Sachsen und Brandenburg - Vollendet die AfD die Wende?

​​​​​​​Bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen hat die AfD ihre bisher besten Wahlergebnisse erzielt. Ihre Wahlerfolge zwingen den Westen, die Gründe der ostdeutschen Unzufriedenheit besser zu verstehen. Das fördert die Vollendung der deutschen Einheit

30.08.2019, Brandenburg, Königs Wusterhausen: Ein Mann trägt ein Schild mit der Aufschrift «Björn Höcke Kanzler der Herzen in spe» auf dem Wahlkampfabschlusses der AfD in Brandenburg.
Die AfD leistet einen Beitrag zur Wiedervereinigung – wenn auch nur aus Versehen / picture alliance

Autoreninfo

Victor Trofimov Doktorand für Sozial- und Kulturanthropologie an der Europa- Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).

So erreichen Sie Victor Trofimov:

Victor Trofimov

Als ich vor fünf Jahren aus Russland nach Berlin zog, habe ich mir vorgenommen, kleinere Städte in Ostdeutschland zu besichtigen. Innerhalb eines halben Jahres war ich in Halle, Schwerin, Chemnitz und Gera. Diese Orte hatten viel gemeinsam: Altstädte, die nach der Wende aufwendig saniert wurden. Straßenzüge mit Reihenhäusern aus der Gründerzeit, deren schicke Fassaden schön restauriert wurden. Viel Natur und Parks. Und: Sie wirkten alle wie leergefegt. Zumindest außerhalb vom Stadtzentrum konnte man an einem Werktag kaum Menschen auf der Straße treffen, schon gar nicht junge Menschen. Weil diesen Städten das Leben fehlte, wirkten sie wie eine surreale Kulisse zu einem Hollywood-Film.

In jenem Jahr, 2014, hat Deutschland das 25. Jubiläum des Mauerfalls gefeiert. Die Medien waren mit Meldungen über die Erfolgsgeschichte der deutschen Einheit überfüllt. Diese Meldungen stützten sich größtenteils auf die Arbeitslosenstatistik, die den konsekutiven Zuwachs der Beschäftigungszahlen in den ostdeutschen Bundesländern zeigte, und auf die Einkommensstatistik, die die sinkende Einkommenskluft zwischen dem Osten und dem Westen verdeutlichte. Doch wie spätere Ereignisse zeigten, waren diese Statistiken nur Fassade. Dahinter saß  eine tiefe Unzufriedenheit. 

Gehört Sachsen zu Deutschland? 

Diese ostdeutsche Unzufriedenheit war im nächsten Herbst nicht mehr zu übersehen. Nirgendwo waren Proteste gegen die Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin so groß und allgegenwärtig wie im Osten. Nirgendwo wurde Angela Merkel so laut beschimpft und angegriffen wie im sächsischen Heidenau, beim Besuch eines Flüchtlingsheims. Und, besonders wichtig – nirgendwo hat die Flüchtlingskrise größere politische Veränderungen mit sich gebracht als in den Bundesländern östlich der Elbe. Die Landtagswahl im März 2016 in Sachsen- Anhalt, bei der die AfD aus dem Stegreif ein Viertel der Stimmen holte, war das erste Zeichen dafür, dass die Rechten im Osten zur entscheidenden politischen Kraft werden. Die letzten Wahlergebnisse in Brandenburg und Sachsen sind nur der jüngste Ausdruck des schon seit Jahren währenden Trends, dass sich die AfD als Volkspartei im Osten etabliert.

Der Aufstieg der AfD hat das westdeutsch geprägte politische und mediale Establishment bekanntlich tief irritiert. Wie bei allen Ereignissen, die das eigene Weltbild in die Frage stellen, haben die Herrschenden auf diese Irritation erstmal mit Abneigung reagiert. Beispielhaft dafür ist die nach den Ausschreitungen in Chemnitz erschienene Ausgabe des Spiegels, die die Frage aufwarf, ob Sachsen zum demokratischen Deutschland gehört. 

Aussterbende Städte 

Doch es mehren sich Zeichen, dass diese Abneigung gegenüber dem Osten, die durch die Wahlerfolge der AfD befördert wurde, dem besseren Verständnis von dessen Gefühlslage den Weg ebnet. Für diese Feststellung reicht der Blick auf die Titelgeschichten von Spiegel und Stern in der vergangenen Woche. Kurz vor den Landtagswahlen haben die beiden Nachrichtenmagazine ihre Korrespondenten nach Sachsen und Brandenburg geschickt. Die Journalisten sollten das Stimmungsbild vor Ort erfassen und nach Gründen für den vorhersehbaren Erfolg der AfD recherchieren. Die Reportagen, die von diesen Recherchen erschienen sind, zeigen das Bild Ostdeutschlands, das es in den etablierten Medien so lange nicht gab.

Sie zeigen aussterbende Städte mit verschwundener Industrie, deren Wunden nicht von künstlichen Seen und Freizeitparks gedeckt werden können, die an der Stelle ehemaliger Kohletagebauten eingerichtet worden sind. Sie zeigen durch Abwanderung und zunehmende Isolierung der Einzelnen zerstörte Dorfgemeinden. Sie zeigen Menschen, denen die Verwerfungen der Wendezeit die Lebensgrundlagen beraubt und die immer noch keinen Anschluss an das Leben im wiedervereinigten Deutschland gefunden haben. 

Vorsicht: Jammer-Ossis 

Bei ihrer Suche nach Gründen für den AfD- Erfolg fangen Spiegel und Stern jetzt damit an, die durch die Wiedervereinigung ausgelösten und lange Zeit verschwiegenen Probleme Ostdeutschlands zum Thema zu machen. Galt die deutsche Einheit bisher als eine vollendete Erfolgsgeschichte, werden nun ihre Schattenseiten thematisiert. Die Treuhand, die ganze Industriezweige abgewickelt, Regionen mit einer 150jährigen Industriegeschichte deindustrialisiert und Millionen von Menschen arbeitslos und ohne Perspektiven hinterlassen hat. Das Aussterben ostdeutscher Kleinstädte, deren Bevölkerung infolge der Abwanderung in manchen Fällen auf die Zahl der Mitte des 19. Jahrhunderts geschrumpft ist.

Die immerwährende Strukturschwäche der ostdeutschen Industrie, die kaum mehr als eine verlängerte Werkbank westdeutscher Unternehmen ist. Indem Spiegel und Stern AfD-affine Wendeverlierer zu Wort kommen lassen, machen sie auch die ostdeutsche Wut auf „die da oben“ greifbar. Die Wut, die daher rührt, dass viele Menschen in der ehemaligen DDR ihre Karriere- und Lebenspläne auf dem Altar der deutschen Einheit opfern mussten. Die Wut, die aber vor allem daher rührt, dass sie über die schmerzhaften Erfahrungen der Wende öffentlich nicht sprechen durften, wenn sie nicht als Jammer-Ossis verschrien werden wollten. Die Wut, die sich jetzt in der Wahl einer systemkritischen Partei äußert. 

Mit Spaltung zur Wiedervereinigung 

Es scheint so zu sein, dass die Suche nach den Gründen für die Wahlerfolge der AfD den Westen langsam dazu bringt, zu verstehen, dass der Osten nicht nur positive Erfahrungen mit der Wende gemacht hat. Damit trägt die rechte Partei nolen volens zum Abbau der immerwährenden mentalen Kluft zwischen den beiden Teilen des einst geteilten, aber formal schon längst wiedervereinigten Deutschlands bei. Paradoxerweise könnte es somit zum historischen Verdienst einer auf Spaltung ausgerichteten politischen Kraft werden, zur Vollendung der deutschen Einheit beizutragen. 

Helmut Bachmann | Do, 5. September 2019 - 09:27

Der Aufstieg der AfD ist nicht auf den Osten begrenzt. Dort wählt man nur nicht so traditionsgebunden und lässt sich weniger von Medien manipulieren. Die eigentlichen Themen sind doch klar und werden trotzdem immer wieder verdrängt: "Alternativlospolitik", Massenmigration, Auflösung Deutschlands in Europa. Wer hat dafür gestimmt?

...die Menschen im Osten lassen sich weniger von den Medien manipulieren?

Wahrscheinlich liegt es ja (auch) daran, dass so viele Ostbürger angeblich die Demokratie ablehnen.

Fragt sich, woher die Menschen im Osten ihre Informationen gewinnen, wenn sie den Medien (angeblich) nicht mehr glauben.

Möglicherweise direkt von Pegida, der AfD und denen nahestehenden, sich selbst als "alternativ" oder "neutral" schmückende Aufklärungsseiten, die ein stramm rechtes Weltbild vermittlen.

Bei dem Foto handelt es sich wohl um pure Satire oder einen Auftritt der "Partei". Hoecke, umjubelte Lichtgestalt des rechtsextremen Flügels, Poster-Boy der Völkischen... und auf kitschigen Kaffeetaschen und anderem Schund glorifiziert. Im Grunde wohl nicht mehr als die Marionette des selbsternannten Rechtsaussen-Vordenkers Kubitschek, von Beruf Geschichts- und Turnlehrer und...ein Westimport. So wie sein Flügelmitkämpfer Kalbitz, ein Mann, der sich verlässlich nur bruchstückhaft an die eigene rechtsextreme Vergangenheit erinnert. Spitzenpersonal, das im Westen politisch nichts werden konnte, in einer Partei, die von zwei Wessis (Gauland, Meuthen) geführt wird, mit einer Fraktion, der zwei Wessis vorsitzen, eine davon in der Schweiz wohnhaft. Bezug zur Wende? Null. Nein, es geht nicht ums "Vollenden", es geht ums "Kapern des Begriffs", ums "Instrumentalisieren aus durchsichtigen parteipolitischen Motiven. Und jetzt: Vollendung der Wende durch die Demokraten, als Reaktion auf die AfD?

Das haben Sie treffend beschreiben. Was wir beobachten ist nicht die ersehnte Emanzipation der Teile Ostdeutschlands, die von der Wende übergangen wurden, sondern das parteistrategische Kalkül ein paar opportunistischer Westdeutscher. Die Bürger in den ostdeutschen Bundesländern, werden in ihrer Enttäuschung und Frustration missbraucht und letztlich um ihre Stimme betrogen werden. Die AfD bietet keinen Verbesserung an, sondern nur das vermeintliche Gefühl endlich wer oder etwas (ein Volk?) zu sein. Es braucht kein durchdachtes Rentensystem, sondern lediglich die Versicherung von Oben, man sei Teil von etwas ganz Großen. Am Ende Ende bleibt der Wähler im Osten fremdbestimmt und abhängig vom Wohlwollen der Leuten, die er eigentlich so sehr verachtet und das Trauma der Wendezeit wird gegen das Allmachtstreben einer exklusiven Parteiclique ausgespielt. Schade eigentlich. Man kann aber gespannt sein, was sie sich neben "2015" und Greta Thunberg für Westdeutschland noch einfallen lassen.

Bernd Eifländer | Do, 5. September 2019 - 09:29

Ich denke das man total verkehrt liegt. Immer mehr junge Menschen werden sich über die Kosten, Folgen und Lasten klar die sie sich mit Zuwanderung aufladen. Diese Erkenntnis setzt sich mittlerweile auch im Westen durch, deshalb wird die AFD gewählt. Die Kriminalität spielt auch eine Rolle.

Ernst-Günther Konrad | Do, 5. September 2019 - 10:15

ich bin positiv geplättet Herr Trofimov. Entgegen eines Artikels in Bild und Focus, die erklären wollen warum die AFD keine bürgerliche und demokratische Partei sei, ist ihr Artikel ja geradezu das krasse Gegenteil. Bei aller Kritik an einzelnen AFD-Funktionären, beschreiben Sie dennoch für mich nachvollziehbar auch eine positive Sichtweise zur AFD. Eine AFD, welche es nur deshalb gibt, weil die Kanzlerin sowohl beim Euro und der Migrationspolitik versagt hat. Weil sie, obwohl aus Mitteldeutschland ihre Herkunft vergessen hat und sich darauf ausruhte, das unter Kohl die "blühenden" Landschaften enstanden sein sollen. Was nutzen restaurierte Innenstädte und sicher viele neue bauliche Stadtgesichter, wenn keine Menschen dort leben können. Die jungen Menschen mussten fast alle aus ihrer Heimat in den "Westen", weil sie keine Ausbildung, keine Arbeit fanden. Familien sind zerrissen, weil die Kinder weit weg sind. Der ländliche Raum wurde völlig vergessen, die Menschen nicht mitgenommen.

Ernst-Günther Konrad | Do, 5. September 2019 - 10:23

Ob ein Björn Höcke Kanzler aller AFD-Herzen sein kann, wage ich persönlich zu bezweifeln. Das ausgewählte Bild hat eher einen Angstmacherfaktor vor dem Hintergrund der Kritik, die diesem Politiker allenthalben entgegen gebracht wird. Einen AFD - Kanzler wollte ich erstmal nicht haben. Vielmehr eine Regierungsbeteiligung an einer CDU-Regierung und die Zeit auch für die AFD laufen zu lassen, sich von eigenen innerparteilichen Störfaktoren zu befreien und zu beweisen, dass es viele vernünftige und fachlich kompetente, nicht braune Politiker in der AFD gibt. Aha, die Medien gehen plötzlich vor Ort. Sie berichten also nicht aus der Ferne, verurteilen also die AFD-Wähler im Osten nicht als braunes Pack und schlimmer. Da haben die Wahlen wohl doch was gutes gehabt oder?
Doch paralell müsste die Politik mal aufwachen, die schlafen aber weiter im Merkelnirvana. Altmeier gestern, die AFD stagniere. Ich wollte ihm einen RTW schicken, der scheint zu halluzinieren. Das AFD-Bashing es hält noch an.

Christa Wallau | Do, 5. September 2019 - 10:28

Auch der Autor dieses Artikels kann es nicht lassen:
Die AfD bekommt erst die üblichen Diffamierungs-Etiketten verpaßt, bis er sich dazu durchringt, etwas Positives über diese Partei gelassen auszusprechen:

Die AfD trägt zur Vollendung der deutschen Einheit bei!

Ja, richtig, das kann sie leisten und das tut auch - wenn man sie denn läßt!
Das deutsche Volk ist nur dann in der Lage zusammenzuwachsen, wenn a l l e Bürger einander auf Augenhöhe begegnen, was bisher absolut nicht der Fall ist. Ohne das gemeinsame Suchen u. Finden einer gesamtdeutschen Identität
kommt Deutschland nicht aus, wenn es halbwegs stark bleiben u. in der Welt ernst genommen werden will.
Dies ist ein Haupt-Anliegen der AfD, welches sich im sogenannten "Flügel" besonders ausgeprägt spiegelt. Mit Höcke u. anderen muß
ausgiebig diskutiert werden - ohne Schaum vor dem Mund u. ekelverzerrtem Gesicht; denn sein Thema "Welches Selbstverständnis wollen wir Deutschen pflegen?" ist von vitaler Bedeutung!

In den Innenstädten wurden die Plätze und Fassaden schön gemacht. Auch sollte dem hoffnungslos veraltet erscheinenden Wirtschaftsraum DDR ein Anschluss an bundesrepublikanische Standards angesonnen werden, dabei spielten Investitionen unter dem Stichwort Infrastruktur eine dominierende Rolle (inzwischen leiden Kommunen im Westen unter einem Investitionsstau).

Wenn ich es richtig wahrgenommen habe, wurde in ländlichen und strukturschwachen Regionen überproportional stark diese „AfD“ gewählt. Abwanderung, Verlassen, Entleerung, Isolation, durch den unaufhaltsamen Rückzug der Zeit (Leben) aus diesen Regionen entsteht eine Trauerlandschaft (die es inzwischen auch im Westen gibt). Die mediale Aufmerksamkeit ist jetzt da. Ob über diese Wahrnehmungen jedoch ein Einverständnis hergestellt werden kann darf bezweifelt werden, denn es sind Entwicklungen die kaum zu stoppen sind. Es bleibt die Perspektivlosigkeit mit der Rechtspopulisten auf Stimmenfang gehen und Angstkapital einsammeln.

Herr Trofimof, anders sieht es in den Städten wie z.B. Leipzig aus. Es geht immer um die kulturell/ökonomische Substanz im Wettbewerb der Städte und Regionen. So entsteht ein bestimmbarer, vor allem aber bewirtschaftbarer Rang in der nationalen und internationalen Städte-Konkurrenz. Oft sind es Universitäts-Standorte, da wo die „Intelligenzija“ zu Hause ist. Das bedeutet ebenso immer auch einen Zuwachs an Weltläufigkeit und Offenheit. Und die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Bis 2050, so die Prognosen, werden zwei Drittel der Weltbevölkerung in Städten leben. Was macht man mit den wirtschaftlich abgehängten Regionen in West- und Ostdeutschland? Sicher nicht Zukunft in der Vergangenheit suchen.

Die Studie „Im Osten auf Wanderschaft“zeigt auf, dass die 5 Länder seit 2012 wieder mehr Menschen aus Westdeutschland und dem Ausland anziehen als umgekehrt.Wenn es auch mehr in die Städte geht, als aufs Land. Doch auch im Westen Deutschlands sieht es in dieser Hinsicht nicht rosiger aus. Anziehungspunkte sind für viele (junge) Leute mehr Arbeits-und- Freizeitangebote, bessere Infrastruktur, teils Anonymität. Ausländer zieht es traditionell aber auch, überwiegend in Städte. Wo schon Verwandte, andere aus ihrer Nation leben und aus gleichen Gründen,wie bei unserer Jugend. Willkommskultur/Migranten hin- oder her, sie wird hier einfach überbewertet. Ins Dorf, muss man auch als Deutscher passen bzw. sich einpassen wollen. Zupacken und keine Extrawürste fordern, sind tragende Kriterien.
In unserer Gemeinde, können wir uns nicht beklagen. Abwanderung bzw. Isolierung der Einzelnen, ist durch gute- finanziell abgesicherte Gemeindearbeit, ausgeschlossen. Leerstand 0

So sehe ich die AfD durchaus, sie will mehr Demokratie, Volksentscheide nach Schweizer Vorbild. Sie lehnt einen EU-Bundesstaat ab (Art. 23GG immer tiefere EU). Sie will das Euro-Experiment beenden.
Das sind hammerharte systemkritisch politische Ziele und ich hoffe die AfD bleibt dabei.

Wenn Sie unter "systemkritisch" verstehen, daß Volksentscheide eingeführt werden sollen und die Euro-Politik auf andere Füße gestellt werden muß, dann bin ich ganz bei Ihnen: Das will die AfD, und das will ich auch!
Bei diesen Forderungen sollte die AfD u n b e d i n g t bleiben.

Aber wenn die Medien oder die Altparteien das Wort "systemkritisch" in den Mund
nehmen, dann meinen sie etwas anderes, nämlich einen Angriff auf die Demokratie.
Deshalb nennen sie ja die AfD auch permanent "undemokratisch".
Das ist zwar schwachsinnig, weil die AfD genau das Gegenteil (M e h r Demokratie!) will, aber s o wird nun mal mit diesen Begriffen öffentlich umgegangen, und so
hat ihn wohl auch der Autor verstanden.

Liebe Frau Wallau,
Leider bin ich pessimistisch, was die von Ihnen genannte gesamtdeutsche Identität betrifft.
Der ungebremste Zuzug von jährlich ca 150.00 kulturfremdem, wenn nicht kulturfeindlichen Menschen wird zum weiteren Anwachsen bereits bestehender Parallelgesellschaften führen. Bald schon werden sie zu echten Gegengesellschaften werden.
Eine Vermischung mit den Deutschen wird in diesen Gebieten nicht mehr stattfinden, im Gegenteil, wir werden weitere Segregation erleben.
(Dieser Vorgang ist eigentlich ein Beweis dafür, dass ethnisch homogene Gesellschaften besser funktionieren als multikulturelle.)
Was wird vermutlich passieren? Es werden in D große zusammenhängende, monoethnische bzw. monoreligiöse Siedlungsgebiete für Türken, Araber Schwarzafrikaner entstehen. Und es wird - vermutlich in den östlichen Bundesländern - ein Gebiet geben, wo die Deutschen siedeln. Dort werden die Deutschen hinziehen, die ihre Identität als Volk bewahren wollen. Ich bin schon hier.

Dennis Jackstien | Do, 5. September 2019 - 13:42

In reply to by Ulrich Mende

Ach herrje. Seit Anbeginn der Geschichte wandern Menschen in andere Gebiete, mischen sich, tragen Konflikte aus und passen sich einander an. Wäre dem nicht so, würden wir heute noch als einzelne Sippen in Höhlen hausen oder max. unsere Burg gegen Nachbar-Stämme verteidigen.

Das ist der Lauf der Dinge seit Anbeginn der Menschheit und auch eine AfD wird daran nichts ändern können. Das ist schlicht Illusion.

Dieses Zusammenwachsen der Völker ist auch unverzichtbar, denn es gilt globale Aufgaben zu lösen. Das Kapital agiert längst global und kennt keine Grenzen. Ob Steuerrecht, Umweltregelungen, Ressourcen-Verteilung ... keiner dieser Fragen wird sinnvoll gelöst, wenn die Länder weiter ala "... First!" jedes für sich vor sich hin wursteln.

Die Alternative dazu ist Krieg um Ressourcen und die verbliebenen bewohnbaren Regionen. Aber er will das bitte für seine Kinder und Enkel?

Christa Wallau | Do, 5. September 2019 - 13:42

In reply to by Ulrich Mende

lieber Herr Mende.
In Stunden bzw. an Tagen, in denen mein Realismus siegt, sehe ich es genau so
wie Sie: Wir werden keine Einheit mehr hinbekommen, weil sich schon viel zu
viele konträre Parallelgesellschaften (äußerst vitaler Art!) innerhalb Deutschlands gebildet haben.
Deren Interesse an einer gesamtgesellschaftlichen Identität, bei der die deutsche
Sprache, Geschichte, Kultur im Vordergrund steht, tendiert gegen Null,
und bei den meisten Westdeutschen ist auch nicht viel mehr an Engagement für das Thema vorhanden.

Dann gibt es aber immer auch mal wieder Momente, in denen die Hoffnung
sich in mir erhebt und ich mich "Traumvorstellungen" für unser Land hingebe.
Ich weiß: Das ist kein Ruhmesblatt für mich, aber so bin ich nun mal ...
MfG C. W.

dieter schimanek | Do, 5. September 2019 - 14:25

In reply to by Ulrich Mende

Ich habe gestern mit einer Erzieherin gesprochen, mit der ich gelegentlich Freizeit verbringe. In ihrem Kindergarten ca. 45 Kinder, gibt es noch eines mit deutschem Namen. Viele der Kinder sprechen nicht deutsch. In den Schulen sieht es nicht anders aus, in der Mehrzahl Kinder mit Migrationshintergrund, die Eltern ohne Job. Ich lebe nicht in Berlin, sondern in einem gut bürgerlichen Stadtteil am Stadtrand in Westfalen. Man braucht nur 20 J. weiter zu denken und kann sich vorstellen, wer dann in der Minderheit ist.

Roland Völkel | Do, 5. September 2019 - 15:50

In reply to by Ulrich Mende

ist genau der treffende Begriff für die seit über 40 Jahren enstehende Entwicklung, Herr Mende. Das was sie darlegen ist Gegenwart & Zukunft. Eine sehr gute Analyse ihrerseits.
Die von Ihnen genannten kulturellen Gesellschaften achten doch peinlich genau darauf möglichst in die bestehende Struktur u.a. einzuheiraten, Vereine zu gründen (Türk Gücü), kulturell sich abzugrenzen (Musik, Fernsehen, Zeitungen) und auch im Alltag möglichst unter sich zu bleiben etc.
Ausnahmen in allen gen. Bsp. gibt es, sind aber nicht die Regel.
Nur von der einheimischen Bevölkerung, wird ein Vermischen und ein Drauf zugehen, eingefordert.
Es ist eine Utopie, dass Multikulti funktioniert! Es wird versucht, Dinge zu vermischen, die nicht zusammen passen (Wasser & Öl).
Ich bin doch froh, dass es Italiener, Franzosen, Spanier u.a. gibt & deren Kultur. Was wäre ohne Spaghetti, Pizza, Camenbert,Tapas, ohne Chamson oder Flamenco, usw.
doch für eine Leere?
Man sollte aber auch die Kirche im Dorf lassen!
Salute

In den neuen Bundesländern habe ich sehr viele Verwandte wieder gefunden , von denen sich wenige von uns hier , aus der alten BRD , politisch unterschieden .
Mit der DM hatten sie endlich eine stabile Währung erhalten , die sie ersehnten .
Der Bruch und die Spaltung erfolgte noch nicht bei der Einführung des EUROS , der begann mit der Aufgabe der finanzpolitischen Werte , die zu einer Weichwährung führte , die der Euro heute ist ! Vollendet hat diese Spaltung , das Versagen des Staates bei der unkontrollierten Massenzuwanderung .
Die Menschen in der ex -DDR erkannten als erste im wieder vereinigten Deutschland , dass es sie sein werden , die die Kosten dieser verfehlten Politik tragen werden .
Mit der AfD werden die konservativen Politiker zusammen arbeiten müssen , wenn sie die Steuern deutlich anheben müssen , damit die Integration finanziert werden kann . Die Grün - Linken werden es nicht wagen , Ordnung in das Chaos zu bringen .

wir hatten das mal, aber es ging verloren. Ein Beispiel aus meinen Ferien im Schwarzwald:
Da gibt es für die Gefallenen des 1. Weltkrieges ein Gedächtnishaus des Schwarzwaldvereins. Erbaut um 1920. Im Sockel des Turms stehen die Worte "wir sind ein einig Volk von Brüdern". Man kann es gerade noch lesen, denn es wurde teilweise heraus gemeißelt, damit es nicht so sichtbar ist. Wer schämt sich denn, dass unsere Großeltern so etwas einst in Stein gemeißelt hatten?
Warum? Was ist falsch an diesem Satz?
Eine Haltung, die sich in solchen Äußerungen manifestiert, könnte die fehlende Identität stiften. Aber davon sind wir heute weit, weit entfernt.

Klaus Funke | Do, 5. September 2019 - 10:50

Es ist wie immer, Sie haben Recht Frau Wallau, wenn einer heute über die AfD schreibt, muss erst einmal die geforderte Portion Kritik und Verleumdung abgesondert werden, ehe man scheibchenweise zugibt, dass es auch positive Aspekte gibt... und für die möchte man sich dann quasi noch entschuldigen. So wird Glaubwürdigkeit und Vertrauen zu Grabe getragen. Denn die Menschen "da draußen" erleben etwas Anderes. Sie spüren die Bürgernähe der neuen Partei und erkennen immer mehr die Heuchelei der anderen. Sprache ist verräterisch. Denn wenn zum Beispiel von "den Menschen da draußen" gesprochen wird, dann heißt das, der Schreiber selber ist drinnen, nämlich im Warmen, im Geborgenen und natürlich im Recht. Wann reflektieren unsere Medien endlich, dass die AfD auch "eine von uns" ist, nämlich die CDU von vor 30 Jahren? Dass sie Gutes will und zwar zu Recht für die, welche "hier schon länger" leben. Deutschland kann nicht das Sozialamt der ganzen Welt sein. Was, wenn die Kassen leer sind??

Klaus Damert | Do, 5. September 2019 - 11:22

Dieser Aspekt ist nur der kleinere Teil des Problems. Der viel größere ist die ungebremste illegale Zuwanderung von Leuten aus anderen Kulturkreisen mit geringer oder fehlender Bildung, die ihr Leben lang von unseren Sozialkassen leben werden. Wem davor nicht graut, der kann nicht rechnen. Es sind jetzt schon fast 2 Mio, die nicht von ihrer Arbeit, sondern von unserer Arbeit leben. Jeden Monat kommen 10 bis 15 000 dazu. Von der Unverträglichkeit der Kulturen braucht man gar nicht zu reden. Es gab mal hier Gleichberechtigung von Mann und Frau. Nun ist Islam kein Problem. Nach 40 Jahren Schweigen beginnt der "Kampf" gegen kriminelle arabische Clans. Zwangsheiraten, Genitalverstümmelung und "Ehren"morde sind an der Tagesordnung. Die Reaktion der Politik: Der Islam gehört zu Deutschland. Muslime mit westkompatiblen Moralvorstellungen werden ausgegrenzt, nicht nur von radikalen Islamisten, sondern auch von der Politik. Das hat alles nichts mit Treuhand oder Wiedervereinigung zu tun.

gabriele bondzio | Do, 5. September 2019 - 11:33

der Einzelnen zerstörte Dorfgemeinden."...was man sucht findet man gewöhnlich, Herr Trofimov. Die Studie „Im Osten auf Wanderschaft“zeigt auf, dass die 5 Länder seit 2012 wieder mehr Menschen aus Westdeutschland und dem Ausland anziehen als umgekehrt.Wenn es auch mehr in die Städte geht, als aufs Land. Doch auch im Westen Deutschlands sieht es in dieser Hinsicht nicht rosiger aus. Anziehungspunkte sind für viele (junge) Leute mehr Arbeits-und- Freizeitangebote, bessere Infrastruktur, teils Anonymität. Ausländer zieht es traditionell aber auch, überwiegend in Städte. Wo schon Verwandte, andere aus ihrer Nation leben und aus gleichen Gründen,wie bei unserer Jugend. Willkommskultur hin- oder her, sie wird hier einfach überbewertet. Ins Dorf, muss man auch als Deutscher passen bzw. sich einpassen wollen.
In unserer Gemeinde, können wir uns nicht beklagen. Abwanderung bzw. Isolierung der Einzelnen, ist durch gute- finanziell abgesicherte Gemeindearbeit, ausgeschlossen. Leerstand >0

Tomas Poth | Do, 5. September 2019 - 12:25

Es ist meines Erachtens nicht die AfD die spaltet, sondern es ist die Politik der vielen vergangenen Jahre. Natürlich virulent gefördert durch die Entscheidung der Kanzlerin 2015 Deutschland nicht vor unkontrollierter Zuwanderung zu schützen.
Aber das war nur der Tropfen der das Fass zum Überlaufen brachte.
Die bisherige Wiedervereinigung im Osten war überwiegend De-Industrialisierung verbunden mit Hartz-4 Beruhigung. Entwertung der Lebensbiografien und Nichtnutzung des Potentials der Leistungsbereitschaft sinnvolles schaffen zu wollen.
Der Osten braucht Arbeitsplätze, vor allem auch hochwertige. Er braucht nicht sozialhilfebedürftige Zuwanderung! Das bedeutet weitere Entwertung der östlichen Bundesländer!
Die AfD wird gebraucht, um das politische Ruder in Deutschland neu zu justieren! Die Altparteien schaffen es nicht.

Wolfgang Henning | Do, 5. September 2019 - 12:34

Die bisherigen sog. "Volksparteien" haben bis zum heutigen Tage nicht begriffen, was das Volk bedrückt. Die strukturellen Probleme in den neuen Bundesländern, aber auch in etlichen Regionen Westdeutschlands, werden als Erklärung für die Wahlerfolge der AfD in den Vordergrund gerückt. Nachdem Ausgrenzungstaktiken und Diffamierungen, wie "Dunkeldeutschland", "Nazis", "Rassissten" u.ä. nicht zum gewünschten Erfolg geführt haben, versuchen die etablierten Parteien, im Zusammenschluss mit den gewogenen Medien, mit einem geheuchelten Verständnis, das Wahlvolk zu beruhigen. Sie verkünden, unmittelbar vor der Wahl, Wahlgeschenke für die gebeutelten Regionen.
Immer noch aber spürt man, dass sie die Wähler für dumm verkaufen wollen. In Interviews und Talkshows wird den Ostdeutschen das Recht abgesprochen, über die Massenmigration zu sprechen, weil es doch dort nur wenige Migranten gibt. Man gesteht ihnen nicht zu, dass sie "über den Tellerrand blicken" können.

Hans Schäfer | Do, 5. September 2019 - 14:16

Den Glanzpunkt journalistischer Leistung hat Lanz gestern geliefert. Ich habe mir gerade die Vernehmung" durch den Mediensoldaten Lanz in YuoTube angehört. Ist er nicht Tiroler? Gebt ihm seinen Hut und weist ihn aus. So eine Frechheit ist mir noch nicht untergekommen. Allerdings brauchte er bei seinem Tribunal die Unterstützung von Robin Alexander.

Kurt Walther | Do, 5. September 2019 - 15:33

Immer gut, wenn die Journalisten in den westdeutschen Redaktionsstuben die Menschen im Osten aufsuchen und nach dem Warum nachfragen. In meiner Region haben über 25 % AfD gewählt, garantiert nicht nur "Abgehängte".
Eigentlich wurde durch die Kommentare der Foristen oben schon alles gesagt. Die AfD ist weder Protestpartei für "Abgehängte" noch eine "Ostpartei". Sie ist schlicht und einfach die einzig wirkliche deutsche Oppositionspartei mit einem glasklaren Programm - für alle jederzeit einsehbar. Ich jedenfalls konnte die Entscheidungen zur EU-/Euro-Politik der Regierenden von Anfang an nicht akzeptieren. Ich hielt und halte sie ganz einfach für falsch, sowohl aus ökonomischen als auch aus politischen Gründen. Die Öffnung der Grenzen durch A. Merkel für die Dritte-Welt-Armut, ohne das deutsche Volk zu fragen, gab mir den Rest. Ich will zudem keine Parallel- und Gegengesellschaften wie im Westen. Dieses Land ist unser Land, braucht aber dringend neue Köpfe an der Spitze.

Dennis Staudmann | Do, 5. September 2019 - 17:11

verstehen einige Widersprüche nicht, die auch kaum erklärbar sind. So ist es kaum nachvollziehbar, dass man das Leben im SED-Staat, welches eben nicht so "lustig" und behütet war, wie man heute durch Filmkomödien gern vermittelt. Auch das Bild vom "zur IM-Tätigkeit gezwungenen Opfer", welches gern gezeichnet wird, war wohl eher selten in der Realität. So mussten also die ehemaligen DDR-Bürger, die selbst die Demokratie erkämpft haben, erleben, dass niemand für die Verbrechen der Diktatur zur Rechenschaft gezogen wurde. Wo keine Täter sind, kann es dann wohl auch keine Opfer geben. Und nun sagt man den Menschen, die AfD sei eine zutiefst antidemokratische Partei, die letztlich eine Diktatur anstrebt. Und wer sagt das am lautesten? Die Leute, die auch sagen, dass die Linkspartei, welche für 40 Jahre Diktatur in der DDR verantwortlich war, nun eine demokratische Partei ist. Die SED hätte sich 1989 auflösen können. Tat man aber nicht, weil man sich bis heute nicht schuldig fühlt.

Ernst-Günther Konrad | Fr, 6. September 2019 - 13:37

Monika und Horst Schirdewahn in Frankenstein Pfalz beenden auf ihre Art die Wende. Sie CDU und Ehemann bei der AFD, beide im Kommunalparlament mit jeweils einer Stimme bilden eine Fraktion gegen die 10 Freien Wähler.
Die Weinköniging Kläckner will sie aus der CDU werfen. Sie will bis zum letzten gehen und dagegen halten.
Wende im West 2019?
Naja, Senftleben hat in Brandenburg hingeworfen. Er wollte ja ggfls. mit Linken, aber nicht mit grünen und SPD, jetzt hat es den ersten größeren CDUler dahingerafft. Er gibt auf. So kann man die CDU auch "stark" machen. Stark im Abgang.
Merkel schimpft über die Doku. Angeblich schlecht recherchiert. Sie und nicht ihre Vertraute schenkt den Kaffee morgens aus. Natürlich macht sie das. In jede Tasse etwas Sedierungsmedikament, das läßt sie nicht andere machen.
Es wird immer humorvoller in der Republik. Ich zahle keine GEZ jetzt mehr, habe Drama, Komödie und Unterhaltung genug durch unsere Politschauspieler.
Allen schönes Wochenende.

Klöckner hat einen Knall! Mehr kann man dazu nicht mehr sagen. Hoffentlich geben ihr die Wähler bei der nächsten Wahl in RPF die entsprechende Antwort. Keine 18 Monate mehr.
Die Position 'Keine Zusammenarbeit zwischen AfD und CDU' ist prinzipiell natürlich völlig legitim, auch wenn ich sie persönlich nicht teile. Aber man kann eben auch völlig legitime Dinge durch kleinkarierte Übertreibung diskreditieren. Wir leben in einem Land, in welchem vor 80 bzw. 60 Jahren 'gute Genossen' von der jeweiligen Staatspartei aufgefordert wurden, sich von ihrem Ehepartner scheiden zu lassen; wenn diese politisch, rassisch, religiös, künstlerisch, familiär usw. 'untragbar' geworden waren.
Als Akademikerin mit einem Rest von Stil müßte Klöckner ihr eigenes Agieren eigentlich selber peinlich finden! Wenn der 'Kampf gegen den Rächts' tatsächlich im Gemeinderat eines 900-Seelen-Dorfes von einem einzigen Ehepaar entschieden wird - dann ist dieser Kampf vermutlich verloren.