Kinderspielplatz
Die Stadtverwaltung von Köln will das Wort 'Spielplatz' aus dem Wortschatz streichen / picture alliance / Panama Pictures | Christoph Hardt

Propaganda - Der Kampf um die Köpfe der Bürger

Wenn „Spielplatz“ plötzlich „Aktionsfläche“ heißt, absurde Plakate Realität verdrehen und eine linientreue Juristin Verfassungsrichterin werden soll – dann wird Propaganda zur Normalität. Höchste Zeit, den Irrsinn beim Namen zu nennen.

Alexander Grau

Autoreninfo

Alexander Grau ist promovierter Philosoph und arbeitet als freier Kultur- und Wissenschaftsjournalist. Zuletzt erschien von ihm „Die Zukunft des Protestantismus“ bei Claudius.

So erreichen Sie Alexander Grau:

Gute Propaganda verbreitet keine Parolen. Die sind leicht zu durchschauen und stoßen die Menschen nur ab. Gute Propaganda verschleiert daher, dass sie Propaganda ist. Gute Propaganda gibt sich als Selbstverständlichkeit. Sie versucht, in die Alltagssprache der Menschen einzusickern. Sie versucht Bilder im Kopf zu kreieren, die Assoziationen freisetzten und emotionale Bewertungen. Moderne Propaganda arbeitet nicht mit Fahnen und Bannern. Sie versucht vielmehr sich in der Alltagskultur festzusetzen, in Konsumgütern, Vorlieben, Freizeit und Moden.

Cicero Plus

Ohne Abo Lesen

Mit tiun erhalten Sie uneingeschränkten Zugriff auf alle Cicero Plus Inhalte. Dabei zahlen Sie nur so lange Sie lesen – ganz ohne Abo.

Mehr lesen über

Bei älteren Beiträgen wie diesem wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis.

Christa Wallau | Sa., 5. Juli 2025 - 15:51

M e r z hat dafür gesorgt, daß die Linksgrünen diesen Coup landen konnten.
Als ob dieser Mann sich jetzt entschieden gegen den Versuch wehrte, dem ohnehin schon auf Mainstream-Linie befindlichen Bundesverfassungsgericht eine ultralinke Richterin hinzuzufügen!

Die Hegemonie der Linken ist überhaupt nicht gebrochen, sondern sie nimmt - im Gegenteil - gerade erst so richtig Fahrt auf.

Machen wir uns nichts vor:
Ohne Kampf, zur Not mit a l l e n Mitteln, werden diejenigen, die sich in Jahrzehnten die Herrschaft über die Köpfe im Land erarbeitet haben, n i e
loslassen von ihrer Macht. Mit Zähnen und Klauen dürften sie diese verteidigen.

Wo sind dagegen die kampfbereiten Leute auf Seiten der Vernunft und des Konservatismus???
Außer Artikeln zum Lesen
ist da nie was gewesen!!!

Außer Artikeln zum Lesen ist da nie was gewesen!!!""

Es steht Ihnen selbstredend frei da selber 'etwas auf die Beine zu stellen'...!? Oder lesen Sie selbst vielleicht nur Artikel..., in Ihrer persönlichen Echokammer...?

Bin sehr gespannt was konkret Sie vorschlagen..., außer AfD wählen, denn das kann ich auch ohne Ihre Hilfe. Nix für ungut...

wenn man aus eigener Erfahrung in einem „sozialistischen Staat“ sozialisiert wurde (Schule, Abitur, Dipl. Ing) & gearbeitet hat, und deshalb nicht begreifen kann, dass mit „Erichs letzte Rache“ der Linksdrall dieses Landes unverständlicher Weise richtig Fahrt aufgenommen hat…… und „DER“ der als „Konservativer“ angetreten ist, nach dem Gewinn der Wahl mit dem alten SPD/Grün dominierten BT ein gigantischen Schuldenpaket auf den Weg brachte ?
Diese „Blockflöten“ der „nationalen Front unter Führung des Parteienkartells von Union bis Linkspartei ? Wen Bitteschön soll ich wählen, wenn ich mir & mein Kindern und Enkeln diese ganzen linken (grünen) Spinnereien die zur Massenverarmung & Massenverblödung letztendlich führen, ersparen will? Sagen Sie’s mir Veit !
„Mein“ Land von dem ich träumte für das ich „brannte“ ist mir und vielen anderen aus dem Osten ab 2015 ab Handen gekommen …..Es ist nicht mehr „mein“ Land. Da hat Merkel, recht und wie ! ! !
Mit freundl. Gruß a d Erfurter Republik

Sehr geehrter Herr Thomas Veit, leider muß ich Ihnen widersprechen:
AfD wählen - das könnten Sie eben n i c h t ohne meine Hilfe!

Ich habe nämlich in unserem Kreis die AfD mit aufgebaut und mußte mir von diesem Zeitpunkt (2013) an jede Menge übelster Beschimpfungen und Ausgrenzungen bieten lassen.
H e u t e sehen Viele, was alles falsch läuft in Deutschland, aber vor 12 Jahren eben leider noch nicht!
Ich habe keinen Nachholbedarf an tatkräftiger Einsatzbereitschaft für mehr Vernunft und gesunden Menschenverstand in der Politik.
Ich lebe auch nicht in einer Echokammer, sondern ich stehe offen zu meiner Meinung, wenn ich mit Leuten zusammentreffe, die gegensätzlicher Ansicht sind als ich, so z. B. bei Treffen innerhalb der katholischen Kirche oder bei öffentlichen Veranstaltungen der CDU.
Wenn das mal m e h r Leute täten, wäre schon sehr viel gewonnen!
Dann brauchten wir nicht zu beten und zu hoffen, daß Merz irgendwann noch die
Kurve noch kriegt...

Nichts für ungut, Herr Veit, aber gerade der Frau Wallau tun Sie mit ihrem unrecht. Sie tut mehr, als "die AfD nur zu wählen".

Wenn noch viel mehr in 🇩🇪 bereits auf diesem Stand wären, dann würde es dem Land nicht so schlecht gehen, verlassen Sie sich drauf. Es ist, wie vieles im Leben, eine Frage des Bewusstseins. Sie brauchen sich nur mal eine beliebige Straßenumfrage anzuhören, dann begreifen Sie, wie die Versatzstücke der Propaganda in den Hirnen der Bevölkerung vagabundieren.

Und selbst der epochale Verrat am Wähler eines Herrn Merz hat nicht dazu geführt, die CDU dauerhaft in den Umfragen nach unten zu drücken. Sie hat sich wieder erholt, tagesaktuelle Ereignisse haben die Erinnerung an die Schuldenorgie und die Wahlversprechen verdrängt.

Und so geht es mit anderen Problemen auch, bevor nicht jeder einzelne Bürger das Missmanagement der Eliten in den letzten drei Regierungen schmerzhaft im eigenen Portmonee spürt, wrd sich nichts ändern. Aber der Tag kommt

... und nachfolgend auch Herr Veit - wie oft habe auch ich mir die letzten Jahre schon gedacht: WER ruft denn endlich zu ein paar Großdemos auf in meinetwegen 5 Großstädten Deutschlands (oder womöglich umgekehrt, der konservativeren, aber womöglich auch wertschöpfenderen Landbevölkerung wegen in zwei Dutzend Klein- oder Mittelstädten) zu einer Aktion unter dem Motto "Schluss mit links-grüner Dauerpropaganda!"?! Gerne auch mit anderen Angriffsparolen auf diese unappetitliche, nervig-arrogante Zeiterscheinung?!
Da könnten sich auch einmal unwoke Prominente wie weiland Monika Gruber, Dieter Nuhr u.a. vorne hinstellen und "die schweigende" bzw. aus sehr guten Gründen NICHT woke Mehrheit sich dazu gesellen bzw. gesellinnen (Scheeerz!)
Einzelpersonen meines, Frau Wallaus und auch Ihres Kalibers, Herr Veit, sind DAZU nicht in der Lage - und wenn dezidiert sich anti-woke gebende Organisationen/Parteien den Allerwertesten nicht hochkriegen, wird halt die Mehrheit bis 2029 "schweigend" bleiben!

Dr. Oliver Strebel | Sa., 5. Juli 2025 - 16:02

Wenn man den Titel bei youtube eingibt, findet man einen Ausschnitt, wo Frau Brosius-Gersdorf spricht. Da redet sie ganz auf "Cicero-Linie" zur Medienfreiheit und zum Compact-Verbot, das sie kritisch hinterfragt. Ergo ist sie nicht auf Faeser-Linie.

Womöglich ist Frau B.-G. krass links. Aber mit Linken, BSW, linker SPD und linken Grünen wählen ca 20% der Bürger krass links. Daher habe ich kein Problem damit, wenn diese 20% im Verfassungsgericht vertreten sind. Nur sollten auch die 20% AfD-Wähler im Verfassungsgericht vertreten sein.

Die paulinische Theologie erhebt vielfach die Forderung: Ertraget einander! Was ist denn schon dabei, wenn ein AfD-Parlamentsvize Zeug redet, sodaß Heidi R. im Stakkato schimpft und mit bunten Armen fuchtelt oder wenn eine Verfassungsrichterin beim Urteilsspruch gendert und Alice W. maximalst angewidert dreinschaut?

Das "Ertraget einander" macht menschliche Gemeinschaften stark. Ansonsten verzettelt man sich im nutzlosen Streit.

Weise Worte, Herr Dr. Strebel! Ich bin sehr beeindruckt!
Was die meisten Menschen heute oft vollkommen aus den Augen verlieren: Das Gegenüber zu respektieren, auch wenn es mit völlig anderen Ansichten daherkommt.
Viele Menschen und Organisationen gehen heute viel zu schnell zur Entmenschlichung anderer Menschen und Bevölkerungsgruppen über.
Das echte, offene Gespräch und Streit im Rahmen des Anstands sind mangels Bildung und/oder Sozialisierung beinahe abhanden gekommen.
Wer Menschen ausgrenzt, richtet Schaden an. Wer Parteien ausgrenzt, grenzt Menschen aus.

Welch hehre Gedanken - nur haben die mit der derzeitigen politischen Realität wenig bis gar nichts zu tun. Die AfD wird ausgegrenzt bis zum St.Nimmerleinstag - es sei denn, sie gewinnt die absolute Mehrheit. Und die extremen Linken mit ihren 20 % dominieren noch immer mindestens 60 % der veröffentlichten Meinung, dem indoktrinierten ÖRR sei Dank. Und das finde ich maximal schrecklich. Wenn Merz nicht endlich seine Eier in der Hose entdeckt, gewinnt die AfD step-by-step. Genau deshalb kommt eine solch fatale Verfassungsrichterin ja ins Gespräch. Die Alt-Parteien wollen keine Politik für die Bürger machen, also muss die Opposition verboten werden. Und sei es mit Hilfe einer weiteren sozialistischen Diktatur. Das wäre dann die dritte in diesem Land und niemand von den Alt-Parteien will's gewesen sein.

Ich bin wie Sie, Herr Strebel, der Meinung, dass in der Legislative grundsätzlich alle Bevölkerungsgruppen vertreten sein müssen.

Wenn aber eine Mehrheit in der Legislative einer Minderheit ihre verfassungsmäßigen Rechte vorenthält und gegenüber dieser Opposition unerbittlich und pauschal Intoleranz praktiziert, dann zerstört diese intolerante Mehrheit mMn die Funktionsfähigkeit der Legislative und damit die Grundlage der parlamentarischen Demokratie.
---
Richter und Beamte, die in der Judikative und in der Exekutive tätig sind, haben geschworen, dem GANZEN Volke (und nicht einer Partei oder irgendeiner Parteiengruppierung) zu dienen, und zwar nach Recht und Gesetz. Für ihre Arbeit müsste es gleichgültig sein, welche politischen Meinung sie selbst vertreten. In der Judikative und Exekutive muss JEDE Parteilichkeit vermieden werden, wenn der Staat nicht Schaden leiden soll.

Parteiische Richter und Beamte sind typisch für Diktaturen. In einer Demokratie müssten sie entlassen werden.

Den müssen alle Kandidaten natürlich mitbringen. Eine gewisse Gewichtung gemäß dem Wahlergebnis ist mE. förderlich für die Überparteilichkeit. Wenn jedoch Kandidaten nur aufgrund der Zugehörigkeit zu einer gesellschaftlichen Strömung ausgeschlossen werden, steht mE. die Überparteilichkeit durchaus schon in Frage.

daß Richter IMMER unparteiisch sein MÜSSEN, gerade und vor allem aus politischer Sicht.

Mir ist allerdings klar, daß dies vermutlich in der Realität schwierig sein dürfte umzusetzen, aus diesem Grund teile ich Ihre Forderung.

Leider ist auch sie unrealistisch, denn die herrschende Politik bestimmt die Richter, damit ist der Platz für "andere" Meinung immer eng begrenzt, gerade in "unserer Demokratie" in der die politische Skala des Erlaubten in der weit nach links verschobenen "Mitte" endet.

Seit Merkel ist die Justiz nicht mehr unabhängig von der Politik, das ist der Normalfall bzw. die Voraussetzung bei Diktaturen, Demokratien gehen daran aber zu Grunde denn die herrschende Politik vertritt IMMER die eigenen Interessen, nie die der Opposition. Die Gerichte zur Bekämpfung der Opposition zu mißbrauchen ist daher immanent!

Da es mit Sicherheit nie dazu kommen wird, dass auch nur ein einziger der AfD Angehörender Verfassungsrichter wird, sehe ich auch keine Veranlassung, eine Ultralinke zu wählen. Was ihre angeblich moderaten Sprüche angeht, kenne Sie das Bild vom Wolf im Schafspelz? Oder Rotkäppchen, wo der Wolf Kreide gefressen hat?

Maria Fischer | Sa., 5. Juli 2025 - 16:21

Man sollte solche Aktionen manchmal beim Wort bzw. "beim Bild" nehmen.
Mal angenommen:
Was ist das für eine Frau auf dem Bild in Büren? Eine Rechtsextreme ist sie eher nicht, nach der Antonio Amadeus Stiftung würde sie dann eher Zöpfe tragen.
Wer sind diese Kurzhaarfrauen im mittleren Alter?
Vielleicht war das überbordende Engagement der etwas übergewichtigen deutschen Frauen während der Willkommenskultur, ganz anders gemeint als bis jetzt angenommen.
Vielleicht hat die Werbeagentur Insider Infos bekommen und diese zielsicher umgesetzt.
Frau Merkel und ihre Genossinnen müssen aufpassen, dass ihre gut gemeinte Aktion nicht genau die Instinkte von Frauen aktiviert, die sich wie auf dem Werbeplakat an hilflose Flüchtlinge herangrabschen wollen.
Was sagt Frau Merkel zu dem Plakat?
Wäre Interessant zu erfahren, wie sie zu Belästigung von Flüchtlingen durch deutsche Frauen im mittleren Alter steht?

S. Kaiser | Sa., 5. Juli 2025 - 17:13

Die Umbenennung der Spielplätze und die Piktogramme im Freibad sind so idiotisch, dass es gut möglich ist, dass die Autoren es vor lauter propagandistischer Verblendung selbst nicht mehr merken. Ähnlich wie der abstruse Vorschlag zur Umbenennung in Elter 1 und Elter 2 in Formularen. Das nimmt niemand wirklich ernst. So wie sich gendern nicht flächendeckend durchsetzt.
Doch die nominierte Kandidatin für das BVerfG ist ein ganz anderes Kaliber. Diese Nominierung kann man nicht in eine Reihe stellen mit dem Schwachsinn, der auf unteren Verwaltungsebenen erdacht wird. Hier geht es um die höchste nationale Rechtsprechung. Wenn Merz eine solche Kandidatin befürwortet, dann wäre eine solche Berufung viel gefährlicher als ein von Merkel befürworteter Harbarth. Während letzter eher einen passiven Eindruck machte, scheint diese Dame ihre Profession eher aktivistisch zu sehen, und dementsprechend auszulegen. So jemanden in die höchste Judikative zu heben, muss die Alarmglocken klingeln lassen.

Sehe ich auch so. Beim Freibadschild - wußte ich bis dahin nicht... - musste ich wirklich laut lachen..., ob der offensichtlichen Dummheit und Verblödung der Verantwortlichen... ...

Auch Ihre Bewertung der Nominierung der Kandidatin für das BVerfG ist absolut richtig.

und offenbar sogar als künftige Vorsitzende dieses für die Machtbalance eminent wichtigen Gremiums vorgesehen ist. Wenn die CDU diese allen bisherigen Kriterien Hohn sprechende Personalie schluckt, kann sie auch gleich in Ferien gehen und das gesamte Regierungseschäft
Rot/Grün/Dunkelrot überlassen.

Jens Böhme | Sa., 5. Juli 2025 - 17:35

Dass moderne Eltern Spielplatzschilder brauchen - die Kleinen können noch nicht lesen - um zu erkennen, dass es sich um Spielplätze handelt... sorry, schämt Euch darüber zu debattieren!

Walter Bühler | So., 6. Juli 2025 - 08:26

Antwort auf von Jens Böhme

... sind leiderzu Aufenthaltsorten und zu Treffpunkten von Alkoholikern und Drogenabhängigen geworden.

Das Schild richtet sich deshalb auch NICHT an Eltern oder Kinder, wie die Verbots-Piktogramme (für analphabetische Erwachsene!) deutlich zeigen.

Heutzutage muss man vielmehr den zahlreichen erwachsenen "Platzheimsuchern", die weder Kinder noch Eltern sind, ausdrücklich sagen,, dass sie sich nicht auf einem Grill-Platz oder auf einem Hunde-Scheiß-Platz befinden, dass sie hier keine Scherben hinterlassen und nicht mit dem Fahrrad herumrasen sollen

Hans Page | So., 6. Juli 2025 - 13:17

Antwort auf von Jens Böhme

Bei der Umbenennung der Spielplätze geht es doch nicht um die Kinder sondern darum diesen Raum für Jugendliche aller Art von 14-35 zu öffnen. Und das bedeutet dass junge Mütter mit Kleinkindern vertrieben werden denn der Hinweis dass die Fläche als Spielplatz für „Kinder“ reserviert sei zieht dann nicht mehr. Bin nur erstaunt dass niemand diese perfide Strategie erkennt.

Es geht um mehr als um eine Namensänderung, es geht um Umwidmung, und das nicht aus Unwissenheit sondern sehr gezielt und bewusst.

Wolfgang Borchardt | Sa., 5. Juli 2025 - 18:52

angestrebten Vielfalt und einer Demokratie, die nur "ihre" ist, werden anders als links-grün Denkende ausgegrenzt. Die ständig von Links-Grün beschwören Gefahr von "rechts" existiert schon unübersehbar als Gesinnungsdiktatur von links. Herr Merz ändert nichts daran, er hat die Ruder, die Verliererparteien SPD das Steuer in der Hand.

Stefan | Sa., 5. Juli 2025 - 20:05

... dann muß der aufrechte Mensch sagen HALT, STOPP hier geht's nicht weiter.

Ingofrank | Sa., 5. Juli 2025 - 21:03

orientierte Regierung mit CDU „Aushängeschid“
die letzte aus diesem gesamten linken Kosmos ist und Deutschland HOFFENTLICH sich dem europäisch/ weltweiten Grün Linken Drall entledigt. Und das hoffentlich noch v o r der ablaufenden Legislaturdauer.
Büren, Köln alles in NRW. Die Grüne Sekte als schwarzer Koalitionspartner ? …… Reiner Zufall, ich weiß es……..
Wenn die Schwarzen wirklich noch eine Linke von diesem Kalieber helfen ins BVG zu hiefen mit Perspektive Vorsitz, hat die Union völlig verspielt ……Das schlimme ist, vor arroganter Machtbesoffenheit, merken diese es gar nicht.
Mit besten Grüßen aus der Erfurter Republik

Markus Michaelis | So., 6. Juli 2025 - 01:05

man kann all diese Standpunkte und Ziele haben, und gegensätzliche auch. Ich würde dabei nicht so sehr den Standpunkt von Herrn Strebel betonen, dass man "einander ertragen" soll. Sicher auch, aber ich denke Menschen und Gesellschaften können (und sollen) sich für so verschiedene Wege entscheiden, dass man besser in getrennten Gesellschaften lebt.

Meine Kritik an der jetzigen Linken (und Mitte) ist daher eher, dass sie eine einzige Gesellschaft vorauszusetzen scheint, der jeder zustimmen muss, und dass man alle anderen Menschen nicht nur als unpassend für die eigene Gesellschaft ansieht, sondern in einem absoluten Sinne als Menschenfeinde. Das stört mich sehr.

Markus Michaelis | So., 6. Juli 2025 - 01:08

Was mich daher mehr stört als dass Begriffe wie "Spielplatz" in den Denkgewohnheiten umgebogen werden, ist dass aus meiner Sicht Begriffe wie Menschenrechte, Demokratie, Verfassung, Grundrechte, Gerechtigkeit etc. zu sehr umgebogen wurden.

Elisa Laubeth | So., 6. Juli 2025 - 07:34

Anders als in den USA hat man hier noch gar nicht begriffen, welche Ausmaße der Kulturkampf angenommen hat, den das linksgrüne Milieu gegen die Mehrheit der Gesellschaft führt. Vor allem Merz und sein Umfeld scheinen das völlig zu unterschätzen. Es geht seit Jahren um die Auflösung bürgerlicher Werte, es geht gegen die traditionelle Ehe, Familie und Lebensführung der Mehrheit. Krasses Beispiel: das sog. Selbstbestimmungsgesetz, das im Konflikt zwischen Eltern und Pubertieren, die ohnehin nicht wissen, wohin mit sich, Gerichte einsetzt und Kinder schutzlos gewissenlosen Trans- Aktivisten überlässt. Ein Gesetz, das die Ansprache eines an seinem offensichtlichen Geschlecht klar erkennbaren Menschen, der aber anders „gelesen“ werden will, unter Geldstrafe bis zu 10 000€ stellt. Erarbeitet von einem FDP Minister. Einer Partei, die wie keine andere in der Geschichte Deutschlands einmal für Vernunft, Aufklärung und Pragmatismus stand. Tempi passati. Links ist eben nicht vorbei, im Gegenteil.

Walter Bühler | So., 6. Juli 2025 - 09:42

LTI = "lingua tertii imperii" war für mich das grundlegende Buch zum Thema "Instrumentalisierung der Sprache in der Politik".

Jaques Ellul habe ich dagegen noch nie gelesen.
---
Nach meinem persönlichen Eindruck spielt bei diesem Kampf um die Sprache die moderne Werbe-Psychologie eine fatale Rolle.

Im Kontext des sinkenden Bildungsniveaus haben wir uns längst daran gewöhnt, dass wir im Wirtschaftsleben als einfältige und dumme Konsumenten behandelt werden.

Das wiederum motiviert Politiker und ordinäre MS-Journalisten dazu, diese "einfache" Sprache der Werbung zu übernehmen.

Man lese nur die Koalitionsvereinbarung der heutigen Regierung. Dort findet man diese furchtbar "einfache" und denkfaule Sprache, die auf ein Volk von debilen Konsumenten oder Schlaraffen zugeschnitten ist.

Die Grünen haben diese grauenhafte Sprache schon seit langem vollständig übernommen, wie man ja an allen Verlautbarungen durchgrünter Verwaltungen sehen kann.

Urban Will | So., 6. Juli 2025 - 09:43

Schwimmbad-Plakates an eine Verarsche vom Postillion dachte, aber umso schlimmer war die Ernüchterung als ich erkannte, dass es echt ist.
Das bisher wohl deutlichste Zeichen der endgültigen Unterwerfung. Ein einzigartiges Manifest der grenzenlosen Dummheit, die dieses Land überzogen hat.

Ein Volk, dass solche Plakate nicht herunter reißt und sie den Verantwortlichen um die Ohren haut, hat diese verdient.
In diesem Fall die Bürener, aber bald wohl auch viele andere Schlafmützen in diesem Lande.
Demnächst wohl dann Schwimmbadverbot für „Schonlängerhierlebende“?
Warnplakaten vor messerstechenden deutschen Rentnern?

Oh ja, Herr Grau, die jahrelange, unter Merkel eingeleitete linksgrünwoke Propaganda hat gewirkt. Die Wahlschafe parieren und nehmen hin. Dafür sind sie da. Und vor allem: für's Arbeiten und Steuerzahlen, damit unseren verdorbenen Regierungen, die Kohle nicht ausgeht und sie sich weiter auf der „Spiel-Bewegungs-und Aktionsfläche“ Dummland austoben können.

Ernst-Günther Konrad | So., 6. Juli 2025 - 13:22

Bis in die untersten Ebenen hat sich der Wahnsinn bereits Bahn gebrochen. das mit der *Aktionsfläche und dem Schild zur Warnung vor *Grabschern*, waren nicht irgendwelche Bundes- oder Landespolitiker, die ja bekanntlich längst den Draht zur Basis gekappt haben und deren Realitätssinn bei den meisten an der Pforte ihre Versammlungsstätten abgegeben wurden. Nein, diesmal waren es der Nachbar, der Abgeordnete direkt vor Ort, in der Gemeinde/Stadt und deren Verwaltungen. Aber auch diese werden gewählt und auch diese haben längst begonnen, ein Eigenleben zu entwickeln und Strack an den Bedürfnissen ihre Wahlschafe vorbei mal einen herauszuhauen. Neubau und Personalmangel in Kitas und Schulen, Parkraumnot, Wohnraumnot usw., alles auch Themen vor Politik Basis interessieren da nicht. Da wird auf den Gender Gaga noch einer draufgesetzt und sich an *Schildern und *Begriffen* vergangen. Alle regen sich auf, wie immer finden sich selbst in den Msm plötzlich Bürger, die meckern und wen wählen die?

Heidemarie Heim | Mo., 7. Juli 2025 - 10:32

Die über Normal-BMI liegende, grünhaarige und wie es sich gehört mit Nasenpiercing versehene eher dem Linkswoken Milieu zuzuordnende Künstlerin dieser Freibad-Vielfalt hat ihre Mission
vollends erfüllt! Zumindest wenn man bedenkt, dass in Büren Mitte September eine Kommunalwahl stattfindet, die glaubt man den Reaktionen auf die "Entschuldigung und Verteidigung" des CDU-Buergermeisters! z.B. in den Kommentaren der WELT entnehmen kann, in einem Desaster für ihn und seine Partei enden könnte und m.E. auch sollte! MfG