Stade Mord
Pressekonferenz im Kreishaus Stade anlässlich des Sechsfachmords in einer Jugendeinrichtung / picture alliance / ABBfoto / Breuel-Bild-HJBfoto

Sechsfachmord von Stade - Wenn Ideologie Verbrechen in Kauf nimmt

In Stade wurden am vergangenen Montag sechs Menschen getötet. Die bisherige Faktenlage zeigt, dass diese Tat durch behördliche Nachlässigkeit und ein migrationsfreundliches Aktivistenmilieu erst ermöglicht wurde.

Alexander Grau

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Zuletzt erschien von ihm „Die Zukunft des Protestantismus“ bei Claudius.

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Es gibt Ereignisse, da lohnt es sich, erst einmal alle Fakten in Ruhe Revue passieren zu lassen. Um einen Überblick zu gewinnen, aber auch um die Ungeheuerlichkeit der Geschehnisse zu erfassen. Das Massaker von Stade ist so ein Fall. Also der Reihe nach.

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Christa Wallau | Sa., 4. Juli 2026 - 15:40

Das, was Sie beschreiben, ist schlimm genug.

Was ich jedoch noch schlimmer finde, ist die traurige Tatsache, daß Sie und viele andere großen "Denker" bisher kein einziges Mal irgendwelche konkreten Maßnahmen nennen, mit denen dem "hochsubventionierten Migrationsunterstützungs-Gewerbe" (Ihre wahren Worte!) in Deutschland endlich der Garaus gemacht werden soll.

Nichts hört man von Ihnen in Sachen Ausländerkriminalität und deren Bekämpfung!
Die e i n z i g e Partei, die hier Klartext spricht, ist - leider Gottes - die AfD, und die wollen Sie - so deute ich alle Ihre Einlassungen - niemals mit der Kneifzange anfassen.
Sie gehören für mich zu den Menschen, die sagen:
"Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß!"
Mit denen ist kein Blumentopf zu gewinnen und erst recht keine Gesellschaft zu sanieren bzw. zu retten!

Es hat sich in Deutschland, und besonders unter Journalisten und Intellektuellen eine seltsam ignorante Stimmung etabliert, die der Manipulation seitens der etablierten Parteien auf den sprichwörtlichen Leim gekrochen ist: Nur ja nicht die AfD anerkennen, nur nicht zugeben, dass diese Partei die Wahrheit ausspricht und ihr schon gar nicht eine Verantwortung, jetzt, wo sie greifbar wird, in Sachen Regierung zutrauen. Man sieht es auch daran wie z.B. der Staatssender "Phoenix" den AfD-Parteitag "begleitet". Da wird einerseits berichtet und life gezeigt, wie dieser Parteitag verläuft, während man ihn durch fragwürdige Fachleute sozusagen in Grund und Boden kommentiert. Nur ja dem Publikum keine eigene Einschätzung zutrauen, man muss ihnen sagen, wie das, was sie zu sehen bekommen, zu bewerten ist. Das ist betreutes Denken life! Ansonsten ist AfD tatsächlich früher aufgestanden und hat so dem linken Mob, der gerne länger schläft, den Wind aus den Segeln genommen. Alles lief planmäßig.

.. aber ich kann es nicht mehr hören, respektive lesen. Gleich, worüber hier Artikel erscheinen , prompt kommt ein Kommentar in dem die AfD als Heilbringerin glorifiziert wird.
Werte Frau Wallau , die AfD wird genauso mit dem seit Jahrzehnten gewachsenen Dschungel von migrationsfreundlichen Gesetzen , Verordnungen und Organisationen zu kämpfen haben wie derzeit Minister Dobrindt. Das heißt natürlich solange sie den demokratischen, parlamentarischen Weg geht und Schritt für Schritt und auch mühselig diese Gesetze durch neue ersetzt. Und das wollen wir doch alle, oder? Den Rechtsstaat erhalten?
Dem Autor dieses doch sehr kritischen Artikel dann auch noch die Verantwortung, quasi die Mitschuld an den Zuständen unterschieben zu wollen, weil er es versäumt hat die AfD als einzige Retterin in der Not Ihrer Ansicht nach gebührend zu berücksichtigten ist an dieser Stelle doch recht deplatziert. Nichts für ungut, aber das musste ich mal loswerden.

Christa Wallau | Sa., 4. Juli 2026 - 20:10

Antwort auf von Angelika Sehnert

sie auch nicht als solche. Ich würde mich ja damit auf das Niveau der Grünen begeben, die ihre politischen Ideen in der Art einer religiösen Sekte vertreten. Nein, die AfD ist nichts anderes als eine "stinknormale" Partei, die aus unterschiedlichsten Menschen besteht, denen es darum geht, ihre Vorstellungen von Politik durchzusetzen u. dabei persönlich nicht zu kurz zu kommen.
Aber Viele - z. B. Sie - wollen ihr KEINE Chance geben!

Was wäre denn passiert, wenn Merz jetzt mit der AfD regierte?
Sie waren ganz offenbar der Ansicht, daß dies sich schlimm für Deutschland auswirken würde u. glaubten lieber daran, daß Merz mit der SPD eine echte Wende in der deutschen Politik schaffen könnte. Nun sehen Sie, was dabei herausgekommen ist u. sind - das entnehme ich Ihren Äußerungen - genau so enttäuscht wie alle, die in Merz den Hoffnungsträger sahen. Statt einzugestehen, daß Sie sich geirrt haben, versuchen Sie mir jetzt zu unterstellen, daß ich die AfD verherrliche. Das ist nicht fair.

Ich hatte Merz meine Stimme gegeben ich bin leider auf seine Lügen herein gefallen. Nie mehr wird die CDU von mir meine Wahlstimme bekommen.
Zu dem Fall mit den 6 Toten sage ich, wäre mein Kind gestorben würde diese Sylvia keine ruhige sichere Minute mehr haben.
Ich frage mich seit schon Jahren warum alle Eltern und Großeltern der getöteten Kinder so leise bleiben?
Die Mutter des in Frankreich getöteten Jungen die zum Krieg gegen diese Verbrecher aufruft gehört meine Achtung.
Ich wünsche mir, dass Merz bald abgelöst wird und fie AfD die Möglichkeit bekommt den Sumpf in der CDU, SPD, FDP, Grüne und Linke auflöst.
Vielleicht bekommt die AfD in Sachsen-Anhalt die 50 % die die benötigt.
Dieser Wunsch hat eine Frau die 40 Jahre CDU Mitglied war.
Die Briefwahl gehört abgeschafft.

Liebe Frau Wallau, nichts liegt mir ferner, als Sie persönlich anzugreifen. Ich bin auch mit Ihnen der Meinung, dass die AfD, vor allem ihre Wähler ganz normale Bürger sind, die jedes Recht haben,mit jedem Tag übrigens mehr, grundlegende politische Veränderungen zu fordern. Seit 20 Jahren läuft es bei uns in allen Bereichen in die falsche Richtung.
Ich warne nur davor zu glauben, dass es mit der AfD, in welcher Konstellation auch immer, von heute auf morgen schlagartig besser würde. Das wird nicht der Fall sein. Diesen Eindruck zu erwecken ist seitens der AfD unredlich, es sei den man hat vor, parlamentarisches Prozedere zu umgehen. Wie schwierig es ist zeigt doch das Bemühen Dobrindts, der kaum vorwärts kommt, obwohl er will. Einzig Dänemark hat diese Probleme nicht: weil es sich Sonderregelungen bei der EU ausbedungen hat, nämlich Bett, Brot, Seife= keine Asylanten.
Wer pauschal Unmögliches verspricht, versteht entweder die Problematik im Asylbereich nicht oder täuscht die Wähler.

Gisela Hachenberg | Sa., 4. Juli 2026 - 22:24

Antwort auf von Angelika Sehnert

Ich muss jetzt auch etwas loswerden, Frau Sehnert. Sie sind noch nicht lange im Forum aktiv. Die meisten Ihrer Kommentare finden meine Zustimmung, dieser nicht. Sie sind sehr von sich und ihren Einlassungen überzeugt. Gut so. Warum gehen Sie die von den meisten Foristen geschätzte Frau Wallau so an? Sie ist bekennendes AfD Mitglied, und hat natürlich eine andere Sicht auf die Dinge als Sie. Man kann meistens aus den Kommentaren lesen, wo die Präferenzen liegen. Bei Ihnen auch. Gut so! Der Artikel von Herrn Grau ist so, wie ich ihn auch bei fast allen Medien gelesen habe. Nur der letzte Absatz ist etwas „schärfer“. Auch bei Herrn Grau weiß man als langjähriger Cicero Leser, wo er steht. Gut so! Aber ich lese den Artikel anders als Sie! Woher wollen Sie wissen, was die AfD machen wird, oder anders machen wird als Dobrindt, den Sie anführen? Ich, und viele andere auch, sehen keine Migrationswende. Es kommen weniger. Ja, aber immer noch zu viele.

Und Rückführungen gibt es auch nur wenige, auch wenn die Politiker uns das anders erklären wollen. Das Land hat fertig! Ein Artikel von Eric Gujer, dem Chefredakteur der NZZ, in der gestrigen Ausgabe sagt das ganz klar! Es ist natürlich schön, wenn es Leute gibt wie Sie, liebe Frau Sehnert, die noch an das glauben, was die Politiker, nicht nur in Sachen „Migration“, den Bürgern weismachen wollen. Gut so! Frau Wallau sieht es anders, genau wie ich. Sie sind anderer Meinung. Aber bitte lassen Sie der von mir sehr verehrten und klugen Frau Wallau ihre Meinung. Man kann anderer Meinung sein. Aber man muss schon sehen, wen man mit seiner „richtigen“ Meinung, vor allem wie, attackiert!
Nix für ungut! (Sorry, werter Herr Bühler, dass ich das von Ihnen übernehme, da es mir gefällt)!

Herr Grau hat in dem Artikel dargelegt, wie es dazu kommen konnte, dass ein krimineller, von der türkischen Polizei gesuchter Mann mit ganz offensichtlicher Unterstützung des sog. NGO Komplexes sich derart gegen die Maßnahmen des Jugendamtes echauffiert hat, dass er sechs kaltblütige Morde begangen hat.Ich beziehe mich auf das als Entlastung gemeinte Schreiben der Begleiterin. Das sind die Fakten bislang.Diese Tat wurde ermöglicht durch nicht mehr durchschaubare, unkoordinierte , ineffektive behördliche Vorgänge, die leider auf gesetzlichen Grundlagen basieren. Es sind diese, von Rotgrün, unter Duldung der Merkel-CDU, in den letzten 20 Jahren geschaffenen Gesetze, die mitverantwortlich sind für Tragödien dieser Art. Letztlich verantwortlich sind immer die Täter. Diese Gesetze müssen eben abgeschafft werden. Das wird mühsam, da es ja auch noch das EU- Recht gibt. Viele AfD Anhänger werden enttäuscht sein, wie langsam und zäh das werden wird, selbst bei absoluter Mehrheit.

Ines Schulte | So., 5. Juli 2026 - 11:36

Antwort auf von Angelika Sehnert

Die EU braucht man m.E. nicht als Hemmschuh vorzuschieben. Sie reguliert nicht, wieviel Bürgergeld, Kindergeld, Wohngeld der einzelne Staat an die in Rede stehende Zuwanderungsklientel ausgibt. Auch nicht, wieviele NGos mit wieviel Steuermitteln aufrechterhalten und gefördert werden. Sie nennen als einziges Gegenbeispiel Dänemark. Die osteuropäischen Länder Polen, Tschech. Ungarn, Baltikum sind aber sehr erfolgreich darin zu schauen, wer erst gar nicht kommen darf, wer wieder gehen muss, oder wer Familiennachzug gestattet bekommt. Insofern wäre allein schon die Verteilung der Finanzen ein großer Steuerungshebel. Ansonsten hebt sich der Artikel von Herrn Grau m.E. sehr positiv von vielen journalistischen Beiträgen ab, indem der das Geschehen chronologisch darlegt und auch die involvierten Personen und ihre Hintergründe herausarbeitet. Nicht einmal NIUS war in der Lage, die NGO, in der Silvia S. tätig war, gezielt zu benennen. Auch die Opfer blieben bei vielen Blättern anonym.

Das stimmt nicht, liebe Frau Schulte. NiUS hat sehr früh über die NGO dieser Sylvia S. berichtet. Warum schreiben Sie „nicht einmal NiUS war in der Lage…“?
NiUS informiert immer sehr schnell über solche „Vorkommnisse“. Wenn Sie das anders sehen, ist das ok.

"die Akte Stade" vom 04.07. Es wird lediglich berichtet: ..." arbeitete in einer bundesweit tätigen Organisation..." Wenn Sie in dieser Hinsicht Genaueres aus dem ansonsten schlüssigen Bericht entnehmen, lassen Sie es mich wissen! lieben Dank.

Vorab:Es lag mir fern, Frau Wallau „anzugehen“.
Grundsätzlich: Der Zustand in dem sich das Land heute befindet ist das Ergebnis demokratischer Wahlen, im Bund und den Ländern. Wir alle, der Souverän, wir haben zugelassen, dass sich ein bestimmtes Milieu durchgesetzt hat. Es ist ein technik- und fortschrittsfeindliches, staatsgläubiges, leistungsaverses und letztlich antikapitalistisches Milieu.Leider gab und gibt es solche Tendenzen auch in CDU und FDP - die ja schon die Quittung bekommen hat- die Rechnung für die CDU ist noch offen. Noch! Ich möchte nicht wissen wieviele AfD- Wähler, wider jede Vernunft, auch für das Abschalten der AKWs waren. Nur als Beispiel.
Wir erleben jetzt das Scheitern dieser Politik. Aber deren Protagonisten werden nicht abtreten.Das ist der Befund.
Ich warne nur davor zu glauben, mit der AfD in Verantwortung wird es auf einen Schlag eine Rückkehr in die 2000er Jahre geben. Auch die AfD müsste mit den heutigen Realitäten umgehen. Siehe Italien unter Meloni.

Achim Koester | So., 5. Juli 2026 - 08:23

Antwort auf von Angelika Sehnert

So sehr ich - leider - Ihre pessimistische Prognose bezüglich der AfD teile. so muss aber doch festgestellt werden, dass die AfD die einzige Partei ist, die wenigstens den Willen hat, etwas an den Zuständen zu ändern. Alle übrigen scheinen den Status Quo zu billigen und sich hinter ihrer Brandmauer zu verschanzen.

Angelika Sehnert | So., 5. Juli 2026 - 09:25

Antwort auf von Achim Koester

Natürlich verschanzen sich diejenigen, die diese unhaltbaren Zustände geschaffen haben, hinter der Brandmauer. Es ist das Wesen von Ideologien, dass ihre Protagonisten niemals Fehler zugeben. Man nimmt eben lieber Tote in Kauf, wie Herr Grau richtig schrieb, und erklärt sie zu bedauerlichen Einzelfällen. Eigentlich hätte schon nach dem Terroranschlag auf den Berliner Weihnachtsmarkt viele Gesetze abgeschafft, geändert oder verschärft werden müssen. So ist es immer noch möglich, dass Asylanten mit mehreren Identitäten unterwegs sind. Psychisch Auffällige können nicht zwangsuntergebracht werden, verurteilte Straftäter werden nicht abgeschoben, weil man ihnen die Zustände in ihren Heimatländern nicht zumuten will, die Liste des Versagens ist endlos. Aber in einer Demokratie braucht man parlamentarische Mehrheiten. Das ist langwierig und mühsam, vor allem , weil eben die Verursacher immer noch das Sagen haben. In anderen europäischen Ländern, bis auf Dänemark, ist das übrigens genau so.

Robert Hans Stein | So., 5. Juli 2026 - 12:02

Antwort auf von Angelika Sehnert

Gleich vorab, die AfD ist für mich wichtig und Bestandteil unserer Gesellschaft; Verbotsfantasien sind abartige Verirrungen von Nichtdemokraten. Alle ihre Positionen muss ich deshalb nicht billigen.
Herr Grau ist Philosoph, der sich (auch?) journlistisch betätigt. Meist sind seine Beiträge bei CICERO fundiert und in ihrer Härte deutlich. DAS ist seine Aufgabe. Nicht zu seinem Auftrag gehört es, die AfD bei jeder Gelegenheit hochzujazzen. Im aktuellen Beitrag legt er den Finger in eine der übelsten Wunden unseres Systems - die ideologiegetriebene Migrations- und Integrationsindustrie, die den dafür Verantwortlichen wichtiger ist, als demokratiefeindliche Umtriebe, Unterwanderung unserer Gesellschaft und Verbrechensbekämpfung. Ändern müssen diese Probleme andere Zeitgenossen, die bislang bewusst oder unbewusst versagen. Ob die AfD das könnte bleibt abzuwarten, bis sie die Chance dazu bekommt.

Jürgen Goldack | Sa., 4. Juli 2026 - 15:46

Man kann es drehen und wenden wie man will. Sucht man den oder die wahren Schuldigen so stößt man immer auf die deutsche Bundesregierung und zu Teilen auch auf die Landesregierungen. Durch die mittlerweile manifestierte zur Zerstörung Deutschlands tendierende ideologisch verformte Handlungsweise dieser "Staatsdiener" gefährden sie die Bürger unseres Landes in vielen Belangen in unverantwortlichster Weise. Es wird weder in den Mainstreammedien noch im ÖRR thematisiert, dass die Dunkelziffer, auf Geheiß der Politik auch von der Polizei unterschlagenen Straftaten, Formen und ein Ausmaß angenommen haben, die man vorsichtig ausgedrückt nur als höchst alarmierend bezeichnen kann. Die von den Wählern gewählte Politik oder eindeutiger ihre nicht vom Souverän sondern innerhalb der Parteien inthronisierten Protagonisten/Akteure haben offensichtlich überhaupt kein Interesse daran, diesem zumeist migrantenbedingten immensen Gefahrenpotential in irgendeiner Form entgegen zu wirken.

Jürgen Goldack | Sa., 4. Juli 2026 - 15:52

Liebe Frau Wallau, warum schreiben Sie "Die e i n z i g e Partei, die hier Klartext spricht, ist - leider Gottes - die AfD"? Heißt es nicht besser "dankenswerter Weise"!? Ansonsten kann ich Ihnen in Ihren Ausführungen nur zustimmen!

Natürlich haben Sie Recht, wenn sie sagen:
"Dankenswerter Weise" gibt es die AfD.
Wer wollte Ihnen da mehr zustimmen als ich, die ich diese Partei mit aufgebaut habe.
Was ich mit dem "leider" meine, das ist die Tatsache, daß es in Deutschland keine einzige andere Partei gibt, die ähnlich realistisch und vernünftig ausgerichtet sind wie die AfD, aber etwas andere Schwerpunkte in ihrem Programm setzen. Ich blicke dabei auf die CDU, die ich als alte Frau in meiner Jugend ganz anders kennengelernt habe, als sie sich jetzt darbietet.
Diese "alte" CDU wäre der ideale Partner für die AfD. Gäbe es sie noch, liefe längst ein anderer Film in Deutschland.
L e i d e r müssen wir stattdessen entsetzlich lange darauf warten, bis die AfD
die absolute Mehrheit erreicht.
Bis dahin wird ja alles immer noch schlimmer...

Heidemarie Heim | Sa., 4. Juli 2026 - 16:37

Tut mir ja leid sehr geehrter Herr Dr. Grau!Aber mir geht es inzwischen ähnlich wie unserer lieben Frau Wallau.Wie kann es sein,das in anderen Ländern gesuchte oder entflohene Verbrecher oder Tatverdächtige nicht nur unbehelligt bleiben,sondern sogar wie in diesem Fall noch unbesorgt einer Personenüberprüfung anheimzufallen vor Gericht ihre Rechte einklagen können,wobei die NGO gepampert durch Steuergeld ja gutmenschlich wie Sie sind einen auf "Anwalts Liebling" macht.Oder ein schon in Italien eingesessener Herr Amri unter den Fittichen des eigenen Verfassungsschützer und Warnungen ausländischer Geheimdienste kreuz und quer und dabei sich bei mehreren Ämtern meldend seinem Islamisten-Hobby frönen,ein Massaker auf dem Breitscheid-Platz verüben,sich vom Tatort entfernen über 1,2 Landesgrenzen Richtung Italien,wo er per Zufall bei einer Kontrolle scheinbar auffiel und erschossen wurde.Wenn der Anlass nicht so traurig u.ernst wäre, könnte man ja das täglich gruessende Murmeltier befragen?!

Nachrufer | Sa., 4. Juli 2026 - 23:52

Cicero sollte beim Justizministerium und beim Auswärtigen nachfragen, ob es ein türkisches Auskunftsersuchen gab bezüglich des Aufenthalts des dort seit Jahren gesuchten und jetzt bei uns verhafteten Täters mit deutschem Geburtsort, der ja in seinem türkischen Pass eingetragen sein müsste. (Dass Kriminelle in Deutschland gut untertauchen können, ist auch in Ankara bekannt). Für solche Ersuchen gibt es u. a. die einschlägigen „Richtlinien für den Verkehr mit dem Ausland in strafrechtlichen Angelegenheiten (RiVASt)“, vgl. dort den Länderteil Türkei, Abschnitt III, unter https://www.bundesjustizamt.de/SharedDocs/Downloads/DE/IRZH/Tuerkei.pdf… . Im Fall der Türkei können nicht nur Rechtshilfeersuchen bei Gefahr der politischen Verfolgung problematisch sein, vgl. https://dtj-online.de/kampf-gegen-dissidenten-interpol-sperrt-tuerkei-f….

Michael Pietsch | So., 5. Juli 2026 - 10:40

... nehmen wir mal an, es gelänge einer (oder mehreren) Partei(en), dieses Dickicht des Multi-Kulti-Komplexes zu durchschlagen ... was kann/muss weg, was kann bleiben? Ohne Zweifel hat diese Entwicklung der letzten Jahrzehnte ja auch Positives hervorgebracht.

Gisela Hachenberg | So., 5. Juli 2026 - 13:40

Antwort auf von Michael Pietsch

Was denn Positives, werter Herr Pietsch? Meinen Sie das Bunte, das das „Grau“ von Frau Bas ersetzen soll? „…Entwicklung der letzten Jahrzehnte Positives…“ Schön, dass es Menschen gibt, die an dieser Entwicklung etwas Positives finden! Ich glaube aber, dass es nicht so wahnsinnig viele sind. Finden Sie die täglichen Messerangriffe (heute war wieder eine Machete im Spiel in Essen), Morde, Vergewaltigungen auch positiv? Nun ja…