- Endlich mehr Rechte für leibliche Väter
Das Bundesjustizministerium arbeitet an neuen Regeln für die Vaterschaftsanfechtung. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts sollen die Hürden für leibliche Väter bei der Anerkennung ihrer Elternschaft deutlich gesenkt werden. Eine längst überfällige Reform.
Unter der Leitung von Stefanie Hubig (SPD) arbeitet das Bundesjustizministerium aktuell an einem Reformvorschlag für das Vaterschaftsanfechtungs-Gesetz sowie das Abstammungsrecht. Im April vergangenen Jahres hat ein leiblicher Vater ein Verfassungsbeschwerde-Verfahren auf den Weg gebracht, nachdem ihm die Anfechtung der rechtlichen Vaterschaft für seinen Sohn untersagt worden war. Nach der ersten Zurückweisung durch das Gericht blieb er weiter hartnäckig und arbeitete sich bis in die höchsten gerichtlichen Instanzen vor.
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Da gibt es doch tatsächlich ein Thema, wo Männer schlechter gestellt sind als die Frauen. Was machen Väter, die von dem Kind nichts wissen, erst nach Jahren erfahren, dass sie Vater sind und dann ihr Recht auf Vaterschaft und Mitsprache wahrnehmen wollen? Ein schwieriges Thema, wenn ein Kind einen angeheirateten Vater hat und der biologische erst Mal nichts weiß und dann doch nach drei oder vier Jahren irgendwie davon erfährt. Ist ja häufig Thema in Spielfilmen. Kann der Vater künftig dann auch seine Rechte feststellen lassen? Kann er ggfls. diese Rechte einklagen und erhalten? Ich lese nur von Sperrfrist für ein halbes Jahr, solange der Vater noch den DNA-Test anstrebt. Klingt für mich schwammig. In jedem Fall ist es gut und richtig, Kinder ab dem 14. Lebensjahr mit in die Entscheidung einzubinden´. Warten wir also mal die konkrete Ausgestalt ung ab.
