- Ein Projekt, das keiner verstehen will
Ahmad Mansours Präventionsprojekt gegen Antisemitismus sorgt für heftige Kritik. Die Recherche-GmbH „Correctiv“ etwa spricht von Stigmatisierung muslimischer Jugendlicher. Das zeigt schon, worum es Mansours Kritikern wirklich geht.
Ahmad Mansours Projekt „Dis-Ident“ soll mit Mitteln des Bundesbildungsministeriums Strategien gegen Antisemitismus und islamistische Radikalisierung an Schulen entwickeln. Angestoßen worden war das Projekt noch unter der Vorgängerregierung und einem von Bettina Stark-Watzinger (FDP) geführten Ministerium. Im Fokus stehen laut Projektbeschreibung Jugendliche mit muslimischer oder migrantischer Biografie, die in ihrem Alltag häufig mit „antisemitischen Stereotypen konfrontiert seien oder selbst damit ringen“.
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Es ist wie immer in Deutschland, wer nur in kleinster Weise den Islam kritisiert muß ein schnelles Pferd haben (Frau Schröter usw.).
Herr Mansour wird wissen, worüber er spricht. (Er selbst ist ja gläubiger Muslim aus Israel), die Hanseln von Correctiv wissen es wohl eher nicht.
Herr Uphoff, Teile aus dem Koran haben Sie ja auch geschrieben. Allerdings sehr sehr geschönt.
Diese andauernde Rücksicht und der Euphemismus bei allem, was Mohammedaner betrifft, ist ein gravierender Fehler.
Ich nenne nur Houellebecq Roman Unterwerfung.
Ja Frau Groll, auch mir geht das gehörig gegen den Strich! Über viele Jahrhunderte hat sich Europa mit Händen und Füßen gegen diverse muslimische Infiltrationen gewehrt, und zwar zu Zeiten in denen der Islam durchaus noch als fortschrittlich gelten konnte.
Heute wo der Islam zu den rückschrittlichsten und intolerantesten Religionen der Weltgeschichte gehört, hofieren wir ihn und seine Vertreter!
Es ist nicht zu verstehen, denn der Islam gehört nicht zu Deutschland und auch nicht zu Europa!
Ich habe nichts gegen Religionsfreiheit, es soll jeder glauben, was er will, aber nicht auf Kosten der Allgemeinheit. Es kann nicht sein, daß wir unsere Kultur, unsere Werte, unsere Gesetze und unsere Religion opfern, um dem Islam zu gefallen, das ist vollkommen inakzeptabel!
Wenn linke das wollen, dann sollen sie auswandern, am Besten in ein streng islamisches Land, mal sehen wie lange sie dort überleben, vermutlich nicht arg lang!
... ohne jede Berechtigung, als "Rechercheplattform" bezeichnet zu werden.
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Die erbärmlichen, gescheiterten "Künstler", die von eigenen künstlerischen Produkten niemals leben könnten und sich deshalb auf staatlich gut alimentierte AgitProp-Kunst verlegt haben, können - wenn man die Kunst der öffentlichen Diffamierung und Verleumdung ausnimmt - mit Sicherheit in keinem realen Bereich als Experten akzeptiert werden.
Man kann die Äußerungen von Correctiv wie die von Böhmermnann, Schnitzler oder Goebbels inzwischen ungeöffnet in den Müll werfen.
Mit Wissenschaft haben Correctiv-Äußerungen wirklich gar nichts zu tun, egal, in welcher Phraseologie sie uns serviert werden.
Es geht ihnen um Staatsknete und Propaganda, das ist ihre ganze Moral. Da ist einfach nichts wissenschaftliches.
Jeder Kritiker ist bei den links-grünen Faschisten inzwischen *umstritten* und das ist noch harmlos. Sonst sind sie doch AFD-nah oder gar Nazi oder beides zusammen. Nun, dass kann man bei Herr Mansour aus deren Sicht *leider* nicht sagen, aufgrund seiner biografischen Hintergrundes. Und dieser komische Verein *Correctiv* ist aus meiner Sicht *gesichert linksextrem*, wird vom Staat bzw. staatlich geförderten NGOS finanziert. Und ja, es geht und ging denen nie um inhaltlich wahre Auseinandersetzung, um respektvollen Umgang. Wenn man keine Argumente hat, dann wird eben gelogen, verkürzt, umgedeutet, diffamiert oder eben der Eindruck erweckt, jemand wie Herr Mansour seit *umstritten*. Bei wem? Selbst die linkslastigen Msm bedienen sich seiner Expertise. Und warum muss dieser Mann eigentlich Personenschutz haben und die von Correctiv nicht? Dieses Hetzportal gehört endlich finanziell trocken gelegt und diese Personen, die meistens *anonym* auftreten, gehören öffentlich gemacht.
„Warum muss dieser Mann eigentlich Personenschutz haben und die von Correctiv nicht?“ Diese Ihre Frage, lieber Herr Konrad, trifft den Nagel auf den Kopf!
Ist Correctiv für vom Staat unterstützte Projekte zuständig, diese zu kommentieren oder zu kritisieren? Wenn ja, sind alle Förderungen und Nutznießer über das staatliche Projekt "Demokratie leben" politisch und wissenschaftlich korrekt? Hat hier Correctiv alle Förderanträge durchleuchtet?
Bis ins 20. Jahrhundert war der Islam ziemlich verträglich für Juden. Viele Juden wurden aus Europa vertrieben und siedelten in islamischen Ländern, weil es dort toleranter zuging. Im 20. Jahrhundert schwappte dann der ideologische Judenhass aus Europa in die islamischen Länder. Das Ergebnis ist bekannt.
Aber gibt es nicht eindeutig judenfeindliche Passagen, vor allem in den Hadith? Die gibt es. Doch sie wurden damals nicht dominant gelesen. Das macht auch historisch guten Sinn, denn diese Texte werden von Historikern angezweifelt. Das Narrativ der Traditionalisten, dass Mohammed zum Judenhasser wurde, ist höchstwahrscheinlich eine spätere Fabrikation.
Im Grunde ist es wie mit den judenfeindlichen Passagen im Neuen Testament (die gibt es!). Diese Passagen wurden später geschrieben, als Christen und Juden sich auseinander lebten.
Linke wollen Muslime als Ziehkinder hätscheln. Rechte wollen Muslime auf Judenhass festnageln und erklären Reformen für unmöglich. Beides ist falsch.
Für mich persönlich wird hier wie bei anderen Zeitfragen der Aspekt wichtiger, ob in all dieser Vielfalt die Gesellschaft irgendwann mal wieder zu gemeinsamen Sichtweisen finden wird, und wenn ja, welche das sein könnten und ob ich mich darin wiederfinden kann oder eher nicht.
Im Moment kann ich jedenfalls mehr Zentrifugalkräfte erkennen und bei den Gemeinsamkeiten eher viele Dinge, in denen ich mich weniger wiedererkenne. Von den Universitäten erwarte ich mir nicht so viel. Ich nehme da eigentlich nur wenig Beiträge war, die ich als wissenschaftlich ansehen würde. Das meiste ist eher politisch, was auch ok ist, aber für mich persönlich meist nicht so überzeugend. Wirkliche Entscheidungen sollten am Ende aber politisch sein, Wissenschaft kann nur begleitend ein paar Ideen beisteuern.
Was Mansour sagt, kann ich, für mich, in vielem nachvollziehen, aber es ist nicht zu sehen, dass er auf größere gesellschaftliche Resonanz trifft. Aber für das große WIR spricht im Moment keiner.
Es ist sehr verdienstvoll, Herr Uphoff, dass Sie sich mit kleinteiligen theologischen Fragen beschäftigt haben. Damit haben Sie den allermeisten, die sich stets in Verteidigungsposition begeben, wenn es um irgendwelche Fragen des Islamismus geht, viel voraus. Die Wenigsten aus diesem Milieu,nicht einmal die muslimischen Glaubens,sind mit theologischen Fragen und Inhalten vertraut.
Das Problem mit dem radikalen Islam ist doch, dass er Religion und zugleich Staatsform sein will. Damit gibt es keinen weltlichen, säkularen, privaten Raum mehr. Es kommt nicht von ungefähr, dass die Islamismusunterstützer im sozialistischen Spektrum zu Hause sind. Den islamistischen Aktivisten sind theologische Feinheiten völlig egal. Es geht um Macht.Daher nutzt man wie im Sozialismus die Indoktrination der Jugend.Genau hier will Mansour ansetzen. Bildung ist der Schlüssel zu einer selbstbestimmten Religiösität.Aber Selbstbestimmung kommen im kollektivistischen Islam eben nicht vor. Stichwort: Frauenrechte!
Der Islam muss sich Kritik genauso gefallen lassen wie zuvor das Christentum auch und wie jede andere Glaubensrichtung (einschließlich Klimateligion). Er sollte sogar für fundierte Kritik, wie der von Herrn Mansour oder von Abdel-Samad, dankbar sein, denn sie hilft ihm, sich zu verbessern und aktuell zu bleiben
Doch genau das will der Islam nicht. Er ist gefangen in mittelalterlichen Strukturen und Ansichten. Diese mit der modernen Welt zu versöhnen, wie es Praxisprojekte anstreben, ist der einzige Weg, den internen Frieden zu bewahren.
Dazu bedarf es auch der Islam- und Islamismusforschung - einer großen Leerstelle nach der Schließung von Frau Schröters Institut. Das wird sich rächen.
