Klingbeil Merz
Finanzminister Lars Klingbeil und Bundeskanzler Friedrich Merz, 5.12.2025 / picture alliance / Geisler-Fotopress | Agentur Wehnert/M. Gränzdörfer

Rentenpaket im Bundestag - Merz bekommt sein „starkes Mandat“ ohne Argumente

Das Rentenpaket ist beschlossen. Dafür hat Friedrich Merz sich und seine Kanzlerschaft aus Angst vor dem vorzeitigen Machtverlust erniedrigt. Wer soll nach diesem Schauspiel politischer Verlogenheit noch Vertrauen in diesen Kanzler haben?

Ferdinand Knauß

Autoreninfo

Ferdinand Knauß ist Cicero-Redakteur. Sein Buch „Merkel am Ende. Warum die Methode Angela Merkels nicht mehr in unsere Zeit passt“ ist 2018 im FinanzBuch Verlag erschienen.

 

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Das Rentenpaket ist also beschlossen. 318 Abgeordnete stimmten mit Ja, 224 mit Nein und 53 enthielten sich. Friedrich Merz hat somit, was er wollte, nämlich seine „Kanzlermehrheit“. Die SPD hat auch, was sie will, nämlich einen Sieg für ihren Besitzstand im Umverteilungsstaat gegen jegliche ökonomische Vernunft und jegliche Generationensolidarität – außerdem noch die erneute Bestätigung, dass ihr vor diesem Kanzler und der Union nicht bange sein muss.

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S. Kaiser | Fr., 5. Dezember 2025 - 18:29

Ach, Merz ist durch. Aber sowas von. Die Frage ist nur, wieviel nachhaltigen Schaden die CDU durch ihn davontragen wird. Denn so blöd, ihn zur nächsten BTW wieder aufzustellen, wird auch die CDU nicht sein. Dafür ist der Scherbenhaufen auch für den gutmütigsten CDU-Wähler zu offensichtlich. Linnemann wollte sich in der Regierung nicht verbrennen lassen, aber dass es mit Merz so schlimm kommen würde, hat wahrscheinlich auch er nicht vorhergesehen.
Was viel interessanter ist, ist ob die Junge Gruppe einen Generationenwechsel und damit einen Turnaround schaffen kann (die Rentenexperten haben sie schon auf ihrer Seite). Denn 6 der 7, die dagegen gestimmt haben, gehörten dieser an. Ebenso die 2, die sich enthalten haben. Sich durch die Beichtstuhlgespräche haben einschüchtern lassen haben zwar immer noch 10 der 18, aber immerhin haben die beiden Führungsfiguren der Junge Gruppe/JU Redding und Winkel Stand gehalten. Das ist beachtlich. Denen sollte man zukünftig mehr Beachtung schenken.

Daran glaube ich nicht, zumal sich das auch nicht gerade andeutet. Die paar Hänschen gegen die ganze Fraktion ? So wie die jetzt eingeknickt sind ? Wo waren denn die Abweichler die gegen die größte Schuldenaufnahme ihre Zustimmung verweigerten ? Da ging’s um einige Millionchen mehr ……und vor allem darum, das unsere Kinder und Enkel diese Schulden abtragen müssen
U n d jeder nachfolgenden Regierung der Gestaltungsspielraum genommen wurde …..
Interessant werden in den kommenden Monaten bis hin zu den LT Wahlen im Osten, die Zustimmungswerte der CDU. Diese liegen ja schon jetzt, bei „CSU- Bereinigung“ unter 20%. Die Frage bleibt, schafft es die CDU bis dahin das Niveau der SPD zu erreichen oder gar bis zu den Grünen abzuschmieren. Daraus resultiert wiederum die Frage, läßt sich das Söder bieten & wenn ja, bis zu welcher Schmerzgrenze ?
Mit freundlichen Grüßen a d Erfurter Republik

..... muss man aber erwähnen, dass die jungen "Rentenrebellen" zum Zeitpunkt der Abstimmung über das Schuldenpaket noch gar nicht im Bundestag waren. Merz hat mit Absicht noch den alten, abgewählten Bundestag zusammengerufen und noch die Grünen bestochen, eben um das Schuldenpaket durchzubringen.

Aber ja, bei den LTW 2026 im Osten verspricht es sehr spannend zu werden ...

C. Schnörr | Fr., 5. Dezember 2025 - 18:42

Agieren (Union) und saudämliches Ideologisieren (SPD) ist wahrlich eine toxische Mischung für dieses Land.

Bernd Windisch | Fr., 5. Dezember 2025 - 20:04

Antwort auf von C. Schnörr

Danke für diese tiefe und wohl überlegte Analyse!

Was soll dieser persönliche Angriff auf Herrn Windisch?
Normalerweise respektieren sich die Foristen hier. Es gab zwar mal eine Ausnahme, aber, der ist schon länger nicht mehr präsent.

Sabine Lehmann | Sa., 6. Dezember 2025 - 13:31

Antwort auf von Achim Koester

Ich fürchte, Sie verwechseln hier die richtigen Adressaten, lieber Herr Koester. Der Experte für persönliche Angriffe ist jetzt ein Anderer;-) Von daher trifft es immer die Richtigen, denn wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.

Thomas Veit | Sa., 6. Dezember 2025 - 13:47

Antwort auf von Achim Koester

Dann ist das ihre Interpretation...
Ich lese ihn ja genau in dem Kontext den Sie mir vorwerfen... ... 🤔

Vielleicht lesen Sie 'noch mal drüber...'?

Rainer Mrochen | Fr., 5. Dezember 2025 - 18:49

Das ist die späte Rache für den Raubzug-Ost durch den Westen. Währt Euch! An dieser Stelle mal wieder an Margot Honecker erinnert: Sinngemäß : "Sie werden sich über die Folgen einer Kanzlerschaft Merkel noch wundern." Tja, man hätte es besser wissen können. Ein billiges Spiel zum Nachteil von wem? Genau, dem Wahlmob. Diese Politik des Westens ist anödent, und es wird nur noch schmerzlicher unter globalen Bedingungen. Deutschland ist zu einem Knutenverein verkommen. Die Orientierung nicht zu verlieren ist mittlerweile zu einer Gratwanderung ausgeufert. Aber bitte, es gibt Möglichkeiten einer klaren Orientierung. Diese liegt in der Reduktion, Rückbesinnung auf ursprüngliche Werte und Normen. Nicht jeder vermeintliche Schritt vorwärts ist ein Solcher. Der Westen verliert seine Orientierung und damit seine Zukunftsfähigkeit. Zur "Kanzlerfigur" ist alles gesagt. Nur soviel noch: Kriegsrhethorik, Russophobie, Westpropaganda sind der neue Deutsche Terminus für die Zukunft. Weiter so!

Bernd Windisch | Fr., 5. Dezember 2025 - 20:08

Antwort auf von Rainer Mrochen

Das ist die späte Rache für den Raubzug-Ost durch den Westen. Währt Euch!

Ich weiß nicht was Sie so täglich an Nachrichten und Sonstigem zu sich nehmen. Weniger davon wäre aber mit Sicherheit mehr.

… und nicht so viel Tagesschau gucken und Süddeutsche Zeitung lesen.
Haben Sie eigentlich auch zu einer Diskussion inhaltliches beizutragen? Falls nicht, bleiben sie bei Facebook, da sind solche Stänkereien sehr gefragt.

Bernd Windisch | Sa., 6. Dezember 2025 - 12:35

Antwort auf von Sunstreet

ich werde mir Ihre Worte, voller Poesie, zu Herzen nehmen und bitte mein ungehöriges Verhalten in aller Form zu entschuldigen. Selbstverständlich habe ich mich mit dem in Rede stehenden Beitrag noch einmal eingehend befasst.

"Ein billiges Spiel zum Nachteil von wem? Genau, dem Wahlmob. Diese Politik des Westens ist anödent, und es wird nur noch schmerzlicher unter globalen Bedingungen. Deutschland ist zu einem Knutenverein verkommen."

Jetzt wo Sie es sagen, fällt es mir auch auf. Wir sind verloren.

Dennoch wünsche ich allen geknuteten dieser Erde ein entspanntes Wochenende bevor es am Montag wieder unters Joch geht.

Fernseher lasse ich aus. Versprochen!

Bernd Windisch | Sa., 6. Dezember 2025 - 12:50

Antwort auf von Sunstreet

ich werde mir Ihre Worte, voller Poesie, zu Herzen nehmen und bitte mein ungehöriges Verhalten in aller Form zu entschuldigen. Selbstverständlich habe ich mich mit dem in Rede stehenden Beitrag noch einmal eingehend befasst.

"Ein billiges Spiel zum Nachteil von wem? Genau, dem Wahlmob. Diese Politik des Westens ist anödent, und es wird nur noch schmerzlicher unter globalen Bedingungen. Deutschland ist zu einem Knutenverein verkommen."

Jetzt wo Sie es sagen, fällt es mir auch auf. Wir sind verloren.

Dennoch wünsche ich allen geknuteten dieser Erde ein entspanntes Wochenende bevor es am Montag wieder unters Joch geht.

Fernseher lasse ich aus. Versprochen!

Stefan | Fr., 5. Dezember 2025 - 19:05

Zitat:
"Wer soll nach diesem Schauspiel politischer Verlogenheit noch Vertrauen in diesen Kanzler haben?"
Antwort:
NIEMAND.

Heidemarie Heim | Fr., 5. Dezember 2025 - 19:10

Die ich noch auf Vergil Linnemann und andere ehemals hoffnungsvolle und in Frage kommenden Nachfolge-Politiker in Sache "Rückkehr zu den CDU-Wurzeln" setzte. "Isch over Jungs!" Sie alle folgen bzw. begleiten Dante Merz in die Wahlhölle 2026, wo man sich zwischen dem ein o. anderen Landtagswahlkampf auch noch mit so Nichtigkeiten wie einer Rentenkommission und deren "So haben wir das aber nicht bestellt!" -Vorschlägen rumschlagen muss.
Ich habe mir das Schauspiel mit Fleiß nicht angetan, sondern lieber gewartet bis Sie oder einer Ihrer Kollegen geehrter Herr Knauss mir die frohe Botschaft überbringen, und ich dabei auch noch neue lustige Begriffe lerne wie "Wieselworte"😂 oder echt jetzt? "Kanzlermehrheit"🤣. Schönes Wochenende! MfG

IngoFrank | Fr., 5. Dezember 2025 - 19:30

Er kann es nicht ! Er ist ein schlechter Verhandler.
Mir fallen wenig treffende Sätze der letzten Kanzlerin der Union ein, bei Merz scheint sie den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben. Was hat er für Hoffnungen geschürt beim Amtsantritt als CDU Vorsitzender, als Kanzlerkandidat mit „links ist vorbei“ ? Er wollte die Staatsfinanzen wieder auf solide Beine stellen, was hat er geworben ihm Vertrauen entgegenzubringen, wie hat er den Michel eingelullt & belogen ? Was ist aus der Volkspartei CDU für ein jämmerlicher Haufen mit einem jämmerlichen Kanzler geworden? der lediglich nur eins kann, das schuldenfinanzierte Geld Kofferweise in der ganzen Welt zu verteilen.
Ich kann nur für mich sagen, Gott sei Dank habe ich die CDU 2013 letztmalig im Bund und nachfolgend im Land gewählt ….. und je älter ich werde, um so richtiger fühlt sich diese Entscheidung an. Was haben die Teddybärwerfer, die Kirchen, die Messermänner, die Judenhasser aus dieser Partei, aus diesem Land gemacht ?
MfGadErf Rep

Bernd Windisch | Fr., 5. Dezember 2025 - 19:44

"gegen jegliche ökonomische Vernunft und jegliche Generationensolidarität"

Geht es vielleicht auch ein wenig kleiner?

Selbstverständlich profitieren auch zukünftige Rentner von einem stabilisierten Rentenniveau. Und die deutsche Wirtschaft wird deswegen nicht tot gehen.

"Aber die fortgesetzte Weigerung, die ökonomische und demografische Wirklichkeit wahrzunehmen, indem man eben die Rentenhöhe bis 2031 auf 48 Prozent festschreibt"

Es wurde nicht die Rentenhöhe sondern das Rentenniveau festgeschrieben. Das ist etwas völlig anderes. Anscheinend haben noch immer nicht alle polemisierenden Kontrahenten das Thema geistig durchdrungen.

Die Rentenhöhe wollen jene festschreiben die einer Absenkung des Rentenniveaus ins Bodenlose das Wort reden.

Das Argument, das Rentensystem sei unfinanzierbar ist einfach lächerlich. Laut OECD ist Deutschlands Rentensystem an viertletzter Stelle und nicht finanzierbar?

Wie machen Niederländer, Österreicher etc. etc. das?

Fortsetzung folgt:

Bernd Windisch | Fr., 5. Dezember 2025 - 20:03

Cdu "Rebell" Pascal Reddig wiederholte die Kritik und sagte , das Gesetz widerspreche allen seinen Überzeugungen, wofür er Politik mache."

Was für ein Popanz. Ein auskömmliches Rentenniveau widerspricht nicht nur, ökonomischen Überlegungen der Finanzierung von staatlichen Aufgaben (was man so sehen kann) nein, sondern ALLEN Überzeugungen, wofür der Herr mit Versorgungs- und Pensionsanspruch Politik macht. Was für eine hohe GEWISSENSENTSCHEIDUNG!

Im gleichen Jahr wurden, nach Pulverisierung des 100 000 000 000 € Wumms der Ampel ohne Begrenzung neue finanzielle Mittel für Aufrüstung freigegeben. Kein Gewissen hat dies gerührt.

Sollte man sich als Wähler, der auf eine auskömmliche Rente angewiesen ist, unbedingt merken.

Die schlechte Laune und Weltuntergangsstimmung, die laufend vom Cicero verbreitet wird macht nicht nur dieses Forum depressiv sondern nutzt sich zunehmend ab. Die in Teilen berechtigte Kritik am Rentenpacket und die daraus abgeleitete Krise ist lächerlich!

Thomas Veit | Sa., 6. Dezember 2025 - 03:13

Antwort auf von Bernd Windisch

"Die in Teilen berechtigte Kritik am Rentenpacket und die daraus abgeleitete Krise ist lächerlich!"

Sehe ich auch so - sicher EIN GROßER WURF dieses 'Rentenreformpaket mit "starker Kanzlermehrheit"' - wenn mann nicht rechnen kann (oder will...)... /Ironie - selbstredend

Ja, wen bitte interessieren schon die Generationen nach uns..., Herr Windisch? Sie sicher nicht... ...

Lieber Herr Veit,

da Sie der Algebra scheinbarmächtig sind, dann rechnen Sie doch mal. Was passiert wenn die Haltlinie bei 48 % bleibt?

Durch die Sicherung wird das generelle Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung gestärkt — sie bleibt als tragende Säule der Altersvorsorge relevant. Gerade für die "neuen Bundeländer wichtig. Was wenn das Rentenniveau unter 40 % sinkt?

Ohne Mindestniveau könnte das Rentenniveau – bei ungünstiger demografischer Entwicklung – deutlich unter 48 % fallen — langfristig würden viele Renten real deutlich schrumpfen. (Bundesministerium Arbeit und Soziales)

Das soll ein Vorteil für die junge Generation sein? Haltlinie und Mütterrente werden aus Steuermitteln finanziert. Belasten also die Lohnnebenkosten nicht.

Wenn die Haltelinie bei 48 % bleibt, steigen Renten langfristig mit den Löhnen; ohne Haltelinie würden Standardrenten bis 2040 real rund 140–200 € pro Monat niedriger ausfallen. Auch für Neurentner. Vorteil für Jüngere?

Thomas Veit | Sa., 6. Dezember 2025 - 13:57

Antwort auf von Bernd Windisch

"Durch die Sicherung wird das generelle Vertrauen in die gesetzliche Rentenversicherung gestärkt..."

Auf welchem Planeten leben Sie, Herr Windisch?

Sie scheinen wirklich SCHLECHT INFORMIERT..., aber GLAUBEN! fest an 'das Gute' in der SPD-Crash-Politik - wieder besseren Wissens... (nicht Sie, letzteres..., dazu fehlen Ihnen offensichtlich konkrete Informationen...🤣)

Bei idealem Rentenverlauf (45 Jahre, Durchschnittsverdienst) ergeben sich ca. 1.540 – 1.770 € brutto/monatliche. Rente. Abzüglich Steuern-, Kranken- und Pflegeversicherung gehen rund 200 € weg. Dann ist man nach einem Leben voller Arbeit (Metzger, Friseur, Schreiner) in der Mindestsicherung.
Das Ganze kostet geschätzt 122 Mrd. € bis 2039. Rund 9 Mrd. / Jahr. Der Bundeshaushalt beträgt rund 502 Mrd. €. Wir reden also von 1,8 %. Diese 1,8 Prozent stürzen also die nachfolgenden Generationen in eine tiefe Krise?
Herr Kraus: alle zukünftigen Rentner bezahlen dafür doppelt – nicht nur mit ihren Steuern, sondern auch mit noch größerer Unstabilität künftiger Lebensverhältnisse in einem fortgesetzt überschuldeten und ökonomisch absteigenden Land. Sie werden mit einem ungedeckten Scheck dastehen und realisieren, dass für sie nichts mehr in der Kasse ist.

Geht’s noch?

Gisela Hachenberg | Sa., 6. Dezember 2025 - 13:59

Antwort auf von Bernd Windisch

Hallo, man muss den Cicero ja nicht lesen, wenn er so daneben ist! Warum tun Sie sich das an? Um dann hinterher hier im Forum zu stänkern???? 🥺🥺

Hallo, man muss den Cicero ja nicht lesen,

Sie haben wie immer vollumfänglich recht Frau Hachenberg, man kann sich auch so über die unerträglichen Verhältnisse in Deutschland aufregen.

Bernd Windisch | Fr., 5. Dezember 2025 - 20:23

"Merz bekommt sein „starkes Mandat“ ohne Argumente."

Ich habe in der Polemik des Autors ebenfalls nach Argumenten gesucht und außer der üblichen Apokalypse kein stichhaltiges Argument gefunden.

Die bis in alle Zukunft ungedeckelten Verteidigungsausgaben dürften viel eher geeignet sein das Land in finanzielle Schieflage zu bringen. Die schnelle Pulverisierung des 100 000 000 000 € Ampelwumms sprechen für sich. Eine dauerhafte Friedensordnung unter Ausschluss von Russland wird auf Dauer nicht funktionieren, sondern extreme Ressourcen binden, die den europäischen Staaten nicht zur Verfügung stehen, um in einer geopolitisch neu ausgerichteten Welt Anschluss zu halten. Wer will global in einen Kontinent investieren auf dem wieder Kriege geführt werden?

Das Ausspielen des Autors von Jung gegen Alt wird die Welt nicht retten. Als wenn zu Kapital und Arbeit schon alles gesagt wäre. Werter Herr Krauss, jetzt seien Sie mal ein guter Verlierer und lassen die Kirche im Dorf!

Sunstreet | Sa., 6. Dezember 2025 - 09:16

Antwort auf von Bernd Windisch

Freut mich Argumente zu lesen!
Danke dafür! Umd das meine ich nicht ironisch!

Gisela Hachenberg | Sa., 6. Dezember 2025 - 14:03

Antwort auf von Bernd Windisch

Der Herr heißt übrigens Knauss, weder Kraus noch Krauss! Etwas genauer hinschauen…

Theodor Lanck | Fr., 5. Dezember 2025 - 20:36

Sie haben Recht, Herr Knauß, ich bin beschämt. So ein dreistes Lügen und solch eine Machtgeilheit hatte ich von Merz nicht erwartet. Das toppt sogar Frau Merkel.

Die CDU kann mir gestohlen bleiben. Ich wähle jetzt ... anders.

CDU-Wähler auf ganzer Linie zu enttäuschen und in die Arme der AfD oder ins Lager der Nichtwähler zu treiben.
So viel Lug und Betrug bzw. faule Kompromisse um des puren Macht-Erhalts willen - das muß einer erst mal hinkriegen!
Dabei wird die wirtschaftliche Lage Deutschlands mit jedem Tag schlimmer und das Vertrauen der Menschen in die Regierung bzw. die Politik ganz allgemein schwindet rasant.
Stattdessen herrschen Zukunftsangst, Wut oder Defätismus im Lande.
Daß dieses nichts-nützige Spiel auf Zeit nicht gut ausgehen kann, weiß jeder vernünftige Mensch.
Zeiten des Stillstands und der offensichtlichen Handlungsunfähigkeit der Regierung sind der Nährboden für Radikalismus jeglicher Couleur.
Umso wichtiger wird es, diesem schädlichen u. unwürdigen Spuk endlich ein Ende zu bereiten, indem die Wähler die AfD so stark machen, daß kein Weg mehr an ihr vorbei führt.
Dann m u ß eine neue Mannschaft bei der CDU ans Ruder.

Ich gratuliere Ihnen zu Ihrer Entscheidung, lieber Herr Lanck.

Sabine Lehmann | Fr., 5. Dezember 2025 - 21:20

Der Pate der deutschen Rentenpolitik setzt sich durch. Wie? Das ist egal, Hauptsache "Weiter so". Im Grunde werden hier in Deutschland ohnehin seit ungefähr 20 Jahren nur noch Schäden verwaltet, wenn es irgendwie geht auch gerne noch vergrößert. Die deutsche "Verschlimmbesserung" geht in die nächste Phase, nicht, dass noch jemand auf die Idee kommt, das komplette Rentensystem nach europäischen Vorbildern aus der Nachbarschaft zu reformieren.
Unlängst las ich, dass in Ländern wie Frankreich, Dänemark, Österreich und Italien Renten bis zu 86% Prozent des letzten Nettolohns gezahlt werden, in den Niederlanden sogar 96%!! Da könnte man meinen, Deutschland befände sich in einem gänzlich anderen Universum mit 52 %, aber vermutlich ist das eh schon längst der Fall, nicht nur bei den desolaten Renten, Failed State auf allen Ebenen.
Es ist nur noch zum Haare raufen, oder um es mit den Worten des geschätzten Vince Ebert zu sagen:
"Wott Se Fack is Deutschland"? Ich weiß es nicht, isch over.

ich weiß nicht in welchem Teil Deutschland Sie leben. Empfehle Ihnen aber dringend einmal zu reisen. Am besten den Kontinent in Richtung Libyen etc. verlassen. Danach werden Sie wissen was ein Failed State ist.

Ihr Abgesang auf Deutschland, wer bitte ist der Pate der deutschen Rentenpolitik, und ihr Verweis auf die weit aus besser gestellten europäischen Nachbarn widersprechen sich diametral.

Herr Krauß hält die Stabilisierung des in Deutschland viel niedrigeren Rentenniveaus von 48 % bereits für den Untergang des christlichen Abendlandes. In ihm werden Sie ganz sicher keinen Mitstreiter für eine Reform des Rentenniveaus in Richtung Niederlande 80-90 % finden. Eigentlich müssten Sie Bärbel Bas und der SPD dankbar sein!

Ich bitte mir das nachzusehen Herr Veit. Selbstverständlich ist Deutschland ein gescheiterter Staat. Korruption, und Gewaltexzesse kennzeichnen das Land. Nichts funktioniert. Ich warte jahrelang auf meine Steuerrückzahlung. Keine Gesundheit Systeme, Schulen oder sonstiges. Ich trau mich kaum noch auf die Straße. Wie konnte ich das nur übersehen und in billigen Populismus abgleiten. Sorry!

Wie schön ist es hingegen doch in Belarus, Serbien, Moldau und Nordmazedonien.

Sabine Lehmann | Sa., 6. Dezember 2025 - 13:28

Antwort auf von Bernd Windisch

Ich reise gerne, nun gehört Libyen nicht zu meinen favorisierten Reisezielen, wie schade, da Sie mich doch gerne dort sehen würden. Nun zu den Fakten, mit denen Sie mit Ihrem analytischen Sachverstand als Einziger doch so vertraut sind:
Internationale Rankings sowie OECD-Untersuchungen ergeben regelmäßig seit ca. 10 Jahren Schlussplätze für Deutschland in sämtlichen elementaren Belangen demokratische Industrienationen. Dieser "Abgesang" deckt sich mit eigenen Wahrnehmungen meines recht langen Privat- u. Berufslebens. In welchem Bullerbü-Teil Deutschlands Sie hingegen Ihr Dasein fristen, weiß ich nicht. Was ich weiß, dass Sie nicht mal einen so kurzen Text wie den meinen verstehen können. Dabei sind die Kausalitäten kinderleicht nachzuvollziehen. Dass die Rentenniveaus unserer Nachbarn allerdings nur mit einer Neustrukturierung des dt. Rentensystems zu erzielen wären, steht hingegen mitnichten "diametral" zu was auch immer u. ist im Grunde selbst für einen Pennäler nachzuvollziehen.

Bernd Windisch | Sa., 6. Dezember 2025 - 19:55

Antwort auf von Sabine Lehmann

"Internationale Rankings sowie OECD-Untersuchungen ergeben regelmäßig seit ca. 10 Jahren Schlussplätze für Deutschland in sämtlichen elementaren Belangen demokratische Industrienationen."

Ihre Fakten sind definitiv falsch. Deutschland ist die größte Volkswirtschaft Europas und die dritt- oder viertgrößte weltweit (je nach Messmethode). Wir punkten in klassischen Innovationsfeldern wie High-Tech-Produktion, Maschinenbau und Patentanmeldungen und gehören zu den Top 10 der innovativsten Nationen. Im internationalen Gerechtigkeitsindex liegen wir im vorderen Drittel (Platz 10).

Wir haben aktuell unser Geschäftsmodell verloren. Billige Energie, preiswerte Rohstoffe und German Engineering. Das haben wir uns durch eklatante politische Fehlentscheidungen der vergangenen Jahre selbst eingebrockt.

Es gibt aber keinen Grund unser Land in allen Belangen schlecht zu reden.

Sabine Lehmann | Sa., 6. Dezember 2025 - 23:26

Antwort auf von Bernd Windisch

Ach Herr Windisch, Deutschland braucht von niemanden schlecht geredet zu werden, das ist ein deutscher Selbstläufer der sich, entgegen Ihrer Schönfärberei, aus Fakten speist. Deutschland wird auf internationaler Bühne wegen der schlechten Datenlage nach unten durchgereicht, seit Jahren, Tendenz weiter fallend.
++ Wirtschaftswachstum, Schlusslicht G7
++ Akademische Abschlüsse Deutschland im letzten Drittel
++ Arbeitsleistung in Deutschland internationales Schlusslicht
++ erstickende Bürokratie, marode Infrastruktur, öffentliche Verwaltung
++ Fehlende Digitalisierung, im letzten Drittel europaweit
++ überproportional viele Schulkinder die weder lesen, rechnen noch schreiben können (IGLU Report), der nächste kommt 2026 und wird voraussichtlich noch viel schlechter ausfallen, das zeichnet sich heute schon ab
++ Deindustrialisierung, Abwanderung leistungsstarker Wirtschaftszweige
++ Investitionsstau
++ Gewaltkriminalität durch Migranten
++ mangelnde Sicherheit im öffentlichen Raum
etc, etc

Urban Will | So., 7. Dezember 2025 - 11:19

Antwort auf von Bernd Windisch

stehen, es geht in erster Linie darum, wohin wir uns gerade sehenden Auges bewegen.
Wir kommen von sehr weit oben und marschieren mit einem erschreckenden Tempo nach sehr weit unten.
Können Sie einen der Punkte, die Frau Lehmann hier bringt, widerlegen?
Können Sie widerlegen, was so ziemlich alle Fachleute in Sachen Finanzierung der Sozialsysteme vorrechnen? Und was macht die Regierung? Haut noch mehr Kosten drauf und lässt weiterhin eine Großstadt in die Systeme einwandern. Und die Abwanderung der Industrie? Was denken Sie, zu was das führt?
Nein, die Kritik hier und von anderswo an dieser Regierung, sie ist noch viel zu harmlos. Leider gibt es nur wenige Medien, nach wie vor zu wenig beachtet, die es machen. Und der ÖRR singt sein Lied.
Die größte Enttäuschung aber waren die Bettnässer der Jungen Gruppe.
Die wenigen Mutigen wird man ausbooten und die Kriechlinge in die hohen Ämter (wurden ihnen mit Sicherheit versprochen) hieven. Und so geht der Irrsinn weiter.

Wolfgang Borchardt | Fr., 5. Dezember 2025 - 21:22

Ist Rente eh egal. Man hat Vermögen, Immobilien, Erbschaften. Rente ist nur ein Teil. Ostdeutsche haben zu großen Teilen nur die Rente + ggf Zuverdienst.

Sunstreet | Fr., 5. Dezember 2025 - 21:24

Muss man sich über die Lügen unserer Politiker noch wundern?
Die sind doch Alltag. Und was die Renten anbelangt werden wir seit Anfang der 1990-Jahre belogen. Über die künftige Rentenfinanzierung zu diskutieren ist doch nur Kaffeesatzlesen. In D werden absolut unsinnig Steuer-Milliarden verbrannt. Mit einem Bruchteil davon könnte man das Rentensystem locker sanieren.Warum diskutieren wir nicht, wie es sein kann, dass ein reiches Land wie Deutschland eine Nettorente von nur 48 % des Nettoverdienstes leistet? Hauptgrund sind die vielen versicherungsfremden Leistungen, wie die Anrechnung von Kindererziehungszeiten, Sonderregeln für Erwerbsminderungsrenten oder Renten für Aussiedler aus dem ehemaligen Ostblock – die sogenannten Fremdrenten. Diese beliefen sich auf über 100 Milliarden Euro. Und genau hier beginnt das Problem: Eine klare und transparente Abgrenzung wird von der Politik verhindert, trotz Kritik des Rechnungshofes.
Ansonsten würde das Lügengebilde „Rente“ zusammenbrechen.

Jens Böhme | Fr., 5. Dezember 2025 - 22:17

Die letzte GroKo war die bleiernste Zeit Deutschlands. Die jetzige GroKo ist keine Besserung. Es wird noch einige Jahre dauern, bis das Volk begreift, dass man nicht zeitlebens dieselben Luschen wählen muss.

Caroline Hölzl | Fr., 5. Dezember 2025 - 22:39

Ich hatte heuer die CDU gewählt und wenigstens auf ein bisschen Politik zumindest in die richtige Richtung gehofft. Merz war für mich allerdings davor schon ein rückgratloser Waschlappen, der sich nicht gut durchsetzen kann und jemand, der unüberlegt Äußerungen von sich gibt. Aus heutiger Sicht kann ich die Auseinandersetzungen von ihm mit Angela Merkel in keiner Weise mehr nachvollziehen. Mit der aktuellen Machtpolitik steht er Frau Merkel in nichts mehr nach. Er macht Politik nach dem Sprichwort, nach mir die Sintflut. Er gibt der SPD viel zu stark nach, um im Amt zu bleiben, er schüchtert die Mitglieder der Jungen Union ein. Die einzigen Punkte, die er machen kann, sind außenpolitisch. Innenpolitisch tritt er in ein Fettnäpfchen nach dem anderen ohne das geringste Gespür für seine Leute. Ihm fehlt jegliche emotionale Intelligenz, Kommunikation nach innen findet wohl nicht statt. Innenpolitisch komplett unfähig.

Artikels : "Mit der aktuellen Machtpolitik steht er [Merz] Frau Merkel in nichts mehr nach."

Um das Land und dessen Zukunft geht es schon lange nicht mehr... - Hauptsache Kanzlerin, jeder Tag zählt!

'Die Machtfrage' dominiert die Entscheidungen.

auch m.E. eines seiner stärksten Defizite- das fehlende Gespür für Leute. In Verbindung mit seiner fehlenden Bereitschaft, sich in komplexe Themen so einzuarbeiten, daß er darüber kompetent verhandeln kann. Dieses Manko hat ihn jetzt schon so oft in Kalamitäten gebracht, aus denen er dann nur noch mit dem "Fressen" seiner großmäuligen Ansagen herausfindet, daß sein Gastauftritt als Kanzler kein Jahr mehr dauern dürfte. Diesmal hat er seinen Allerwertesten noch mit der Drohung vom Untergang Europas und einem Deal mit der Linken gerettet (wer weiß um welchen Preis?). Was für ein Geschütz fährt er bei der nächsten Unverschämtheit von Seiten der SPD auf? "Kanzlermehrheit" wird langsam aber sicher zum Äquivalent für "Götterdämmerung ".

Michael Kaufmann | Fr., 5. Dezember 2025 - 23:39

Es wird so lächerlich kleingeistig Diskutiert und gerade Medial.
Als ginge es allein Alt gegen Jung.
Ein paar Schlagworte zum Nachdenken.
Beamten Status, Rentner die Kinder groß gezogen haben, Migrations Gelder, NGO Zahlungen, Klima Wahnsinn, Kriegstüchtigkeit,
Und Last ,Transaktionsteuer, ( Gezocke an den Aktienmärkten würde etwas eingedämmt Einnahmen wären Gigantisch ohne großen Schaden anzurichten.
Aber bleiben wir lieber wieder Kleingeistig bei Alt gegen Jung.

Es würde schon reichen, die sogenannten Fremdrenten zu kompensieren. Hier plündert die Politik seit über 30 Jahren die von der Solidargemeinschaft finanzierte Rentenkasse. Wenn sie dann noch die vollkommen überfrachtete Bürokratie der Rentenversicherung die dem Steuerrecht in nichts nachsteht hinzurechnen bräuchten wir über das Rentensystem nicht zu sprechen.
Aber auch hier wird die Spaltung der Gesellschaft vorangetrieben, weil man so von den bisherigen Versäumnissen und den Lügen der bisherigen Rentenpolitik ablenken kann und das eigene Problem nicht angehen muss.
Diese ganzen Modellrechnungen in die Zukunft sind doch totaler Unsinn. Hier sind wieder die willigen „Experten“ der politischen Kaste am Werk um dem Ganzen einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben. Grundsätzlich will man uns wieder in die Fänge der Finanzindustrie treiben. Stichwort Aktienrente. Die politische Agenda ist auch hier nur widerlich. Und Black-Rock- Fritz dafür an der richtigen Position.

Bernd Windisch | Sa., 6. Dezember 2025 - 19:00

Antwort auf von Sunstreet

Die sogenannten Fremdrenten werden über den von Ferdinand Knauss kritisierten, steuerfinanzierten Bundezuschuss kompensiert.

"Aber auch hier wird die Spaltung der Gesellschaft vorangetrieben, weil man so von den bisherigen Versäumnissen und den Lügen der bisherigen Rentenpolitik ablenken kann und das eigene Problem nicht angehen muss."

Über die Lügen und und das eigene Problem bräuchte ich mehr Informationen.

"Diese ganzen Modellrechnungen in die Zukunft sind doch totaler Unsinn. Hier sind wieder die willigen „Experten“ der politischen Kaste am Werk um dem Ganzen einen wissenschaftlichen Anstrich zu geben. Grundsätzlich will man uns wieder in die Fänge der Finanzindustrie treiben. Die politische Agenda ist auch hier nur widerlich. Und Black-Rock- Fritz dafür an der richtigen Position.

Ja, ziemlich widerlich. Ich bin zwar selbst Sauerländer habe aber für den Black - Rock - Fritz, an der Stelle, auch nur wenig Verständnis. Es sind finstere Mächte am Werk.

Heinrich Dompfaff | Sa., 6. Dezember 2025 - 07:37

Aber: „ das all die Menschen, die sich seit seiner Rückkehr in die Politik von ihm eine vernunftgeleitete, verantwortungsvolle Politik versprachen, beschämen muss.“ trifft es nur zum Teil: diese Schmierenkomödie müsste auch den verschlafensten Michel aufwachen! lassen. Der cdu und ihrem verführungspersonal ist seit der Dame nicht mehr zu trauen, sie wird den italienischen weggehen (sic). Denkende Menschen wählen politisch, rational, nicht emotional, gefühlig und schämen! sich postelektoral nicht über das Ergebnis, sondern wissen um ihre Mitverantwortung.

Achim Koester | Sa., 6. Dezember 2025 - 09:53

Auch wenn man Söder nicht mag, er wäre mit Sicherheit der bessere Kanzler gewesen, und hätte sich nicht so von den Proleten der SPD unterbuttern lassen. Um das Land wirtschaftlich vor dem Totalschaden zu bewahren, müssen zwei Dinge vorrangig passieren:
1. Die Bürokratie uiss drastisch abgebaut werden
2. Die Strompreise müssen auf ein für Alle bezahlbares Niveau gesenkt werden, und zwar nicht durch Steuer-Subventionen, sondern sofortige Technologieoffenheit.
1. wird wohl nie gelingen, das liegt in der deutschen DNA
für 2. ist es wohl schon zu spät, da aufgrund 1. die Realisierung Jahrzehnte dauern wird.

Ernst-Günther Konrad | Sa., 6. Dezember 2025 - 10:06

Also wie er die Rebellen auf ein zahlenmäßiges Mindestmaß gestutzt hat, spricht doch sehr dafür, dass er und Spahn *starke* Argumente hatten. Beispiele gefällig? *Ich sehe genau, wer da klatscht. Sie wollen doch noch Karriere machen in der Partei oder etwas nicht? Sie wollen doch nicht, das unliebsame Dinge über sie herauskommen. Egal, ob die stimmen. Sie wissen doch, ist es erst mal in der Welt? Nein, das würden bei ihnen nicht machen. Haben sie ihren Wahlkreis direkt gewonnen und wenn, was wenn es beim nächsten Mal nicht klappt, ob sie da noch auf die Landesliste kommen?* Also wenn das keine *starken* Argumente sind. In der Sache hatte Merz den Rebellen ja schon längst Recht gegeben. Und überhaupt. Die Rettung der Welt durch einen *starken* Kanzler waren diese Erpressungen und Drohungen allemal wert. Ich bin überzeugt davon, Merz liegt bereits am Boden und wird wie ein Boxer angezählt. Der einzige der es in seiner Merz'schen Welt nicht sehen will, ist natürlich Pinocchio selber.

hanno Woitek | Sa., 6. Dezember 2025 - 10:36

Zustandekommen des Rentenbeschlusses als lächerlich und Demokratie zerstörend. Da haben die beiden Koalitionsparteien um eine Koalitionsmehrheit gerungen. Das ist ein ganz normaler Prozess! Das begreifen unsere Journalisten wohl nicht mehr. Sie brauchen Sensations-geile Berichterstattung.. auch hier in diesem Magazin. Die ist es, die die Wähler zur AfD treibt und hielt, die Demokratie mit zu zerstören. So langsam wird die Presse selbst zur Gefahr für die Demokratie gemeinsam mit den Linken, Grünen und der AfD.

Roland Hackl | Sa., 6. Dezember 2025 - 11:39

Dieser Mann hat meinen Respekt und mein Vertrauen bereits einen Tag nach der BT-Wahl verloren. Bei Olaf Scholz hatte es länger gedauert.

Urban Will | Sa., 6. Dezember 2025 - 12:09

Irrsinn unter diesem Geck ist mittlerweile so gewaltig, dass seine Wahlschafe es wohl gar nicht mehr überblicken. Die wählen den, bzw. die zur Lächerlichkeit mutierten Schwarzen weiter.
Die Armee der Wahlschafe schrumpft zwar, da sie sich mehrheitlich aus alten Leuten zusammen setzt, die ihre „politische Bildung“ nach wie vor konsequent vom ÖRR beziehen, aber sie ist noch immer da.
Zusammen mit ihr wird dieser klägliche Haufen CDU und auch die Feiglinge, Karrieristen und Duckmäuser der „Jungen Gruppe“ in der Bedeutungslosigkeit verschwinden. Und das ist gut so. Aber es dauert noch.
Klar ist auch: niemals werden die Sozen einer Rentenreform zustimmen. Niemals. Punkt aus. Und niemals wird Fritzchen es gegen sie durchsetzen.
Das wird so laufen wie beim Bürgergeld: große Sprüche, große Ankündigungen und am Ende: nichts spürbares, eher noch teurer.
Der Schlafmichel schläft weiter und wird, bzw. muss dann irgendwann im abgesoffenen Kahn aufwachen.
Vorher kapiert er es einfach nicht.

Gisela Hachenberg | Sa., 6. Dezember 2025 - 14:22

Lieber Herr Knauss, der letzte Absatz in Ihrem Artikel sagt alles. Dazu muss man nichts mehr sagen oder schreiben. Auch, wenn einige ( ich will jetzt nichts Böses schreiben…) Herren hier im Forum das anders sehen und leider etwas bösartig kommentieren. Das ist schade, denn bis jetzt herrschte hier im Forum ein ordentlicher Ton. Der einzige Querulant hat uns gottlob verlassen.
Ich finde Ihren Kommentar sehr gut, Herr Knauss. Ich war am meisten enttäuscht von dem Umfallen der „jungen Wilden“, die leider auch nicht anders ticken, als ihre älteren CDU Kollegen, von denen sie aber wohl schon gelernt haben, wie man tricksen und lügen kann. Bequemlichkeit, gute Diäten, usw. sind ihnen jetzt schon wichtig. Es geht auch ihnen nicht um‘s Land, ganz so, wie ihren „Vorbildern“. Einzig Winkel, Reddig und erstaunlicherweise Volkmann, der Kohl Enkel, sind standhaft geblieben. Allerdings hatten Winkel und Reddig aufgrund ihrer Posten keine andere Wahl. Trotzdem „Bravo“!
Das wird nicht lange gutgehen!!

Dann lassen Sie es doch!

Dass der oft etwas eigene, etwas anstrengende aber immer originelle Herr Lenz hier weggeekelt wurde ist ganz bestimmt kein Ruhmesblatt.

Zu Ihrer schon fast servilen Hymne auf Herrn Knauss. Wer Rentenniveau und Rentenhöhe nicht auseinanderhalten oder differenzieren kann sollte nicht in der vorliegenden Schärfe kommentieren.

Politische Beobachter sollten wissen , dass es in Koalitionen Kompromisse braucht. Der Deal war lange klar, CSU bekommt ihre Mütterrente, die CDU die Aktivrente und die SPD ihre Haltelinie. Was daran ist verdammenswert und wie anders soll Politik funktionieren? Alle Fraktionen haben sich beraten und mehrheitlich zugestimmt. Es ist gute Übung, dass danach Fraktionsdisziplin geübt wird. Einige Abweichler haben in der Rentenfrage ihr Gewissen entdeckt. Gut oder schlecht so. Nichts daran ist verwerflich. Bösartig, liebe Frau Hachenberg, ist das Einsteigen in die Person Friedrich Merz. Ad Personam zerstört jede Kultur!

Ja, und offensichtlich möchten Sie Herrn Lenz Konkurrenz machen. Jedenfalls als Querulant und in Ihrer Tonalität sind Sie ein ausgezeichneter Avatar. Aber vielleicht ist das ja auch für jemanden wie Sie geradezu ein Kompliment? Es soll ja Menschen geben, die geradezu förmlich aufblühen, wenn sie Andere diskreditieren und beleidigen. "Willkommen" im Club, Herr Windisch!