Winkel
Bundeskanzler Friedrich Merz und JU-Chef Johannes Winkel in Rust /picture alliance / Chris Emil Janßen

Rentenkrise der Regierung - So schnell fällt der Kanzler nicht

Kanzler Friedrich Merz (CDU) und sein Vize Lars Klingbeil (SPD) haben sich durch strategische Defizite in eine missliche Lage gebracht. Der Ausweg ist mühsam, doch ein Regierungs-Exit wäre noch schlimmer.

Volker Resing

Autoreninfo

Volker Resing leitet das Ressort Berliner Republik bei Cicero. Er ist Spezialist für Kirchenfragen und für die Unionsparteien. Von ihm erschien im Herder-Verlag „Die Kanzlermaschine – Wie die CDU funktioniert“.

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Kern der aktuellen Regierungskrise ist kein inhaltlicher Streit oder ein Konflikt zwischen SPD und Union, sondern ein strategisches Defizit an der Spitze dieser Koalition. Seit Wochen bahnt sich die Debatte um das Rentenpaket an, die Junge Union (JU) und ihr Vorsitzender Johannes Winkel und seine Mitstreiter haben mit offenem Visier ihren Widerstand gegen das vorliegende Gesetz artikuliert, und dennoch gab es von Bundeskanzler Friedrich Merz und seiner Umgebung kein klares Signal an die Quertreiber. Vielmehr konnte sich der Eindruck breitmachen, die Debatte sei dem CDU-Parteivorsitzendem und seinem Generalsekretär Carsten Linnemann vielleicht sogar recht. Immerhin sind sie inhaltlich grundsätzlich der gleichen Meinung wie die JU. 

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Stefan | Mo., 17. November 2025 - 16:06

Das wäre die notwendige Konsequenz und kein Supergau.
Ich kann auch an einem Pflaumenbaum keine Mirabellen ernten.
Die erneute Verteufelung der AfD am Wochenende zeigt erneut die Unfähigkeit dieser unseligen Regierung.
Mit Demokratie hat das jedenfalls alles nichts mehr zu tun, vielleicht eher mit Feigheit vor dem politischen Gegner, der zudem noch die stärkste Kraft darstellt.
Auch das stete emotionale erpressen der Mitglieder, so abzustimmen, wie der Friedrich es gern hätte, hat mit Freiheit in der Abstimmung rein gar nichts mehr zu tun.
Für mich gleichen sie in der CDU wie ein abgefahrener Reifen im Schredder, einmal reingeworfen kannste 'ne Rundumerneuerung quasi vergessen.

Maria Arenz | Mo., 17. November 2025 - 16:18

Also Herr Resing, was soll das? Die Art, wie sie den mehr als berechtigten und überfälligen Aufstand der JU hier mit Ihrem denkbar gehässigen Soupcon abmeiern, wird weder dem Ernst der Lage noch der Frechheit der SPD gerecht., dei sie hier wieder zeigt. Was hat denn die SPD geritten, zu allen Unverschämtheiten, die sie sich schon erlaubt hat, auch noch die Fortschreibung des Elends auch über 2031 in das Gesetz zu schmuggeln?
Jetzt gehört ihr wirklich einmal auf die Mütze gehauen. Das Thema Rentenreform erinnert inzwischen an die Amputation eines adipösen Oberschenkels mit einem angeschliffenen Kaffeelöffel während der Patient langsam aus der Narkose erwacht. Da hilft aber nicht noch ein Verband, und noch ein bißchen Morphium- Da hilft nur die Knochensäge, mit der das wegen zu langer Vernachlässigung schon in Fäulnis übergehende Glied abgetrennt und durch eine Prothese ersetzt werden kann, bevor der Patient daran verstirbt.

IngoFrank | Mo., 17. November 2025 - 17:37

Antwort auf von Maria Arenz

betrifft doch nicht den chirurgischen Eingriff allein bei der Rente …….
Der „ganze Körper“ Deutschland ist doch an wirklich allen Körperteilen betroffen und die, die für den Verfall verantwortlich sind schauen sich fragend am OP Tisch gegenseitig an.
Die ganze Welt schaut zu und lacht sich über den Michel kaputt ……und fragt sich: wie lange lassen sich die Deutsch noch von ihren Regierungen beschwindeln & ausnehmen wie die besagten Weihnachtsgänse ?
Bei unseren westlichem Nachbarn wären die Staßen voll. Bei uns kommen lediglich „Experten“ zu Wort und es erscheint mir, die deutsche Bevölkerung besteht zum großen Teil nur noch aus Politikwissenschaftlern die der schwarz rot grünen Blase mehr als gewogen sind !
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Hans Jürgen Wienroth | Mo., 17. November 2025 - 16:20

Das Problem von Klingbeil und Merz ist, dass beide ihren Rückhalt in eigenen Reihen verloren haben. Klingbeil wurde bei der Wahl der Parteichefs von seiner linken Nicht-Gefolgschaft mit wenig Zustimmung abgestraft, Merz hat nach den vielen gebrochenen Versprechen den Rückhalt bei seinen eigenen Leuten verloren.

Hat Klingbeils Co-Parteichefin und Konkurrentin um eine Kanzlerkandidatur ihm die Fortschreibung des Rentenniveaus (von 48% ??) über 2031 hinaus ins Gesetz geschrieben, um ihn vorzuführen? Kann er deshalb nicht zurück, weil das seine Leute als Schwäche auslegen würden? Man kann den Kanzler schließlich erpressen.

Genau das sehen auch immer mehr Unionisten und fürchten um ihre Mandate, wenn die SPD das Land weiter in den Ruin treibt. Wer weiß schon, was hinter verschlossenen Türen gesprochen wird?

Das ist das Ergebnis, wenn zusammengeht was nicht zusammen geht. Die SPD-Linken hoffen, Grünen und Linkspartei Stimmen abjagen zu können, die Union weitere an die AfD zu verlieren.

Herr Wienroth, alles richtig, aber warum hat Friedrich Merz den Rückhalt in der Fraktion verloren ? In knapp sechs Monaten Kanzlerschaft hat der 10. Kanzler der Bundesrepublik mindestens 10 gravierende Fehler gemacht: Förderung des falschen Fraktionsvorsitzenden; schwaches Verhandlungsergebnis; Schulden-Inflation; Rücksicht auf SPD-Sensibilchen; Duzen mit Bullshit-Bas; Richterwahlausschuss-Desaster; nicht abgesprochenes Waffenembargo; Kursschwenk Brandmauer; Bestellung Weimer; Renten-Desaster. Noch Fragen ?

IngoFrank | Mo., 17. November 2025 - 16:47

sein soll als ein „Weiter So“ mit Lars & Friedich erschließt sich mir nicht !
Ich bin der Auffassung jeder Tag an dem diese Regierung länger im Amt ist, vergrößern sich die Probleme dieses Landes im „Ausgabebereich“ zu gut Deutsch für den Michel wird’s immer teurer und die Probleme bleiben.
Wobei ich sogar noch einen Schritt weiter gehen würde, in dem ich den Parteien, die ich als Verursacher (Union, SPD Grüne u d SED Erben sowieso) der deutschen Probleme sehe jegliche Lösungskompetenz abspreche. Wie lange soll das Geeiere um Asyl, Wirtschaft, Sozialstaat, Bildung u v m denn noch gehen ? Zumal die „Vorbereitungszeit“ zur Lösung doch vom Wähler über Jahre gewährt wurde ? Es muss doch langsam mal gut sein mit dem lavieren und dem Lügen ….
Beispiele: Schuldenaufnahme, und eine Rentenreform in 2029 dem „planmäßigem Ende“ der Legislatur ….. einfach nur ein Witz, solch ein Kanzler, solch einer Koalition, eine Vereinigung von Nichtskönnern !
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

Wolf | Mo., 17. November 2025 - 16:56

"Der Ausweg ist mühsam, doch ein Regierungs-Exit wäre noch schlimmer."
Der Exit ist dringend geboten!
Wie lange soll der Wähler sich diese Show noch bieten lassen?
Minderheitsregierung. Ja. Denn mit der AfD gibt es wesentlich mehr Überschneidungen als mit der SPD. Und das würde vielleicht endlich die Merkelianer aus der Partei treiben. Denn die CDU ist tief gespalten.
Man würde dann auch klar sehen, wohin die Reise bei der AfD geht. Und die CDU könnte so wieder konservatives Profil gewinnen. Was auf jeden Fall verhindert werden m8ss, ist eine WÜSTGÜNTHERPRIEN - Connection. Und was man auch verhindern muss, ist ein komplettes LINKS-Bündnis aus Grünen, SPD und LINKEN. Das strebt Klingbeil wohl an. Lagerwahlkampf.
Die CDU muss den Stall Merkels ausmisten. Eine Menge Arbeit. Vor allem muss man den Opportunisten den Kampf ansagen. Der andere Weg ist ein dümmliches Weiterwursteln. Probleme werden so keine gelöst.
Und den linksradikalen NGO-Mob auf den Straßen muss man dann eben ertragen.

Wolfgang Borchardt | Mo., 17. November 2025 - 17:45

Das ist tatsächlich dann der Fall, wenn Herr Merz die letzten Versuche aufgibt, sein Gesicht zu wahren. Schon jetzt engagiert er sich für die Ziele derer, die die CDU nicht gewählt haben. Nun ist auch seine Partei bereit, sich selbst abzuwickeln. Dann ist die Bahn frei für SPD, Links und Grün, die den Staat insgesamt abwickeln.

diskussion stört ? Das eine längere Lebenszeit eine längere Rentenzahlung erfordert ist ja vollkommen klar. Aber warum diskutiert man auch nicht zuletzt unter dem Aspekt auch des „Arbeitskräftemangel“ eine Erhöhung der desetzlichen Arbeitszeit, das Reduzieren von Urlaubsztagen mit einer Obergrenze von 25 Werktagen und die Abschaffung aller kirchlichen Feiertage da die Mitglieder der beiden Kirchen immer weiter rapide abnehmen ?
Als ich 1978 nach Studium in meinen Beruf einstieg war die gesetzliche Wochenarbeitszeit 43, 3/4 Std. und der Urlaubsanspruch 18 Tage vovon noch 3 Samstage abgezogen wurden. Und Feiertage nur die Hälfte von heute …..
mit besten Gruß a d Erfurter Republik

Markus Michaelis | Mo., 17. November 2025 - 17:57

klären. Nicht nur Parteien und Regierung. Es stimmt schon, wie es im Artikel dargestellt ist, aber ich glaube nicht, auch beim Blick auf andere europäische Länder, dass das alleine noch reicht. Einigungen beim Rentenpaket, ob durch Kompromisse oder Machtausübung, werden schon weh tun. Es stehen aber noch viele andere große Themen an.

Politik und Regierung werden damit überfordert sein, dass stellvertretend für die Bürger auszutragen. Letztlich müssen auch die sich darüber klar werden, wieviele Lager es nun gibt, wo die scharfen Gegensätze sind und ob es noch genügend Gemeinsamkeiten gibt, um als eine Gesellschaft und zusammen weiterzumachen.

Nur Sachverstand und einfach ehrlich "das Richtige" machen, wird nicht reichen. Auch die ehrlichste und gerechteste Lösung wird vielen weh tun, relativ zu dem, was man erwartet - nicht nur bei der Rente.

Das ist definitiv so, ich sehe aber nicht, daß die Politik damit überfordert wäre. Vielmehr fehlt es den „Etablierten“ am Willen (SPD, Grüne, Linke) bzw. an der Fähigkeit (Union) etwas nennenswert zu ändern.

Die linksextremen Parteien Grüne, SPD und SED/PDS/Linke sind in ihrer Ideologie verfangen. Sie vertreten unterm Schutz der „Brandmauer“ und des ÖRR immer kleiner werdende Minderheiten auf Kosten der Mehrheit und sie machen ideologisch getrieben Politik gegen den Willen und die Bedürfnisse der Mehrheit. Die FDP ist verdient bedeutungslos, die Union nach der Kommunistin Merkel inhalts- orientierungs- und führungslos.

Die linksextremen Parteien drehen frei in ihrem krankhaften Wahn die Gesellschaft zu „modernisieren“, sie werden nirgends gebremst, weil das dringend notwendige konservative Korrektiv dank antidemokratischer „Brandmauer“ fehlt.

Es höchste Zeit für eine konservative Wende, die kann es aber nur mit der AfD geben! Ohne diese Wende ist Deutschland verloren!

Urban Will | Mo., 17. November 2025 - 18:50

zu verzeihen. Auch die Tatsache, dass er in den wesentlichen Punkten absolut alles genau umgekehrt gemacht hat wie vor der Wahl angekündigt.
Und Sie scheinen noch immer dem Irrglauben anzuhängen, da gäbe es noch Verhandlungsspielräume. Lars hat ein Machtwort gesprochen und wenn Lars das macht, dann zieht Fritzchen, dessen Untertan, sofort den Schwanz ein.
Ich weiß nicht, wie Sie auf die Idee kommen, dass da noch wesentlich etwas geändert wird. Das einzige, was die ändern werden: die Lügen, mit denen sie dieses Geldgrab den Menschen verkaufen werden, werden noch dreister.
Die Junge Union hat die Wahl: Geschichte schreiben und den Menschen zeigen, dass man noch einen Restfunken Demokratie in den Knochen hat. Oder das dreckige Spiel doch noch mitspielen und mit den Alten untergehen.
Ich hab diese verlogene Regierung, diese Merzens, Klingbeils, Söders und all diese Lügner so satt...
Es muss die Wende her. Dies von vorneherein zu verteufeln, spricht nicht für journalistisches Können.

Was erwarten Sie von so einem Mann? Der glaubt doch im Ernst, dass Merz/Klingbeil noch eine Chance hätten. Nein, haben sie nicht. Man schaue, was wirklich mit unserer Wirtschaft los ist, wie man in dümmlicher Ideologiebesoffenheit die Goldesel dieser Wirtschaft verhungern lässt und mit Macht außer Landes treibt, wobei denen natürlich jetzt auch ihre absolute Regierungsloayalität auf die Füße fällt. Es gibt nur eine Rettung: CDU-Minderheitsregierung mit AfD-Duldung, wobei die CDU zu sich selbst zurückfinden muss. Dazu gehört, alles, was Merkel war und ist, muss radikal gesäubert werden. Diese (allerdings nur zum Schein) christlich angehauchte grünrote Socke ist der wahre Grund für all unsere Probleme. Merkel hatte den Auftrag, die CDU und mit ihr das Land BRD an die Wand zu fahren. Und sie hat diesen Parteiauftrag fast erfüllt. Die zweite Möglichkeit ist, "wenn es die geschichtliche Stunde will" (=Kohl-Zitat), eine AfD-Alleinregierung. Und die können es, allen Unkenrufen zum Trotz.

Günter Johannsen | Mo., 17. November 2025 - 19:29

Willy Brandts Satz von 1989 bekommt hier ein besonderes Geschmäckle: "Es wächst zusammen, was zusammen gehört!"
Merz ist ohnehin gegenüber der SPD um der Koalition willen zu viele Kompromisse eingegangen. Das wird doch nun nix mehr?!
Aber was das Thema Rente betrifft: Warum spricht kein Politiker das Tabu-Thema Beamtenpension an? Das sollte endlich in Angriff genommen und ausgeräumt werden. Wozu und warum gibt es das Beamtentum immer noch? Dieses Thema muss jetzt zuerst auf den Tisch und gründlich bedacht/ diskutiert werden, bevor man die Rente der ohnehin schon vernachlässigten Rentner (gegenüber Dänemark und Österreich und und .. ) angreift: mir klingt immer noch der Satz eines CDU-Politikers im Ohr: "Die Rente ist sicher!"

Günther Anderer | Mo., 17. November 2025 - 19:52

um die Union noch um die SPD. Es geht um Deutschland, seine Bürger und die Lösung unserer stetig wachsenden Probleme. Vielleicht sagt das mal jemand den üppig bezahlten Damen und Herren in Berlin.

Peter William | Mo., 17. November 2025 - 22:33

nicht primär um Parteipolitik, genau aus diesem Grund gab es bisher nur Reförmchen. Es geht um den Generationenkonflikt infolge der Demografie, des Geburtenrückgangs seit dem Pillenknick und der fortschreitenden Emanzipation der Frau. Ich kann dem allem nichts abgewinnen, aber so ist halt die Lage. Die "einfachste" Lösung wäre meines Erachtens eine frei gegebenen Abstimmung, nachdem etwas ausgearbeitet wurde worüber es sich auch zu debattieren lohnt, am besten ohne Fraktionszwang und über alle Lager hinweg, da es wie gesagt Jung gegen Alt geht. Natürlich wollen die Älteren nicht weniger Rente bekommen, wenn die jungen aber größtenteils abhauen gibt es keine Rente bzw. hohe Schulden und Inflation und somit wiederum weniger Rente. Das geht, wie gesagt, schon seit Dekaden so.

Lisa W. | Mo., 17. November 2025 - 23:55

Ihre 'Nibelungen-Treue' in Ehren, Herr Resing. Die allerdings sollte besser dem Land und den Menschen gelten als den politischen Versagern. Dieser Kanzler muss nicht mehr fallen. Er ist bereits gefallen. Das sehen alle im Inland - das sehen alle im Ausland. Und über die SPD mit ihrem verantwortungslosen Gegurke und dem üblen Foulspiel zu unseren Lasten sollten wir gar nicht mehr sprechen. Die sind keine Silbe mehr wert.

Tina | Di., 18. November 2025 - 00:39

Die Renten in Deutschland 48 % ist zu niedrig und führt in die Armut. Ein weiteres herabsetzen trifft die Jungend die dies nun fordern und es wird ein böses Erwachen geben. Die Jugend, junge Union streitet über den Rentenbeitrag, nicht aber um die Veruntreuung aus dem Topf der Rentenbeiträge. Keine Kritik an Rentenzahlungen an Personen die nie eingezahlt haben.
Keine Kritik an der Migration. Keine Kritik an Abwanderung von Firmen. Keine Kritik von Millionen Zahlungen die NGOs gehen. Sie sehen nicht die aufkommmende Rentnerarmut, bedingt durch zunehmende Arbeitslosigkeit, Importierte Armut, Billigjob, Minijob, Leiharbeit, Zeitverträge. Diese Jugend mit nur diesem einen Thema" Rente" kann es nicht und sie schaufeln sich ein Deutschland in dem sie in 20 - 30 Jahren selbst in Armut leben werden.

Andreas Peters | Di., 18. November 2025 - 09:10

Es ist viel schlimmer. Wer kann noch sagen wofür Merz steht. Der Mann hat alle seine Ankündigungen, für deren Umsetzung er gewählt worden ist, abgeräumt. Die CDU kann mit der SPD "an ihrer Seite" nur noch verlieren. Die Konsequenz muß sie natürlich selbst ziehen. Aber wahrscheinlich gehen sie entgegen Spahns Äußerung doch lieber mit den Sozis unter.

Ich, Herr Peters, bilde mir ein, es zu wissen: Merz steht für Merz, für verletzte Eitelkeit, für Rache an der verhaßten Vorgängerin die ihm „seinen“ Vorsitz & die Kanzlerschaft nahm und ihn aus der Politik mobbte.

Merz steht für Merz als Kanzler, wie und mit wem ist egal, Hauptsache ohne nennenswerten Widerstand! Darum SPD und nicht AfD, mit denen hätte er zwar viel bewegen können und er hätte dem Wählerwillen entsprochen. Darauf kommt es ihm aber nicht an, er will sein 4 Amtsjahre ohne Streß absitzen, er wäre auch mit den Linken und den Grünen ins Bett gegangen. Der ÖRR hätte es gut gefunden, das ist entscheidend, darum läßt er die SPD auch machen, weil das im Sinne des ÖRR ist!

Merz ist schwach, er hätte in die Geschichtsbücher eingehen können, als Kanzler, der Deutschland zusammen mit der AfD wieder auf den Erfolgskurs gebracht hat. Er hat sich für den Weg des geringsten Widerstands entschieden, er schwimmt wie ein toter Fisch mit dem linken Strom!

A. Brand | Di., 18. November 2025 - 09:50

das wars aber dann auch schon, denn seine Taten können nicht überzeugen!

Je mehr es in der Union brodelt, desto besser ist das, denn zum einen lenkt es die hetzenden und spaltenden Linksmedien von dem „Kampf gegen die AfD“ ab. Zum anderen ist Druck in der Union dringend notwendig, um den für Land und Leute katastrophalen Linkskurs endlich zu beenden!

Je größer der Druck in der Union ist, desto eher kommt die Erkenntnis, daß es nur mit der AfD wieder auf den Erfolgskurs gehen kann, und zwar für die Union und für Deutschland! Mit allen roten Parteien geht es nur weiter bergab noch dazu, wenn der Kanzler ein so schwacher ist wie der Fritze!

Ernst-Günther Konrad | Di., 18. November 2025 - 14:07

Dümmer als dieser Merz kann man nicht gezielt jedes Fettnäpfchen anvisieren und hinein treten, wie er das getan hat. Erst bei der JU dummes Zeug schätzen und den *Basta Kanzler* geben wollen und dann anschließend sich am Sonntagabend im Fernsehen, erneut selbst geißeln und noch einen oben drauf setzen, durch Uneinsichtigkeit und Arroganz. Immer mehr wenden sich von diesem Rentenpaket ab und bekunden Widerstand und gehen zu Merz auf Distanz. Und wenn Söder ihm freundlich auf dem Parteitag der JU sagt, er wolle ihm nicht in den Rücken fallen, aber man muss nochmal über die Rente reden, war das eine freundlich Drohung mit der CSU -Keule. Und Merz merkt schlicht und ergreifend gar nichts mehr. Kein Gespür für die Gefahr. Völlig im Merz'schen Nebel irrt er umher und nimmt nichts mehr wahr. Merz ist längst gestolpert, das zweite Mal nach der verpatzten Richterwahl. Wieder den gleichen Fehler beim Rententhema gemacht. Und erstmals wird über eine Minderheiten Regierung, auch in den Msm gedacht