- Keine Rente funktioniert ohne starke Wirtschaft
Nach der Rentenreform werden junge Menschen die Lasten des Übergangs ins neue System tragen, die Älteren bleiben geschont. Die steigenden Lohnkosten schwächen außerdem das Fundament, auf dem die neue kapitalgedeckte Rente stehen soll.
Am Dienstag hat die Rentenkommission ihre Vorschläge der Öffentlichkeit vorgestellt. Vieles davon ist mutiger als erwartet. Doch zwei entscheidende Fragen bleiben unbeantwortet: Ist die Reform wirklich generationengerecht? Und wie soll eine kapitalgedeckte Rente erfolgreich sein, wenn wir gleichzeitig den Faktor Arbeit immer weiter verteuern?
Beginnen wir mit Applaus. Was die Kommission vorgestellt hat, ist kein Reförmchen. Eine verpflichtende kapitalgedeckte Rentensäule nach schwedischem Vorbild, das Renteneintrittsalter an die Lebenserwartung gekoppelt, die Frühverrentung zurückgefahren, und erstmals sollen auch Selbstständige, Abgeordnete und Vorstände von Aktiengesellschaften einzahlen. Sogar das lange politisch hart umkämpfte Rentenniveau soll nach Auslaufen der 48-Prozent-Haltelinie 2031 wieder dem Nachhaltigkeitsfaktor folgen.
Wir Jüngeren zahlen künftig doppelt
Mehrere dieser Punkte fordert meine politische Familie seit Jahren. Der Bundeskanzler will „alle Elemente“ zügig umsetzen, die Bundesarbeitsministerin spricht von einem „Gesamtkunstwerk“. In der Sache gilt: Respekt. Endlich Bewegung.
Betrachtet man das Kleingedruckte mit den Augen eines 25-Jährigen, dann bleibt jedoch ein ungutes Gefühl. Die Reform ist so angelegt, dass die heutigen Rentner und rentennahen Jahrgänge weitgehend geschont werden. Ihre Ansprüche bleiben unangetastet. Die Last des finanziellen Übergangs in das neue System trägt dagegen vor allem die junge Generation.
Die neue Kapitalsäule wird über einen zusätzlichen Beitrag von zwei Prozent finanziert, den Arbeitnehmer und Arbeitgeber gemeinsam tragen. Sie kommt obendrauf auf einen Beitragssatz, der ohnehin schon 2028 von 18,6 auf 19,9 Prozent steigen wird. Im Klartext: Wir Jüngeren zahlen künftig doppelt. Wir finanzieren über die Umlage die Renten der heutigen Ruheständler weiter in voller Höhe – und legen gleichzeitig zusätzlich für unsere eigene Zukunft zurück. Jede Generation, die von der Umlage teilweise auf Kapitaldeckung umstellt, muss diesen Übergang finanzieren. Diese Generation sind wir.
Geworben wurde mit 770 Euro mehr Rente nach 45 Beitragsjahren. Diese Zahl klingt beeindruckend, bis man genauer hinsieht. Legt man die durchschnittliche Inflationsrate der vergangenen 45 Jahre von rund 2,4 Prozent zugrunde, entspräche dieser Betrag nur noch rund 265 Euro in heutiger Kaufkraft. Und selbst dieser Betrag ist keine Garantie. Anders als die Umlage lebt die Kapitaldeckung von den Entwicklungen an den Finanzmärkten. Die Beitragserhöhung dagegen ist sicher – und sie gilt sofort.
So erscheint die Behauptung einer gerechteren Lastenverteilung zwischen den Generationen fragwürdig. Die sichere Last trägt heute die junge Generation. Den möglichen Ertrag erhält sie – wenn alles gut läuft – irgendwann in den 2070er Jahren. Das ist vieles, aber keine Symmetrie.
Die Bewährungsprobe kommt in der Zukunft
Zugleich verschiebt die Reform ihre eigentlichen Bewährungsproben in die Zukunft. Die heutigen Rentner bleiben weitgehend unangetastet, die Kosten des Übergangs trägt die jüngere Generation. Politisch mag das klug sein, weil es Konflikte entschärft und der Regierung wertvolle Zeit verschafft. Ob dadurch aber auch die Altersvorsorge langfristig stabilisiert wird, ist eine andere Frage. Eine Reform sollte vor allem das Rentensystem zukunftsfest machen – nicht den politischen Handlungsspielraum der jeweiligen Koalition verlängern.
Entscheidend ist jedoch eine andere Frage: Warum wird die Kapitaldeckung überhaupt über höhere Sozialabgaben finanziert? Deutschland gehört bei Steuern und Sozialabgaben auf Arbeit seit Jahren zur Spitzengruppe der OECD. Arbeitnehmern bleibt immer weniger Netto vom Brutto, Arbeitgeber tragen immer höhere Lohnnebenkosten. Seit Jahren warnen Ökonomen davor, die Sozialabgaben dauerhaft über die 40-Prozent-Marke ansteigen zu lassen. Nun verabschieden wir uns stillschweigend von genau diesem Grundsatz.
Die deutsche Wirtschaft befindet sich in ihrer schwierigsten Lage seit Jahren. Im Durchschnitt alle 20 Minuten meldet ein deutsches Unternehmen Insolvenz an. Unternehmen kämpfen mit hohen Energiepreisen, überbordender Bürokratie, schwacher Nachfrage und sinkender Wettbewerbsfähigkeit. Statt den Faktor Arbeit zu entlasten, verteuern wir Beschäftigung weiter. Hinzu kommt der Vorschlag, die Sonderstellung von Minijobs weitgehend abzuschaffen und sie künftig grundsätzlich in die Sozialversicherung einzubeziehen.
Kapitalgedeckte Rente braucht wachsende Wirtschaft
Gerade Gastronomie, Hotellerie, Einzelhandel und die Veranstaltungswirtschaft sind auf flexible Beschäftigungsmodelle angewiesen. Wer auch diese verteuert, erhöht die Personalkosten ausgerechnet in den Branchen, die unter Arbeitskräftemangel und schwacher Konjunktur besonders leiden. Außerdem wird sich die Minijob-Regelung wohl auch auf Studierende und Auszubildende auswirken, die Minijobs häufig nutzen, um Ausbildung oder Studium zu finanzieren. Auch für sie würden höhere Lohnnebenkosten die Beschäftigung erschweren.
Dabei müsste das Gegenteil gelten. Eine kapitalgedeckte Rente lebt nicht von politischen Versprechen, sondern von Renditen. Renditen entstehen nicht im Staatsfonds, sondern in erfolgreichen Unternehmen – im Mittelstand, in Start-ups, in der Industrie und im Handwerk.
Wer die Lohnkosten immer weiter erhöht und gleichzeitig auf hohe Kapitalmarktrenditen hofft, durchlöchert das Fundament, auf dem die neue Rentensäule stehen soll. Gerade deshalb stellt sich eine einfache Frage: Warum erhöhen wir die Sozialabgaben überhaupt? Warum wird nicht ein Teil der bestehenden Rentenbeiträge künftig kapitalgedeckt angelegt, während der Staat die unvermeidbaren Übergangskosten transparent aus dem Bundeshaushalt finanziert? Ja, das belastet den Haushalt zunächst stärker. Aber genau dafür sind staatliche Haushalte da: langfristige Reformen zu ermöglichen, statt ihre Kosten ausschließlich auf die junge Generation und die Unternehmen abzuwälzen.
Der eigentliche Widerspruch dieser Reform liegt auf der Hand: Sie soll die Altersvorsorge langfristig sicherer machen, schwächt kurzfristig aber genau die wirtschaftliche Grundlage, aus der sich diese Sicherheit finanzieren soll. Wer den Übergang vollständig über höhere Beiträge finanziert, macht Arbeit teurer, Investitionen unattraktiver und schwächt ausgerechnet jene Wirtschaft, auf deren Wachstum die Kapitaldeckung künftig angewiesen ist.
Der Blick nach Schweden lohnt. Dort zahlen tatsächlich nahezu alle Erwerbstätigen in das Rentensystem ein – auch Beamte. Gleichzeitig ist die Belastung des Faktors Arbeit geringer als in Deutschland. Wir übernehmen die Kapitaldeckung, verzichten aber auf die breitere Finanzierungsbasis und halten an einer außergewöhnlich hohen Abgabenlast fest. Das ist kein schwedisches Modell, sondern deutsche Rosinenpickerei.
Ohne nachhaltiges Wirtschaftswachstum wird auch die beste Rentenreform scheitern. Weder Umlage noch Kapitaldeckung funktionieren dauerhaft in einer Volkswirtschaft, die kaum noch wächst. Die Zukunft der Altersvorsorge entscheidet sich deshalb nicht nur im Rentenrecht, sondern ebenso in der Wirtschafts-, Steuer- und Arbeitsmarktpolitik.
Gefahr des politischen Einflusses auf Investitionen
Eine letzte Sorge bleibt. Das neue Kapital soll zentral bei der Bundesbank oder dem KENFO (Fonds zur Finanzierung der kerntechnischen Entsorgung) verwaltet werden. Je mehr Umlage und Kapitaldeckung in staatlicher Hand liegen, desto größer wird zwangsläufig auch der politische Einfluss auf Anlageentscheidungen. Wer der jungen Generation ihr Erspartes anvertraut, sollte es möglichst unabhängig von den kurzfristigen Interessen der jeweiligen Regierung organisieren.
Und ja, auch das gehört zur Ehrlichkeit. Es war meine eigene Partei, die 2014 die Rente mit 63 eingeführt hat. Zwölf Jahre lang wussten wir um die demografischen Probleme – und haben dennoch politische Entscheidungen getroffen, die sie verschärften. Wer heute Glaubwürdigkeit beansprucht, muss auch eigene Fehler benennen.
Trotz allem war der Dienstag dieser Woche ein guter Tag. Die Politik hat gezeigt, dass sie bereit ist, lange verdrängte Wahrheiten anzuerkennen. Jetzt muss sie den zweiten Schritt gehen. Wer von der jungen Generation verlangt, zwei Rentensysteme gleichzeitig zu finanzieren, darf ihr nicht nur Versprechen für das Jahr 2070 geben. Er muss ihr auch heute Luft zum Atmen lassen: durch niedrigere Steuern und Sozialabgaben, bessere Standortbedingungen und eine Wirtschaft, die wieder wächst.
Die wichtigste Rentenreform beginnt nicht im Sozialministerium, sondern im Wirtschaftsministerium. Ohne eine starke Wirtschaft gibt es weder sichere Umlagerenten noch erfolgreiche Kapitaldeckung.
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...außer dummen Generationenhass zu sähen nichts auf der Tasche! Keine sachliche Analyse des Themas, einzig auf die Lobbyarbeit der Deutschen Wirtschaft basierend wurde hier wieder Mist fabriziert! Weder das, durch Schwarze "Mütterrente" fabrizierte, noch das von der rotgrünen "EU-Rente" fabrizierte, Milliarden-Manko (ca. 40 Milliarden Jährlich) wurde berücksichtigt und mit Steuermitteln aufgefüllt! Im Gegenteil, die Rentenfremden Leistungen wurden "Zementiert" und ausgebaut! Viele andere Punkte werden völlig Verzerrt dargestellt, wie z.B. der Demographische Wandel! Das ist Bullshit ersten Ranges! A: Wurde diese Miese Nummer schon bei der letzten tollen "Reform" angezogen und eingepreist, nämlich so hoch, dass das Eintrittsalter überproportional gestiegen ist und herab gesetzt hätte werden müssen! B: Irgendwann sind die BOOMER alle TOT, aber niemand spricht von einer Temporären Änderung! Ähnlich wie bei den Krankenkassen, wurde das wahre Problem mit höheren Beiträgen und Leistungskürzu
Und die, die glauben das Geld wird sicher angelegt, sollten sich die Historie und die Akteure dieser Forderung anschauen! Euer Geld ist weg! Ja liebe junge Generation, ich hoffe ihr habt, oder bemerkt es noch, was ihr an den zukünftigen CDU Politikern aus der Jungen Union" habt!
... für Ihren Kommentar, Sie bringen es auf den Punkt!
"Die Reform ist so angelegt, dass die heutigen Rentner und rentennahen Jahrgänge weitgehend geschont werden. Ihre Ansprüche bleiben unangetastet. Die Last des finanziellen Übergangs in das neue System trägt dagegen vor allem die junge Generation."
Das ist die Generation, die dafür gesorgt hat, dass diese wohlstandsverwöhnte und weltfremde Generation des Herrn Burkhard heute über "Work-Life-Balance", Elternzeit, eine vorher nie dagewesene sozial-monetäre Hängematte und andere Wohltaten beanspruchen kann, jammert auf unsägliche Weise herum, weil sie ihren Teil zum "Generationenvertrag" beitragen soll.
Er vergisst dabei vollkommen, dass seine "politische Familie" seit den 90er Jahren massiv dazu beigetragen hat, dass die Rentenkasse von den Politikern durch überzogene Bürokratie und rentenfremde Leistungen geplündert wurde
und damit das Rentenniveau für europäische Verhältnisse unterirdisch ist.
Unterstützt wird die Meinungsmanipulation der Bürger durch die willfährigen Medien in D, die seit Herrn Blüm ungeniert die Rentenlüge verbreiten, dass die Renten nicht sicher sind, die Bürger verzichten müssen und die Wirtschaft und Vermögen selbstverständlich entlastet werden muss. Die Lobbyarbeit zahlt sich aus.
Und dann das Konstrukt der "Kapitalmarktrente". Ein ähnlich sinnloses Projekt wie die Riesterrente, die nur dem Finanzmarkt und einigen wenigen Milliardären dienen wird. Ein weiteres Kapitel des Umverteilens von unten nach oben, dass dem Bürger wieder als Wohltat verkauft wird. U.a. lässt die Telekom-Aktie grüßen.
Und wie das schwedische Modell nach dem nächsten Finanzcrash aussieht, wäre echt interessant zu wissen.
Eines muss man Herrn Burkhard aber lassen, die Vorgaben seiner Partei, der NGO's und anderer Lobbyisten zur Propagandasprache des "Rentenproblems" setzt er hervorragend um und in der politischen "Berlinblase" vernetzt zu sein, qualifiziert ihn zu Höherem.
Einige Anmerkungen zum Thema
1. Beim Beitritt war das Rentenniveau bei 68% vom letzten Netto. Heute sind das 48% somit ein - von 20% und das n i c h t Inflationsbereinigt.
2. Die die Steuer & Sozialpflichtig arbeiten führen die gute Hälfte ihrer monatlichen Gehälter/ Löhne in Form on Steuern ( Lohn, MwSt. CO2, Benzin , &&&) & Sozialausgaben ab. Hinzu kommt noch ein Anteil der Arbeitgeber.
3. Rente mit Abschlag
Was die wenigsten wissen das der Abschlag nicht allein beim der Rentenberechnung abgezogen wird, sondern auch ein Lenen lang bei jeder Rentenerhöhung. In meinem Fall sind das 9% von jeder Rentenerhöhung die mir abgezogen wird.
4 Rentenbesteuerung
Da sage ich nur „Doppelbesteuerung“ und was ist eigentlich aus der Klage beim BVG
geworden ?
Ein Staat der sich hohe Abgaben seinen Bürgern abpresst, dürfte mehr als genug Geld für Rente und Pflege seiner Bürger haben.
Was bitte sehe ich daran falsch ?
MfG a d Erfurter Republik
Politischer Tiefflug und Propaganda statt Fakten, wie leider mittlerweile so oft!
...das der Staat nicht mehr die Summe seiner Bürger ist, sondern ein Macht Gebilde der Reichen und ihrer politischen Lakaien! Wir werden regelrecht ausgeplündert! Aber leider im wahrsten Sinne des Wortes, ein selbst GEWÄHLTES Schicksal! Geht jemand auf die Straße? Nein! Bäumt sich das deutsche Volk so wie die Franzosen auf? Nein! Die "AUFRECHTEN" Lemminge folgen den Anweisungen und den Wegemarkierungen der "Polit- und "Bonzenkaste"", vorbei an der Kapelle, direkt zum Abgrund! Keiner bekommt mit, dass die Bande aber nicht mit über die Klippe springt!
In der DDR gab es einen verschwindet kleinen Anteil Reicher, also sagen wir mal Millionäre od. darüber hinaus, im Vergleich zur BRD zum Zeitpunkt der Wende.
Ich darf vermuten, dass Sie nicht in der „sozialistischen DDR“ gelebt und sozialisiert wurden und keinen blassen Schimmer von den damaligen sozialistischen Segnungen haben. Reiche nach ihrem heutigen Sinne waren weder an der misslichen Plan- noch an der Mangelwirtschaft schuld. Vom Schießbefahl und den Einschränkungen in Meinungsfreiheit und der Stasi Überwachung ganz zu schweigen.
Denen den Sie die Schuld in die Schuhe schieben wollen tragen in der Mehrheit nicht die Schuld. Es liegt an einer verkrusteten alle samt nach links grün gerückten Parteienlandschaft die Merkel mit ihrer Brandmauer zementiert hat.
Wo ist die BRD von 1989 hin ? Sie existiert nicht mehr. Alternative Parteien gibt es nicht mehr außer der, die neu gegründet wurde & gerade einmal seit 10 Jahren existiert Das ist das derzeitige Elend !
MfG a d Erf. Rep.
Kann Ihnen größtenteils nur beipflichten: „Es liegt an einer verkrusteten alle samt nach links grün gerückten Parteienlandschaft die Merkel mit ihrer Brandmauer zementiert hat.“ Mir fehlt dazu nur noch die Bemerkung, dass es trotzdem, egal mit welcher Partei, einer Disruption im gesellschaftlichen Verharren auf ewig Gestriges bedarf. Das wäre der Mut, alles einmal neu zu denken.
Das aktuelle Problem ist doch, dass sich die Politiker u.a. an die Finanzindustrie, den militärisch-industriellen Komplex und die Philanthropen verkaufen. Der Lobbyismus, getragen vom Drehtüreffekt ehemaliger Politiker und der Einfluss der angeblich unabhängigen NGO‘s ist enorm.
Und das hat sehr wohl mit den Milliardären zu tun, da diese erhebliche Summen in die dafür notwendige Propaganda und das Funktionieren des Lobbyismus stecken. Hier hinkt der Vergleich aus der Erfurter Republik doch erheblich.
Und wenn Sie sehen, welche aktuellen Poliker und „Journalisten“ an den Veranstaltungen der WEF oder von Peter Thiel teilnehmen und Mitglied in der Nordatlantikbrücke sind, werden diese Aussagen noch weniger wahr. Im übrigen ist die permanente Implementierung ehemaliger DDR-Verhältnisse in aktuelle Situationen ein Vergleich mit Äpfel und Birnen und nicht immer zielführend.
Jeder sollte mal Brüssel besuchen! Auffällig die ärmlichen Bauten der EU, denen die monströsen Prachtbauten der Lobbyverbände gegenüberstehen... fast schon bedrohlich! Alleine die Architektur sagt alles!
Ist der Lobbyismus nicht die Folge unfähiger Politiker die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben ? Bei jedem kleinsten Problem wird eine Kommission berufen. Warum ? Ganz einfach….. was will man denn mit Studienabbrechern, Juristen und Lehren die keinen einzigen Prozess geführt haben oder je eine Klasse unterrichtet haben ? Ein Philosoph samt Grüner Verwandter und Wahlkampfleiter aus Wirtschaftsminister einer ehemals führenden Volkswirtschaften dieser Welt einzusetzen ? Oder feminine Außenpolitik ? Und der jetzige AM ist auch keinen deut besser? Faeser, Esken Klingbeil als Finanzminister und die Riege um Merz ist auch nicht viel besser …..Die sind doch alle mit „Parteiarbeit“ was immer das sein soll ausgebucht statt sich mit den Problemen dieses Landes zu beschäftigen um sich die entsprechenden Fachkenntnisse anzueignen. Was machen denn unsere Herren und Damen Abgeordnete außer sich einen schlanken Fuß zu machen ? Das sind „Nieten in Nadelstreifen“ die ihre Arbeit andere machen lassen
Ernst jetzt? Also abgesehen davon, dass Ihr Vergleich zum Himmel stinkt und Sie vielleicht, bevor Sie sich schlecht behandelt fühlen und auf "agro" schalten, mal lesen und verstehen sollten! Sind Sie ein Milliardär? Ist das der Grund Ihrer Reaktion? Letzte Woche haben die Milliardäre die Gesundheitsreform zu ihren Gunsten gedreht! Eine der reichsten Familien Deutschlands hat interveniert, um weiterhin die Arzneimittelpreise auf ein mehrfaches Niveau zu halten! Leben Sie in einem anderen Land? Und dumm für Sie, ich weiß ganz genau wie beschissen das in der DDR gelaufen ist! Ich durfte zuschauen wie die Reichen Ossis das leben genossen haben, während andere nur Malochen durften! Und alle von denen waren Korumpels des Systems und der Politeliten! Für mich damit auch tatsächlich Mitschuldig! Beste Grüße aus Berlin!
Wandlitz lässt grüßen!
Ansonsten fehlt mir das Insiderwissen bis 1989. Aber der mittlerweile überbordende Einfluss der Philanthropen auf die Politik, die Gesellschaft, die Medien znd die Wirtschaft ist überbordend. Und sowohl dafür als auch das Handeln der Politik gibt es in unseren Land keine Kontrollfunktion. Ein Konstruktionsfehler des Grundgesetzes.
Natürlich gibt es eine Instanz zu Kontrolle der Politik. Das Bundesverfassungsgericht!
Das das BvG zum Erfüllungsgehilfen deutscher Politik umfunktioniert wurde und seine Unabhängigkeit durch willfähige Richter wie im letzten Fall mit der „Linken“ Brosius- Gersdorf besetzt werden sollte ist kein „Konstruktionsfeher“ des GG sondern liegt an der „Interpretation“ der Politik und dem Wähler der’s letztlich toleriert. Corona war und ist das beste Beispiel der Einflussnahme der Politik auf die Justiz. I.ü. auch so ein „Paradebeispiel“ im Vergleich zur DDR.
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik
P.S. Der gesetzlich abgeführte Rentenbeitag stammt aus dem Lohnsteuerpflichtig bereinigten Einkünften.
Auf meine Rente wird „Einkommenssteuer“ erhoben die ich in einem relativ hohen Betrag entrichten muss und meine Netto Rente schmälert und ist somit eine „doppelte“ Besteuerung gleicht.
Dagegen wurde beim BVG m W geklagt und scheint noch immer nicht entschieden.
Anders herum wird ein Schuh daraus…..
Berlin(er) sagt alles.
Macht eure Rot Rot Grüne Koalition, schimpft weiter auf die Reichen und verprasst die Millionen der Millionäre aus Bayern, Badenwürtenberg und den anderen Geberländern die Euch am Leben halten……😂😂😂😂
Entweder haben Sie keine Ahnung vom deutschen Steuerrecht oder ignorieren die Fakten. Ich kann Ihre Kommentare absolut nicht verstehen.
Der Versuch ein eloquenter Erklärer zu sein und dann zum Schluss am eigenen Ego gescheitert! Wir erbärmlich und falsch ihr Berlin Bashing doch ist! Aber Sie sind mir keine längeren Ausführungen wert!
….des Generationenvertrags! Der war und ist nicht in Stein gemeißelt, weder Gesetz noch Gebot, sondern nur eine Vereinbarung aus einer damaligen Zeit. Bei den Haushaltsmilliarden, die jährlich jeder Bundesregierung aus unseren Steuern zur Verfügung stehen, sollte es doch möglich sein, den eigenen Leuten im Alter die entsprechende Rente auszuzahlen - und nicht umgekehrt regelmäßig (schon seit den 60zigern!) die Rentenkasse zweckentfremdet zu plündern. Dafür sollte man eben bei Landesfremden, bei Entwicklungshilfe für China(!) und Indien(!), bei Waffen und vor allen Dingen jetzt bei der Ukraine entsprechend alle Milliarden einsparen. Alles andere ist Leute für dumm verkaufen und Junge gegen Alte aufhetzen!
Elementar ist bei der Kapitalgedeckten Rente, wie unabhängig das Fondsmanagement entscheiden kann. Wenn der Finanzminister das letzte Wort bekommt, kann man das auch gleich sein lassen. Denn wichtig ist, dass der Kapitalstock sich weltweit nach der besten Verzinsung umsehen darf. Aufstrebende Regionen wie Asien und wohl auch bald Indien versprechen doch mehr Rendite als die Deutsche, Bürokratie- und Abgabenstrangulierte Industrie mit 35-Stunden-Woche und gegenderten Arbeitsverträgen.
Bei Ihrer Anmerkung geehrter Herr B. bezüglich einer "Dienstaufsicht;)" und damit möglicher "Zugriffsmöglichkeiten;)" durch die jeweilige Regierung in Person des jeweiligen Bundesfinanzministers (Schuldenbremse lässt grüßen;)!, fiel mir bruchstückhaft etwas ein, was ich in diesem Zusammenhang mit der um Einiges krasseren Fondverwaltung des norwegischen Staatsfond las. Nicht nur, das dieser sich aus den Ölnettoeinnahmen speist, sondern von wirklich unabhängigen Experten,die auf der ganzen Welt rund um die Uhr auf die Jagd gehen und ausschließlich für diesen weltgrößten Fond arbeiten! Weshalb er auch mit einem "globalen Sparschwein" für die Norweger und deren zukünftigen Nachkommen gilt.Und soweit ich das sehe ein unbefugter Zugriff ähnlich abgesichert ist wie man es aus der Kommandokette zum Nukleareinsatz aus schlechten Filmen kennt;) Da wir kein Öl/Gas haben, bzw. nicht fördern möchten,müsste das schwedische Modell mit einer norwegischen Sicherheitsgarantie versehen werden?! MfG
Sind sie wirklich der Meinung dass es bei der Casinomentalität im Aktienmarkt unabhängige Experten gibt. Das beste Beispiel sind doch die vollkommen überzogenen Bewertungen bei dessen Börsengängen. Trotzdem werden diese Aktien von den Finanzjongleuren und Hedgefonds gekauft und in ETF‘s gelistet. Und diese ETF‘s sind in den Paketen der Kapitalrenten enthalten, so dass mit den Beiträgen für die Aktienrente u.a. die Milliarden für Musk mitfinanziert werden. Und das für Firmen, die keinen wirklichen Wert darstellen und nur Verluste aufweisen. Soweit zum Thema Unabhängigkeit und Sicherheit.
Doch ich gebe zu bedenken, dass die skandinavischen Modelle "Spielermentalität" oder "unethische" Anlagen, z.B. Waffenindustrie etc. seit langem nicht nur funktionieren, sondern von der Bevölkerung dieser Länder, die schlicht davon profitieren im Gegensatz zum 48%-Rentner hierzulande umfassende Zustimmung erfahren. Ich kenne diese Fonds nicht bis ins Detail, aber ich glaube, das da z.B. Beamte nicht davon ausgenommen werden oder sonstige Gruppenunterschiede herrschen wie bei uns. Und auch eine höhere Transparenz was nicht nur diesen Handel zwischen Bürgern, Regierung und diesen Fondmanagern betrifft gegeben sein muss, was ein solches Vertrauen rechtfertigt. Mir wäre, wenn es um die in Teilen Anlagevermehrung oder Verteidigung meiner Altersvorsorgegroschen ginge, ein sogenannter Hai im globalen Becken lieber als politische Heringe, die sich für Haie halten und von Tuten und Blasen keine Ahnung habend mit 1 Billion p.a. Haushaltsgeld noch Altersarmut produzieren. MfG
Ich gehe jede Wette ein: Es werden bescheuerte Kriterien zur Anlage des kapitalgedeckten Teils eingeführt werden: ESG, nur Europäische Unternehmen, keine Rüstung, bloß nichts, was irgendwie mit Elon Musk oder Peter Thiel zu tun haben könnte, etc. Das alles in einem von Parteifunktionären "aktiv gemanagten" Fond. Dadurch wird es kaum Rendite geben. Und das bisschen, was so entsteht, wird von der Politik geplündert werden.
Diesen Verknüpfungen kann man nicht entgehen. Die sind systemimmanent. Es gibt Bestimmungen und Verknüpfungen bei fast allen ETF‘s, die nicht umgangen werden können. Wie ich oben schon geschrieben habe, Casinomentalität und Pseudosicherheit.
Danke, dass Sie konstruktive Kritik in die Diskussion eingebracht haben. Der entscheidende Mangel ist die von ihnen angesprochene Konstruktion des Fonds. Dieser darf auf keinen Fall mit politischen Vorgaben belastet werden. Es müsste sogar gesetzlich geregelt werden, dass kein Politiker früher als 10 Jahre nach seinem Ausscheiden aus der Politik irgendeine Funktion in diesem Fond übernehmen darf, am besten gar nicht. Entscheidend ist die Finanzierung: es ist völlig kontraproduktiv die im internationalen Vergleich ohnehin viel zu hohen Arbeitskosten noch einmal zu erhöhen. Damit schädigt man den Standort weiter.
Richtig wäre eine entschiedene Sparpolitik, die übergangsweise Ressourcen für Steuerzuschüsse zur Rente freimachen würde. Zusätzlich eine echte Steuer- und Sozialreform, die mehr Netto vom Brutto lässt, dann kann jeder selbst vorsorgen, z.B. mit einem Eigenheim. Aber zu disruptiven , echten und umfassenden Reformen fehlen Weitsicht und Mut. So wird das nichts.
