Correctiv
Szene aus „Geheimplan gegen Deutschland – Ein Nachspiel“ mit Andreas Beck am Schauspiel Köln / Anna Sorgalla

Recherchenetzwerk „Correctiv“ kämpft um seinen Ruf - Ein trauriges Schauspiel zu Köln

Mit seinem Bericht über eine angebliche „Vertreibungskonferenz“ erregte das Medienhaus „Correctiv“ Anfang 2024 großes Aufsehen – doch bald schon erwiesen sich die „Recherchen“ als substanzlos. Jetzt wird ausgerechnet im Kölner Stadttheater ein mehr als dubioser Kronzeuge präsentiert.

Porträt Mathias Brodkorb

Autoreninfo

Mathias Brodkorb ist Cicero-Autor und war Kultus- und Finanzminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Er gehört der SPD an.

So erreichen Sie Mathias Brodkorb:

Die Nervosität im Medienhaus „Correctiv“ scheint groß zu sein. Vor wenigen Tagen präsentierte es einen umfangreichen Artikel, der seine umstrittenen Recherchen zu einer „Vertreibungskonferenz“ aus dem Jahre 2023 stützen soll. Anfang 2024 hatte der Vorgang die ganze Republik bewegt und Millionen Menschen auf die Straßen gebracht.

Der Hintergrund für die jüngste Eigenberichterstattung: In den vergangenen Monaten hatten mehrere Medienhäuser Prozesse verloren. Sie alle hatten sich in ihrer Berichterstattung auf die Recherchen von „Correctiv“ verlassen. Und mit dem Portal „Übermedien“ und der Wochenzeitung Die Zeit kritisierten auch renommierte journalistische Akteure die Qualität der Arbeit von „Correcitv“.

Für dessen Geschäftsmodell sind das missliche Tatsachen. Reichweite erzielt das Recherchenetzwerk nur dann, wenn etablierte Medien die Ergebnisse seiner Arbeit übernehmen und öffentlich verbreiten. Steht deren Seriosität zur Debatte, könnten demnächst auch die Einnahmequellen versiegen. Man wird den jüngsten „Correctiv“-Artikel daher vor allem als einen Beitrag in eigener Sache werten dürfen, um das ramponierte Image aufzupolieren.

Dabei soll künftig auch das Schauspielhaus Köln behilflich sein. Zeitgleich zur Veröffentlichung der neuen Recherche im „Fall Wannsee“ veranstaltete dieses eine szenische Lesung des Schauspielers Andreas Beck. Den Grund für die Zusammenarbeit mit dem Theater erläutert „Correctiv“ so: „Journalismus soll Wirklichkeit sichtbar machen. (…) Auf der Bühne (…) wird die Komplexität der Realität nicht nur verständlich, sondern gemeinsam erfahrbar.“ Die Schauspielbühne soll also der Wahrheit durch emotionale Überwältigung auf die Sprünge helfen. Dem fühlt sich auch Intendant Kai Voges verpflichtet: „Jetzt im Zeitalter alternativer Fakten ist es an uns Theatermachenden, die Komplexität der Gegenwart erfahrbar zu machen.“

Ein denkwürdiger Kunst-Begriff

Das ist überraschend. Auf die Frage, was „Kunst“ eigentlich sei, dürfte bisher kaum jemand auf die Antwort gekommen sein, sie müsse der politischen Wahrheit zuarbeiten. Üblicherweise wären eher Antworten gegeben worden wie die, in der Kunst gehe es um die Stärkung der Imaginationskraft unter den Bedingungen der Freiheit: „Auf den Flügeln der Einbildungskraft verlässt der Mensch die engen Schranken der Gegenwart (…).“ (Friedrich Schiller)

Wo sich die Kunst von der Idee der Freiheit verabschiedet und sich politischen Absichten unterwirft, wird sie zu Propaganda und verfehlt gerade dadurch die Wirklichkeit. Gelenkte Wahrheit gibt es nicht. Man konnte die Traurigkeit der theatralischen Erziehung zur Wahrheit dieser Tage am Schauspielhaus Köln live in Augenschein nehmen.

Die szenische Lesung von Andreas Beck bestand aus drei Teilen. Zunächst arbeitete er sich an Die Zeit und „Übermedien“ ab. Die Botschaft des Ganzen: Die Kritik der Kollegen sei unberechtigt. Dann ging Beck zahlreiche, für „Correctiv“ zum Teil missliche Gerichtsurteile durch. Mutmaßliche Absicht des Ganzen: Die Niederlagen vor Gericht sollten als Effekt einer guten Tat inszeniert werden.

Hauptstreitpunkt war nämlich meist die Frage, ob denn in der Nähe von Potsdam 2023 tatsächlich die zwanghafte Ausweisung deutscher Staatsbürger mit Migrationshintergrund diskutiert worden sei oder nicht. Mehrere Gerichtsprozesse gingen auch deshalb verloren, weil dies nicht glaubhaft gemacht werden konnte. Schauspieler Beck nennt nun den vermeintlichen Grund dafür: „Correcitv“ hätte seine Quellen schützen müssen. Ein Nichtbeweis wird so zu einem Akt moralischer Tadellosigkeit uminterpretiert. Die implizite Botschaft: „Correctiv“ hat auch dann recht, wenn es das nicht beweisen kann oder will.

Ein angeblich ultimativer Beweis

Nach einer Stunde kommt es dann zum dritten Teil und Höhepunkt des traurigen Spiels zu Köln: Andreas Beck präsentiert für „Correctiv“ nun doch endlich einen ultimativen „Beweis“ dafür, dass in Potsdam verfassungsfeindliche Inhalte diskutiert worden seien. Das sei „erstmals“ auch von einem Teilnehmer der Veranstaltung öffentlich bestätigt worden, betonen die „Correctiv“-Autoren Marcus Bensmann und Jean Peters in ihrem Artikel.

Anlässlich dessen reißt der Schauspieler Andreas Beck zum Schluss seiner szenischen Lesung einen DIN A4-Umschlag auf, holt ein paar Zettel hervor und beginnt zu lesen. Aber bevor er das tut, kündigt er bedeutungsschwanger an, dabei handele es sich „tatsächlich“ um „eine eidesstattliche Versicherung“ eines Teilnehmers der „Wannsee-Konferenz“:

„Dieses Remigrationskonzept, das faktisch auf eine ethnische Säuberung bzw. Vertreibung hinausläuft, zielt darauf ab, durch ein Maßnahmenpaket einen Assimilationsdruck zu erzeugen, der freiwillig oder unfreiwillig zur Auswanderung der betreffenden Personen mit und ohne deutsche Staatsbürgerschaft aufgrund ihrer ethnischen Herkunft führen soll.“

Auch Marcus Bensmann und Jean Peters betonen zu Beginn ihres begleitenden Artikels, dass diese Sätze aus einer „eidesstattlichen Versicherung“ stammten. Und sie sagen dann noch den Satz: „Wer in einer eidesstattlichen Versicherung die Unwahrheit sagt, kann sich strafbar machen.“ Das soll wohl dazu dienen, die Glaubwürdigkeit des Zeugen und damit ihrer ursprünglichen Berichterstattung zu untermauen.

An dem Satz, dass unwahre eidesstattliche Versicherungen eine Straftat darstellen können, ist nichts falsch. So steht es in Paragraf 156 Strafgesetzbuch. Irreführend ist der Satz trotzdem. Dass Bensmann und Peters darum wissen und deshalb manipulative Absicht hinter dem Vorgang steckt, darf man getrost annehmen.

Das Strafgesetzbuch sieht nämlich nur dann eine Strafe für falsche eidesstattliche Versicherungen vor, wenn diese vor einer „zuständigen Behörde“ abgegeben werden. So steht es wortwörtlich im Gesetz. Die eidesstattliche Versicherung, um die es hier geht, wurde aber vor einem Notar abgegeben und gerade nicht vor einem Gericht. Und damit droht dem Betreffenden auch dann keinerlei Konsequenz, falls die eidesstattliche Versicherung vollständig erstunken und erlogen sein sollte.

Das bestätigt übrigens der Notar selbst, der sie abgenommen hat: „Der Notar belehrte den Erschienenen darüber, dass eine gegenüber einer zuständigen Behörde im Sinne der §§ 156, 161 StGB vorsätzlich oder fahrlässig abgegebene falsche Versicherung an Eides Statt strafbar ist. Der Notar selbst ist nicht zuständige Behörde im Sinne dieser Vorschrift.“

Warum aber versuchen dann Bensmann und Peters in ihrem Text den Eindruck zu erwecken, dass es anders wäre, als drohte also dem „Erschienenen“ im Falle der Falschaussage eine Strafe? Offenbar soll nicht nur der Journalismus künftig auf der Bühne inszeniert werden. Längst hat die Inszenierung in den Journalismus Einzug gehalten.

Aber nehmen wir an, es wäre anders, als wäre also diese eidesstattliche Versicherung tatsächlich vor Gericht abgegeben worden. Auch das änderte nichts.

Wertlose Meinungsäußerung

Das liegt daran, wie sie formuliert worden ist. Die entscheidende Passage lautet: „Dieses Remigrationskonzept, das faktisch auf eine ethnische Säuberung bzw. Vertreibung hinausläuft (…).“ Die Verbindung von „faktisch“ und „hinausläuft“, verwandelt eine mögliche Tatsachenbehauptung in eine rechtlich wertlose Meinungsäußerung.

Der Zeuge von „Correctiv“ behauptet also nicht, in der Nähe von Potsdam sei einst tatsächlich eine rechtswidrige „Vertreibung“ deutscher Staatsbürger geplant und diskutiert worden. Der Zeuge gibt stattdessen zu Protokoll, es sei seine Meinung, dass das Diskutierte darauf „hinausläuft“. Gerichtlich angreifbar und strafrechtlich relevant können aber nur falsche Tatsachenbehauptungen sein. Die allerdings hat der Zeuge gar nicht getätigt. Das ist der zweite Schritt einer weiteren Manipulation der Öffentlichkeit durch „Correctiv“.

Und es gibt eine dritte. „Correctiv“ kann oder will bis heute nur einen einzigen Zeugen für seine Berichterstattung aus dem Januar 2024 benennen. Im Zentrum steht dabei die strittige Behauptung, in einer Villa in der Nähe des Wannsees sei es auch um einen „‚Masterplan‘ zur Ausweisung von deutschen Staatsbürgern“ gegangen.

Journalistisch gilt es als unschicklich, sich nur auf eine einzige Quelle zu berufen. Standard sind eigentlich zwei voneinander unabhängige Quellen. Aber manchmal lässt die Wirklichkeit die Einhaltung dieser Standards nicht zu. Was ist zum Beispiel, wenn es nur einen einzigen Zeugen für eine Tat gibt? Oder wenn ein zweiter Zeuge aus übergeordneten Gründen geschützt werden muss? Dann muss man umgekehrt die Seriosität der einzig verbliebenen öffentlichen Quelle maximal absichern. Man nennt das „Quellenkritik“. Wer also ist jene ominöse Quelle, die eine folgenlose eidesstattliche Versicherung vor einem Notar abgegeben hat? Ihr Name lautet Erik Ahrens.

Es ist allerdings problematisch, wenn man sich als einzigen öffentlichen Zeugen ausgerechnet auf ihn stützen muss. Bis vor kurzem war er noch selbst tief verstrickt in das rechte Milieu. Er wechselt seine politischen Positionen wie andere Leute ihre Unterhosen.

Begonnen hat seine politische Sozialisation nach eigenen Angaben bei der „Linken Liste Frankfurt“. Dann stieg er in die rechte Szene ein. Heute legt er sich das so zurecht: „Jetzt sehe ich, dass dies alles eine Art Initiation war, eine sogenannte ‚insight operation‘. Ich wurde auf eine subversive Rolle im Kampf gegen rechts vorbereitet.“ Erik Ahrens sieht sich heute als Werkzeug des Schicksals.

Erik Ahrens
Erik Ahrens / Plattform X

Er war nicht nur Teilnehmer an der „Konferenz“ nahe Potsdam im November 2023. Im selben Jahr wollte er außerdem noch so etwas wie der neue Adolf von Deutschland werden: „Ich sah mich als Hitler“. „Eine populistische Bewegung rund um eine Person“ – das habe es in Deutschland „seit 100 Jahren“ nicht mehr gegeben, sagte er damals. Und er wollte selbst dieser Mann sein.

Ahrens verstrickte sich vor gar nicht allzu langer Zeit immer tiefer in antisemitische und rassistische Ideologien: „Wir leben jetzt für die Rasse.“ Immer mehr Angehörige der rechten Szene distanzierten sich daraufhin von ihm. Wohl auch deshalb, weil sie zunehmend an seiner psychischen Hygiene zweifelten.

Vor einigen Wochen outete sich Erik Ahrens zum Beispiel als Manager auf der Erotikplattform „Only Fans“ und bot vermeintlich Coaching-Kurse an. Vor wenigen Tagen gab er dann in einem Interview bekannt, dass das alles bloß ein Fake war: „Die Rechten haben das Coaching gekauft, ich habe daran verdient – im Grunde ist das Betrug, aber das war mir egal.“ Seit dem 6. September bewirbt Erik Ahrens nun auf der Plattform „X“ den „Erik-Token“, angeblich so etwas wie eine Krypto-Währung. Das Verwirrspiel geht in die nächste neue Runde.

Konstant bleibt bei Ahrens nur eines: die Vehemenz und Selbstüberzeugtheit, mit der er vertritt, was immer er gerade denkt. Nun ist es sein größtes Ziel, die AfD und alles „Rechte“ zu bekämpfen. In diesem Kampf bräuchte es „härtere Methoden“ als bisher. „Ich bin perfekt auf diese Aufgabe vorbereitet“, sagt er dazu. Aber erstmal schreibt er als überzeugter „Ex-Nazi“ ein Buch mit dem Titel „Mein Kampf“. Behauptet er zumindest.

Weder der Schauspieler Beck noch die Journalisten Bensmann und Peters klären ihre Zuschauer und Leser über die Illustrigkeiten ihrer einzigen öffentlichen Quelle auf. Natürlich sei es ein wenig „verrückt“, gesteht der Schauspieler Beck zumindest beiläufig ein, sich nun auf Ahrens zu berufen. Aber auf wen solle man sich denn sonst in dieser Sache verlassen, fragt er im Schauspielhaus Köln in den Zuschauerraum. Immerhin riskiere Ahrens im Moment ja „sein Leben“. Die Glaubwürdigkeit des Zeugen ist eine Folge von Halluzinationen, die im Namen der Wirklichkeit über die Wirklichkeit gelegt werden.

„Alles gegeben für unsere Demokratie“

Und dann verlieh der Schauspieler Beck seinem Anliegen noch etwas mehr moralischen Nachdruck. Er jedenfalls wolle seinen Kindern und Enkeln einmal eine gute Antwort auf die Frage geben, was er denn getan hätte, als es „grad um alles“ ging. Dann wolle er sagen können, er habe, „als es darauf ankam“, nichts weniger als „alles gegeben für unsere Demokratie“. Das Schauspielhaus Köln und „Correcitv“ wollen eine „auf mindestens fünf Jahre angelegte Kooperation“ angehen. Allein in der Spielzeit 2025/26 werde es fünf Inszenierungen im Namen ihrer eigenen Wirklichkeit geben.

Aber „Correctiv“ ist inzwischen nicht nur auf Schauspielbühnen aktiv. Es verantwortet auch ein Projekt zur Rettung der Qualität des Lokaljournalismus in Deutschland. Unterstützt wird es dabei von so namhaften Institutionen wie der „Stiftung Mercator“ oder der „Rudolf Augstein Stiftung“.

Auch in diesem Jahr fand zu diesem Zweck eine Konferenz an der Universität Erfurt statt. Rund 350 Medienschaffende sollen daran teilgenommen haben. Sie erarbeiteten auch einen Forderungskatalog zur Stärkung der Qualität des Lokaljournalismus in Deutschland. Eine der Forderungen an die Medienhäuser und Verleger lautete ironischerweise, guter Journalismus müsse „die Distanz zu den Objekten der Berichterstattung“ wahren.

Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.

H.Stellbrink | So., 14. September 2025 - 20:32

Es ist immerhin ehrlich, wenn CORRECTIV sich durch die Darstellung der propagandistischen Inhalte seiner "Recherchen" als das outet, was es ist: Ein Schmierentheater.

Dr. Armin Schmid | Mo., 15. September 2025 - 08:24

Was Correctiv zur Rettung seines Wannseeprojekt auf die Bühne bringt, klasse! Insbesondere die Bewertung der eidesstattlichen Erklärung und der Person des "Kronzeugen". Schade, dass der Rezitator nicht mit Heiligenschein auftrat. Sollte er in der Requisite fehlen, vielleicht wegen Sparzwang, spende ich ihn gerne für die nächsten Inszenierungen.

Martin | Mo., 15. September 2025 - 09:19

Die hat den gleichen Wert wie die der angeblichen "Zeugen " des RBB in der grünen Affäre gelbhaar. Nämlich gar keinen. Nur vor einem Gericht ist es relevant.

Ernst-Günther Konrad | Mo., 15. September 2025 - 09:27

Die ganzen Lügner und Verleumder bekommt man nur über das Geld. Zumindest dürfen die keine Steuergelder mehr bekommen. Und die Finanzierung durch Parteien gehört geächtet, öffentlich gemacht und die Zusammenhänge offenbart. "Die implizite Botschaft: „Correctiv“ hat auch dann recht, wenn es das nicht beweisen kann oder will." Damit arbeitet ja nicht nur "Correctiv". Die haben ja staatliche Vorbilder. Ganz vorne der Verfassungsschutz. Die behaupten ja alles Mögliche über die AFD und bleiben echte Beweise schuldig. Die greifen sich ja auch einzelnen Textpassagen von AFD-Politikern aus dem Zusammenhang heraus und framen die zu einer "rechtsextremen" Aussage um. Und auch im ÖRR nicht besser. Hayali und Theveßen die jüngsten Beispiele. Sie machen nichts anders. Vielmehr scheinen die einen die anderen noch übertrumpfen zu wollen. Und dann lassen sich "Kulturschaffende" und öffentlich finanzierte Einrichtungen dazu auch noch missbrauchen. Wer schaut sich das überhaupt an? Ach stimmt, Kölner.

Wort für Wort meine Gedanken. Besser hätte ich es sicher nicht hingekriegt. Meinen aufrichtigen Dank. Im Grunde muss man sich mit diesen "Correktiv-Schmierern" gar nicht mehr befassen. Das sind auch keine Journalisten, das sind bezahlten Schmierenschreiber. Die sind nicht satisfaktionsfähig. Und Theveßen und Hayali? Oh weh, verdammte Bucht. Hoffentlich haben die Amis den Schneid und schmeißen dieses Gesindel aus dem Lande bzw. verbieten die Einreise. Allesamt hochbezahlte Hetzer und Hassprediger. Aber über andere den Hassvorwurf auskippen. Pfui Deibel! Es wird tatsächlich Zeit für Großreinemachen. Was sich da in den letzten 30 Jahren angesammelt hat. Und wir blöden Ossis, wir Idioten sind mit großer Vorfreude in diese Scheißeinheit getaumelt. Und? Was haben wir gekriegt? Ich sage, das war alles bereits vergammelt und verfault, wir hätten das BRD-System, wie der Kabarettist Uwe Steimle einmal richtig sagte, zuerst einmal leasen sollen, dann hätten wir´s nämlich zurückgeben können...

Wolfgang Borchardt | Mo., 15. September 2025 - 09:47

um eine Meinungsäußerung handelt, kann man kräftig damit Politik machen. Und das hat man getan. Gut, dass Korrektiv ein Korrektiv hätte. Ähnlich die Klimamodelle des bekannten Instituts, die es bis in die Politik geschafft haben. Die sich mehren de Kritik aus der Wissenschaft wird vorerst erfolgreich ausgeblendet, steht doch ein mächtige Lobby dahinter. Und man schaut selten zurück. Was würde prophezeit und wie schlimm war es wirklich? Immerhin reicht schon die Ankündigung von Veränderungen, ein bequem gewordenes Volk zu erschrecken und zu manipulieren, das es nicht gäbe, wären die Vorfahren ähnlich anpassungsunwillig gewesen.

Peter William | Mo., 15. September 2025 - 10:08

"Die Verbindung von „faktisch“ und „hinausläuft“, verwandelt eine mögliche Tatsachenbehauptung in eine rechtlich wertlose Meinungsäußerung."

Wie hätte denn der Satz formuliert werden müssen um nicht als Meinungsäußerung sondern eben als Tatsachenbehauptung zu gelten.

Selbst eine Tatsachenbehauptung ist doch nur eine durch Zahlen (fälschbar oder inkorrekt, manipuliert usw.) untermauerte Meinungsäußerung? Alles Recht schwammig in dieser Angelegenheit m.E. Bin kein Jurist.

Umschwommen wird halt nach wie vor, weil keiner weiß wie es gemacht werden soll, also wenn nicht an der EU Außengrenze, also mehr, nicht weniger Europa in dieser Hinsicht, der Begriff Asyl. Einmal hier und sie können bleiben, auch wenn kein Asylgrund besteht, da Wirtschaftsflüchtling.

Thomas Veit | Mo., 15. September 2025 - 10:48

hoffentlich wechselt er nach seiner Gesinnung nicht auch noch mal schnell das Geschlecht..., denkbar wäre das ja... ...

Die offensichtliche Rechtstrickserei (von 'das Recht', nicht 'rechts'....) spricht ja auch schon Bände für sich..., auf welch dünnem Eis sie bei Correctiv tanzen... ...

>> Hauptsache 'gegen Rechts...!!' Der Zweck heiligt die Mittel..., wie in jeder Diktatur... 🤔

A. Brand | Mo., 15. September 2025 - 12:58

Szene alles einfällt um die Realität zu verdrängen! Wobei „Kunstschaffende“ schon sehr lange zur linken/linksextremen Szene gehören, zumindest hierzulande, wer in dieser Szene nicht links ist, der erreicht auch nichts. Dabei zeigt sich in der Regel je weniger Talent, desto weiter links.

Es bleibt der schwache Trost, es handelt sich bei den Propagandaaktivitäten des Kölner Stadttheaters um klassisches preaching to the converted, sie werden daher wenig bis nichts bewegen, denn wer sich das gibt, ist schon Correctiv-Fan.

Ein Armutszeugnis für beide ist es dennoch, für das Theater, weil es sich für eine solche Aktion hergibt und für Correctiv, weil es eine solche Aktion nötig hat. Ernst nehmen kann man beide nicht (mehr).

Bernhard Keitel | Mo., 15. September 2025 - 18:19

ist ja auch nicht Kunst, sondern Propaganda mit Falschbehauptungen vermeintlicher Tatsachen, die aus Lügen konstruiert wurden.
Dass damit Millionen Menschen auf die Straßen gebracht wurden, ist hochgradig bedenklich, erkennt man doch das Manipulationspotenzial durch das konzertierte Handeln von ideologisch verblendeten Organisationen, unverantwortlichen Medien und nutznießenden skrupellosen Politikern. Zum Schluss, nachdem alles aufgeflogen ist, zieht man sich auf wertlose eidesstattliche Versicherungen zurück. Insoweit handelt es sich schon um eine künstlerische Spielart von Hetze auf der Bühne.

Im übrigen sollte man auch einmal darlegen, was an dieser Unterstellung zu beanstanden ist, außer dass es eine unverschämte Unterstellung ist: „Dieses Remigrationskonzept, das faktisch auf eine ethnische Säuberung … usw.“