- Das Endspiel
Noch nie in der Geschichte der CDU war ein Kanzler und Parteivorsitzender nach so kurzer Zeit so gering angesehen und intern so umstritten wie Friedrich Merz. Schwache Wahlergebnisse im Osten könnten die Debatte um seine Zukunft anheizen.
Die CDU ist – zusammen mit der CSU – zum Solitär geworden. Sie ist die einzige christlich-demokratische Volkspartei Europas mit (noch) einigem Gewicht. In Italien, den Niederlanden oder Frankreich sind ihre Schwesterparteien verschwunden beziehungsweise bedeutungslos geworden. In der Bundesrepublik steht die CDU so schlecht da wie noch nie. In der Endphase der Ära Merkel lag die CDU in Umfragen schon einmal im Bereich von 22 bis 24 Prozent, doch noch nie hinter der in Teilen rechtsextremen AfD nur auf Platz 2.
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Ja, Merz macht wohl deutliche Fehler. Ich bin dazu kein Fachmann, glaube aber den vielen Artikeln. Merz ist auch ein Kanzler mit weniger als 30% Zustimmung und mehr als 60% Ablehnung. Krass. Nur ist kein anderer Kanzler aus keiner anderen Partei in Sicht, der wesentlich bessere Ergebnisse erzielen würde. Dafür sind die Strömungen, Sichtweisen und Erwartungen in der Bevölkerung zu gegensätzlich vielfältig geworden. Die bisherige Mitte hält das immer weniger zusammen: sie wird demografisch kleiner, die Probleme wachsen ihr über den Kopf, alte Gewissheiten funktionieren nicht mehr und sie spaltet sich selber in verschiedene Strömungen auf. Die AfD ist dazu auch keine Lösung und neue Einigkeit - nur eine weitere, relevante Strömung. Alles wie in vielen anderen westlichen Ländern auch.
Merz ist nicht so wichtig. Interessanter ist es, das "Endspiel" der bisherigen Mitte zu betrachten, ob man es laufen lassen will, ob man versuchen will irgendwas zu lenken und entscheiden?
- ausgelöst durch zwei Fehlentscheidungen 2015 (Migration, Energie) und anderswo ausgebliebene Entscheidungen (ZB Infrastruktur) - so gewaltig, dass sie wohl niemand mehr lösen wird. Es sind schon einige Kulturen zugrunde gegangen, warum nicht auch diese.
Ja 2015, Energie und Entscheidungen zur Wirtschafts- und Sozialstaatsstruktur sind sicher Gründe, aber das ist viel komplexer. Das Denken der alten Mitte ist oft noch geprägt von geburtenstarken Boomer-Jahrgängen, die, als sie um und nach der Wende Deutschland prägend gestaltet haben, demografisch, wirtschaftlich, kulturell, technologisch global führend waren. All das hat sich global verschoben, man geht in größeren EU-Strömungen auf, die Welt hat sich weitergedreht und das Denken und Selbstbilder der 90er funktionieren nicht mehr. Neue Leute im Land bringen ohnehin neue Strömungen und Weltsichten mit. Ich glaube nicht, dass man das alles in wenigen Sätzen zusammenfassen kann, aber in der Summe scheint mir die alte Mitte und die Welt, in der deren Weltsicht funktioniert hat, am Auslaufen. Zumindest bräuchte es große Anpassungen und im Moment gibt es viel Überforderung.
Überforderung. Eine schöne Begrifflichkeit, Herr Michaelis. Die Frage die sich zwangsläufig stellt: Warum ist das so? Liegt es am Personal, liegt es an selbstgeschaffenen Problemen, ist es eine Kombination aus beidem, ist es das geopolitische Umfeld, ist es Ideologie, ist es Dogmatismus der eigenen Haltung, ist es die Unfähigkeit zur Akzeptanz der anderen Meinung etc.? Sie sagen es richtig: Überforderung. Wäre es dann nicht besser inne zu halten und zu reflektieren? Manches scheint nur noch blinder Aktionismus zu sein. Ein Schritt zurück muß kein Nachteil sein. Sie heben sehr auf eine angebliche Mitte ab. Hat die jemals wirklich existiert? Ich bin auch überfordert.
Links oder Rechts. Die eigentlichen Herausforderungen will man noch nicht einmal benennen. So wird das nichts
Es geht tatsächlich um die Zukunft der CDU und die unseres Landes. Sie sieht düster aus. Merz hat keine Hausmacht, kein Personal. Das liegt daran, dass die CDU seit Merkel tief gespalten ist. Merz wollte und konnte nicht mit den Merkelianern arbeiten, er hat es aber auch, tief gekränkt , versäumt, dieses Milieu auf seine Seite zu ziehen- was in der Politik übrigens am besten mit Ämtern funktioniert. Jetzt steht er ohne erfahrenes Personal da. Ihm selbst fehlt Erfahrung ebenfalls. Derweil sitzt ein grüner Merkel- Epigone in Düsseldorf und wartet geduldig auf seine Chance. Die wird er vermutlich im Herbst bekommen. Dann hat die bürgerlich- konservative Mitte endgültig keine politische Vertretung mehr, denn dann regiert die linksgrüne Merkel CDU mit allen linken Parteien, auch der SED Nachfolge, weil es anders, ohne AfD, nicht mehr gehen wird.
Genau das wollte die konservative Basis nicht und hat alle Hoffnung auf Merz gesetzt- und verloren.
Fragt sich nur, ob die Partei das überlebt.
ist die wandelnde Unfähigkeit. So einen Kanzler hatte Deutschland noch nie. Schlimm ist, er steht nicht zu seinen Fehlentscheidungen. Wahrscheinlich bevorzugt er den krachenden Abgang. Und der wird kommen. Von ihm wird nichts bleiben, außer einem riesigen Scherbenhaufen. Man wird sein Scheitern als Erlösung wahrnehmen. Selbst Merkel, die nun tatsächlich Vieles falsch gemacht hat, wird neben Merz als eine strahlende Siegerin und als ein Fels an Beständigkeit wahrgenommen. Und nicht vergessen, sie hat es vorhergesagt: Er kann es nicht! Bloß, was hat so ein Kanzlerversagen für Folgen für uns, das gemeine Volk: Misstrauen, Wohlstandsverluste, soziale Ängste. Eine Schreckensbilanz hinterlässt dieser Angeber, Blender und Schönredner. Er sollte sich schämen, auch und vor allem vor seiner Frau und seinen Kindern. Eine Niete in Nadelstreifen. Er selber wird nichts wahrnehmen. Er kehrt zu BlackRock zurück und hilft die Gewinne zu steigern. Nichts wird ihm passieren. Leider!
Ich bitte sie, Herr Funke. Damit hängen sie dieser Unperson den nächsten, unverdienten Orden um den Hals.
Ich schrieb, dass Merkel so wahrgenommen wird, als Siegerin und als Bewahrerin. Ich selber sehe sie so nicht. Natürlich nicht. Fragen Sie mal rum, es gibt viele, die sagen, ja unter Merkel war Vieles besser, sie war unsere Konstante. Ich meinte damit, die katastrophale Politik des Friedrich Merz. lässt die Leute die Merkel-Zeit verklären. Dabei ist es gänzlich anders. Merkel ist der Urgrund für all Verwerfungen, denen wir derzeit ausgesetzt sind. Sie hat, wenn man so will, die Büchse der Pandora geöffnet.
Der Kontext macht den Unterschied. Verstehe schon.
Grüße
Schließlich war es doch Merkel, die ihren Nachfolgern die unlösbaren Probleme hinterlassen hat. Ich den kleinen Fritz damit nicht exkulpieren, aber in seiner Haut wollte ich auch nicht stecken. Es klang ja schon an in der Diskussion: Die ÜBERFORDERUNG. Welche Politiker hätten das Format, die mannigfaltigen Probleme der Gegenwart zu lösen? Sind nicht in Sicht, weil diese Probleme eben nicht nur hausgemachte sind, sondern auch Resultat einer sich immer schneller verändernden Welt.
Überforderung ist das richtige Stichwort! Merz ist mit dem Handwerk des Regierens überfordert. Er hat keine Erfahrung , keine verlässliche, vernünftige Vertraute und kein Gespür für Menschen. Die Regierungsbildung war schon fehlerhaft, nie hätte das Finanzministerium in die Hände der SPD gelangen dürfen, schon gar nicht in die Klingbeils. Das Außenministerium, das er stattdessen mit einem blassen Kandidaten besetzte, sollte ihm den glanzvollen, internationalen Auftritt ermöglichen.Das misslang, was an der komplexen geopolitischen Realität und dem Bedeutungsverlust Deutschlands und der EU liegt.Das wiederum hat mit dem wirtschaftlichen Niedergang zu tun.
Innenpolitik interessiert Merz so wenig wie einst Merkel,er ist mit den Problemen schlicht überfordert, weil er sie gar nicht realisiert.Das zeigt auch die völlig verunglückte Reaktion auf den Terroranschlag. Schlechte Witze und dumme Bemerkungen als „Beginn von Gewalt“ zu bezeichnen, ist angesichts des Terrors völlig unangebracht.
"Kooperation mit der Linken wie ein Paktieren mit der AfD." Mit den SED-Erben kooperiert man notfalls. Mit der AfD kann ausschliesslich paktiert werden. Sie sind tolldreist in ihrer Sichtweise und ihren Formulierungen, Herr Müller-Vogg. Es wundert mich allerdings nicht.
Und Schmuddelkinder.Sozusagen Erster und zweiter Klasse wenn es darum geht mit dem Feind meines Feindes aus Gründen des Machterhalts notfalls vorübergehend Freundschaft zu schließen!Und nun muss man sich entscheiden, ob man diese mit den Nachfolgern der Mauerschuetzenpartei mit dem Traum von einer sozialistischen weder durch Ochs noch Esel aufzuhaltenden Neuauflage einer DDR 2.0 einzugehen gewillt ist.Oder mit den 😈 Wiedergaengern ,die scheinbar auch Herr Dr. Müller -Vogg als Nachfolgepartei der NSDAP wahrnimmt.Nicht Pest ODER
Cholera?,sondern UND,wenn es nach Merz geht.Deshalb freuen sich die Wahlkämpfer der Union im Osten auch schon so tierisch auf seine volle Unterstützung im Wahlkampf,wie er vor Tagen nochmals ausdrücklich angekündigt hat😂!! MfG
Sehr fein das sie an Franz Josef Degenhardt erinnern, Frau Heim.
Diese, dem Satz zu entnehmende Warnung vor dem Umgang mit Außenseitern (Corona), sozial Abgehängten (Kahlschlag in der Sozialpolitik) oder Menschen, die nicht den bürgerlichen Normen (wohl dem Mainstream) entsprechen ist wunderbar aktuell. Ihre Nöte zu besingen (Spiel nicht mit den Schmuddelkindern, sing nicht ihre Lieder...) wäre angemessen. Wo soll das Alles noch enden?
Ob Sie's glauben oder nicht geehrter Herr Mrochen,!Genau dies ,besser die Wahl meiner Spielkameraden war das u.a. bestimmende Thema meiner sehr glücklich verbrachten Kindheit.Nur gebrauchte die an meinem früh entwickelten Sinn für Gerechtigkeit verzweifelnde Mama einen viel deftigeren aus unserem Pfälzer Dialekt stammenden Ausdruck für Leute und deren Nachwuchs,mit denen ich mich gefälligst nicht "abzugeben" hätte;).Und genauso klassenkämpferisch bzw. meinen kindlichen Vorstellungen von Gleichheit folgend kam ich in schöner Regelmäßigkeit dieser Aufforderung bzw. geforderten Kontaktsperre nicht nach.Schon allein aus dem Grund,dass ich genau merkte,wie meine Kameraden/innen unter dieser von Erwachsenen arroganten Unterscheidungen was den gesellschaftlichen Status betraf
litten.Was bei mir scheinbar genau das Gegenteil von dem bewirkte was man durch derlei duenkelhafte Anordnungen
beabsichtigte. MfG
längst wissen. Man muss Ihnen ja fast zu diesem Beitrag gratulieren, Herr Müller-Vogg.
Zu keinem Zeitpunkt war Merz diesem Amt gewachsen. Er wollte es und holte es sich mit den übelsten Lügen, den widerlichsten Wortbrüchen, die je ein Kanzler seinem Volk gab. Und jetzt ist bald Ende. Und das ist gut so.
Jeder Tag dieser unsäglichen Kanzlerschaft ist für Deutschland ein schädlicher Tag. Absolut nichts ist dieser Kanzler-Karikatur gelungen.
Und das schlimme ist: er hält sich immer noch für den einzigen, der Deutschland aus der Krise führen kann.
Aufgrund der Zensur hier muss man sich sehr zurückhalten mit dem, was man sagt, aber Merz ist für mich ein Fall für … (kann ich nicht hinschreiben, da sonst „over“ mit dem Beitrag). Er phantasiert sich eine Welt zusammen, die es so nie gegeben hat.
Die Ostwahlen werden nicht nur das Ende Merz' einläuten, sie werden die Wende als solches einläuten. Und am Ende werden wir eine Kanzlerin Weidel haben und es wird wieder aufwärts gehen.
"(kann ich nicht hinschreiben, da sonst „over“ mit dem Beitrag)." Selbst wenn sie, ob der Zensur, schreiben würden:" Sie kennen mich", womit ich sie keinesfalls in die Nähe einer bekannten Unperson rücken möchte, bewahre, bewahre, ich verstünde sie auf alle Fälle.
Möge es so werden. Doch, ich rechne auch mit dem Schlimmsten. Hoffentlich ist Frau Weidel gut gesichert. Ich traue diesem Pack aus Linken, Grünen und halbseidenen CDU´ lern auch eine politische Untat zu. Kommt es tatsächlich dazu? Kommt es zum Bürgerkrieg? Ich glaube nicht. Dafür sind unsere westdeutschen Brüder und Schwestern noch immer zu verschlafen. Die ducken sich und glauben, die CDU werde es schon irgendwie richten... Ach, ich weiß nicht. Ich habe nur die Schn... gestrichen voll.
Eklatanter könnte der Übergang von Merkel zu Merz nicht sein. Erst 16 Jahre angebliche Beständigkeit, eine katastrophale Entscheidung nach der anderen wurde getroffen, aber an der Oberfläche blieb es ruhig. Der Bürger war eingelullt, „Mutti Merkel“ macht das schon und schaukelt das Kind in den Schlaf. Jetzt sitzt Merz am Steuer, und es ruckelt an einer Tour. Erst mit wird das Gaspedal durchgedrückt, dann erfolgt eine Vollbremsung. Überall quietscht und scheppert es. Selbst der schlaftrunkenste Bürger spürt, nein so richtig rund läuft es nicht.
An Merz lautem politischem Versagen kann man erkennen, wie raffiniert Merkel die Fäden im Hintergrund gezogen hat, dass es nie zu solchen (personellen) Eklats kam.
Wenn die CDU noch Überlebenswillen hat, muss sie jetzt was tun, und Merz rausnehmen. Denn wenn sie mit ihm so weitermacht, steht sie 2029 da, wo die SPD jetzt schon steht. Näher an der 10% als an der 20% Schwelle.
Vielleicht denkt Merz und seine Zuträger das ist SPD Gebiet und liegt vom Sarland ……
Dennoch kann ich ihn Merz und seine Getreuen auch irgendwie versehen wenn er meint der Osten ist längst verloren wenn er sie die Umfrageprognosen für die „Ost“ Landtagswahlen ansieht. flächendeckend die Nr. 1 sogar im Linken Berlin mit immerhin 19% und im Rest des Ostens ? Alles um die 40 % dem gegenüber eine CDU von unter 10% ( MV) bis gut 20% im „Rest“ da kann man das Vogel Strauß gebaren in dem der Kopf in deSand gecuttet wird verstehen.
Was aber die Union noch nicht geschnasselt hat, im Weste des Landes steigen die Zustimmungswerte des blauen Elefanten/ Zeiteunheit z.B in Jahren noch stärker als sie es im Osten tun.😂😂😂
MfG a d Erf. Rep.
Im Herbst macht Merz den Starmer und anschließend zerreißt es die Union. Wetten?
Sie waren nie ein Fan von Merz, Herr Müller-Vogg! Sie waren ein glühender (ja im wahrsten Sinne des Wortes!) Verehrer der Merkel. Beides konnte man immer vorhersehbar Ihren Artikel in diversen Medien entnehmen. Obwohl ich auch
von Merz mehr als enttäuscht, ja sogar entsetzt bin, frage ich mich, wie es sich (für Sie im
Besonderen) anfühlt, den ungeliebten Merz scheitern zu sehen. Wahrscheinlich für Sie ein Fest. Aber noch ist es nicht so weit! Die CDU wird sich schwertun, einen amtierenden BK abzuservieren! Es geht wahrscheinlich peu-à-peu!
Die Frage ist, wer kommt danach???
wie die cdu und die anderen Einheitsparteien in Teilen linksradikal sind. Ansonsten kann man diesen Artikel des Herrn Müller-Vogg mit einer Adaption von Schröders Statement über Merkel kurzfassen: Er kann es nicht! Und auch am politischen Sachverstand des Autors kann man berechtigt zweifeln (wenn man nicht schon weiß, dass er keinen hat): wenn es schlimmer sein soll, dass CDU-Abweichler der AfD sogar zur Macht verhelfen als mit einer Mauerschützen- und Mörderpartei zu paktieren. Müller-Vogg ist das Paradebeispiel dafür, warum die Merkelcdu (hoffentlich bald) ihren Pendants im europ. Ausland folgt.
Die in Teilen rechtsextremen Ex-Kollegen aus der eigenen Partei von CDU, SPD und FDP kennt man ja schon lange geehrter Herr Latell;)! Laaangweilig....Gähn...
Aber mit den flott sprechenden jungen und neuen Linken, die dazu noch ob ihrer Anschlussfähigkeit an die zumindest im Westen konstant um die 10-15% liegenden Grünen mitziehen bzw. zu einer Koalition überreden könnten und der bisherige Partner SPD mehr als schwächelt, so wie man selbst, und immer mehr Waehler keine Ahnung o. Erinnerung an die beiden Eriche u. die vor sich hinbröselnden Reste der Berliner Mauer u. ihren Grenzschützern,Minengürtel und Zeugs haben, mit wem würden Sie paktieren in der vielleicht irrigen Annahme, die beiden linkeren Partner schon im Griff zu haben bzw. zu bekommen um weiter regieren zu können solange der Hauptfeind AfD nicht durch Verbot ausgeschaltet ist, o. oh Graus! eine absolute Mehrheit ihr eigen nennt? Kennen Sie noch Robert Lemke u. seine Frage:" Welches Schweinderl hättens denn gern?";-) FG
als der neue Mann im Verkehrsministerium.
Der war bereits von 3/2018 bis 12/2021 als Staatssekretär im Verkehrsministerium, also an höchster Stelle mitverantwortlich für viele bis heute ungelöste Probleme dort.
Mit dieser Entscheidung hat dieser in allen Bereichen überragend kluge Kanzler nicht nur einen fachlich fragwürdig kompetenten Bock zum Gärtner gemacht.
Und einen im Vergleich zu sich selbst deutlich angeseheneren Minister vor den Kopf gestoßen.
Die Gründe bleiben wohl sein süßes Geheimnis.
Der Bruder des Geschassten und seit kurzem Ministerpräsident gewinnt dem hingegen zunehmend an positivem Profil und könnte sich eventuell zu einer erfrischenden Merz-Alternative mausern.
Er stolpert in allen wichtigen außen- und innenpolitischen Bereichen von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen.
Mehr kann er offenkundig nicht.
Die AfD kann sich angesichts dieses Kanzlers nur selbst beglückwünschen.
Da kommt mir der alte Sponti-Spruch in den Sinn:
Avanti Dilettanti!
ist CDU-Pur und alles, aber kein Hoffnungsträger. Er hat mit dem alten Landtag die Quote für einen Untersuchungsausschuss so erhöht, dass die Opposition in der aktuellen Wahlperiode über diese parlamentarische Mittel nicht verfügen kann.
Nur das solche demokratisch äußerst fragwürdigen Vorgänge und die sich daraus ergebenden Folgen sich wenn überhaupt im "Kleingedruckten" finden lassen geehrter Herr Anderer. Und wie beabsichtigt keine weiteren Nachfragen sondern höchstens ein "War da was?" nach sich ziehen. Sei denn, man hat es mit so nachtragenden und sich getäuscht fühlenden Wählerinnen wie mir und meinem zumindest noch funktionierenden Langzeitgedächtnis zu tun;) MfG
