- Merz zwischen SPD und AfD
Es kracht gewaltig in der schwarz-roten Koalition. Sollten die „Jungen Wilden“ in der CDU/CSU das vom Kabinett beschlossene Rentenpaket tatsächlich ablehnen, würde die SPD die Koalition wahrscheinlich verlassen. Friedrich Merz stünde dann einer Minderheitsregierung vor.
Wenn zwei zusammen regieren, die nicht zusammenpassen, knirscht es zwangsläufig. Der ständige Streit innerhalb von Schwarz-Rot erinnert fatal an die Zerrissenheit der Ampel – und das bereits nach sieben Monaten.
Sollte die SPD die Koalition verlassen, blieben Bundeskanzler Friedrich Merz und die Unions-Minister im Amt. Sie bildeten dann eine Minderheitsregierung. Merz könnte die freien Kabinettsposten mit eigenen Leuten besetzen, vielleicht auch mit dem einen oder anderen Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft.
Eine Minderheitsregierung bedeutete nicht automatisch den Untergang des Abendlandes. In den skandinavischen Ländern sind Minderheitsregierungen durchaus üblich und keineswegs erfolglos. Auch Nordrhein-Westfalen (2010 bis 2012) und Hessen (2008 bis 2009) sind schon von der SPD oder der CDU ohne eigene Mehrheit regiert worden, ohne dass diese Bundesländer Schaden genommen hätte. Allerdings – und das ist der große Unterschied zur aktuellen Situation im Bund – gab es damals keine AfD, die die Rolle des Mehrheitsbeschaffers einnehmen konnte.
Gedankenspiele über ein Auseinanderbrechen dieser relativ kleinen GroKo sind nicht so theoretisch, wie sie klingen mögen. 18 junge Abgeordnete von CDU und CSU scheinen entschlossen zu sein, dem von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) vorgelegten Rentenpaket nicht zuzustimmen. Schließlich würde es die Finanzprobleme der Rentenversicherung zwischen 2031 und 2040 durch Mehrausgaben von 115 Milliarden Euro vergrößern.
Ein Koalitionsbruch würde an den Mehrheitsverhältnissen im Bundestag nichts ändern
Da die Koalition gerade mal über eine Mehrheit von 12 Stimmen verfügt, können die 18 „Jungen Wilden“ den Unterschied machen. Denn es kann ausgeschlossen werden, dass Grüne oder die Linke der Regierung Merz/Klingbeil beistünden – von der AfD ganz zu schweigen. Die strebt mittelfristig sogar ein Rentenniveau von 70 Prozent an, während die Koalition an nicht seriös zu finanzierenden 48 Prozent festhalten will.
Sollte die SPD-Co-Vorsitzende Bas mit ihren Rentenplänen scheitern, würde die SPD das Bündnis mit der Union wohl platzen lassen. Ohnehin tut sich der starke linke Flügel mit dem Partner CDU/CSU schwer. Dass diese Steuererhöhungen grundsätzlich ablehnt, treibt die SPD um. Zudem ist der Ärger darüber, dass die Wahl der SPD-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf zur Verfassungsrichterin scheiterte, noch keineswegs verraucht. Ebenso hadern viele SPD-Abgeordnete mit dem restriktiven Grenzregime von Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU).
Ein Koalitionsbruch würde in Berlin ein Beben auslösen, aber in einem – dem entscheidenden Punkt – absolut nichts ändern: an den Mehrheitsverhältnissen im Bundestag. Eine CDU/CSU-Regierung bekäme für Gesetze – und nicht zuletzt für den Haushalt – nur dann eine Mehrheit zustande, wenn sie die SPD von ihrem Konzept überzeugen kann. Es sei denn, die Union kooperiert mit der Rechtsaußenpartei AfD.
Diese Konstellation hätte zwei Folgen. Einmal würde sie den „Nein-Sagern“ in der SPD noch mehr Macht geben, als sie als Juniorpartner der Union bereits haben. Zudem würde die AfD zu einem gewichtigen Player. Die in Teilen rechtsextreme Partei wüsste die Union vor sich herzutreiben. Sie könnte – beispielsweise beim Thema Zuwanderung – Vorstellungen von CDU und CSU übernehmen und als Gesetzesvorlage einbringen.
Die linken Parteien würden den „Kampf gegen rechts“ zur Staatsräson verklären
Sobald es – sei es auch nur bei einem nicht sehr wichtigen Gesetz – zu einer schwarz-blauen Mehrheit käme, wäre für SPD, Grüne und Linke das „Tor zur Hölle“ nicht mehr nur geöffnet. Union und AfD würden dann nach Darstellung der vereinten Linken einen fröhlichen Höllentanz aufführen. Das wäre für alle links von der Union ein willkommenes Konjunkturprogramm. Sie würden zusammen mit den vom Staat teilweise finanzierten, überwiegend linksgrün ausgerichteten „Nichtregierungsorganisationen“ und unzähligen linksradikalen und linksextremistischen Splittergruppen die Straße mobilisieren.
Ohnehin scheinen Linke und Linksgrüne nichts mehr zu genießen als den „Kampf gegen rechts“: „Auf die Barrikaden!“ Er dient nicht zuletzt der Selbstvergewisserung einer inhaltlich schwachen SPD. Wer „gegen rechts“ auftritt, darf sich als moralisch überlegen fühlen. Da würde dann 1933 beschworen und von einer Machtergreifung gesprochen werden. Die öffentlich-rechtlichen Anstalten und viele Medien lieferten den publizistischen Flankenschutz. Die Erinnerung an die Machtergreifung der Nazis würden ebenso beschworen wie das drohende Ende der Demokratie. Die linken Parteien würden den „Kampf gegen rechts“ zur Staatsräson verklären.
Offen ist freilich, ob die AfD bei einer Minderheitsregierung der Union von ihrer Fundamentalopposition abließe und sich konstruktiver verhielte als bisher. Weidel, Höcke und Volksgenossen würden von ihrem erklärten Ziel, die CDU zu zerstören, kaum ablassen. Darüber käme es vermutlich zu internen Auseinandersetzungen zwischen den wenigen verbliebenen „Gemäßigten“ und dem Höcke-Flügel.
Die rentenpolitischen Vorstellungen der AfD sind noch teurer als die der SPD
Wahrscheinlich würde sich die AfD beim Thema Migration der CDU/CSU als Mehrheitsbeschaffer andienen. Aber bei einer echten Rentenreform könnte die CDU/CSU nicht auf die AfD bauen. Deren rentenpolitischen Vorstellungen sind nämlich noch teurer als die der SPD. Völlig unvorstellbar wäre eine Zusammenarbeit von Union und AfD in der Außenpolitik. Wer wie die AfD aus der EU wie aus der Nato raus will, wer den Kriegsverbrecher Putin bewundert, wird mit den Transatlantikern und den Europapolitikern der Union keinen gemeinsamen Nenner finden.
Eine parlamentarische Kooperation von Union und AfD bedeutete das Einreißen der Brandmauer. Es könnte die CDU zerreißen. In den ostdeutschen Ländern fühlten sich manche CDU-Politiker ermutigt, mit der AfD zu koalieren. Viele Liberale und Christlich-Soziale in der Union würden das nicht mitmachen. Austritte wären die Folge, eine Abspaltung nicht ausgeschlossen. Ein halbwegs vernünftiges Regieren wäre so für Merz nicht möglich.
Das Experiment Minderheitsregierung führte kurz über lang zu Neuwahlen. Eine gescheiterte CDU/CSU schnitte dabei nicht besser ab als im Februar 2025. Dagegen würde die AfD von der „Unfähigkeit der Altparteien“ profitieren und könnte sogar zur stärksten Partei aufsteigen. Das linke Lager – vor allem die Grünen und Die Linke – ginge aus Neuwahlen ebenfalls gestärkt hervor.
Bei einem solchen Wahlergebnis würde die AfD das Kanzleramt für sich reklamieren, aber keinen Koalitionspartner finden. Somit würden die Chancen für eine rot-grün-rote Minderheitsregierung steigen. Die wäre dann auf eine Tolerierung durch die Reste-Union angewiesen. Doch auf eines darf gewettet werden: Falls Rot-Grün-Rot gelegentlich die Unterstützung der AfD in Anspruch nähme, triebe das niemanden auf die Straße. Es diente ja einem guten Zweck.
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Wäre schön. Aber die AfD schießt sich doch selbst immer wieder ab. Gestern bei Lanz.
Russenkuschler (Chrupalla, Frohnmaier z.B.) und Braunaffen sind das Hindernis.
Weidel muss den Saustall aufräumen.
Und Merz muss den Merkel-Stall säubern.
Vorher wird das nichts.
Wie sollen wir Ihre Gedankenspiele deuten?
Irgendwie dämmert mir, daß Sie uns zu verstehen geben möchten, Deutschland könne quasi gar nicht mehr "richtig" regiert werden.
Das sehe ich allerdings völlig anders.
Für mich ist der Wählerauftrag klar:
Die meisten Deutschen wünschen sich ein sofortiges Ende des bisherigen rot-grünen Kurses und stattdessen eine konservativ-liberale Regierung des gesunden Menschenverstandes bzw. des an den Realitäten orientierten Pragmatismus.
Eine solche läßt sich auch sofort installieren, wenn die CDU/CSU als Minderheit regiert und sich für alle Maßnahmen und Gesetze die Mehrheit bei den anderen Parteien im BT sucht. Ganz einfach - immer wieder neu.
Dies bedeutet kein Einknicken vor der AfD u. auch vor sonst niemandem, sondern das heißt:
Problemlösungen werden zur Abstimmung gebracht - praktisch und absolut demokratisch.
Doch für diesen "Dienst am Bürger" ist die einstige "Volkspartei" CDU immer noch nicht bereit, obwohl die Hütte bereits brennt!
AfD will aus der NATO raus?
Wo steht das? Nachweise bitte!
AfD will aus der EU raus?
Wo steht das? Europa der souveränen Nationen. Ok.
Uschi Orwell? Brauchen wir nicht. Selbstbedienungsladen und Bürokratiemonster: Brauchen wir nicht. Also reformieren!
Russenbewunderer, Putinkuschler, Bruderküsser und heuchlerische Friedenstäubchen?
Klare Ansage: Geht gar nicht.
GUT INFORMIERT (🤣) Anfang 2024 gegen die „Wannseekonferenz 2.0“ demonstriert hat..., und das waren Millionen... ... [können so viele Leute irren...?]
Das mit der AfD ist genau so ist wie Müller-Vogg behauptet... - gut informiert... ... 🤔
/Ironie
und Deutschland droht die Unregierbarkeit. Merz ist kein Diplomat der große Brücken bauen könnte. Es wird auch immer noch ausgeblendet, dass das BSW auf eine neue Auszählung drängt und dann ist möglicherweise das Chaos da. Da dann die Grünen mit ins Boot müssten.
Die AfD würde auf jeden Fall die Unterstützung der Ukraine zurückfahren und in der Einwanderungspolitik härtere Maßstäbe anlegen.
Ihren Gedankenspielen, lieber Herr Müller-Vogg, liegt tatsächlich ein nachzuempfindendes Szenario zugrunde. Und "Bling-Beil" schwingt ja schon sein Hackmesserchen, er kann eben seine Antifa-Vergangenheit nicht verleugnen (plump wie er vielleicht tatsächlich ist), aber wenn die CDU eine Minderheitsregierung anführen müsste, könnte ja auch ein Gewöhnungseffekt mit der AfD eintreten, nämlich, dass man gemeinsam etwas bewegen kann. Vielleicht kommt auch für dieses Szenario unerwartete Hilfe aus Übersee, wo man das Hin-und herwogen in Deutschland aufmerksam beachtet. Denn alles, was die AfD betrifft, wird von dort mit Wohlwollen und Unterstützung bedacht. Das sollten die Deutschen, wenn sie klug sind, unbedingt beachten. Noch geht ohne die US-Amerikaner nicht wirklich viel in der westlichen Welt - eine Realität. Für die SPD freilich könnte es der Abstieg in wohlverdiente Opposition bedeuten. Mir wäre die außerparlamentarische freilich die liebste für Herrn Klingeling-Beil. Bei der Antifa.
treffend. Der stete Zeiger auf rechts, macht die reale Machtübernahme von links weniger auffällig, glaubt man.
"Die in Teilen rechtsextreme Partei ,bestehend aus Weidel, Höcke und Volksgenossen würden von ihrem erklärten Ziel, die CDU zu zerstören, kaum ablassen“.
Entschuldigen Sie, aber das ist doch Habakuk.
'AfD-Versteher' in seinem sozialen Umfeld auffallen..., deshalb baut er regelmäßig(!) solche 'Hinweise' mit ein in seine Beiträge. Das ist nicht wirklich neu - er kann nicht anders... ... (Stichwort: [CDU-] Sozialisierung)
(PS: mir 'kribbelt's' ja auch manchmal noch, wenn ich die alte DDR-Nationalhymne höre..., so im metallenen Mai-Demo Großlautsprecher-Sound... - ergreifend! 😉)
gute Platzierungen auf den Listenplätzen schon noch rechtzeitig beenden. Daran scheitert die GroKo nicht. Sie wird uns bis zum Ende der LT Wahlen im Osten noch erhalten bleiben.
Obwohl, ich gebe es zu, das Ende der Fortschrittskoalition war für mich nicht erwartbar. Der Kitt der Posten hielt den Laden wiedererwartend nicht beieinander. Vielleicht knallt es ja doch ehr……
Aber egal, was mich ehr beschäftigte war die Aussage,, das die Rentenpläne der AfD teurer, als die der SPD wären.
Wenn man, wie focus heute meldete, der mutmaßliche Mörder von Friedland, der hätte abgeschoben werden müssen, bombastische Bürgergeldzahlungen erhielt ohne die z.B. Kosten, die sein Gefängnisaufenthalt ausmachte, ist m M genügend Geld für die Rente da. Das Rentenerhöhungen quasi Selbsttragend sind da weitere Rentenempfänger Steuerpflichtig werden ist auch kein Geheimnis. Und die, die mit Abschlag in Rente gegangen sind, wird auch bei jeder Erhöhung der entsprechende % Satz abgezogen,
MfG a d Erf.R.
Bevor Grüne & Linke die KleiKo wegen des Rentenpaketes platzen lassen werden sie selbst ein paar Stimmen dazu beitragen, das ist meine Meinung.
Zu einer „Zusammenarbeit“ von CDU & AfD kann ich nur sagen: Wo ein Wille ist, da ist ein Weg. Im Übrigen wäre das Risiko auch für RGR (rot-grün-rot) eine zu große Gefahr. Würde Merz, auch ohne Zusammenarbeit oder Tolerierung durch die AfD ein konservatives Programm machen, wäre die AfD ggf. als Unterstützer bereit einzuspringen, wenn die CDU ihre Blockade gegen die AfD in den Parlamenten beenden würde. Es wäre für die Partei der erste Schritt zur Normalität, den sie sich nicht verbauen würde, Flügelkämpfe hin oder her. So zerstritten ist die AfD dann doch nicht.
Die SPD könnte nicht einmal gegen die CDU-Minderheitsregierung wettern, hat sie doch die Koalition verlassen. Selbst bei einer Neuwahl, die nur Kanzler Merz veranlassen kann, würde RGR Sitze verlieren. Da würde nur ein AfD-Verbot ggf. helfen, um an eine Stimmenmehrheit zu kommen.
Eine Minderheitsregierung ist seine letzte Chance im Sattel zu bleiben.
Ich befürchte die Koalition bricht bald auseinander.
Die gleichen Gründe wie bei der Ampelregierung.
Merz hat nichts daraus und dazugelernt.
Hauptsache Kanzler.
Der Kampf gegen die AfD ist doch schon lange,
spätestens seit dem Unvereinbarkeitsbeschluss der CDU unter Merkel, Staatsräson wie jüngst uns unser „Staatsoberhaupt“ auch aufklärte.
Was also ändert sich bei einer Minderheitsregierung ?
Und außerdem, die CDU muss sich irgendwann entscheiden, entweder sie hält die Wiederstände der versammelten Linken aus, inkl. der „fast“ gesamten Jurnallie sowie dem ÖRR, oder sie geht den „Weg ihrer Brünern & Schwestern im Geiste“ in Frankreich & Italien, den in die Bedeutungslosigkeit.
Bloß, viel Zeit zum diskutieren & lavieren hat die CDU nicht mehr, denn wer zu spät kommt ……den bestraft der Wähler. …… und der ist schon feste dabei !
MfG a d Erfurter Republik
als einen Koalitionspartner, der ständig und hinterhältig gegen den großen Koalitionspartner CDU/CSU hetzt und arbeitet!
Berlins SPD ist nun offiziell genau das, was ich in meinen Kommentaren vor Monaten schon festgestellt hatte: unterwandert von Linksextremisten und deren Kameraden, den Islamisten (Hamas; IS; und islamistischen Clans): finanziert und unterstützt über linXe NGOs mit unsrem Steuergeld!
Mit dieser abgedrifteten SPD kann kein normaler Mensch bzw. Demokrat zusammenarbeiten. Not-wendig nun: Koalition mit diese links-islamistischen SPD beenden und Neuwahlen: am Ende wird es auf eine Minderheitsregierung hinauslaufen, weil man sich leider immer noch ziert, mit der AfD zusammen zu arbeiten. Die Brandmauer muss - wenn überhaupt Brandmauer - gegen LinX (SPD/LINKE/Islamisten-Clan) aufgestellt werden! Die eigentliche Gefahr für unsere Freiheitliche Demokratie kommt nämlich tatsächlich aus dieser links-islamistischen Ecke: eine unheilige menschenverachtende Allianz!
und dem Land in der aktuellen Situation dienender Schritt in die richtige Richtung. Nicht perfekt..., aber wie gesagt in die richtige Richtung.
Dann könnte die CDU/CSU tatsächlich zeigen 'was sie drauf haben...' - bitte umsetzen, die Minderheitsregierung... ...!!!
>> Allemal besser als das was ist... - sicher!
PS: ...und im nächsten Schritt dann... ..., eben auch mal 'die anderen ran lassen'... 😉
ein Interesse am Fortbestand der CDU haben müssten sie eigentlich schon aus eigenem Karriere-Interesse diese unsägliche kleine Koalition scheitern lassen..., mal ganz unabhängig vom Rentenpaket der Frau Bas, denn sonst wird die CDU den Weg der FDP gehen - früher oder später. Karriere in der (kleinen) Opposition...? Nicht so gut - oder? 😉
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Denn es ist ihre einzige Option, um an der Macht zu bleiben. Rot und Grün haben zusammen so viele Stimmen wie die AfD allein. Und das ist auch gut so.
"Sie würden zusammen mit den vom Staat teilweise finanzierten, überwiegend linksgrün ausgerichteten „Nichtregierungsorganisationen“ und unzähligen linksradikalen und linksextremistischen Splittergruppen die Straße mobilisieren."
ACHTUNG: Müller-Vogg spricht hier von den aktuell im Bundestag vertretenen Parteien - DAS muss man sich mal bitte auf der Zunge zergehen lassen... ...🤔
Und genau von diesem Szenario - dem politische delegitimierten linken Straßen- und Parteien-Mob - lässt sich die CDU aktuell angstscheu und politisch feige in die Ecke treiben - genau so wie es Müller-Vogg wohl eher unabsichtlich beschreibt...
DAS IST DIE POLITISCHE REALITÄT IN DEUTSCHLAND DERZEIT!! Der linke Polit-Mob regiert mit seinen Drohungen de facto das Land... - nicht der Souverän mit seiner Wahlentscheidung..., oder was man für den Souverän ausgibt.
Das ganze ist politisch abstoßend und im Kern zutiefst undemokratisch und mit verfassungsfeindlicher Tendenz, um es mal vorsichtig auszudrücken.
Es könnte eine Zusammenarbeit mit der AFD auch zu einem natürlichen Säuberungsprozeß innerhalb der UNION führen. Im Osten sind eh schon die meisten CDUler bereit für eine Koalition mit der AFD, die muss man gar nicht mehr überzeugen. Und im West werden es immer mehr. Die Merkelianer und die zwei bis drei Merzanhänger die sich evtl. pikiert fühlen und austreten, die kann die UNION verkraften. Sie hat ja auch die Mitglieder der WerteUnion verkraftet. Ist schon merkwürdig Herr Dr. M.-V., wie auch sie ihre Meinung verändert haben und plötzlich ein Scheitern von Rot-Schwarz das Wort reden und eine Minderheitenregierung ins Auge fassen, gar im Osten gemeinsame Regierungen mit der AFD. Das geht nur, wenn es keinen Verbotsantrag gibt. Sonst seit Ihr von der UNION die nächsten Rechtsradikalen, die es gilt verbieten zu lassen. Ich habe gestern Gauland bei NIUS gehört. Raus aus der NATO will die AFD nicht, auch wenn vielleicht einzelne so etwas angedeutet haben. Aber einfach ungefiltert behaupten
steckt tief drin im Sumpf dessen, was die Altparteien noch unter Politik, bzw. Demokratie verstehen. Ein lächerliches Herumgeschachere, aber bloß das nicht, was es eigentlich sein sollte: die Umsetzung des Volkswillens. Herr Müller-Vogg: der Souverän ist der Wähler, nicht d Parteien.
Sollte Merz scheitern, wird auch seine Minderheitsregierung bald scheitern, weil er dann nur noch ein lächerliche Marionette auf dem Thron ist.
Die AfD wäre blöd, ihn weiter zu unterstützen, denn er hat das Volk belogen. Man könnte vor dem Scheitern noch einige wichtige Dinge einbringen (seitens der Blauen), so etwa die komplette Streichung aller Geld an d NGOs. Und dann Fritzel zuwerfen mit Anträgen, dass er freiwillig geht. Solle diese vermaledeite Regierung endlich scheitern, muss es möglichst schnell Neuwahlen geben. Sollte Weidel siegen, gehört ihr das Kanzleramt.
Den linksgrünwoken Kulturkampf, den schlimmsten seit Jahrzehnten oder gar jeher, werden wir sowieso bekommen. Also her damit.
