Steffen Krach
Steffen Krach ist SPD-Spitzenkandidat für Berlin / Foto: Stefan Boness/VISUM

Steffen Krach im Porträt - Flucht aus Hannover

Aus der zweiten Reihe der Politik will Steffen Krach aufsteigen und Berlins Regierender Bürgermeister werden. Als Regionspräsident der Region Hannover hatte er bereits versucht, im niedersächsischen Kabinett Fuß zu fassen. Die Liebe zur Selbstdarstellung hat der Sozialdemokrat schon.

Autoreninfo

Klaus Wallbaum ist Sozialwissenschaftler und Chefredakteur der Zeitschrift Rundblick - Politikjournal für Niedersachsen.

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Das Auffälligste an Steffen Krach ist wohl sein Stil. Als er 2021 mit damals 42 Jahren in sein neues Amt als Regionspräsident in Hannover startete, verstärkte er von Anfang an seinen Social-Media-Auftritt. Wortgewandt und auf die gute Wirkung von Bildern bedacht, tauchte der SPD-Politiker auf Face­book, Instagram und anderen Kanälen auf – so stilsicher und professionell, dass die politische Konkurrenz erblasste. Das war im nüchternen Hannover, wo Politik zumeist bierernst und in grauen Sitzungssälen betrieben wird, schon eine Überraschung.

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Dorothee Sehrt-Irrek | Mo., 6. Oktober 2025 - 16:58

klappen sollte, hat er hoffentlich das Stehvermögen, auch als zunächst "2. Reihe" die Politik für Berlin nach vorne zu bringen.
Er wirkt sehr sympathisch und ich wünsche ihm alles Gute.
Da ich letztens Frau Dr. Regine Hildebrandt bei Bioleks Kochsendung sah und Herrn Michael Müller noch aus seiner Zeit in Neukölln vor meinem inneren Auge habe, möchte ich doch sagen dürfen, wer sich in Berlin m.E durchsetzen kann, vor allem "gegen" Links/Grün.
Bodenständigkeit, Fleiss und innere Überzeugung scheinen mir wichtig.
Natürlich war ich ein Fan von Frau Giffey.
Lese gerade, dass sie Praktikantin beim Bezirksbürgermeister im Stadtteil Lewisham in London war.
Den Bezirk kenne ich ein bisschen.
Giffey war die Kandidatin vom Neuköllner SPD-Urgestein Heinz Buschkowsky.
Bedauerlicherweise konnte die SPD im Osten der Stadt evtl. nie so richtig Fuß fassen?
Neukölln ist aber eine gute Schule für SPD´ler*.
Das wird bestimmt nicht leicht für Krach, aber wenn er Ideen für Berlin hat, kann es gelingen...

Blatt 2 Ergänzung.

Warum keine Laudationen für die hervorragenden Personen Kerstin Heisig und für Herrn Heinz Buschkowski. Kirstin Heisig schrieb in ihrem Buch "Das Ende der Geduld". Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter. Schon gelesen oder haben diese Bücher in ihrer Bibliothek keinen Platz?
Kirstin Heisigs vergeblicher konsequenter Kampf gegen jugendliche Gewalttäter führte zum Ende ihrer Geduld war ihr Selbstmord Sie hängte sich im Wald auf. Was Berlin heute noch verleugnet. Aus Selbstschutz. Lediglich Armin Laschet stand zu ihr in seinem Buch "Richterin Gnadenlos". Für Beide war Klaus Wowereits "Berlin ist arm aber sexy" beschmutzend.

Nun, auf Herrn Kracht wartet die Fortsetzung Frau Heisigs Kampf gegen die Gewalt in Berlin. Nicht nur arm und sexy sondern auch bedrohlich für die Bevölkerung.
Vielleicht ein Gedanke für Cicero.

Blatt 2 Ergänzung.

Warum keine Laudationen für die hervorragenden Personen Kerstin Heisig und für Herrn Heinz Buschkowski. Kirstin Heisig schrieb in ihrem Buch "Das Ende der Geduld". Konsequent gegen jugendliche Gewalttäter. Schon gelesen oder haben diese Bücher in ihrer Bibliothek keinen Platz?
Kirstin Heisigs vergeblicher konsequenter Kampf gegen jugendliche Gewalttäter führte zum Ende ihrer Geduld war ihr Selbstmord Sie hängte sich im Wald auf. Was Berlin heute noch verleugnet. Aus Selbstschutz. Lediglich Armin Laschet stand zu ihr in seinem Buch "Richterin Gnadenlos". Für Beide war Klaus Wowereits "Berlin ist arm aber sexy" beschmutzend.

Nun, auf Herrn Kracht wartet die Fortsetzung Frau Heisigs Kampf gegen die Gewalt in Berlin. Nicht nur arm und sexy sondern auch bedrohlich für die Bevölkerung.
Vielleicht ein Gedanke für Cicero.

Keppelen Juliana | Mo., 6. Oktober 2025 - 19:47

aber warum soll er sich nicht zur Wahl stellen in Berlin vielleicht ist es für Berlin sogar ein Vorteil wenn jemand von aussen kommt. Viel schlechter als es bis jetzt in Berlin läuft kanns ja nicht werden.

Brigitte Simon | Mo., 6. Oktober 2025 - 23:28

Eine unverständliche Laudatio für einen Steffen Kracht werter Herr Wallbaum. Sie machen sich Sorgen um die Flucht eines Herrn Kracht. Berlin bietet sich an. Das genoß auch der ehemalige
Regierende Oberbürgermeister von Berlin Klaus Wowereit "Berlin ist arm aber sexy". Der rot belegte Laufsteg ist angebracht.

Warum keine laudationes für Frau Kerstin Heisig und Herrn

Ernst-Günther Konrad | Di., 7. Oktober 2025 - 08:54

*Die Liebe zur Selbstdarstellung hat der Sozialdemokrat schon.* Ist er auch ein bisschen schwul? Findet er Berlin auch sexy? Ich frage für einen Freund.
Soll doch dieser No-Name in Berlin sein Glück probieren. Das ist ohnehin ein *Failed State* und bekommt gerade von einem CDU Bürgermeister den Gnadenstoß versetzt. Nun gut, die Berliner wollen es ja nicht anders. Die SPD in Berlin ist ein politischer Schrotthaufen. Da passt dieser Mann durchaus hin. Und er wird sicher seinem Namen alle Ehre machen und ordentlich für *Krach* in Berlin sorgen. Ich sage nur immer wieder, das macht alles die AFD nur stärker. Für die läuft es immer besser. INSA-Umfrage AFD 26,5%, UNION 24,5% und SPD 14,5%.