Leeres Klassenzimmer mit Tischen und Stühlen, Blick durch Fenster, Foto.
Die Schüler der betroffenen 9. Klasse hatten die restliche Woche über schulfrei /picture alliance/dpa/ZUMA Wire | Pedro Fiuza

Pornos im Klassenzimmer - Wenn Schule zum Schauplatz von Ideologie und Überforderung wird

Ein Theaterprojekt über „Mut“ endet im Eklat: pornografisches Material im Klassenzimmer, Ermittlungen, politische Deutungen. Wie konnte es dazu kommen – und was sagt der Fall über Bildung, Ideologie und Verantwortung?

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Mia Kilian hat Umweltsystem- wissenschaften und Volkswirtschaftslehre studiert. Derzeit absolviert sie ein Praktikum bei Cicero.

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Der Weg in die Hölle ist bekanntlich mit guten Absichten gepflastert. Dieser Gedanke des englischen Schriftstellers Samuel Johnson ist schon ziemlich alt und stammt aus dem 18. Jahrhundert – doch auch heute ereignen sich immer wieder Geschehnisse, anhand derer man diesen fast universell geltenden Satz testen kann. Ein noch so absurd erscheinender Vorfall, dessen Entstehung, schaut man hinter die Kulissen des Offensichtlichen, plötzlich einleuchtend wirkt – die vergangene Woche lieferte ein solches Testimonial, auch wenn Sie möglicherweise nicht direkt ahnen, wovon die Rede sein könnte: vom sogenannten „Schwulenporno-Eklat“ an der Oberschule im Landkreis Görlitz in Sachsen. 

Es sind Szenen, die sich zunächst wie eine bloße reißerische Schlagzeile des Nachrichtenportals Junge Freiheit anhörten. Doch das, worauf sich zunächst rechtsnationale Medienplattformen und Influencer stürzten wie eine hungrige Meute auf jeden noch so kleinen Kulturkampf-Brocken, scheint durch weitere Berichterstattung und durch öffentliche Stellungnahmen offiziell bestätigt worden zu sein. Doch bringen wir Ordnung in das Schlagzeilen-Dickicht: Was ist konkret geschehen? 

Laut dem Sächsischen Kultusministerium habe die Schulleitung im Januar 2026 ein Projektangebot für das Theaterprojekt „Mut“ erhalten, dessen Ziele – darunter die künstlerische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen sowie die Förderung von Selbstwirksamkeit – im Einklang mit dem Lehrplan gestanden hätten. Es habe daher zunächst keinen Anlass gegeben, von ungeeigneten Inhalten auszugehen. 

Bereits nach dem ersten Projekttag hätten jedoch Eltern über problematische Inhalte berichtet, insbesondere über ein Magazin mit pornografischem Bildmaterial. Laut Junge Freiheit verteilten die Veranstalterinnen „diverse pornografische Fotos, die Männer beim Sex zeigen, darunter beim Oralverkehr“. Die Schulleitung habe daraufhin das Projekt umgehend abgebrochen und den Vertrag gekündigt, die Schüler bekamen für die restliche Woche über schulfrei. 

Der Anfang des Eklats: Eine Mail, viele offene Fragen

So weit, so verstörend – zumindest das Was ist damit geklärt. Doch um die eingangs formulierte These auch in diesem Fall zu prüfen, müssen wir uns dem Wie zuwenden: Wie konnte es bloß zu solch einem absurden Vorfall kommen? Wie gestalteten sich die Beweggründe der Akteure – der Schule, der Lehrkräfte, der zuständigen Behörden, ja, auch der Aktivistinnen? War es Boshaftigkeit, Ignoranz, oder auch hier wieder: die gute Absicht?

Alles begann mit einer Mail: die Projektskizze des Theaterprojektes „Mut“, das im Verteiler der Oberschule eintrudelte. Gesendet wurde es von zwei selbsternannten „non-binären Aktivist*innen“. Die Mail ist mittlerweile Teil des laufenden Ermittlungsverfahrens, das besorgte Eltern gegen die Veranstalterinnen gestartet hatten, und darf nicht wörtlich zitiert werden. Dennoch liegt sie Cicero vor. 

Diese Mail liest sich auffallend schwammig: Die Rede ist von zwei Projektverantwortlichen, einer mit abgeschlossener Theaterpädagogikausbildung, die andere noch im Lehramtsstudium mit Schwerpunkt Theater. Laut Beschreibung gehe es in dem Projekt um eine künstlerische und biografische Auseinandersetzung mit dem Thema „Mut“, das insbesondere in ländlichen Regionen Ostdeutschlands eine Rolle spiele, da sich dort unter jungen Menschen mitunter eine strukturelle Mutlosigkeit ausbreite. Als Methode und Zielsetzung wird angegeben, dass die Jugendlichen durch sowohl physische als auch künstlerische Aufgaben angeregt werden sollten, sich mit ihrer eigenen inneren Lage auseinanderzusetzen – sowohl im persönlichen als auch im politischen Sinne.

Der Inhalt der Mail wirkt nicht nur auf den ersten Blick merkwürdig flapsig und sprachlich unpräzise; vereinzelt finden sich grammatikalische Ungenauigkeiten und kleinere Formatierungsfehler. Vor allem aufgrund der teils unklaren und uneindeutig formulierten Passagen bleibt offen, warum eine genauere Nachfrage zum Programm und genauen Ablauf vonseiten der Schule vor dem Start des Projektes ausgeblieben ist – nicht zuletzt deshalb, weil der konkrete Programmablauf aus der vorgelegten Beschreibung in keiner Weise hervorgeht. Insgesamt entsteht der Eindruck eines höchst unprofessionell ausgearbeiteten Dokuments. 

Ideologie trifft auf überforderte Strukturen

Mangels eigener Äußerungen der Aktivistinnen lassen sich ihre Beweggründe nur vermuten: Handelte es sich bei der eingereichten Projektskizze um eine Vorspiegelung falscher Tatsachen, womöglich sogar um eine bewusste Täuschung? Oder lag vielmehr eine ideologisch motivierte Grenzüberschreitung vor? Denkbar wäre etwa, dass die Aktivistinnen Themen aus der queeren Community gezielt sichtbar machen wollten – möglicherweise auch mit dem Anspruch, gerade in einem eher konservativ geprägten Umfeld zu provozieren. 

Die Bundesvorsitzende der Gruppe Falken Berlin, die das Projekt organisierte, Micki Börchers, äußerte sich laut Welt dazu mittlerweile öffentlich: Unter den bereitgestellten Bastelmaterialien wie Hefte und Zeitschriften habe sich „versehentlich ein Magazin“ befunden, das Darstellungen sexueller Handlungen und nackter Personen enthalten habe. Auf eine Anfrage von Cicero reagierte sie nicht.

Derzeit fehlen rund 1150 Lehrkräfte

Bleibt die Frage offen, warum das Projekt trotz allem genehmigt wurde. Einen Teil der Antwort könnte uns folgende Tatsache liefern: der eklatante Lehrermangel an den sächsischen Schulen. So berichtete die Junge Freiheit, während der Durchführung des Projekts sei gar kein Lehrpersonal vor Ort gewesen, die Projektwoche an sich sei vor allem deshalb veranlasst worden, damit die ursprünglich zuständige Lehrkraft andere Klassenstufen, die möglicherweise Prüfungsbetreuung benötigten, unterstützen konnte. 

War der Lehrermangel der Grund dafür, dass vorschnell ein intransparentes Projekt genehmigt wurde? Clemens Arndt, Pressesprecher des Landesamtes für Schule und Bildung Sachsen, widerspricht dem zwar: Das Projekt habe nicht der Kompensation von Lehrermangel gedient, sondern sei Teil einer regulären Projektwoche gewesen. Die gegenteilige Darstellung weist er als sachlich unzutreffend zurück. Differenzierter ordnet es jedoch Schumann ein: Zwar seien Projektwochen gängige Praxis, der bestehende Lehrermangel – derzeit fehlten rund 1150 Kräfte – könne jedoch dazu führen, dass in belastungsintensiven Phasen gerne verstärkt darauf zurückgegriffen werde.

Ein weiterer Aspekt darf bei unserer journalistischen Spurensuche nicht fehlen: die initiale Förderung des Projektes. Die beiden Veranstalterinnen waren Teil der Gruppe Falken Berlin, die den Workshop durchführte – finanziell gefördert wurde sie von der Amadeu-Antonio-Stiftung. Diese habe die Zusammenarbeit nach Bekanntwerden der Vorfälle nach eigener Darstellung zwar umgehend beendet, in ihrer eigenen Stellungnahme bezeichnet die Stiftung den Verein jedoch weiterhin als „anerkannten Träger in der Bildungsarbeit“. 

Die Website der Organisation Falken Berlin beschreibt selbige Organisation hingegen als „Sozialistische Jugend“ – eine Formulierung, die sie eindeutig dem linken Spektrum zuordnen lässt. Die ob dieses Namens zwingend zu stellenden Fragen bezüglich Neutralitätsgebot und der pädagogischen Seriosität der Gruppe blieben bis zum bitteren Vorfall sowohl von den Förderern als auch von der Schule unbeantwortet. 

Ein Einzelfall, der systemische Fragen aufwirft

Der Fall kann natürlich als dramatischer Einzelfall gewertet werden – er reiht sich jedoch fraglos ein in eine Folge chronischer Missachtung des Neutralitätsgebots an Schulen, vor allem im Bereich politischer Bildung. Diese sind – auch hier wieder – mit guten Absichten gepflastert und dienen dem altbekannten Zweck des „Demokratieschutzes“. Fraglich ist jedoch, ob der zunehmend nach links gerichtete Drall der Bildungsinhalte nicht vielmehr selbst eine Bedrohung demokratischer Prinzipien darstellt. Es ist eine Entwicklung, die nicht zwingend zu „Schwulenpornos“ im Klassenzimmer führen muss – betrachten Sie dies vielmehr als die Speerspitze einer Bildungspolitik, die auf dem linken Auge zwar noch nicht gänzlich blind ist, jedoch zunehmend ihre Sehstärke verliert.

Langsam bringen wir Licht ins Dunkel der Frage nach dem Wie: Was unsere nüchterne Analyse ausspuckt, sind von ideologischem Aktivismus getriebene Theateraktivistinnen, ein fast unmöglich zu entschlüsselndes Schreiben, eine von Prüfungsphasen und Personalmangel überforderte Schulleitung und ein Bildungsapparat, der links angehauchte Bildungsangebote unter dem Deckmantel des Demokratieschutzes vorschnell durchwinkt. Johnson, der Urheber des eingangs zitierten Leitsatzes, dürfte sich in seiner These bestätigt fühlen – so unerquicklich der Anlass auch sein mag.

Und so entwirrt sich auch dieses scheinbar irrational entstandene Chaos aus einer Verkettung gut gemeinter, jedoch dramatisch entfalteter Handlungen. Lässt man diesen vorsichtigen Gedanken zu und versucht man, Lehren aus dem Geschehenen zu ziehen, wäre im nächsten Schritt eine generelle Debatte darüber angebracht, wie echte demokratische Bildung an Schulen gelingen kann – und man mag es kaum glauben, das hat im Idealfall tatsächlich ziemlich viel mit dem ursprünglichen Gedanken des wilddiskutierten Theaterprojekts zu tun: Mut – und zwar dem Mut zum kritisch denkenden Individuum.

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Ingo Frank | Fr., 17. April 2026 - 16:41

Was Bitteschön wäre die Folge gewesen, wenn den beiden „Bi- Bären“ (sorry ich kann mir das Wortspiel nicht verkneifen🙊) nicht den Zugang ihres „Projektes“ vielleicht von einem Lehrer, der die Mehrheitsmeinung vertritt, dass es eben
es nur zwei Geschlechter des Menschen gibt. Mann & Frau ?
Da hätte doch die gesamte links grüne Blase doch aus vollen Rohren auf die Schule in Görlitz bis hin zum Rücktritt des Schulleiters sich eingeschossen.
Innteressant finde ich, das dies durch die „Junge Freiheit“ in die Öffentlichkeit gekommen ist ……
Wie dem auch sei, dieser absurde Vorfall zeigt einmal mehr wie der Zustand dieses Landes ist.
Mit freundlichen Gruß aus der Erfurter Republik

finden Sie das interessant, dass die JF das veröffentlichte? Eine seriösere, konservativere Zeitung/Medium gibt es in diesem Land nicht! Ich behaupte das nicht, weil ich sie schon seit ca. 10 Jahren abonniert habe ;-)

Andreas Turnwald | Fr., 17. April 2026 - 17:05

Wie alt sind denn die Schüler? Reden wir über 12- oder 18jährige?

Im Workshop wurde den 14- bis 15jährigen Schülern pornographisches Material gezeigt, u.a. der Oralverkehr zweier Männer.
Heute gelesen: "Laut einem Bericht der Ostdeutschen Allgemeinen waren „explizite homosexuelle Handlungen wie Oralvekehr mit sichtbaren Geschlechtsteilen, auf anderen Fotos weitere männliche Genitalien in eindeutigen sexualisierten Handlungen“ zu sehen. Als die Schüler aufgefordert wurden, was man eigentlich nur als homosexuelle oder „binäre“ Umerziehung werten kann, sich selbst nonbinäre Namen zu geben und sich nicht „alle Teilnehmer damit wohlzufühlen schienen, hatte man“, laut Ostdeutschen Allgemeinen, „uneinsichtig reagiert: „Hier im braunen Sachsen haben wir auch nichts anderes erwartet.“

Michael | Fr., 17. April 2026 - 17:05

Ich war vor über 20 Jahren Schüler an einem Berliner Gymnasium. Da gab es auxh Projektwochen mit externen Anbietern. Diese Anbieter waren eigentlich alle recht eindeutig dem linksradikalen Milieu zuzuordnen. Das hat in der Lehrerschaft und bei der Schulleitung aber niemanden gestört, denn auch dort waren Linke eher unter sich. Linker Küngel dominiert das deutsche Bildungswesen vom Kindergarten bis zur Uni. Und nicht erst seit gestern.

Ingofrank | Fr., 17. April 2026 - 18:55

Antwort auf von Michael

und die Bildung unserer Kinder als rotes Experimentierfeld betrachtet, ist das Bildungsniveau geradezu katastrophal……
Ein Malergeselle schafft es nicht mehr in einem gegebenen rechteckigen Raum mit einer Höhe von 2,5m den Bedarf an Tapetenrillen im Kopf auszurechnen.,….schriftliche Division wird nicht mehr benötigt ..,
Tja, dumme Menschen lassen sich halt besser „lenken“ eben weil sie dumm sind.
Heute sind die, die das Volk dumm u n d arm machen in einer gemeinsamen Koalition und das wiederum seit geraumer Zeit … präzise nach 2015 !
MfG a d Erfur Republik

Armin Latell | Fr., 17. April 2026 - 19:01

da muss wirklich nichts richtig eingeordnet werden! In der JF stand dieser Artikel schon vor Tagen, und zwar VOR der paywall, jeder kann diesen Exzess im "Bildungssystem" nachlesen. Der verantwortliche Schulleiter versteigt sich jetzt sogar darin, für diesen Skandal dem Medium, das diese Schweinerei veröffentlichte, die Schuld zuzuschieben. Nebenbei: nicht erwähnt haben Sie die fck AfD Flyer, die dabei auch noch gezeigt wurden. Na ja, das ist ja auch nicht so schlimm, da muss man sich wohl nicht so anstellen. Das kritisch denke de Individuum wird seit Merkel nicht nur nicht unterstützt, sondern staatlich bekämpft! So sieht die Realität aus in diesem unerträglichen Land. Allerdings darf ich mich nicht beschweren, das wurde ja alles demokratisch gewählt.

Angelika Sehnert | Fr., 17. April 2026 - 19:15

Vielen Dank für die nüchterne Darlegung der Fakten und Hintergründe. So geht kritischer Journalismus. Was so nicht geht ist Schulpolitik. In Sonntagsreden werden Politiker nicht müde, den hohe Stellenwert der Bildung zu preisen. Im täglichen Geschäft sind die Schulen allein gelassen. 1150 offene Stellen sprechen für sich.
Aber dass die Schule ihre Schüler Menschen anvertraut, die offensichtlich nicht einmal ihr eigenes Projekt strukturiert und in gutem Deutsch anpreisen können, dass kann man nicht entschuldigen. Auch wenn die Verantwortlichen die besten Absichten gehabt hätten. Das völlig misslungene Projekt überhaupt gebucht zu haben sagt viel und leider nicht Gutes über die Schule aus.
Übrigens sollte es das ureigenste Ziel jeder Schule sein junge Menschen zu kritisch und eigenständig denkenden Demokraten zu heranzubilden.

Hans-Hasso Stamer | Sa., 18. April 2026 - 20:08

Ist man denn nicht mal beim Cicero sicher vor den Duftmarken korrekter linker Gesinnung?

Die automatisch erzeugte KI-Stimme, die den Artikel vorliest, und die ich aus gesundheitlichen Gründen nutzen muss, "gendert". Sie sagt z.B. "Aktivist Innen".

DAS NERVT GANZ GEWALZIG!

Früher (™) haben die Autoren selber ihre Artikel vorgelesen, das war viel besser.

Hans-Hasso Stamer | Sa., 18. April 2026 - 20:24

Antwort auf von Hans-Hasso Stamer

Dem Artikel stimme ich inhaltlich allerdings voll zu. Er lenkt das Augenmerk auf den wunden Punkt des Bildungssystems: Linksideologische, überwältigend vorgetragene Bildungsinhalte werden von den Schulen aus verschiedenen Gründen unkritisch durchgewunken, statt kritisches Denken zu fördern.

Insofern wäre noch der Hinweis auf das Überwältigungverbot im Beutelsbacher Konsens guter Bildung hinzuweisen.

Schulen dürfen Jugendliche nicht ideologisch überwältigen!

Hans-Hasso Stamer | Sa., 18. April 2026 - 21:06

Antwort auf von Hans-Hasso Stamer

Das Thema ist zu wichtig, um es auf sich beruhen zu lassen. Sprache ist das, was unsere Kultur ausmacht. Sprache ist das, was uns alle verbindet.

Die Linken eignen sich die Sprache an und zerstören sie.

Das hat schon das 3. Reich versucht. Das hat schon die DDR versucht, beide haben es nicht geschafft. Die DDR deshalb nicht, weil die Westmedien allgegenwärtig waren und es verhindert haben.

Aber jetzt haben sie die Macht dazu und deshalb ziehen sie es durch. Gnadenlos, es sickert ein durch kleine Nebenwege wie eine Vorlese-KI, vielleicht sogar unbemerkt von den Redakteuren. Das Trainingsmaterial der KI stammt aus dem Uni-Umfeld der linken Tech-Blase. Es ist also kein Wunder.

Es ist Strategie, genannt "Gender-Mainstreaming". Es ist ein wichtiges Thema, deswegen diese Ergänzung. Wir müssen das verhindern! Wenn sich das einschleicht,, dann gnade uns Gott.

"Sprache, die für uns denkt" – Viktor Kemper, LTI. Wer die Sprache beherrscht, beherrscht das Denken. Unser Denken.

Chris Groll | So., 19. April 2026 - 09:53

Antwort auf von Hans-Hasso Stamer

Gute Lektüre dazu:
Der Bestseller „Links-Deutsch/Deutsch-Links“ von "Nius":
Bestens zu empfehlen.

Jürgen Goldack | Sa., 18. April 2026 - 21:49

Es geht doch nicht um die textliche Darstellung in dem Artikel. Es geht m. E. um den Fakt, das solche "Aufklärungsmaßnahmen" nichts mit gesittetem Schulbetrieb und Lehrplänen zu tun haben wobei das Alter der Schüler irrelevant ist. Pornografischer Schmutz hat in einer Lehranstalt jedweder Art nichts zu suchen. Auch die Resultate einer liberalen "nach allen Seiten offenen" Einstellung des Lehrkörpers wie auch der Schulleitung sollten diese Leute im trauten Familien- oder Freundeskreis goutieren (wenn sie das brauchen) aber nicht die Schüler von einem geregelten sauberen Schulbetrieb ablenken. Dazu ist die Schulzeit gerade in heutigen Zeiten zu knapp und zu wertvoll. Die Verdummung und geistige Verarmung der nachkommenden Bevölkerung ist schon heute markant augenscheinlich und sollte nicht durch solchen links-grünen Schwachsinn ins Absurde gesteigert werden!

soistes | So., 19. April 2026 - 06:33

Vor lauter neuer Aufgaben, wird der Staat & seine Behörden in vielen Bereichen, seinen eigentlichen Aufgaben nicht mehr gerecht.

Da muss unbedingt noch mehr Kohle in das sinnlose System reingepumpt werden, im wahrsten Sinne des Wortes. Ironie off

Der Marsch durch die Institutionen der Alt 68er ist wahrlich geglückt. Die Sozialisierung dieser nachfolgenden Generation ist wahrlich komplett "entgleist"

Wie wäre es jetzt das ganze komplett monetär zu "reparieren"?

Etwaige Lösungsvorschläge werden gerade von aktuellen BFM, der BAM & deren Konsorten ausgearbeitet. Ironie off

Wie lange wollen wir als Wähler dieses Szenario noch von der "Seitenlinie" begutachten? Diese Art der Sackgasse ist mit Fäkalien komplett verunreinigt. Zeit für eine "grundlegende Reinigung"

Wann kehren wir zu Ludwig Erhardts Tugenden zurück? Zeit wird es & zwar in allen Bereichen!!!!!