- Ein guter Tag für die Demokratie
Das Scheitern der Richterwahlen im Bundestag ist ein Dämpfer für die Unions-Fraktionsführung, aber keine Niederlage für die Demokratie. Abgeordnete von CDU und CSU haben entgegen der Absprache die umstrittene Kandidatin der SPD verhindert. Das ist legitim und auch richtig.
Die Nervosität und Aufgeregtheit des Tages ist völlig fehl am Platze und folgt eher einer Eskalations-Sehnsucht denn einer nüchternen Analyse. Der Bundestag hat mit breiter Mehrheit in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause die zunächst geplanten Wahlen von drei Richtern für das Bundesverfassungsgericht von der Tagesordnung genommen. Na und? Der Grund: Eine große Zahl von Unions-Abgeordneten war nach der Debatte dieser Woche und der intensiven Beschäftigung mit der Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf nicht bereit, ihre Zustimmung zu dieser Personalie zu geben. Das ist ein ungewöhnlicher Vorgang, aber kein Skandal. Vor allem ist es kein „schlechter Tag“ für die Demokratie, wie die Grünen-Fraktionsvorsitzende Britta Haßelmann im hohen moralischen Ton deklamiert hat.
Demokratie funktioniert nach Verfahren und Regeln. Dazu gehört es auch, dass manchmal etwas anders läuft als ursprünglich geplant. Natürlich gilt grundsätzlich, dass im Bundestag „Mehrheiten organisiert“ werden müssen. Es kann nicht ständig alles spontan ablaufen. Das bedeutet, dass der Fraktionsvorsitzende von CDU/CSU, Jens Spahn, zusammen mit der Fraktionsspitze für Absprachen mit dem Koalitionspartner und in der Regierung die Abgeordneten der Union zusammenhalten muss. Zwar gibt es keinen Fraktionszwang, aber ohne eine Fraktionsdisziplin ist kein Staat zu machen. Insofern hat Spahn eine Niederlage erlitten, weil er nicht, wie zunächst von ihm gewünscht, seine Fraktion hinter sich gebracht hat. Eine Niederlage, aber mehr auch nicht. Dem Rechtsstaat, der Demokratie und auch dem Bundesverfassungsgericht wird es nicht schaden, wenn mal nicht alles glatt läuft. Im Gegenteil!
Es wird der demokratischen Kultur gut tun, wenn nicht alles nur „organisiert“ und wie am Schnürchen abläuft. In dieser Woche hat es eine lebhafte demokratische Debatte im Land um wichtige Fragen von Lebensschutz und Grundrechten gegeben, die anhand einer Person diskutiert werden. Aber auch eine Kandidatin für ein wichtiges Amt muss sich eine solche Diskussion um ihre Einstellungen, Haltungen und Positionierungen gefallen lassen. Natürlich ist es falsch und abscheulich, wenn sie in diesem Zusammenhang mit schwersten Drohungen konfrontiert wird. Doch kann das nicht bedeuten, dass man um der „Würde des Verfassungsgerichts“ Willen nicht mehr über die Einstellung zur Würde des Menschen der möglichen künftigen obersten Richterin diskutieren sollte. Es würde der Akzeptanz des Gerichts und der Demokratie viel mehr schaden, wenn der demokratischen Öffentlichkeit eine solche Auseinandersetzung vorenthalten würde.
Jens Spahn hat zunächst den Vorschlag der SPD mitgetragen
Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, Dirk Wiese, erklärte im Bundestag am Freitag, ihn erinnerten die Auseinandersetzungen dieser Woche an polarisierte Debatten um oberste Gerichte in Polen und den USA. Diese müssten, um der Institutionen wegen, vermieden werden. Doch wie, bitte, soll eine vermeintliche Politisierung des Bundesverfassungsgerichts verhindert werden, wenn eben die nominierten Namen derart politisiert sind und kontrovers aufgenommen werden? Wiese spricht von einer „Hetzkampagne gegen eine hoch angesehene Juristin“, die von „sogenannten Lebensschützern“ und „rechten Portalen“ betrieben werde. Wer so mit Andersdenkenden umgeht, andere Meinungen diskreditiert und diffamiert, die im Übrigen auch von seiner Parteifreundin, der ehemaligen Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD), vertreten werden, der muss sich nicht wundern, dass man ihm seine herausposaunte Demokratieverteidigung nicht abnimmt.
Bei der Organisation dieser Richterwahlen sind von der Unions-Fraktionsführung schwere Fehler gemacht worden. Sie hat im Vorfeld nicht erkannt, dass der Personalvorschlag Brosius-Gersdorf hochproblematisch ist. Das hätten zunächst im Vorfeld die Fachpolitiker erkennen müssen. Dabei geht es nicht darum, wie auch in manchem Debattenbeitrag bisweilen behauptet wurde, dass die Union generell keine Chance gehabt hätte, denn die SPD mache eben nun mal nur linke Vorschläge. Tatsächlich will die SPD die Abschaffung des Abtreibungsparagraphen 218; alle Kandidaten hätten also mutmaßlich in diesem Sinne argumentiert. Doch bei der Rechtswissenschaftlerin Brosius-Gersdorf liegt der Fall anders. Kaum jemand sonst in ihrer Zunft argumentiert so offen und dezidiert in eine Richtung, die von der herrschenden Rechtsprechung abweicht und durchaus auch aktivistisch präsentiert wird. Zu der pränatalen Menschenrechtsfrage kommen andere aus konservativer Sicht problematische Einlassungen hinzu.
Jens Spahn hat allerdings zunächst den Vorschlag der SPD mitgetragen, dies hat er auch SPD und Grünen mitgeteilt. Anfang der Woche erhielt Brosius-Gersdorf dann im Richterwahlausschuss auch mit Stimmen der Union die notwendige Zweidrittelmehrheit. Für das eingeübte Verfahren ist es also dann ein schwerer Schlag, wenn die Fraktion der Fraktionsführung hier nicht folgt. Doch bei aller Notwendigkeit von Disziplin und Ordnung kann es auch ein gutes Zeichen sein, wenn die Abgeordneten sich hier ihr Recht und ihre Pflicht als freie Abgeordnete zurückerobern.
Wer hier nur „rechte Narrative“ am Werk sieht, beschädigt die Demokratie mehr, als er sie zu verteidigen vorgibt
Anfangs waren es wenige, später mehr, die Spahn ihre Abweichung von der vorgegebenen Linie angezeigt haben. Es waren im Übrigen Sozialpolitiker genauso wie Wirtschaftsliberale, es waren viele, die den Eindruck hatten, nun doch den Kern christdemokratischen Denkens verteidigen zu müssen. Wer wollte es ihnen verdenken? Es war sozusagen eine Bewegung von unten, die aus ihrer Sicht im Sinne von Lebensschutz, Menschenwürde und freier Gewissensentscheidung das eingefädelte Verfahren gekippt hat. Wer hier nur „rechte Narrative“ am Werk sieht, beschädigt die Demokratie mehr, als er sie zu verteidigen vorgibt. Dass auch Bundeskanzler Friedrich Merz die Dramatik in dieser Frage nicht erkannt hat, ändert die Lage nicht. Er wird das ertragen können.
Bundesverfassungsrichter werden mit Zweidrittelmehrheit zur Hälfte vom Bundestag und vom Bundesrat gewählt. Die eingeübte Praxis hat sich in 70 Jahren Bundesrepublik bewährt. Dass es für eine derartige Wahl Absprachen braucht, ergibt sich aus der Sachlage. Auch in der Vergangenheit sind im Vorfeld bisweilen Kandidaten gescheitert. Andere sind gewählt worden, obwohl es Kritik gab. Das gehört eben zur Demokratie dazu. Streit und Uneinigkeit sind eben das Wesen unseres Gemeinwesens, sie müssen nur in Bahnen gelenkt werden und handhabbar bleiben. Dass die AfD in ihrer Wortmeldung nun aber aus den Vorgängen schließen will, dass die „links-grüne Republik“ fortgesetzt wird und ein Hinterzimmergemauschel beendet werden müsse, ist eine ressentiment-gesteuerte Polemik, die eben ihrerseits die der Demokratie eigenen Notwendigkeiten von Kompromiss und Konsens leugnet.
Am Freitag standen drei Namen zur Wahl, zwei davon waren weitgehend unstrittig. Dass sich die Fraktionen nicht darauf einigen konnten, wenigstens teilweise die Bestimmung neuer Verfassungsrichter durchzuführen, ist die bitterste Folge dieses Tages. Sie zeigt, dass die Beteiligten doch versuchen, aus der Gemengelage ihren eigenen Vorteil zu ziehen. Eine gewisse Handlungsunfähigkeit des Bundestages wird dadurch doch offenbar. Sie hat ihre Ursache auch in verschiedenen Brandmauer- und Abgrenzungs-Konstellationen, die eine lähmende Eigenlogik entwickelt haben. Das Wahlrecht wechselt nun möglicherweise an den Bundesrat. Von dort ist zu hören, dass man besonnener agieren werde. Doch Debatte und Streit sind eben nicht falsch in einer Demokratie, auch wenn es ums Bundesverfassungsgericht geht.
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Natürlich. Nein, nicht die UNION oder SPD, nein nicht Spahn haben das verursacht. Das war wie immer die AFD. Die hat was genau gemacht? Ach ja stimmt, die ist schuldig, weil es sie gibt. Die ist schuldig, weil sie die Vorgänge öffentlich anspricht? Weil sie im BT, für jeden Bürger im Fernsehen selbst zu beurteilen, den Kanzler und Spahn als das bezeichnen was sie sind. Die ist schuldig, weil sie nicht einfach schweigt. Und weil sie schuldig ist, gewinnt jetzt die Demokratie, weil Verfassungsrichter nicht gewählt werden? Uih. Ich bin geplättet. Nein, die Demokratie hat bereits verloren. Mit dem Gemauschel zwischen SPD und UNION bei der Kandidatenauswahl. Die hat verloren, als ein Versager Spahn glaubte, an der Partei vorbei mal schnell eine gefährliche Juristin ins Amt zu hieven. Getrau den Motto, wähle ich Deinen Kandidaten, wählt ihr meinen.
Und dann soll ein Plagiatsvorwurf den Ausschlag gegeben haben, wo noch gar nicht bewiesen ist, wer konkret plagiiert hat. Die AFD freut es.
Das Wort "asozial" stammt aus dem Deutschen und bezeichnet Verhaltensweisen oder Einstellungen, die als unsozial, rücksichtslos oder gesellschaftlich unangepasst gelten. Es beschreibt Personen oder Handlungen, die gegen soziale Normen, Werte oder Regeln verstoßen und oft egoistisch, respektlos oder schädlich für andere wahrgenommen werden.
Gibt's Parallelen zur Regierung von Friedrich Merz ???
Die Wahl wurde verschoben, aber was passiert, wenn die SPD erneut die Dame ins Rennen schickt? Und die zweite Juristin von der SPD vorgeschlagen ist ja auch nicht problemlos. Und was macht die UNION, wenn sie wieder Mal erpresst wird? Wählt ihr unsere nicht, wählen wir Spinner nicht. Wir wissen doch längst, dass es um Eignung, Leistung, Befähigung nicht mehr geht. Politische Haltung und verdeckte Bereitschaft an Abendessen mit einem Kanzler teilzunehmen sind doch u.a. Voraussetzungen für ein Richteramt. Am Ende schlagen die noch Fancy Naeser vor, die hat doch gerade keinen Job. Die würde doch jetzt gut hinpassen. Warum? Nun, im Aushöhlen der Verfassung von innen heraus kennt die sich aus. Verfassungsbruch ist doch ihr zweiter Vornamen. Und die SPD hat ja schon Rache geschworen, will das nicht auf sich sitzen lassen. Und das alles, weil die "böse" AFD im BT abstimmen könnte, wie man es nicht will und einen "falschen" Eindruck erzeugt. Und die UNION gilt als "rechts" unterwandert. Toll.
Die Frage wird wohl eher sein, ob die SPD so klug ist, vorher selbst Plagiatsvorwürfe gegen ihre Kandidat*innen prüfen zu lassen. Das würde der Kandidatenaufstellung doch einen seriöseren Anstrich geben..
In der langen Namensliste von SPD-Funktionären, deren wissenschaftliche Arbeiten in Verdacht geraten sind, können natürlich aber auch umstandslos noch viele weitere Namen hinzugefügt werden. Ob das aber der SPD nutzen würde? Ich glaube das nicht.
Nancy Faeser fehlt m.W. zwar -noch- eine der möglchen Voraussetzungen (Hochschullehrer) aber das hat man bei Harbarth ja auch schnell repariert bekommen, indem man ihn an einer willfährigen Universität schnell zum Turbo-Professor gemacht hat. Was die SPD damals zäheknirschend beim zweiten Anlauf von dessen Nominierung akzeptiert hat, sollte dann umgekehrt auch kein Problem sein. Nach der Devise "Rache ist süß, nimm das Du Schurke".
die Demokratie funktioniert.
Nicht aber "unsere Demokratie". Dass dies leidenschaftlichen Vertretern dieser Spezialdemokratie nicht gefällt,wie etwas Britta Haßelmann, ist sonnenklar.
Abgeordnete von CDU und CSU haben die umstrittene Kandidatin der SPD verhindert. Das ist legitim und auch gut so!
Frau Prasselmann von den grünen LinXs-Spezialisten muss ihren süßlichen Senf immer dazu geben, wenn es etwas Schmackhaftes (für sie Unschmackhaftes!) gibt! Muss man nicht ernst nehmen. Drei Jahre Regentschaft dieser unfähigen Möchtegern-Politiker haben unserem Land den Rest gegeben. Was Merkel begann, wollten die Links-Grünen vollenden. Fast hätten sie es geschafft: wir schaffen das! DAS muss nun immer berücksichtigt werden, wenn der klebrig-grünrote Senf unser Leben versauern will!
... nämlich dass unter den CDSU-Abgeordneten eigenständige Persönlichkeiten hervortreten, die nicht immer ihren Verstand abschalten und nicht immer wie blöde Schafe blind den Anweisungen ihrer "Vorgesetzten" folgen wollen.
Ich freue mich, dass es in der CDSU Abgeordnete gibt, die es dem GG entsprechend wagen, ihrem eigenen Gewissen zu folgen, trotz des Mediengeheuls.
Warum können Merz , Spahn und Söder nicht erkennen, dass Rot-Grün die Macht über die rückgratlosen "Journalisten" niemals aufgeben werden, und dass sie über über "rückgratlose Richter" auch die Macht im BVerfG gewinnen wollen?
Grüne, Linke und SPD können doch de facto mit ihren APO-Hilfstruppen im ÖRR und im BVerfG weiter das Land regieren, selbst wenn sie bei demokratischen Wahlen zusammen nur noch 30% der Stimmen erhalten, - jednefalls sokange sich die CDSU weiterhin in die Wagenburg hiner der Brandmauer einsperren lässt.
"Warum können Merz , Spahn und Söder nicht erkennen, dass Rot-Grün die Macht über die rückgratlosen "Journalisten" niemals aufgeben werden, und dass sie über über "rückgratlose Richter" auch die Macht im BVerfG gewinnen wollen?"
Ich sehe es erstmal auch wie der Artikel, dass es normale demokratische Vorgänge sein sollten, sich hier auf Kandidaten zu einigen, und dass es selbstverständlich ist, dass das kontrovers gesehen wird.
Es tut der Gesellschaft demokratisch gut, anzuerkennen, dass es nicht "die Mitte" gibt, die nach irgendwelchen heiligen Maßstäben heilige Institutionen, wie etwa das Verfassungsgericht, betreibt. Mit soviel Heiligkeit haben wir uns bereits in zuviele Aufgaben und Ideale reinfallen lassen, die vielleicht etwas zu groß für uns sind.
Alles ist menschlich, alles voller Widersprüche, jeder Konsens hat seine Grenzen - mehr Bewusstsein dafür ist gut. Demokratie ist nicht die Durchsetzung des Heiligen, sondern das pragmatische Arbeiten mit Gegensätzen.
Andererseits: wann sind die Gegensätze zu groß. Es ist nicht die Sehnsucht nach Eskalation, sondern die Bedenken, dass wir, wie andere Länder, als Gesellschaft demokratisch unregierbar werden können.
wieder missverstanden wurden. …..
Ach Herr Resing, das „schömalen der Demokratie“ hilft da ach nicht. ….. Die SPD wird weiter alle Register ziehen um die Union am rot grünen Nasenring namens Brandmauer durch den von linker Ideologie durchsetzten Bundestag zu ziehen,
Und es wird ausgehen wie bisher, der „Außenkanzler“ spielt lieber Außenminister und versucht sein mageres Ansehen aufzupolieren und wird wie bei der Schuldenaufnahme einen großen Diener vor Klingbeil & Co. abgeben. Er fällt erwartungsgemäß um wie immer um weiter Kanzler spielen zu können. Ich wünschte einen Kanzler der führt und keinen der permanent klein bei gibt und umfällt ……
Das „umfallen“ von Merz ist bis nach der Sommerpause des BT verschoben. Aber umfallen wird er mit Sicherheit.
I.ü. war die Frage von Frau v Storch äußerst clever, da sie dem letzten Deppen der Unionswähler mit Merzschem „Ja“ aufgezeichnet hat, wohin die Reise im BVG mit dieser linken Richterin gehen wird.
Mit freundl. Gruß aus der Erfurter Republik
"ein Hinterzimmergemauschel beendet werden müsse, ist eine ressentiment-gesteuerte Polemik, die eben ihrerseits die der Demokratie eigenen Notwendigkeiten von Kompromiss und Konsens leugnet."
Welches Ressentiment ist eigentlich gegenüber der AfD, seitens der lügenden "Superdemokraten" aus Koalitionären nicht bedienet worden? "Kompromiss und Konsens"; gibt es offensichtlich nur da, wo das Wollen eines grossen Teiles der Bevölkerung nicht statthaft sein soll. An dieser Stelle ist ihr Pamphlet obsolet. Folgendes noch: Wenn sie schon den Begriff Polemik anwenden dann in Zukunft doch bitte in alle politischen Richtungen, denn eines lässt sich konstatieren: Gegnerische Positionen zu diskreditieren oder gar zu vernichten ist ein Hauptmerkmal angeblichen Mitte-links Personales. Überhaupt, wo sind eigentlich die wahren Feinde der Demokratie zu verorten? Gewiss nicht bei denen, die Problembewusstsein als Handlungsmotiv für ihre Absichten als lauter betrachten. Gehen sie in sich!
Hätte ich fast gerufen als Frau Haßelmann die Ader derart schwoll, dass man das schlimmste befürchten musste. Und wenn man wie der arme Jens mit solch einem jähzornigen, Gift und Galle spuckenden Koalitionskollegen wie Herr Wiese gesegnet ist braucht es bestimmt keine wie Sie schreiben geehrter Herr Resing "ressentiment-gesteuerte Polemik" von der rechten Seite. Der man wie es ein Moderator auf Phoenix heute morgen widerwillig aber richtig sagte "einen Elfmeter" nach dem anderen höchstselbst auf den Punkt legt. Und während im ÖRR der Jens schon sauber geteert und gefedert wurde wartete "WELT-TV" mit einem Anwalt Steinmann? auf zur Frage welche Rolle die SPD mit ihrer Kandidatenwahl spielte u. ob es ein mit der üblichen Hysterie geführter Skandal verursacht von der Union wäre, welcher derart scharf u. deutlich ein Veto gegen die Wahl dieser Frau Professor einlegte, dass es der sichtlich irritierten Moderatorin die Sprache verschlug. Die gute Frau sollte sich freiwillig zurückziehen!
Ich „will’s“ knallen hören zwischen Union und den Sozen und zwar laut.
Damit der letzte deutsche Depp begreift, was in diesem Land abgeht.
Wer in einer derart abgefackten Art & Weise dieses Land mit einem derart hohen Schuldenberg belastet und das auch noch gemeinsam mit einem abgewählten Parlament und einer Erpressungsprämie und den Eintrag der Klimaneutralität im GG obenauf um Kanzler werden zu wollen, der hat den „Knall“ auf den ich sehnsüchtig warte, mehr als nur verdient.
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik
Ihr Wunsch lieber Herr Ingo Frank könnte prompt dahingehend erfüllt werden,als das die Meldung von gestern Abend der Wahrheit entspricht.Naemlich das die SPD scheinbar trotzig verlautbaren ließ,dass sie an ihren Kandidatinnen festhält!Im übrigen kann ich Ihrer Zustandsbeschreibung was die auch mMn wenig rosige Zukunft u.Entwicklung unseres Landes betrifft, noch dazu wenn man Nachkommen hat,vollends beipflichten.Denn allein die aktuellen Daten bezüglich der Insolvenzen oder dem Stellenabbau z.B. bei Ford usw. die tausende einzelne Biographien von bisherigen Leistungserbringern für Staat und Gesellschaft durcheinander bringen verheißen nichts Gutes!
❤️ Grüße aus RLP
muss man sich nicht wundern, wenn sowas dabei zustande kommt. Demokratie geht bei den nach links-außen gedrifteten SPD-Genossen nicht demokratisch von statten, sondern wie bei Walter Ulbricht: "Es muss demokratisch aussehen, aber wir müssen alles in der Hand haben".
Das kommt davon, wenn man es zulässt und akzeptiert, dass eine LINKSextreme Partei gegenüber einer rechtsdemokratischen Partei eine Rufmord-Brandmauer aufbauen lässt! Wenn schon Brandmauer, dann gegen die SED-LINKE, deren Leichengeruch der massenhaften MfS- und Mauermorde den Kommunisten immer noch anheftet und zum Himmel stinkt!
Julian Reichelt:
"Das Ja von Merz zur Ideologie, der Weltanschauung von Brosius-Gersdorf , zu dem, was ich einen links-marxistischen Todeskult nenne, das wird ihm anhaften"
Und Vera Lengsfeld:
"Gegenwärtig demonstriert die Politik eher, dass sie sich nicht darum schert, was die Bevölkerung will. Merz, der jedes abgegebene Wahlversprechen gebrochen hat – oft schon vor der Wahl, was zum Beispiel die Verschuldung betrifft –, kann sich nur retten, indem seine Vertraute Julia Klöckner als Bundestagspräsidentin verfügt hat, dass im Hohen Haus Lügner nicht mehr Lügner genannt werden dürfen. Wer es dennoch tut, wird entweder mit einem Ordnungsruf bestraft oder mit einem Verbotsverfahren gegen seine Partei bedroht. Die Tatsachen und mit ihnen die Wahrheit werden unter Kuratel gestellt. Das ist ein Merkmal totalitärer Systeme, nicht von Demokratien".
Aber beschuldigt wird täglich die AfD , der Verfassungs/ Demokratie/Menschenfeindlchkeit, Herr Resing.
KLAUS-RÜDIGER MAI
Fr, 11. Juli 2025
"Wer das Verfassungsgericht heimlich zum ideologischen Durchgriffsorgan umbauen will, hasst offene Debatten und fürchtet das Licht der Öffentlichkeit. Die wütenden Ausbrüche von Grünen wie SPD zeigen: Nicht die Debatte schadet der Demokratie, sondern ihre autoritären Tricks"
Guter Text bei Tichys.
Nicht die Tricks sind’s, sondern die autoritären Trixer, ……die sie anwenden 😝
Schönes Rest- WE und viele Grüße aus der Erfurter Republik
Vorgänge sind schwierig geworden, seitdem die liberale Opposition sich selbst abgeschafft hat und Widersprüche, die bislang als demokratierelevant galten, "unserer" Demokratie ans Leder wollen. I'm Gründe ein Einparteiensystem, das sich ausschließlich dem Namen nach unterscheidet. Mit einem gefolgstreuen BVerfG kann man sich bequem alle Andersdenkenden vom Leibe halten. Mal sehen, was dann passiert.
Es gibt tatsächlich noch, neben Fraktionszwang, das eigene Gewissen. Dem ist man verantwortlich, nicht der Partei. Jeder der einmal ein politisches Mandat ausübte weiß wie schwer Widerstand ist. Wie man bearbeitet wird. Wenn man, wie die Kandidatin schon im Vorfeld mögliche Entscheidungen in Talkshows ausposaunt, ist man ungeeignet. Selbst als Schöffin wird man bei Statement dieser Art wegen Befangenheit abgelehnt.
besorgen Sie doch die Geschäfte derer, denen sie kritisch gegenüberzustehen vorgeben. Ein falscher Fuffziger, sagt man bei uns. Falscher Hase, sagen andere. Lassen Sie doch mal die Katze so richtig aus dem Sack, damit wir sehen können, wer Sie wirklich sind und wie Sie in echt ticken. Aber das werden Sie nicht tun. Aus pekuniären und Karrieregründen. Stattdessen halten Sie sich bei den Mainstream-Meinungsführern den Rücken frei. Man will ja nicht plötzlich brotlos werden. Gelle? Tja, mein Lieber, da hätten Sie nicht Publizist werden sollen. Da holt man sich manchmal einen nassen A.... Hier im Forum aber gibt es ein paar, die glauben Ihnen nichts mehr. Ich im Übrigen auch nicht... nichts für ungut, Herr Resing.
hat sich für mich schon vor sehr langer Zeit selbst diskreditiert. Seine Artikel sind mehr oder weniger subtile Propaganda, journalistisch absolut wertlos. Es gibt keinen informativen Mehrwert, wie auch z.B. bei den Artikeln von Fräulein Evison. Das "mit einer guten oder auch schlechten Sache nicht gemein machen" hat er nicht verstanden, oder vielleicht sogar noch nie gehört. Allerdings erzeugt er hier im Forum eigentlich immer heftige Res(Diss)onanzen. Trotzdem: das scheint nun mal seine Meinung zu sein, man muss sie weder teilen noch sie überhaupt zur Kenntnis nehmen.
Nur die "Brandmauer" hat der SPD ermöglicht, überhaupt gleich zwei (!) aktivistische, ultralinke Kandidaten zur Wahl stellen zu können - was aufgrund einer schlafmützigen Unionsführung fast geklappt hätte.
Die jetzt der Polemik und der Radikalität geziehene AfD hat nur ihren Job gemacht und als Opposition dieses üble Spiel mit dem Wertefundament des Landes ans Licht gezogen, genauso wie die alternative Presse.
Ich muss es leider schreiben: für mich ein typischer Resing Artikel. Sorry! Man weiß schon im Voraus, was und wie er schreibt und Dinge darlegt. Und ganz wichtig: es gibt immer einen bösen Seitenhieb auf die AfD. Falls ich Ihre Artikel, werter Herr Resing, überhaupt lese, warte ich schon darauf. Ein Kommentar zu der dummen, total verfehlten Rede von Haßelmann kein Wort vom (grünen?) CDU Resing. Recht haben Sie mit der Aussage, dass die Demokratie nicht gelitten hat. So reden nur die dummen Linken, weil sie sich diesmal nicht durchsetzen konnten!
