Das Schweigen der Kanzlerin zum Islamismus - Warum sich Merkel ein Beispiel an Macron nehmen sollte

Bemerkenswert, wie viel in Deutschland über das Attentat von Nizza und wie wenig über das Attentat von Dresden gesprochen wird. Zwar scheint die politische Linke beim Thema Islamismus langsam aufzuwachen, auf eine substanzielle Aussage Merkels wartet man aber vergebens.

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Frankreichs Präsident Emmanuel Macron hat dem Islamismus den Kampf angesagt / dpa

Autoreninfo

Christoph Schwennicke ist Chefredakteur des Magazins Cicero.

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Eine Woche ist es jetzt her, dass Thomas Oppermann gestorben ist. Und ungefähr zwei Jahre her ist ein Treffen mit ihm, das mir in bleibender Erinnerung ist. Wir hatten das Interview beendet, da wandte sich der SPD-Politiker an mich und sagte: „Das ist ja nicht die übliche Rollenverteilung zwischen Politiker und Journalist, aber wir kennen uns nun schon so lange und gut, daher: Darf ich Ihnen auch mal eine Frage stellen?“

Oppermann war nicht nur ein humorvoller und kluger, sondern auch ausgesprochen höflicher Mensch. „Natürlich“, entgegnete ich. Er habe ja nun verfolgt, wie ich in den vergangenen Jahren für meine Kommentare zur Migrationspolitik und zu den problematischen Aspekten des Islam, auch und nicht zuletzt von Kollegen, gebrandmarkt und in eine Ecke gestellt worden sei, in der er mich überhaupt nicht sehe. „Wie gehen Sie denn damit um?“, fragte Oppermann. 

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Tomas Poth | Mo, 2. November 2020 - 15:36

oder auch Kursänderung, das ist vergebliches Hoffen.
Wer auf Sicht fährt fährt ohne Kompass und Kurs, will nur auf der Brücke bleiben.

Da die feudal-religiösen und Islam- faschistischen Terroristen auch nach ihren zeitweiligen Niederlagen keine Aufnahme bei ihren Hauptfinanziers finden werden, so nicht in Saudi-Arabien, nicht im noch bevorstehenden Fußball-WM-Katar, nicht bei den Prinzen der VAE und auch nicht in Kuwait, so werden sie bevorzugt nach Westeuropa emigrieren und häufig auch hier Asyl beantragen und aus religiös-politischen Gründen erhalten, so auch in Deutschland. Kämpften doch auch mehr als 90 islamische Verbände in Syrien gegen die Zentralregierung. Häufig finanziert und mit militärischen Gütern versorgt, so aus Saudi-Arabien.

Hier stellt sich auch die berechtigte Frage, wie hoch ist der Anteil unter den offiziell rund 1,6 Millionen Migranten seit 2015 mit militärischer Ausbildung und Kriegsbeteiligung? Kämpften doch auch mehr als 90 islamische Verbände in Syrien gegen die Zentralregierung.

Die Aufklärung der deutschen Bevölkerung wäre bereits überfällig!

Herr Poth. Eines muss man ja ihr lassen. Wegen des Geldes oder wegen des "Ruhmes" würde Sie sich sicher ganz anders aufstellen. Und nicht umsonst sind alle Ihre Konkurrenten in die... versunken. Auch ihre Handlungen sind NICHT auf den Fundament der Liebe & Barmherzigkeit gegründet. Was gibt es für Sie noch an Motivation für all ihre Handlungen?
Meines Erachtens soll der/die Nationalstaat(en) für immer verschwinden inklusive ihrer Wurzeln. Was sind die Wurzeln für National:
- Wirtschaft
- Kultur
- Währung
- Rechtswesen
- Militär
Um diese Idee zu manifestieren, müssen folgende Voraussetzungen sein:
1. Die zentrale Macht muss & darf nicht vom Volke/ Souverän ausgehen
2. Es muss eine Zentralistisches Gebilde/ System installiert werden.
3. Staatskirchen müssen entweder in das System unrellevant eingebunden werden oder Ihrer Macht muß gebrochen werden.
Wann ist die Zeit dafür?
Wenn Volk/ Souverän sowie die Wirtschaftsverbände nicht mehr können & wollen.
Implosion des Finanzsystem! LG

Zu Merkels Motiven kann ich nichts sagen allenfalls Spekulieren.
Ob sie sich überhaupt anders, woanders aufstellen kann?
Vielleicht wie viele Politiker später in Aufsichtsräten von Großunternehmen oder Banken, um eine Zweitverwertung ihrer politischen Kontakte und Erfahrungen zu machen?
Oder sie möchte sich für den UNO-Vorsitz empfehlen?
Klammert sie sich nur am Ruder fest weil sie sonst nichts mit sich anzufangen weiß, oder weil sie sich nur nicht absägen lassen will, sondern selbstbestimmt die Brücke verlassen will, nach dem Motto mich kann keiner?
Was man ihr lassen muß, sie wird immer noch vom Mainstream in Politik und Medien gehalten! In diesem vorgegebenen Korridor bewegt sie sich und dreht ihre Pirouetten.
Sie bewegt sich nur in vorgezogenen Ackerfurchen, bedient den Zeitgeist, alternativlos.

geht ihr völlig ab.
Aber wie will sie auch Kurs halten, wenn sie die Sache immer von Ende her denkt, Herr Poth. Jedes Ziel hat auch einen Anfang. Es reicht wohl im Navi nur das Ziel zu benennen aber die Strecke vom Ausgangspunkt muss sehr wohl eingehalten werden.
Es ist beschämend, wie sie mit den Opfer ist D. verfährt. Macron (u.a. andere Staatschef) fahren umgehend zum Tatort und zu den Angehörigen.
Das wird auch nichts mehr!

Holger Jürges | Mo, 2. November 2020 - 15:52

Gerne würde ich hoffnungsvoller klingen, Herr Schwennicke, aber es funktioniert einfach nicht: Der Islamismus baut nicht nur auf dem Islam auf, sondern er bedingt diese Machtideologie und schweißt beides zusammen, zu einer Singularität wenn man so will: Zu einer Einheit der ein erbarmungsloser Eroberungswillen zugrunde liegt!
Die Scham der Angela Merkel vor einer objektiven Stellungnahme lässt tief blicken, ist entlarvend und rührt am angeblichen Selbstverständnis von Politikern: Ehrenvoll und demütig der Wahrheit ins Gesicht zu sehen, dem entsprechend Wahrheiten zu benenne und zum Wohle des Volkes zu handeln. - All das ist entschwunden aus der deutschen Politik und es gibt einen gewichtigen Grund dafür: Die Person Merkel !
Ums wichtiger ist zu wissen und zu verlauten, was der Art. zum Ausdruck bringt: Die heimliche Neigung gewisser Politiker zur Wahrheit hin: Ihre Zeilen, lieber Herr Schwennicke, machen nachdenklich und markieren mal wieder einen Höhepunkt Ihres Magazins. Danke dafür!

Bravo, Herr Jürges. Ich teile Ihren Standpunkt zu 100%. Das Problem ist diese Frau Dr. Merkel und ihre Entourage. Diese Frau verachtet die Demokratie und Freiheit der Bürger. Warum kommt denn diese Person nach dem Attentat eines Indigenen von 2016 schon nach 2-3 Tagen nach Dresden und leistet Abbitte beim Imam. Außer einer demolierten Tür war kein Schaden zu verzeichnen. Als im gleichen Jahr ein Islamist auf dem Berliner Breitscheidplatz 12 Menschen tötet, braucht Frau Doktor 1 Jahr um sich mit den Opfern zu treffen. Auch beim diesjährigen Attentat eines Islamisten in Dresden herrscht Schweigen im Walde. Islamofaschisten werden in Ministerien (Außen und Innen) als Mitarbeiter und Fachkräfte eingestellt. Graue Wölfe beherrschen die Imam-Ausbildung an der HU Berlin. Cicero berichtete darüber. Es ist hier klar erkennbar, dass die CDU/CSU strategisch und taktisch fester Bestandteil des linken und linksliberalen Kuschelkurses mit dem Islamofaschismus ist

Emmanuel Macron war bis vor kurzem noch einer der größten Bösewichte im rechtspopulistisch-extremistischen Kosmos.

Und jetzt, nach einer ziemlich kurzen Jubelphase, steht er kurz davor, seine gerade erst gewonnenen Sympathien am rechten deutschen Rand schon wieder zu verlieren.

Hat der Mann es doch gewagt, zwischen Islam und militantem Islamismus zu differenzieren, und das auch noch in aller Öffentlichkeit! Wo man doch so fröhlich alles und jeden, der selbst aus der Entfernung noch im geringsten nach Islam ausschaute, sofort auf die Anklagebank verbannen wollte! Alles Mittäter!

Aber es stimmt: Merkel kann einem Macron nicht das Wasser reichen. Das war und ist bei der Weiterentwicklung der EU der Fall, wo Frau Merkel sich in Schweigen hüllte, das war jetzt wieder der Fall, wo Macron so eindeutig islamistischen Terror verurteilte.

Was seine "neuen Freunde" davon halten, ist allerdings unwesentlich, weil absehbar kurzlebig, und ziemlich unehrlich.

Da mögensie ja mal recht haben, Herr Lenz! Aber denken sie mal nach, was ist im politischen Geschehen von heute noch von Ehrlichkeit (meine damit gegenüber dem Bürger) untersetzt?
Können sie mir ein Beispiel nennen?

"Politik besteht heute nicht mehr darin, Inhalte zu vertreten, es kommt nur drauf an, notfalls im Minutentakt seine Positionen zu wechseln und dabei noch irgendwie sympathisch rüberzukommen. Das macht niemand besser als wir, wir machen moderne Turbopolitik." ( Sonneborn)

Aber es ist immerhin ein Schritt in die richtige Richtung, dass die Vereinigten Arabischen Emirate sich gegen Erdogan stellen. Sicher werden sie ihre Gründe haben, welche sie uns nicht auf die Nase binden.

Frankreichs Präsident Macron nach dem Terroranschlag in Wien: "Europa gehört uns!".
Wenn Frau Merkel sich angesichts des aktuellen Ereignisses erneut nicht eindeutig positioniert, dann soll sie noch heute ihren Rücktritt verkünden!
Die deutsche Bundeskanzlerin ist im Kampf gegen den Islamismus nicht hilfreich.

Maik Harms | Mo, 2. November 2020 - 16:10

Was helfen könnte, wäre sich zu erinnern, dass die große geschichtliche Errungenschaft "des Westens" darin besteht, nicht bestimmte Lehren, seien sie religiös oder ideologisch, zu bestimmenden Fixpunkten der Gesellschaft gemacht zu haben, sondern abstrakte Werte wie Freiheit, Gleichheit, Solidarität, und diese im kritischen Diskurs immer neu auf den Einzelnen und die Gesellschaft zu beziehen. Wir sind deshalb schon lange nicht mehr "die Christenheit" und wollen genau deshalb nie Teil der "islamischen Welt" werden. Gerade die Franzosen wissen das sehr genau.

Ja, der Islam hat ein "massives Gewaltproblem" - Herr Schwennicke wird für diese Aussage viele Prügel beziehen - aber er hat vor allem ein Problem geistiger Versteinerung und politischer Überhöhung. Wird beides nicht besprochen und behandelt, wird es noch viel mehr Irre geben, die die Islamisierung in die eigenen bewehrten Hände nehmen.

Die Muslime selbst müssen diese Aufklärungsarbeit leisten, und wir müssen sie einfordern.

Ernst-Günther Konrad | Mo, 2. November 2020 - 16:28

da muss ein Mann wie Oppermann erst so tragisch aus dem Leben gerissen werden, damit Sie lieber Herr Schwennicke so etwas schreiben können.
".... machte Oppermann eine Pause und sagt: „Ich sehe das alles ganz genauso wie Sie. Leute wie Sigmar Gabriel und viele andere in der SPD übrigens auch. Aber wenn ich das so aussprechen würde, wäre ich erledigt.“
Das zeigt das ganze Dilemma. Selbst hochrangige Politiker im Amt oder im Ruhestand der SPD wagen sich nicht mehr ihre Meinung zu sagen. Und wie sieht es bei anderen Parteien aus? Soweit hat uns die links-grüne Merkel Politik gebracht. Jedenfalls sind die genannten Herren nicht allein. Einem immer größer werdender Teil der Bevölkerung geht es nicht anders. Und mal ehrlich Herr Schwennicke. Sie fahren in manchem Artikel auch mit angezogener Handbremse, damit Sie den Cicero nicht in Schwierigkeiten bringen. Schnell wären Werbeträger und Sponsoren abgesprungen, wenn die Politik und Msm dieses Magazin zur Vernichtung freigeben würden.

Klaus Peitzmeier | Mo, 2. November 2020 - 16:30

Lieber Herr Schwennicke, gerade beim Thema Islamismus treten Sie selbst ausgesprochen gehemmt auf. Mehrere meiner Kommentare gerade zu diesem Thema wurden nicht veröffentlicht. Weshalb ich zu Ihren Beiträgen auch keine Kommentare mehr schrieb u letztlich mein Abo kündigte.
Dieser Islamismus gehört nicht zu Deutschland. Und wer die Grenze zu DE übertritt hat anzuerkennen, daß das Grundgesetz über der Scharia steht, Frauen gleichberechtigt sind u man sich der hiesigen Leitkultur zu unterwerfen hat.
Diese Selbstverständlichkeiten erkennen weit über 50 % der Muslime nicht an. Und deshalb gehören sie nicht zu Deutschland. Und solange der CICERO Kommentare zu diesen Selbstverständlichkeiten nicht veröffentlicht, wähle ich den CICERO für mich ab.

Online-Redaktion | Di, 3. November 2020 - 13:51

In reply to by Henriette Schmitt

Liebe Frau Schmitt,

wir veröffentlichen jeden Kommentar, sofern dieser im Einklang mit unseren Regeln für eine konstruktive Debatte steht, siehe https://www.cicero.de/innenpolitik/in-eigener-sache-lassen-sie-uns-sachlich-miteinander-diskutieren

MfG

Cicero-Redaktion 

dietmar thorhauer | Mo, 2. November 2020 - 16:59

Welche Begriffsverwirrung, was soll das sein, "Islamismus" oder politischer Islam"? Sie beschreiben es ja sehr richtig und Herr Abdel Samad hat zigfach darauf hingewiesen, der Islam gibt im Koran, in der Sunna, in den Hadithen alles her, um solche Mordtaten zu begehen und zu rechtfertigen. Seit nunmnehr zwei Jahren beschäftige ich mich intensiv mit diesen Themen und bin immer wieder erstaunt, dass die Dinge auch von kritisch denkenden Menschen nur vorsichtig und zögerlich beim Namen genannt werden. It`s the islam, stupid.

Man stelle sich den Aufruhr und die berechtigte Empörung vor, wenn sich bei einem weltlich faschistischen Gewaltdelikt jemand hinstellte und behaupten würde: "Das hat nichts mit dem Faschismus" zu tun...

Aber genau diese Beschwichtigungswelle rollt in deutschen Medien, allen Krokodilstränen zum Trotz wird dort appeasement bis zum Suizid gepredigt.

Harald Lieder | Mo, 2. November 2020 - 17:09

Sehr geehrter Herr Schwennicke,

vielen Dank für diesen hochinteressanten Artikel - vorbehaltlose Zustimmung!
Sie haben ja Recht: wer jetzt sagt, der Islamo-Faschismus muss mit aller Härte bekämpft werden, den muss man begrüßen wie den Verlorenen Sohn und sich alle Häme verkneifen.
Er oder sie darf bei Worten aber nicht bleiben - und das braucht es ja auch nicht: Vorschläge liegen in ganzen Bündeln auf dem Tisch. Von scharfen Kontrollen der Islam-Verbände, über Imam-Ausbildung / -Abschlussprüfung ausschließlich in Deutschland, bis hin zum Streichen aller ja ohnehin vergeblichen Gelder, die in sog. Förderprogramme Richtung Türkei, Palästina und sonstwohin fließen.

Aber angefangen mit der Spitze der Exekutive (Regierung) über den Bundespräsidenten, bis in immer noch den größten Teil der links-grünen Parteilandschaft fehlt diese Einsicht und jeder Wille.
Im Gegenteil: der BP ließ zB durchblicken, wir hätten Mitschuld am Terror, weil wir bei der Integration dieser Leute versagt hätten.

Maria Fischer | Mo, 2. November 2020 - 17:13

Der „Je suis Charlie“ Enthusiasmus war vor der fatalen Entscheidung von Frau Merkel die Grenzen im Herbst 2015 zu öffnen.
Danach wechselte „man“ die Seite.
Die Berichterstattung des ZDF, zu den Terroranschlägen am 13.November 2015, bleibt für mich unvergessen.
Die letzten Toten waren noch nicht gestorben, da verschwammen in der Berichterstattung bereits Täter und Opferrollen. Ich war in Paris.
Die Abwehrreflexe in West- Ost und Südeuropa, bestehen nicht nur gegen Maurische/Arabische Besatzungsansprüche, sondern auch gegen ein „Merkel Deutschland“, das eiskalt und schmallippig seine innenpolitischen Interessen durchsetzt.

Johan Odeson | Mo, 2. November 2020 - 17:18

1996 hat Samuel Huntington diese Situation als ein zukünftiges Scenario vorhergesehen in seinem Roman "The Clash of Zivilisation", während andere noch vom Ende der Geschichte träumten. Muslimische Kriegslust und Gewaltbereitschaft sind bereits Ende des 20 Jahrhunderts eine Tatsache, die weder Muslime noch Nicht-Muslime leugnen können - so Huntington, der dieses anschaulich empirisch belegt. Der Verfall von Zivilisationen, durch die Aufzehrung des Kapitals für unproduktive ego-förderliche Zwecke eingeleitet, führt zur Phase der Invasion, zeigt die Geschichte. Eine Zivilisation, die zur Selbstverteidigung nicht mehr fähig ist, weil nicht mehr bereit ist, ist weit offen für "barbarische" Eindringlinge, die häufig aus einer anderen, jüngeren, kraftvolleren Zivilisation kommen. Die große Frage für den Westen ist, ob er in der Lage ist, sich zu erneuern und die inneren Verfallsprozesse aufzuhalten. Na ja, zumindest "gendern" wird dann keine Rolle mehr spielen.

Heidemarie Heim | Mo, 2. November 2020 - 17:30

Sehen Sie sich an was gerade in den islamischen Ländern wie Pakistan? abgeht, wo zehntausende Macron den heiligen Krieg erklären und voodoo-mäßig eine Puppennachbildung von ihm verbrennen. Nationalflaggen scheinen nicht mehr en vogue. Und da er sich auch noch anschickt, die auch bei uns zahlenmäßig größten wie brandgefährlichen Anhänger seines Nato-Verbündeten Erdogan, die Grey Wolves zu verbieten, steigert dessen Zorn und Hetze absehbar ins Unermessliche. Und ja, wir spielen bis ins Unerträgliche die Rolle des großen Schweigers aus
Gründen, die unsere nahen Verbündeten und größere Teile unserer Gemeinschaft bald nicht mehr nachvollziehen können bzw. nachzuvollziehen bereit sind. Ich sehe die Unterschiede im Handeln oder nicht Handeln nicht begründet in einem zehnjährigen Zeitraum, sondern in der Tatsache, dass dem Politiker Macron eine in Frankreich im Gegensatz zu uns akzeptierte Oppositionsmacht mit Marine Le Pen im Nacken sitzt, die ein derartiges Regime/Vorgehen erfordern. MfG

Markus Michaelis | Mo, 2. November 2020 - 18:24

Ist der Islam grundsätzlich problematisch? Als akademische Frage stellbar, politisch sollte das nicht das große Thema sein. Der Islam hat wie alle großen alten Bewegungen seine Berechtigung und seine Erfolge - auch zu messen im eigenen Wertesystem.

Der Punkt ist, dass der Islam anders ist als Europa. Das könnte Europa auch einseitig sagen. Die Welt ist bunt, jeder hat seine Werte. Hier ist es aber relativ einfach, weil "der Islam" das überwiegend selber sagt. Also genießen wir doch das Bunte, die Anregung, aber mit sauberen Grenzen dazwischen.

Der Fehler liegt im europäischen und insbesondere deutschen Anspruch unbedingt das Universelle und die Gemeinsamkeiten vertreten zu wollen. Unterstütz vom Christentum, das auch alles universell sehen muss. Das passt nicht zur Welt, nicht zu den Widersprüchen, nicht zu den Menschen. Es ist einfach vom Ansatz her schon "Murks".

Interessant übrigens auch Oppermann. Merkel hat klar andere Prios, aber viele wie Oppermann trauen sich nicht.

Urban Will | Mo, 2. November 2020 - 18:44

Kanzlerin, das nicht anders zu erwarten war, ist der Spruch des leider zu früh verstorbenen Oppermann.
Man ist also politisch „erledigt“ in Deutschland, wenn man gewisse Dinge beim Namen nennt und seine Meinung äußert.

Ich möchte mich nicht weiter zu diesem Zitat äußern, Herr Oppermann ist nicht mehr unter uns.

Aber allgemein zeigt sich hier ein erbärmliches Bild über den Zustand unserer Republik.

Denn genau dieses „erledigt sein“ wäre oder ist wohl auch zu erwarten, wenn man sich gegen die Kanzlerin stellt, gerade auf dem Minenfeld Migrationspolitik. Hier gibt der links - grüne Mainstream den Takt vor.

Für mich – da wiederhole ich mich – ist es einfach unerklärlich, geradezu erschütternd, wie es sein kann, dass diese Mentalität sich so verbreiten konnte in D, dass die mit Abstand schwächste, unfähigste Kanzlerin, die ihren Eid zig fach missachtete, die diesem Land massiv geschadet hat, was über Jahrzehnte hinaus spürbar sein wird, so unantastbar war und weiterhin ist.

Bernd Muhlack | Mo, 2. November 2020 - 19:02

Das Buch von Robin Alexander (stv. Chefredakteur DIE WELT) zum Herbst 2015 in diesem unserem Lande.
Alles bestens bekannt, leider.
Auf dem Buch prangen die damaligen Parteivorsitzenden: Merkel, Seehofer u Gabriel.
Sie sind letztlich für dieses irreversible Desaster zuständig u verantwortlich!
Zitat:
„Ich sehe das alles ganz genauso wie Sie. Leute wie Sigmar Gabriel und viele andere in der SPD übrigens auch. Aber wenn ich das so aussprechen würde, wäre ich erledigt.“
Warum hat denn Herr Gabriel in 2015 nicht NEIN gesagt?
Solange man in Amt u "Würden" ist, wird geheuchelt, gelogen, gekungelt dass sich die Balken biegen.
Wohlversorgt macht man später den elder statesman, der Weise.
GRAUSAM!

Macron steht da wie Don Quijote, allein im Kampf; wie die Schiiten anno 680 bei Kerbala.
Merkel, die EU, NATO: ein lautes Schweigen!
In 2015 noch Küsschen und Umarmung Merkel Hollande; Charlie Hebdo.

Kurz danach öffnete Frau Dr. Merkel für ALLE Tür u Tor, bis heute!
"Jetzt sind sie eben hier!"
Danke

Charlotte Basler | Mo, 2. November 2020 - 19:25

Hat Herr Oppermann auch gesagt, weshalb er "erledigt" wäre - und wer ihn erledigen würde, wenn er seine Meinung offen ausspricht?
Haben evtl. viele die gleiche Meinung und trauen sich nur nicht diese auszusprechen? Im vorauseilenden Gehorsam? Aus Angst vor Unruhen und Gewalttaten? Hofft man die Islamapologeten mit Großzügigkeit und Anbiederung zu besänftigen?
Man sieht ja am Beispiel Frankreichs, dass bereits Kritik am "Islamismus" schwerwiegende Folgen nach sich zieht. Und ja, wie Sie so schön angemerkt haben, man hat es scheinbar auch nicht mehr nötig sich hinter dem -ismus zu verstecken. Es gibt offenbar keinen Unterschied. Ich habe ja schon mal auf das Verhältnis Anzahl D Soldaten kontra Zahl muslimischer Zuwanderer hingewiesen. Nehme an, Frau Merkel kennt die Fakten und schweigt deshalb?

Sie sieht es als ihre Aufgabe an – ebenso wie Seehofer – den Deckel drauf zu halten, weil sie einen Aufstand der "Soldaten Erdogan" fürchtet. Es werden in D keine konkreten Taten folgen, um keinen Anschlag zu provozieren. Und man meint, das reicht, hält dies für das alleinzige Rezept.

Liebe Frau Schuppan, im "Aussitzen" ist sie die Meisterin. Schnelle, Entscheidungen, abwägen und vorausdenken kann sie nicht. Das haben wir gelernt. Das wir nicht mehr auf Politiker darstellende Schauspieler reinfallen und unsere eigenen Interessen nachhaltig vertreten müssen wir noch lernen.
Liebe Grüße CB

gabriele bondzio | Mo, 2. November 2020 - 20:17

Begrüßen schon, aber es ist abzuwarten wie weit das Packeis aufbricht. Oder ob nur ein paar Risse entstehen. Weil es eigentlich nicht mehr zu leugnen gibt. Die Politik hat sich, in ihrer moralisierenden Art wie ein Fisch im Netz verfangen und schnappt nach Luft, die offensichtlich um sie ist.
Wenn sich sogar die Vereinigten Arabischen Emirate hinter Frankreichs Präsident Macron stellen und damit gegen ihren Glaubensbruder Erdogan und sagen:“Erdogan vertritt die Ideologie der ultrakonservativen Muslimbrüder. Sie ist zum Teil seine eigene Ideologie, zum Teil aber auch ein Instrument zum Machtgewinn.“...ist es fünf vor zwölf für unsere Politiker, die immer noch nicht den alten Zopf abschneiden wollen.
Im Grunde bleibt ihnen ja überhaupt nicht mehr viel Spielraum.

Gerhard Fiedler | Mo, 2. November 2020 - 20:18

Auch ich danke Ihnen für Ihre mutigen Worte, sehr geehrter Herr Schwennicke, denn sie sind in Deutschland derzeit nötiger denn je. Mit diesem Beitrag haben Sie sich um Deutschland verdient gemacht. Eine Sternstunde des Cicero! Einer Ihrer Sätze bringt es auf den Punkt: "Es ist unanständig von der deutschen Bundeskanzlerin, bis heute jedes direkte Wort an sie, jedes direkte Wort zu ihrer politischen Verantwortung schuldig geblieben zu sein."
Und ich füge hinzu: Es wäre anständig von unserer Bundeskanzlerin, dieser Verantwortung mit ihrem Rücktritt endlich nachzukommen.

Wolfgang Schneider | Mo, 2. November 2020 - 21:38

Ich möchte nur an den Breitscheidplatz erinnern. Die Nichtreaktion damals unserer Kanzlerin spricht doch Bände.

christoph ernst | Mo, 2. November 2020 - 23:17

"Anständigkeit" erwartet, bellt in der Wüste den falschen Baum an.
Wenn Merkel eines ist, so absolut haltungsfrei. Im Januar 2015, kurz nach dem Anschlag auf Charlie Hebdo, wiederholte sie die Appeasement-Offensive "Der Islam gehört zu Deutschland". Anlass war der Besuch von Achmed Davutoglu, der bei dieser Gelegenheit in einer prominenten deutschen Zeitung "Pegida" mit dem IS gleichsetzte. Kein Politiker und keine deutsche Zeitung reagierten auf diesen zutiefst beleidigenden Affront. Zu dem Zeitpunkt lieferte die Türkei bereits Waffen an den IS und gewährte den Halsabschneidern Rückzugsraum. Merkel dürfte davon gewusst haben. Ihr Schweigen offenbart ethische Substanz. Darüber sollte sich niemand mehr Illusionen machen.

Wolfgang Schuckmann | Di, 3. November 2020 - 00:12

Na ja, was soll man dazu schreiben, eventuell, dass ja bald Wahlen stattfinden, dass die Blendgranaten nachgesehen werden, hier und da auch ein kleiner Test stattfindet um die eventuelle Wirkung solcher Manöver besser beurteilen zu können.
Gut, ich hätte auch nicht geglaubt, dass alle diesen schweren politischen Fehler des Jahres 2015 bis heute wirklich mit Überzeugung mitgetragen haben. Aber da es eh zu spät ist , was soll´s. Wer zu spät kommt den bestraft das Leben.

Bernhard Kaiser | Di, 3. November 2020 - 01:46

Gerade als ich den Artikel lese, hat sich in Wien ein weiteres grausames islamistisches Attentat im Jüdischen Viertel ereignet und dauert noch an! Es wurden Menschen getötet und schwer verletzt, einschließlich Polizisten! Mehrere Attentäter sind noch nicht gefasst! Macron hat den Islamisten "den Krieg erklärt", was längst überfällig war! Die radikalen Moslems haben daraufhin Europa den Krieg erklärt, überall, in Pakistan, Syrien, Berlin Neukölln, Belgien, Holland um nur einige Beispiele zu nennen! Es werden weitere bestialische Attentate folgen! Wir befinden uns im Krieg! Da ist das notorische Schweigen der Kanzlerin noch das kleinste Problem!

Walter Ranft | Di, 3. November 2020 - 03:37

Das war fällig und "fast"mitten ins Schwarze.
Vielen Dank, Herr Schwennicke.

Ihren Wunsch, Frau Merkel möge sich "ein Beispiel an Macron nehmen, sehe ich unter weniger verheissungsvollen Vorzeichen. Ich erinnere mich an jemanden, der sagte: Man wirft einem toten Esel auch kein Stroh vor. Er frisst es doch nicht."

Zu den Deutschen, denen ich mich verbunden fühle, zählt längst Hamed Abdel-Samad. Leute wie Merkel und Wulf nicht mehr.

Dorothee Sehrt-Irrek | Di, 3. November 2020 - 16:56

In reply to by Walter Ranft

des Präsidenten der Bundesrepublik, Wulff noch anfreunden, denn er sagte meiner Erinnerung nach, "Mittlerweile gehört der Islam zu Deutschland"?
Er sprach also eine Entwicklung der Integration und des Zusammenlebens an und wollte dem Rechnung tragen und Respekt zollen.
Obwohl auch damals Frauen mit Kopftuch um ihn herumstanden und ich persönlich in diesem Kopftuch keine Integration nach Europa hinein sehe, dachte ich doch, alles in allem ist dieses Bekenntnis von Wulff auch eine Aufforderung an Muslime in Deutschland, diesen Weg weiter zu gehen.
Ich hoffe nach wie vor, dass die Muslime ihren Weg in der Bundesrepublik und in Europa finden.
Ich kann irren, aber wurde mittlerweile nicht einfach aus diesem reflektierten Satz von Wulff ein "Der Islam ist ein Teil der Bundesrepublik"?
Das würde mich dann eher erinnern an Sätze wie "Jetzt sind sie halt da".
GOTT SEI DANK ist der Islamismus nicht DAS Gesicht des Islam.
Seit Khomeini würde ich aber naive Haltungen zum Islam überdenken.

Hermann Kolb | Di, 3. November 2020 - 08:31

Für alle, wirklich alle Ergebnisse in Zusammenhang mit Migration im allgemeinen und derjenigen aus Ländern mit islamischem Kulturhintergrund im besonderen, sind zuvörderst nicht die Migranten verantwortlich zu machen, sondern die Migrationspolitik (sic!) der letzten 60 Jahre. Gemacht von deutschen Politikern eigentlich aller Parteien.

Rainer Mrochen | Di, 3. November 2020 - 08:33

im Zusammenhang mit den Opfern islamistisch motivierter Gewalt". Zum Markenzeichen politischen Handelns in Deutschland scheint es mittlerweile zu gehören, für gar nichts mehr Verantwortung zu übernehmen. Die durchgängige Linie der kanzlerischen, Fehlentscheidungen, hier Atomausstieg, Energiewende, Migration (Grenzöffnung 2015), Migrationspakt, jetzt ein scheinbares Schweigegelübde gegenüber islamistischem Terror in Deutschland offenbaren Belehrungsresistenz. Dies führt zwangsläufig zur Verdrängung der Übernahme von Verantwortung. Es gibt jedoch kein Recht für seine Handlungen bzw., deren Unterlassung, keine Verantwortung tragen zu müssen. Ja, das alles ist unanständig.
Die Probleme liegen offen auf dem Tisch und werden unserem Land, zukünftig, gewaltigen Schaden zufügen, wenn nicht entschlossen gehandelt wird. Alles andere ist Unterlassung wieder besseren Wissens und keinen Schwur wert.

Wolfgang Tröbner | Di, 3. November 2020 - 08:58

ist mehr als beschämend. Gleichzeitig entlarvt sie sich und ihre Politik. Und zeigt, was von ihren vielbeschworenen Werten zu halten ist: Nichts.

Jacqueline Gafner | Di, 3. November 2020 - 12:15

In reply to by Wolfgang Tröbner

hat in meinen Augen symptomatischen Charakter, in dem Sinne, dass sie stets nur re-agiert, selbst in den Fällen, da sie das Heft scheinbar aus eigenem Antrieb in die Finger nimmt. Das ist keine "Macherin", die klare eigene Vorstellungen davon hat, wohin die Reise aus welchen Gründen gehen soll, sondern jemand, der, was auch immer geschieht, erst einmal abwartet und hernach - bildlich gesprochen - die stärkste "Welle" zu reiten sucht, die in einer breiteren Öffentlichkeit jeweils im Anrollen zu sein scheint. Damit ist sie unter dem Strich über die Jahre ja auch nicht schlecht gefahren, ansonsten sie nicht mehr Kanzlerin wäre, doch in eigentlichen Krisensituationen wird dann halt auch schnell deutlich, wo die Grenzen dieser "Methode" zur Sicherung der eigenen Machtposition liegen.

Dirk Weller | Di, 3. November 2020 - 09:35

Noch vor kurzem wurde JEDER sachlich-kritische Beitrag Richtung "Islam" oder der "muslimischen Migration" von LINKEN und einem Großteil der Medien gebrandmarkt als "islamophob", "antiislamischer Rassismus","fremdenfeindlich" oder "AfD-nah".
ALLE geflüchteten Muslime wurden pauschal zu "Schutzsuchenden", obwohl jeder wusste, das unter diesen Menschen auch tausende gewaltbereite religiöse Extremisten waren und sind.
Man konzentrierte sich ausschließlich auf den "Kampf gegen Rechts", den man ja auch durchaus führen soll und muß.
Aber jetzt wird auch den LINKEN klar, das da ein viel grösserer Feind lauert, den man bewusst, aus falsch verstandener Toleranz oder aus Dummheit ignoriert hat.
Ein Eingestehen dieses Fehlers ist von den LINKEN kaum zu erwarten.
Würde man damit zwangsläufig Warnungen der "Rechten" und der "AfD" zum Teil Recht geben müssen.
Stattdessen wird man lieber herumschwurbeln und die Probleme versuchen wegzuquatschen.

Klaus Funke | Di, 3. November 2020 - 09:47

Merkel sollte sich an Macron in diesem Punkt ein Beispiel nehmen. Leider, es ist fast der einzige Punkt. Das Umgehen mit dem Islamismus. Aber, das wird sie dennoch niemals tun, weil Merkel unter keinen Umständen bereit ist, den Fehler aus dem Jahre 2015 zuzugeben. Im Gegenteil, mit kindischer Hartnäckigkeit verteidigt sie ihre Entscheidung, direkt oder indirekt, beinahe täglich. Doch sie wird ihrem Schicksal nicht entgehen. Eines Tages wird sie dafür zur Rechenschaft gezogen werden. Und sie weiß das auch. Selbst wenn sie wie jetzt in beispielhafter Selbstermächtigung ein ganzes Volk zum Stubenarrest verurteilt. Auch das aber dient zu einem Teil nur der Ablenkung von ihrem Fundamentalfehler, neben den anderen großen Pleiten, die mit ihrer Regierungszeit einhergehen und die sie kaltschnäuzig ihrem Volk aufgebürdet hat. Hoffentlich quittiert das deutsche Volk zu den Bundestagswahlen - wenn sie denn stattfinden - mit dem Kreuz an der richtigen Stelle. Qed

Tülay Öncü-Tüncher | Di, 3. November 2020 - 10:45

.... streitet unsere Kanzlerin ... "Moral ist etwas Ethisches, und das ethische Bewusstsein des Einzelnen ist variabel" (Robert Scholz) Lieber Herr Schwennicke, leider gibt es wohl in Schlüsselpositionen nicht allzu viele Menschen die sich vom Beifall losgelöst zu Gunsten ihres Wissens und Gewissens - ohne Eigennutzen - positionieren möchten. In diesem Zusammenhang fällt mir das Zitat von Herrn Upton Sinclair ein: "Es ist schwierig, einen dazu zu bringen, eine Sache zu verstehen, wenn sein Gehalt davon abhängt, dass er sie nicht versteht." Jede Gewalt zerstört Familien und auch das Vertrauen in den Rechtsstaat. Beileidsbekundungen und Aufruf zu Besonnenheit bringt die Opfer nicht zurück. Wer um ein "Feindbild" am Leben zu erhalten, Probleme und auch Selbstverschuldung nicht offen legt, der hat kein wirkliches Interesse an einer Lösungsfindung.