechen bis hin zum Mord begehen, arbeitet an seiner eigenen Delegitimation.

Ferdinand Knauß

Autoreninfo

Ferdinand Knauß ist Cicero-Redakteur. Im März erscheint sein Buch „Der gelähmte Westen. Chronik einer Selbstaufgabe“. 2018 erschien „Merkel am Ende“.

 

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Der deutsche Medienbetrieb hatte die schreckliche Nachricht offenbar schon abgehakt. Wenn überhaupt berichtet wurde, dann nur als kurze Meldung: Ein 25-jähriger Südsudanese hat am Donnerstag eine 18-jährige Iranerin und sich selbst in einem U-Bahnhof in Hamburg-Wandsbek vor eine fahrende Bahn geworfen und dadurch getötet. Keine Empörung war im politisch-medialen Betrieb darüber zu vernehmen, dass der Täter nicht nur wie so viele Gewaltverbrecher Migrant und bereits vorher straffällig geworden war, sondern, wie die Welt berichtet, im Rahmen „humanitärer Aufnahmeprogramme der Bundesländer“ Mitte 2024 eingereist war. Deutsche Behörden haben den späteren (Selbst-)Mörder also vermutlich auf Kosten deutscher Steuerzahler aktiv aus dem Südsudan nach Deutschland „umgesiedelt“, weil er angeblich besonders schutzbedürftig war.

Das Schweigen der Politiker

Offenbar halten die meisten Journalisten und erst Recht Regierungspolitiker in Deutschland dieses und unzählige andere Gewaltverbrechen von sogenannten „Schutzsuchenden“ für kaum der Rede wert. Vielleicht hat manch einer auch die Hoffnung, dass die Menschen in Deutschland diese Verbrechen oder jedenfalls die Herkunft und den Status der Täter gar nicht wirklich zur Kenntnis nehmen, wenn man diese gar nicht oder nur beiläufig oder verspätet erwähnt. Das dachte vielleicht auch die mittlerweile zurückgetretene NRW-Fluchtministerin Josefine Paul über den Terroristen, der 2024 in Solingen drei Menschen bestialisch mit einem Messer tötete. Sie wusste schon früh, dass er Syrer war und dass ihr Ministerium es nicht geschafft hatte, ihn abzuschieben, erwähnte es aber lieber nicht.

Aber die Verschweiger dürften sich irren. Hunderte Menschen, dem Vernehmen nach vor allem Exil-Iraner, kamen ohne öffentlichen Aufruf vor dem U-Bahnhof in Hamburg-Wandsbek zusammen und legten Blumen und Kerzen nieder. Eine anonyme Leserin schrieb uns kürzlich, was vermutlich Hunderttausende Bürgerinnen und Bürger dieses Landes, integrierte Migranten inklusive, empfinden: 

„Kein Politiker äußert sich dazu. Was muss ich als Mutter daraus schließen? Dass so etwas zum neuen Alltagsrisiko in Deutschland gehört? Oder möchte man das Thema Gewalt und Migration vor den Landtagswahlen lieber nicht so groß fahren? ... Mich macht diese verrohte Abgestumpftheit fertig. Richtig fertig. Dass so ein Ereignis kaum noch eine Reaktion hervorruft, ist fast genauso schlimm wie das Ereignis selbst.“ 

Dieses „fertig Sein“ ist nichts anderes als das Entsetzen darüber, dass der Staat seinem ureigenen Zweck nicht nachkommt. Das ist nämlich der Schutz der eigenen Bevölkerung. Ein Staat, der seine Bürger so „fertig“ macht, verliert ihr Vertrauen und im Endeffekt sich selbst. Er delegitimiert sich. 

Wer delegitimiert eigentlich diesen Staat?

Seit den Protesten gegen die Corona-Politik ist der Begriff „Delegitimierung“ nicht mehr nur Politologen bekannt. Dafür sorgten die Beamten des Bundesamts für Verfassungsschutz, indem sie die Wortkonstruktion „Verfassungsschutzrelevante Delegitimierung des Staates“ herbeifantasierten, um die Beobachtung von Demonstranten und Aktivisten gegen eine längst als ungerechtfertigt entpuppte Politik der offenen Diskriminierung und Drangsalierung zu rechtfertigen. 

Die Verfassungsschützer – wohlgemerkt: dem Innenminister gegenüber weisungsgebunden, also nicht unabhängig – behaupten: „Die Akteure im Delegitimierungsspektrum zielen darauf ab, das Vertrauen in das staatliche System zu erschüttern und dessen Funktionsfähigkeit zu beeinträchtigen.“ Durch die „Verächtlichmachung von Repräsentantinnen und Repräsentanten sowie staatlichen Institutionen“ sei die „die Grenze zu tatsächlichen Anhaltspunkten für verfassungsfeindliche Bestrebungen in Einzelfällen überschritten“.  

Der Begriff Legitimation ist vom lateinischen „lex“ (Gesetz) abgeleitet und bedeutet in etwa Rechtfertigung. Die Existenz von Staaten beziehungsweise staatlichen Handelns wird üblicherweise normativ legitimiert durch die Staatszwecke. Und der erste Staatszweck ist, eine Friedensordnung und Schutz für die Bürger zu schaffen, um zu verhindern, wie Thomas Hobbes so schön formulierte, dass der Mensch des Menschen Wolf ist. In der politischen Theorie nimmt man daher üblicherweise an, dass die Legitimation des Staates beziehungsweise der Herrschenden aufhört, wenn dieser erste Zweck nicht erreicht wird. Dann haben die Regierten sogar ein Widerstandsrecht. 

Ein Staat kann sich auch noch weitere Zwecke selbst verordnen. Zum Beispiel das Ziel der Wiedervereinigung, das die Bundesrepublik 1990 erreichte. Oder moralische Normen wie das Sozialstaatsprinzip, Gleichberechtigung der Geschlechter und den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen, die im Grundgesetz stehen. Die real existierende Migrationspolitik der Bundesrepublik offenbart, dass de facto viele Staatsrepräsentanten und Meinungsmacher offenbar auch eine humanitäre Verpflichtung zur Aufnahme und Versorgung möglichst vieler bedürftiger Nicht-Bürger als eine Art Staatszweck empfinden. 

Der innere Frieden und Schutz der Bürger muss Vorrang haben

Aber die Mehrheit der Bürger dürfte das anders sehen. Und vor allem: Die innere Friedensordnung und somit der Schutz der eigenen Bürger bleibt der Urzweck jedes Staates, sein eigentlicher Entstehungsgrund, und hat daher im Endeffekt immer Vorrang. Wer diesem zuwiderhandelt, delegitimiert unvermeidlich auch den Staat selbst. 

Davon abgesehen, dass aus den Formulierungen des Bundesverfassungsschutzes eine für eine freiheitliche Gesellschaft unerträgliche Arroganz und vordemokratische Gutsherrenmentalität von Staatsdienern gegenüber ihrem eigentlichen Dienstherrn, nämlich dem Volk als Souverän, spricht: Die Legitimität eines Staates und seiner Institutionen und Repräsentanten kann dieser, sofern er ein demokratischer sein will, nur aus dem Willen des souveränen Volkes herleiten. Einzelne Repräsentanten des Volkes dürfen deswegen vom Volk durchaus verachtet werden, weil das Volk der Souverän ist. Das ist der Unterschied zu einer vordemokratischen Monarchie: In der wird die Legitimation vom souveränen Monarchen abgeleitet, der angeblich von Gott eingesetzt ist – und nicht verächtlich gemacht werden darf. 

Es ist daher völlig unsinnig, Bürgern vorzuwerfen, dass sie den Staat „delegitimieren“. Das kann der Staat, beziehungsweise können seine Repräsentanten nur selbst. Staatliche Akteure, die Gefahren oder Gefährder des inneren Friedens nicht nur gewähren lassen, sondern sogar noch mutwillig potentielle neue einführen, arbeiten damit also aktiv gegen den ersten Staatszweck des inneren Friedens und somit an ihrer eigenen Delegitimierung beziehungsweise derjenigen des gesamten Staatswesens, das sie repräsentieren.

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Stefan | Mo., 2. Februar 2026 - 18:27

Besonders tun sich zu diesen Themen der Gewalt der Innenminister Dobrindt und der Kanzler Merz hervor indem sie dazu wenig bis gar nichts sagen.
Geschweige denn die Hasadeure von SPD, Grüne und Linkspartei.
Da wird wahrscheinlich auch nichts zu kommen.
Das ist lediglich bei der AfD ein Thema und zugleich eines der wichtigsten Themen in diesem Land.
Die Menschen trauen sich ja bald schon nicht mehr aus dem Haus.

Wir haben Kommunalwahl hier in BY . Wer diese Themen nur anreist, erlebt einen Shitstorm. Gibt es nicht, ist eine Lüge usw. Es wird sich nichts ändern, bis man selbst betroffen ist. Schwarz, Rot, Rosa, Grüne gehört in die Tonne.

IngoFrank | Mo., 2. Februar 2026 - 18:36

anderer ? ! ?

Wer hat diese Organisationsform „humanitäre Aufnahmeprogramme der Bundesländer“ ins Leben gerufen oder legitimiert ? Ist das eine Initiative aller Bundesländer oder nur derer mit einer politisch eindeutigen Zuordnung unter bestimmten mitregierenden Parteien ?
Der vom Bund „festgelegte Verteilerschlüssel der Asylanten auf die BL / Auffanglager/ Kommunen dürfe ja damit nicht gemeint sein ?
Ich habe seit Jahrzehnten ein großes Interesse an Tagespolitik und Geschichte.
Von einer solchen Organisation od. einem gleichnamigen Verein od. wie auch immer genannten „Initiative der Bundesländer“ habe ich heute das erste Mal etwas gelesen ……
Vielleicht kann mich jemand „erhellen“ ? Und mir die Zusammenhänge erklären ?
Wäre interessant zu diesem Thema einige erhellende Informationen zu bekommen. Danke im Voraus.
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Grundlage ist der UN-Migrationspakt, den am 10.12.2018 164 Staaten In Marrakesch / Marokko unterschrieben haben. Dort ist das Resettlement-Programm verankert. Deutschland hatte dabei eine federführende Rolle. Merkel war persönlich angereist und hat den Pakt als "Meilenstein" für eine mulitilaterale, geordnete Migrationspolitik bezeichnet. In vielen Ländern wurde der Migrationspakt sehr kritisch in den Parlamenten diskutiert, viele haben nicht unterschrieben, u.a. Österreich, Ungarn, Tschechien, Israel, Lettland, USA, Australien.
Im Vorfeld war kaum etwas im ÖRR dazu zu finden. Einen aufschlussreichen Artikel gab es von Stefan Aust in der WELT vom 25.11.2018 "Der Migrationspakt - eine Einladung an alle?"

Wenn ich’s zusammenfasse: freiwillige Flüchtlingsaufnahme unter Merkelscher Federführung sowie derer, die ihre Willkommenskultur befürworteten und noch heute befürworten flankiert von gün roten und dunkelroten SED- Ideologen……
Weiterhin dürften dies Aktionen bis zum heutigen Tag weiter durchgeführt werden. Nix ist mit Migrationswende, weiter verstärkt mit Mord & Todschlag, Vergewaltigungen und Rauschgifthandel & Kinderzwangsverheiratung …..
mit besten Grüßen a d Erfurter Republik

aber unter BK Scholz wurde für Flüchtlinge aus dem Sudan, welche in einem Auffanglager verharrten eine Aufnahme vereinbart. Das ging über die UNO.

Prinzipiell finde ich es ja richtig, dass es keine Lager gibt, in denen Kriegsflüchtlinge Jahrzehnte leben (müssen). Aber diese nun gerade nach DE zu holen nach allen, die wir die letzten Jahre aufgenommen haben und nicht abschieben und nicht integrieren können und auch nicht zurück schicken, siehe Syrien...

(1) Die oberste Landesbehörde kann aus völkerrechtlichen oder humanitären Gründen oder zur Wahrung politischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland anordnen, dass Ausländern aus bestimmten Staaten oder in sonstiger Weise bestimmten Ausländergruppen eine Aufenthaltserlaubnis erteilt wird.
(2) Das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat kann zur Wahrung besonders gelagerter politischer Interessen der Bundesrepublik Deutschland im Benehmen mit den obersten Landesbehörden anordnen, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) Ausländern aus bestimmten Staaten oder in sonstiger Weise bestimmten Ausländergruppen eine Aufnahmezusage erteilt.
Das setzen die Regierungen in Deutschland seit 2013/16 rigoros durch und es steigert sich ins Uferlose.
Spanien hat Legalisierung irregulärer Aufenthalte beschlossen. Dieses Programm erlaubt es rund 500.000 bis 800.000 undokumentierten Migranten (je nach Schätzung), ihren Aufenthaltsstatus zu legalisieren.Toll was, Herr IngoFrank

hat, an der der „Osten“ allerdings mehr als unschuldig ist, da die von Merkel verordnete Willkommenskultur, von Anfang an hier mehr als kritisch betrachtet wurde.
Als „Pack“ wurden Ostdeutsche (von Gabriel SPD) beschimpft die sich gegen die Asylpolitik wehrten….. Daran hat sich i.ü. bis heute im überwiegend ländlichen Bereich wie z.B. in Thüringen, Sachsen, SA, Brandenburg & MV nichts geändert. Ach ablesbar an den Erhebungen, sowie an den vergangenen Wahlen mit einer überproportional starken AfD, denen die etablierten Parteien außer „Sprüchen“, die nicht mehr verfangen, entgegen können ……Das dieses Phänomen auch im großen Teilen der Alt Bundesländer auszumachen ist, ist an den Zahlen ebenfalls ablesbar an den Zugewinnen der AfD nach der letzten BTWahl was sich bald in Baden Würtenberg & Rheinland Pfalz bestätigen wird
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Christa Wallau | Mo., 2. Februar 2026 - 18:43

und jeder einzelne Mitmensch vor Ort, jede Gemeinschaft in jedem Staat ist aufgerufen, sich um diese Bedauernswerten zu kümmern.

Sich einzubilden, daß Deutschland bzw. seine Bürger dieses Weltproblem auch nur zu einem Bruchteil lösen könnten, grenzt an Idiotie.
Jedenfalls ist bei uns die Grenze zum gefährlichen Schwachsinn, was diesen Punkt angelangt, längst überschritten.
In Deutschland sind die Eingesessenen inzwischen selbst zu Schutzbedürftigen geworden. Sie müssen nämlich geschützt werden vor denen, welche die Regierung u. die ihr hörigen "Gutmenschen" unkontrolliert ins Land gelassen haben. Diese plündern unsere Sozialkassen aus, belasten das Bildungssystem u. ein viel zu großer Teil von ihnen übt sogar Gewalt gegen uns aus.
Wirklich ein "tolles" Ergebnis!
Was ist durch die unvernünftige deutsche Migrationspolitik in den letzten 10 Jahren eigentlich besser geworden auf dieser Welt?
Meines Erachtens: Nichts!
Im Gegenteil: Unser vorher einigermaßen gefestigtes Land wurde destabilisiert, und in den Herkunftsländern der Migranten geht es genau so schlimm zu wie vorher.
Eine absolute Negativbilanz!

sondern Milliarden.
Zu diesem Sachverhalt gibt es eine ganz großartige Veranschaulichung aus des USA von einem Roy Beck, zu finden auf dessen Homepage "numbersusa.com". Es ist das "Kaugummi-Video", in dem eine Million Menschen durch jeweils eine Kugel Kaugummi dargestellt werden. Die acht Milliarden sind also 8000 Kugeln. Sehr sehenswert.

gibt es allein in Deutschland über 80Mio. Wer schützt die?
Würde der Staat im Allgemeinen beim "Schutz" so einen Übereifer an den Tag legen, wie er es in der Corona-Krise getan hat, würde er sämtliche kriminelle oder gewalttätige Migranten schon lange rausgeworfen haben. Es geht also - offensichtlich - dem Staat nicht um den Schutz von Menschenleben, sondern nur um die Durchsetzung von verqueren Auffassungen von "Moral", "Demokratie" und weltfremden Gutmenschentum.

Abgesehen vom inflationären Gebrauch dieses Begriffs, den ich persönlich nicht mehr hören kann, zu oft wurde er missbraucht und pervertiert, sollte doch mal klipp und klar hier festgestellt werden, dass die Bürger unseres Landes, und zwar ganz explizit die schon länger hier Lebenden, SCHUTZ brauchen! Eine Selbstverständlichkeit normalerweise, dass „Deine Regierung“ genau dafür Sorge trägt: die Primäraufgabe, die verpflichtende Verantwortung eines jeden Staates!
In Deutschland allerdings wurde dieses Grundprinzip pervertiert! Wir alle werden wie die Schafe den Wölfen zum Fraß vorgeworfen. Nicht die die Millionenfach kommen, sind schutzbedürftig, sondern wir. Wir müssen geschützt werden vor tickenden Zeitbomben, hoch aggressiven Gestalten, gestörten Psychopathen und dem Rest aus zu vielen Sozialschmarotzern, die dieses Land ausbluten.
Deshalb Frau Wallau: Wo auch immer, hier sind sie nicht hingekommen ihre „Schutzbedürftigen“. Solche Menschen sehen anders aus u. Verhalten sich anders!

S. Kaiser | Mo., 2. Februar 2026 - 19:08

Ja, es scheint auffällig ruhig an der politisch-medialen Front zu sein. Es fehlt das üblich hohle Betroffenheitsphrasengedresche und es wurde anscheinend auch noch nicht die obligatorische Demo gg rechts ausgerufen, die normalerweise solchen Taten folgt. Vermutlich ist vielen der üblichen Protagonisten die Brisanz der Umstände dieser Tat bewusst. Hier handelt es sich ja nicht um einen sich illegal im Land aufhaltenden Täter, dessen Abschiebung versäumt wurde. Nein, er wurde wohl im Zuge des UN-Resettlement-Programms nach Deutschland gebracht, heißt proaktiv und auf Kosten der Allgemeinheit ins Land geholt. War wiederholt auffällig und gewalttätig. Und reißt schlußendlich eine zufällig anwesende Migrantin brutal mit sich in den Tod. Eine junge Iranerin, die in einem Frauenhaus Schutz gesucht hatte (Quelle: Welt). Und wo bleiben jetzt diejenigen, die sonst gleich Femizid schreien? Stille. Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen. Ball flachhalten im Superwahljahr 2026 ist angesagt …

Peter William | Mo., 2. Februar 2026 - 19:13

die beiden verheerendsten aktuellen Krisenherde. Naja. Ihr könnt nicht alle Menschen der Welt, die gerade Probleme haben, nach Deutschland einfliegen oder reinlassen, vor allem die nicht, die wegen wirtschaftlichen Problemen in ihrer Heimat fliehen!

Nicht mein Thema.

Thomas Hechinger | Mo., 2. Februar 2026 - 19:24

Ich schäme mich so sehr für meine Landsleute – fast möchte ich dieses Wort für diese Mitmenschen nicht gebrauchen –. die in ihrer Ideologie so verblendet sind, daß sie jede Mitmenschlichkeit verlieren und die Zeichen der Trauer, die Exiliraner am Tatort für die junge ermordete achtzehnjährige Frau niedergelegt haben, entfernen oder zerstören. Wie roh und gefühlskalt müssen diese Menschen sein! Dabei tragen sie doch unablässig die Menschenfreundlichkeit wie eine Monstranz vor sich her. Dieses Verhalten hier zeigt: Das Gehabe dient nur Propagandazwecken. Es ist nicht echt.

Hans-Hasso Stamer | Mo., 2. Februar 2026 - 19:26

Der Daseinszweck des Staates ist diesem egal.

Er hat eigene Ziele, die nicht mit denen seiner Bürger identisch sind. Das zu verschleiern, ist Aufgabe der vom Staat abhängigen Medien.Die Bürger sind dazu da, den Staat zu finanzieren, ansonsten haben sie sich ruhig verhalten und die Maßnahmen nicht zu stören.

Was das mit Demokratie zu tun hat? Nichts. Mit Obrigkeitsstaat? Alles. Denn den haben wir schon.

Von der Vorstellung, die ich 1990 von der Bundesrepublik Deutschland hatte, ist nichts übriggeblieben.

Sie übersehen, dass die regierenden Parteien gewählt wurden. Merkels Flüchtlingspolitik hatte 2015 eine Mehrheit in der Bevölkerung, der Atomausstieg auch, die Coronapolitik ebenso. Und auch der Klimaschutz wird von einer Mehrheit der Bevölkerung befürwortet.
Das heißt nicht, dass die Mehrheit alles gutheißt, was die Regierung tut, - was im Übrigen dem Gedanken der repräsentativen Demokratie zuwiderlaufen würde ., es sieht doch so aus, dass die Regierung sich weitgehend in Übereinstimmung mit der Bevölkerung bewegt.

Das ist ja ein schönes Märchen, das Sie hier verbreiten, Herr Florig. Wo haben Sie das denn her, es hätte damals Mehrheiten gegeben für Merkels Flüchtlingspolitik? Allenfalls gab es eine Grundstimmung in Deutschland, die Gestrandeten vom Bahnhof in Budapest nach Deutschland zu lassen. Den halben Planeten aus islamischen Ländern ohne Kontrolle, ohne Sinn und Verstand mit gänzlich offenen Grenzen nach Deutschland einzuladen, war weder 2015 Konsens in der Bevölkerung, noch heute.
Und die Mehrheit steht für diese deutsche Klimapolitik? Entschuldigung, in was für einer Blase leben Sie? Dass die Welt über Deutschland lacht(kranker Mann Europas), wir in sämtlichen Rankings funktionierender Industrienationen Schlusslicht sind, eben genau wegen der vergangenen und aktuellen Politik von Wahnsinnigen u. Klimaapologeten, ist bei Ihnen jetzt noch nicht so angekommen? (Rezession, Insolvenzen etc.) Woher beziehen Sie ihre Informationen? Tagesschau und TAZ? Na, dann wäre das wenigstens eine Erklärung.

Frau Lehmann, Sie müssen nur ein bisschen googeln, dann werden Sie feststellen, dass die Bürger eine durchaus differenzierte Sicht der Dinge haben. Es gab z.B. immer Mehrheiten für die Aufnahme von Flüchtlingen, aber immer eine Skepsis über deren Menge. Das ist auch heute noch so.
Es gibt außerdem bis weit in die Wählerschaft der CDU und der FDP hinein klare Mehrheiten für den Klimaschutz. Das bedeutet nicht, dass jede Maßnahme gut geheißen wird. Grundsätzlich sind die Leute sich des Problems aber bewusst. Die Leugnung des menschengemachten Klimawandels durch die AfD ist ganz und gar nicht mehrheitsfähig.
Ich kann im Gespräch mit EU-Ausländern auch nicht feststellen, dass diese über uns lachen. Die meisten Länder haben mir ihren eigenen Problemen genug zu tun. Was natürlich nicht heißt, dass kein Verbesserungsbedarf besteht.

Sabine Lehmann | Mi., 4. Februar 2026 - 13:41

Antwort auf von Oliver Florig

Komplexe Sachverhalte erfordern komplexe Fragestellungen und ebensolche Antworten. Das habe ich Ihnen schon an anderer Stelle in diesem Diskussionsforum versucht näherzubringen, werter Herr Florig. Aber ich bin ohnehin sicher, dass Sie das auch ohne meine Einlassungen ganz genau wissen. Deshalb wiederhole ich mich ungern, insbesondere zur Qualität von Google- und Umfrageergebnissen.
Stellen Sie eine Frage passend zur Antwort die sie gerne erhalten wollen, und Sie werden ein Umfrageinstitut finden, dass Ihnen genau diese Antwort liefert. Die Tatsache, dass angebliche Mehrheiten "Flüchtlinge aufnehmen möchten" ist von daher so undifferenziert und wenig aussagekräftig, wie die Antwort auf die Frage zu Ihren allgemeinen Lebensgewohnheiten, ob Sie gerne trinken. Um bei der Sache zu bleiben, das fängt schon damit an, was jeder Einzelne unter "Flüchtling" versteht, bis hin zu der Frage, ob es 10 pro Jahr sein sollen oder 1 Million und aus welchen Kulturen. Das kann man endlos weiter spinnen.

Sabine Lehmann | Mi., 4. Februar 2026 - 15:19

Antwort auf von Oliver Florig

Dass Ihnen ihre ausländischen "Bekannten" das nicht ins Gesicht sagen, hat sicher andere Gründe, werter Herr Florig, kein Grund ein psychoanalytisches Fass aufzumachen. Es pfeifen die Spatzen von den Dächern, dass Germany nur noch als abschreckendes Beispiel auf internationaler Bühne dient. Ob verfehlte und gefährliche Massenmigration, schlechte Wirtschaftsdaten, verfehlte Energiepolitik, marode Infrastruktur, Gewaltkriminalität, Insolvenzen, negativer Wirtschaftsstandort, Deindustrialisierung, die Liste wird immer länger. Statt zu "googeln", lesen Sie doch mal einschlägige Literatur oder sprechen mit neutralen, fachlich kompetenten Beobachtern im In- und Ausland!
Und Thema "Google":
Ihnen sind in den letzten 10 Jahren wohl viele Entwicklungen verborgen geblieben. Z.B., dass unsere Regierung schon unter Merkel ab 2015 (auch die EU-Kommission) massiven Zensur-Druck mit entsprechenden Konsequenzen auf Tech-Giganten wir Google, Facebook & Co. ausgeübt hat(Algorithmen, Nutzer-Regeln etc.)

Für alle von Ihnen genannten Punkte hat es nie Mehrheiten CO2 gegeben. Was es gegeben hat, waren strategische Bündnisse für diese Punkte, weil deren Gegner durch die Brandmauer kaltgestellt wurden. Das ist das, was ich mit Funktion der Medien meinte. Diese Aktion war, da gebe ich Ihnen recht, überaus erfolgreich.

Die linken Parteien haben stabil über die Jahre einen Wahlanteil in der Bevölkerung von unter 40 % – alle zusammen.

Die konservativen Parteien haben über 50 %, kommen aber nicht zum Zuge, weil die CDU unterwandert wurde. Das ist nicht parlamentarische Demokratie, das ist politische Kaltstellung der Wünsche der Mehrheit der Bevölkerung durch gewählte, aber selbst in der Gesamtheit noch nur eine Minderheit erreichende politische Pressure Groups erfolgreich war.

Beispiel: Weil über 80 % lehnen das Gendern ab. Aber ein Beamter wird entlassen, weil er es nicht tut, so erfolgreich ist es in der Administration durchgesetzt worden.

Ich würde Ihrer Charakterisierung der AfD als konservativ entschieden widersprechen. Die Pläne dieser Partei legen die Axt an die Grundsätze bundesdeutscher Politik seit 1949. Ich sage nur Westbindung, Europäische Einigung und Universalität der Menschenrechte. Das Programm der AfD hat mit der Politik Kohls oder Adenauers wirklich wenig zu tun.
Wenn man die Wortmeldungen mancher Vertreter der AfD hört oder Höckes Buch liest, findet man dort außerdem offen völkisches Gedankengut häufig verbunden mit dem mehr oder weniger verklausulierten Aufruf zur Gewalt. Höcke ist da ziemlich deutlich.

"Das Programm der AfD hat mit der Politik Kohls oder Adenauers wirklich wenig zu tun." Das stimmt nicht. Und Sie wissen, dass Ihre Behauptung nicht stimmt. Die Programme der AfD ähneln sehr stark den Programmen der CDU um das Jahr 1990 herum. Herr Gauland z.B. entstammt dieser Gruppe ehemaliger CDU-Funktionäre. Die AfD ist im Grunde eine Wiedergeburt der alten CDU/CSU von Kohl und Weigel. Lesen Sie gefälligst genauer und kolportieren Sie hier keine bewussten Lügen. Wer sind Sie überhaupt und in wessen Auftrag schreiben Sie hier? Solche Vögel brauchen wir hier nicht. Und, Sie wissen sehr genau, dass Sie lügen. Lügen im Gewande feststehender Tatsachenbehauptungen - ein alter Hut. Darauf fallen nur Bekloppte oder Minderjährige herein. Haben wir uns verstanden? Also, ich wünsche Ihnen einen guten Tag - und nun ab, fort mit Ihnen. Schreiben Sie meinetwegen bei SPON. Dort passen Sie hin.

Diese Feststellung ist eine glatte Lüge, Verehrtester. Und das wissen Sie auch. Denn Sie leben nicht auf dem Mond. Solche Lügen hier reinzustellen, ist eine Frechheit und zudem eine kalkulierte Provokation. Sprechen Sie Ihre Feststellung mal öffentlich aus, meinetwegen von irgendeinem Podium herunter. Sie wissen, was dann passiert?! Sie werden Ihren Satz nicht zu Ende sprechen können. Und auch das wissen Sie. Soviel zur Übereinstimmung mit der Bevölkerung. Also, hauen Sie einfach ab und provozieren Sie woanders, hier ist zwar eine offene Diskussion, aber nicht der Platz für Provokationen. QED

Sabine Lehmann | Mo., 2. Februar 2026 - 21:05

Soweit die Theorie. In der Praxis hat sich unser Staat, oder besser gesagt seine Mandats- und Amtsträger selbst deligitimiert.
Diese zum Teil völlig charakterlosen Repräsentanten brauchen auch nicht mehr von wem auch immer verächtlich gemacht zu werden, wie unser bräsiger Verfassungsschutz attestiert u. anmahnt, das besorget diese Mischpoke täglich selbst.
Und jetzt dieser Mord in Hamburg. Bevor ich die Artikel dazu gelesen hatte, wusste ich schon welche Täterklientel zugeschlagen hat. Ich wusste es sofort. Es ist die Handschrift völlig entgleister Steinzeitkulturen, von Leuten aus unzivilisierten Ländern, von denen Deutschland ja nicht genug bekommen kann. Was wir uns da an Gewalt und geradezu pervertierten Vorstellungen von gesellschaftlichem Zusammenleben auch weiterhin ins Haus holen, spottet jeder Beschreibung u. kostet Leben! Genauso wie dieser Leserbrief so treffend formuliert: Das Schweigen der Verantwortlichen, der Journalisten & Medien, dafür fehlen die Worte. Es ist pervers

Sie behält ihre Qualität nur dann, wenn eine Mehrheit der Bürger hellwach ist und sich aktiv in die Politik einbringt - zumindest in der Form von kritischem Nachdenken.
In Deutschland war dies nicht der Fall, jedenfalls in den vergangenen 20 Jahren nicht.
Zu viele Menschen ließen sich von Angela Merkel u. ihren Hofschranzen sowie von der Sekte der Grünen ein X für ein U vormachen u. glaubten blind alles, was diese u. die mit ihnen engstens verbundenen Medien ihnen erzählten.
"Belohnt" wurden sie dafür mit dem wohligen Gefühl, zu den "Guten" zu gehören.
J e t z t sehen zwar viele von ihnen ein, daß sie Scharlatanen auf den Leim gegangen sind, aber sie schweigen weiter, weil sie nicht offen eingestehen wollen, wie dumm sie sich verhalten haben. Lieber dreschen sie noch mehr auf diejenigen ein, die gewarnt haben.

Es dürfte noch einige Zeit dauern, bis das Kartenhaus BRD zusammenbricht - so wie die DDR. Nur gibt es jetzt keinen, der die am Boden Liegenden aufhebt u. ihnen hilft!

Wenn die Wahlergebnisse wegen dem Festhalten an der Brandmauer keine Mehrheiten ohne linksgrüne Regierungsbeteiligung zulassen, sollte der Wähler für eine Mehrheit sorgen die linksgrüne Beteiligung überflüssig machen, die Möglichkeit hat er. Ergo, die Brandmauer könnte das Wahlvolk selbst ratz fatz einreißen, wenn se nur wollte!

Walter Wissenbach | Mo., 2. Februar 2026 - 21:57

"Es ist daher völlig unsinnig, Bürgern vorzuwerfen, dass sie den Staat „delegitimieren“. Das kann der Staat, beziehungsweise können seine Repräsentanten nur selbst."
Bravo. Das ist die richtige Perspektive.
Die wird von den für das Versagen der staatlichen Institutionen Verantwortlichen absichtlich verzerrt: Die Boten sollen die Verantwortung zugewiesen bekommen für die Inhalte der schlimmen Botschaften.
Jeder, der einen anderen der "Delegitimierung des Staates" bezichtigt, wirkt unbewusst oder sogar bewusst an dieser Schulabwälzung mit.

Gisela Hachenberg | Mo., 2. Februar 2026 - 22:07

Nein, so ganz ruhig an der Front ist es nicht, gottlob!
Die verschmähten „alternativen“ Medien haben sofort und ausführlich berichtet. Deswegen sind sie ja so „beliebt“ bei unseren ach so demokratischen Politikern wie Günther. Dort war auch zu lesen, dass die Demo am Tatort um 2 Stunden vorverlegt wurde, um der von der bösen AfD geplanten Demo zuvorzukommen!!! Es ist wirklich zum Fremdschämen, wie wenig Anteil inzwischen an diesen Morden und Töten, von Flüchtlingen begangen, genommen wird von den Menschen im Land. Vielleicht liegt es auch daran, dass ja inzwischen fast jeden Tag so etwas passiert. Es wird sich auch nichts ändern, da leider immer weiter bekloppte (Ohje, Bademantel?) Flüchtlinge in unser Land eingeladen und sogar inzwischen, wie in diesem Fall, legal eingeflogen werden! 🥺 Wenn ich mir dann die am WE erschienenen Umfragewerte ansehe, fasse ich es nicht. Die Mainstream Presse jubelt „CDU 1 Prozent hinzugewonnen…“ Wow! Wadephul, Dobrindt weiter so!
Wir haben noch Platz!!!

Markus Michaelis | Mo., 2. Februar 2026 - 22:29

Ist das wirklich so? Noch vor kurzem hat eine Mehrheit, zumindest der aktiven Bürger (die wählen, sich äußern, organisiert sind) diese Migration eher gutgeheißen. Inzwischen nehme ich es mehr als allgemeine Verunsicherung wahr, und kein Standpunkt erreicht mehr politische Mehrheiten.

Ich denke ein großes Lager würde zB sagen, dass es einige Morde in jeder Gesellschaft gibt, und der Staat sich doch nach Kräften um Befriedung bemüht, indem er gegen Rassismus und Diskriminierung angeht. Was viele als die dominanten Massenphänomene sehen.

Große Fragen scheinen mir: hat die Gesellschaft eine Basis, wenn sie offen ist, d.h. potenziell für alle Menschen verantwortlich, aber umgekehrt die allermeisten Menschen in der Welt sich nicht für diese Gesellschaft verantwortlich fühlen. Da wo ja: gibt es gemeinsame Ideen? Ist es eine ges. Basis, mit so hohem Aufwand größere Teile der Bevölkerung des Rassismus und anderer Extreme zu überführen? Hat das eine Chance, oder sind die Fliehkräfte zu groß?

Urban Will | Di., 3. Februar 2026 - 00:34

75% Altparteien-Wähler noch nicht „fertig“. Noch immer wählen sie sich genau die Parteien, denen sie diesen Irrsinn zu „verdanken“ haben. a d Regierung. Und genau das ist es, was mich „fertig“ macht. Seit vielen Jahren wähle ich die einzige, wohlgemerkt, die e i n z i g e Partei, die ernsthaft a) all das vorausgesagt hat, was wir nun erleben und b) dies immer bekämpfte.
Und noch immer wählen all die vielen Schafe sie nicht, weil sie sich von einem durch und durch linksgrünwoke versifften Medien-Komplott einreden lassen, diese Partei sei „rechtsextrem“. Wohlgemerkt als solches von einem altparteiisch gesteuerten „Verfassungsschutz“ (dieser Name an sich ist ein Hohn) stigmatisiert.
In jeder lebendigen Demokratie würde die AfD regieren, denn nur dies würde bewirken, dass dieser Irrsinn endlich bekämpft wird und dann irgendwann endet. In der gespielten deutschen Demokratie wählen die Schafe, was man ihnen befielt und blöken ihr Bedauern, wenn mal wieder, wie in Hamburg, Blut fließt.

aber Sie hätte sich das sparen können.
Ich akzeptiere eines jeden Meinung. Um was es mir ging: dass Menschen Dinge beklagen, sagen es würde sie „fertig“ machen und dann weiter genau die Parteien wählen, die genau diese Dinge nach wie vor geschehen lassen. Natürlich war die Zahl 75% wohl sehr übertrieben, aber jeder aus diesen 75%, der Altparteien wählt, akzeptiert Zustände wie in Hamburg, den die hätte man vermeiden können, wäre man 2015 anders abgebogen oder hätte auf die Blauen gehört.
Ich gehe aber nicht davon aus, dass auch nur ein Bruchteil der 75% diese grausame Tat von Hamburg „ok“ findet, nach dem Motto „ist halt so, kann man nicht vermeiden“.
Ich sehe die große Mehrheit in einer Art Schockstarre. Man sieht, dass es ein Jahrhundertfehler war, man sieht, dass Linksgrünwoke das egal ist, man sieht, dass die Union vor den Linksgrünwoken buckelt und nichts merkliches an dem Irrsinn ändert. Aber man verweigert die logische Konsequenz des ganzen.
Das nenne ich Wahlschaf-Verhalten.

Thomas Veit | Di., 3. Februar 2026 - 01:24

Vor allem weil alles dazu doch schon tausendmal gesagt wurde und doch eigentlich jedem bekannt ist..., der normal rational denken kann... ... ...? 🙁

Das ist leider nicht Jedem gegeben, werter Herr Veit, die Sache mit dem rationalen Denken. Bei Einigen befindet sich an der dafür vorgesehenen Stelle eine rosafarbene Blase aus sozialromantischen Wahnvorstellungen. Gefährlich.

Oliver Florig | Di., 3. Februar 2026 - 08:38

Den Behörden ist vorzuwerfen, dass sie nicht mehr für die Verhinderung von Gewalt durch Täter unternehmen, die schon vorher polizeibekannt waren.

Was aber fordert der Autor des Textes eigentlich genau? Dass wir keinerlei Menschen aus humanitären Gründen aufnehmen, weil einige von ihnen sich als Gewalttäter entpuppen werden, ich sage "werden", denn bei jeder beliebigen Gruppe von Menschen mit ausreichender Größe ist davon auszugehen, dass einige gewalttätig werden.

Oder sollen wir sagen, wir nehmen einfach keine jungen Männer mehr auf? Oder nehmen wir keine Menschen aus bestimmten Staaten auf?

Egal, wie wir uns entscheiden, wir sollten uns klarmachen, dass wir neben Gewalttätern auch völlig friedliche Menschen abweisen, die eigentlich schutzbedürftig wären. Das ist unvermeidlich aber dennoch problematisch.
Auch angesichts von schrecklichen Verbrechen, sollten wir das ganze Bild nicht aus dem Auge verlieren.

Achim Koester | Di., 3. Februar 2026 - 10:25

Antwort auf von Oliver Florig

Man muss ja nicht gleich das Kind mit dem Bad ausschütten, eine bessere Kontrolle der oft illegal Eingereisten könnte schon helfen, kriminelle Energie festzustellen, denn die illegale Einreise an sich ist ja schon ein Straftatbestand. Dazu müssen verurteilte Straftäter sofort nach dem Urteil, nicht erst nach Verbüßung der ohnehin meistens viel zu kurzen Haftstrafen, abgeschoben und wirksame Maßnahmen gegen die Wiedereinreise getroffen werden.

Sabine Lehmann | Di., 3. Februar 2026 - 12:34

Antwort auf von Oliver Florig

Ihre Einlassungen, Herr Florig, entsprechen genau der für Zahlen & Fakten nicht zugänglichen Fraktion der unbelehrbaren Relativierer u. Verharmloser, die bei uns die fatalsten Entscheidungen treffen seit Gründung der Bundesrepublik.
Sie fragen, was der Autor u. die Mehrheit der Foristen hier so "fordert". Das kann ich Ihnen beantworten, obwohl die Antwort auf dem Silbertablett liegt, sofern man für die Realität empfänglich ist, statt seine sozialromantischen Wahnvorstellungen zu pflegen. Diese Migration muss sofort aufhören!
Ihre Behauptung, dass in "allen größeren Gruppen EINIGE Gewalt-Erscheinungen vorkommen" ist so dermaßen falsch u. absurd, dass sich mir die Nackenhaare aufstellen. Selbst die Zahlen der ohnehin schon aufgearbeiteten Kriminalitätsstatistiken, insbesondere zu schweren Gewaltdelikten, beweisen genau das Gegenteil. Diese Migranten sind mehr als überrepräsentiert, sie stellen die Haupttäterschaft. Und kommen Sie mir ja nicht mit dem Märchen von prekären Verhältnissen!

Dagmar Lubig | Di., 3. Februar 2026 - 14:57

Antwort auf von Oliver Florig

Tja, hätte man hierzulande das ganze Bild im Auge behalten, dann hätte man niemals diese Massenzuwanderung zugelassen, insbesondere aus humanitären Gründen, da es eine Überforderung und Zumutung sowohl für die Zugewanderten als auch für die Einheimischen ist!

Klaus Funke | Mi., 4. Februar 2026 - 16:27

Antwort auf von Oliver Florig

Wir wissen, dass unser Sozialsystem ein enormer Anreiz für vor allem junge Männer aus unserem Leben fernen Zivilisationen ist. Wir wissen, dass dort Menschenrechte, Frauenrechte und vieles andere nicht gelten. Wir holen diese Menschen zu uns, wiewohl wir wissen, dass wir sie hier bloß "durchfüttern", dass sie unsere Frauen nicht achten, dass sie irgendwann gewalttätig werden. Dies alles ist unseren Politikern bekannt. Warum locken sie diese Menschen dennoch zu uns? Sie sind arbeitsfähig, aber sie arbeiten in der Mehrzahl nicht, unser Sozialsystem "fördert" das Faulenzertum, wir züchten uns unsere kriminellen Probleme selber heran. Warum? Es geschieht seitens der Politik mit voller Absicht. Man hält sich eine Reservearmee gegen das eigene Volk. Daraus resultierende soziale Unruhen etc. schiebt man den Rechten und Konservativen zu. Und man redet sich mit human klingenden Sprüchen heraus, beruhigt die eigene unkritische Klientel. "Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode!"

Oliver Florig | Di., 3. Februar 2026 - 08:44

Wenn man den Umfragen glauben schenken darf, ist die Mehrheit der Deutschen dafür, Flüchtlinge aufzunehmen. Gleichzeitig ist die Mehrheit der Deutschen der Meinung, man habe zu viele aufgenommen.
Man kann also nicht pauschal sagen der deutsche Staat handele gegen den Willen der Bevölkerung, wenn er Flüchtlinge aufnehme.

Zu Ihrem Text kann ich nur fragen: Sie sind ein „Gutmensch“?? Wenn man die meisten Kommentare liest, der einzige hier. Wo steht, dass die Mehrheit der Deutschen Flüchtlinge aufnehmen will? Das wäre mir neu! Sie sind neu im Forum. Das erklärt (mir) einiges. Vielleicht träumen Sie weiter, immer weiter weg von der Wirklichkeit… Ja, so Leute wie Sie gibt es auch noch im Land.

Ich hoffe doch, ein guter Mensch zu sein. Wollen Sie das nicht?
Es gibt zahlreiche Meinungsumfragen zu den unterschiedlichsten Themen. Mit etwas Googeln werden Sie fündig.

Sabine Lehmann | Di., 3. Februar 2026 - 15:02

Antwort auf von Oliver Florig

"Googeln hilft". Sicher doch, Herr Florig. Selbstständiges Denken auch. Und vor allem differenziert, kritisch und vernünftig. Mit Umfragen können sie den Planeten zupflastern. Ich nenne Ihnen das Institut und seine Auftraggeber und ich sage Ihnen das Ergebnis voraus.
Wenn Sie ihre gesammelten Weisheiten von "Google" beziehen, tun Sie mir ohnehin leid, denn Weitsicht und Weltbild leiden darunter sehr, von den zum Teil fragwürdigen Algorhythmen mal ganz abgesehen. Aber Sie haben recht, es kann durchaus hilfreich sein. Je nachdem, wie User ihre Fragen an "Google" formulieren, bekommen sie recht unterschiedliche, teils sich widersprechende Antworten.
P.S.
Es soll im Leben durchaus hilfreich sein, wenn man zur Wahrnehmung seiner Umwelt, auch als Realität bekannt, den Kopf hebt, den Allerwertesten vom Sofa schwingt, um Lebens- und Berufserfahrung zu sammeln. Denn am Ende erfährt man den Unterschied zwischen Vorurteil und Erfahrung u. den zwischen irrationaler Angst und berechtigter Sorge!

Chris Groll | Mi., 4. Februar 2026 - 16:28

Antwort auf von Oliver Florig

Herr Florig, meine Devise ist und war:
Prüfe alles glaube wenig denke selbst.

Chris Groll | Di., 3. Februar 2026 - 09:11

Herr Knauß ich stimme dem Artikel zu,
ebenso den vielen Kommentaren. Besonders hervorheben möchte ich dabei die Kommentare von @S. Kaiser @Sabine Lehmann.
Zum Schluß noch eins. Die deutsche Bevölkerung ist nicht gegen diese Massenmigration. Sie wählt immer die Parteien, die das legitimieren und befördern. Die Bürger murren nur hinter vorgehaltener Hand, ansonsten finden sie nichts an dieser Migration auszusetzen.

"DIE" Bürger gibt es m.E. nicht, lieber Herr Groll. Auch die ständige Aufteilung der Wählerschaft in "links" und "rechts" greift zu kurz. Schattierungen gibt es da viele, das ist auch gut u. richtig so.
Dass das Wählerverhalten seit 20 Jahren keine politischen Veränderungen mit sich bringt, liegt aber nicht daran, dass es zu den wichtigen brisanten Themen einen Konsens in der dt. Gesellschaft gibt, wie Sie ja z.B. beim Thema Migration annehmen, sondern am zementierten politischen Einheitsbrei. Egal was man/frau wählt, egal was oben in die Wahlurne rein geht, irgendwie kommt seit bleiernen 20 Jahren unten immer Merkel-Murks raus;-) Es gibt fast keine Unterscheidungsmerkmale mehr.
Seit die Plage aus der Uckermark die asymmetrische Mobilisierung in Kombination mit einer kruden Definition von "Menschenwürde" erfunden hat, geht alles den Bach runter. Und Alternativen zu denken, geschweige denn auszusprechen, zieht eine "Kur" im Bademantel nach sich. Dafür sorgt Merkels riesiges Netzwerk!

Angelika Sehnert | Di., 3. Februar 2026 - 11:14

Ein Staat legitimiert sich dadurch, dass er nach den Gesetzen handelt, die innerhalb eines durch Grenzen definierten Gebietes Gültigkeit haben und durchgesetzt werden müssen. Es darf da keine Beliebigkeit geben. Diese begann aber schon mit der Duldung und in manchen Städten der aktiven Förderung von Hausbesetzungen und sog. Autonomen Zentren, die nicht anderes sind als Heimstatt linksextremer und linksextremistischer Staatsverachter.
Auch die Migration ist nichts anderes als fortgesetzter Rechtsbruch. Es ist gegen das Gesetz, ohne Erlaubnis, ohne Identitätsnachweis, in ein Staatsgebiet einzureisen, wird aber hingenommen und sogar mit üppigen Zahlungen belohnt. Behörden, NGOs und Politiker handeln gegen Gesetze, wenn sie aus welchen Gründen auch immer, Menschen ohne Sicherheitsüberprüfung, wie diesen Sudanesen, ins Land holen. Das ist der Zustand unseres staatlichen Gemeinwesens, frei nach dem Spontispruch: Legal?Illegal? Sch..egal.
Es ist in der Tat eine Delegitimierung.

Volker Peters | Di., 3. Februar 2026 - 11:34

Wenn die Politik nicht endlich umschwenkt, sind wir in 10 Jahren im Bürgerkrieg. Weitere Einschränkungen der Meinungsfreiheit durch die Gesinnungspolizei und Repressalien gegen Andersdenkende werden als Brandbeschleuniger fungieren.

Markus Michaelis | Di., 3. Februar 2026 - 15:36

Ich denke, das bessere Bild ist, dass nicht der Staat gegen seine Delegitimation kämpft, sondern die bisher politisch vorherrschende Bevölkerungsschicht. Einige Jahrzehnte gab es eine relativ große Homogenität in der politischen Weltsicht bzw. es ging immer "aufwärts" in eine bestimmte Richtung.

Das ist jetzt an einen Endpunkt gekommen - weniger durch nationale rechte Kräfte aus meiner Sicht, sondern mehr durch die globale Entwicklung (Demografie, Aufstieg Asiens etc.), die über verschiedene Mechanismen auf unsere Gesellschaft und Politik durchgreift. Auch bei einem AfD-Verbot blieben die Grundfragen dieselben.

Manches ist eher vergleichbar mit der Ablösung der wilhelminischen oder später der vor-68er Gesellschaft durch neue Entwicklungen.

Ich sehe es auch nicht so, dass Geschichte immer aufwärts geht, dass also nicht alle jetzt neuen Ideen im absoluten Sinne besser sind als die nach-68er Phase. Gar nicht. Es waren aber auch nicht die 68er Ideen im absoluten Sinne richtig und gut.

Sabine Lehmann | Di., 3. Februar 2026 - 20:38

Die Gewaltexzesse durch Migranten gehen übrigens jeden Tag weiter, ohne dass noch irgendein Hahn, geschweige denn Journalist, danach kräht, von verantwortlichen Politikern, Mandats- u. Amtsträgern ganz zu schweigen. Am 14.01. ist ein Eritreer in Ulm ausgetickt u. hat zugestochen. Der Mitarbeiter eines Elektromarktes schwebt in Lebensgefahr.
Am 15.01. haben in Neukölln ein paar andere Durchgeknallte aus dem Migranten-Millieu ein Wohnhaus mit Brandbomben fast abgefackelt, vorsätzlich, sie haben Tote billigend in Kauf genommen, Mordmerkmal erfüllt. Eine Mutter u. ihr Sohn liegen im Krankenhaus.
Gestern: Schwere Messerattacke gegen Bahnmitarbeiter!
Am 14.01.: 2 Migranten wegen Terrorgefahr verhaftet.
Ob Messerangriffe, Brandstiftung, Terror u. Gewalt an Schulen, alle Vorfälle folgen demselben Muster: Die Täter sind Migranten, vorbestraft, polizeilich bekannt, häufig ausreisepflichtig. Es sind die Konsequenzen der wahnsinnigen Asyl-, Abschiebe- u. Sicherheitspolitik, sie alle sind schuld!

Sabine Lehmann | Mi., 4. Februar 2026 - 12:27

Antwort auf von Sabine Lehmann

Der attackierte Bahnmitarbeiter aus Rheinland-Pfalz ist inzwischen an seinen schweren Verletzungen verstorben. Der Angreifer war ein Obdachloser „Grieche“ ohne Fahrschein. Das war auch der Anlass der tödlichen Attacke. Willkommen im besten Deutschland das wir je hatten.