- „Frau“ ist kein politisches Programm
In einer Zeit, in der permanent betont wird, Identität sei vielfältig, verengt sich die Debatte um die Nachfolge von Bundespräsident Steinmeier wieder auf eine alte binäre Schablone: Eine Frau soll her! Was als möglicher Fortschritt verkauft wird, ist eigentlich ein Fetisch.
Wenn in Deutschland über das höchste Staatsamt spekuliert wird, fällt inzwischen ein Satz, der wie ein moderner Reflex klingt: „Jetzt wäre es Zeit für eine Bundespräsidentin.“ Das wird meist als Fortschritt verkauft – als überfällige Korrektur, als Zeichen von Gleichberechtigung, als historische Abrundung. Und doch irritiert an dieser Debatte etwas Grundsätzliches: In einer Zeit, in der Politik, Universitäten und Medien permanent betonen, Identität sei vielfältig, Geschlecht ein Spektrum, Kategorien müssten aufgebrochen werden, verengt sich die öffentliche Erzählung ausgerechnet beim wichtigsten Symbolamt wieder auf eine alte binäre Schablone: Frau oder Mann. Es ist, als würde man den Anspruch auf Pluralität im Moment der größten Sichtbarkeit gegen eine einfache, gut verkäufliche Botschaft eintauschen. Genau hier beginnt das Fetischhafte. Der CDU-Parteitag zeigt das deutlich.
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Die Sinnlosig- bzw. Lächerlichkeit der seit Jahrzehnten geführten Debatte um "Quotenfrauen" sollte längst ein Ende gefunden haben.
Nirgendwo hat sich etwas verbessert, seit Frauen gezielt überall für Positionen bevorzugt oder sogar bewußt mühsam gesucht wurden, um dem weiblichen Geschlecht endlich die - wie man glaubte - verdiente Rolle in der Gesellschaft zu verschaffen.
Das Gegenteil ist m. E. der Fall, was sich allerdings nicht statistisch beweisen läßt.
Wenn ich nur an Annalena Baerbock denke, so vermute ich, daß kein Mann sich als Außenminister schlimmer hätte blamieren können als diese Frau.
Es kann und darf bei der Besetzung von Ämtern nur um eines gehen: Qualifikation!
Ob Frau oder Mann - das ist völlig egal.
Was das Bundespräsidentenamt anbetrifft, so befürchte ich allerdings, daß auch bei der nächsten Wahl die Verantwortlichen wieder eine Niete aus der Lostrommel ziehen - ob weiblich oder männlich - Hauptsache: So ungeeignet wie der bräsig-beschränkte Steinmeier!
Und ansonsten bin ich für Harald Martenstein for President
Danke, Herr Professor Hartleb!
[Irrenanstalt Deutschland, dass man/Frau! über so etwas überhaupt diskutieren muss... Danke für Nichts! - Linksgrünwoke]
Wegen zwei-drei ganz normaler Sätze...!??
>> Was ist hier los?
... mit leichter Verspätung - '...Kontrolle ist besser!' 😉
Minderheiten betriebene Überhöhung gesellschaftlicher Gruppen wird von der Allgemeinheit nicht geschätzt und schlägt gewöhnlich in das Gegenteil um, auch wenn man das vorsichtigerweise für sich behält. Typisch, dass Minderheiten, die sich für vermeintlich Betroffene engagieren, selbst nicht betroffen sind, sich aber selbst mit ihrem Aktivismus moralisch überlegen glauben. Die Frauenquote hat dem Land einige nicht unumstrittene Politikerinnen eingebracht (tüchtige gab es auch). Sternchen, Dopelpunkte usw. haben nicht dazu geführt, dass auch nur einzige Frau einen Vorteil davon gehabt hätte.
die uns, dem Volk, in diesem Fall dankenswerterweise die Qual der Wahl abnimmt, wird sich leider unter dem Druck der Unterhaltungsindustrie weiter stark verändern.
Man kann ja heute nicht mehr ausschließen, dass die Versammlung sich unversehens in eine Art Dschungel-Camp verwandelt. Plötzlich steht irgendein Influenzer, eine Influenzerin, eine verdiente Funktionärin oder ein strahlender Funktionär vor uns auf dem Sieger(innen)-Treppchen!
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Da wir ja alle von Europa schwärmen: Wie wärs denn, wenn wir die Bundesversammlung mit politisch interessierten Menschen aus den Nachbarländern besetzen würden?
Vielleicht kann der nüchternere Blick unserer Freundinnen und Freunden aus Europa besser erkennen, wer als Bundespräsident(in) zu uns passt.
Demokratie muss doch manchmal neue Wege gehen!
Nix für ungut!
des Amtsinhabers (mwd) ist mir wurscht. Das Amt sollte abgeschafft werden. Weder Ebert noch Hindenburg konnten "in Weimar" die Kaisertreuen für die Republik gewinnen, noch hätte es in der Bonner oder Berliner Republik je eines Ersatzkaisers bedurft. Wir brauchen weder einen Grüßaugust wie Steinmeier (für Grußadressen an Mullahs usw.) noch einen Hofpoeten und Schönredner wie Weizsäcker (der hier die Political Correctness eingeführt hat). Und die Gabe, Menschen zusammenzuführen, kann dem amtierenden "Walter dem Spalter" wirklich niemand nachsagen. Steinmeiers Aufforderung an die Ukraine kurz vor dem russischen Überfall "das Säbelrasseln einzustellen" ist nur eine Fehlleistung von vielen.
Ich plädiere also zunächst für die Wahl von Frau Prof. Dr. Brosius-Gersdorf, nach deren Amtszeit sich die Frage, ob wir sowas brauchen, erledigt haben dürfte. Machen wir's wie in Bayern, als 1999 der Senat als Nebenkammer (nicht Nebelkammer) des Landtags ersatzlos abgeschafft wurde!
Warum so ein Geschwurbel, verehrter Herr Hartleb? Sagen Sie es doch frei heraus. Bestimmte Kräfte und sie selber in ihrer maßlosen Gier nach Macht (wobei im Falle des BuPrä es ja nicht vordergründig die Macht ist, um die es geht. Es ist die Symbolik. Oder man will wieder einen Präsidenten wie in der Weimarer Republik? Man will eine Machtverschiebung. Und sowas riecht geradezu nach Merkel) will dieses Amt. Und um den Boden zu beraten und darüber endlos zu palavern, erscheint Ihr Artikel, Herr Hartleb. Nein, nicht zur Unzeit, genau zur rechten Zeit. Nachtigall, ich hör Dir trapsen. Die Alte ist keineswegs in Rente und auf dem Altenteil, sie hat wieder Macht geleckt und sich im Beifall gebadet auf dem CDU-Parteitag, sie hat das Gefühl wiederbelebt, wie es ist, eine VIP zu sein. Natürlich spricht sie ihren Wunsch nicht direkt aus. Dazu ist sie zu schlau. Sollen andere erstmal das Terrain sondieren, sie stößt später dazu. Ich bin mir fast sicher, es ist beschlossene Sache. Merkel wird es!
Wenn die böse alte Frau aus der Uckermark es schafft, in's Schloß Bellevue einzuziehen, sind die Aussichten des Landes erstmal gänzlich rabenschwarz. Dann kann sie aufgund ihrer inzwischen sattsam bekannten Ruchlosigleit auch einer nicht mehr nach ihrer Pfeife tanzende Regierung gehörig Steine in den Weg legen, indem sie alle Gesetze endlos schmoren lässt, die ihr nicht in den Kram passen. Im Übrigen sind sie und all die Damen, die in den letzten 20Jahren auf der Quotenschmiere nach oben gerutscht sind, das beste Argument dagegen, daß es irgendwo "Zeit für eine Frau" sei. Wem außer der konkreten Frau hat das je irgendwo genutzt? Der Herr bewahre uns vor noch einer Quotenfrau. Egal wo und woher.
Zustimmung, Frau Arenz!
Wissen Sie, liebe Frau AhrenZ, der Forist Thomas Veit hat, wer weiß warum, einen "Rochus" auf mich. Daher der Vorwurf "VT" (was auch immer das heißen mag). es war ganz klar ein "Seitenhieb". Und da er von VT spricht, sage ich, er muss Lehrer sein. Die wollen immer recht haben. Ansonsten werden wir uns alle hier wieder treffen, wenn Frau Merkel ins Bellevue eingezogen ist. nfu (nichts für ungut). Adios!
Herr Funke... ...
Herr Funke... ... - eine ernsthafte Antwort ersparen ich mit da... Was bitte wollen Sie mit meinem Beruf...? 'Schleichen' Sie hinter mir her, Herr Funke?
(für alle Mitlesenden: Herr Funke hat dazu bereits schon einmal fabuliert und einmal direkt 'angefragt'..., ich möge ihm doch meinen Beruf und mein Geburtsdatum nennen... - "natürlich nur wenn ich möchte..." - was bitte soll das?)
Im Grunde interessiert mich nichts, was Sie betrifft, aber es hätte mit Offenheit und offenem Visier zu tun. Aber bitte, machen Sie doch ein Geheimnis um sich selber. Ich werde Sie diesbezüglich nicht mehr belästigen. Sie haben sich klein gemacht, mein Bester, klein und unsouverän. Sie stehen nicht drüber. Schade. Aber gut, es sei wie es sei, es muss Kopfindianer geben und solche die sich einbilden, Zensuren verteilen zu dürfen. "Köpek ürür, kervan yürür", sagen die Türken.
"Ich werde Sie diesbezüglich nicht mehr belästigen."
Das wäre schön! Ihr Post spricht für sich...
auch als durchaus übergriffig, in dem Kontext in welchem Sie es ausschließlich verwenden..., sehr geehrter Herr Funke.
Würden Sie das bitte ebenfalls zukünftig unterlassen, so Sie können? Danke.
öffentlich abgelehnt - alles andere ist Geschwurbel aus der VT-Ecke...
"Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu bauen" hieß e es einmal!Und wenn man sie dann am Ende doch ganz arg bittet, kann Mutti ihre Kinder doch nicht allein lassen.
Es ist eine uralte politische Spielregel, dass Führungspersonen ihre wahren Absichten erst einmal mit einer Ablehnung kaschieren. Die Geschichte ist voll von derartigen Beispielen. Und darum ist eine Diskussion, ob Merkel Bundespräsidentin werden will oder ob sie es tatsächlich auch wird, keine sinnlose Diskussion. Herr Veit hält hier symbolisch dagegen, in Wahrheit weiß er selbstverständlich, dass es so werden könnte. Die Alte ist trotz ihrer hinzugewonnenen Körpermasse und trotz des einen oder anderen Alterswehwehchens durchaus fit und ganz bestimmt auch gewillt, es noch einmal wissen zu wollen. Außerdem ist ihr Lebenswerk, die Demontage Deutschlands (nach grünem Weltbild), noch nicht völlig abgeschlossen. Nein, da kommt noch was. Ich nehme gerne Wetten an, dass wir, wenn Steinmeier abtritt, eine Bundespräsidentin im Schloss Bellevue haben werden. Und diese wird Angela Dorothea Merel heißen. Wie gesagt, ich wette...
Die Tippfehlerhexe hat mir ein Schnippchen geschlagen. Pardon.
Kommen wir noch einmal darauf zurück... ...? ;-)
Die AfD sollte Angela Merkel für das Amt vorschlagen. Immerhin verdankt die Partei der Altkanzlerin maßgeblich ihren Erfolg. Mal schauen, wie dann die Grünen wählen...
Ich dagegen wäre eher für Werner Patzelt.
Hören wir auf mit den Eseleien... und? Stimmt es? Sie sind Lehrer, gelle?
