Tessa Ganserer will sich im Bundestag für soziale Gerechtigkeit und Selbstbestimmung einsetzen / dpa

Tessa Ganserer im Bundestag - Eine Transfrau schreibt Geschichte

Die transidente Politikerin Tessa Ganserer ist für die Grünen in den Bundestag eingezogen. Sie balanciert zwischen ihrer geschlechtlichen Identität und den politischen Positionen, die sie vertritt. Denn sie möchte nicht auf ihr Transsein reduziert werden.

Autoreninfo

Ben Krischke ist Redakteur bei Cicero und lebt in München.

So erreichen Sie Ben Krischke:

Mitte Oktober befindet sich Tessa Ganserer noch in einer Zwischenwelt. Während hinter verschlossenen Türen für eine Ampel-Koalition sondiert wird, pendelt die neue Bundestagsabgeordnete der Grünen zwischen München, ihrer Wahlheimat Nürnberg und Berlin. In welchem Ausschuss Ganserer sitzen, welches Büro sie beziehen wird und welche Mitarbeiter Teil ihres politischen Engagements sein werden, ist noch ungeklärt. Und trotzdem hat Ganserer bereits Geschichte geschrieben.

Die 44-Jährige ist, neben ihrer Parteifreundin Nyke Slawik, eine von zwei Transfrauen, die in dieser Legislaturperiode Teil des Parlaments sind. Für Slawik ist es das erste politische Mandat, bei Ganserer ist das anders: Sie war schon die erste transidente Abgeordnete im Bayerischen Landtag – und damit die erste Transfrau mit politischem Mandat in der Geschichte Deutschlands. Entsprechend groß war die Aufmerksamkeit, als sich Ganserer vor drei Jahren outete. Ende September zog Ganserer nun über Listenplatz 13 der bayerischen Grünen in den Bundestag ein. 

Cicero Plus weiterlesen

  • i
    Alle Artikel und das E-Paper lesen
    • 4 Wochen gratis
    • danach 9,80 €
    • E-Paper, App
    • alle Plus-Inhalte
    • mtl. kündbar
Maria Arenz | Di, 30. November 2021 - 11:24

"..das muß man nun wirklich nicht in jedem Interview durchkauen." Was erwartet jemand, der/die/das auf diesem Ticket überhaupt nur nach oben gekommen ist? Sowas kommt halt von sowas.

Alexander Brand | Di, 30. November 2021 - 11:47

Das ist aber unausweichlich, denn diese Randgruppen der Gesellschaft verhalten sich so, daß genau das passiert.

Sie genießen alle Freiheiten, sie können leben, wie und mit wem sie wollen, sie können heiraten und Kinder adoptieren, ihnen mangelt es an nichts. Das Gesetzt schützt sie weitaus mehr als jeden „normalen“ Menschen.

Statt sich damit zufrieden zu geben und ihr Leben so zu leben, wie sie es wollen, drängen sie sich in die Öffentlichkeit. Sie verlangen Absolution, sie wollen eine Bestätigung dafür, daß ihr Lebensweg der Richtige ist.

Und es ist genau das was mich und viele andere Menschen gegen diese Gruppen aufbringt, denn es ist ihr Lebensweg, nicht meiner, ich bin nicht bereit ihnen die Absolution/Bestätigung zu geben die sie verlangen. Und je aggressiver sie auftreten, desto mehr bringen sie Menschen gegen sich auf.

So lange diese Gruppen sich so verhalten, so lange werden sie auf genau das reduziert, worauf sie sich selbst reduzieren!

Die hätte Frau Ganserer sowieso nicht bekommen. Schliesslich ist sie eine Grüne.

Was Sie schreiben, hat genau DEN diskriminierenden Charakter, gegen den sich Frau Ganserer und andere Betroffene hoffentlich auch weiterhin und in ordentlicher Lautstärke wehren.

In ungeheurer Großzügigkeit gestehen Sie ihr zu, sie dürfe doch genau das Leben führen, das sie wolle. Damit müsse es dann aber gut sein. Sie müsse ihre durch das "Transsein" gemachten Erfahrungen ja nicht auch noch in der Öffentlichkeit ausbreiten.
Nein, "Absolution" bekommt sie von Ihnen keine! Und ansonsten sollte sie sich doch bitteschön ruhig verhalten.

Das an sich ist schon ungeheuer blasiert. Sie wollen Frau Ganserer absprechen, ihr ganz persönliches Schicksal mit anderen Betroffenen und Interessierten zu teilen. Denn nur durch Öffentlichkeit wird ein Bewußtsein für die Lage solcher Menschen deutlich.

Für Sie ist das aggressives Auftreten - soviel Toleranz scheint Sie dann doch zu überfordern!

In Wikipedia steht über Ganserer folgendes zu lesen:

>>... Im August 2019 erklärte Ganserer, dass sie sich dem im Transsexuellengesetz festgelegten weiteren Verfahren für eine rechtliche Namensänderung und für die Personenstandsänderung verweigern werde: „Ich werde mich nicht vor einen Richter stellen, um mir intimste persönliche Fragen zu meinen frühkindlichen Erlebnissen, meinen sexuellen Präferenzen und Partnerinnen gefallen lassen, damit er für diesen Staat entscheiden kann, dass ich die Frau bin, die ich schon immer war.“ Im Geburtenregister bleiben deshalb der Eintrag „männlich“ und der Geburtsvorname bis auf Weiteres unverändert bestehen. <<

Ganserers Weigerung, den rechtlich vorgesehenen Weg seiner Personenstandsänderung zu gehen, ist ein Affront gegen die Prinzipien des Rechtstaates und begründet allemal die Ablehnung seiner Absolution, Herr Lenz!

was hindert Ex-Herrn Ganserer daran, seine/ihre politische Talente in den Vordergrund zu stellen? Niemand, auch keiner der von Ihnen permanent beschimpften Cicero-Foristen, hätte darüber darüber auch nur ein Wort verloren. Ich habe von Ex-Herrn Ganserer und ihren/seinen politischen Ideen bisher noch nie etwas gehört. Ich bin mir daher ziemlich sicher, dass sich kein Forist jemals in die Lebensgestaltung von Ex-Herrn Ganserer eingemischt oder ihn gar diskriminiert hat.

Jetzt prahlt er/sie allerdings in der Öffentlichkeit mit ihren/seinen sexuellen Besonderheiten, und zwar nicht in der Regenbogenpresse oder in den einschlägigen Sex-Fachzeitschriften, sondern im politischen Umfeld. Vermutlich will er/sie damit seinen/ihren Bekanntheitsgrad hochtreiben. Daher muss er/sie es sich aber auch gefallen lassen, dass ihr/sein "politischer" Exhibitionismus öffentlich kommentiert und kritisiert wird.

Niemand hat sie/ihn dazu gezwungen, sein Privatleben in den Medien öffentlich zu machen.

Michael.Kohlhaas | Di, 30. November 2021 - 11:59

... ist ihm sein 'Trans-Sein' das allerwichtigste; er trägt als schwuler Mann seine Verkleidung wie eine Monstranz vor sich her und lebt seine - aus seiner Sicht - exclusive Unverwechselbarkeit wie eine Marke im Marketing-Teich der beliebigen 'Normalen' im Bundestag.
... btw: ich hab kein Problem damit, kann er machen; genau wie ich ihm dazu sage: was ich denke.

Ingofrank | Di, 30. November 2021 - 12:00

einem Mann so viel Aufsehen gemacht, wenn diese sich für soziale Gerechtigkeit & Selbstbestimmung einsetzen.
im übrigen spiegelt sich das auch in diesem Artikel wieder. Abgesehen von der „Länge“ des Artikels, befasst er sich nur am Rande mit ihren politischen Zielen und das auch noch sehr vage.
Ich bin auch für soziale Gerechtigkeit & ( nicht unbedingt auf das Geschlecht bezogen) Selbstbestimmung. Und jetzt?
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik

Christa Wallau | Di, 30. November 2021 - 12:05

welche große Aufmerksamkeit in Deutschland auf sich ziehen, lautstark auf ihre Rechte pochen u. sich als diskriminierte Opfer darstellen, dürften gar nicht so stark im Fokus der Öffentlichkeit stehen, wie sie es tun.
Es ist eine dauernde, krasse Ungerechtigkeit gegenüber den Vielen, deren Sorgen u. Nöte kaum Beachtung u. Empathie finden, z.B.
Mütter mit Kindern, die zusätzlich berufstätig u. daher dauerhaft überfordert sind,
Väter, die zwei Arbeitsstellen haben müssen, um die Familie ernähren zu können,
Rentner, die mit ihrer kleinen Rente nie auskommen,
Kinder, die in den Schulen gemobbt werden,
psysisch Kranke, Vereinsamte usw.
Oder denken wir nur an die dauerhaft überlasteten und ausgebeuteten
Pflegekräfte in Kliniken und Heimen.
Es wird nichts Entscheidendes unternommen, um deren Lage wirklich zu verbessern.
Stattdessen schafft man neue Stellen
für Gender- u. Rechtsradkalismusforschung,
für Gleichstellungsbeauftragte/-programme
u. für eine immer aufgeblähtere Verwaltung!

Michael.Kohlhaas | Di, 30. November 2021 - 12:05

... ist ihm sein 'Trans-Sein' das allerwichtigste; er trägt als schwuler Mann seine Verkleidung wie eine Monstranz vor sich her und lebt seine - aus seiner Sicht - exclusive Unverwechselbarkeit wie eine Marke im Marketing-Teich der beliebigen 'Normalen' im Bundestag.
... btw: ich hab kein Problem damit, kann er machen; genau wie ich ihm dazu sage: was ich denke.

Charlotte Basler | Di, 30. November 2021 - 12:11

Das ist hier die Frage.. Leider! Wie bei der Frauenquote denkt man halt sofort quer. Am besten wäre, wenn eindeutig nur die fachlichen Voraussetzungen optimal erfüllt werden müssten. Aber trösten Sie sich Frau Ganserer, die sind auch bei eindeutig männlichen Protagonisten meistens nicht gegeben.

Tomas Poth | Di, 30. November 2021 - 12:43

Tja, der Markus, Vater zweier Söhne fühlt sich seit 2009 als Frau und nennt sich nun fortan Tessa.
Mir gehen solche Selbstdarsteller gehörig auf den Keks, ebenso die öffentliche Effekthascherei mit diesen Personen. Als wenn diese Verirrten das neue Normal darstellen sollen.
Was macht das mit seinen Söhnen und seiner Frau, unabhängig davon wie es nach außen dargestellt wird?
Das Leben als Darstellungsshow, als Performance des Scheins statt des Seins.
Um es mal mit Gefühlen auszudrücken, ich fühle mich in meinen ethischen Gefühlen erheblich verletzt.

Rob Schuberth | Di, 30. November 2021 - 18:47

In reply to by Tomas Poth

...denen ich gerne zustimme.

Bzgl. Ihrer Frage was macht das mit seiner Familie folgendes:

Eine m. Freundinnen (alles noch vor m. Ehe) hatte in ihrem Umfeld auch sogn. Schwule. Die habe ich, mit wenigen Ausnahmen, als ganz normale Typen kennengelernt.
Einer von ihnen hatte eine volljährige Tochter samt Ex-Frau.
Sein Coming-out kam also späte, was noch normal wäre.
Später aber ging er eine Beziehung mit meiner (dann) Ex-Freundin ein, die ein paar Jahre hielt, letztlich aber an ihm scheiterte.
Danach ging er wechselweise Beziehungen mit beiden Geschlechtern ein. Wurde also bi-sexuell.

Ich möchte mit diesem Bsp. aufzeigen, dass es wirklich Menschen (beiderlei Geschlechts) gibt, die nicht genau wissen wohin sie sexuell orientiert sind.
Völlig unabhängig von der körperlichen Physiognomie.

Ich habe einen Schwulen mal gefragt wie er erkannt hat schwul zu sein. Er fragte mich, ob ich als Jugendlicher auch "feuchte Träume" gehabt hätte. Seine Träume hatte er mit Jungs, ich mit Mädchen.

Ähnliche Fälle kenne ich auch aus meinem Umkreis.
Dabei stellte sich mir immer wieder die Frage, ob es nicht auch nur um Langeweile und neue erotische Kitzel ging.
Muß jeder selbst wissen.
Biologisch ist der Tessa/Markus Ganserer ein Mann der gerne Frau sein möchte. Das ist sein Ding.
Aber unsere Parlamente sollten sich hüten zu einer Travestieshow zu verkommen.
Guido Westerwelle sprach mal von spätrömischer Dekadenz, damals habe ich ihn nicht verstanden. Mehr und mehr glaube ich ihn nun zu verstehen.

Fritz Elvers | Di, 30. November 2021 - 13:33

Ihr verehrter FJS soll mal die Frage, ob er eine männliche Maggi Thatcher sei, mit ebendieser Feststellung brüsk zurückgewiesen haben.

Herzlichen Glückwunsch zum Milliardenkredit.

Dorothee Sehrt-Irrek | Di, 30. November 2021 - 13:46

beunruhigt mich.
Bitte sehr, so sehr sogar, dass ich Herrn Lenz beipflichte.
Ich sehe jetzt nicht die Minderheiten als das neue Normal, sondern es als normal, dass Alle sich einbringen können.
Ich weiss gar nicht, ob ich Wert darauf lege, als normal bezeichnet zu werden.
Ich bin sehr zufrieden mit mir und daran liegt mir für Alle.
Ist es aber so einfach, wie es der Artikel evtl. "suggeriert", Frau Ganserer war einmal ein Mann und wurde dann über eine kurze Zeit zur Frau, als die sie sich sieht?
Ist dieser "Zustand" stabil, trägt er sich alleine oder bedarf es lebenslanger Einnahme von Medikamenten? Welche Nebenwirkungen gibt es?
Andererseits gilt das ja auch für viele andere.
Könnte Frau Ganserer Kinder nicht nur austragen, sondern biologisch zur Frau werden?
All diese Fragen finde ich aber nur wichtig, insofern sich Jugendliche für eine neue geschlechtliche Identität entscheiden.
Aufklärung ist schon wichtig und es wäre schön, wenn Menschen mit entsprechender Erfahrung helfen könnten.

Bekanntlich schreibe ich ja oft ob meiner tollen Oma Miechen.
Sie starb nach langer schwerer Krankheit in 1990; drei Tage nach der Geburt ihrer einzigen Urenkelin - ein letztes gequältes Lächeln.
Ruckzuck mehrere Schlaganfälle und sie schlief für immer nein - zu Hause!

Sie war sehr tolerant, jedoch auch knallhart.
Wer zwei Weltkriege erlebt hat und eine grausame Jugend hatte, der kennt das Leben!

"Dat issen "Warme, en 175er" ... dat is doch lesbisch!"

Klare Worte von Oma.
Gleichzeitig war sie die Einzige welche "Dat Zigeuner-Marie" damals im KH besuchte, ihre Klamotten wusch; von Hand!
"An ihren Taten sollt ihr sie erkennen!"

Es geht eigentlich gar nicht um das "Anders-Sein", sondern um den sinnfreien Hype welcher darum installiert wird!

XY-Ganserer interessiert mich nicht!
Ein Bier? Ok- erzähl mal was ...

Dieses Thema wird von den "Üblichen" gekapert, gepampert!
"Florian & Roxane" - mein Posting zu Forist Lenz.
Es könnte, sollte so simpel sein!

Liebe Frau "DSI":
Schönen Advent!

Brigitte Miller | Di, 30. November 2021 - 17:39

stabil, trägt er sich alleine (nein) oder bedarf es lebenslanger Einnahme von Medikamenten? (Ja)
Könnte Frau Ganserer Kinder nicht nur austragen, sondern biologisch zur Frau werden? ( Nein ) Das Wichtigste, was man im Zusammenhang mit diesem Thema bedenken soll, ist der Einfluss auf Kinder und Jugendliche, was viele transidente Menschen selber betonen. Die EMMA, die nicht dafür bekannt ist, voreingenommen zu sein bei Themen wie Transidentität, Homosexualität etc. brachte einen Artikel über das Thema, in dem drei junge Personen, die sich angleichen liessen , weil sie sich in der Zeit der Pubertät, in der Unsicherheit dazu gehört , überzeugen liessen, ihre Gefühle seien darauf zurückzuführen, dass sie wohl im falschen Körper lebten. Sie bereuen es zutiefst und warnen andere vor voreiligen Entscheidungen in dieser Sache.

Rob Schuberth | Di, 30. November 2021 - 18:29

Es ist doch einfach ok, dass auch Transen in den BTag einziehen dürfen.
Sie müssen ja nur, wie jeder andere auch, die Eingangsbedingungen erfüllen.

Ich denke das Geschlecht, Hautfarbe, Herkunft etc. sollen nicht so bewertet werden?

Aber bei einer Transe wird das dann ordentlich ausgeschlachtet...pfui deibel.
Das ist Bild-Niveau.

Ihren Ansatz, sich nicht primär auf das Trans-Sein reduzieren lassen zu wollen, kann ich nur unterstützen.

Das gibt bestimmt noch lustige Momente im BTag.
Freue ich mich jetzt schon drauf.

Schlimmer finde ich das Bestreben der Ampel (der Grünen) die Viel-Ehe zu ermöglichen.

Irgendwie ist ein Teil der Grünen unbelehrbar. Damals wollten sie Möglichkeiten schaffen, den Sex mit Kindern legal zu gestalten, und jetzt dieser aktuelle Versuch durch die Hintertür Viel-Ehen zu legalisieren.

Na ja, ihre Multikulti-Klientel kennt ja auch das Modell ein Mann + mehrere Frauen (polymorphe Ehen).
Da kann man dann die krude Denke der Grünen wieder nachvollziehen.

Die "Transe" schlachtet es doch selbst aus, sie reduziert sich selbst aufs Transsein und beschwert sich darüber, daß andere sie darauf reduzieren. Statt um Leistung, geht es ihr ums Transsein, obwohl es nur auf Inhalte ankommen sollte. Wenn man aber keine Inhalte zu bieten hat….

Minderheiten sind in diesem Land gesetzlich/medial übergleichgestellt, sie genießen mehr Rechte und mehr Präsens als die Mehrheit, es gibt nichts mehr was sie erreichen können. Ihre Penetranz führt zur Ablehnung im nicht betroffenen Rest der Bevölkerung, wenn es das ist was sie erreichen wollen, dann sind sie auf dem besten Weg.

So und nicht anders wird ein Schuh draus.

Und was stört Sie an der Vielehe? Wo bleibt die Toleranz? Solange alle Beteiligten einwilligen, stört mich das null Komma nichts!

Die Grünen sind auch nicht „unbelehrbar“, sie wissen genau was sie tun, sie stellen ihr Dogma vor alles andere, die Negativfolgen werden bald alle erkennen können!

Dieser Kommentar geht auch in Richtung H. Lenz

Ernst-Günther Konrad | Mi, 1. Dezember 2021 - 14:03

Sie geben in ihrem Kommentar, so wie auch in Ihrer Antwort auf Herr Schuberth auch meine Sicht der Dinge wieder. Nur was die Vielehe anbetrifft, habe ich eine andere Sichtweise. Aber das müsste man mal nur an diesem Thema orientiert breit ausdiskutieren.
Ich gebe zu, ich kannte diese Abgeordnete bislang auch nicht bis zu ihrem Einzug in den Bundestag und dem damit verbundenen medialen Hype. Dieser war gerade nicht wegen ihrer sonstigen politischen Aussagen zu anderen Themen, sondern ausschließlich auch von den links-grünen Medien auf ihre Geschlechtsumwandlung reduziert. Das schien am Anfang nicht zu stören, sondern gerade zu gewünscht.

Fritz Multrus | Mi, 1. Dezember 2021 - 20:29

Ich habe mich über diesen Artikel schon in der Printausgabe masßlos geärgert! Der Autor verfasst eine Lobhudelei, die jeden journalistischen Grundsätzen Hohn spricht. Diese Transfrau oder Transmann - oder was immer das auch ist - fordert doch allen Ernstes, dass 14-jährige Kinder ohne Zustimmung der Eltern ihr Geschlecht frei wählen dürfen! Wenn das kein Fortschritt für Deutschland ist?

Hans Schäfer | Do, 2. Dezember 2021 - 12:59

Auch ich habe kein Problem damit, dass Transen (Alf, oder Sonswer, Satire) in den BT einziehen, wenn es auf Grund einer demokratischen durchgeführten Direktwahl durch den Souverän erfolgt ist.
Vorliegend basiert der Einzug über Platz 13 einer Parteienliste. Welche Qualifikation bzw. Kriterien liegen diesen Listenplatz zu Grunde? Wer hat die Entscheidung über Listenplatz 13 getroffen? Die demokratischen, gesetzlich vorgeschriebenen Wahlgrundsätze: unmittelbar und geheim liegen jedenfalls nicht vor. Welche künftigen Weichenstellungen/Voraussetzungen will man schaffen? Wehret den Anfängen!
Ansonsten gebe ich Herrn Brand recht, sie/er/es -ich weiß nicht, wie ich, anreden soll-
schlachtet das Anderssein selbst aus und trägt es, wie eine Monstranz vor sich her.
Ob, er/sie/es, damit gut beraten ist, weiß ich nicht. Geht mich auch nichts an.
An geht mir jedoch, dass, sie/er/es, als mein Vertreter im BT Abstimmungen vornimmt, die Einfluß auf mein & das Leben meiner Lieben haben könnte