- Die gefährliche Wette des Friedrich Merz
Deutschland ist vom Land des Ermöglichens zum Land des Blockierens geworden. Und das ist die Baustelle, die der Bundeskanzler und seine Regierung eigentlich angehen müssten. Stattdessen wird das neue Jahr mit wirtschaftlichen Hiobsbotschaften starten.
Friedrich Merz hat die Rente reformiert, das Bürgergeld gekippt und das Aus vom Verbrenner-Aus eingeleitet. Das glaubt zumindest Friedrich Merz – und mit ihm noch ein beträchtlicher Teil der Union.
Das ist verwunderlich, denn als Zeitzeugen dieser Umstände wissen wir doch um eine andere Geschichte: An der Rente wurde rein gar nichts reformiert, der Reformdruck wurde durch das Rentenpaket sogar noch gesenkt. Das Bürgergeld hat einen anderen Namen bekommen, aber es handelt sich um keine strukturelle Reform, was schon das minimale Einsparpotenzial zeigt, das die Regierung sich im Gesetzentwurf selbst attestiert. Und das Verbrenner-Aus ist nach wie vor ein zentralistisches Bürokratiemonster aus starren Vorgaben, dessen einzige Flexibilität darin besteht, dass der Automobilbranche minimaler Einfluss darauf gewährt wird, an welchem Bürokratie-Mix sie dann bald zugrunde gehen darf.
Status quo statt „Herbst der Reformen“
Der von Friedrich Merz ausgerufene „Herbst der Reformen“ lässt uns in einem Status quo zurück, der kaum ein Problem dieses Landes auch nur ansatzweise zufriedenstellend angeht. Man muss es in aller Brutalität festhalten: Wenn alles bleibt, wie es ist, wird es bald keinerlei politischen Gestaltungsspielraum mehr geben. Ein überschuldetes Land mit einem gigantischen Haushalt wird kein Geld mehr bewegen können. Man nennt das die „Versteinerung“ des Haushalts. Derweil fallen Monat für Monat etwa 10.000 Arbeitsplätze in der Industrie weg. Die Stimmung in der Wirtschaft ist – freundlich ausgedrückt – mies, und die deutschen Firmen, die noch investieren, tun dies im Ausland.
In dieser Woche rollte in der Gläsernen Manufaktur des Volkswagen-Konzerns in Dresden der letzte Wagen vom Band. Es ist die erste Werksschließung bei VW seit 88 Jahren. Am Standort soll eine Event-Location entstehen. Deutschland verwandelt sich in ein Industriemuseum – und das in atemberaubender Geschwindigkeit. Bestenfalls zumindest. Denn jedes Event will auch bezahlt werden, und wenn der Wohlstand erst einmal verfrühstückt ist, wird auch daraus nichts mehr.
Gleichzeitig bleibt dieses Land in einer kaum mehr erträglichen Lähmung gefangen, die jede Lust an privater Initiative im Keim erstickt. Das gilt für alteingesessene Firmen wie beispielsweise den Landmaschinenhersteller Claas, der nun wegen der Bürokratie entnervt die Planungen für ein neues Werk in Paderborn ad acta gelegt hat. Und es gilt für den Menschenschlag, der dieses Land einst zur wirtschaftlichen Weltmacht gemacht hat: die Tüftler und Macher. Jene wunderbaren Menschen, bei denen Fleiß, Kreativität und Risikobereitschaft nicht nur den eigenen Wohlstand, sondern den ganzer Landstriche mehren.
Kein Startpunkt für Erfolgsgeschichten
Die Bundesrepublik Deutschland wäre für Menschen wie Benz, Daimler, Siemens oder Bosch wohl kein günstiger Startpunkt für ihre jeweiligen Erfolgsgeschichten. Die für die Entwicklung des Automobils wichtige, heldenhafte Probefahrt von Bertha Benz von Mannheim nach Pforzheim hätte wohl in Wiesloch ein jähes Ende gefunden. Denn dort musste sie das Fahrzeug betanken und wandte sich an die örtliche Apotheke, wo sie die gesamten Bestände Ligroin aufkaufte. Dieser Stoff fällt heute gemäß Anlage 2 der „Verordnung über Verbote und Beschränkungen des Inverkehrbringens und über die Abgabe bestimmter Stoffe, Gemische und Erzeugnisse nach dem Chemikaliengesetz“ (ChemVerbotsV) unter bestimmte Regulierungen. Was man freilich erst durchschaut, wenn man die Verordnung (EG) Nr. 1272/2008, auf die Bezug genommen wird, aufmerksam studiert – und dann wiederum feststellt, dass die Abgabe an die tapfere Automobilpionierin nur erfolgen darf, „wenn der abgebenden Person bekannt ist oder sie sich vom Erwerber hat bestätigen oder durch Vorlage entsprechender Unterlagen nachweisen lassen, dass dieser die Stoffe oder Gemische in erlaubter Weise verwenden oder weiterveräußern will und die rechtlichen Voraussetzungen hierfür erfüllt und keine Anhaltspunkte für eine unerlaubte Verwendung oder Weiterveräußerung vorliegen“ (§ 8 Abs. 3 ChemVerbotsV). Ob der Apotheker diese Bürokratie auf sich genommen hätte, darf dahingestellt bleiben. Ich denke, die Unterschiede von damals und heute sind deutlich geworden.
Dabei soll diese natürlich etwas launige Abschweifung nicht darüber hinwegtäuschen, sondern lediglich illustrieren, dass Unternehmertum in Deutschland heute mit viel Frust verbunden ist. Der Staat tritt denen, die in diesem Land etwas bewegen wollen, mit wachsender Vehemenz in die Kniekehlen. Und der Frust wächst von Woche zu Woche.
Deutschland ist vom Land des Ermöglichens zum Land des Blockierens geworden. Und das ist die Baustelle, die Friedrich Merz und seine Regierung eigentlich angehen müssten. Nicht nur, weil es notwendig ist, sondern auch, weil er genau dafür gewählt wurde. Ich halte überhaupt nichts von der These, dass der Kompromiss als Selbstzweck das höchste Ziel im demokratischen Prozess sei. Vielmehr ist es wichtig, die Erwartungen, für die man gewählt wurde, gelegentlich auch zu erfüllen.
Verlängerung des Elends
Die aktuelle Regierung versucht solche Hinweise derzeit mit hastigen Verweisen auf die Weltlage, die jetzt keinen Regierungsstreit zulasse, abzuwürgen. Das kommt mir irgendwie bekannt vor. Ich kann aus Erfahrung sagen: Solche Vorstellungen verlängern höchstens das Elend, schaffen aber noch lange keine handlungsfähige Regierung. Demokratie ist kein Absolutismus auf Zeit, und Rechtfertigungsdruck gegenüber den Wählerinnen und Wählern besteht permanent – nicht nur alle vier Jahre. Daran sollte sich vielleicht auch Friedrich Merz gelegentlich erinnern. Wobei er in so kurzer Zeit derart historische Wortbrüche begangen hat, dass das Vertrauensverhältnis ohnehin kaum wiederherzustellen ist.
Die Regierung sucht ihr Heil derzeit in staatlichen Investitionen. „Ab 50 Prozent Staatsquote fängt der Sozialismus an“, hat Helmut Kohl einst gesagt – und den kann man nun wirklich schwer als libertären Fantasten abstempeln. Er wusste um die Grenzen staatlicher Intervention im Markt, und das, obwohl das Projekt „Aufschwung Ost“ nun wirklich nicht wenige staatliche Ressourcen verschlungen hat. Friedrich Merz kann oder will sich daran nicht erinnern. In der Bild-Zeitung wurde am Mittwoch kommentiert, die öffentlichen Investitionen seien eine Wette darauf, dass der Wirtschaftsmotor wieder anspringe. Das stimmt in gewisser Weise. Merz wettet bei extrem schlechter Quote und mit dem größten Einsatz, der einem Kanzler zur Verfügung steht: der Zukunft dieses Landes. Geht die Wette schief – und dafür spricht leider doch zu viel –, wird es keine Spielräume mehr geben, um dieses Land aufzurichten.
Taten statt Worten
2026 wird mit vielen wirtschaftlichen Hiobsbotschaften starten. Die düstere Regierungserklärung von Friedrich Merz hat den Ton für das kommende Jahr gesetzt. Das war sicherlich kein Fehler. Es war aber unverantwortlich, den Herbst der Reformen erst anzukündigen und ihn dann als Luftnummer zerplatzen zu lassen. Umso wichtiger ist es, dass jetzt keine weiteren Ankündigungen mehr folgen. Alles, was dieses Land jetzt braucht, sind Taten.
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dass er psychisch nicht mehr auf der Rolle zu sein scheint. Er fühlt und sieht sich als Weltkanzler, der alle retten muss. Er merkt gar nicht mehr, dass er in seinem Wolkenkuckucksheim hockt, dass keiner ihn mehr ernst nimmt, die Sozen ihn verachten und verspotten, während sie ihn tanzen lassen wie einen verlotterten Bären. Er merkt nicht mehr, dass er keine einzige Reform durchgebracht hat, für ihn reicht es, sie anzukündigen, nicht zu machen und das Nicht-Machen als Erfolg zu verkünden. Das ist schizophren, aber die eigentliche Gefahr ist, dass der Kanzler völlig nackt dasteht und das Kind fehlt, das die Union und das Volk darauf aufmerksam macht, dass er nichts zu bieten hat, dass er absolut nichts erreicht hat und absolut unfähig für dieses Amt ist.
Gerade die Union wäre in der Pflicht, endlich zu reagieren. Dieser Mann wird zunehmend gefährlich, das zeigen auch die Hassreden in Richtung Russland. Das war eine diplomatische Katastrophe, was der da aufgefahren hat.
Merz muss weg!!
sich (und seine Partei) massivst zwischen Rot-Grün-Dunkelrot auf der einen und einer geächteten aber starken AfD auf der anderen Seite selbst eingemauert hat... - er klemmt ganz einfach de facto innenpolitisch komplett fest und kann sich politisch nicht mehr wirklich bewegen. Alles natürlich 'selbstgemacht' - Handarbeit sozusagen... 🤣
Genau deshalb 'stürzt' er sich auch verstärkt auf die Außenpolitik und macht innenpolitische Ankündigungen, welche er am Ende, wenn es zur Sache kommt..., mit 'dem empfindsamen Lars' und den anderen Grün-Linken Schattenkoalitionär*innen nicht umsetzen kann.
Um 'zu springen' - in eine Minderheitsregierung oder eine Koalition mit der AfD, wie es politisch! vernünftig! und geboten wäre..., fehlen ihm die Dinger, die das Huhn hinten rauskackt... ...
Ich stimme jedem Ihrer Worte zu. Dieser Mann ist in seiner Selbstbezogenheit sehr gefährlich für Deutschland. Müssen wir tatsächlich einmal mehr einen solchen Typus ertragen?
Da man auf Grund einer Brandmauer nur noch Koalitionen zwischen Parteien bildet, die kaum noch Schnittmengen in ihren politischen Ansätzen haben, entfernen sich die gefundenen Kompromisse immer weiter von den eigentlichen Zielen einer Partei, für die der Wähler gestimmt hat. Das nervt und ist kontraproduktiv. Eine Minderheitsregierung mit sachbezogenen Mehrheitsentscheidungen und wechselnden Partnern wäre da zielführender. Und wenn man dabei die Hürden für die namentliche Abstimmung in der Geschäftsordnung sinnvoll erhöht, die zunehmend der Kontrolle der Parteidisziplin und der Wahrung der Brandmauer dient, obwohl die Abgeordneten Vertreter des ganzen Volkes und nur ihrem Gewissen unterworfen sind, wären ggf. wirklich notwendige Veränderungen besser umsetzbar.
der MACHTERHALT, darin sind sie sich aber alle sehr einig. Machterhalt ist aktuell die Hauptmotivation allen Handelns der im Bundestag vertretenen Parteien links der Brandmauer, einschließlich Die Grünen und Die Linke, denn auch sie haben indirekte Macht in der aktuellen Konstellation... ...
>> Warum also 'was riskieren'... ...? Es kann/könnte nur schlechter werden für alle beteiligten Politakteur*innen... ... (links der Brandmauer) 🤔
Geschichte und deshalb möchte ich sie auch als Ansprache an die SPD sehen.
Wenn eventuell mit Frau Merkel der Abschied von jedweder "christdemokratischer Kompetenz" eingeläutet wurde, zugunsten einer dennoch nicht ganz unwichtigen "Himmelfahrt" der CDU, dann doch auch eventuell mit den Grünen die Errichtung eines "grundsätzlichen Vorbehaltes" gegen den Menschen?
Ich überlege ständig, was ich noch sagen darf, ohne mich zu "versündigen".
Die Reflexion darüber ist mir sehr wichtig, aber das Leben selbst stelle ich nicht unter den Vorbehalt, ob es mir denn "gestattet" sei.
Weil wir aber eventuell wirklich an einem "absoluten Tiefpunkt" waren, werden wir uns daraus nicht so schnell lösen können?
Es gab sehr viel Schlimmes auf dieser Welt, es gibt es weiterhin und in den Dimension leider immer verheerender, aber m.E. nicht in der Dichte.
Will sagen, wir sind überwiegend zugänglich für Argumente und offen für Entwicklungen.
Aber die ersten Schritte nach Draußen (nach Corona) fallen mir schwer
Die Zukunft Deutschlands ist aktuell in Frankreich zu besichtigen. Ein Präsident, der mit großen Gesten und champagnergeschwängerten Worten angetreten ist und nun bald ein überschuldetes und zu keinen Kompromissen bereites Land zurücklassen wird. Dank den mittelständigen Betrieben hätte Deutschland das Potential zu einem Reset, aber Friedrich Merz mit seiner BlackRock-Attitüde ist der festen Überzeugung, dass er mit seiner Privatflugzeug-Sicht den kompletten Überblick hat. Ein Irrtum, und seine Abneigung gegen kritische Berater kommt erschwerend hinzu.
"Ein überschuldetes Land mit einem gigantischen Haushalt wird kein Geld mehr bewegen können."
Na ja, die anderen europäischen Volkswirtschaften werden uns zwei D/F schon wieder 'hochziehen', allen voran vielleicht sogar Griechenland als Dank für die 'Griechenlandrettung' Merkels seinerzeit..?🤪
/Ironie, man will's schon garnicht mehr lesen...
Wohlstandsverwahrer verteidigen ihre Sozialistische 'stabile' Ordnung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln.
Politik ist so nervig, schon lange bekannte Sachverhalte müssen zig mal wiederholt werden um auch den letzten Schwachmaten mitzunehmen. Wir kommen aus einer linken, globalisierten Welt und seit Corona geht es gen rechts, wieder eigene Produktion usw. usf.
Leider sind die Standortfaktoren hier so beschissen das niemand produzieren kann ohne dabei pleite zu gehen! Seit 3 Jahren singt die Wirtschaft dieses Lied und die Mitte verteidigt den Status Quo, wie im Artikel beschrieben, anstatt sich den neuen Gegebenheiten anzupassen.
Es ist einfach nur frustrierend und mir fehlt die Geduld noch länger zu warten. Schwarz Blau unter Merz hätte all die nötigen Reformen umsetzen können!! Aber aus mir unverständlichen Gründen lässt er lieber das Land vor die Hunde gehen. Die Renten könnt ihr euch abschminken wenn niemand mehr da ist im Alter zwischen 18-50, da ausgewandert!!
Die AfD möchte die Beiträge senken, das Rentenniveau auf 70% anheben und versucht nicht einmal irgendwas, das wie eine Gegenfinanzierung aussieht , anzudenken.
Man lehnt sich populistisch bequem an die Brandmauer und hofft letztendlich auf den großen Knall. Die AfD ist eben keine Alternative, wie viele frustrierte Bürger meinen, sie ist ein weiterer Chaotenhaufen, er von den entsetzlichen Fehlern die übrigen Parteien lebt.
Lieber Herr Kubicki, ich freue mich jede Woche auf Ihre Einlassungen! Wirklich! Aber ich schmunzle auch jedes mal beim Lesen! Heute habe ich so überlegt: "Was wäre Wenn?", Ihr werter Parteikollege nicht mit Superglue an seinem Stuhl geklebt hätte? Wenn Ihre Partei der vorherigen Regierung gar nicht beigesprungen wäre? Ganz ehrlich, ich stehe auf "Merz-Bashing", alles was Sie dazu geschrieben haben, hat seine Berechtigung! Aber! Die FDP und die deutsche Wirtschaft haben diesen Sch.... mit eingerührt! Die im Frühkapitalismus stehen geblieben deutsche Industrie ist seit Jahren nicht in der Laage in die Zukunft zu schauen! Die Bosse dachten mit ihrer Lobbyarbeit, hier in der EU und mit reichlich Schmiergeld in anderen Ländern, läuft das Geldschaufeln ewig weiter! Auf das deutsche Volk wurde doch gesch....! Nun auf einmal ist der Staat schuld!? Ich habe noch den Blödsinnigen Slogan "Der Markt reguliert das!" (Strom, Gas, Krankenhäuser, Bahn, Post, Telefon) im Ohr! FDP... da war doch was?
war und ist im hörigen Deutschland schon immer ein schwerer gewesen. Erinnern sie sich noch an Westerwelle und den Medien Shitstorm bei der geplanten Einführung einer Senkung der MWS für Hotels und Übernachtungen. Jaja, Shitstorm sind keine Erfindung der sozialen Medien, die gab es auch schon lange davor! Jetzt ist es nur leichter diese umzusetzen, gemütlich vom Sofa aus mit dem Handy Unsinn im Internet posten. Früher mittels Mistgabel und Fackel, danach mittels Briefen oder E-Mail gespame...
Ich kann es nicht oft genug sagen und dem werde ich auch nicht müde. Es war in der Zeit von Frau Merkel in der die nötigen Reformen hätten angegangen werden MÜSSEN! Sie hat aber das rotgrüne Lied der Energiewende mitgesungen. Fracking nicht zugelassen, AKW abgestellt, nicht gerettet, sich bei CCS nicht durchgesetzt und schlussendlich zwar haufenweise Auto-Meetings im Kanzleramt veranstaltet aber auf EU Ebene eine UvdL eingesetzt die Green Deal und Verbrenner Aus, Etatismus und Zentralisierung...
„Erichs letzte Rache“ wie man sie hier im Osten hin & wieder nennt, war es nicht allein.
Wo waren die Kochs, Rüttgers, Wulfs, Öttingers und viele viele andere hoffnungsvolle Politiker ? Alle hat sie mit Posten und Pöstchen versorgt und ruhig gestellt…..Auch deshalb sehe ich das Ende der CDU klar vor mir. Der Lavierer Merz wird bald genervt das Handtuch schmeißen und auf nimmer Wiedersehen von dannen ziehen……
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik
Lieber Herr William,
ich hatte da eine Zeit im Blick, lange vor Merkel. Die große Privatisierungswelle in den 1990zigern! Da war die FDP immer feste mit dabei! Natürlich hat Merkel eine Menge Bruchholz hinterlassen! Aber die Ampel hat noch mal den "Zerstörungsturbo" eingelegt! Und jeden Tag habe ich mich gefragt, wann zieht Lindner die Reißleine! Nahezu schon als morgendliches Stoßgebet! Aber nö, schön an seinen Posten geklebt! Die linke Nummer zum Schluss hat ihm ja dann auch keiner mehr abgenommen! Aus meiner Sicht war er die schlimmste Enttäuschung! Bei Rotgrün wusste man ja was kommt!
Beste Grüße aus der bunten Stadt Berlin, andere werden arm, wir bleiben arm und gar nicht sexy!
Schön, dass Sie daran erinnern, dass Nordbaden ein Hotspot der Industrialisierung in Deutschland gewesen ist,
Ich bin in dieser Gegend aufgewachsen, und habe erlebt, mit welcher Energie nach den Zerstörungen des Krieges das Land wieder aufgebaut haben, nicht nur auf den Briefmarken von "Papa Heuß" begleitet.
Aber heute? Fahren Sie hin, und sehen Sie die "Segnungen" der Deindustrialisierung und des technologischen Wandels.
Man kann nicht behaupten, dass die deutsche Politik seit 1989 wenigstens in dieser Region wirklich segensreich gewirkt hätte. Es ist leider auch in diesen beiden Städten - wie überall im Land - ziemlich traurig.
Übrigens stammt auch das Fahrrad aus dieser Gegend, und auch in der Geschichte der SPD hat sie einmal eine große Rolle gespielt.
Ach, wie nostalgisch!
Asylwende vorangetrieben …… glaubt Friedrich Merz und ein großer Teil der CDU / CSU ?
Ist das wirklich so ? Sehr geehrter Herr Kubicki ?
Da frage ich mich ernsthaft, wo Bitteschön schlagen Merzens Erfolge bei Erhebungen der Demoskopen denn durch ? Wo sind die Unionswähler & Parteigenossen die Merzens Politik honorieren? Der einzig zufriedene ist Merz selbst, der mich immer an die Redner auf den SED Parteitagen in der DDR erinnert, die von Planerfüllung & Übererfüllung und anderen „Erfolgen“ schwadronierten die im krassen Gegensatz rum realen Leben standen.
Ich denke ehr, das es in der. Union und deren Wählern intern recht grummelt und hinter vorgehaltener Hand schon über Merzens Ablösung diskutiert wird.
Ist mir aber letztlich egal was dieser Hühnerhaufen ohne Hahn da kräht ….l ich habe dies Partei schon lang aufgegeben und wähle sie aus sagen wir mal aus „politischer Notwehr“ nicht mehr. Neue unverbrauchte Leute außerhalb der etablierten Parteien braucht das Land.
Frohes Fest
Hätte nicht gedacht, dass Merz Scholz noch unterbieten kann . Der Absturz Deutschlands geht weiter, Hauptsache , er darf regieren. Die Zeche zahlen die jetzigen und künftigen Steuerzahler ; zumindest diejenigen, die nicht auswandern werden.
Im Arabischen soll es kein Futurum geben.
Wenn Merz vor Publikum seine Luftschlösser
baut, eriinert er an Gamal Abdel Nasser, der mit seinen Visionen das Volk zum Jubeln brachte.
Nur dass die Leute ihm hier immer weniger glauben und er aus verschmähter Liebe die
Milliarden der Steuerzahler und Banken sinnlos
verschleudert.
Den Deutschen fehlt der Skeptizismus gegenüber dem Machtstreben charakterlich zweifelhafter Politiker
Jetzt, nachdem die katastrophalen Folgen der Politik der letzten 20 Jahre unübersehbar sind, kommen Unternehmensführer laut klagend aus der Deckung. Man hat den ganzen Murks doch mitgemacht! Viele Vorschriften gehen zwecks Konkurrenzbehinderung auf das Wirken der Wirtschaftslobbyverbände zurück. Wie hat man die von Anfang an mit Subventionen gefütterte Klimarettung und die physikalisch unmögliche Energiewende gefeiert! Hat sich einer hingestellt und erklärt, dass es so nicht funktionieren kann? Erinnert sich noch jemand an einen Siemens Chef, der einer kaum zwanzigjährigen sog. Aktivistin einen Sitz im Vorstand angeboten hat? Man hat sich wohlig-bräsig und selbstgefällig auf vergangen Erfolgen ausgeruht und sich von der Grünen Politik alle, aber auch alle Zukunftstechnologien verbieten lassen. Hauptsache, man saß mit der Kanzlerin in Regierungsflieger.
Ich habe schon länger den Eindruck, dass die Bildungskatastrophe auch in den Teppichetagen der deutschen Wirtschaft angekommen ist
@Angelika Sehnert, Ihrer treffenden Analyse ist nichts hinzuzufügen. Joe Kaeser von Siemens ist nur einer von vielen DAX-CEO-Nieten, und der gescheiterte Luxus-Stratege Källenius feierte die Kanzlerin für ihre Politik der nicht kontrollierbaren Grenzen als Chance für die Zuwanderung von Fachkräften . Nun müssen Vertreter des Mittelstands eine Wirtschaftspolitik einfordern, die mit dem gesunden Menschenverstand nicht komplett auf dem Kriegsfuß steht.
