Armin Willingmann
Deich geht gar nicht: Sachsen-Anhalts SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann / picture alliance/dpa | Peter Gercke

SPD macht Wahlkampf mit Naziparole - Such’ den Adolf!

Die sachsen-anhaltische SPD steht wegen ihres Wahlslogans „Wir sind der Deich“ in der Kritik, weil sich die Formulierung auch in einem NS-Lied findet. Der Fall zeigt, wie absurd der politische Umgang mit historischen Nazi-Parolen geworden ist – und wie schnell mit zweierlei Maß gemessen wird.

Porträt Mathias Brodkorb

Autoreninfo

Mathias Brodkorb ist Cicero-Autor und war Kultus- und Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Er gehört der SPD an.

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Für Armin Willingmann (SPD) kommt es gerade knüppeldick. Der stellvertretende Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt kämpft buchstäblich um das parlamentarische Überleben seiner Partei. In aktuellen Umfragen kommt sie nur noch auf 5 bis 7 Prozent der Stimmen.

Und nun ist auch noch bekannt geworden, dass ihr Hauptwahlslogan „Wir sind der Deich“ deckungsgleich ist mit einer Zeile in dem Nazi-Lied „Wir tragen das Vaterland in unsern Herzen“. Das Portal Nius hat zuerst darüber berichtet. Die örtliche SPD versteht sich damit als Bollwerk gegen die dem Land drohende „blaue Welle“.

Geschrieben wurde das Lied im Jahr 1936 von Wilhelm Decker. Er war für die Nazis Reichstagsabgeordneter und wurde drei Jahre später mit dem Goldenen Parteiabzeichen der NSDAP geehrt. Im Nationalsozialismus zählte sein Lied zu den „Pflichtliedern“ des Reichsarbeitsdienstes, dessen „Generalarbeitsführer“ er war. Es wurde auch auf Jugendlagern gesungen.

Nius-Chefredakteur Julian Reichelt zeigte sich empört und forderte, die SPD müsse diese Wahlkampagne umgehend einstampfen. Mit einer Naziparole Wahlkampf zu machen, gehe gar nicht.

Der SPD-Pressesprecher René Wölfer wiegelt gegenüber Cicero ab. Die „Metapher vom Deich“ habe eine viel weitergehende „Verwendungsgeschichte“, sei also nicht eindeutig nationalsozialistisch geprägt. Selbst die „Omas gegen rechts“ hätten sie schon verwendet.

Björn Höcke wurde für die Parole „Alles für Deutschland“ verurteilt

Und außerdem habe man bisher nichts davon gewusst, dass sich dieser Slogan auch in einem Nazi-Lied finde. Von der Änderung des Kampagnenslogans will Wölfer daher nichts wissen: „Wir werden weder Begriffe noch Bilder des gesellschaftlichen Zusammenhalts anderen überlassen oder uns ihre Bedeutung umdeuten lassen.“

Der SPD-Pressesprecher hat recht. Niemand kann ernsthaft glauben, die Sozialdemokraten hätten sich wissentlich bei einem Nazi-Lied bedient oder würden den Nationalsozialismus gar verherrlichen wollen. Und man sollte den Nazis von einst nicht die Macht darüber zugestehen, über unsere heutigen Worte zu bestimmen.

Wörter haben keine feststehende, eigenständige Bedeutung. Sie sind keine Lebewesen mit magischen Fähigkeiten, sondern einfach bloß Sprachzeichen. Was sie bedeuten, was mit ihnen gemeint ist, entscheiden Sender und Empfänger ganz allein und nicht irgendwelche dunklen Mächte der Vergangenheit. Man muss dem Wahlslogan der sachsen-anhaltischen SPD daher nachträglich einen Nazi-Inhalt regelrecht unterschieben, um sie zu einer Naziparole zu machen. Das verrät dann aber mehr über den Empfänger als den Sender.

Solche und vergleichbare Fälle werden in Zukunft immer häufiger vorkommen und dadurch immer absurder werden. Dank der Digitalisierung wird immer mehr Schriftgut aus der Zeit des Nationalsozialismus seinen Weg ins Internet finden und dadurch künftig aufsuchbar sein. Und weil die Nazis Deutsch sprachen, haben sie deutsche Wörter auf allerlei Weise kombiniert und Sätze gebildet. Bei Lichte betrachtet dürfte man also bald kaum noch etwas sagen, um nicht vielleicht unabsichtlich eine ähnliche Formulierung zu verwenden wie einst ein Nazi.

Die Sache wirft allerdings ein handfestes Problem auf. War nicht Björn Höcke dafür verurteilt worden, die Parole „Alles für Deutschland“ verwendet zu haben? Das zuständige Gericht konnte Höcke nicht nachweisen, damit absichtsvoll dem Nationalsozialismus gehuldigt zu haben. Auch Höcke behauptet, wie die SPD in Sachsen-Anhalt, nichts vom historischen Hintergrund gewusst zu haben. Sein Dilemma: Die Richter glaubten ihm nicht.

„Sloganchecks“ gehören zum Einmaleins eines jeden Wahlkampfes

Das ist Messen mit zweierlei Maß. Und es zeigt vor allem, wie blödsinnig der § 86a des Strafgesetzbuches ist. Nach dem kann man für das „Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen“ verurteilt werden. Dazu zählen auch „Parolen und Grußformen“, also Worte.

Das gilt zwar nur, wenn diese Kennzeichen in propagandistischer Absicht zugunsten extremistischer Bestrebungen verwendet werden. Wissenschaft, Kunst oder Presse sind ausdrücklich ausgenommen. Aber zwischen beiden Verwendungsweisen gibt es ein großes graues Meer der Uneindeutigkeiten. Das beginnt schon mit der höchst subjektiven Frage, ob man einem Beschuldigten „glaubt“, wenn er behauptet, vom historischen Hintergrund nichts gewusst zu haben oder nicht.

Man kann zum Beispiel unterstellen, dass der Geschichtslehrer Höcke ein Nazi-Fetischist ist und sich deshalb in allen Details der nationalsozialistischen Geschichte auskennen muss. Aber dann würde einfach vorausgesetzt, was eigentlich zu beweisen wäre. Und genauso könnte man der SPD in Sachsen-Anhalt vorhalten, dass es völlig unvorstellbar sei, dass deren Wahlkampfstab und Werbefirma kein einziges Mal gegoogelt haben, wer den Slogan „Wir sind der Deich“ denn sonst noch verwendet hat. Das eine ist nicht plausibler oder unplausibler als das andere. Tatsächlich gehören „Sloganchecks“ zum Einmaleins eines jeden Wahlkampfes.

Aus den Vorgängen von Magdeburg könnte man daher auch eine produktive Schlussfolgerung ziehen. Die bestünde nicht darin, dass in Deutschland überaus beliebte Gesellschaftsspiel „Such’ den Adolf“ nun auch noch auf die SPD und Omas gegen rechts auszuweiten. Man sollte es einfach in die Mottenkiste packen und nicht wieder hervorholen. Der politischen Kultur in Deutschland stünde dies gut zu Gesicht.

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Günther Anderer | Do., 20. August 2026 - 15:12

unter den Tisch gefallen ist, ist das SPD-Filmchen zum Slogan „Wir sind der Deich“. Darin baut die SPD einen menschlichen Deich gegen eine blaue bzw. braune, todbringende Flut. Ein solches Szenario halte ich in einem demokratischen Wahlkampf für höchst problematisch. Denn hinter den Wahlergebnissen stehen keine Naturgewalten, sondern Bürger – der Souverän. Darunter sind nicht wenige, die früher selbst SPD gewählt haben und von dieser Partei herzlich willkommen geheißen wurden. Wer diese Wähler heute bildlich zur bedrohlichen Flut erklärt, sollte sich fragen, ob er damit demokratische Auseinandersetzung fördert oder politische Gräben nur weiter vertieft.

nicht anders als der unmögliche Schädlingsvergleich des Hallervorden im Namen der CDU. Es zeigt eindrucksvoll den doppelten Maßstab „unserer Justiz“, ein Höcke wird für einen Satz bestraft, der inhaltlich völlig o.k. ist, der auch keinen beleidigt, nur weil es angeblich ein Satz ist, den die Nationalsozialisten nutzten, nur wußte das bis dahin keiner. Andererseits bezeichnet Hallervorden >30% der Bevölkerung im Namen der CDU als Schädlinge/Ungeziefer das man bekämpfen muß und die SPD bezeichnet sie als todbringende Flut und es passiert NICHTS!

Einer der ersten Schritte jedes autoritären Regimes, ist das der Gegner entmenschlicht wird, danach kann man mit ihm machen, was man will, es ist je kein Mensch mehr! SPD und Union sind diesen Schritt gerade gegangen und „unsere Justiz“ hat es toleriert, das ist im höchsten Maße besorgniserregend! Das Benehmen der Etablierten ist weit weg von rechtsstaatlich-demokratisch-fair, dafür hätte es den Nationalsozialisten gut gefallen!

👍👍👍. Sehr guter Beitrag. Ich möchte noch hinzufügen, dass der Text, für den Herr Höcke verurteilt wurde, ebenfalls von der SPD propagandistisch gebraucht wude, ohne Folgen übrigens. Hallervorden ist mit seinen 91 Jahren wohl reichlich senil geworden, oder er "ist alt und braucht das Geld", was so ähnlich ja gern als Argument gebraucht wurde.

Dorothee Sehrt-Irrek | Do., 20. August 2026 - 15:39

gegenchecken, damit man weiss, welche anderen Verwendungen schon mal möglich waren.
Da scheint mir die KI sinnvoll.

hier gibt es nichts daß man gegenchecken müßte, es ist für jeden der nur den Hauch von Anstand hat vollkommen klar, daß es inakzeptabel ist >30% der Bevölkerung mit zu bekämpfenden Schädlingen und oder einer todbringenden Flut gleichzusetzen. Vor allem dann, wenn diesen Menschen nichts anderes „vorzuwerfen“ ist, als das sie ihrer demokratischen Pflicht nachkommen, indem sie zur Wahl gehen und ihre Stimme einer demokratischen Partei geben!

Das was SPD und Hallervorden im Namen der CDU gemacht haben, ist ein Skandal, sowas gab es zuletzt in Deutschland bei den Nationalsozialisten und in der DDR, beides bekanntermaßen autoritäre Unrechtsregimes!

Um das zu erkennen, braucht es keine „KI“, die Protagonisten sollten sich schämen! Das diese Taten keine massiven strafrechtlichen Folgen haben, zeigt nur wie dysfunktional „unsere Rechtsstaat“ ist!

Markus Michaelis | Do., 20. August 2026 - 15:40

Ich denke Politik lebt explizit nicht von Beweisen, sondern von Vertrauen. Sonst müsste man auch das GG umschreiben. Ob Höcke (primär) ein Nazi-Fetischist ist (was ich nicht glaube, und was erstmal unabhängig davon ist, ob man ihn als gefährlich einschätzt) muss ich politisch nicht beweisen: ich vertraue ihm politisch oder eben nicht. Streng beweisen kann man fast nichts in der Politik. Für eine Verurteilung der Person braucht es Beweise - politisch braucht es Vertrauen.

Die Empörung von Nius ist natürlich als Karikatur gemeint. Das eigentliche Problem ist aber nicht die Fokussierung auf Nazisymbole, sondern die politischer Fixierung auf die Nazis. Das ist eine Sackgasse. Die Welt ist komplexer als das und das dahinterstehende Menschen- und Politikbild ist gruselig.

Ich verdächtige erstmal alle Menschen Nazis zu sein und nur progressive, neueste Einsichten können sie abhalten? Oder ich verdächtige nur Deutsche, die sich dann doch von allen anderen unterscheiden? Das sind Sackgassen.

dann lenkt man ab, die „Nazi-Vergleiche“ und der „Kampf gegen rechts“ sind genau solche Ablenkungsmanöver, Nebelkerzen, die die eigentlichen Probleme verschleiern sollen.

Die Etablierten haben die Probleme dieses Landes zu 100% zu verantworten, sie haben keine Lösungen, denn dafür müßten sie sich vom grünlinkswoken Leitweg entfernen, das können/wollen sie nicht, deswegen müssen sie ablenken.

Bezeichnend finde ich, daß diejenigen die 24/7 vor der AfD als Reinkarnation der Nationalsozialisten warnen, im „Kampf“ gegen die AfD zu Methoden der Nationalsozialisten greifen. Man sollte sich daher fragen, wer die eigentliche Gefahr für die Demokratie und den Rechtsstaat ist, sind es die die Nazi-Methoden anwenden, oder die denen man es unterstellt?

wer die Gefahr für die Demokratie und den Rechtsstaat ist! Die AfD ist es nicht! Im Übrigen haben wir seit Merkel "unseredemokratie" an Stelle von Demokratie, Haltungsstaat an Stelle von Rechtsstaat und mindestens Zweiklassenjustiz an Stelle von Recht und Gesetz. FDGO war einmal.

die Frage war aus meiner Perspektive gesehen rhetorischer Natur, sie sollte als Denkanstoß für diejenigen dienen, die nach wie vor eine Gefahr in der AfD sehen bzw. an das Märchen der Demokratierettung durch die Etablierten glauben.

Brigitte Miller | Do., 20. August 2026 - 16:23

hat der Angelegenheit natürlich nur darum soviel Zeit gewidmet wegen der Doppelmoral der AfD-Gegner. Genüsslich , wie mir schien. (Nius live heute)
Da scannen sie unaufhörlich die Äusserungen von AfD-Leuten ab auf nazi-verdächtige Inhalte
ab, die man dann gegen sie verwenden könnte, jetzt hat es sie selber erwischt.
Das Datum des AfD Parteitags in Erfurt wurde
zuverlässig als Absicht "erkannt", an den NSDAP-Reichsparteitag in Weimar vor hundert Jahren zu erinnern.
Katrin Göring-Eckhardt behauptete das lautstark selbst dann noch, als geklärt wurde, dass der Termin von der Messeleitung vergeben wurde.

Serap Güler "Die bewusst gewählte Parallele zeigt wieder einmal, wessen Geistes Kind die AfD ist." Die CDU-Politikerin fügte hinzu: "Es widert mich an, wie wenig Anstand und Respekt diese Partei vor unserer Geschichte hat. Meine Güte, für wie dumm halten die uns alle eigentlich!"

Weitere Personen äusserten sich sinngemäss so. Da muss etwas Schadenfreude erlaubt sein.

Herr B. | Fr., 21. August 2026 - 12:53

Antwort auf von Brigitte Miller

Wer anständig ist und deswegen seine Informationen ausschließlich von den „richtigen“ Medien bezieht, der weiß nicht, daß die Messe den Termin vergeben hat, denn dort wird bewußt nur die Version Göring-Eckhardt/Güler verbreitet. Die AfD darf auch nicht zu Wort kommen und wenn, dann nur bei den „Systeminquisitoren“ wie Hayali.

Ingo Frank | Do., 20. August 2026 - 19:13

Ich versuche es noch einmal ….
Wer weiß heute aus dem Stand welche verwendeten Wörter , Sätze usw. dem NS Regime oder der NS Propaganda zugeschrieben werden kann. Ohne NiUS zu nahe treten zu wollen, machen das Leute wo Recherchen zum Beruf gehören.
Ich bin 54 geboren was soll ich was dagegen haben wenn jemand am Ende seiner Rede „alles für Deutschland“ fordert. Und ob der Wahlkampslogan nun auch aus einem NS Lied entnommen wurde ….. was soll’s.
Was mir richtig auf den Zeiger geht, ist diese Doppelmoral. Der eine wird verurteilt den anderen lässt man‘s durchgehen. Der AfD Parteitag wird mit einem Parteitag der NS Zeit datumsmäßig gleichgesetzt und das Geschrei aus der linksgünen hoch- intellektuellen Ecke um KGE begann…… Es verstummte nicht einmal, als die Messe Erfurt sich einschaltete und bekannte, das sie aus Termingründen diesen Termin der AfD vorschlug. Krank nicht rechts ist das, einfach krank im Kopf.
Mit freundlichen Grüßen a d Erfurter Repubkik

IH | Do., 20. August 2026 - 20:22

… hat mehrere unsinnige Paragrafen. U.a. den der Majestätsbeleidung. Und der ist gerade erst eingefügt worden. Ich glaube nicht, dass der hier in Rede stehende Paragraf jemals abgeschafft wird. Denn bedarfsweise kann er anscheinend hilfreich sein, für die Guten. Selbstverständlich

Gisela Hachenberg | Fr., 21. August 2026 - 00:07

Sehe ich genau wie Sie, liebe Frau Miller. Bei der AfD wird jedes Wort, jede Aussage, alles auf die Goldwaage gelegt. Ich könnte jetzt auch aus heutigen Artikeln anderer Medien zitieren, die der AfD Falschaussagen etc. unterstellen wollen. Würde zu weit führen. Bis zur Wahl am 6.9. wird die Berichterstattung noch mehr kippen in eine unappetitliche Richtung. Wenn man liest, wie viele Hunderttausende in Aktionen von Linken gegen die Wahl der AfD in SA gesteckt werden, bekommt man das Grausen. Herr Brodkorb als SPD Mitglied sieht diese „Deich“ Angelegenheit natürlich entspannter. Wobei ich Herrn Brodkorb zugutehalte, dass er meistens sehr fair in Sachen SPD berichtet. In diesem Fall sehe ich das anders, vor allem im Hinblick auf den Hinweis von Herrn Anderer (weiter oben) auf die begleitende blaue Welle. Die fiel mir im Übrigen beim Text bei NiUS auch auf. Deswegen glaube ich, dass die SPD genau weiß, was und warum sie so gehandelt hat. Bin froh, wenn diese Wahl vorbei ist!!!

Ernst-Günther Konrad | Fr., 21. August 2026 - 13:24

Wo bleibt der Verfassungsschutz? Die SPD Sachsen-Anhalt muss doch jetzt als *gesichert rechtsextrem* eingestuft werden. Strafverfahren gegen die Nutzer dieses *schändlichen Satzes*. Gleiches Recht für alle. Wenn Höcke bestraft wurde, dann Willingmann auch. Gleiches Recht für alle.... oder doch nicht?
Bekommen Staatsanwälte die Weisung nichts zu unternehmen bzw. dem Satz die Strafbarkeit zu nehmen? Dürfen, sollen, müssen der Verfassungsschutz still halten oder Ausreden finden, damit der SPD nichts passiert?
Wir dürfen alle dreimal raten, wie das ganze ausgehen wird. Aber eines ist sicher, auch wenn dieser Satz offenbar niemanden, auch mir nicht, als Teil eines Textes eines Naziliedes bekannt war. Es gilt auch für Wenigmann die alte Lebensweisheit. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Die Wähler jedenfalls werden es wohl zu honorieren wissen und der SPD endlich unter die 5% Hürde helfen. Sonst braucht es auch für diese Wähler einen Deich, so wie man das für AFD-Wähler wünscht.