- Zerrbild oder Ärgernis?
Wenn am Freitag die Juristin Frauke Brosius-Gersdorf im Bundestag zur Bundesverfassungsrichterin gewählt wird, dann nicht, weil eine Zweidrittelmehrheit von ihr überzeugt wäre, sondern vor allem, weil man wegen ihr keinen Koalitionskrach will. Das ist wirklich zu wenig.
Es gibt in der Union zwei Argumentationslinien, die begründen sollen, warum man der Wahl der Professorin Frauke Brosius-Gersdorf zur Bundesverfassungsrichterin zustimmt. Leider widersprechen sich beide Erklärungsversuche und lassen so die ganze Vorgehensweise von CDU/CSU recht fragwürdig erscheinen. Die eine Variante lautet, die Juristin sei nun mal von der SPD vorgeschlagen, da dürfe man sich nicht wundern, dass sie links sei. Es sei eben eine Zweidrittelmehrheit notwendig, da müsse man es ertragen, jemanden von der anderen Seite mitzuwählen. Im Übrigen werde in der Öffentlichkeit teilweise ein Zerrbild der Potsdamer Wissenschaftlerin gezeichnet, heißt es. So schlimm sei sie nun auch wieder nicht.
Der andere Erklärungsversuch geht von einer anderen Prämisse aus. Dieser Vorschlag sei zwar ein Ärgernis für die Union, aber er sei in keiner Weise zu verhindern. Selbst wenn Frau Brosius Gersdorf durchfalle, werde sie in dem dann folgenden Verfahren im Bundesrat wieder zur Wahl stehen und mutmaßlich gewählt werden. Es sei aber nun ein Erfolg, dass man der SPD die Zusage abgerungen habe, die umstrittene Personalie nicht für den Posten des Vize-Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts vorzuschlagen. Damit sei ein Kompromiss gefunden worden, so soll es der Vorsitzende Jens Spahn seiner Fraktion gestern in der Sitzung erklärt haben. Wie valide die SPD-Zusage ist, bleibt aber offen. Es gebe keine Vorfestlegung, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Dirk Wiese, der Welt. Gegenstimmen gab es bei den Abgeordneten durchaus auch, wie werden sie nun reagieren?
Hillgruber: Kandidatin unwählbar
Zerrbild oder Ärgernis? Eine aktuelle Wortmeldung klärt diese Frage um die Person von Frauke Brosius-Gersdorf etwas weiter auf. Keine Geringere als die frühere und langjährige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt äußerte sich zu den Positionen der Juristin. „Jedes Leben ist lebenswert – und hat Menschenwürde auch schon im Mutterleib“, sagte die Sozialdemokratin Schmidt jüngst der FAZ und widersprach damit Brosius-Gersdorf. Diese hatte eine Abweichung von der bisherigen Rechtslage für möglich gehalten, nach der dann die Menschenwürde erst mit der Geburt angenommen würde. Wer nun also meint, die Kandidatin für das höchste Richteramt sei in ihren Einstellungen ausgewogen und nicht extrem, muss sich auch mit Sozialdemokraten wie Ulla Schmidt auseinandersetzen.
Der in Bonn lehrende Staatsrechtler Christian Hillgruber erklärt, gerade die Positionierung von Brosius-Gersdorf in der Lebensschutzfrage sei entscheidend. Die Auffassung zu vertreten, dass dem ungeborenen Menschen noch keine Menschenwürde zukommt, sei „ein gravierendes verfassungsrechtliches Missverständnis“, so der Jurist. Laut Hillgruber ist dies ein „Angriff auf die Fundamente unserer Verfassung“, die für ihn „die Kandidatin unwählbar“ machen würde.
Das Verfahren um die Besetzung der Richterposten leidet offenbar insgesamt daran, dass zwei widerstreitende Prinzipien aufeinander stoßen. Zum einen soll die Zweidrittelmehrheit, die für die Wahl der Richter vorgesehen ist, garantieren, dass eben keine kontroversen Personalien nach Karlsruhe gelangen, sondern der Sache nach Konsenskandidaten ins Amt gelangen. Auf der anderen Seite birgt schon die Einigung auf ein verteiltes Vorschlagsrecht für die einst größten Parteien den Keim der Polarisierung.
Am Ende aber wird das Prinzip der breiten Zustimmung gerade dann ausgehebelt, wenn allein mit Hilfe der Fraktionsdisziplin eine umstrittene und in mehrerlei Hinsicht kontroverse Kandidatin durchgeboxt wird. Wenn am Freitag Frauke Brosius-Gersdorf im Bundestag zur Bundesverfassungsrichterin gewählt wird, dann nicht, weil eine Zweidrittelmehrheit von ihr überzeugt wäre, sondern nur, weil man wegen ihr keinen Koalitionskrach will. Das ist wirklich zu wenig und kein guter Start für die Aufgabe!
Waghalsiges Unterfangen
Professor Hillgruber führt zu dieser misslichen Lage aus, dass es keine festen Regeln gebe, die es verbieten würden, Personen zu Richtern zu wählen, die sich stark politisch betätigt hätten. Debatten habe es in der Vergangenheit etwa auch bei der SPD-Politikerin Herta Däubler-Gmelin und bei CDU-Mann Peter Müller gegeben. Im ersten Fall wurde der Vorschlag zurückgezogen, im anderen erfolgte die Wahl. „Die Frage ist, ob man der Person zutraut, die Rollen zu wechseln und sich als Richter fortan mit politischen Äußerungen zurückzunehmen”, sagt der Rechtsgelehrte Hillgruber Cicero. Das müssten zunächst die Mitglieder des Richterwahlausschusses und dann die Abgeordneten entscheiden.
Neben der inhaltlichen Auseinandersetzung um die Person Brosius-Gersdorf steht die Richterwahl am Freitag noch aus einem anderen Grund unter einem ungünstigen Stern. Denn die notwendige Zweidrittelmehrheit wird weder von der Koalition aus CDU/CSU und SPD erreicht, noch unter Hinzunahme der Grünen. Vielmehr würden für eine erfolgreiche Wahl bei vollzähligem Erscheinen aller Abgeordneten auch noch mindestens sieben Stimmen von Links-Partei oder AfD benötigt. Die Union will dies ohne Absprachen mit einer der beiden Fraktionen erreichen und auch ohne Stimmen der AfD. Dies allein ist schon ein waghalsiges Unterfangen.
Der Kandidat der Union, der Jurist Günter Spinner, wurde auch von Karlsruhe selbst nominiert, deswegen hofft man bei CDU und CSU auf die Zustimmung der Linken. Es wird getrennt gewählt. Sollte Spinner keine Mehrheit erlangen, steht die ganze Paketlösung infrage. Da geheim abgestimmt wird, könnte er aber auch mit Stimmen der AfD gewählt werden; welche Folgen das hat und wie die anderen reagieren, ist offen.
Der Verfassungsjurist Hillgruber hält das eingeübte Verfahren insgesamt für nicht mehr tragfähig. Die Zubilligung der sogenannten Vorschlagsrechte sei angesichts der Wahlergebnisse nicht mehr angemessen. Wieso billige die Union der SPD überhaupt noch den Zugriff auf drei Richterpersonalien pro Senat zu, obwohl diese zur 16-Prozent-Partei geschrumpft sei, so die Frage des Experten. „Die Union sollte sich das der FDP überlassene Vorschlagsrecht, nachdem die FDP zur APO geworden ist, zurückholen und der SPD signalisieren, dass ein etwaiges Vorschlagsrecht der Links-Partei zulasten der SPD gehen muss”, schlägt Hillgruber vor. „Alles andere ist meines Erachtens völlig inakzeptabel.”
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Wenn man sieht, wie sich die CDU wieder einmal von der SPD in die Ecke drängen lässt, stellt sich die Frage, was die SPD gegen die CDU in der Hand hat?
und zwar in Form der linken Vorfeldorganisationen und NGOS, welche die CDU fertig machen können/werden (siehe Zustrombegrenzungsgesetz, Antrag der CDU vom 31.01.25 - und dessen Folgen für die CDU), wenn sich die CDU der AfD auch nur auf Duldungsebene irgendwie annähernd zu wagen sollte... ...
Die CDU hat die Hosen jetzt noch randvoll - offensichtlich - von den abstrafendende Demonstrationen der 'Zivielgesellschaft' infolge der Abstimmung seinerzeit... ..., und die SPD weiß das ganz genau...!!
DAS ist ihr - der SPD - Faustpfand... ..., nach dem Motto "Wagt es ja nicht!!" 🤔 >> Und die CDU kuscht... ...!
Die Nominierung derart umstrittener Damen widerspricht klar dem seit den Anfängen des BVerfg bestehenden Komment bez. des Anforderungsprofils zu Kompetenz und Persönlichkeit der Kandidaten. Wir sind damit gut gefahren und erstmals mit der Nominierung von Harbarth wurde dieser Komment von der CDU aufgekündigt. Die SPD stieß sich damals daran, daß er ihr als Parteifunktionär der CDU nicht passte, deshalb bekam Mutti ihn erst im zweiten Anlauf durch. Daß die SPD sich jetzt traut, gleich zwei Aktivistinnen zu Fragen zu nominieren, die früher oder später sicher vor dem BVERFG landen und die deshalb als offensichtlich Befangene eigentlich als Kandidaten indiskutabel sind , ist mit dieser Vorgeschichte aber nicht erklärt, da müssen noch andere Leichen im Keller stinken.
Das sollen Historiker herausfinden wenn ich mir die Radischen von unten ansehen kann …..
Aber jetzt und heute ?
Liegt es doch m M an der Union selbst, das Dilemma Brandmauer zu beenden. Dazu fehlen aber zwei entscheidende Voraussetzungen:
1. Personal, welches davon überzeugt ist, das der grün linke Weg schlicht in den Abgrund führt und
2. Führungskräfte, die nicht die Hosen voll haben einmal gegenüber dem immer noch Kampfbereitem Merkelflügel innerparteilich, und dann noch gegenüber dem Mainstream und dem ÖRR eine Rückwendung zu den konservativ nationalen Wurzeln durchzusetzen.
Weg,einfach weg, von „linken Wegen“ ! Weg mit dem Korsett der Brandmauer !
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik
Die politischen Führungspersonen und die Abgeordneten sollten sich darüber im Klaren sein, dass es bei dieser Wahl auch um eines der Fundamente unserer Demokratie geht. Dieses „Geschachere“ um Personalien, darum wer vorschlagen darf, wer „mitstimmen“ darf und nicht zuletzt die Tatsache, dass die SPD mit 16% in der Regierung dem größeren Partner diktieren will, und es scheinbar kann, ist zutiefst UNDEMOKRATISCH!
Unsere Medien und die EU regen sich darüber auf, wenn Trump das oberste Gericht konservativ besetzt, wenn in Ungarn oder Polen die Gerichte konservativ besetzt sind, aber die SPD will (zusammen mit Grünen und Linken?) im höchsten deutsche Gericht Kandidaten mit extrem linken Ansichten (und Äußerungen) etablieren. Will man damit das von der SPD gerade verabschiedete AfD-Verbotsverfahren absichern, die unliebsame Konkurrenz „abservieren“?
Welches Bild geben die angebl, „demokratischen Parteien“ von der Demokratie in diesem Land ab, die als „unsereDemokratie“ das Gegenteil zeigt?
erwartende Bild ab, mMn. Könnte man beim gegebenen Status quo etwas anderes erwarten...?
Nicht wirklich - oder?
Nur leider geht damit auch die (letzte) Hoffnung eines eventuellen wirklichen 'Politikwechsels' mit der CDU an der Regierung de facto 'flöten'.
SO! 'eingemauert' kann die CDU nicht liefern... ..., das sollte sie selbst eigentlich erkennen können.
ist die CDU. Und sie selbst hat sich diese angelegt. Welch ein Fehler, diese Koalition von Gnaden der Grünen und Linken. Scheußlich nicht nur wegen des Erpressungspotentials, sondern auch wegen der unüberbietbaren Rückgratlosigkeit der handelnden Figuren. Niemals sollten Parteien koalieren, deren ideologische Fundamente Lichtjahre auseinander liegen.
Ich formuliere es mal drastisch:
Wer so dämlich ist, v o r der BT Wahl sich auf die SPD als Koalitionspartner festlegt, die Grüne Sekte mit Bedacht n i c h t ausschließt, der darf sich doch nicht wundern, wie ein Pfingstochse am Nasenring namens Brandmauer durch die grün links ideologisch dominierte Manege. namens Bundestag, gezogen zu werden …..
Mit freundlichen Grüßen aus der Erfurter Republik
Wenn jedesmal nur um des lieben Friedens Willen die CDU aufsteckt, dann kann sie doch gleich mit der Kleinstpartei SPD fusionieren.
Eine CDU wie unter Kohl ist das gewiss einmal nicht mehr.
Diese Leute sind genauso wie ihr Anführer Friedrich Merz nur noch CDU dem Namen nach.
Die Politik einer CDU von einst, macht lediglich die AfD, alles andere vermischt und verwischt sich mit den Linken.
Friedrich Merz und seine Mannschaft haben offensichtlich keine Ehre und kein Schamgefühl.
Der Wähler wird sie wahrscheinlich für solche Machenschaften abstrafen.
Die nächsten Landtagswahlen stehen an und das Fazit nach 💯 Tagen wird erbärmlich sein.
Ich unterstreiche jedes Wort Ihres Kommentars, lieber Stefan. Doch wie meist, darf das "aber" nicht fehlen.
"...Macht "lediglich die AfD". Nicht nur "lediglich" sondern Gott sei Dank. Doch wer kommt danach? Schlimmer geht´s nimmer. Halt, der kunterbunte Feminismus hat das Deutschland bereits fest in der Hand.
Wie ich heute hörte, klagen Afghanen in Pakistan! bereits dort ihr Recht auf Asyl für Deutschland ein.
Man sollte natürlich versuchen tagespolitische Ereignisse nach Möglichkeit aus der Besetzung der höchsten Richterämter im Staate herauszuhalten. Die SPD hat ein geradezu unheimliches Talent Parteipolitik mit der Staatsräson zu vermischen. Das ging schon beim Verfassungsschutz los, der die AfD aber auch nur die AfD und nicht ihre Widersacher beobachten sollte. Als ob es keine Linksradikalen gäbe oder Salafisten, die in Hamburg mit schöner Regelmäßigkeit demonstrieren dürfen. Man soll auch nicht die Geiß zum Gärtner machen. Nun wurde der linke Flügel der die AfD verbieten will bei der Vorfreude ertappt, dass schon mal eine Stimme für das AfD Verbot durch die SPDlerinn sicher sei. Als ob dies schon vor dem Verfahren feststehen könnte. Damit erhalten natürliche sämtlich Bedenken gegen die Überparteilichkeit der Kandidatin berechtigte Nahrung. Der Genossenfilz verletzt die Grundlagen jeden politischen Anstandes und findet mit Merz in bester Gesellschaft.
Mit der Aussage Prof. Hillgrubers "„Die Union sollte sich das der FDP überlassene Vorschlagsrecht, nachdem die FDP zur APO geworden ist, zurückholen und der SPD signalisieren, dass ein etwaiges Vorschlagsrecht der Links-Partei zulasten der SPD gehen muss” hat er natürlich recht aber von einem Feigling und Lügner wie Pinocchio Merz kann man solch sinnvolles Tun nicht erwarten. Dem ist nur sein Posten als BK wichtig und den verliert er, wenn er sich mit Antifa-Lars anlegt. Auch seine unwürdigen Paladine wie Reul, Wüst, Thorsten Frei etc. sind zu feige oder schon zu weit nach links-rot-grün abgedriftet, um sich für den Bestand des GG, die Demokratie und den Souverän ins Zeug zu legen. Deutschland wird derzeit von einer ehrlosen Politiker-Clique mit "Bravour" zu Schutt und Asche" verbrannt. Und das ideale Werkzeug dazu ist u.a. eine extrem links orientierte Potsdamer Professorin Brosius-Gersdorf, vorgeschlagen von AfD-Feind Klingbeil zum Erreichen des einzigen Ziels "AfD-Vernichtung".
wie t o l e r a n t man doch sein kann, wenn es irgendwie eigenen Interessen dient.
Man koaliert mit weltanschaulich diametral entgegengesetzten Parteien, man akzeptiert eine Person als Richterin, bei der es doch nicht darum geht, dass sie "sich als Richter fortan mit politischen Äußerungen zurücknimmt". Eine solche Ideologin sollte überhaupt nicht Richterin sein.
...eigentlich ganz einfach, wenn man es mal von außen betrachtet.
Und dafür frisst der Teufel auch Fliegen... ...
Man kann die Menschenwürde erst mit der Geburt höher gewichten, weil man vorher die Rechte und Würde der Mutter höher gewichtet und es gibt sicher noch viele andere Argumente. Nicht alle passen zu unserer Gesellschaft, aber sie werden sicher von Menschen und Gruppen in der Welt gedacht.
Diese Wahl ist ein weiterer guter Anlass für die Gesellschaft (insbesondere die "Mitte") darüber nachzudenken, ob wirklich Mensch und Gesellschaft durch eine Reihe von klar definierten und untereinander widerspruchsfreien (sich also perfekt ergänzenden) Begriffen festgelegt sind - und es daher nur die Aufgabe ist, die Menschenfeinde aufzuspüren. Alle anderen Menschen leben dann automatisch prima in der (einen) offenen, vielfältigen Gesellschaft zusammen.
Ich denke, Mensch, Gesellschaft und Realität sind weit weg davon. Es gibt viele Widersprüche, Unbekannte und sehr verschiedene mögliche Gesellschaften. Dazwischen muss man Entscheidungen treffen. Wir könnten mehr darüber nachdenken.
zur Geburt die Würde, bzw. Rechte der Mutter die des – längst lebensfähigen – Embryos überwiegen, wie weit sind wir dann noch entfernt vom verfassungsmäßig „geschützten“ Recht, bis zur letzten Schwangerschaftswoche abtreiben zu können? Vielleicht entscheidet sich die Mutter in der, sagen wir, 36. Woche, dass sie das Kind doch nicht haben möchte und es „unter ihrer Würde“ sei, es zu bekommen. Und dann? Welche Rechte hat dann dieses lebendige Wesen in ihr, wenn doch die Würde der Mutter über allem steht?
Abwägen heißt aber immer, höherwertiges vor weniger schützenswertes zu stellen. An oberster Stelle sollte immer das Recht auf Leben stehen. Die Rechte, bzw. Würde der Mutter haben sich diesem unterzuordnen.
Ich bin zwar kein Fachmann in Sachen Recht, aber ich habe einen gut ausgeprägten gesunden Menschenverstand und es ist die bisher geltende Rechtsprechung, die mir hier recht gibt und es ist Frau Brosius-Gersdorf, die hier erschreckende neue Aspekte einbringt.
Sie sprechen mir aus der Seele. Gibt es einen größeren Verstoß gegen die Menschenwürde als den, sie überhaupt nicht wahrnehmen zu können? Was bei einem abgetriebenen Fötus zweifelsohne der Fall ist. Bei in Wohnsiedlungen sich stürzen wollenden Terror-Flugzeugen wird immer erklärt, dass es kein Abwägen und Gegeneinander- Aufrechnen geben darf. Die Debatte und auch die Rechtsprechung ist da explizit gegen einen Abschuss solcher Maschinen. Auch wenn darin nur wenige, im Hochhausgebiet aber viele hunderte Menschen das Leben lassen würden.
Recht zu einem BVG Richters eine 22% Partei nicht ……so kann man die Frage auch stellen !
Dieses Vorschlagsrecht stamm aus dem System der beiden goßen Volksparteien, die sie nicht mehr sind.
CDU CSU treten zwar mehr oder weniger im Verbund auf, sind aber Einzelparteien mit eigenen Vorsitzenden und Parteivorständen, Generalsäkretären usw. Sieht man da die Ergebnisse der letzten BT Wahl unter dem Aspekt an, könnte man zu dem Ergebnis und vor allem zu der Erkenntnis kommen, CDU und AfD sind in der Wählergunst gleich stark oder auch gleich schwach, …… je nach Blickwinkel
Und genau darauf kommt es auch bei dieser Wahl zur Nominierung für das höchste deutsche Gericht an. Eine 16% Partei, darf sich unter Hochhalten der Brandmauer quasi alles erlauben und die Union bei jeder aber auch wirklich jeder Gelegenheit und Entscheidungsfindung vorführen nach dem Motto:
„seid ihr nicht für uns, seid ihr Räääächts !“
Mit freundlichen Grüßen aus der Erf. Republik
jetzt eine Linksradikale als Verfassungsrichterin. Die SPD ist wie die Linke längst die Partei des islamismus und der Selbstzerstörung. Was sie dem zahlenden Publikum als Personalien für hochrangige, staatstragende Ämter anbieten, spottet jeder Beschreibung.
Und die CDU winkt ihre eigenen Totengräber durch. Wirklich beeindruckend!
äussert sich bei nius.live heute
treffend zu dieser Personalie.
jedoch bald wird möglicherweise ein linksradikaler Verfassungsrichter mit der Grundformel "§ 1" sämtliche Klagen ins Wanken bringen, wenn diese linksextremistische Frau gewählt wird. Zuerst bei der
-Migrationsfrage
-der Gleichstellungsfrage
-§218
-Verfolgung von Rechts- und Linksextremismus
-Finanzierung von NGOs
-Staatsmedienvertrag
usw.
Auch sie wird für die deutsche Meloni arbeiten.
lich fort, was seit Jahren in diesem Lande läuft: mit Hilfe der CDU wird alles auf Linksgrünwoke gedreht und für lange Zeit installiert.
12 Jahre kann sie dann dort bleiben und ihre linke Ideologie als verfassungskonform verkaufen. Rechtsprechung ist Auslegungssache, man sieht dies ja in ihrer verabscheuungswürdigen Abstufung eines noch nicht geborenen Embryos zu einem Stück Fleisch ohne Würde.
Wenn es eines weiteren Zeichens linksgrünwoker Menschenverachtung bedurfte, dann ist Brosius-Gersdorf wohl das deutlichste.
Aber ich denke, der Hauptgrund ist der Generalangriff der untergehenden Sozen auf den Staat und unser System als solches. Man möchte die größte Opposition beseitigen, Millionen von Wählern das Votum nehmen. Und da die Brandmaurer ebenfalls ein Interesse daran haben und beiden das Volk und das Land schlicht egal sind, wird mal wieder geklüngelt und gnadenlos agiert.
Der Wähler sollte so langsam aufwachen, sonst tut er es morgen in der Gesinnungsdiktatur.
Es geht doch schon lange nicht mehr um Eignung, Leistung und Befähigung. Die politische Richtung ist entscheidend. Und die SPD macht das, was eine marodierende Partei tut. Sie arbeitet mit allen Mitteln, auch mit denen der Erpressung, um sich durchzusetzen. Das ist doch nicht das erste Mal und wird auch nicht das letzte Mal sein. Und dann glauben die noch, das Volk habe Vertrauen in die Justiz? Nein, das Staatsvertrauen insgesamt ist längst am Schwinden und ist bei nicht wenig komplett weg. Einer davon bin ich. Und nein, das ist kein Alleinstellungsmerkmal der SPD diese Beeinflussung, die UNION ist und war nie besser.
