Thorsten Frei
Thorsten Frei im Bundestag, 10.07.2026 / picture alliance / Geisler-Fotopress | Frederic Kern

Thorsten Frei soll Fraktionschef werden - Die Spahn-Lücke wird umgehend geschlossen

Thorsten Frei, Chef des Bundeskanzleramtes, soll die Unionsfraktion führen. Keine spektakuläre Personalie, aber eine naheliegende, die zeigt, wie dünn die Personaldecke der CDU ist. Für die Nachfolge im Kanzleramt gibt es noch keinen Kandidaten.

Christian Wilp

Autoreninfo

Christian Wilp ist freier Autor und lebt in Berlin. 

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Die Lösung saß quasi nebenan. Die beiden Vorsitzenden von CDU und CSU, Friedrich Merz und Markus Söder, haben sich auf die wahrscheinlichste Variante für die Nachfolge von Jens Spahn geeinigt, die offiziell noch von der Bundestagsfraktion abgesegnet werden muss: Thorsten Frei, Chef des Bundeskanzleramtes, soll den Vorsitz der CDU/CSU-Bundestagsfraktion übernehmen. 

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Klaus Funke | Mi., 22. Juli 2026 - 17:28

Schön graumeliertes Haar. Jungenhaftes Lächeln. Und das war´s dann auch schon. Eine Lücke wird durch eine Null geschlossen. Durch einen, der in jede Lücke passt. Aber ich tröste mich. Es Ist ja nicht für lange. Die Halbwertzeit dieser Koalition läuft im Spätherbst aus. Und erst danach wird es spannend. Mal sehen, wer von der Union die Brandmauer einstürzen lässt. Kretschmer hat schon mal einen Ziegel gelockert. Andere Mauerspechte warten in der Deckung...

gesagt, daß mit dem Weggang von Spahn und dem Ersatzmann Frei, der Widerstand gegen die fatale Linkspolitik der SPD nun gegen Null geht!

Fritze hat jemanden ausgesucht, der die SPD machen läßt und ihm so die ruhige Kanzlerschafft verschafft, die er sich ausgemalt hat. Fritze wird weiter laue Lüftchen absondern und am Tag danach zurückrudern und die SPD wird unwidersprochen den Kurs vorgeben!

Fatal für die Union und fatal für Deutschland!

... wohlgenährt durch die Auto-Industrie, ist heute mit dem blassen und schlappen CDU-Hagel wieder im total grünen Idyll unter Özdemir abgesoffen.

Daher gibt es in BW nur noch wenige als solche identifizierbare CDU-Politiker.

SPD und FDP sind im Ländle sowieso zu politischen Murmeltieren mutiert, die sich faktisch in den ewigen Winterschlaf abgemeldet haben.

Und die wenigen Linken machen zwar noch ein lautes Getöse, weil sie immer noch von einigen lokalen Medienhäusern hofiert werden, aber politischen Einfluss haben sie in BW (über das Biotop an den Universitäten hinaus) jedoch keinen.

Die katastrophale Krise der deutschen Autoindustrie in BW wird heute immer mehr Parteifunktionären (auch aus der Regierungskoalition) bewusst.

Langsam erkennen sie, welche Gefahr ihnen selbst droht.

Denn sie müssen sich der Frage stellen: Bist DU, Du als Individuum oder als Person, fähig, etwas für die positive Zukunft von BW zu tun?

habe ich weder verstanden, warum die CDU willig und fast unterwürfig einer Koalition mit den Grünen zugestimmt hat, noch habe ich dafür auch nur den Hauch von Verständnis!

Das war nicht nur fatal für BW, sondern auch für die CDU! Statt dessen, hätte die CDU Herrn Özdemir zu einer Minderheitsregierung ermuntern sollen, da wären er und seine Grünen kaltgestellt gewesen, denn sie hätten so gut wie nichts durchbekommen!

Die Macht muß so süß sein, daß man für sie auch das eigene Verderben in Kauf nimmt.

Ingo Frank | Mi., 22. Juli 2026 - 19:01

Wird der zukünftige Fraktionsvorsitzende kaum beeinflussen können. Ein angepasster Typ ohne Ecken & Kanten dem Kanzler ergeben bis zum Untergang …..
Wann der kommt, offen. Nach den drei Wahlen im Osten ? ich weiß es nicht. Vor allem ist doch nach jetzigem Stand immer noch eine Union geführte Koalition mit SPD und grüner Sekte gegen die AfD möglich und das wäre die absolute Krönung für dieses Land. So lange das noch rechnerisch möglich ist, machen Neuwahlen auf Bundesebene m M noch keinen Sinn da fehlen noch gut 10% für die AfD.
Es sei denn die Mauerspechte an der Basis üben unvorhersehbar den Aufstand, wie jetzt zur Causa Spahn. Das Merz die Lage verkannte, geschenkt ……selbst unfähig Realitäten im Land zu erkennen !
Das aber die Basis den Aufstand übte, über Orts- & Kreis- Verbände, der Frauenunion die auch nicht die 1. & 2. Geige spielen, war schon bemerkenswert. Und ich glaube, die waren selbst erstaunt über das, was sie von der CDU Basis aus, erreicht haben…
MfG a d Erf. Rep.

Jürgen Goldack | Mi., 22. Juli 2026 - 22:32

Frei, ein rückgradloser Wurm unter den "Fittichen" eines genauso rückgratlosen Kanzlers. Spahn hatte als typisches Merkmal, zumindest bekennend schwul zu sein. Frei hat außer grauen Schläfen und ein jederzeit offenes Ohr für jeden Unsinn, den sein oberster Vorsitzender Fritzle Merz da reinbläst nur ein "Jawohl Chef", sonst nichts. Hirnlos und hörig. In heutigen Zeiten der beste Weg in höchste Ämter unter dem "Boss" befördert zu werden! So ein Typ bringt Deutschland nur noch tiefer in den eh schon katastrophalen Schlamassel, in dem wir, der Souverän schon seit Merkel steckt und immer tiefer sinkt!

Ihrem herabwürdigenden Kommentar möchte ich ausdrücklich widersprechen. Es gehört sich nicht, einen Menschen derart herabzuwürdigen und als Wurm zu bezeichnen.
Hier wird oft über die angeblich zu strenge KI, basierte Moderation gejammert, die zu kritische Beiträge blockieren würde. Nach dem, was hier über Frey geschrieben wird, auch in den oben stehenden Kommentaren, kann ich das nicht nachvollziehen.
Ich möchte gern, dass hier sachlich, gern auch polemisch, wenn es denn sein muss, diskutiert wird. Aber nicht in verletzender Weise ad personam.
Frey wird seine Sache ordentlich machen.
Die Umstände sind wie sie sind. Leider auch, weil viele meckern, aber selbst nicht bereit sind sich in der Politik aktiv über eine Partei einzubringen. Das ist doch der eigentliche Grund für den beklagenswerten Zustand des politischen Personals: wir haben den Politkarrieristen das Feld überlassen.

Brigitte Simon | Do., 23. Juli 2026 - 15:22

Antwort auf von Angelika Sehnert

Ihr Kommentar liebe Frau Sehnert besteht aus Fairness und tut gut.
Danke nochmals.

Klaus Funke | Do., 23. Juli 2026 - 16:56

Antwort auf von Angelika Sehnert

dass es noch so naive und gütige Menschen gibt, die an das Gute glauben. Sie sollten mal die Politiker reden hören, wenn die Mikrophone ausgeschaltet sind. Das würde Ihnen jeden Glauben an Fairness etc. nehmen.

Ingo Frank | Do., 23. Juli 2026 - 17:19

Antwort auf von Angelika Sehnert

Politik aktiv über eine Partei einzubringen …. „
Und warum ist das so ?
Ist es nicht eine „Grundvoraussetzung“ bei einer politischen Betätigung in einer Partei, sich „geistig“ zu kastrieren um sich der Parteilinie anzupassen ?
Das war schon bei den „Parteien der nationalen Front unter Führung der SED“ bereits früher so, und hat sich ab dem Jahr 2015 genau so im selbst ernannten „Block“ „der Parteien der demokratischen Mitte“ mit einer „alternativlosen ununterscheidbaren Parteienpolitik“ fortgesetzt.
Ich habe mir im Bonner Haus der deutschen Geschichte vor einigen Jahren alte Bundestagsreden angehört. Wehner, Brandt, Kohl Strauß. Das waren unterscheidbare politisch gesellschaftliche wirtschaftliche Konzepte die dem Souverän zur Wahl angeboten wurden im Gegensatz zum heutigen Einheitsbrei.
Und die, die nicht auf schwarzlinksgrünen Wegen wandeln, mit denen wird nicht gestritten um Lösungen, die werden ausgegrenzt….
Welch ein „demokratischer Fortschritt“ !
MfG a d E R

Walter Bühler | Do., 23. Juli 2026 - 17:47

Antwort auf von Angelika Sehnert

... aber aus eigener Erfahrung weiß ich, dass viele "den Politkarrieristen das Feld überlassen" haben, weil sie von diesen Karrieristen regelrecht hinausgeekelt worden sind. Mein "Überlassen" war jedenfall nicht nur Folge meiner Faulheit oder Bequemlichkeit.

Ich lehne aber nach wie vor einen irrationalen Diskussionsstil ab, der nur noch ad hominem argumentiert und im Kern nur noch aus pauschalen Herabwürdigungen besteht (bestimmte Tiervergleiche). Diesen Diskussionsstil habe ich auch innerhalb der Partei erlebt, aber ich will mich einfach nicht auf diese Ebene begeben. Ob es mir immer gelingt? - nix für ungut.

Herr B. | Do., 23. Juli 2026 - 18:23

Antwort auf von Angelika Sehnert

Das sehe ich nicht so, er paßt zur Merz-CDU wie die Faust aufs Auge! Ich teile Ihre Kritik am Ton respektive der Wortwahl des Kommentars von Herrn Goldack zwar, inhaltlich kann/will ich ihm aber nicht widersprechen.

Frey ist ein inhaltsleerer Niemand, ein stromlinienförmiger Karrierepolitiker ohne Werte und Anstand, er ist wie die restliche Union und er ist dort, weil er so ist. Spahn eckte an, er war moderat gegen die „Brandmauer“, er hat sich nicht alles von der linksextremen SPD, den Grünen und Linken bieten lassen, er störte das linke Establishment schon lange! Das wird Frey nicht, deswegen hat Merz ihn auf diesen Posten gesetzt! Merz will seine Ruhe, wo das Land hin schlittert, ist ihm Egal, Frey wird dafür sorgen, daß Merz seine Ruhe hat.

Frey ist eine schlechte Wahl und genau deswegen hat er den Posten bekommen!

Die Dumm-Lösch-„KI“ setzt grünlinkswoke Maßstäbe an, Beleidigungen von weißen christlichen Menschen sind da kein Thema, sondern gehören zum guten Ton.

J.J. | Fr., 24. Juli 2026 - 13:24

Jetzt müsste der Kanzler nur noch den Finanzminister und die Arbeitsministerin rauswerfen und durch KI ersetzten, dann hätte er eine gewisse Chance, die gesteckten Ziele zu erreichen und das Land wirklich voran zu bringen.